Ausgabe 
22.4.1940
 
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es heute die äußeren Feinde, denen auf Spott und Verleumdung, Terror, Blockade und Gewalt die oleiche Antwort gegeben wird. Auch im jetzigen Kampf ringen ein altes und ein neues System mit» einander Die alten saturierten Völker stehen gegen die jungen, aufstrebenden und unterdrückten Natio­nen; Kapitalismus gegen Arbeit, Gold gegen Blut, Ihr aber, meine Kameraden, seid der beste Beweis dafür, daß nicht mehr das alte, sondern ein neues Deutschland da ist, ein Deutschland, das von einer einigenden Idee aetragen wird und durch die Kraft des Führers wieder glauben gelernt hat.Sorgen wir dafür", fo schloß der Stabschef,daß der Block, zu dem unser Volk zusammengeschweißt ist, immer härter wird, dann wird ganz Deutschland ein Bun­ker, fest wie Granit und unüberwindlich sein. Dann stehen in ihm die deutschen Mannschaften wehrwillig und wehrfähig, geführt von dem ersten Soldaten dieses Volkes, bereit zu jedem Opfer. In dieser Be­reitschaft grüßen wir unseren Führer^ und wissen, wir kämpfen und wir siegen mit Adolf Hitler."

Geburtslagsglüüwünsche aus dem Ausland.

Berlin, 20. April. (DNB.) Auck in diesem Jahre haben des Geburtstages des Führers zayl- reiche ausländische Staatsoberhäup­ter und Regierungschefs gedacht. So er­hielt der Führer in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme von Ihren Majestäten dem König von Italien und Kaiser von Aethiopien, dem Kaiser von Mandschukuo, dem König der Bel­gier, dem König von Dänemark, der Königin der Niederlande, dem König von Rumänien, dem König von Thailand (Siam), bem, Prinzreaenten von Jugoslawien, dem spanischen Staatschef Generalis­simus Franco, dem Reichsverweser des König­reiches Ungarn Admiral von Hortby und den Staatspräsidenten der Slowakei und des Protekto­rats Böhmen und Mähren. Elrenfb haben telegra- phische Glückwünsche übermittelt Zar Ferdinand von Bulgarien, der italienische Außenminister Graf Ciano und zahlreiche andere führende Persönlich­keiten des Auslandes. Der Führer hat diese Glück- wünsche mit Danktelegrammen beantwortet. Die in Berlin beglaubigten ausländischen Vertreter haben durch persönliche Eintragung in das in der Prä­sidialkanzlei des Führers aufliegende Besuchsbuch dem Führer ihr Glückwünsche zum Ausdruck ge­bracht.

Das Telegramm Mussolinis lautet:Während das deutsche Volk Ihren Geburtstag feiert, möchte ich Ihnen im Namen der Fascistischen Regierung und des italienischen Volkes meine herzlichen Wünsche übermitteln mit der sicheren Zuversicht, daß das deutsche Volk siegreich die große Probe besteht, in die es gestellt ift Mussolini."

Der Führer hat dem Duce geantwortet:- ,Hch danke Ihnen, Duce, herzlich für die Glückwünsche, die Sie mir namens der Fascistischen Regierung und des Volkes Italiens übersandt haben. Ich er­widere Ihren Gruß in dem unerschütterlichen Glau­ben, daß unsere in der Gemeinsamkeit Der Welt­anschauung und der Ziele verbündeten Nationen den Kampf um ihre Lebensrechte erfolgreich be­stehen werden. Adolf Hitler."

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Der 51. Geburtstag des Führers bat nicht nur im ganzen Großdeutschen Reich, sondern auch in weitesten Kreisen des Auslandes stärksten Wider­hall gefunden. Vor der Osloer Universität fand eine militärische Feier statt, bei der der Oberkom­mandierende der deutschen Truppen in Norwegen, General von Falken hör st, eine kurze An­sprache an die Soldaten richtete. Die Feier wurde mit einem Vorbeimarsch abgeschlossen. Der Platz vor der Universität war von dichten Massen der Bevölkerung umlagert, die von der Feier sowie dem Parademarsch der deutschen Wehrmacht sehr beeindruckt waren.

