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darum wollen wir unserer Verwundeten in den
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Die Geburt i$rer Tochter Marianne zeigen an
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im Gießener Anzeiger auf unsere Kosten öffentlich bekannt machen zu lassen. 2v7sO
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gez. Fortnagel, Justizsekretär a. D., Hilfsarbeiter des mittleren Dienstes."
Für die Richtigkeit:
Zimmer, Rechtsanwalt.
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Kußboll um Vie Gebietsme sterschaff.
Bann 116 — Bann 88 in Wetzlar.
Am heutigen Samstag tritt die Fußballelf des Bannes 116 zu einem Entscheidungsspiel um die Gebietsmeisterschast in Wetzlar an. Das Spiel ist notwendig geworden, da beide Mannschaften punktgleich geworden sind. Bann 116 tritt mit derselben Mannschaft in Wetzlar an, wie im letzten Spiel gegen Bann 88, in dem die Hiesigen 4:1 gewonnen hatten. Der Sieger aus diesem Spiel muß am kommenden Sonntag in Frankfurt gegen Bann 118 (Worms) zum entscheidenden Spiel antreten. Die Mannschaft setzt sich aus Spielern der Vereine 1900 und DfB.-R zusammen.
VfB.-Reichsbahn — „Teutonia" Watzenborn-Steinberg. Großkampf auf dem Waldsportplatz! Nicht nur in der Umgegend, sondern vor allem in Wetzlar wird dieser Kampf, bei dem es um die Meisterschaft der Bezirksklasse geht, Beachtung finden. Beide Mannschaften tragen damit ihr letztes Meisterschafts, spiel aus. Für die Teutonen gilt es, unter allen Umständen zu gewinnen, denn bei einem Unentschie. den wäre Wetzlar auf Grund des besseren Torverhältnisses von zwei Toren Meister. Die Teutonen sind sich der Schwere dieses Kampfes bewußt und werden mit allem Einsatz das Spiel bestreiten. Wir alle kennen die Teutonen zur Genüge um zu wissen, daß sie auch für die Grün-Weißen ein Gegner sind, die diese zur Entfaltung all ihres Könnens zwingen. Die Grün-Weißen bilden also das Zünalein an der Waage. Nicht nur das ist es, was die Elf zu groß- tem Ansporn zwingt, sondern vor allem wird sie versuchen, das letzte Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, um damit den dritten Tabellenplatz sicher- zustellen. Die Grün-Weißen waren die einzige Mannschaft, der es gelang, in Steinberg zu gewinnen. Die Gäste werden die Scharte auszuwetzen versuchen.
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Bahnhofstraße 65 Ruf 3861
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Inge Kuhr, geb. Kaiser Kriegsgerichtsrat Erich Kuhr z. Z. im Felde
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Anfragen auch unmittelbar an das DRK.-Präsidium in Berlin Sw 61 gerichtet werden. Dieses steht mit allen in- und ausländischen Hilfsstellen, die bei der Nachforschung in Betracht kommen, in Verbindung, llniformsammlung der Hitler-Jugend
im Kreise Wetterau.
In den Einheiten der Hitler-Jugend und des Jungvolkes des Kreises Wetterau sind noch sehr viele Junggenossen nicht im Besitze des vorgeschriebenen Dienstanzuges. Es fehlen den 9g.: Braunhemden, kurze Sommerhosen, Ueberfallhosen, Koppelzeug, Armbinden, HJ.-Abzeichen, Sportzeug usw.
Viele Eltern sind trotz besten Willens aus irgendwelchen Gründen, die hier nicht zu erörtern sind, nicht in der Lage, diese Uniformteile ihren Kindern anzuschaffen. Besonders schwer fällt die Uniformbeschaffung den Kinderreichen.
Der Dienst findet immer im Dienstanzug statt. Die Jg., die dann in Zivil antreten, fühlen sich ihren uniformierten Kameraden gegenüber zurückgesetzt. Es ist zu befürchten, daß sie unter diesen Umständen noch einer gewissen Zeit die Freude am HJ.-Dienst verlieren und ihm dann fernbleiben. Auch sie möchten doch an und für sich genau so gern dabei sein, wie ihre Kmeraden; sie möchten den Kameraden auch äußerlich gleichgestellt sein!
In sehr vielen Haushaltungen befinden sich nun noch sicher aufbewahrte Uniformteile. Sie werden im Laufe der Zeit von den Motten zerfressen und wandern dann zum Lumpensammler.
