es heute die äußeren Feinde, denen auf Spott und Verleumdung, Terror, Blockade und Gewalt die oleiche Antwort gegeben wird. Auch im jetzigen Kampf ringen ein altes und ein neues System mit» einander Die alten saturierten Völker stehen gegen die jungen, aufstrebenden und unterdrückten Nationen; Kapitalismus gegen Arbeit, Gold gegen Blut, Ihr aber, meine Kameraden, seid der beste Beweis dafür, daß nicht mehr das alte, sondern ein neues Deutschland da ist, ein Deutschland, das von einer einigenden Idee aetragen wird und durch die Kraft des Führers wieder glauben gelernt hat. „Sorgen wir dafür", fo schloß der Stabschef, „daß der Block, zu dem unser Volk zusammengeschweißt ist, immer härter wird, dann wird ganz Deutschland ein Bunker, fest wie Granit und unüberwindlich sein. Dann stehen in ihm die deutschen Mannschaften wehrwillig und wehrfähig, geführt von dem ersten Soldaten dieses Volkes, bereit zu jedem Opfer. In dieser Bereitschaft grüßen wir unseren Führer^ und wissen, wir kämpfen und wir siegen mit Adolf Hitler."
Geburtslagsglüüwünsche aus dem Ausland.
Berlin, 20. April. (DNB.) Auck in diesem Jahre haben des Geburtstages des Führers zayl- reiche ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs gedacht. So erhielt der Führer in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme von Ihren Majestäten dem König von Italien und Kaiser von Aethiopien, dem Kaiser von Mandschukuo, dem König der Belgier, dem König von Dänemark, der Königin der Niederlande, dem König von Rumänien, dem König von Thailand (Siam), bem, Prinzreaenten von Jugoslawien, dem spanischen Staatschef Generalissimus Franco, dem Reichsverweser des Königreiches Ungarn Admiral von Hortby und den Staatspräsidenten der Slowakei und des Protektorats Böhmen und Mähren. Elrenfb haben telegra- phische Glückwünsche übermittelt Zar Ferdinand von Bulgarien, der italienische Außenminister Graf Ciano und zahlreiche andere führende • Persönlichkeiten des Auslandes. Der Führer hat diese Glück- wünsche mit Danktelegrammen beantwortet. Die in Berlin beglaubigten ausländischen Vertreter haben durch persönliche Eintragung in das in der Präsidialkanzlei des Führers aufliegende Besuchsbuch dem Führer ihr Glückwünsche zum Ausdruck gebracht.
Das Telegramm Mussolinis lautet: „Während das deutsche Volk Ihren Geburtstag feiert, möchte ich Ihnen im Namen der Fascistischen Regierung und des italienischen Volkes meine herzlichen Wünsche übermitteln mit der sicheren Zuversicht, daß das deutsche Volk siegreich die große Probe besteht, in die es gestellt ift Mussolini."
Der Führer hat dem Duce geantwortet:- ,Hch danke Ihnen, Duce, herzlich für die Glückwünsche, die Sie mir namens der Fascistischen Regierung und des Volkes Italiens übersandt haben. Ich erwidere Ihren Gruß in dem unerschütterlichen Glauben, daß unsere in der Gemeinsamkeit Der Weltanschauung und der Ziele verbündeten Nationen den Kampf um ihre Lebensrechte erfolgreich bestehen werden. Adolf Hitler."
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Der 51. Geburtstag des Führers bat nicht nur im ganzen Großdeutschen Reich, sondern auch in weitesten Kreisen des Auslandes stärksten Widerhall gefunden. Vor der Osloer Universität fand eine militärische Feier statt, bei der der Oberkommandierende der deutschen Truppen in Norwegen, General von Falken hör st, eine kurze Ansprache an die Soldaten richtete. Die Feier wurde mit einem Vorbeimarsch abgeschlossen. Der Platz vor der Universität war von dichten Massen der Bevölkerung umlagert, die von der Feier sowie dem Parademarsch der deutschen Wehrmacht sehr beeindruckt waren.
In Kopenhagen fand bei dem deutschen Gesandten von Renthe-Fink ein Empfang auf der Ge- sandschaft statt, auf der sich schon in den Vormit- tagsstunden viele in die aufgelegte Glückwunfchliste eintrugen. Die Deutschen im Generalgouvernement begingen oen Geburtstag des Führers in feierlichen Veranstaltungen, in deren Mittelpunkt die Eröffnung des Instituts für deutsche O st arbeit in Krakau durch den Generalgouverneur stand. Nachmittags empfing der Generalgouverneur auf der Burg eine Anzahl Angehöriger von den im September 1939 von den Polen ermordeten Volksdeutschen, um damit das Opfer all der deutschen Männer und Frauen zu ehren, die die Treue zu ihrem Deutschtum und zum Führer ihres Volkes mit ihrem Leben besiegelten.
