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SJ.-jpor<

tungen und die ftohen Stunden herzlich.

die

Kriegsmeister 1939/40

VfB -Ir. verliert mH 4:1.

Stein-

ab.

Bezirksschieds-

Dies war der Auftakt für die Gäste, noch energischer zum Angriff vorzugehen. Die Platzherren beschränk­

ten sich nur auf gelegentliche Durchbrüche. Nach der

(Nachdruck verboten!)

24. Fortsetzung.

sprang aus dem Bett

damit er, Joachim ft eit, in

erien keine Dumm»

Jawohl, die Bestätigung über den Unfall des Kunstmalers Hauck."

werden am Telephon Hamburg. Voranmel-

Wehrmannschastsarbeit bei der SA.-Gtandarte 116.

die zu

richterobmann Z i tz e r gratulierten den tapferen Teutonen" zur errungenen ftriegsmeisterschast. .

Suchen Sie mich?"

Jawohl, Herr fteit. Sie verlangt. Ferngespräch aus düng."

Ich komme."

WLmloma"

zum Besten bestellt, und die Wormser konnten einen 4:0-Sieg sichern.

Vereinsführertagung des Kreises Gießen im NGNL.

Bezirksführer Stein hatte für Samstag Vereinsführer der Turn- und Sportvereine einer Arbeitstagung in Gießen einberufen, die gut

Den Teutonen ist der große Wurf gelungen. Ueberzeugend schlugen sie die Grün-Weißen. Neid­los müssen wir es den Teutonen zugestehen, sie haben verdient gewonnen, allerdings waren die Grün-Weißen durch das Fehlen von Funk, Ehmann, Benner und Hofmann stark benachteiligt. Bei der Kritik der Mannschaften schneiden die Teutonen besser ab wie der Gegner.

Gleich zu Beginn des Spieles sah man Steinberg im Vorteil. Den Platzherren wollte, dagegen nichts gelingen. Die Aktionen waren zu durchsichtig. Stein- oerg dirigierte das Spielgeschehen. Zwei Ecken wur­den verschossen, dann setzte Harnisch einen Bomben­schuß aufs Tor, den aber Schlitz mit dem Kopfe ab­wehrte. Dann wurde das Spiel offener. Die Platz­herren griffen zwar an, jedoch fehlte der Kontakt

Keine SM von Hauck

Boman von Charlotte Kaufmann.

kam herein, ließ die Taschenlampe aufblitzen und suchte zwischen den Betten.

5)err Keit?" fragte er.

Joachim öffnete die Augen.Was gtbfs denn?

fchen oder was sonst? Bei mir ist es jetzt zwölf Uhr. Mitternacht."

Bei mir auch", erwiderte Mjölln. Seine Sttmme klang hoch wie die eines Mädchens. Im Draht knackte es wieder.

5)ören Sie, Doktor, Sie sind nicht recht bei Trost. Das Gespräch kostet einen Haufen Geld, wenn Sie nicht bald sagen, was los ist. Wenn Sie mir das auf die Rechnung schreiben, mache ich Abzüge."

Er hörte jemand lachen, als stünde ein Fremder neben Mjölln.

,^Jch merke schon, Sie halten mich für betrun­ken", rief Mjölln hoch oben im Norden.Aber das stimmt nicht. Ich sitze vielmehr den ganzen Tag und denke an Sie. Wollte Ihnen schreiben. Telegraphie­ren. Dann dachte ich wieder, es wäre besser, zu warten, bis Sie zurück sind. In die Ferien soll man keine schlechten Nachrichten schicken."

Schlechte Nachrichten, was soll das! Kommen Sie zum Ziel."

Mjölln ließ sich nicht beirren. Seine feine Sttmme plauderte weiter. Und jetzt mitten in der Nacht hat es mich weiter aus dem Bett getrieben. Ich muß es Ihnen doch sagen. Wer weiß, wie das Wetter dort ist. Die Jugend ist immer so stürmisch. Nicht, daß Sie Dummheiten machen, mein lieber fteit."

Dummheiten! Don nichts bin ich weiter ent­fernt als von Dummheiten", brummte fteit.Aber neugierig bin ich jetzt, was los ist."

