Ausgabe 
21.9.1940
 
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Tn'mesiereröffnung

-er Fachgruppe Volksgesundheit Gießen.

Die Fachgruppe Volksgesundheit der Universität Gießen begann ihre Trimesterarbeit mit einem Appel der Kliniker und Vorkliniker im Physiologi­schen Institut.

Fachgruppenleiter Dr. Stumpf begrüßte ein­gangs die Kameraden, die nach Ableistung ihrer praktischen Krankenhaustätigkeit, nach der Ernte­hilfe oder dem Fabrikdienst an die Universität zu­rückgekommen sind. Er wünschte allen und besonders auch denjenigen, die zum ersten Male in Gießen studieren, ein erfolgreiches Trimester.

Dr. Stumps ging dann auf das Arbeitsgebiet der Fachgruppe Volksgesundheit näher ein. Auf Grund der Bestallungsordnung für Aerzte ist die Fach­gruppe Volksgesundheit aktiv an der Ausbildung der jungen Mediziner beteiligt. So geschieht der Ein­satz zum Land- oder Fabrikdienst, ohne den heute ein Mediziner die ärztliche Prüfung nicht mehr ab­legen darf, durch die Fachgruppe. Ebenso kann auch der pflichtgemäße Krankenpflegedienst sowie die Famulatur der Kliniker nur noch auf dem Wege über die Fachgruppe abgeleistet werden. Darüber hinaus hat aber die Fachgruppe Volksgesundheit noch weitere Aufgaben übernommen. Durch Aus­bau von Arbeitsgemeinschaften soll erreicht werden, der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule einen politischen, d.h. für unser Volk lebenswichtigen In­

halt zu geben und zugleich Jungärzte zu erziehen, die wissen, wo die gesundheitspolitischen Probleme unseres Volkes liegen und wie sie zu lösen sind. Wir müssen uns immer bewußt sein, daß während des Studiums die wichtigsten politischen, wissen­schaftlichen und sittlichen Grundlagen geschaffen werden, die das spätere Handeln des Arztes be­stimmen. Diesem Ziele des neuen Typs des deut­schen Gesundheitsführers dienen alle Einrichtungen, die von der Studentenschaft seit Jahren gefordert und jetzt in der Bestallungsordnung gesetzlich ver­ankert sind.

Der Fachgruppenleiter gab dann einige Erläute­rungen zum Studienablauf. Während dieses Tri­mesters können alle Medizinstudenten studieren. Dagegen wird das erste Trimester 1941 nur den Frontkämpfern und denjenigen Studenten angerech­net, die jetzt am Wissenschaftseinsatz Oft^teilnehmen. Neben der Möglichkeit, den Osten und seine Men­schen kennenzulernen, bietet der Wissenschaftseinsatz Ost Gelegenheit, die an der Hochschule erworbenen Fähigkeiten praktisch auszuwerten und zu vertiefen. Mit der Hoffnung, daß eine große Anzahl der äl­teren Medizinstudenten dem Rufe des Ostens Folge leisten werten, schloß der Fachgruppenleiter den Appell.

Aus zur Tat?

Wir sammeln für das Kriegswinterhilfswerk.

Der Führer des Sportbereiches Südwest, SA.-Obergruppenführer B e ck e r l e , erläßt zur 1. Reichsstraßensammlung des 2. Kriegs- Winterhilfswerkes folgenden Aufruf an die gesamte Turn- und Sportgemeinde seines Bereiches:

Am 21. und 22. September sammelt der deutsche Sport für das Kriegs-Winterhilfswerk. Träger dieser 1. Reichsstraßensammlung im 2. Kriegs-Winterhilfs­werk sind der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen und das Sportamt der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude". Unsere Sammlung ist gewissermaßen der Start für das Kriegs-Winterhilfs­werk 1940/41. Wir Sportsleute wissen, daß ein guter Start bereits den halben Erfolg bedeutet, und werden deshalb versuchen, gutabzukommen". Dieser Auftrag ist eine Auszeichnung. Der deutsche Sport hat seit Kriegsbeginn schon so manche nicht immer einfache Aufgabe gelöst. Er wird auch diese, eine der schönsten und ehrenvollsten, die ihm bisher gestellt wurden, lösen.

Alle machen mit!

