Ausgabe 
22.7.1940
 
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Oer Führer ehrt seine Mitarbeiter

ng an die UdSSR. Ebenso be- s ch e Kammer den Eintritt Estlands

>esetzten französischen Gebiet b°- von den Franzosen ersessenen f)r. Karl Roo- ten deutschen Kriegsgefangenen zusammenarbeiteten, die Abgeordneten Rohe, Mau^

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Feinheiten ifjrer Mischung erhalten bleiben. »CÜLDENRINC mit VmunostOck 4PFG*

^olOaren rauchen. aufmerffamer,fie genießen den Tab ar gründlicher, schon deshalb, weil sie oft mehr wissen,wann sie ihren Von rat wieder ergänzen fön// nen.Da wir uns mit Der Herstellung unserer Ziga§ retten sehr viel Mühe geben, glauben wir,unsere Marten gerade den Soldaten beson- Ders empfehlen zu dürfen.

terhaltungen und bunte Abende in reichhaltigster Form veranstalten.

Eröffnung der »Großen deutschen Kunstausstellung" am 22. Juli.

DieGroße deutsche Kunstausstellung 1940 im haus der deutschen Kunst in München wird am Samstag, dem 27. Juli 1940, eröffnet. Die Tatsache, dah das Grohdeutsche Reich auch mitten im Kriege nicht auf die Durchführung seiner nun schon zu einer wertvollen Tradition gewordenen alljährlichen Kunstausstellung im Hause der deut­schen Kunst zu München verzichtet, ist ein neuer und überzeugender Beweis für die innere Kraft und die Siegesgewißheit des deutschen Volkes.

Litauen, Estland und Lettland Sowjetrepubliken.

ausgeliefert sein und in Lazaretten im Reich Auf­nahme gefunden haben werden.

Die 42 aus dem fLanzöfisch-marokka- Nischen Gefangenenlager Settat ent- lassenen deutschen Volksgenossen reisten unter der Führung des Befehlsleiters Walter haux vom Ma- drider Nordbahnhof ab über San Sebafttan durch das besetzte Gebiet Frankreichs zunächst nach Paris, von wo sie dann weiter in die Heimat reisen werden.

Elsässische und lothringische Abgeordnete befreit.

Sechs Milliarden Dollar zum Ausbau der Kriegsflotte der USA.

Mailand, 21. Juli. (Europapreß.) Wie Stampa" aus Washington erfährt, hat Präsident Roosevelt ein Gesetz unterzeichnet, das weitere Rüstungsausgaben in höhe von vier bis sechs Milliarden Dollar zur Verstärkung der nord- amerikanischen Flotte vorsieht. Die Kriegsflotte der USA. solle so ausgebaut werden, daß sie imstande sei, jeder Mächtekombination ent- gegenzutreten. Es seien bereits 83 Millionen Dollar zur Inangriffnahme der ersten Schiffs­bauten des großen Programms, daß bis 1947 durch« geführt werden solle, beim Kongreß beantragt wor­den. Marineminister Knox erklärte, dem Kongreß werde in der nächsten Sitzung eine Gesetzesvorlage unterbreitet werden, die in den Vereinigten Staaten eine Art obligatorischer militärischer Aus­bildung einführe. Es seien alle Anzeichen vorhanden, dah der Kongreß die Vorlage gutheißen

Eine überaus eindrucksvolle Szene, von der unser Bildnachtrag bericfjtet erlebte ber oI®

der Rührer in seiner Rede die Beförderungen der Offiziere bekanntgab, die einen besonderen zinteu an dm Siegen in Skandinavien und Frankreich hatten. Jedesmal, wenn der Führer emen neuen Namen nannte, erhob sich der Geehrte auf dem Rang, um mit erhobenem 2[rm für b e ^ " zu danken. Die Abgeordneten grüßten freudig die verdienten Offiziere. (Scherl Bilderdienll

rer, Stürmel, Generalrat Antoni, Bickler, Schall, Haus, Schlegel, Keppi, Brauner, Dr. Oster, Biber, Nußbaum, Lang und Camille Meyer.

Deutsche Künstler

bei den Helden von Narvik.

Berlin, 20. Juli. (DNB.) Wie der Leiter der Truppenbetreuung im Reichsministerium für Volks­aufklärung und Propaganda, Reichskulturwaster Hinkel, bekannt gibt, begaben sich auf Veran­lassung des Präsidenten der Reichskulturkammer Reichsminister Dr. Goebbels in diesen Tagen deutsche Künstler zu unseren Truppen im Bereich Narvik, so ein Ensemble des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, ostmärkische Musiker und Filmtrupps. Ferner wurden Tausende von Büchern, Musikin­strumente, Rundfunkgeräte, Gramolas, Schallplatten und Gesellschaftsspiele gesandt. Bekannte Solisten, ostmärkische Musikenfembles und Ballettruppen ver­lassen in den nächsten Tagen Berlin. Auch dieser zweite Zug wird wieder Musikinstrumente, Bücher und Sportgeräte mitführen. Die Künstler werden in allen Standorten im Bereich Narvik Theaterabende mit ostmärkischen Bauernkomödien, musikalische Un-

Kowno, 21. Juli. (DNB.) Im Sejm hat der litauische Innenminister in seiner Eigenschaft als Ab- geordneter eine Deklaration verlesen, der zufolge die RepublikLitauenmit sofortiger Wirkung die sowjetische Verfassung etngeführt hat und alsRätestaat anzusehen ist. Das neugebildete lettische Parlament beschloß ebenso die Umge­staltung Lettlands zu einer Sowjetrepublik und die Anglieder.un

schloß die estnische Kammer den Eintritt Estlanl in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