Die Bescheinigung aus Rapoll ist gefälscht", rief Mjölln hoch und heiser. ,

Rapoll?"

Für den vergangenen Samstagabend hatten Stürme 42/116 (Gießen und Heuchelheim) und 4/116 (Lang-Göns und Holzheim) einen Uebungsmarsch angesetzt, bei dem einige Aufgaben geländesportlicher Art zu lösen waren. Die Standarte konnte sich davon überzeugen, daß in diesen Stürmen die Ausbildung der Wehrmannschaften ein gutes Fortschreiten zeigt. Am gestrigen Sonntag unternahm der Führer der SA.-Standarte 116 eine Fahrt zur Besichtigung der Stürme 4/116 (Reiskirchen), 41/116 (Gießen) und 15/116 (Großen-Buseck). Auch hier konnte festgestellt werden, daß gute Arbeit in der Ausbildung der Wehrmannschaften geleistet wird. Wenn man be­denkt, daß zur Zeit die Heuernte in vollem Gange ist und die Stürme auf dem Lande trotzdem mit weit über 50 v. H. zum freiwilligen Wehrmann- schaftsdienst antreten, dann zeugt dies von einem guten Geist in den Stürmen. Die Arbeit, welche die SA.-Sttirme all die Jahre hindurch leisteten, ist nicht umsonst gewesen. Sie hat den Geist der SA., den alten Frontgeist, den Kampfeswillen und die Wehr­hafterhaltung des deutschen Mannes hineingettagen in die breite Masse.

Regelverstoß, aber der Elfmeterball wurde auf den Mann geschossen. Harnisch nahm den Ball geschickt auf, ging alleine durch und schon hieß es 4:1. Damit war der Sieg der Teutonen sichergestellt. Das Spiel flaute nun merklich ab. Kurz darauf pfiff Schieds-

freuten dann noch öfters mit ihren beifällig auf­genommenen Musikvorträgen, wie auch die Singschar unter Leitung von Trude Stieda noch mehrmals mit Liedern, einige auch in Kanonform, aufwartete, die ebenfalls stärksten Beifall fanden.

Die Darbietungen der Sportgruppen gefielen eben­falls allgemein. Die Gruppe und ihre Leiterin Lisel F u r y ernteten mit Recht starken Beifall der dank­baren Zuschauer. Die volkstümlichen Tanzreigen der Mädels, geleitet und auf dem Instrument von Frl. Hübner begleitet, wurden vortrefflich dar­geboten.

Daß auch der Humor zu seinem Recht kam, be­wiesen heitere Zwischensprüche, gemeinsam gesun­gene Scherzlieder, dieDunklen Possen vom hellen Kaspar", und eine politische Satire"Die Morität vom Nietenparlament".

Mit dem Lied der SingscharEs geht eine helle Flöte ..." und mit dem gemeinsam gesprochenen Wunsch auf baldige Heilung aller Verwundeten fand die Veranstaltung, die zugleich einen Einblick in die umfassende Arbeit unserer Hitler-Jugend gewährte,

fünften Ecke bekam Buß wieder den Ball. Den langen Schuß ließ Wiegel passieren.

Nach dem Wechsel hatten<»die Platzherren um* gestellt, aber der Sturm konnte sich nicht durchsetzen. Harnisch hatte es in der Hand, nochmals zu er­höhen, aber dessen Schuß ging aus kurzer Entfer­nung am leeren Tor vorbei. Bei einem Vorstoß der Platzherren legte Kraft schön vor das Tor. Nachdem aber Nikolai den Ball verpaßt hatte, lenkte Schweit­zer entschlossen zum Tor ein. Zwei Minuten später nahm Buß einen Ball in klarer Abseitsstellung auf und schoß das dritte Tor. In der Aufregung des jetzt härter werdenden Kampfes beging Burger einen

In dieser Nacht konnte Joachim nicht schlafen, trotz der langen Tour. Immer wieder hörte er ihr Ja, das er auch jetzt noch nicht zu deuten ver­stand.

War es gleichgültig gewesen oder nicht? Was dachte sie?

