Aus Stockholm wird die Verurteilung zweier weiterer Spione gemeldet, Göteborger Seeleute, die wegen Handelsspionage zu einem Jahr bzw. sechs Monaren Zuchthaus verurteilt wurden. Sie gesellten sich zu den im Dienst des britischen Intelligence Service arbeitenden fünf Spionen, die bereits von einem Stockholmer Sondergericht abgeurteilt wurden.
Aus aller Welt.
Gerechte Sühne für gemeinen Verrat.
Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte Walter Hartmann sowie der ebenfalls-vom Volksgerichtshof wegen Landesverrat und Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 46 Jahre alte Fridolin E n d r a ß aus Mariabrunn bei Tettnang find am
wurde das Institut für italienische Kultur in Belgrad eröffnet. Der italienische Unterrichtsminister Bottai hielt den ersten Vortrag über den Neohumanismus der Schule.
»Mnar- von der MurmaEste fcr noch Rukland hinein vMMstoßen suchten, 150 (XX) FrZwM« - $Dfen' Tschechen und
Woolter — den Finnen $u Hilfe schicken will so At kanm noch em Zweifel, daß diese Aktionen brckische Schaumschlagereien sind, die den Finnen "U6en "°rden und den skandinavischen Machten mir eine neue Warnung sind, vor den KrregMusweitungsplänen der Plntokratien aus der Hut $u fern. Dr. Fr. W. Lange.
Die Kämpfe auf der Karelischen Landenge.
Mo-kau, 23. Febr. (DNB.) Nach dem Heeresbericht des Militärbezirks Leningrad haben die Sowiettruppen auf der Karelischen Landenge die Finnen zuruckgeworfen und 21 befestigte Stützpunkte, darunter 15 betonierte Artillerieforts besetzt. Die Operationen der Luftstreitkräfte seien durch heftige Schneestürme behindert worden. Nach dem finnischen Heeresbericht haben die Russen auf der Karelischen Landenge in Richtung auf den Bahnhof K ä m a r ä zwischen Muolaanjärvi und Vuoksen heftia angegriffen. Die Russen sollen nach harten Kämpfen abgewiesen worden sein. Nord- ostwärtsdesLadoga-Sees hätten die Finnen einen russischen Stützpunkt genommen. Die russischen Flieger sollen neben Rovaniemi in Nordfinnland auch im Heimatgebiet mehrere Ortschaften angeariffen haben. Eine Anzahl russischer Maschinen soll abgeschossen worden sein.
Am Grabe Horst Weffels.
B e r l i n , 23. Februar. (DNB.) Anläßlich der 10-jährigen Wiederkehr des Todestages Horst Wessels fanden in der Reichshauptstadt würdige Gedenkfeiern statt. Schon in den frühen Morgenstunden war auf dem Nikolai-Friedhof eine Ehrenwache seines Sturmes aufgezogen, und zahlreiche Volksgenossen pilgerten zum Grab, um Blumenschmuck niederzulegen. Eine Ehrenabordnung der SA. war an der Weihestätte angetreten als Stabschef Lutze am Grabe einen Kranz niederlegte. ^Der Stabschef würdigte den Opfertod des Freiheitshelden, der Millionen von Deutschen für die nationalsozialistische Idee entzündet habe. Mit dem Gelöbnis, jederzeit bereit zu sein, fürs Vaterland das Leben zu wagen, legte Stabschef Lutze hierauf einen Kranz des Führers nieder.
In der Dr.-Goebbels-Heimstätte am Friedrichshain fand dann die Einweihung eines von dem Bildhauer Heickeldey geschaffenen Horst - Wessel - Standbildes statt. Auch im Sterbezimmer und an der Mordstelle waren Ehrenwachen aufgezogen. Gauleiter Reichsminister Dr Goebbels legte ebenfalls auf dem Nikolai-Friedhof einen Kranz nieder. Am Grabe waren Träger des goldenen Gau-Ehrenzeichens angetreten, an die sich Dr. Goebbels in einer kurzen Ansprache wandte.
Die Kulturpreise der SA.
Berlin, 23. Febr. (DNB.) Die Kulturpreise der SA. verlieh der Stabschef an den Maler E l k Eber, be% Dichter Herybert Menzel und an den Komponisten Erich Lauer.
Elk Eber erhielt den Kulturpreis für die hervorragenden soldatischen Bilder des letzten Jahres, während ihn Erich Lauer für die „Reichsparteitag- fanfare" und das SA.-Liederbuch verliehen bekam.
Herybert Menzel wurde für sein dichterisches Gesamtschaffen ausgezeichnet, das in seiner erlebnis- haften und zeitnahen Gestaltung zu dem Besten gehört, was die nationalsozialistische Bewegung hervorgebracht hat.
