nach Abfahrt aus Haifa ü e r I o r e n a e g a n g e n, anscheinend infolge Torpedierung durch ein italienisches U-Boot.
Wie sehr angesichts der großen Verluste die Schiffsraumnot den Engländern auf den Nägeln brennt, geht aus einer weiteren Meldung aus Neuyork hervor, nach der die amerikanische Schifffahrtsbehörde (Maritime Commission) im Einvernehmen mit der britischen Einkaufskommission 30 während des Weltkrieges erbeutete und inzwischen wegen Unrentabilität und hohen Alters stillgelegte Handelsdampfer von 8000 bis 10 000 BRT. meistbietend versteigert. Nach einer Verabredung wird die britische Einkaufskommission das einzige Kausgebot einreichen und die Schiffe zum Gesamtpreis von etwa acht Millionen Dollar erwerben. Die Engländer werden für Reparaturen an diesen stark mitgenommenen Schiffen weitere acht Millionen Dollar aufwenden müssen. Die Abliefrung der Schiffe kann in frühestens drei Monaten erfolgen. Das Projekt soll dem Präsidenten Roosevelt zur Entscheidung vorliegen.
Das Ritterkreuz für LOfache Lufifieger.
Berlin, 20. Sept. (D7lB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz zum Lifer- nen kreuz Oberleutnant I h l e f e l d, Oberleutnant Müncheberg, OberleutnantI opplen. Die drei Offiziere haben als Jagdflieger in schneidigen Einsätzen je20GegnerimLuftkampfabge- schossen.
Oberleutnant I h l e f e l d wurde 1914 zu Pinnow Kreis Randow in Pommern, als Sohn eines Landarbeiters geboren. Er besuchte die Volksschule in Pinnow und ging von 1929 bis 1933 bei einem Schlossermeister in Gartz a. d. O. in die Lehre. Am 1. April 1933 trat er als Grenadier in das Jnf.- Regt. 5 zu Stettin ein, wurde 1934 zur Fliegertechnischen Schule Jüterbog versetzt und einem technischen Lehrgang bei den Halleschen Flugzeugwerken kommandiert. Nach der fliegerischen Ausbildung wurde er zur Fliegerschule Braunschweig als Flugzeugführer kommandiert und 1937 zur Ausbildung als Jagdflugzeugführer versetzt. 1938 ging er als Freiwilliger der Legion Condor nach Spanien, wurde 1938 Feldwebel, mit dem Spanienkreuz in Gold ausgezeichnet und roeaen hervorragender Leistung als Jagdflieger am 20. August 1939 zum Leutnant befördert. Am 1. Juli 1940 wurde er Oberleutnant.
Oberleutnant Müncheberg wurde 1918 in Friedrichshof in Pommern als Sohn eines Landwirts geboren. Er besuchte von 1928 bis 1936 das Realgymnasium in Dramburg. Dann trat er als Fahnenjunker in die Luftkriegsschule Dresden ein, wurde am 1. Juli 1938 als Flugzeugführer in ein Jagdgeschwader versetzt, am 8. November zum Leutnant und am 19. Juli 1940 außer der Reihe zum Oberleutnant befördert.
MajorMölders errinaf den40. Lustsieg
Berlin, 21. Sept (DBB. Funkfpruch.) Major M ö l d e r s konnte in den Luftkämpfen am 20. September über Südengland feinen 40. Luftsieg erringen. Major Galland erzielte am gleichen Tage seinen 3 6. Abschuß.
„Germanische Entscheidung."
Oie drei Stufen des germanischen Weges.—Deutschlands Auftrag im Abendland.
Von Professor Or. Franz Söhm, ßeibelberg (z. Z im Felde).