Ungeduldig warf er sich auf seinem Liegestuhlbett herum. Ich will schlafen, kommandierte er sich und drehte sich wieder auf die andere Seite. Sein Nach­bar stöhnte. Die Fenster waren weit geöffnet. Der Schnee auf dem Fenstersims zerschmolz in der Wärme der Dampfheizung. Man konnte das Trop­fen auf dem Fußboden deutlich hören.

Ein Hoteldiener mit Mütze und grüner Schürze

besucht war.

Sportkreisführer Sauer gab als Versamm­lungsleiter einen Ueberblick über die zur Verhand­lung stehenden Fragen: Frauen- und ftinberfcurnen, Sportpresse, ftriegshilfslotterie, Sportabzeichen­prüfer.

Sportbezirksführer Stein tft zufrieden mit der Weiterführung der Arbeit in vielen Vereinen und stellt fest, daß die Schwierigkeiten da überwunden werden, wo der Wille dazu vorhanden ift Die Ge­biete, die wir ohne Einschränkung weiterführen können, sind Kinder- und Frauenturnen. Gerade im ftinberturnen wird wertvollste Arbeit geleistet. Der Turnverein 1846 Gießen ist darin vorbildlich. Im Frauenturnen haben die Frauen die Arbeit selber übernommen, Bezirkssrauenturnwarttn . ist Jdel Hauck (Gießen). Der leichte Rückgang im Uebungs- betrieb der Turnerinnen ist schon zum «roßen Teil überwunden. Längere Ausführungen machte der Be­zirksführer üb er di e Ortssport gemeinfchaf-

heiten mache. Oh, vielleicht hatte dieser Mjölln gar nicht so unrecht. Vielleicht hätte er beinahe etwas getan, was er nun bei dieser neuen Sachlage ja wirklich nicht tun durfte. Nur ein bißchen anders, wenn ihr Ja geklungen hätte, ein bißchen weniger still und feststellend ... er hätte sie zu sich genont* men in seine Arme.

Der Kunstmaler Hauck war also nicht tot. Er lebst noch. Irgendwann konnte er wiederkommen un) sein Recht auf seine Frau gellend machen, die er verlassen hatte.

Nein, er besaß kein Recht mehr auf sie. Un) Joachim ballte die Hände in den Taschen, während er in den Speise saal schlenderte und einen Cocktail bestellte.

Zur selben Zeit, als Sibylle mit Joachim in Angesicht einer grauen Bergwand inmitten weiter Schneefelder stand, saß Karsten Huith auf einen mit Rips bezogenen Stuhl in einem Tanzlokal der kleinen Küstenstadt.

Es war eine für Huith ziemlich ungewohnte (Situation. Das merkwürdigste an der ganzen Sache war aber, daß er nicht allein hier saß, fonbetn daß er in Begleitung war, in Begleitung eine» Mädchens.

Er saß da ein wenig störrisch und unbehaglich während Gesine Wing ihre Hände auf zwei dunkel' braun gedrechselte Armlehnen stützte.

(Fortsetzung folgt)

Voranmeldung! Haha. Er und zog sich wieder an. Es eilte ihm gar nicht. Wer konnte das schon sein, der mitten in Oer Nacht auf

Weil ich dich sehr gern habe", wiederholte Joachim und say in ihre Augen, deren Bernstein­farbe erloschen war zu einem dunkelbraunen Schatten.

Ja", erwiderte sie nach einer Weile. Still und selbstverständlich, als wüßte sie es längst, als wäre das, was er ihr sagte, nichts Neues für sie.

Dein Mann lebt nicht mehr. Ich glaube nicht, daß er noch lebt. Sibylle ... wir werden beieinan­der bleiben. Wir werden ein Leben lang ..."

Er schwieg, denn sie gab ihm keine Antwort. Sie starrte auf die Wand, die vor dem Blaugrün des Himmels stand und zu wachsen schien, größer und höher, mächtiger und tiefer, als wollte sie sich auf die schneeverwehten Tannen, die verwischten Men­schenspuren, die Lichter des Tales stürzen.