Dieses Wort gilt für die Sammelaktion. Am 21. und 22. September gehören die Straßen uns. Die Sammeltätigkeit wird eine Breitenarbeit irrt besten Sinne sein. Alle Amtsträger des NSRL. und alle Frauen und Männer der Turn- und Sportgemeinde treten mit der Sammelbüchse an. Das Ergebnis dieses Wochenendes soll nicht hinter den Erträg­nissen früherer Sammlungen zurückstehen! Wir sind am 21. und 22. September aber nicht nur mit den klappernden Sammelbüchsen unterwegs, sondern wir treten auch mit sportlichen Vorführungen an die Oeffentlichkeit, und zwar dort, wo wir sammeln, auf der Straße. Wir haben darin gelegentlich der Opfer­tage des deutschen Sports einige Erfahrungen ge­sammelt.

Je größer der Einsatz des Samrtilers, um so größer die Gebefreudigkeit der Bevölkerung!

Wer gern gibt, gibt aber doppelt! Und daraus kommt es an!

Selbstverständlich bietet die Sammelaktion des deutschen Sports auch eine willkommene Gelegen­heit, Vielseitigkeit und Nutzen der Leibesübungen zu zeigen. Ein Grund mehr, uns restlos an beiden Tagen einzusetzen.

Kameraden und Kameradinnen im Sportbereich Südwest! Die schöne vaterländische Aufaabe wird Euch alle an den zugewiesenen Plätzen sehen. Ein Ruf ist an Euch ergangen. Beweist, daß Ihr ihn vernommen und verstanden habt!

Unsere Gießener Segelflugmodellbauer

Zum erstenmal ist der Bevölkerung Gießens am morgigen Sonntag in Gießen selbst Gelegenheit ge­geben, einem Vergleichsfliegen für Flugzeugmodelle beizuwohnen. Auf den Wiesen hinter dem Gericht lassen die Pimpfe der Modellbaugemeinschaften des Nationalsozialistischen Fliegerkorps-Sturmes 6/75 ihre selbstgebauten Modelle, das Ergebnis teilweise monatelanger, mühevoller Arbeit, im Wettbewerb starten. Die Bevölkerung wird gebeten, ihr Interesse für die fliegerische Arbeit der Jungens durch zahl­reichen Besuch zu beweisen und dadurch den Jungens neuen Ansporn zu weiteren Leistungen zu geben. Vor dem Wettbewerb können die Segelflugmodelle in der Flugmodellbauwerkstatt, In den Eichgärten, besich­tigt werden. Der Besuch der Veranstaltung ist frei. Beginn der Besichtigung 9 Uhr, Beginn des Wett­bewerbs 14.30 Uhr. Gleichzeitig kann ab 9 Uhr die Werkstatt für Segelflugzeugbau, Moltkestraße 27, be­sichtigt werden.

Oie Mitwirkung der Radfahrer.

Auch der Radsport hat sich vorgenommen, bei der 1. Reichsstraßensammlung für das WHW. seinen Teil beizutragen. Bei dem RadrennenRund um die Anlagen" starten außer den HJ.-Mitgliedern einige Geschäftsradfahrer, sowie die Aktiven der

Giehener Radfahrervereinigung. Der Stank zu den Radrennen findet um 11 Uhr an Oswald sgarten statt. Dort wird am Schluß einer jeden Runde eine Punktwertung ausgetragen, um so den Stadtmeister einwandfrei zu ermitteln. Die Kunstfahrer, sowie Radballspieler werden um 12.30 Uhr am Linden­platz ihr Können zeigen. Nachmittags werden auf der Rollschuhbahn die Stadtmeisterschaft im Zweier- Radballspiel ausgetragen. Auch die Kunstfahrer werden hier nochmals auftreten.

Was tut sich am Schwanenteich?

Nicht nur am Schwanenteich, sondern auch a u f dem Schwanenteich ist am morgigen SonntaHnach- mittag allerhand los! Für jung und alt, groß und klein gibt es dort zu sehen und mitzuerleben. Die Gießener Kanu-, Rad-, Roll- und Schisportler wer­ben für das 2. Kriegs-Winterhilfswerk. 'In einem bunten Reigen von Darbietungen aus ihrem Sport werden sie der Gießener Bevölkerung ihr Können zeigen.

Wenn um 15 Uhr die Teilnehmer der großen Schauveranstaltung vom Oswaldsgarten her (Ab­marsch 14 Uhr) durch die Neustadt, Bahnhofstraße, Seltersweg und über den Ludwigsplatz am Schwa­nenteich angekommen find, dann wird dort lebhaftes Treiben einsetzen. Die Kanufahrer bauen im Wett­bewerb nach der Stoppuhr ihre Boote auf und lassen eine kleine Zeltstadt entstehen, ehe sie zu dem Rennen um die 2. Gießener Stadtmeisterschaft und zur Schwanenteichstafette in die Boote steigen. Die Roll­sportler zeigen Kunstfahren und Reigen. Zwei Rad­ballspiele, Kunstfahren und Reigen werden die Gie­ßener Radfahrer in Hochform seheü lassen. Und wenn der ganze Schnee verbrennt", die Schiläufer sind auch dabei und zeigen sich auf den Brettern in Sprung und Lauf.