Herybert Menzel wurde 1906 in Obornik (Westpreußen) geboren. Als SA.-Mann erlebte er die Kampfzeit und schuf in diesen Jahren die besten seiner Gedichte und Lieder. 1933 erschienen sie unter dem Titel „Im Marschtritt der SA." Bekannt sind auch seine „Gedichte der Kameradschaft", die 1936 erschienen, lieber das Erlebnis unserer großen Zeit hinaus aber schrieb Menzel als Sohn seiner Heimat Gedichte, Sagen, Balladen und Erzählungen aus ihrer Vergangenheit. Heute steht er als Soldat an der Westfront. SA.-Truppführer Erich Lauer wurde 1911 in Leidenstadt (Baden) geboren. Lauer, der sich der Zeitungswissenschaft und der Musik widmete, schenkte uns „Das deutsche Gebet", „Volk an der Arbeit", die „Feiermusik zum 9. November" und das „Trommellied der Hitler-Jugend". Auch das SA.-Liederbuch ist eine seiner Schöpfungen. Obersturmführer Prof. Elk Eber, geb. 1892, ist besonders mit seiner Kriegsmalerei hervorgetreten. Der Weltkrieg sah ihn in vorderster Front, wo er verschüttet wurde und schließlich verwundet zurüH kehrte. Frühzeitig trat er der Bewegung bei. Der Polenfeldzug sah ihn wieder mit hinausziehen und hier schuf er seine meisterlichen Kriegsbilder.
15 Millionen
• am »Tag der deutschen Polizei".
Berlin, 23. Februar. (DNB.) Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei gibt das Ergebnis der Geldspenden und Sammlungen und der eigenen Spenden der Polizei und ihrer Hilfs- organifationen zum „Tag der deutschen Polizei" für das Kriegs-Winterhilfswerk mit 15 018 952 Reichsmark bekannt. Die Männer der Ordnungspolizei, Sicherheitspolizei, der ff, der Feuerwehren, der Technischen Nothilfe und des NSKK. haben aus eigenem Vermögen zu diesem Ergebnis 1500 000 Reichsmark erbracht. Besonders erwähnenswert sind die Sammelergebnisse im Sudetenland, im Protektorat Böhmen- Mähren, in der Ostmark und in den befreiten Ostgebieten. So konnte Aussig, das 1939 ein Sammelergebnis in Höhe von 322 421,53 RM. hatte, in diesem Jahr seine Spenden verdoppeln. Auch die Stadt Wien hat ihr Ergebnis vom Jahre 1939 von 294 371,64 RM. auf 475 383,72 RM. in diesem Jahre erhöht. Kattowitz spendete 293 464,42 RM. Posen 147 581,18 RM.
Wenn es noch eines Beweises für die Beliebtheit unserer Polizei bedurft hätte, so ist er am Tag der deutschen Polizei erbracht worden. Das feindliche Ausland wird von diesem herrlichen Ergebnis keine Notiz nehmen, schon weil es zu Vergleichen anregt, die den Dortigen Machthabern wenig angenehm sein dürsten. Dafür sucht man die deutsche Polizei mit allen Methoden der Greuel- propaganda zu verdächtigen als wäre sie eine Gemeinschaft, die nur vom Mord, Raub, Terror und Vergewaltigunaen lebe. Besonders im Osten des Reiches wüte diese Polizei in schamlosester Weise. Der Osten hat diese Greuelpropaganda mit klingender Münze widerlegt.
Auslese im Hochschulstudium.
Nachdem der Reichserz'iehungsminister die beson- bereft Anforderungen beim Hochschulstudium wäh^
rentk des Krieges klargestellt Hai, stehl fest, daß trotz Kürzung der Gesamtausbildungszeit kein Nachlassen in den Lei st ungen geduldet werden kann. Es sind deshalb, wie das Zentralorgan des NSD.-Studentenbundes, „Die Bewegung", schreibt, Maßnahmen getroffen worden, um Nichtgeeignete, die es an her notwendigen Eignung, Leistung, der angemeffenen Haltung und dem Einsatz während ihres Studiums fehlen lassen, aus der Hochschule zu entfernen. ®ine Nachprüfung der Eignung, Leistung und Haltung des einzelnen Studenten wird jetzt im Kriege schon vor der Ablegung von Prüfungen vorgenommen. Sie werden nur diejenigen bestehen, deren Ausbildungsstand eine erfolgreiche Tätigkeit im Berufsleben gewährleistet.
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichskommissar für die Preis- bil düng hat gegen eine größere Berliner Holzhandelsfirma wegen erheblicher Verstöße gegen die Bestimmungen der Nadelschnittholz- und Rohholz- preisverordnung sowie gegen die Verordnung über das Verbot von Preiserhöhungen bei Lieferungen an öffentliche Auftraggeber im Unterwerfungsverfahren eine Ordnungsstrafe von 50 000 RM. verhängt. *
Die Wirtschaftsoerhandlungen in Oslo zwischen einer deutschen und einer norwegischen Delegation sind jetzt zum Abschluß gekommen. Die Vereinbarungen regeln die Fortführung der deutsch-norwegischen Warenverkehrs unter den durch den Krieg geschaffenen besonderen Verhältnissen.