In Kopenhagen fand bei dem deutschen Gesandten von Renthe-Fink ein Empfang auf der Ge- sandschaft statt, auf der sich schon in den Vormit- tagsstunden viele in die aufgelegte Glückwunfchliste eintrugen. Die Deutschen im Generalgouver­nement begingen oen Geburtstag des Führers in feierlichen Veranstaltungen, in deren Mittel­punkt die Eröffnung des Instituts für deutsche O st arbeit in Krakau durch den Ge­neralgouverneur stand. Nachmittags empfing der Generalgouverneur auf der Burg eine Anzahl An­gehöriger von den im September 1939 von den Polen ermordeten Volksdeutschen, um damit das Opfer all der deutschen Männer und Frauen zu ehren, die die Treue zu ihrem Deutschtum und zum Führer ihres Volkes mit ihrem Leben besie­gelten.

In Prag wurde die Feier des Geburtstages auf dem Altstädter Ring begangen, der Reichspro­tektor in Böhmen und Mähren, Freiherr von Neu- rach war zugegen, es sprach Regierungspräsident ^-Oberführer Krebs. Nach der Kundgebung er­folgte ein Vorbeimarsch der Gliederungen der Par­tei und der Totenkopfstandarte. Auch eine Ab­ordnung italienischer Faschisten nahm mit der Stan­darte der Landesgruppe des Fascio an dem Vor­beimarsch teil.

In Preßburg wohnten der Feierstunde der deutschen Gesandtschaft im Slowakischen National­theater Staatspräsident Dr. T i s o , sämtliche Mini­ster und führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, das diplomatische Korps und die Führung der deutschen Volksgruppe bei. Lieder der Hiller- Jugend sowie musikalische Vorträge der Karpaten­deutschen Musikvereinigung und des Orchesters des Nationaltheaters leiteten zur Festansprache des deutschen Gesandten Bernard über. Eine Fest­vorstellung im Slowakischen Nationaltheater bil­dete den Abschluß der Feier. Propagandachef Sano Mach erklärte in einer Ansprache, daß die Slowa­ken nach einem Jahre staatlicher Selbständigkeit ihre Erwartungen erfüllt sähen. Heute gebe es in der Slowakei Niemanden mehr, der sich nicht dessen bewußt fei, daß der Führer des deutschen Volkes die Befreiung des slowakischen Volkes ermöglicht habe. Die slowakische Nation sei einmütig in dem Entschluß, sich nicht nur als beschützter, sondern auch als kämpfender Freund zu bewähren.

Der Geburtstag des Führers wird von der ge­samten römischen Presse stark beachtet, Giornale d'Jtalia" "unterstreicht die deutsch-ita­lienische Freundschaft.Tevere" sagt:Die italie­nische Nation, die den Aufstieg des befreundeten Deutschlands unter der Führung Adolf Hillers ver- folgt hat, nimmt auch an dem heutigen Festtage aufttüchtigen Anteil.

Oer Führer an Gauleiter Sprenger.

NSG. Der Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger erhielt vorn Führer für die zugleich im Namen des Gaues Hessen-Nassau übermittelten Geburtstagswünsche folgendes Antworttelegramm:

Für Ihr freundliches Gedenken an meinem Ge­burtstag und die mir zugleich im Namen Ihres Gaues übermittelten guten Wünsche danke ich Ihnen herzlich. Mit deutschen Gruß! Adolf Hiller."

Admiral von MüUer gestorben.

