Ausgabe 
22.6.1940
 
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darum wollen wir unserer Verwundeten in den

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.Zwielicht".

Tageskalender für Sonnlag.

Die Geburt i$rer Tochter Marianne zeigen an

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Gießen, den 21. Iuni 1940 Curtmannstr. 35 (z. Z. St.-Iosef-Krankenhaus)

im Gießener Anzeiger auf unsere Kosten öffentlich bekannt machen zu lassen. 2v7sO

pp. gez. Schudt. Hof.

Ausgefertigt:

gez. Fortnagel, Justizsekretär a. D., Hilfsarbeiter des mittleren Dienstes."

Für die Richtigkeit:

Zimmer, Rechtsanwalt.

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Vornotizen.

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G A.-Sport.

Kußboll um Vie Gebietsme sterschaff.

Bann 116 Bann 88 in Wetzlar.

Am heutigen Samstag tritt die Fußballelf des Bannes 116 zu einem Entscheidungsspiel um die Gebietsmeisterschast in Wetzlar an. Das Spiel ist notwendig geworden, da beide Mannschaften punkt­gleich geworden sind. Bann 116 tritt mit derselben Mannschaft in Wetzlar an, wie im letzten Spiel gegen Bann 88, in dem die Hiesigen 4:1 gewonnen hatten. Der Sieger aus diesem Spiel muß am kom­menden Sonntag in Frankfurt gegen Bann 118 (Worms) zum entscheidenden Spiel antreten. Die Mannschaft setzt sich aus Spielern der Vereine 1900 und DfB.-R zusammen.

VfB.-Reichsbahn Teutonia" Watzenborn-Steinberg. Großkampf auf dem Waldsportplatz! Nicht nur in der Umgegend, sondern vor allem in Wetzlar wird dieser Kampf, bei dem es um die Meisterschaft der Bezirksklasse geht, Beachtung finden. Beide Mannschaften tragen damit ihr letztes Meisterschafts, spiel aus. Für die Teutonen gilt es, unter allen Umständen zu gewinnen, denn bei einem Unentschie. den wäre Wetzlar auf Grund des besseren Torver­hältnisses von zwei Toren Meister. Die Teutonen sind sich der Schwere dieses Kampfes bewußt und werden mit allem Einsatz das Spiel bestreiten. Wir alle kennen die Teutonen zur Genüge um zu wissen, daß sie auch für die Grün-Weißen ein Gegner sind, die diese zur Entfaltung all ihres Könnens zwingen. Die Grün-Weißen bilden also das Zünalein an der Waage. Nicht nur das ist es, was die Elf zu groß- tem Ansporn zwingt, sondern vor allem wird sie versuchen, das letzte Spiel zu ihren Gunsten zu ent­scheiden, um damit den dritten Tabellenplatz sicher- zustellen. Die Grün-Weißen waren die einzige Mannschaft, der es gelang, in Steinberg zu gewin­nen. Die Gäste werden die Scharte auszuwetzen versuchen.

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Bahnhofstraße 65 Ruf 3861

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Inge Kuhr, geb. Kaiser Kriegsgerichtsrat Erich Kuhr z. Z. im Felde

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Anfragen auch unmittelbar an das DRK.-Präsidium in Berlin Sw 61 gerichtet werden. Dieses steht mit allen in- und ausländischen Hilfsstellen, die bei der Nachforschung in Betracht kommen, in Verbindung, llniformsammlung der Hitler-Jugend

im Kreise Wetterau.

In den Einheiten der Hitler-Jugend und des Jungvolkes des Kreises Wetterau sind noch sehr viele Junggenossen nicht im Besitze des vorgeschrie­benen Dienstanzuges. Es fehlen den 9g.: Braun­hemden, kurze Sommerhosen, Ueberfallhosen, Koppel­zeug, Armbinden, HJ.-Abzeichen, Sportzeug usw.