Wir hätten doch mit der Bahn fahren sollen", sagte Joachim nach Minuten.Der Weg ist zu weit für dich. Du bist ganz blaß."

Das ist nur das Licht der Sterne. Das täuscht. Wie weit ist es noch?"

Eine Stunde."

Nun, das werden wir noch schaffen."

Sie gingen wieder weiter durch die glitzernde Winterpracht. Eine endlose Stunde lang, ohne ein Wort zu sprechen. Jeder mit seinen Gedanken allein.

den Berg heraustelephonierte? Aus Hamburg. Seine Eltern? Unmöglich.

Als er durch den langen Gang ging, war er über­zeugt davon, daß ein Irrtum vorliegen mußte.

Im Hotelbüro wartete der Nachtportier bereits auf ihn.

Ach, Herr fteit. Sie haben sicher schon geschlafen." Er reichte ihm den Hörer.Es ist sehr dringend."

Joachim legte die Muschel ans Ohr.Hallo , rief er ärgerlich.Wer ist dort?" Hier ist fteit."

Ein Summen und Knacken war in der Leitung, es ärgerte ihn.Hallo" wiederholte er (aut.Wer ist denn dort?"

Jetzt antwortete jemand. Weit weg.

Wer ist am Apparat?" schrie Joachim.Zum Teufel, nun sagen Sie schon, wer Sie sind."

Ich bins, verstand er nun deutlich.Ich ... Mjölln. Doktor Thomas Mjölln, Rechtsanwalt."

Sie sind verrückt, Doktor, mich mitten in der Nacht aus dem Bett zu rufen? Was tun Sie in Hamburg? An einem gesegneten Weihnachtsfeier­tag?"

Ich arbeite", hörte er,ich arbeite, mein lieber fteit."

Sieht ganz so aus", meinte fteit. Sein Aerger war jetzt verflogen. Er mußte lachen.Sie haben wohl eine Vergnügungsreise gemacht? Eine Wein­reise, wie mir scheint. Wo stecken Sie denn?"

In Hamburg, mitten drin in Hamburg."

Auf der Reeperbahn vermutlich."

Mjölln lachte in der Ferne.Aus dem Tele­graphenamt bin ich. Ganz trocken und nüchtern. Sie pflegen mich zu verkennen."

5a, aber um Gottes willen, was wollen Sie denn? Wollen Sie mir frohe Weihnachten wün-

Jch verstehe nicht. Wer sagt denn das?" Ich sage es. ,Hch, Doktor Thomas Mjölln?" Haben Sie Nachricht aus Flensburg?" Nein, aber aus Berlin. Den Kunstmaler Stefan Gode gibt es gar nicht mehr. Der ist gestorben. Dor vier Jahren schon. Abgestürtt in den Bergen.

Und die Bescheinigung?^

Gott, verstehen Sie denn nicht? Wenn der Maler Stefan Gode feit vier Jahren tot ist, dann kann er doch nicht vor zwei Jahren eine Bescheinigung aus Rapoll abgeschickt haben ... hören Sie noch?"

Ja, ja, ich habe gehört. Ist das alles?" Für den Augenblick ja. Genügt es nicht?" Doch, doch. Machen Sie Schluß, Doktor."

fen um die Gebietsmeisterschaft.

Nach dem Kampf am Samstag fuhr die Mann­schaft am gestrigen Sonntag noch Frankfurt, um dort gegen den Meister des Bannes 118, gegen die Jungen von Worms, anzutreten. Nach dem schweren Spiel am Samstag zeigten sich die 116er nicht mehr in der besten Form. 'In der ersten Halbzeit ver­mochten sie zwar noch energischen Widerstand zu leisten und ein 0:0 zu halten, nach dem Wechsel war es aber mit der Widerstandskraft nicht mehr 'sich

te n. Sie sind nicht nur eine Zusammenfassung bei sporttreibenden Vereine am Ort zu gemeinsamer Arbeit am gemeinsamen Ziel, sondern sie stellen auch in dem Sportgemeinschaftsführer den Beauf­tragten und Derbindunasmann zur Partei, die die Bestrebungen des NSRL. weitgehend unterstützt.