In Prag wurde die Feier des Geburtstages auf dem Altstädter Ring begangen, der Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Freiherr von Neu- rach war zugegen, es sprach Regierungspräsident ^-Oberführer Krebs. Nach der Kundgebung erfolgte ein Vorbeimarsch der Gliederungen der Partei und der Totenkopfstandarte. Auch eine Abordnung italienischer Faschisten nahm mit der Standarte der Landesgruppe des Fascio an dem Vorbeimarsch teil.
In Preßburg wohnten der Feierstunde der deutschen Gesandtschaft im Slowakischen Nationaltheater Staatspräsident Dr. T i s o , sämtliche Minister und führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, das diplomatische Korps und die Führung der deutschen Volksgruppe bei. Lieder der Hiller- Jugend sowie musikalische Vorträge der Karpatendeutschen Musikvereinigung und des Orchesters des Nationaltheaters leiteten zur Festansprache des deutschen Gesandten Bernard über. Eine Festvorstellung im Slowakischen Nationaltheater bildete den Abschluß der Feier. Propagandachef Sano Mach erklärte in einer Ansprache, daß die Slowaken nach einem Jahre staatlicher Selbständigkeit ihre Erwartungen erfüllt sähen. Heute gebe es in der Slowakei Niemanden mehr, der sich nicht dessen bewußt fei, daß der Führer des deutschen Volkes die Befreiung des slowakischen Volkes ermöglicht habe. Die slowakische Nation sei einmütig in dem Entschluß, sich nicht nur als beschützter, sondern auch als kämpfender Freund zu bewähren.
Der Geburtstag des Führers wird von der gesamten römischen Presse stark beachtet, „Giornale d'Jtalia" "unterstreicht die deutsch-italienische Freundschaft. „Tevere" sagt: „Die italienische Nation, die den Aufstieg des befreundeten Deutschlands unter der Führung Adolf Hillers ver- folgt hat, nimmt auch an dem heutigen Festtage aufttüchtigen Anteil.
Oer Führer an Gauleiter Sprenger.
NSG. Der Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger erhielt vorn Führer für die zugleich im Namen des Gaues Hessen-Nassau übermittelten Geburtstagswünsche folgendes Antworttelegramm:
„Für Ihr freundliches Gedenken an meinem Geburtstag und die mir zugleich im Namen Ihres Gaues übermittelten guten Wünsche danke ich Ihnen herzlich. Mit deutschen Gruß! Adolf Hiller."
Admiral von MüUer gestorben.
In Hangelsberg an der Spree verstarb im hohen Alter von 86 Jahren der letzte Chef des Marine- kabinetts Kaiser Wilhelms II., Admiral a. D. von M ü l l er, der dieses Amt länger als ein Jahrzehnt bekleidet hat. Geboren 1854 in Chemnitz, trat er 1871 als Kadett in die Kaiserliche Marine ein. Große Fähigkeiten und hervorragende Charakter- eigenschaften bahnten ihm den Weg zu einer glänzenden Laufbahn. Mehrfach war er, im In- und Auslande, Kommandant von Kriegsschiffen. Drei Jahre hatte er unter Tirpitz im damaligen Oberkommando, zwei weitere Jahre als Abteilungschef im Marinekabinett gearbeitet. Don 1895 bis 1898 mar er persönlicher Adjutant des Admirals Prinz Heinrich von Preußen und, während der Prinz das Ostasiatische Kreuzergeschwader führte, dessen Flagg- fchiffkommandant und Chef des Stabes. Als Kabinettschef feit 1906 mar er Generaladjutant des
Kaisers. Seine Amtsführung während des Weltkrieges hat die Krittk vielfach ungünftia beurteilt, ohne dabei den tatsächlichen Verhältnissen gerecht zu werden. Die zahlreichen „Jmmediatstellen", die sich damals in die Führung des Seekrieges teilten, die Meinungsverschiedenheiten, die dabei nicht ausbleiben konnten, brachten es mit sich, daß der Ka- binettschel, der sich stets im Gefolge des Kaisers befand, von diesem häufig zum Ausgleich der Gegensätze als Ratgeber für Fragen in Anspruch genommen wurde, die außerhalb seines Ressorts lagen. Dadurch erhielt seine Stellung eine Bedeutung für die Seekriegführung, die organisatorisch nicht vorgesehen war. Admiral von Müller hat diese Ausweitung seiner Stellung weiter erstrebt, noch ist sein Einfluß auf die Seekriegführung tatsächlich so groß gewesen, wie in der Oeffenttich- keit angenommen worden ist. Er hat in der schwierigen Stellung, in der er sich befand, nach bestem Wissen und Können versucht, dem Kaiser sein schweres Amt zu erleichtern und ist dabei trotz aller Anfeindungen seiner Uebergeugung und Auffassung treu geblieben. Die Nachwelt wird dieser vornehmen und ritterlichen Persönlichkeit die Anerkennung nicht versagen.