In Hangelsberg an der Spree verstarb im hohen Alter von 86 Jahren der letzte Chef des Marine- kabinetts Kaiser Wilhelms II., Admiral a. D. von M ü l l er, der dieses Amt länger als ein Jahr­zehnt bekleidet hat. Geboren 1854 in Chemnitz, trat er 1871 als Kadett in die Kaiserliche Marine ein. Große Fähigkeiten und hervorragende Charakter- eigenschaften bahnten ihm den Weg zu einer glän­zenden Laufbahn. Mehrfach war er, im In- und Auslande, Kommandant von Kriegsschiffen. Drei Jahre hatte er unter Tirpitz im damaligen Ober­kommando, zwei weitere Jahre als Abteilungschef im Marinekabinett gearbeitet. Don 1895 bis 1898 mar er persönlicher Adjutant des Admirals Prinz Heinrich von Preußen und, während der Prinz das Ostasiatische Kreuzergeschwader führte, dessen Flagg- fchiffkommandant und Chef des Stabes. Als Ka­binettschef feit 1906 mar er Generaladjutant des

Kaisers. Seine Amtsführung während des Welt­krieges hat die Krittk vielfach ungünftia beurteilt, ohne dabei den tatsächlichen Verhältnissen gerecht zu werden. Die zahlreichenJmmediatstellen", die sich damals in die Führung des Seekrieges teilten, die Meinungsverschiedenheiten, die dabei nicht aus­bleiben konnten, brachten es mit sich, daß der Ka- binettschel, der sich stets im Gefolge des Kaisers befand, von diesem häufig zum Ausgleich der Gegensätze als Ratgeber für Fragen in Anspruch genommen wurde, die außerhalb seines Ressorts lagen. Dadurch erhielt seine Stellung eine Bedeu­tung für die Seekriegführung, die organisatorisch nicht vorgesehen war. Admiral von Müller hat diese Ausweitung seiner Stellung weiter erstrebt, noch ist sein Einfluß auf die Seekriegführung tat­sächlich so groß gewesen, wie in der Oeffenttich- keit angenommen worden ist. Er hat in der schwie­rigen Stellung, in der er sich befand, nach bestem Wissen und Können versucht, dem Kaiser sein schweres Amt zu erleichtern und ist dabei trotz aller Anfeindungen seiner Uebergeugung und Auf­fassung treu geblieben. Die Nachwelt wird dieser vornehmen und ritterlichen Persönlichkeit die An­erkennung nicht versagen.

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Dem Appell des Reichskriegerführers folgend übergaben Abordnungen von rund 1000 Berliner Kriegs­kameradschaften auf dem Gendarmenmarkt in einer kurzen Feierstunde gemeinsam die alten Fahnen- spitzen Der Metallspende Des deutschen Volkes. Die Fahnenspitzen haben ein Gewicht bis zu 2^ Kilo­gramm. Scherl-Bilderdienst-M.)

Aus dich und deine Arbeit kommt es an?"

Generatfeldmarschall Göring an die Männer und Krauen der deutschen Wirtschaft.

Berlin, 20. April. (DNB.) Generalfeldmar­schall Göring, Der Beauftragte für den Dier- jahresplan, erließ am Geburtstag des Führers einen Aufruf an Die Männer und Frauen Der deut­schen Wirtschaft, in dem es heißt:

lieber allem deutschen Tun und Handeln und über dem Ernst unserer Zeit steht "Das deutsche Pflichtbewußtsein. Aus diesem Pflichtbe­wußtsein und aus Der nationalsozialistischen Opfer­bereitschaft, Die uns Der Führer selbst gelehrt unD vorgelebt Hat, ist Die gewaltige Metallspende er­wachsen, Die ich dem Führer als Geburtstagsgabe Des Deutschen Volkes überbringen konnte.