Viele ehemalige Kameraden sind bei der Wehrmacht oder im Arbeitsdienst. Der größte Teil dieser Kameraden geht nach der Rückkehr von der Dienstpflicht nicht mehr in die HI. zurück, sondern findet seinen Platz in'den anderen Gliederungen der Partei zum Dienst für Volk und Vaterland. Gerade sie werden bestes Verständnis für die Nöte ihrer jüngeren Kameraden haben.
Die Bannführung richtet daher an alle Haushaltungen die dringende Bitte, HJ.-Uniformteile, die nicht mehr benötigt werden, ihr zur Verfügung zu stellen. Die gleiche Bitte ergeht auch an alle aktiven HJ.-Kameraden, solche Uniformteile zur Verfügung zu stellen, die sie selbst nicht mehr verwenden können.
Es wird gebeten, alle Uniformteile nur an folgende Anschrift zu senden: „An die Hitler-Jugend, Bann 116, Wetterau, Hauptstelle 1 — Sozial — Gießen, Seltersweg 52."
Alle Sendungen müssen mit der Anschrift des Absenders versehen sein, damit die Bannführung die Empfangsbescheinigung auch an den Absender gelangen lassen kann.
Sollten die Uniformteile nicht geschickt werden können, so ist die Bannführung bei Aufforderung bereit, diese Sachen abholen zu lasten. Die gleiche Bitte ergeht auch an alle ehemaligen Angehörigen des BDM.
Allen Spendern wird schon jetzt bestens gedankt.
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(Sauleiter Sprenger vor 10 000 IiüstungSarbeitern in Wetzlar.
Kuchen und Erfrischungen für untere Verwundeten.
Die Gemeinde E b e r st a d t trat dieser Tage mit einer beispielhaften GeMinschaftsleistung hervor. Mele Familien des Dorfes taten sich zusammen, um mit einer Spende von 80Kuchen zur Verwendung für die Verwundeten ihre Gefühle der Verbundenheit und Dankbarkeit für unsere Soldaten, insbesondere ihre dankerfüllte Verbundenheit mit den Verwundeten zum Ausdruck zu bringen. Es gab viele leuchtende Augen in unseren Lazaretten, als diese Kuchenspende verteilt wurde.
Der Landrat des Landkreises Gießen hat in seiner Eigenschaft als Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes diese vorbildliche und anerkennenswerte Spende zum Anlaß genommen, an die Bürgermei- iter des Kreises Gießen ein Rundschreiben zu richten mit dem Hinweis auf diese Gemeinschaftsleistung der Gemeinde Eberstadt. Sicherlich werden viele Gemeinden diesem Beispiel folgen wollen. Die Durchführung und Erfassung solcher Spenden soll im Einvernehmen mit der Partei bzw. mit der NS- .Frauenschaft erfolgen. Selbstverständlich bedarf es dabei auch einer Rückfrage beim Deutschen Roten Kreuz hinsichtlich des Zeitpunktes der Spende, denn es soll - unter allen Umständen vermieden werden, daß Kuchen verderben, weil sie bei etwaigen zahl- - reichen Spenden zum gleichen Zeitpunkt nicht schnell genug verteilt werden können. Die Verteilung der Kuchen an die Lazarette und die Lazarettzüge wird non der Wehrmachtsunterkunftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes im „Hotel Lenz" aus erfolgen. Selbstverständlich werden nicht nur Kuchen, sondern auch frische Früchte oder Fruchtsäfte, kurzum alles, was in der heißen Jahreszeit der Erfrischung unse- ler Verwundeten dienen kann, dankbar entgegen- genommen.
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Feierliche Ueberreichung der Mütter-Ehrenkreuze, Ortsgruppe Nord: 10.30 Uhr im Saal des „Aquarium", Ortsgruppe Nord verbindet damit die Ausgabe von Westwall-Ehrenzeichen-, Ortsgruppe Oft:
und vor und in Calais mitgekämpft hat, diese Teile eines modernen Schlachtenbildes noch anschaulich ergänzt.