fcheidung ist in den Jahren des steilen Aufstiegs verantwortlicher Volksführung und Reichssicherung herangereift, und wir empfinden in der heute notwendig gewordenen Auseinandersetzung den Wink des Schicksals, unseren im Aufbruch des Nationalsozialismus lautgewordenen, rein und klar erkannten Auftrag durch Einsatz, Kampf und Opfer zu
Unsere Waffen sind in den Enscheidungskampf um Europa eingetreten. Ereignisse von weltge- chichtlichem Ausmaß zeichnen sich bereits im strategischen Geschehen dieser Tage und Wochen ab. Wir alle wissen, daß es in dieser Entscheidung der Waffen um mehr geht als nur um Bewahrung und Gewinnung machtpolitischer Ziele. Die ungeheure Wucht unseres Angriffe und die jede Vorstellung übersteigende Schnelligkeit unserer Erfolge haben ihren letzten Grund darin, daß sich die Auffassungen von Sinn und Wert Les Krieges selbst in den beiden Lagern grundsätzlich unterscheiden. Für die Westmächte und ihre völlig ideenlose Führung ist Krieg nur ein anderes Mittel im Kampfe um die Erhaltung machtmäßiger Positionen und Interessen. Für uns gilt das Wort von Clausewitz, daß der Krieg „ble Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" fei, in feinem absoluten, erst durch den nationalsozialistischen Volksrechtsgedanken ganz er- üllten Sinn: Auch der Krieg ist Politik, geistig produktive Leistung des Volkes und seiner Führung. Jeder einzelne erlebt ihn als die große Bewährung völkischer Möglichkeiten und Werte, so wie der Führer selbst ihn uns vorlebt. Nicht wer den Krieg „gewinnt", ist das Entscheidende, sondern wie er ihn besteht, ihm gewachsen ist und selbst an ihm wächst. Wer ihn .chesteht", hat ihn immer auch gewonnen; wer ihn „nur gewinnt", kann ihn in einem katastrophalen Sinn verloren haben, wofür die Sieger von Versailles für alle Zeiten das mahnende Beispiel fein werden.
Daß hinter der Entscheidung der Waffen die geistige Weltentscheidung wartet und reift, ja daß diese Entscheidung als unerschöpfliche Energie und höchster Auftrag schon in allen Waffentaten unserer Armeen wirksam ist, gegenwärtig als Seele unseres Widerstandes und als Begeisterung des Angriffs, macht die Größe unserer Kriegssituation aus, der gegenüber die Feindmächte nur eine reichlich verbrauchte Ideologie heroorholen können, die man dort seit langem für die Augenblicke der „Gefahr" bereithält.
Es hat den Anschein, daß sich das Schicksal des germanischen Auftrags in unseren Tagen erfüllen soll. Die Auseinandersetzung geht dabei um zwei Dinge: 1. um die endgültige echte Germanisierung des Abendlandes, um die Sicherung einer europäischen Lebens- und Völkerordnung, wie sie nur vom germanischen Menschen getragen werden kann, d. h. um die endgültige Abdrängung jener feindlichen zerstörerischen Kräfte, denen der Nationalsozialismus seit seinem Hervortreten im Innern des Reiches den bedingungslosen Kampf angefagt hat. Die 2. Aufgabe steht in nächster Verbindung mit der ersten: die endgültige Er- yaltung und Sicherung des abendländisch-dynamischen Uebergewichts in der Welt, das rrttr durch die germanische Substanz Europas errungen und folglich auch nur durch diese verteidigt und behauptet werden kann.
Dreimal ist das Germanentum abendländisch-expansiv geworden. Mit der Völkerwanderung trat es in die erste Phase seiner „abendländischen" Entscheidung ein. Das Germanentum sand hier seinen Auftrag, indem es sich das Abendland als fei
nen Schicksalsraum, als das weite und fruchtbare Feld seiner staatengründenden und kulturschaffenden Sendung erschloß und blutmäßig und geistig durchdrang. Man wird immer mehr dazu genötigt sein, die Völkerwanderung, die der westliche Roma- nismus nicht aufbort, als brutalen und im Grunde ziellosen Wanderorang von Barbaren zu verdächtigen, nicht nur als raumhaft-revolutionären, sondern zugleich als geistig dynamischen Vorgang zu verstehen. Diese „Wanderjahre" gehören in die Ge- chichte der inneren Entfaltung des Germanentums. Hier wurde nicht nur der Grundriß künftigen Geschehens im Abendland vorgezeichnet, sondern hier verdeutlichen sich zuerst die rassegebunde- nen Ziele und Aufgaben einer neuen Welt, die die antike Kultur, artverwandt und gegensätzlich zugleich, endgültig ablösen soll. Aus der Verantwortung vor diesen Aufgaben gingen dann die ersten großen Führer des Germanentums hervor, welt- erfahrene und gefchichtsmäßige Gestalten, Dolks- fönige und Staatsmänner in einem, wie mir sie in der altgermanischen vergebens suchen. Um nur einen für viele zu nennen: Theod erich, der große Ostgotenkönig, der beispielhaft germanische Werte im verfallenden Gefüge des römischen Imperiums zur Geltung gebracht hat.
Als die zweite Phase germanischer Entscheidung darf die Reformation angesprochen werden. Wenn man einmal den Streit um Dogmen des
vollenden.