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Dem Appell des Reichskriegerführers folgend übergaben Abordnungen von rund 1000 Berliner Kriegskameradschaften auf dem Gendarmenmarkt in einer kurzen Feierstunde gemeinsam die alten Fahnen- spitzen Der Metallspende Des deutschen Volkes. Die Fahnenspitzen haben ein Gewicht bis zu 2^ Kilogramm. — Scherl-Bilderdienst-M.)
„Aus dich und deine Arbeit kommt es an?"
Generatfeldmarschall Göring an die Männer und Krauen der deutschen Wirtschaft.
Berlin, 20. April. (DNB.) Generalfeldmarschall Göring, Der Beauftragte für den Dier- jahresplan, erließ am Geburtstag des Führers einen Aufruf an Die Männer und Frauen Der deutschen Wirtschaft, in dem es heißt:
lieber allem deutschen Tun und Handeln und über dem Ernst unserer Zeit steht "Das deutsche Pflichtbewußtsein. Aus diesem Pflichtbewußtsein und aus Der nationalsozialistischen Opferbereitschaft, Die uns Der Führer selbst gelehrt unD vorgelebt Hat, ist Die gewaltige Metallspende erwachsen, Die ich dem Führer als Geburtstagsgabe Des Deutschen Volkes überbringen konnte.
Aus Pflichtgefühl, Dp ferfreuDigEeit unD Gemeinschaftssinn ist auch die Deutsche Kriegswirtschaft aufgebaut. Nicht willkürliches Erwerbsstreben Des einzelnen, sondern Die Erfordernisse Der Gesamtheit bestimmen heute Die Deutsche Wirtschaft. Das unterscheiDet das Wirtschaftsgeschehen unserer Zeit von Den früheren Epochen. Ohne Disziplin und Einordnung hätten mir Die uns vom Führer gestellten gewaltigen Aufgaben nie lösen können.
Männer und Frauen Des schaffenden Volkes! Am
Geburtstag des Führers laßt uns geloben, Daß wir an diesen nationalsozialistischen Grundsätzen f e sitz a l t e n wollen. Sie sind Der Kraftquell, Der uns zu höchster Leistung befähigt. Wenn Du, schaffender Volksgenosse, Dir Die Wahrheit dieser Erkenntnis immer vyr Augen hältst, bann schaffst du im harten Werktag roie Der Soldat ander Front für die Zukunft des deutschen Volkes. Darum glaube niemand, Daß es auf ihn allein nicht ankäme. Im letzten Grunde hängt alles von der Ein - stellung Des einzelnen ab, im Stollen unter Tage, in Hütten- und Walzwerken, in Fabriken unD Verkehrsbetrieben, in Büros unD Laboratorien, ebenso wie auf Dem Lande, wo Der Bauer unD Die Landfrau im ewigen Wechsel von Aussaat unD Ernte ihr schweres Tagewerk verrichten. Wenn jeder stets unD überall Das Bewußtsein in. sich trägt, daß es gerade auf i h n und feine Arbeit antommt, Dann wächst aus Den Millionen Der Schaffenden Di-e ungeheure Kraft, Die Höchstes vollbringt und sich allen Gewalten zum Trotz durchsetzt. Dann erfüllt Ihr, Werkmänner und Werkfrauen der deutschen Wirtschaft, Die Erwartung, Die der Führer in Euch gesetzt hat.
Das Eiserne Kreuz sür Westwallarbeiter.