Die Orts turn- und Sporttage fen da, wo die Verhältnisse es einigermaßen gestatten, durchgeführt werden. An Stelle des Bundesfestes und der Bergfeste treten der Kreis- und der Bezirks- fporttag. Die Hebungen für diese Veranstaltungen sind gegeben, das Material stellt das Bereichsamt in Kassel zur Verfügung, eine Sonderschrift gibt ge­nauen Aufschluß über die Durchführung, und Kreis- und Bezirksführung unterstützen die Vereine bei der Vorbereitung.

Die Zusammenarbeit zwischen NSRL und HI. regeln ausführliche Richtlinien, die für die Dauer des Krieges gelten. Die freiwilligen Sport­dienstgruppen des JV. und der Jungmädel werden von den Vereinen betreut. Der freiwillige Sport- dienst gilt als HJ.-Dienst. Der Leistungssport der HI. und des BDM. in den Jugendgruppen der Vereine ist wichtiger zusätzlicher HJ.-Dienst. Außer­dem ist noch die Uebernahme Jugendlicher in Er­wachsenenmannschaften geregelt.

Anschließend sprach Sportkreisführer Sauer noch über Verbrauchsregelung für Sportartikel und die Giederung in Bereich, Bezirk, Kreis, Ring und Verein.

Der Bezirksobmann für ftinbertumen erinnerte an den Reich sw erb etag für Kinderturnen, befür* wartete die Aufstellung von ftinberabteilungen und freiwilligen Sportdienstgruppen in den Vereinen und will, da der letzte Lehrgang im Kinderturnen nicht gut besucht war, bald einen weiteren durch­führen.

Im August sind die Bereichsmeisterschaf. t en im Geräteturnen; sie werden mit dem Alterstreffen verbunden. Der Ort liegt noch nicht fest. Bis dahin müssen die Vereine auch die Ver­einsmeisterschaften, für die sie Ort und Zeit selber bestimmen können, erledigt haben.

©r. Luh erreicht 15 41 Meter.

Nachdem bei den leichtathletischen Wettkämpfen am 12. Juni Dr. Luh im Kugelstoßen das hervor- ragende Ergebnis von 15,37 Meter erzielte, gelang ihm bei den gemeinschaftlichen Abendwettkämpfen am 19. Juni eine weitere Verbesserung dieser Lei­stung auf 15,41 Meter. Mit dieser Leistung, die seither von Luh noch nicht erreicht wurde, steht er an der Spitze der Bestenliste. Wenn zu Beginn der Gemeinschaftsarbeit der Leichtachleten das gesteckte Ziel in der Förderung der Breitenarbeit und in der Steigerung der Spitzenleistung festgelegt wurde, so kann nunmehr nach sechsmaliger Widerhalls festgestellt werden, daß die Leichtathletikarbeitsge' meinschaft erfolgreich tätig ist. Die Beteiligung der Hitler-Jugend wird immer stärker, und ebenso lassen es sich die noch nicht zum Wehrdienst eitrbe» rufenen Äichtathleten nicht nehmen, regelmäßig an den Uebungs ab enden teilzunehmen.

Schöne Spende für das Note Kreuz.

Die Gefolgschaftsmitglieder der Zentrale der Firma Rinn & Cloos AG., Heuchelheim, haben beschlossen, die von der Bettiebssührung anläßlich der Feier des 1. Mai in den Jahren 1939 und 1940 zur Ausge­staltung von Kameradschaftsabenden gestifteten Be- träge mit 1500 RM. restlos dem Roten Kreuz zu überweisen. Ein schöner Beweis für die Verbunden­heit zwischen den werktätigen Arbeitskameraden und den tapferen Kameraden der Front.

Sommerferien möglichst ohne Bahnfahrten.

Zulassungskarten bei Aerienbeglnn.

Wegen der starken Belastung durch Kriegsauf­gaben und lebenswichtige Gütertransporte muß es die Reichsbahn sich in diesem Jahre versagen, den Wunsch weiter Kreise des Volkes, die Sommerferien in entfernt vom Wohnort liegenden Erholungsgebie­ten zu verleben, durch Bereitstellung ausreichender Beförderungsgelegenheiten zu erfüllen.