Die Erfüllung der letzten Phase germanischer Sendung wird dann zugleich dem Abendland die „Ueberlegenheit" für alle Zeiten sichern, die von Anfang an auf dem germanischen Anteil des Abend* landes beruhte. Nur weil dieser Anteil bedroht und in seinem Bestand und seinen Funktionen gefährdet war, entstanden die Weltängste^ und die Untergangs« alpdrücke der Nachkriegszivilisation (siehe Spengler).
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Die erneute Sicherung der schöpferischen Ueberlegenheit, die Wahrung und Ueberhöhung der abendländischen Menschheitsmitte wird aber nur einem geläuterten Geschlecht gelingen, das zum Einsatz seiner ganzen Fähigkeiten aller Kräfte des Könnens, Wissens und Glaubens bereit ist.
Nur der Sieg, der durch Ernst und Opfer des größten Krieges aller Zeiten gegangen ist, wird dis Kraft und die Verantwortung zum Bau einer neuen abendländischen Welt germanischer Sendung geben.
christlichen Glaubens alß eine zeitgebundene Leidenschaft oegreifen wird, wird man in ihr in erster Linie einen germanisch-expansiven Zwang zu würdigen verstehen, der in Luthers Tat lag, gebunden freilich an den religiösen Stoff, an den Ernst und die Sorge der christlichen „Erwartung". Aber hier trat ein Mann auf, der germanisches Grundgefühl und deutsches Lebensverständnis einem neuen Zeitalter aufprägen will; deutsches Wesen ist nie wieder soweit in die Welt hinausgedrungen als in seiner „protestantischen" Gestalt.
Aber so wenig wie die Völkerwanderung zur völligen Durchsetzung des Germanischen geführt hat, so wenig vermochte die Reformation die germanische Entscheidung endgültig zu sichern. Indem Luther es der Nachwelt überließ, ob an seiner Leistung das Christliche oder das Germanische, das Dogma oder der Protest, das Wort oder der Wille entscheidend sein sollte, hat er die Reichweite feiner germanischen Welteroberung selbst beschränkt. Trotzdem steht die deutsche Kultur der Folgezeit und damit auch alle europäische Ausstrahlung dieser Kultur, „mit deren Tiefe die Fremden ihr Bestes haben", auf Tat und Willen der Reformation.
Die dritte und endgültige Phase germanischer Entscheidung erleben wir selbst; — wir erleben sie nicht nur, sie ist heute auf uns gestellt. Sie ist unser Schicksal: daß wir sie zur end- gültigen Entscheidung machen. Zur vorwiegend po- litisch-raumhaften Entscheidung der Dölkerwande- rungszeit und zur überwiegend geistig-seelischen Entscheidung der deutschen Reformation tritt heute die totale politisch-geistige Entscheidung klarster Ziele, geläuterter Selbsterkenntnis und leidenschaftlicher Welt- und Geschichtsvertrautheit. Diese nationalsozialistische Phase germanischer Ent-
Kriegs-Wandertag in Marburg.
Der Reichsverband der Deutsches Gebirgs« und Wandervereine im NS.- Reichbund für Leibesübungen veranstaltete in Marburg den 49. Deutschen Wandertag als Kriegs-Wandertag. Der Reichsverband hat 58 Verbände mit über 250 000 Mitgliedern, die in 2340 Zweigvereinen zusammengefaßt sind. Er unterhält 411 Aussichtstürme, 171 Unterkunftshäuser, 685 Schutzhütten, 407 Quellenanlagen und 63 260 Rast- und Ruheplätze selbst aus seinen Mitteln. Mit diesen Anlagen dient der Reichsverband dem Volksganzen. Außerdem hat er die Einrichtungen geschaffen, die das Wandern überhaupt erst ermöglichen: die Wegebezeichnungen. Er unterhält sie und dehnt sie weiter aus. Von ihm geschaffen durchqueren über 113 000 Kilometer wohlbezeichneter Wanderwege alle deutschen Lande. In der Vertreter- Versammlung wurde von einer neuen großen Nord-Süd-Wanderverbindung berichtet, dem Nordsee—Bodensee-Weg, der von Hamburg durch die Lüneburger Heide über Hannover, Deister, Süntel, Teutoburger Wald, Eggegebirge, das Sauerland, Westerwald, Lahn, Taunus und Odenwald, über Schwarzwald und Hegau nach Konstanz führen wird. Auf 1270 Kilometer der schönsten Wanderwege durchläuft er Deutschland von Norden nach Süden. Vor der Vollendung steht ebenfalls ein gewaltiger Ost-West-Weg, der vom Rhein bis zur Ostgrepze (Schlesien) geht, und eine andere durchgehende Wanderstrecke ist im Nibelungen-Weg geplant, der vom Rhein an der Donau entlang ins Burgenland führen wird.