In vorbildlicher Bescheidenheit spricht keiner der Manner von seinen eigenen Leistungen. Immer ! nur tritt bei allen Schilderungen das „w i r", d. h. die Kompanie, die Batterie oder das Regiment, in Erscheinung. Mit dieser persönlichen Bescheidenheit ehren sich unsere Feldgrauen selbst; denn jeder, der selbst einmal draußen war, weiß ja aus eigener Erfahrung, wie der einzelne Kämpfer voll und ganz seinen Mann im Gewitter der Schlacht zu stellen hat und welche starke seelische Kraft und Selbstüberwindung dabei manchmal von ihm auf- geboten werden muß. Um ihrer persönlichen Opfer- j Bereitschaft und Bescheidenheit willen sind diese Männer, die ehrenvolle Wunden im Kampfe für Führer und Großdeutschland empfangen haben, uns allen in der Heimat noch mehr ans Herz gewachsen, als es der deutsche Soldat schlechthin bei allen deutschen Menschen schon von jeher ist. Uni)
Krieges, zeigte die Friedensbemühungen des Führers und geißelte die überhebliche, den Frieden abweisende Haltung der Plutokratien. Sie versuchten den Weg des deutschen Volkes zu seiner Einheit mit Waffengewalt zu versperren und stellten als ihr Ziel die Vernichtung und Zerstückelung des Deutschen Reiches heraus. Hierbei verwies der Gauleiter auf die inzwischen von Deutschland erteilte Antwort durch unsere Waffen. Es werde dafür gesorgt werden, daß die Aufbauarbeit des Reiches, seine Einheit und Freiheit nie wieder von Frankreich gestört werden. Dieser Regelung werde nunmehr die Ab- rechnung mit England folgen. Der räuberischste Staat der Welt, dem es bisher noch immer gelang, andere für sich bluten zu lasten, stehe nun allein vor den Waffen Deutschlands und Italiens. Sie werden dafür sorgen, daß der Welt ein Friede von Dauer gesichert wird, ein Friede, in welchem beide Staaten ihren erfolgreich begonnenen sozialistischen Aufbau mit anderen Möglichkeiten fortfuhren und sichern werden. Für dieses Ziel — so wandte sich der Gauleiter an die Rüstungsarbeiter — gilt es nochmals alle Kraft zusammenzufassen. Denkt immer daran, daß das, was ihr hier schafft, euren Kameraden an der Front, euren Vätern und Brüdern dient, die damit unter Einsatz ihres Lebens den Schutz der Heimat, also auch euren persönlichen Schutz übernommen haben und mit unvergleichlichem Mut und heldischer Tapferkeit die Größe und Freiheit des Reiches für lange Jahrhunderte sichern. In dieser Kameradschaft von Front und Heimat wird der Endsieg unser werden, wird ein neues Deutschland entstehen, der Welt zum Vorbild, unserem Volke zum Segen.
Zn der Privatklagesache
des Karl Steul in Lich, Oberstadt 28, vertreten durch Rechtsanwalt I. Fr. Zimmer' in Gießen, Bahnhofstraße 79, Prwatklägers,
gegen
1. Jonny Möhring, 2. Katharine Möhring, beide in Lich, Oberstadt 30, Angeklagte, wegen Beleidigung, 5c Bs. 8/40,
wurde in der öffentlichen Sitzung des Amtsgerichts Gießen vom 21. Mai 1940 folgender Vergleich geschlossen:
„Der Privatbeklagte erklärt für sich und als Bevollmächtigter seiner Ehefrau:
Wir nehmen die gegenüber dem Privatkläger ausgesprochenen Beleidigungen mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und verpflichten uns, die Kosten des Verfahrens zu tragen, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen.
Wir ermächtigen den Privatkläger, vorstehende Erklärung in der Oberhessischen Tageszeitung und
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11 Uhr in der Neuen Aula; Ortsgruppen Mitte und Süd 15 Uhr in der Neuen Aula; Ortsgruppe Gießen-Wieseck: 14 Uhr im Saale Braun. — Gloria-Palast (Seltersweg): „Fraulein Winnetou". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Zwielicht".
Gießener Borfragsting.
Im Rahmen des Gießener Vortragsringes werden Goethe-Bund, Kaufmännischer Verein und Volksbildungsstätte Gießen am Montag, 24. Juni, ihren Mitgliedern und Vortragsbesuchern ein Vortragserlebnis von starker Eindringlichkeit vermitteln. Der in Gießen bekannte Sprecher Dr. Leonhard Blaß wird unter dem Thema „Der letzte Sprung des alten Löwen" in Dichtungen, Briefen und Dokumenten Englands Spiel mit den Völkern aufzeigen.
Litler-Iugend Bann 116.
Die Tagung der Sozialwarte und Einheitsführer am 23. Juni in Lich im BDM.-Heim fällt aus. Alle Teilnehmer haben an der Tagung in Gießen teilzunehmen.
NS.-Frauenschast/Frauenwerk.
GietzenTMlle.
Dienstaa, 25. Juni, findet im Burghof um 20.15 Uhr ein Arbeitsabend für Hilfsdienst und DH. statt. Unsere Pimpfe singen unb musizieren.