In einem Kommunique der britischen Admiralität heißt es, das S. M. Trawler „Fif eshir e" durch einen feindlichen Luftangriff versenkt wurde, nur ein einziger Mann ist mit dem Leben davon- gekommen. Zwei Offiziere und 19 Mann werden vermißt.
Wie Reuter meldet, haben deutsche Flugzeuge am Donnerstag wiederum die englische Nordostküste angegriffen. *
Die russische S ch w a r z m e e r f l o 11 e hat dieser Tage große Hebungen abgehalten. Einheiten aller Klassen, die Küstenartillerie und die Luftwaffe der Marine haben an den Manövern teilgenommen. Zwei Drittel der Flotte bestand aus Schiffen, die in der letzten Zeit auf russischen Werften erbaut worden sind. *
Der ägyptische Ministerpräsident Mäher Pascha erklärte, Aegypten werde, entgegen gewissen umlaufenden Gerüchten, keine Truppen nach Europa schicken.
In Oslo wurde bekanntgegeben, daß die norwegischen Verluste in Diesem Kriege sich auf 49 Schiffe mit einem Gesamttonnengehalt von 168 000 Tonnen belaufen.
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Nach Berichten aus Johannesburg (Südafrika) hat die neue Partei des Generals H e r tz o g und des Dr. Malan bei den Ergänzungswahlen Im Bezirk von Kumuran einen Sitz erobern können.
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In. Anwesenheit des Prinzregenten Paul, der Prinzessin Olga und der jugoslawischen Regierung
Frostbeulen
und andere Frostschäden
treten In diesem Winter besonders häufig auf. Sie sind lästig und hinderlich und verursachen mehr oder weniger starke Schmerzen. Bei ihrer Behandlung ist darauf Bedacht zu nehmen, hptz die von Frost betroffenen Hautpartien stärker durchblutet werden. Das erreicht man, indem man diese Stellen mit der bewährten Sepso-Tinktur bestteicht, die in Flaschen zu sünfund- fünfzig Pfennig und in Tupf-Röhrchen zu neunund- vierzig Pfennig in allen Apotheken und Drogerien erhältlich ist. Sepso-Tinttur ist besonders geeignet, diese verstärkte Durchblutung des Gewebes zu bewirken, weil lie die erforderliche große Tiefenwirkung besitzt.
23. Februar 1940 hingerichtet worden. Hartmann war als Arbeiter am Westwall beschäftigt. Er floh nach einem Diebstahl an einem Arbeitskameraden nach Frankreich und verriet Je ine Kenntnisse über Befestigungsbauten an französische Agenten. Endraß hat bis Mitte 1938 einem Emigranten als Spion landesverräterische Nachrichten geliefert
Umsichtiges Verhalten bei der Festnahme eines Spionageagenten.
Einem G a st w i r t in Worms, durch dessen umsichtiges Verhalten es gelang, einen gefährlichen Spionageagenten unschädlich zu machen, wurde als besondere Anerkennung des Chefs der Sicherheitspolizei eine Geldbelohnung von 250 RM. ausgehändigt. Durch verdächtige Fragen aufmerksam geworden, war der Gastwirt dem Agenten nach Verlassen seiner Gaststätte unauffällige gefolgt, bis ef seine Festnahme durch einen PÄtzeibeamten veranlassen konnte.
Lawinenunglücke in den Salzburger Alpen.
In den Salzburger Bergen fanden zwei Schiläufer bei einer Besteigung des Schafberg- gipfele durch eine Lawine den Tod. Am Tage zuvor gerieten drei Schifahrer aus Zell am See an der Saustieae unter eine riesige Lawine. Die Verunglückten konnten bisher nicht geborgen werden, so daß mit ihrem Tode gerechnet werden muß.__
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., Derlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.
Ihre Verlobung geben bekannt
Fridel Pauly
Dr. med. Fritz Suffrian, Unterarzt
z. 3. lm Felde Gießen, Frankfurter Str. 11
0666
Ihre Verlobung geben bekannt
Anneliese Rinsland Rudolf Schmidt Gesr. in einem Fns.-Rgi.
Gießen Gießen-Wieseck
Hammstraße 20 z. 3- im Felde
24. Februar 1940
Ihre Vermählung geben bekannt
Robert Hillenbrand
San.-Uffz. bei einem Jnf.-Regt.
Emmi Hillenbrand, geb. Seibert
z.Z. Gießen Gießen-Weseck
Feuerbachstraße 6 Gießener Str. 65
24. Februar 1940
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Einjährige Höhere Handelsschule Zweijährige Höhere Handelsschule
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