Feuer nahm, lag, mie meist, auf dem aanjerfpäf). L«„™ns [»'« H ta ? ■ F
^umpf Mcht-n sich di- Abschüsse der Pan- n"bnglisthen"und° frmizöfilchen" der amt^ F> zergeschutz« mit dem Geknatterder MasMn-n- ^Ln Ländern von der Presse unterstützt wird. Aber |ic gea>ei)te und Karadmer. Unaushorsich feuernd zog Deutschland wird sich keinesfalls mit der Bekundung Ii iM* ""fk^danzerspahwag«n jururf. ®tnct van |elner grenzenlosen Verachtung für solche ordinären ab chnen wurde durch ein Geschah durchschlagen, doch »l °~ ’ „ .„ / darauf dinaewielen lt-
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Mr bereiteten schon alles auf den Angriff vor; be Bombenabwurfgeräte wurden eingeschaltet, alle rchalter und Hebel Wurden schnell noch einmal
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rifierte Spähtrupp, zumal in der Nacht, besonderen Mut und besondere Geschicklicheit. Immer wieder stoßen die Spähtrupps mit feindlichen Ab- teilungen zusammen, verstreuen sie oder halten sie in Schach, lösen sich von ihnen, um auf anderen Wegen schneller vorwärts zu kommen. Ein Beispiel ür viele: Ungehindert war ein Spähtrupp in eine jröfjere Ortschaft eingefahren, als plötzlich ra- en d e s F e u e r die vorfahrenden Spähwagen und yie nachfolgenden Kradschützen empfing. Zu angespannt war unsere Aufmerksamkeit, zu schlecht war zum Glück das feindliche Feuer gezielt, als daß es uns, die mir im Bruchteil von Sekunden die Kraft- rüder und Geländewagen zum Stehen brachten und
im Straßengraben oder in Hausfluren in Deckung Verluste beibringen konnte.
Bald flogen wir in großer H ö h e. Die Atem- £ rate wurden aufgesetzt, und schon näherten wir
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Mit dem Panzerspähwagen auf dem Vormarsch durch Holland
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sich der geborene Kanadier William Maxwell Aitken. Er machte drüben durch unsaubere Transaktionen mit Zementmühlen ein ungeheures Vermögen, dessen höchst fragwürdiger Entstehung die kanadische Presse auf die Spur kam. Der damalige Mr. Aitken mußte fluchtartig das Land verlassen, tauchte in London auf, stürzte sich in die Geschäfte, erhielt nach seiner Wahl ins Parlament (1) schnell den Baronstitel (!) und im Jahre 1916 den Titel „Lord Beaoerbrook". Im Februar 1918 wurde er sogar Minister für Information und Kriegspropaganda. Dieser dunkle britisch-kanadische Ehrenmann, Oer vom Börsenjobber und entlarvten Grohschieber zum englischen Lord, jetzt aum zweitenmal zum Mi- nister aufstieg, soll ungeachtet seiner absoluten sachlichen Unkenntnis den Flugzeugbau in England intensivieren, wenigstens soll sich der Mann auf der Straße das einbilden.
12 Uhr mittags auf dem Marktplatz aufzustellen; sie erschienen, wurden hin und wieder nach Waffen durchsucht und standen meist einige Stunden da, bis der französische Ortskommandant im Wagen
Ausklärungsabteiluna hatte das unaufhaltsame Vorrücken der Panzerdivision ermöglicht. Fast 40 Stunden ist sie ununterbrochen ohne Nachtruhe auf dem Vormarsch. Fest nimmt die Division das Land in Besitz, durch das ihr die Aufklärungsabteilung den Weg gewiesen hat. Nicht früher wird die Division ihr Ruhequartier beziehen, als bis ihr Vormarschgebiet fest in deutscher Hand ist. Franz Pesendorfer.
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Fackelumzüge.
Hatte ein Deutscher irgend etwas verbrochen ober sich scheinbar widersetzt oder geroeiaert, so wurde Der Gemeinde eine ansehnliche Geldbuße auferlegt, zahlbar in 24 Stunden nach Festsetzung! Nicht selten wurden Uebungsplätze in der Nähe der Kirchen ober Krankenhäuser gelegt, unb die „Schwarzen" übten ihre Urwaldmusik in aller Herrgottsfrühe be- sonbers gern vor Altersheimen, Krankenhäusern ober öffentlichen Gebäuben, natürlich auf Anorb- nung ber französischen Kommanbantur. Wenn sich jemand über anmaßendes Verhaften der Bejatzungs-
Im raschen Vorbringen erreichten die aus Pan- -rspähwaaen gebildeten Spitzen der Pan- rrdiVisionen, auftauchenbe feindliche Trup- n zersprengend, einen wichtigen Kanal im füb- ijen Teil bes mittleren Hollands. Selbstverständlich iben die Niederländer in Fortsetzung ihres finn- len Widerstandes auch die Brücke über diesen mal gesprengt. Sofort setzte einKradschützen- j g im Feuerschutz ber Panzerspähwagen über, [bete am gegenseitigen Ufer einen kleinen Brük- mtopf, währenddessen die Pioniere einen noch rankerten Schlepper zwischen die stehengebliebenen feiler der zerstörten Brücke lotsten. In ber Nähe ilfgefimdene Schienen und Bretter aus bem Ma- icial einer niieberläMschen Pionierkolonne bildeten
>rlb bie Notbrücke.
