Ausgabe 
24.9.1940
 
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Gewaltige Brände in London

4«/« Mine öet Wtn WWW oon 1940

LMM- und ZWWSM«

2.

der Zeit

vom 24. September bis 8. Oktober 1940

3.

4.

6.

6.

II. Ieichnungsbedingungen

1. Der Zeichnungspreis beträgt

993/4o/o

4265V

Berlin, im September 1940.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop traf Montagabend mit den Herren seiner Begleitung von Rom kommend in Berlin ein. Er begab sich sofort zur Berichterstattung zum Führer.

Am Sonntag verließen zwei Schiffe der Um­siedlungskommission mit über 13 00 Volksdeut­schen aus Bessarabien den Hafen von Ga- latz, um die Heimfahrt ins Reich anzutreten.

nicht erhoben. . v

Die zum Umtausch gelangenden Zertifikate sind mit einem nach Gruppen, Nummern und Abschnitten geordneten Verzeichnis einzureichen. Die Dividendenbezugsscheme für das Jahr 1940 und folgende sind miteinzuliefern. ,

Ueber die zum Umtausch eingereichten Zertifikate werden den Einreichern nicht übertragbare Quittungen erteilt, gegen deren Rückgabe die Schuldverschreibungen der 4% Reichsbahnanleihe, soweit ihre Ausfertigung bantragt wurde, nach Erscheinen von denjenigen Stellen ausgehändigt werden, welche die Quittungen ausgestellt haben.

Die Lieferung der Stücke der neuen Reichsbahnanleihe erfolgt baldmöglichst. An­meldungen auf bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies mit dem Interesse der übrigen Abnehmer verträglich erscheint.

7. Die im Umtausch beantragte 4% Reichsbahnanleihe gilt als voll zugeteüt.

Oer Reichsverkehrsmlm'ster und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn Dorpmüller.

EineMoskiionachi" im Kanal

Deutsche Schnellboote versenkten 11000 BRT.

Don Kriegsberichter Gustav Schütt.

L Umtauschbedingungen

1 Bei dem Umtausch werden die Zertifikate der Deutschen Reichsbank über die Vorzugs- aktien der Deutschen Reichsbahn zu dem in den Ausgabebedmgungen vorgesehenen Einlosungswert von 120% abgerechnet, und zwar werden für je GM 500, Zertifikate RM. 600, 4% Reichsbahnanleihe gewährt.

Außerdem erhält der Umtauschende

eine Barvergütung von 7y2%,

die wie folgt errechnet ist:

1 Die Dividende für das Geschäftsjahr 1940, die erst am 2. Januar 1941 und nach Festsetzung der Bilanz etwa Ende Juni 1941 mit je 3%% fällig werden wurde, wird vorzettig in voller Höhe mit 7% bezahlt; 1/n/ m

2 der Umlauschende erhält ferner eine besondere Vergütung von y2% vom Nenn- wert der Zertifikate, so daß für ihn der Erwerbspreis der neuen Reichsbahnanleihe vorteilhafter ist als bei der Neuzeichnung.

Zertifikatsinhabern, die von dem vorliegenden Umtauschangebot keinen Gebrauch macken, entgeht die Verzinsung der neuen Reichsbahnanleihe für die Zeit vom 1. Ok-

Die obige Vergütung von 7%% wird durch die Umtauschstellen an die Um­tauschenden bar ausgezahlt, sobald die Deutsche Reichsbank in Berlin im Auftrage der. Deutschen Reichsbahn die eingereichten Zertifikate auf ihre Richtigkeit und daraufhin geprüft hat, ob sämtliche Dividendenbezugsscheme, beginnend mit den zur Erhebung der Dividende für das Jahr 1940 vorgesehenen Dividendenbezugsscheinen miteingeliefert worden sind. ,

Die Anmeldung zum Umtausch hat unter gleichzeitiger Emreichung der Zertifikate in

(PK.)...... 23. Sept. (DNB. Funkspruch.)