Colmar, 21. Juli. (DNB.) Die sett Monaten im Gefängnis zu N an zig inhaftierten und beim herannahen der siegreichen deutschen Truppen in verschiedene, bis an die Pyrenäen gelegene sudsran- zösische Strafanstalten verschleppten Elsäs­ser und Lothringer, die des Komplottes gegen Frankreich bezichtigt waren, haben soeben das unbesetzte Gebiet Frankreichs verlassen und befinden sich in Freiheit. Es handelt sich um Verfechter der elsaß-lothringischen heimatsrechte, die mit dem von den Franwsen erschossenen D

der der italienischen Botschaft mit ihren Damen. Von deutscher Seite waren neben dem engeren Fa­milienkreis des Reichsmarschalls und seiner näheren Umgebung u. a. anwesend: Generalfeldmarschall Milch, Prinz Philipp von Hessen, General­oberst U d e t, Reichspressechef Dr. Dietrich, die Staatssekretär Freiherr von Weizsäcker und Körner, Botschafter von Mackensen und General der Flieger Jeschonnek.

Graf Ciano nahm um 20.30 Uhr an einem ihm zu Ehren auf der italienischen Botschaft gegebenen Essen teil. Unter den Gästen bemerkte man Reichs­außenminister v. Ribbentrop, den Chef der deutschen Polizei, Himmler, Reichsfinanzminister Graf Schwe­rin von Krosigk, Reichsernährungsminister Darr6, Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker, die Unterstaatssekretär Woermann und Gaus, Bot­schafter von Mackensen, den Stadtkommandanten von Berlin, General Seiffert, den Chef des Proto­kolls, von Dörnberg, den Leiter der Presseabteilung im Auswärtigen Amt, Geheimrat Schmidt, Ge­sandten Luther, Geheimrat Rintelen und Bürger­meister Steeg.

Graf Ciano hat sich am Samstagabend mit den Herren seiner Begleitung nach Italien zurück­begeben. Der Reichsminister des Auswärtigen vonRibbentrop geleitete den italienischen Gast zum Anhalter Bahnhof. Botschafter Alfieri mit den Mitgliedern der Botschaft sowie die Vertreter des Faszio und der italienischen Kolonie in Berlin waren ebenfalls erschienen.

Frankreichs Antwort auf Oran

England lehnte Wiedergutmachung der Piratentat ab.

Bern, 20. Juli. (DNB.) havas meldet aus Dichy, der französische Außenminister B a u d o i n habe der Presse erklärt, daß die französische Regie­rung beschlossen hatte, die diplomatischen Beziehun­gen mit Großbritannien abzubrechen. Zu diesem Zweck begab sich am 8. Juli der französische Ge­schäftsträger in London zn Lord Halifax, um ihn von diesem Beschluß in Kenntnis zu setzen. Lord Halifax reate die Wiederherstellung der normalen diplomatischen Beziehungen an. Die französische Re­gierung antwortete, daß vorher gewisse Bedingungen erfüllt werden müßten, so die Herausgabe der ungehörig von Großbritannien beschlag­nahmten Schiffe und der von Großbritannien im Hafen von Alexandrien und in den englischen Häsen widerrechtlich festgehaltenen Schiffe sowie die volle Wiedergutmachung der bei den bn- tifchen Angriffen erfolgten Schäden. Nach Infor­mationen aus London ist die britische Regierung nicht bereit, in die Freigabe der französischen Schiffe einzuwilligen. Der französische Geschäfts­träger habe also alle Maßnahmen getroffen, um das britische Hoheitsgebiet zu verlassen. Frank­reich hat demnach auf den brittschen Akt brutaler Piraterie die einzig mögliche Antwort erteilt.

Oie ersten deutschen Kriegsgefangenen aus dem unbesetzten Gebiet in Deutsch­land eingetroffen.

Berlin, 20. Juli. (DNB.) Freitag nachmittag trafen die er st en fünf Sanitätsflug­zeuge mit 30 verwundeten deutschen Kriegsgefangenen aus dem unbesetzten fran­zösischen Gebiet in Deutschland ein. Die Verwunde­ten wurden sofort in Sanitätsautos zur weiteren ärztlichen Behandlung nach Heidelberg über­geführt. Samstag würden abermals mittels Sani­tätsflugzeugen kriegsgefangene verwundete Soldaten nach Deutschland übergeführt. Es kann damit ae- rechnet werden, daß bis Ende der Wyche^ auch die letzten noch im unbt,..,. ------- ,

findlichen verwundeten deutschen Kriegsgefangenen

werde.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat die ---Gruppenführer Reichs­außenminister von Ribbentrop, Reichsleiter Martin B o r m a n n und Reichsminister Dr. L a m - m e r s zu ---Obergruppenführern befördert.

Der Führer empfing in Gegenwart des Reichs- Ministers des Auswärtigen den neuernannten B o t - schaftervonChile, Oberst Tobias Barres, so- wie die neuen Gesandten von Finnland, Professor Dr. Toivo Mikael Kivimäki, und von Ru­mänien, Senator Alexander Romalo, zur Heber- reichung ihrer Beglaubigungsschreiben. Eine Abtei­lung der ---Leibstandarte erwies-bei der An- und Abfahrt der Diplomaten die militärischen Ehrenbezei- gungen. *

Im Zuge der Rückkehr der Saarländer in ihre Heimat ist am 18. Juli 1940 dieSaarbrücker Zeitun g", deren letzte Nummer noch am 3. Sep­tember v. I. herausgekommen war, wieder erschienen. Die Zeitung besteht seit 4761 und dokumentiert damit

Samer dRaucfyer; denn wir wissen, dass sie jeder JCritik gewachsen istnSie wird nach wie vor in reiner und unveränderter Orient-

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