Aus Pflichtgefühl, Dp ferfreuDigEeit unD Gemeinschaftssinn ist auch die Deutsche Kriegswirtschaft aufgebaut. Nicht willkür­liches Erwerbsstreben Des einzelnen, sondern Die Erfordernisse Der Gesamtheit bestimmen heute Die Deutsche Wirtschaft. Das unterscheiDet das Wirt­schaftsgeschehen unserer Zeit von Den früheren Epochen. Ohne Disziplin und Einordnung hätten mir Die uns vom Führer gestellten gewaltigen Auf­gaben nie lösen können.

Männer und Frauen Des schaffenden Volkes! Am

Geburtstag des Führers laßt uns geloben, Daß wir an diesen nationalsozialistischen Grundsätzen f e si­tz a l t e n wollen. Sie sind Der Kraftquell, Der uns zu höchster Leistung befähigt. Wenn Du, schaffender Volksgenosse, Dir Die Wahrheit dieser Erkenntnis immer vyr Augen hältst, bann schaffst du im harten Werktag roie Der Soldat ander Front für die Zukunft des deutschen Volkes. Darum glaube niemand, Daß es auf ihn allein nicht ankäme. Im letzten Grunde hängt alles von der Ein - stellung Des einzelnen ab, im Stollen unter Tage, in Hütten- und Walzwerken, in Fabri­ken unD Verkehrsbetrieben, in Büros unD Labora­torien, ebenso wie auf Dem Lande, wo Der Bauer unD Die Landfrau im ewigen Wechsel von Aus­saat unD Ernte ihr schweres Tagewerk verrichten. Wenn jeder stets unD überall Das Bewußtsein in. sich trägt, daß es gerade auf i h n und feine Arbeit antommt, Dann wächst aus Den Mil­lionen Der Schaffenden Di-e ungeheure Kraft, Die Höchstes vollbringt und sich allen Gewalten zum Trotz durchsetzt. Dann erfüllt Ihr, Werkmänner und Werkfrauen der deutschen Wirtschaft, Die Er­wartung, Die der Führer in Euch gesetzt hat.

Das Eiserne Kreuz sür Westwallarbeiter.

Unser Bild zeigt Generaloberst v. Brauchitsch (links), dem drei der mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichneten Westwallarbeiter von Reichsminister Dr. Todt (links der zwette) vorgestellt werden. Es waren: Front­führer (SA.-Oberführer) Breymann (in Uniform), Vorarbeiter Hoffmann (in der Mitte), sowie Inge­nieur und Betriebsführer Göttert (Scherl-Bilderdienst-M.)

Berlin, 20. April. (DNB.) Im Namen des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehr- macht überreichte der Oberbefehlshaber Des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, elf Westwall- arbeitern, Die sich bei Dem Bau von Befestigungs- anlagen an vorderster Front unter feindlichem Feuer durch kaltblütiges und umsichttges Verhal­ten besonders ausgezeichnet haben, das Eiserne Kreuz II. Klasse. Drei dieser Westwallarbeiter wur­den am Geburtstag des Führers vom Reichsmini­ster Dr. Todt dem Oberbefehlshaber des Heeres vorgestellt. Es waren dies der Ingenieur und Be­triebsführer Karl Göttert aus Weisel (Kreis St. Goarshausen), der Frontführer (SA.-Oberfuh-

rer) Hans Gerhard Breymann aus Göttinnen und der Vorarbeiter Franz Hoffmann aus Essen. Generaloberst von Brauchitsch überreichte ihnen Die Auszeichnung und sprach ihnen seine Aner­kennung für ihr Verhalten aus. Es habe den Be­weis erbracht, daß der deutsche Arbeiter, auch wenn er nicht die Uniform des Soldaten trage, im feind­lichen Feuer feinen Mann stehe.