Dem Engländer liegen die deutschen Schnellboote schwer im Magen! Sie haben seiiren einst so siche­ren Kanal in Gewässer des Todes und des Ver­derbens verwandelt. Am Tage find die britischen Schiffe vor den deutschen Bombengeschwadern und der deutschen Küstenartillerie nicht mehr sicher und nachts tauchen diese teuflisch schnellen Boote an allen Ecken und Enden der englischen Ostküste auf und stürzen sich wie Wölfe auf jedes feindliche Schiff, das sich yier blicken läßt. Moskitoboote nennt der Engländer in feiner Verzweiflung die deutschen Schnellboote, die er wegen chrer gefähr­lichen Torpedowaffe, ihrer Wendigkeit und Schnel­ligkeit so sehr fürchtet.

Eine mondhelle Nacht liegt über dem Kanal! Die deutschen Schnellboote sind aus ihren Stütz­punkten zu nächtlichen Vorstößen gegen die eng­lische Küste ausgelaufen. Der ganze englische Küsten- Sn am Kanal ist auch heute nacht wieder von kleinen wackeren Schiffen der deutschen Kriegsmarine umlauert. Ab und zu versucht der Tommy, im Schutze der Dunkelheit mit seinen Schiffen an seiner Küste oorbeizuschleichen. Die deutschen Schnellboote haben sich auf zahlreiche Positionen verteilt und jagen mit hoher Fahrt durch die englischen Küstengewässer. Nichts ist heute nacht vom Tommy au sehen. Dor wenigen Tagen stöber­ten die Schnellboote erst einen englischen Geleitzua auf, zerrieben ihn vollkommen und versenkten 39 000 BRT. Handelsschifssraum und einen feindlichen Zer­störer. Ob der Tommy noch die Nase voll hat von diesem Schlag?

Zwei Schnellboote sind weit nördlich gegen die englische Ostküste vorgestoßen. Der Kommandant des einen Bootes ist vor kurzem erst mit seinem Boot an die Front gekommen; er brennt natürlich be­sonders vor Tatendrang. Wenn sich doch nur der Tommy blicken lassen wollte. Das weitere will er schon besorgen. Aber so aufmerksam und gründlich auch die Nacht mit den scharfen Gläsern durchbohrt wird, von dem Tommy ist weit und breit nichts zu

unter Verrechnung von Stückzinsen (s. Ziffer 4).

Eine Börsenumsatzsteuer ist nicht zu entrichten.

2. Zeichnungen werden gleichfalls in der Zeit

vom 24. September bis 8. Oktober 1940

bei den gleichen Firmen, bei denen der Umtausch anzumelden ist, entgegengenommen und können auch durch Vermittlung der in Ziffer 2 der Umtauschbedingungen bezeich- neten Geldanstalten angebracht werden.

Vorzeitiger Schluß der Zeichnung bleibt Vorbehalten.

3. Die Zuteilung auf Grund der Zeichnung erfolgt nach Maßgabe des für die Zeichnung zur Verfügung stehenden Betrages baldmöglichst nach Ablauf der Zeichnungssrrst und bleibt dem Ermessen der Zeichnungsstellen überlassen. Wegen der Beantragung be­stimmter Abschnitte güt das unter Ziffer 6 der Umtauschbedmgungen Gesagte. Ern Anspruch auf Zuteilung kann aus etwa vorzeitig eingezahlten Beträgen nicht herge­

4. Die zugeteilten Nennbeträge sind am 15. Oktober d. I. zuzüglich Stückzinsen vom 1. Ok­tober d.J. (einschließlich) bis zum Zahlungstage bei derjenigen Stelle zu bezahlen, welche die Zeichnung entgegengenommen hat.

Bei früherer Zahlung sind Stückzinsen bis zum 15. Oktober vom Zeichner zu ent- ^Zeichner erhalten zunächst nichtübertragbare Kassenquittungen, gegen deren Rückgabe später die Stücke, soweit ihre Ausfertigung beantragt worden ist, durch die Zeichnungsstellen ausgegeben werden. ,

Die Lieferung der auf die Zeichnungen zugeteilten Stücke der neuen Reichsbayn- anleihe erfolgt baldmöglichst.

bei den in der Anlage zu diesem Angebot genannten Geldanstalten und deren deutschen Zweigniederlassungen während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen.

Der Umtausch kann auch durch Vermittlung aller übrigen Banken, Bankiers, Spar­kasse«, Girokassen und Kreditgenossenschaften bei den Umtauschstellen vorgenomme« werden.