Viele Eltern sind trotz besten Willens aus irgend­welchen Gründen, die hier nicht zu erörtern sind, nicht in der Lage, diese Uniformteile ihren Kindern anzuschaffen. Besonders schwer fällt die Uniform­beschaffung den Kinderreichen.

Der Dienst findet immer im Dienstanzug statt. Die Jg., die dann in Zivil antreten, fühlen sich ihren uniformierten Kameraden gegenüber zurückgesetzt. Es ist zu befürchten, daß sie unter diesen Umständen noch einer gewissen Zeit die Freude am HJ.-Dienst verlieren und ihm dann fernbleiben. Auch sie möch­ten doch an und für sich genau so gern dabei sein, wie ihre Kmeraden; sie möchten den Kameraden auch äußerlich gleichgestellt sein!

In sehr vielen Haushaltungen befinden sich nun noch sicher aufbewahrte Uniformteile. Sie werden im Laufe der Zeit von den Motten zerfressen und wandern dann zum Lumpensammler.

Viele ehemalige Kameraden sind bei der Wehr­macht oder im Arbeitsdienst. Der größte Teil dieser Kameraden geht nach der Rückkehr von der Dienst­pflicht nicht mehr in die HI. zurück, sondern findet seinen Platz in'den anderen Gliederungen der Partei zum Dienst für Volk und Vaterland. Gerade sie werden bestes Verständnis für die Nöte ihrer jün­geren Kameraden haben.

Die Bannführung richtet daher an alle Haushal­tungen die dringende Bitte, HJ.-Uniformteile, die nicht mehr benötigt werden, ihr zur Verfügung zu stellen. Die gleiche Bitte ergeht auch an alle aktiven HJ.-Kameraden, solche Uniformteile zur Verfügung zu stellen, die sie selbst nicht mehr verwenden können.

Es wird gebeten, alle Uniformteile nur an fol­gende Anschrift zu senden:An die Hitler-Jugend, Bann 116, Wetterau, Hauptstelle 1 Sozial Gießen, Seltersweg 52."

Alle Sendungen müssen mit der Anschrift des Ab­senders versehen sein, damit die Bannführung die Empfangsbescheinigung auch an den Absender ge­langen lassen kann.

Sollten die Uniformteile nicht geschickt werden können, so ist die Bannführung bei Aufforderung bereit, diese Sachen abholen zu lasten. Die gleiche Bitte ergeht auch an alle ehemaligen Angehörigen des BDM.

Allen Spendern wird schon jetzt bestens gedankt.

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(Sauleiter Sprenger vor 10 000 IiüstungSarbeitern in Wetzlar.

Kuchen und Erfrischungen für untere Verwundeten.

Die Gemeinde E b e r st a d t trat dieser Tage mit einer beispielhaften GeMinschaftsleistung hervor. Mele Familien des Dorfes taten sich zusammen, um mit einer Spende von 80Kuchen zur Ver­wendung für die Verwundeten ihre Ge­fühle der Verbundenheit und Dankbarkeit für unsere Soldaten, insbesondere ihre dankerfüllte Verbunden­heit mit den Verwundeten zum Ausdruck zu brin­gen. Es gab viele leuchtende Augen in unseren La­zaretten, als diese Kuchenspende verteilt wurde.

Der Landrat des Landkreises Gießen hat in seiner Eigenschaft als Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes diese vorbildliche und anerkennenswerte Spende zum Anlaß genommen, an die Bürgermei- iter des Kreises Gießen ein Rundschreiben zu rich­ten mit dem Hinweis auf diese Gemeinschaftsleistung der Gemeinde Eberstadt. Sicherlich werden viele Ge­meinden diesem Beispiel folgen wollen. Die Durch­führung und Erfassung solcher Spenden soll im Ein­vernehmen mit der Partei bzw. mit der NS- .Frauenschaft erfolgen. Selbstverständlich bedarf es dabei auch einer Rückfrage beim Deutschen Roten Kreuz hinsichtlich des Zeitpunktes der Spende, denn es soll - unter allen Umständen vermieden werden, daß Kuchen verderben, weil sie bei etwaigen zahl- - reichen Spenden zum gleichen Zeitpunkt nicht schnell genug verteilt werden können. Die Verteilung der Kuchen an die Lazarette und die Lazarettzüge wird non der Wehrmachtsunterkunftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes imHotel Lenz" aus erfolgen. Selbstverständlich werden nicht nur Kuchen, sondern auch frische Früchte oder Fruchtsäfte, kurzum alles, was in der heißen Jahreszeit der Erfrischung unse- ler Verwundeten dienen kann, dankbar entgegen- genommen.