Für die Jugend wird besonders gesorgt: sie kann nach Herzenslust im Faltboot über den Schwanen­teich fahren. Und wer für die Technik begeistert ist, der mag einen Blick in das Aachrichtenzelt werfen, in dem die Nachrichten-HI. ihre große Schaltanlage für die Uebertragung bei den Kanurennen, Mikro­phon und Lautsprecherapparatur aufgebaut haben.

Also heraus am Sonntagnachmittag! An den Schwanenteich!

Sport in Watzenborn-Steinberg für das WHW.

Während eine Anzahl Vorstandsmitglieder der beiden hiesigen NSRL.-Dereine und aktive Sport­ler am morgigen Sonntagvormittag die Reichs­straßensammlung durchführen, findet um 10.30 Uhr ein Staffellauf einer Mannschaft des Turnvereins gegen eine solche des FußballklubsTeutonia" durch die Straßen von Watzenborn-Steinberg statt. Start und Ziel an der Voltshalle. Um 13.30 Uhr tritt die Jugendmannschaft derTeutonen" im Freundschafts­spiel der gleichen Elf vom Sportverein Wißmar gegenüber. Anschließend findet ein Handballspiel zwischen der Jugendmannschaft des Turnvereins Watzenborn-Steinberg und des Turnvereins Hau­fen statt. Im letzten Spiel des Tages tritt die Erste Mannschaft des FC.Teutonia" Watzenborn-Stein­berg einer kombinierten Mannschaft von Steinbach- Garbenteich gegenüber.

Sporttag der Oidier-Werke in Mainzlar

# Mainzlar, 18. Sept. Bei sehr starker Beteiligung der Gefolgschaft, die in Stärke von über 90 Prozent angetreten war, führten die Didier-Werke ihren Betriebssport tag durch. Im Anschluß ay die Flaggenhissung hielt der Betriebsführer Dr.-Jng. Thiel eine kurze An­sprache über den Sinn und Zweck des Tages. An­schließend folgten die sportlichen Wettkämpfe, wie 800-Meter-Lauf, Partner-Uebungen, Stoß- und Wurfball, sowie Spiele. Im weiteren Verlaufe des Tages folgten Sonderwettbewerbe, wie Fuß- und

Handball, Dauztehen und Dreikampf, letzterer 6e- stehend aus 100-Meter-Lauf, Weitspruna und Keu­lenzielwurf; zum Dreikampf traten 72 Arbeitskame- roden an, die in vier Altersklassen eingeteilt waren. Auszug aus der Siegerliste:

Tauzie-hen: Im Ausscheidungskampf fieaten Ofen III und die Schlosserei. Im Fußballspiel siegte Magnesit gegen Silika mit 3:0. Klein­kaliberschießen, fünf Schuß liegend freihändig: 1. Ludwig Fuchs, 2. Otto Hämmerle, 3. Hermann Röhl und W. Kirdorf. Dreikampf, Klasse I, 18 bis 30 Jahre alt: 1. Erich Pflüger 182 Punkte, gleich­zeitig 1. Sieger im Weitsprung und 100-Meter- Lauf, 2. Fritz Seuling 177 Punkte, 3. Werner Döring 171 Punkte; Klasse II, 30 bis 40 Jahre alt: 1. Her­mann Röhl 185 Punkte und 1. Sieger im Weit­sprung mit 4,92 Meter sowie 1. Sieger im 100- Meter-Lauf mit 13,4 Sekunden, 2. Friedrich Lange 161 Punkte, 3. Ludwig Fink 159 Punkte; Klasse III, 40 bis 50 Jahre alt: 1. Heinrich Rock 113 Punkte

und 1. Sieger im 100-Meter-Lauf mit 14,8 Sekun­den, 2. Ernst Much 103 Punkte, 3. Adolph Eppen- dahl 101 Punkte und 1. Sieger im Weitsprung mit 4,18 Meter; Klasse IV, 50 Jahre und älter: 1. Wil­helm Kirdorf 178 Punkte und 1. Sieger im Weit­sprung 3,60 Meter sowie 1. Sieger im 75-Meter- Lauf mit 12,1 Sekunden, 2. Karl Seibert 152 Punkte, 3. Karl Erl 151 Punkte.

Wieder feste Börse.