Früherer Schluß des Umtauschgeschästs bleibt Vorbehalten.

Da der kleinste Abschnitt der neuen 4% Reichsbahnanleihe über RM. 100, lautet, ist die Einlieferung der umzutauschenden Zertifikate in einem durch 50Q teilbaren Nenn­betrag erforderlich. (Laut Ziffer 1 werden für je GM 500, Zertifikate RM. 600, 4% Reichsbahnanleihe gewährt.) Nötigenfalls wäre der umzutauschende Zertifikatsbetrag durch Zu- oder Verkauf auf einen durch 500 teilbaren Nennbetrag auf- oder abzurunden, sofern die Umtauschstellen nicht in der Lage sind, durch Zusammenfassung mehrerer Posten einen durch 500 teilbaren Betrag zum Umtausch zu bringen.

Eine Provision für den Umtausch wird den Einreichern von den Umtauschstellen nicht berechnet.

Die Hergabe der Zertifikate unterliegt als Tügungsgeschäft nicht der Börsenumsatz­steuer. Ebenso wird für die Abgabe der Reichsbahnanleihe eine Börsenumsatzsteuer

Die vorstehend bezeichneten _ MA,A

RM. 1500000000, 4% Anleihe der Deutschen Reichsbahn von 1940

werden hiermit den Inhabern der zum 1. Juli 1941 zur Einziehung aufgerufenen Zerti­fikate der Deutschen Reichsbank über Vorzugsaktien der Deutschen Reichsbahn zum Um­tausch angeboten. Soweit sie nicht für den Umtausch benötigt werden, werden sie hiermit unter den nachfolgenden Bedingungen zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt.

stellten Tankfabrik, zum Bau neuer Waffen- und Pulverfabriken, zusätzlicher Flug- 3 eua w erke sowie zur erheblichen Erweiterung der Werften.

Allein im August dieses Jahres sind für 115 685 000 Dollar Kriegsmaterial aller Art aus den Vereinigten Staaten v e r s ch is f t worden. Hiervon hat England für 100 Mill. Dollar Material übernommen. Weiter cheiht es in der Aufstellung, die auf einer Veröffentlichung des nordcrmerikanischen Außenministeriums beruht, daß von der Gesamtausfuhr an W als en und Munition aus den Vereinigten Staaten im Werte von 530 614 000 Dollar auf Englands Konto 372 280 000 Dollar entfallen.

Die Deutsche Reichsbahn hat die von ihr ausgegebenen Vorzugsaktien Serie IV durch Bekanntmachung im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 216 vom 14. September 1940 zum 1. Juli 1941 zur Einziehung aufgerufen. Hiermit werden auch die von der Deutschen Reichs­bank über die Vorzugsaktien ausgegebenen Zertifikate Gruppe IV zum 1. Juli 1941 zur ^U^^n^'nhabern der Zertifikate schon jeht den Umtausch in eine neue Reichsbahn­anleihe zu ermöglichen, begibt die Deutsche Reichsbahn

RM. 1500 000 000, 4% Anleihe.

Die Ausgabe dieser Anleihe erfolgt auf Grund des § 8 des Gesetzes über die Deutsche Reichsbahn vom 4. Juli 1939.

Die Schuldverschreibungen der Anleihe werden in Abschnitten zu RM. 100, 500, 1000, 5000, 10000 und 50000 ausgefertigt und lauten sämtlich auf den Inhaber. Jeder Schuld­verschreibung sind 20 halbjährige Zinsscheine Nr. 120 sowie ein Erneuerungsschein für die nächste Zinsscheinreihe beigegeben. , y