Unser Bild zeigt Generaloberst v. Brauchitsch (links), dem drei der mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichneten Westwallarbeiter von Reichsminister Dr. Todt (links der zwette) vorgestellt werden. Es waren: Frontführer (SA.-Oberführer) Breymann (in Uniform), Vorarbeiter Hoffmann (in der Mitte), sowie Ingenieur und Betriebsführer Göttert — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Berlin, 20. April. (DNB.) Im Namen des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehr- macht überreichte der Oberbefehlshaber Des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, elf Westwall- arbeitern, Die sich bei Dem Bau von Befestigungs- anlagen an vorderster Front unter feindlichem Feuer durch kaltblütiges und umsichttges Verhalten besonders ausgezeichnet haben, das Eiserne Kreuz II. Klasse. Drei dieser Westwallarbeiter wurden am Geburtstag des Führers vom Reichsminister Dr. Todt dem Oberbefehlshaber des Heeres vorgestellt. Es waren dies der Ingenieur und Betriebsführer Karl Göttert aus Weisel (Kreis St. Goarshausen), der Frontführer (SA.-Oberfuh-
rer) Hans Gerhard Breymann aus Göttinnen und der Vorarbeiter Franz Hoffmann aus Essen. Generaloberst von Brauchitsch überreichte ihnen Die Auszeichnung und sprach ihnen seine Anerkennung für ihr Verhalten aus. Es habe den Beweis erbracht, daß der deutsche Arbeiter, auch wenn er nicht die Uniform des Soldaten trage, im feindlichen Feuer feinen Mann stehe.
Den acht anderen Westwallarbeitern überreichte Reichsrninifter Dr. Todt im Auftrage des Oberbefehlshabers des Heeres das Eiserne Kreuz am am Westwall, bei einem Appell der Frontarbeiter inSaardrücken. ,Hhr habt", so sagte Der Minister „hier in unmittelbarer Nähe der Soldaten
Leistungen vollbracht, die man als r o n t u tt • ternehmen' bezeichnen kann und bei Eurer Arbeit eine soldatische Haltung bewiesen. Wie aber vorn Soldaten Opfer verlangt werden, so blieb auch Eure Arbeit nicht ohne Opfer." Der Minister gedachte Der Arbeitskameraden, die am Westwall fielen und erklärte, ihr Opfer fei der Ausdruck der Bereitschaft des ganzen deutschen Volkes, sich ein, zufetzen für die kämpfende Front der Soldaten. Der Führer aber bliebe keinem den Dank schuldig, und so habe er bestimmt, daß auch die Frontarbeiter im Westen Die Auszeichnung erhielten, die dem Frontsoldaten zuteil werden könne: das Eiserne Kreuz. Folgenden weiteren acht Frontarbeitern fei diese Auszeichnung verliehen worden: Gerhard Raabe, Ingenieur und Abschnittsbau. leiter aus Rößlingen; Stefan Iochun, Bauführer aus Quierschied; Hermann Hoppe, Polier aus Dortmund; Mathias Krautkrämer, fernen« teur aus Saarbrücken; Paul M o f f i k, Maurer aus Chemnitz; Walter T e f f a r e c, Baggerführer aus Horst-Emfcher; Emil Thiele, Polier aus Berlin-Stahnsdorf; Andreas Wagner, Regierungsbaurat und Abschnittsbauleiter aus Ansbach.
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Ein Bauleiter war bei Kriegsbeginn mit seinen Männern an einer Stelle eingesetzt, Die die Fran- zosen von einer Höhe aus einsehen konnten. Wieder- holt wurde der Arbeitsbereich vom Feind unter Ar- tillerie- und Maschinengewehrfeuer genommen. Der Bauleiter war in dieser kritischen Zeit Tag und Nacht auf seiner Baustelle und hat durch vorbild- lichen Mut und entschlossene Haltung seine Gefolgschaft hochgerissen und es fo ermöglicht, daß trotz fortgesetzter feindlicher Einwirkung die ihm übertragenen Arbeiten rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Seine vorbildliche Haltung wurde jetzt durch Verleihung des E. K. anerkannt.
Durch Mut und blitzartiges Zupacken hat sich ein anderer Frontarbeiter verdient gemacht. Als auf einem Bahnhof ein gefüllter Tankwagen in Brand geraten mar — vier weitere Tankwagen mit Ben- zin und ein Wagen mit Gasöl, an den bedrohten Eisenbahnwagen gekuppelt, jede Sekunde zu explodieren drohten — Da sprang ein gerade auf dem Motorrad vorüberfahrender Frontarbeiter an den brennenden Tankwagen, schlug das Feuer aus, ver» schloß die Zugangsventile von der Pumpe zum Wagen und entzog damit dem Feuer die Nahrung. Ein nebenstehender, an die Pumpe angeschlossener Last» krastwagen war inzwischen ebenfalls in Brand ge» raten. Auch diesen Brand hat der Frontarbeiter gelöscht. Da zu gleicher Zeit auf dem Bahnhof ein Munitionszug stand und während des Brandes gerade ein vollbesetzter Urlauberzug einlief, wären ohne das entschlossene und kaltblütige Eingreifen des Frontarbeiters unabsehbare Verluste an Menschenleben und Material eingetreten. Auch dieser mutige Mann erhielt das Eiserne Kreuz.