Frankfurt a. M., 19. September. Der ver­flossene Berichtszeitraum brachte nicht ganz ein­heitliche Tendenzen an den Aktienmärkten. Zunächst hat der Umfang der Geschäststättgkeit stark nachgelassen, der Anlagebedarf ist merklich geringer geworden, zum anderen machte sich zum Medio gewisses Realisationsbedürfnis geltend, das auf die Kttrsgestaltung vorübergehend drückend wirkte. Die in den letzten Wachen stark bevorzug­ten Papiere mußten daher verschiedentlich stärkere Kurseinbußen hinnehmen, konnten aber nach Ue- berwindung des Medio wieder aufholen, so daß im gesamten gesehen das Kursniveau gehalten war. Die in den letzten Tagen sich bemerkbar machende, an sich geringfügige Nachfrage begegnete einer zuneh­menden Marktleere, woraus sich ein ebenfalls be­lebendes Moment ergab. Die Festigkeit erstreckte sich auf nahezu alle Marktgebiete; neben Montan­werten waren Maschinen-, Bau-, Zellstoff- und Papieraktien begehrt. Von Chemiewerten konnten Farbenind. sich gut halten, Scheideanstalt verzeich­neten die üblichen stärkeren Schwankungen noch beiden Seiten, fest lagen Metallgesellschaft. Am Elekttomarkt ist die Kursgestaltung nicht ganz ein­heitlich, einzelne Werte wie AEG. und Rheinelektta konnten weiter anziehen, andere dagegen konnten ihren Stand nur etwq behaupten.

Der Rentenmarkt lag durchweg freundlich. Gefragt waren in letzter Zeit neben den 4 v. H. Reichsschatzanweifungen Folge 6 auch vermehrt die 4,5 v. H. Reichsschätze, sowie Steuergutscheine. In- dustrieobligationen still, auch Stadtanleihen ohne nennenswerten Umsatz. Pfandbriefe sind noch im­mer gefragt bei fast völliger Marktleere. Das Er­eignis der Woche war die Kündigung der Reichs­bahnvorzugsaktien, die vorzeittg eingelöst bzw. in eine neue Reichsbahnanleihe umgetauscht werden sollen. Der Kurs von 127 v. H. entspricht im großen und ganzen den dadurch gegebenen Verhältnissen.

Tagesgeld blieb die Woche über unverändert 1,75 v. H.

Nach kurzer, schwerer Krankheit starb in einem Marinelazarett unser innigstgeliebter, herzensguter Enkel, Neffe, Pate und Onkel

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Heinrich Müller

im blühenden Alter von 21 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Familie Konrad Müller nebst allen Angehörigen.

Großen-Linden, den 21. September 1940.

Die Beerdigung fand in Kiel statt.

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Am Mittwoch, dem 25. September 1940, 16 Uhr, findet im Sitzungssaal des Stadthauses, Bergstraße Nr. 20, eine öffentliche Beratung mit den Ratsherren statt. . 4194C

Tagesordnung:

1. Erlaß einer Betriebssatzung auf Grund der Eigenbetriebsverordnung vom 21. November 1938 sowie einer Dienstanweisung für die Stadt­werke der Stadt Gießen.

2. Rechnung der ehemaligen Gemeinde Wieseck für 1938 Rj.

3. Rechnung des Wasserwerks der ehemaligen Ge­meinde Wieseck für 1938 Rj.

4. Rechnung der ehemaligen Gemeinde Klein-Lin­den für 1938 Rj.

5. Neufestsetzung der Straßenfluchtlinie im Hitler- wall zwischen Gartenstraße und Moltkestraße.

6. Friedhofs- und Begräbnisordnung; hier: Erlaß einer Gebührenordnung für die Friedhöfe in den Stadtteilen Wieseck und Klein-Linden.

7. Erlaß einer Polizeiverordnung zur Durchfüh­rung der Friedhofs- und Begräbnisordnung der Stadt Gießen vom 8. April 1940.

Gießen, den 19. September 1940.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

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Gießen. Sonntag, 22. September. Stadtkirche. 10, Schmidt? 11 KG., Matth.-Gem.,' 18, m. Christen!., Mark.-Gern., Becker.

Johanneskirche. 10, Ludwig: 11 KG.,Johs.-Gem.; 18, Zwinget.

Kapelle Alter Friedhof. 10, Walther^ 11 Christenlehre.

Kapelle Wetzlarer Weg. 10, Liz.

Gießen-Klein-Liuden. 10, Zwin- Uießen-Wieseck. 10 G.r 11 KG.

Kirchberg. 14 G.

Mainzlar. 13.30 G.

Evang.Stadtmission, Löberstr.14, Sonnt., 22. 9., 8.30 Andacht) 9.45 S.-Sch.r 20 Predigt:Deir? Heiligtum". - Mittw., 25» 9^