Im Rahmen der Reichsstraßensammlung für das Kriegshilfswerk am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag haben sich unsere Pimpfe wieder Verschiedenes ausgedacht, um die Gebefreudigkeit zu erhöhen. Sie werden an diesen beiden Tagen mit einer Reihe von Veranstaltungen vor die Oef- fentlichkeit treten. Heute Nachmittag um 18 Uhr veranstaltet das Fähnlein 4/116 ein offenes Singen auf dem Kreuzplatz, Fähnlein 1/116 singt morgen Sonntag um 10.30 Uhr auf der Verkehrsinsel am Selterstor und führt einen Marsch durch die Stadt durch. Die Bannspielschar führt im Rahmen der Sonderveranstaltung zu Gunsten des Kriegshilfswerks um 11 Uhr im Gloria-Palast eine musikalische Bühnenschau durch. Am Nachmittag um 15.30 Uhr folgt dann noch am Stadttheater ein Platzkonzert der Musikeinheiten der Bannspielschar. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen, die einen Einblick in die Kulturarbeit der Hitler-Jugend darstellt, teilzunehmen.
»Vermißt.'' — Wo fraoe ich an?
Der Wehrmachtsbericht hat die Zahl der Vermißten bekanntgegeben, die nach dem Flandernfeld- zug gesucht werden. Angehörige der Vermißten können sich an die Ortsgruppenleiter der NSDAP, und an die DRK.-Dienststellen wenden, die in Nachforschungssachen eng miteinander arbeiten. Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Vermißten in Kriegsgefangenschaft geraten sind, können
NSG. Dor mehr als 10 000 Rüstungsarbeitern sprach Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger am Freitagnachmittag in Wetzlar. Die wuchtige Kundgebung, die im Rahmen eines Betriebsappells aus einer großen Werkhalle an mehrere Versammlungsorte übertragen wurde, stand ganz unter dem Eindruck des siegreichen Kampfes unserer Wehrmacht in Frankreich.
Oer Gauleiter
verwies zu Beginn feiner Rede auf das französische Waffenstillstandsgesuch, um dann noch einmal die Schmach und Schande aufzuzeigen, in die Deutschland im Jahre 1918 nach vier Jahren heldenhaften, unbesiegten Kampfes, durch gemeinen Wortbruch der Alliierten, durch gallischen Haß, durch Gemein- heit und Niedertracht gestoßen war. Versailles, die Ursache der völkischen Not und politischen Entrechtung unseres Volkes, gab Adolf Hitler den inneren Befehl, Politiker zu werden, um dieses Wahnsinns- biftat dereinst einmal als größter Feldherr der deutschen Geschichte zu vernichten. Das Ziel dieses Weges sei nunmehr erreicht, so stellte der Gauleiter fest, um dann im Rückblick jene politische und militärische Arbeit aufzuzeigen, die es uns erreichen ließ. Durch die Wettanschauung des Nationalsozialismus ist mit. dem Einsatz der Partei die moralische Aufrüstung unseres Volkes durchgeführt worden. Sie wurde die Grundlage aller weiteren Aufbauarbeit, die in der Verwirklichung der Volksgemeinschaft ihren größten Erfolg erringen konnte. Der wiedererstandene Wehrwille schuf sich dann die Waffen, die er für die Größe und Ehre des Reiches branchte.
Dann schilderte der Gauleiter die Gründe dieses
Gießener Schulen bei der Heilkräutersammlung.
In diesen Tagen, da in der Natur alles herrlich in Blatt und Blüte steht, gehen die Schulen unserer Stadt daran, sich zur Sammlung der Heilkräuter auf den Weg zu machen. Manches Kilogramm wertvollen Materials ist bereits gesammelt worden und liegt auf den Böden zur Trocknung aus. Gegenwärtig werden viele Kamillen gesammelt, die überall an Wegrainen oder auf dürftigen Flächen wachsen und wertvolle Stoffe selbst aus armer Erde herausholen.
Gestern vormittag herrschte im $of der Lange- marckschule ein ungewöhnlicher Betrieb. Schüler der älteren Jahrgänge der Langemarckschule sammelten im eigenen Schulhof. Die zahlreichen Linden des Schulhofs boten ein reiches Erntefeld. Mit mehreren Leitern machten sich die Jungen daran, die erreichbaren Blüten zu sammeln und in Schachteln, in Schubfächern und in Papierkörben zusammenzutragen. Die Lindenbäume stehen jetzt in voller Blüte und ftrömen einen herrlichen Duft aus. Den Jungen machte die Arbeit in den duftenden Kronen der Bäume sichtlich viel Freude, und sie veranstalteten zum Ausdruck ihrer Freude ein vielstimmiges Pfeifkonzert, das weithin zu hören war. In den Schachteln und Behältnissen häuften sich bald die lockeren, duftenden Berge der Lindenblüte, die zu gegebener Zeit als Heilmittel oder als Tee ihrem Verwendungszweck zugeführt werden.