Den acht anderen Westwallarbeitern überreichte Reichsrninifter Dr. Todt im Auftrage des Ober­befehlshabers des Heeres das Eiserne Kreuz am am Westwall, bei einem Appell der Frontarbeiter inSaardrücken. ,Hhr habt", so sagte Der Mini­sterhier in unmittelbarer Nähe der Soldaten

Leistungen vollbracht, die man als r o n t u tt ternehmen' bezeichnen kann und bei Eurer Arbeit eine soldatische Haltung bewiesen. Wie aber vorn Soldaten Opfer verlangt werden, so blieb auch Eure Arbeit nicht ohne Opfer." Der Minister gedachte Der Arbeitskameraden, die am Westwall fielen und erklärte, ihr Opfer fei der Ausdruck der Bereitschaft des ganzen deutschen Volkes, sich ein, zufetzen für die kämpfende Front der Soldaten. Der Führer aber bliebe keinem den Dank schuldig, und so habe er bestimmt, daß auch die Front­arbeiter im Westen Die Auszeichnung erhielten, die dem Frontsoldaten zuteil werden könne: das Eiserne Kreuz. Folgenden weiteren acht Frontarbei­tern fei diese Auszeichnung verliehen worden: Gerhard Raabe, Ingenieur und Abschnittsbau. leiter aus Rößlingen; Stefan Iochun, Bauführer aus Quierschied; Hermann Hoppe, Polier aus Dortmund; Mathias Krautkrämer, fernen« teur aus Saarbrücken; Paul M o f f i k, Maurer aus Chemnitz; Walter T e f f a r e c, Baggerführer aus Horst-Emfcher; Emil Thiele, Polier aus Berlin-Stahnsdorf; Andreas Wagner, Regie­rungsbaurat und Abschnittsbauleiter aus Ansbach.

Ein Bauleiter war bei Kriegsbeginn mit seinen Männern an einer Stelle eingesetzt, Die die Fran- zosen von einer Höhe aus einsehen konnten. Wieder- holt wurde der Arbeitsbereich vom Feind unter Ar- tillerie- und Maschinengewehrfeuer genommen. Der Bauleiter war in dieser kritischen Zeit Tag und Nacht auf seiner Baustelle und hat durch vorbild- lichen Mut und entschlossene Haltung seine Gefolg­schaft hochgerissen und es fo ermöglicht, daß trotz fortgesetzter feindlicher Einwirkung die ihm übertra­genen Arbeiten rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Seine vorbildliche Haltung wurde jetzt durch Verleihung des E. K. anerkannt.

Durch Mut und blitzartiges Zupacken hat sich ein anderer Frontarbeiter verdient gemacht. Als auf einem Bahnhof ein gefüllter Tankwagen in Brand geraten mar vier weitere Tankwagen mit Ben- zin und ein Wagen mit Gasöl, an den bedrohten Eisenbahnwagen gekuppelt, jede Sekunde zu explo­dieren drohten Da sprang ein gerade auf dem Motorrad vorüberfahrender Frontarbeiter an den brennenden Tankwagen, schlug das Feuer aus, ver» schloß die Zugangsventile von der Pumpe zum Wa­gen und entzog damit dem Feuer die Nahrung. Ein nebenstehender, an die Pumpe angeschlossener Last» krastwagen war inzwischen ebenfalls in Brand ge» raten. Auch diesen Brand hat der Frontarbeiter ge­löscht. Da zu gleicher Zeit auf dem Bahnhof ein Munitionszug stand und während des Brandes ge­rade ein vollbesetzter Urlauberzug einlief, wären ohne das entschlossene und kaltblütige Eingreifen des Frontarbeiters unabsehbare Verluste an Menschen­leben und Material eingetreten. Auch dieser mutige Mann erhielt das Eiserne Kreuz.

Italiens Fest der Arbeit.