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und jedes Ungeziefer vertilgt 02209

Kammerjäger Sdiomber

Flammschutz

Dachstuhl-Imprägnierung Hausbock bekämpfung

Gießen, Schiilenb. Wefi 33 and Neuenwed 25

Feierliche Ueberreichung der Mütter-Ehrenkreuze, Ortsgruppe Nord: 10.30 Uhr im Saal desAqua­rium", Ortsgruppe Nord verbindet damit die Aus­gabe von Westwall-Ehrenzeichen-, Ortsgruppe Oft:

und vor und in Calais mitgekämpft hat, diese Teile eines modernen Schlachtenbildes noch an­schaulich ergänzt.

In vorbildlicher Bescheidenheit spricht keiner der Manner von seinen eigenen Leistungen. Immer ! nur tritt bei allen Schilderungen dasw i r", d. h. die Kompanie, die Batterie oder das Regiment, in Erscheinung. Mit dieser persönlichen Bescheidenheit ehren sich unsere Feldgrauen selbst; denn jeder, der selbst einmal draußen war, weiß ja aus eigener Erfahrung, wie der einzelne Kämpfer voll und ganz seinen Mann im Gewitter der Schlacht zu stellen hat und welche starke seelische Kraft und Selbstüberwindung dabei manchmal von ihm auf- geboten werden muß. Um ihrer persönlichen Opfer- j Bereitschaft und Bescheidenheit willen sind diese Männer, die ehrenvolle Wunden im Kampfe für Führer und Großdeutschland empfangen haben, uns allen in der Heimat noch mehr ans Herz ge­wachsen, als es der deutsche Soldat schlechthin bei allen deutschen Menschen schon von jeher ist. Uni)

Krieges, zeigte die Friedensbemühungen des Füh­rers und geißelte die überhebliche, den Frieden ab­weisende Haltung der Plutokratien. Sie versuchten den Weg des deutschen Volkes zu seiner Einheit mit Waffengewalt zu versperren und stellten als ihr Ziel die Vernichtung und Zerstückelung des Deut­schen Reiches heraus. Hierbei verwies der Gauleiter auf die inzwischen von Deutschland erteilte Antwort durch unsere Waffen. Es werde dafür gesorgt wer­den, daß die Aufbauarbeit des Reiches, seine Ein­heit und Freiheit nie wieder von Frankreich gestört werden. Dieser Regelung werde nunmehr die Ab- rechnung mit England folgen. Der räuberischste Staat der Welt, dem es bisher noch immer gelang, andere für sich bluten zu lasten, stehe nun allein vor den Waffen Deutschlands und Italiens. Sie werden dafür sorgen, daß der Welt ein Friede von Dauer gesichert wird, ein Friede, in welchem beide Staaten ihren erfolgreich begonnenen sozialistischen Aufbau mit anderen Möglichkeiten fortfuhren und sichern werden. Für dieses Ziel so wandte sich der Gauleiter an die Rüstungsarbeiter gilt es nochmals alle Kraft zusammenzufassen. Denkt im­mer daran, daß das, was ihr hier schafft, euren Kameraden an der Front, euren Vätern und Brü­dern dient, die damit unter Einsatz ihres Lebens den Schutz der Heimat, also auch euren persönlichen Schutz übernommen haben und mit unvergleich­lichem Mut und heldischer Tapferkeit die Größe und Freiheit des Reiches für lange Jahrhunderte sichern. In dieser Kameradschaft von Front und Heimat wird der Endsieg unser werden, wird ein neues Deutschland entstehen, der Welt zum Vorbild, un­serem Volke zum Segen.