Den Erwerbern der Anleihe wird zur Wahl gestellt, statt der Ausfertigung von Schuld- verschreibungen^eren Anlegung in ein Sammeldepot bei einer Wertpapiersammelbank oder die Eintragung des zugeteilten Betrages in das bei der Reichsschulden­verwaltung geführte Reichsbahnschuldbuch auf ihren eigenen Namen oder den einer Wertpapiersammelbank

zu b^ntra^en. L £)ttot)er 1940 an nut jährlich 4 vom Hundert in halbjähr­

lichen Teilen am 1. April und 1. Oktober j. I. verzinst. Der erste Zinsschein wird am 1. April 1941^eh^nletf)e wird in 15 annähernd gleich große Gruppen eingeteilt. Je eine dieser Gruppen wird zur Rückzahlung zum 1. Oktober der Jahre 1951 bis 1965 ausgelost werden; die Rückzahlung erfolgt zum Nennwert. Die Auslosungen finden in dem vor dem Ruck­zahlungstage endenden Vierteljahr statt. Die jeweils ausgeloste Gruppe wird im Deutschen Reichsanzeiger bekanntgegeben. . ~ _

Die vorzeitige Rückzahlung der Anleihe oder eines Teiles hiervon zum Nennwert, jedoch nicht vor dem 1. Oktober 1945, bleibt Vorbehalten.

- Die Auszahlung des Kapitals erfolgt bei Fälligkeit ,

soweit Schuldverschreibungen ausgefertigt worden sind, gegen deren Rückgabe bei der Reichsschuldenkasse in Berlin und durch Vermittlung der Deutschen Ver- kehrs» Kredit-Bank Aktiengesellschaft, Berlin, und ihrer Zweigniederlassungen sowie durch Vermittlung sämtlicher Reichsbankanstallen, soweit die Eintragung in das Reichsbahnschuldbuch erfolgt ist, gegen Löschung der Schuldbuchforderung. , t ,, .. w t ., .. ,

Die Schuldverschreibungen und die Schuldbuchforderungen über die Anleihe sind aemäß § 1807 Ziffer 2 BGB. in Verbindung mit § 8 Abs. 3 des Reichsbahngesetzes mündel-

Schuldverschreibungen der 4% Reichsbahnanleihe können nach Erscheinen im Lombardverkehr der Deutschen Reichsbank sowohl in Stücken als auch in Sammelbestand­anteilen bei Wertpapiersammelbanken beliehen werden und sind auch tm Lombardverkehr bei der Preußischen Staatsbank (Seehandlung) als Deckung zugelassen; ebenso sind die Schuldbuchforderungen über diese Anleihe beleihbar.

Die Einführung der 4% Anleihe der Deutschen Reichsbahn von 1940 an den Deutschen Börsen wird alsbald nach Erscheinen der Stücke veranlaßt werden.

Nacht von neuem bewiesen hat, brauchen wir keine weitere Klarheit. Churchill gesteht durch den Mund des Luftmarschalls, daß es Englands höchstes Ziel ist, deutsche Frauen und Kinder zu mor­den!

Oie Aufrüstung in USA.

Washington, 23. Sept. (Europapreß.) Aus einem Bericht des Nationalen Verteidigungsrates geht hervor, daß 7,25 Milliarden Dollar während der letzten vier Monate an Lieferungs- und Bauverträgen für die Aufrüstung vergeben worden find. Darunter fallen die Verträge zum Bau der ersten auf Massenproduktion einge-

Mayfair-Hotel oder der NachtclubCoconut Grove" schließen bereits um neun Uhr abends. Die großen Teehäuser von Lyons, die die ganze Nacht über geöffnet waren, haben nicht weniger als 95 o. H. ihrer Gäste verloren. Plünderungen und Diebstähle während und nach Fliegeran­griffen nehmen einen immer größeren Umfang an. Besonders bedenkliche Anzeichen für die sinkende Moral sind die sich mehrenden Fälle, in denen An­gehörige der Wehrmacht und Polizei sich an solchen Ausschreitungen beteiligen. In einer einzigen Num­mer desDaily Expreß" sind vier Fälle von Ver­urteilungen solcher beamteten Plünderer verzeichnet. Die Räubereien erstreckten sich auf Wein, Lebens­mittel und Bekleidungsstücke aus beschädigten Privat- und Geschästsgebäuden.

tober 1940 bis zum 30. Juni 1941 die sich auf 3,6% vom Nennbetrag der Zerti­fikate beläuft, weil auf die Vorzugsaktien nach den Ausgabebedingungen für das Jahr ihrer Einziehung eine Dividende nicht mehr gewährt wird. Außerdem entgeht ihnen der nur beim Umtausch gewährte höhere Kursnachlaß auf die neue Reichsbahn- anleihe.

sehen. Schon glauben die Schnellbootmänner, daß die Engländer heute »acht nichts mit ihnen zu tun haben wollen.