Inzwischen war die gesamte Aufklärungsabteilung »gelangt. Sie hatte mit ihrer Tagesleistung zufrie- d n fein können: an einem Tag war fast die Hälfte Hollands durchmessen und durch b:n Brückenschlag ber Vormarsch für den nächsten 2ng gesichert. Der Befehl, aber auch währenb r-r Nacht den Vormarsch fortzusetzen, spannte die Kräfte ber Aufklärung erneut zu Höchstleistungen Ici. Was bei Hebungen in Friedenszeiten meist als richt zweckentsprechend abgelehnt wird, muß nun derchgeführt werben: Die Aufklärung des Panzer- siähwagens in der Nacht.
Stoßtrupps, bestehend aus Spähwagen und Kradschützen, erhielten ihren Marschbefehl und roll- tm über die Brücken ins nächtliche Feindesland. 5’t ein Spähtrupp an und für sich schon eine ber stzwierigsten Aufgaben, so fordert ber moto-
„Lord Beaverbrook."
Churchill hat den bekannten englischen Zeitungsmagnaten Lorb Beaoerbrook, ber die öffentliche Meinung Englanbs burch bie 3 Millionen Exemplare bes „Daily Expreß", bes Sunbay Expreß" und des „Evening Standard" täglich bearbeiten läßt, mit dem Ministerium für Flugzeugbeschaffung betraut, das überhaupt erst neu eingerichtet werden mußte. Unter dem hochtrabenden Titel eines Lord Beaverbrook verbirgt
bere aber die Rüstungswerke, eine schwere Einbuße erlitten, wie sie in diesem Umfange überhaupt noch nicht bageroefen ift Die Plutokratie hat Frankreich leichtfertig in den Krieg gestürzt, aber sie ist auch nicht bereit, die nachteiligen Folgen auf sich zu nehmen. An ber Pariser Börse ergibt sich ,ag für Tag dieses Bild: Für bie Rüstungswerte, aber auch für bie Schiffahrtswerte findet sich bei starkem Angebot kein Käufer, sv daß nicht einmal eine Kursnotiz Zustandekommen kann. Auf diese Flucht ift wohl vom Einfluß, daß die Hauptproduktionsgebiete ber französischen Industrie nicht allzu weit von der französisch-belgischen Grenze entfernt liegen. Um Lille ist die Textilindustrie gelagert, um Lens bas gesamte ftanzösische Kohlengebiet, um Diebenhofen, nörblich von Metz, der weitaus größte Teil der Eisen- unb Stahlindustrie. Kein Wunder, daß bie Plutokratie die Aktien der Schwerindustrie ins Bodenlose fallen läßt.
lidM uis bei blauem Himmel unb strahlendem WJLr Sonnenschein unserem Ziel. Kurz barauf riß bie schievl ' * Wolkendecke etwas auf, und man konnte wieder die t Srborientierung nach den tief ins Land hinein-
rl nüchenden Fjorden aufnehmen. Tief verschneit lag
i ift Dtormegen mit seinen hohen Gletschern unter uns. hrE $ Lange Zeit waren wir schon unterwegs, in einer litt Jr g, halben Stunde etwa muhte unser Flugziel erreicht 6 siim.
letzt- Auch der Feind scheint einiges ^tomr« v^'Ms bekannt wir^d^ß ^
haben, denn außer I föe Fallschirmjäger, die vielleicht in Gefangenschaft
5>aC^ ?r?t, bjr1^! es mir ohne I geraten könnten, anders behandelt worden
Verluste auf einem anderen Weg den Weitermarsch mären a(s äußerster Tapferkeit kämpfende und antreten tonnen. daher zu respektierende Soldaten.