Zn der Privatklagesache

des Karl Steul in Lich, Oberstadt 28, vertreten durch Rechtsanwalt I. Fr. Zimmer' in Gießen, Bahnhofstraße 79, Prwatklägers,

gegen

1. Jonny Möhring, 2. Katharine Möhring, beide in Lich, Oberstadt 30, Angeklagte, wegen Beleidigung, 5c Bs. 8/40,

wurde in der öffentlichen Sitzung des Amtsgerichts Gießen vom 21. Mai 1940 folgender Vergleich geschlossen:

Der Privatbeklagte erklärt für sich und als Bevollmächtigter seiner Ehefrau:

Wir nehmen die gegenüber dem Privatkläger ausgesprochenen Beleidigungen mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und verpflichten uns, die Kosten des Verfahrens zu tragen, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Aus­lagen.

Wir ermächtigen den Privatkläger, vorstehende Erklärung in der Oberhessischen Tageszeitung und

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11 Uhr in der Neuen Aula; Ortsgruppen Mitte und Süd 15 Uhr in der Neuen Aula; Ortsgruppe Gießen-Wieseck: 14 Uhr im Saale Braun. Glo­ria-Palast (Seltersweg):Fraulein Winnetou". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Zwielicht".

Gießener Borfragsting.

Im Rahmen des Gießener Vortragsringes werden Goethe-Bund, Kaufmännischer Verein und Volks­bildungsstätte Gießen am Montag, 24. Juni, ihren Mitgliedern und Vortragsbesuchern ein Vortrags­erlebnis von starker Eindringlichkeit vermitteln. Der in Gießen bekannte Sprecher Dr. Leonhard Blaß wird unter dem ThemaDer letzte Sprung des alten Löwen" in Dichtungen, Briefen und Dokumenten Englands Spiel mit den Völkern aufzeigen.

Litler-Iugend Bann 116.

Die Tagung der Sozialwarte und Einheitsführer am 23. Juni in Lich im BDM.-Heim fällt aus. Alle Teilnehmer haben an der Tagung in Gießen teil­zunehmen.

NS.-Frauenschast/Frauenwerk.

GietzenTMlle.

Dienstaa, 25. Juni, findet im Burghof um 20.15 Uhr ein Arbeitsabend für Hilfsdienst und DH. statt. Unsere Pimpfe singen unb musizieren.

Im Rahmen der Reichsstraßensammlung für das Kriegshilfswerk am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag haben sich unsere Pimpfe wie­der Verschiedenes ausgedacht, um die Gebefreudig­keit zu erhöhen. Sie werden an diesen beiden Tagen mit einer Reihe von Veranstaltungen vor die Oef- fentlichkeit treten. Heute Nachmittag um 18 Uhr veranstaltet das Fähnlein 4/116 ein offenes Singen auf dem Kreuzplatz, Fähnlein 1/116 singt morgen Sonntag um 10.30 Uhr auf der Verkehrsinsel am Selterstor und führt einen Marsch durch die Stadt durch. Die Bannspielschar führt im Rahmen der Sonderveranstaltung zu Gunsten des Kriegshilfs­werks um 11 Uhr im Gloria-Palast eine musikalische Bühnenschau durch. Am Nachmittag um 15.30 Uhr folgt dann noch am Stadttheater ein Platzkonzert der Musikeinheiten der Bannspielschar. Die Bevöl­kerung ist herzlich eingeladen, an diesen Veranstal­tungen, die einen Einblick in die Kulturarbeit der Hitler-Jugend darstellt, teilzunehmen.

»Vermißt.'' Wo fraoe ich an?