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jum letzten auszunutzen.
Scadjten Sie Diele to wichtigen Regeln für Den Verfrachter!
6» Durch zweckmäßige Ladegeräte und ßilf8mittel das Le» und Entladen erleichtern.
!• Güterwagen schnellstens be- und entladen. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf der Ladefristen: Überschrei-
Det Güterverkehr, den die Deutsche Leichsbahn Im großdeutschen Raum zu bewältigen hat, Ist gewaltig angestiegen. Vierjahresplan, Lüstungsbetftebe, Verlor- gung der Bevölkerung und ff
vor allen Dingen unsere Wehrmacht stellen größte Anforderungen an den Güterwagenpark. Alles kommt daher darauf an, jeden vorhan- denen Güterwagen bis
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auf jeöen nagel Kommt es an!
Lin paar 5u lange. ba5u noch achtlos eingetragene Hagel beim Befestigen der Doste auf dem Dagenboden, eine Meine Una*tfamkeit oder ein wenig Leichtsinn beim Le- und En,laben und fchon kann em .rn Augenblick unerfest- sicher Güterwagen $um Stillstand im Ausbesserungswerk oerurteill fein. (Ein wenig mehr ..achdenken. vor allemJaeun Laden fperriger Güter und fchon läfit sich der Laderaum (5. B. durch einfache Umbauten aus Balten unb Brettern) bester ausnuten. Wohl überlegtes, fachgemäßes verladen erreicht dreierlei: Wertvoller Babetaum1 antb gelpatt, bie Güterwagen werden geschont und darüber hinaus wird das von sthnen verladene taut gegen Schaden gesichert. Be- fonbete Sorgfalt ist bei großen Mafchinen. $al)t$eugen und Kranen notwendig. Wenn das Out nicht ottmungagemaft und betriebssicher verladen wird. f° muß dies bei Übernahme der Wagen vom Ladebeamten beanstandet wetdew Dutd) das 3ured)tlaben entsteht ein unnötiger Wagenstillftand. Hoch (d^ertnjegenöer ßnö &ie Solgeru went1 bie Mängel in der verlabeweste sich erst unterwegs seinen oder wenn gar durch unsachgemäße Detlabung Unfälle oer, flacht werden Ztagen Sie recht-eisig bei der Güterabfertigung nach den bei der Verladung zu beachtenden Be. ftimmungen und nach den Lademaßen, die bei der Beladung von offenen Wagen emzuhalten sind. Achten Sie auch beim i£ntlaben auf schonende Behandlung der Güterwagen. Vorsicht beim ßeranfahten bet fite1 tmagen an die lut bcs Güterwagens. Beim ßinausjiehen von Nageln öagenboben und -roanbe nicht beschädigen.
tung der Ladcfcist hat Ausfall wertvollen Laderaums zur Solge.
2. Wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Ange- botene Ersatzwagen verwenden, selbst wenn kleine Unbequemlichkeiten damit verbunden sind.
3. pünktlichen- u. Abfuhr dec Güter. Wit der Be- und Entladung sogleich nach Wagenbereitstellung beginnen.
4» 8ür Güterwagen gibt es jetzt keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich, auch Sonntags verladen. Zur eingegangene Güter besteht die Psticht zur Entladung an Sonntagen.
5» Güterwagen beim Bc- und Ent« laden nicht beschädigen. Lademaße innehalten. Güter ordnungsmäßig und betriebssicher verladen.
Auslastung der Wagen bis zum Ladegewicht und nach Wöglichkeit jetzt im innerdeutschen Verkehr bis 1000 kg über die am Wagen ungeschriebene Tragfähigkeit. Laumersparnis durch geschicktes Stapeln der Güter, ganz be- sonders durch sachgemäßes und über, legte» verladen sperriger Güter.
8. Vicht mehr Güter zu gleicher Zeit beziehen, als rechtzeitig entladen wer- den können.
9. Entladung sogleich beim Eingang der Versandanzeige des Absenders oder bei der Voravisierung durch die Güter- abfettigung vorbereiten. 5uhrwerke und Ladrpersonal schon im ooraas sür die Zeit der bevorstehenden Entladung frei, halten.
IO« Frachtbriefe und sonstige Begleitpapiere sorgfältig ausfüllen zur ver- meidung von Orrläufen.
yiis Bet Deutschen Reichsbahn und Du hilfst Die felbftl
Bitte ausschaeiden, aushebea unb immer wieder lesend