Da Lokomotiven und Personal für Heer und Kriegswirtschaft arbeiten, können besondere Fe­ri e nzü g e nicht gefahren werden. Der ge­steigerte Reiseverkehr muß mit den vorhandenen, regelmäßig fahrenden Zügen bewältigt werden. Daraus ergeben sich Unbequemlichkeiten für die, die zur Erreichung ihres Ferienzieles die Eisenbahn benutzen wollen.

Schon zu Beginn der Reise muß bei der im Ver­hältnis zum Großverkehr geringen Zahl der zur Verfügung stehenden Züge mit starkem Gedränge an den Schaltern, auf den Bahnsteigen und in den Zügen gerechnet werden. Um die Ordnung in den Zügen aufrechtzuerhalten und Zugüberfüllungen möglichst zu verhüten, werden die Reichsbahndirek­tionen je nach Bedürfnis einige Tage vor Schulschluß auf begrenzte Zeit Zulafsungs- karten für Fernzüge an den Fahrkarten­schaltern und in einzelnen Reisebüros ausgeben

lassen und Näheres hierüber später noch bekannt­geben. Die Zahl der Zulassungskarten wird be- chrcinkt sein. Die Zulassungskarte muß der Reisende >ei der Fahrkartenkontrolle an der Sperre und im Zuge mit vorzeigen.

Dabei wird aber hervorgehoben, daß diese Zu­lassungskarte keine Platzkarte ist und dem Inhaber keinen Anspruch auf Beförderung bietet. Am besten wird der wählen, der feinen Ferienaufenthalt in der Nähe des Wohnortes nimmt

Mißbrauch von Kraftfahrzeugen

wird unnachsichtlich streng geahndet!

Der Reichsverkehrsminister warnt erneut dringend vor unbefugter Benutzung von Kraftfahrzeugen. Kraftfahrzeuge dürfen nur benutzt werden, wenn ie behördlich rotbewinkelt sind. Rotbewinkelte Fahr­zeuge dürfen wiederum nur gebraucht werden, wenn die Fahrt im dringenden öffentlichen Interesse liegt. Es lasse sich daher niemand verleiten, sein Kraft- ahrzeug zu unberechtigten Fahrten zu verwenden. Der Krastfahrzeugverkehr wird scharf überwacht und jeder Mißbrauch unnachffichtlich streng ge­ahndet.

** Mit dem Eisernen Kreuz ausge­zeichnet. Oberleutnant Karl B e ck e r aus Gießen, Schlachthofstraße 2, der sich bei den Kämpfen im Westen auszeichnete, wurde für feine Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse aus»

Uebermorgen fahren Sie zurück, nicht wahr?" ,Za.

Sann kommen Sie gleich au mir."

Mal sehen. Wenn ich Zeit habe. Vermutlich werden Sie dann auch nicht mehr wissen."

Das ist noch nicht sicher. Die Sache interessiert mich jetzt."

Nun, dann wird es ja noch werden."

Joachim lachte auf. Es klang höhnisch, ohne daß er es wollte.Gut Nacht, Doktor, und viel Der« gnügen weiter in Hamburg."

,Zch arbeite doch ... ich ..."

Joachim hängte ein. Er wollte nicht weiter hören, Dieser verrückte kleine Rechtsanwmr. Dieser komk' sche Kauz. Vermutlich war er doch betrunken. Ries ihn da nachts an über das ganze Reich hinweg...

Oie Ergebnisse der Endrundenspiele um die Deutsche Fußball-Meisterschast.

GruppelinWien: Rapid Wien gegen Union Oberfchöneweide 3:2 (1:2).

Gruppe 2 i n Hamburg: Tvd. Eimsbüttel gegen Dresdner SC. 0:3 (0:0).

Gruppe 4 in Nürnberg: 1. FC. Nürnberg gegen Kickers Offenbach 8:0 (3:0).

Das Spiel Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf wurde in letzter Minute abgesetzt.

Fußball der HZ.

um die Gebietsmeisterschast.