Italiens Fest der Arbeit.
Rom, 21. April. (Europapreß.) Das faschistische Arbeitsfest ist am Sonntag in ganze Italien durch Die Einweihung öffentlicher Bauten und Die Verteilung von Auszeichnungen an verdiente oder im Dienst verletzte Arbeiter und Techniker sowie an ausgediente Seeleute gefeiert worden. In Rom nahm Mussolini Die Auszeichnung im Palazzo Venezia persönlich vor. Anschließend wohnte er einer Kundgebung Der faschistischen Jugend im Forum Mussolini bei. Um Die Mittaaszeit bereiteten Die Angehörigen Der faschistischen Arbeitsverbände Roms Mussolini auf Der Piazza Venezia eine begeisterte Kundgebung. Der Duce richtete vom Balkon des Palazzo Venezia aus eine kurze Begrüßungsansprache an Die Versammelten. Ferner eröffnete Mussolini Den großen Frachtenbahnhof Lit- torio, ferner Den Gynäkologischen Pavillon Des Krankenhauses ßittorio und Das Museum Der Schiffe von Nemu aus römischer Kaiserzeit. Auf den großen Plätzen Roms fanden Volksfeste statt. Am Abend wurde auf der Piazza Siena ein Tanzfest veranstaltet. Die Leiter aller Gewerkschaften Italiens fanden sich in Rom ein, wo in allen Theatern der Hauptstadt Versammlungen der nationalen Gewerkschaften abgehalten wurden, die sich mit der Prüfung wichtiger sozialer und wirtschaftlicher Fragen beschäftigten.
Einstimmigkeit mit Lücken für Reynaud
Brüssel, 21. April. (Europapreß.) Nachdem zunächst von den amtlichen französischen Stellen mitgeteilt worden war, die Geheimsitzungder Kammer habe mit einer einstimmigen Ver- trauensfunboebung für das Kabinett Rey- naud geendet, müssen jetzt Die Pariser Blätter damit herausrücken, daß sich siebzehn Abae» ordnete der Stimme enthalten haben. Don diesen Stimmenthaltungen entfallen elf Stimmen auf die rechtsstehende Föderation Des Abgeordneten Louis Marin. Der „Mattn" wirft Louis Marin und seinen Parteifteunden „Flucht in die Enthaltung" vor. Das Blatt läßt dann durchblicken, daß Reynaud in den hinter den Kulissen geführten Verhandlungen den größten Wert auf eine ein« ft t m m i g e Vertrauens kundgeb ung gelegt habe.
Kleine politische Nachrichten.
Ministerialrat Hans Fritzsche, der Leiter de» deutschen Presse in der Presseabteilung der Reichsregierung, beging feinen 4 0. Geburtstag. Fritzsche ist bekannt geworden durch Die Zeitungsund Rundfuntschau, die seit Kriegsbeginn im Jn- unD Auslände besonderes Interesse gefunden hat.
Der Führer hat den a. o. Professor Dr. Johann Donßeers zum ordentlichen Professor für deutsche Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Bauerngeschichte an der Universität Jena ernannt Dr. von ßeers ist vor allem durch seine Arbeiten zur Rassen- und Sozialgeschichte bekannt.
Auf Der Reichstagung Der Gaubeauftragten der NSDAP, für Altmaterialerfassung sprach der Reichskommifsar für Altmaterialverwertung, SA.-Brigadeführer Ziegler, über den verstärkten Einsatz der Partei, chrer Gliederungen und Verbände bei den Aktionen zur Aufbringung kriegswichtiger innerdeutscher Rohstoffe. Der Reichskom- missar betonte, daß die Altmaterialerfassung als Kriegshilfsdienst aufzufaffen fei und daher umfassend und erfolgreich durchgesührt werden müsse.
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In Berlin fand eine Tagung der Landeshauptabteilungsleiter I des Reichsnährstandes statt, auf der Reichsminister und Reichsbauernfüh« rer Darr 6 Richtlinien für den Arbeitseinsatz auf Dem Lande gab. Wenn Die Der Landwirtschaft im Kriege gestellten Aufgaben auch schwer seien, so müsse doch zur Erringung des Sieges Das Letzte vom einzelnen verlangt unD das Beste aus dem Boden herausgeholt merDen.
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