Der Wehrmachtsbericht hat die Zahl der Ver­mißten bekanntgegeben, die nach dem Flandernfeld- zug gesucht werden. Angehörige der Vermißten können sich an die Ortsgruppenleiter der NSDAP, und an die DRK.-Dienststellen wenden, die in Nachforschungssachen eng miteinander arbeiten. Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die Ver­mißten in Kriegsgefangenschaft geraten sind, können

NSG. Dor mehr als 10 000 Rüstungsarbeitern sprach Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger am Freitagnachmittag in Wetzlar. Die wuchtige Kundgebung, die im Rahmen eines Betriebsappells aus einer großen Werkhalle an mehrere Versamm­lungsorte übertragen wurde, stand ganz unter dem Eindruck des siegreichen Kampfes unserer Wehr­macht in Frankreich.

Oer Gauleiter

verwies zu Beginn feiner Rede auf das französische Waffenstillstandsgesuch, um dann noch einmal die Schmach und Schande aufzuzeigen, in die Deutsch­land im Jahre 1918 nach vier Jahren heldenhaften, unbesiegten Kampfes, durch gemeinen Wortbruch der Alliierten, durch gallischen Haß, durch Gemein- heit und Niedertracht gestoßen war. Versailles, die Ursache der völkischen Not und politischen Entrech­tung unseres Volkes, gab Adolf Hitler den inneren Befehl, Politiker zu werden, um dieses Wahnsinns- biftat dereinst einmal als größter Feldherr der deutschen Geschichte zu vernichten. Das Ziel dieses Weges sei nunmehr erreicht, so stellte der Gauleiter fest, um dann im Rückblick jene politische und mili­tärische Arbeit aufzuzeigen, die es uns erreichen ließ. Durch die Wettanschauung des Nationalsozia­lismus ist mit. dem Einsatz der Partei die mora­lische Aufrüstung unseres Volkes durchgeführt wor­den. Sie wurde die Grundlage aller weiteren Auf­bauarbeit, die in der Verwirklichung der Volksge­meinschaft ihren größten Erfolg erringen konnte. Der wiedererstandene Wehrwille schuf sich dann die Waffen, die er für die Größe und Ehre des Reiches branchte.

Dann schilderte der Gauleiter die Gründe dieses

Gießener Schulen bei der Heilkräutersammlung.

In diesen Tagen, da in der Natur alles herrlich in Blatt und Blüte steht, gehen die Schulen unserer Stadt daran, sich zur Sammlung der Heilkräuter auf den Weg zu machen. Manches Kilogramm wertvollen Materials ist bereits gesammelt worden und liegt auf den Böden zur Trocknung aus. Gegenwärtig werden viele Kamillen gesammelt, die überall an Wegrainen oder auf dürftigen Flächen wachsen und wertvolle Stoffe selbst aus armer Erde herausholen.

Gestern vormittag herrschte im $of der Lange- marckschule ein ungewöhnlicher Betrieb. Schüler der älteren Jahrgänge der Langemarckschule sammelten im eigenen Schulhof. Die zahlreichen Linden des Schulhofs boten ein reiches Erntefeld. Mit mehreren Leitern machten sich die Jungen daran, die erreich­baren Blüten zu sammeln und in Schachteln, in Schubfächern und in Papierkörben zusammenzu­tragen. Die Lindenbäume stehen jetzt in voller Blüte und ftrömen einen herrlichen Duft aus. Den Jungen machte die Arbeit in den duftenden Kronen der Bäume sichtlich viel Freude, und sie veranstalteten zum Ausdruck ihrer Freude ein vielstimmiges Pfeif­konzert, das weithin zu hören war. In den Schach­teln und Behältnissen häuften sich bald die lockeren, duftenden Berge der Lindenblüte, die zu gegebener Zeit als Heilmittel oder als Tee ihrem Verwen­dungszweck zugeführt werden.

Die Sammlungen werden von den Schulen fort­gesetzt und erstrecken sich selbstverständlich nicht nur auf Kamille und Lindenblüte, vielmehr werden im Gebiet des Kreises Wetterau insgesamt 10 verschie­dene Heilpflanzen, Blätter und Blüten oder nur Blätter oder nur Blüten, gesammelt. Der gemein­schaftliche Einsatz unserer Gießener Schulen sollte einen schönen Erfolg dieser wichtigen Aktion ver­bürgen.