Die Sammlungen werden von den Schulen fortgesetzt und erstrecken sich selbstverständlich nicht nur auf Kamille und Lindenblüte, vielmehr werden im Gebiet des Kreises Wetterau insgesamt 10 verschiedene Heilpflanzen, Blätter und Blüten oder nur Blätter oder nur Blüten, gesammelt. Der gemeinschaftliche Einsatz unserer Gießener Schulen sollte einen schönen Erfolg dieser wichtigen Aktion verbürgen.
*♦ Verkehrssünder. In der Zeit vom 7. küs 13. Juni mußte die Polizei mit 2 Anzeigen und 2 gebührenpflichtigen Verwarnungen gegen Kraft- fahrzeugführer, mit 10 Anzeigen, 2 gebührenpflichtigen und 2 gebührenfreien Verwarnungen gegen sonstige Fahrzeugführer, mit 2 Anzeigen, 17 gebührenpflichtigen und 3 gebührenfreien Verwarnungen gegen Radfahrer, mit je 1 gebührenpflichtigen unb* 1 gebührenfreien Verwarnung gegen Fußgänger einschreiten.
**'£) effentlicheJmpfung. Der Oberbürger, meister fordert heute zur Impfung der im Kalender- jahr 1939 geborenen und zur Zeit in Gießen (ohne Wieseck und Klein-Linden) wohnhaften Kinder auf. Eltern und Pflegebefohlene mögen die Aufforderung sorgfältig beachten.
im altbewährten Heilbad Soden am Südtaunut. Hier fließen mehr als 20 Heilquellen, darunter zwei Warmsolsprüde 1 mit 30,5 und 34 » Celsius, stark kohlensfiurehaltig, die die
heftige
I Mven-Mnmzen
Fr. Marie Lauser, Posen, Burg- straße 1/2, schreibt am 27.3.40: „Ich litt 15 Jahre an heftigen Nervenschmerzen, ein Ziehen unb Zerren in allen Gliedern. Nach Einnahme von wenigen Trineral-Ovaltabletten wurde ich von meinen Nervenschmerzen befreit. Ich kann Allen Trineral- Ovaltabletten best. empfehlen, sie sind gut u.billig." Bei Nerveu- und Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht, Ischias, Herenschuß, Erkältungskrankheiten, Grippe helfen die hochwirksamen Trineral-Ovaltabletten. Sie werben auch von Herz-, Magen u. Darmempfindlichen bestens ver- tragen. Machen Sie sofort einen Versuch! Original» Packung 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avoih. erhältlich ob. Trineral GmbH., München ^27/547. Verlangen Sie kostenlose Broschüre „Lebensfreude durch Gesundheit"!
Lazaretten in tiefer Dankbarkeit gedenken, ihnen nach bester Möglichkeit Freude bereiten und jederzeit und überall alles tun, um ihnen durch Taten unseren Dank und unsere herzliche Anerkennung — beweisen. B.
ber feindlichen Front her nicht immer und nicht an allen Stellen der Kampf in soldatischer Art geführt worben ift. Mit unbegrenzter Bewunderung berichten die Infanteristen von den hervorragenden Leistungen unserer Luftwaffe und von dem überaus mächtigen Wirken unserer Artillerie namentlich der „schweren Brocken". Manches ge-' schilderte Kampfbild läßt die ungeheuere Wirkung dieser beiden Waffen eindringlich lebendig werden. Flieger und Kanoniere sprechen mit nicht minder großer Anerkennung von den glanzvollen Leistun- gen unb vor allem auch von den ungeheuren Märschen unserer Infanteristen, die den alten Ruhm der deutschen Infanterie als „Königin der Schlach. ten" erneut bestätigt haben. Unsere Panzerwaffe und die Schnellen Truppen werden uns gleichfalls mit echter Begeisterung für großartige militärische Leistungen gerühmt; besonders anschaulich erzählt davon ein Unteroffizier, der zuerst bei Sedan, dann bei Amiens und schließlich bei Boulogne dabei war, während em junger Kanonier, der bei Abbeville
Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr Gastspiel-Kabarett d-er Komiker mit „Frühling unb Liebe". — Gloria- Jalast (Seltersweg): „Fräulein Winnetou"; 14.45 Ihr Wochenschau - Sondervorstellung „Siegeszug turch Frankreich". —Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):
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