Dann aber plötzlich: Zwei Schatten am dunklen Horizont bewegen sich dort voraus. DerRotten­knecht" meldet dem Rottenführer: Backbord voraus zwei englische Bewacher.! Die Bewacher werden umgangen. Und die Engländer scheinen auch zu glauben, daß die Luft rein ist. Kaum sind die Bewacher passiert, da wird ein englischer Ge- leitzug ausgemacht. Die beiden Boote laufen so­fort zu mA na riff an! Bevor sie aber in Schuß­weite an den Geleitzug herangetommen sind, taucht urplötzlich vor ihnen rin englischer Zer- st o r e r auf, der sofort aus allen Rohren zu spucken" beginnt. Durch geschicktes Manövrieren gelingt es, den Zerstörer abzuschütteln. Der eng­lische Zerstörer vermutet seinen Geleitzug nun wohl in Sicherheit. Unbekümmert trottet er deshalb hin­ter den Schützlingen seines Geleitzuges her.

Aber wie die Moskitos im nächtlichen Dunkel ihr Opfer finden, so tauchen jetzt auch die deutschen Schnellboote blitzschnell vor dem feindlichen Geleit­zug wieder auf. Ein Boot bleibt zurück und steht Schmiere", damit von Achtern nichts passiert. Der junge tatendurstige Schnellboottommanüant pirscht sich mit seinem Boot auf einige Entfernung an den Geleitzug heran. Ein Frachter und ein Tanker wer­den mit schnellem Entschluß aus Ziel genommen und der Torpedoschuß gelöst. Ehe die Engländer überhaupt begriffen haben, was los ist, hat das Schnellboot schon wieder Kehrt gemacht und haut ab. Die Augen der ganzen Besatzung an Deck aber hängen an den Torpedobahnen. Jetzt: die erste Detonatton! Der Aal hat gesessen! Eine große Stichflamme schießt aus dem Frachter heraus, sein Heck hebt sich und sackt dann ab! Von dem Schiff ist nichts mehr zu sehen! Da: die zweite Detonatton! Der Tanker ist gettoffen! Hurra! Um 11 000 BRT. ist Churchills Schiffsraum weniger.

Inzwischen ist der englischen Zerstörer auch wach geworden. In wildem Zickzackkurs kommt er

Stockholm, 23. Sept. (Europapreß.) Ueber die Aktivität der deutschen Luftwaffe über England werden am Montag vom britischen Rundfunk nur dürftige Mitteilungen gemacht. Es heißt lediglich, daß die deutschen Flugzeuge die englische Haupt­stadt in Wellen anflogen, und daß London wieder das Hauptziel der deutschen Nachtangriffe war. Ueber die Angriffe am Sonntag bericytetStock­holms Tidninaen", deutsche Gesckwader seien im­mer wieder über den Vororten Londons gemeldet worden, in den Abendstunden hätten die Deutschen im Schutz der Wolken einen Angriff apf die Stadt unternommen.Bomben wurden an verschiedenen Stellen abaeworfen, nicht ganz ohne Ergeb­nis ", heißt es in dem Bericht.Die östlichen und südlichen Teile Londons waren wieder das Haupt­ziel der deutschen Angriffe. Eine große Anzahl von Bränden konnte festgestellt werden. Ein Teil von ihnen war so gewaltig, daß eine Be­kämpfung aussichtslos war. Der Angriff war heftiger als in den letzten Tagen."

Das Londoner Nachtleben ist wegen der ständigen deuffchen Bombenangriffe lahmgelegt worden. Das 1 gesamte Gebiet um den P i c c a d i l l y - C i'r c u s, wo sich zahlreiche Restaurants, Kneipen, Vergnü- gungslotale und Nachtklubs befinden, liegt tot d a. Nur eine Handvoll Klubs, die unter die Erde gegangen find, halten noch in den Abendstunden ihre Tore geöffnet, doch selbst das populäre Cafä Royal oder der Embassy-Elub, das Trocadero, das