* Verkehrssünder. In der Zeit vom 7. küs 13. Juni mußte die Polizei mit 2 Anzeigen und 2 gebührenpflichtigen Verwarnungen gegen Kraft- fahrzeugführer, mit 10 Anzeigen, 2 gebührenpflich­tigen und 2 gebührenfreien Verwarnungen gegen sonstige Fahrzeugführer, mit 2 Anzeigen, 17 ge­bührenpflichtigen und 3 gebührenfreien Verwar­nungen gegen Radfahrer, mit je 1 gebührenpflich­tigen unb* 1 gebührenfreien Verwarnung gegen Fußgänger einschreiten.

**'£) effentlicheJmpfung. Der Oberbürger, meister fordert heute zur Impfung der im Kalender- jahr 1939 geborenen und zur Zeit in Gießen (ohne Wieseck und Klein-Linden) wohnhaften Kinder auf. Eltern und Pflegebefohlene mögen die Aufforderung sorgfältig beachten.

im altbewährten Heilbad Soden am Südtaunut. Hier fließen mehr als 20 Heilquellen, darunter zwei Warmsolsprüde 1 mit 30,5 und 34 » Celsius, stark kohlensfiurehaltig, die die

heftige

I Mven-Mnmzen

Fr. Marie Lauser, Posen, Burg- straße 1/2, schreibt am 27.3.40: Ich litt 15 Jahre an heftigen Nervenschmerzen, ein Ziehen unb Zerren in allen Gliedern. Nach Einnahme von wenigen Trineral-Ovaltabletten wurde ich von meinen Nervenschmerzen befreit. Ich kann Allen Trineral- Ovaltabletten best. empfehlen, sie sind gut u.billig." Bei Nerveu- und Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht, Ischias, Herenschuß, Erkältungskrankheiten, Grippe helfen die hochwirksamen Trineral-Ovaltabletten. Sie werben auch von Herz-, Magen u. Darmempfindlichen bestens ver- tragen. Machen Sie sofort einen Versuch! Original» Packung 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avoih. erhältlich ob. Trineral GmbH., München ^27/547. Verlangen Sie kostenlose BroschüreLebensfreude durch Gesundheit"!

Lazaretten in tiefer Dankbarkeit gedenken, ihnen nach bester Möglichkeit Freude bereiten und jeder­zeit und überall alles tun, um ihnen durch Taten unseren Dank und unsere herzliche Anerkennung beweisen. B.

ber feindlichen Front her nicht immer und nicht an allen Stellen der Kampf in soldatischer Art geführt worben ift. Mit unbegrenzter Bewunderung berichten die Infanteristen von den hervorragen­den Leistungen unserer Luftwaffe und von dem überaus mächtigen Wirken unserer Artillerie namentlich derschweren Brocken". Manches ge-' schilderte Kampfbild läßt die ungeheuere Wirkung dieser beiden Waffen eindringlich lebendig werden. Flieger und Kanoniere sprechen mit nicht minder großer Anerkennung von den glanzvollen Leistun- gen unb vor allem auch von den ungeheuren Mär­schen unserer Infanteristen, die den alten Ruhm der deutschen Infanterie alsKönigin der Schlach. ten" erneut bestätigt haben. Unsere Panzerwaffe und die Schnellen Truppen werden uns gleichfalls mit echter Begeisterung für großartige militärische Leistungen gerühmt; besonders anschaulich erzählt davon ein Unteroffizier, der zuerst bei Sedan, dann bei Amiens und schließlich bei Boulogne dabei war, während em junger Kanonier, der bei Abbeville

Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr Gastspiel-Kabarett d-er Komiker mitFrühling unb Liebe". Gloria- Jalast (Seltersweg):Fräulein Winnetou"; 14.45 Ihr Wochenschau - SondervorstellungSiegeszug turch Frankreich".Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):

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