Rom, 21. April. (Europapreß.) Das faschistische Arbeitsfest ist am Sonntag in ganze Italien durch Die Einweihung öffentlicher Bauten und Die Ver­teilung von Auszeichnungen an verdiente oder im Dienst verletzte Arbeiter und Techniker sowie an ausgediente Seeleute gefeiert worden. In Rom nahm Mussolini Die Auszeichnung im Palazzo Venezia persönlich vor. Anschließend wohnte er einer Kundgebung Der faschistischen Jugend im Fo­rum Mussolini bei. Um Die Mittaaszeit bereiteten Die Angehörigen Der faschistischen Arbeitsverbände Roms Mussolini auf Der Piazza Venezia eine be­geisterte Kundgebung. Der Duce richtete vom Bal­kon des Palazzo Venezia aus eine kurze Begrü­ßungsansprache an Die Versammelten. Ferner er­öffnete Mussolini Den großen Frachtenbahnhof Lit- torio, ferner Den Gynäkologischen Pavillon Des Krankenhauses ßittorio und Das Museum Der Schiffe von Nemu aus römischer Kaiserzeit. Auf den großen Plätzen Roms fanden Volksfeste statt. Am Abend wurde auf der Piazza Siena ein Tanzfest veranstaltet. Die Leiter aller Gewerkschaften Ita­liens fanden sich in Rom ein, wo in allen Theatern der Hauptstadt Versammlungen der nationalen Ge­werkschaften abgehalten wurden, die sich mit der Prüfung wichtiger sozialer und wirtschaftlicher Fra­gen beschäftigten.

Einstimmigkeit mit Lücken für Reynaud

Brüssel, 21. April. (Europapreß.) Nachdem zunächst von den amtlichen französischen Stellen mitgeteilt worden war, die Geheimsitzungder Kammer habe mit einer einstimmigen Ver- trauensfunboebung für das Kabinett Rey- naud geendet, müssen jetzt Die Pariser Blätter da­mit herausrücken, daß sich siebzehn Abae» ordnete der Stimme enthalten haben. Don diesen Stimmenthaltungen entfallen elf Stim­men auf die rechtsstehende Föderation Des Abge­ordneten Louis Marin. DerMattn" wirft Louis Marin und seinen ParteifteundenFlucht in die Enthaltung" vor. Das Blatt läßt dann durchblicken, daß Reynaud in den hinter den Kulissen geführten Verhandlungen den größten Wert auf eine ein« ft t m m i g e Vertrauens kundgeb ung gelegt habe.

Kleine politische Nachrichten.

Ministerialrat Hans Fritzsche, der Leiter de» deutschen Presse in der Presseabteilung der Reichs­regierung, beging feinen 4 0. Geburtstag. Fritzsche ist bekannt geworden durch Die Zeitungs­und Rundfuntschau, die seit Kriegsbeginn im Jn- unD Auslände besonderes Interesse gefunden hat.

Der Führer hat den a. o. Professor Dr. Johann Donßeers zum ordentlichen Professor für deutsche Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Bauerngeschichte an der Universität Jena ernannt Dr. von ßeers ist vor allem durch seine Arbeiten zur Rassen- und Sozialgeschichte bekannt.

Auf Der Reichstagung Der Gaubeauftragten der NSDAP, für Altmaterialerfassung sprach der Reichskommifsar für Altmaterialverwertung, SA.-Brigadeführer Ziegler, über den verstärkten Einsatz der Partei, chrer Gliederungen und Ver­bände bei den Aktionen zur Aufbringung kriegs­wichtiger innerdeutscher Rohstoffe. Der Reichskom- missar betonte, daß die Altmaterialerfassung als Kriegshilfsdienst aufzufaffen fei und daher umfassend und erfolgreich durchgesührt werden müsse.

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In Berlin fand eine Tagung der Landeshaupt­abteilungsleiter I des Reichsnährstandes statt, auf der Reichsminister und Reichsbauernfüh« rer Darr 6 Richtlinien für den Arbeitseinsatz auf Dem Lande gab. Wenn Die Der Landwirtschaft im Kriege gestellten Aufgaben auch schwer seien, so müsse doch zur Erringung des Sieges Das Letzte vom einzelnen verlangt unD das Beste aus dem Boden herausgeholt merDen.

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