Die Fußballmannschaft des Bannes 116 hatte am vergangenen Samstag in WetzMr gegen die Mann­schaft des Bannes 88 (Löhnberg) anzutreten. Das Spiel wurde mit starkem Einsatz geführt und brachte einen knappen Sieg der Mannschaft des Bannes 116. Aber erst nach Verlängerung fiel die Entschei­dung für die Gießener Elf mit 1:2 Toren. Der Sieg in Wetzlar bedeutete nun für die Gießener Elf des Bannes 116 die weitere Teilnahme an den Kämp-

gezeichnet.

* Leichenländung aus der Lahn. Am , Samstag gegen Abend wurde aus der Lahn unter­halb des Elektrizitätswerks die Leiche eines Man- ; nes, der sich zuletzt in Gießen aufhielt, gelänget. Der Mann hatte sich die Halsschlagader durchschnit­ten und war dann in die Lahn gesprungen, wo er den Tod fand.

Die Gutenberg-Festwoche in Mainz eröffnet.

NSG. Im Beisein von Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger wurde am gestrigen Sonntagvormit- tag die Gutenbergfestwoche im Stadttheater in Mainz eröffnet. Nach einer Ansprache des stellver- tretenden Oberbürgermeisters der Stadt Mainz, Provinzialdirektor Dr. Wehner,^die sich mit dem besonderen Sinn der Veranstaltung befaßte, gab der Dichter Dr. Wilhelm Schäfer in einem Festvor­trag eine tiefgründige Deutung der revolutionären Erfindung Gutenbergs. Anschließend wurde der Kulturpreis der Stadt Mainz verliehen. Mt ihm wurde in diesem Jahre der bekannte Typograph Professor Kleukens geehrt.

Neuer Krankentransportwagen in Lich

* Lich, 24.Juni. Die Rettungsstelle Lich der DR K. - Bereitschaft (m) Gießen 3 mit dem Standort in Lich hat am gestrigen Sonntag einen neuen, mit den modernsten Einrichtungen ausge­statteten DR ft. -Einheits-Krankentrans- portkraftwagen erhalten. Es handelt sich um denselben neuzeitlichen Wagentyp, mit dem vor ei­nigen Tagen auch die Bereitschaft Gießen des Deut­schen Roten Kreuzes versehen wurde. Zu den Kosten des Wagens steuerten die Stadt Lich und der Land­kreis Gießen je 2000 RM. bei, von hiesigen Betrie­ben stifteten die Firmen Jhring 700 RM., Schiefer- ftein 500 RM., Dietz 100 RM. Die restlichen Be­träge des rund 10 000 RM. kostenden Wagens brin­gen in anerkennenswertem und vorbildlichem Ge­meinschaftssinn die Gemeinden des Landkreises Gie­ßen gemeinsam auf.

Karl Johannes Grün gestorben.

LPD. Darmstadt, 23. Juni. Der Verfasser des bekannten OdenwaldliedesWo die alten Eichen rauschen", Karl Johannes Grün, ist in Berlin durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 74jährige Bensheimer, ein begeisterter Freund von Kunst und Sport, betätigte sich als Schriftsteller; aus feiner Feder stammt das unlängst heraus gekom­mene Buch10 Jahre unbekannter SA.-Mann".

20000 Mark Geldstrafe wegen Lohnüberschreitungen.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 22. Juni. Der Reichs­treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen hat eine Baufirma mit 20 000 RM. und deren Bauführer mit 500 RM. bestraft, weil sie entgegen der bestehenden Lohnstop Verordnung die Löhne ihrer Bauarbeiter ohne Genehmigung erhöht haben - und eine Akkordregelung vereinbarten, die Stan- : denverdienste von teilweise über 2, RM. ernrög« i lichten.

ihr Ende.

Die Leitung des Lazaretts und die Verwundeten dankten den Veranstaltern für ihre schonen Därbie-

mit der Läuferreihe. Zwei weitere Ecken für

berg konnten abgewehrt werden. Dann legte Har- flaute nun merklich ab. Kurz darauf pf nisch an Buß vor, der zum Führungstor einscboß. richter Müller (Frohnhausen) das Spiel Dies war der Auftakt für die Gäste, noch energischer Der Kreissportführer Sauer und Be