Das unvermutet schnelle Vorstößen ließ uns z 0 manche Gefangene machen. Besonders glücklich war ein Panzerspähwagen, der einen holländi- flUII ♦
scheu Divisionsstab samt dem Kommandeur Die deutsche Schutzaktion zu Gunsten Däne- gefangennahm. Der niederländische Oberst war nicht marks unb Norwegens hat Englanb von wenig erschrocken, als er an der Spiße seiner Wa° bem skandinavischen Holz unb Papier, vom balti- genkolonne einen deutschen Panzerspähwagen auf- sche» Flachs unb ben dänischen Lebensmitteln abtauchen sah, dessen drohend auf ihn gerichteten geschnitten. Die deutsche Aktion vom 10. Mai fügt Rohre von vornherein jeden Widerstand unmöglich dazu bie Abschneidung von Speck, Kondensmilch, machten. Der Oberft, der übrigens die Maas-Be- Butter, Eiern, Frühkartoffeln unb -gemüfe sowie feftigungen befehligte, konnte, in seinem militärischen Zwiebeln aus ben Nieberlanben unb von Stolz zutiefst getroffen, nur stammeln: „Daß fü ben ganz anbers gearteten Erzeugnissen Bel- schon hier sind, hatte ich nie ahnen können. Ihr giens unb Luxemburgs. Die Englänber schnelles Vordringen ist unglaublich." — DasI haben bereits bie Butter- unb Speckzuteilung, bie kühne Vorgehen Des Spähtrupps unb ber gesamten schon bisher knapp bie beutschen Mengen erreich- Ausklärungsabteilung hatte das unaufhaltsame Vor- ten, auf einen Bruchteil herabsetzen unb zugleich ..... I"i2ir2— - jn,bie Preise erhöhen müssen, weil ber Hanbel in Englanb politisch ungemein einflußreich ist unb bei seiner Einstellung gar nicht baran benkt, sich mit einer Gewinnschmälerung burch verringerten Um- legnügen. Hohe Preisspannen erscheinen Menschenrecht, bas auch in Kriegszeiten
P. K. Fast 24 Stunden haben bie niederländischen Juppen an ber Maas-Linie und dem einige lometer westwärts gelegenen Befestigungssystem btr sog. Peel - Linie hartnäckigen Widerstand gtleiftet Sie konnten dies dank der starken Bunker unb Qjrbbefeftigungen, die von ben Holländern vor allem in den letzten Monaten der Frontstellung ge- an das Deutsche Reich in fieberhafter Eile ver- ffcrtt und in großer Tiefe ausgebaut worden waren. Denn Militärs urteilen, daß diese Linien in
«rr, ein erst 26jähriger Straßburger, ist feit weni- gm Tagen Kompaniechef seiner Pioniere. Ein festes erergisches Gesicht leucytet voller Stolz auf, als er feinem General feinen Erfolg melden kann, den Einmarsch in den Ehiers-Bogen ermöglicht unb die Festung Montmeby ihres Flankenschutzes beraubt.
Heinz Dieter Pilgram.
Rückwirkungen auf das Mittelmeergebiet.
Sofia, 26. Mai. (Europapreß.) Die Entscheidungsschlacht im Westen und ihr Einfluß auf bie Zöge im Mittelmeer findet in bulgarischen Kreisen große Beachtung. Man mißt befonbere Bebeutung i<tn Umstand bei, daß bie Interessen Jta- lien s unb S o wie t r u ß la nb s sich auf diesem gebiet berührten. Jeder Versuch der Westmächte, im östlichen Mittelmeer Fuß zu fassen, würde in Änojetrußland wie in Italien auf Widerstand stkßen. Aus den Gesprächen ber bulgarischen unb griechischen Politiker, die anläßlich eines unlängst erfolgten Besuches einer griechischen Delegation in Bulgarien gepflogen wurden, erhielt man die Heber»
..., Im Mai 1940. (P. K.) Die Fülle des Kriegsgeschehens machte es unmöglich, auf Einzelleistungen unserer Flieger im Kampf gegen feindliche Seestreitkräfte einzugehen. Viele verdienen aber noch nachträglich gewürdigt zu werden. — Der nachstehende Kampfbericht schildert, wie der jüngste Flugzeug- kommandant des sieareichen Geschwaders, Leutnant W. B., am 20. April, dem Geburtstag unseres Führers, einen englischen Kreuzer vernichtete. Hans t. Seidat.
. Beim Morgengrauen des 20. April 1940 starte- hn wir von unserem Horst. Der Auftrag lautete: .Aufklärung an ber norwegischen Westküste. An- gnffe gegen englische Seestreitkräfte."
Der Start in der Kette, mit vollgetankter Maschine uib Bomben schwersten Kalibers klappte wie im- ner. Gleich nach dem Start schlossen die Ketten- sUgzeuge eng auf, um sich nicht im Dreck zu ver- feren. Fläche an Fläche fliegend, zum Greifen nÄ>e, konnte man nun auch die beiden anderen Be- sctzungen in ihren Maschinen erkennen. Mt Rich- hug Nord ging es hinaus auf bie Nordsee. Gleich nach dem Verlassen der Küste waren trir in einem dicken Schneeschauer, so man bie Kettenflugzeuge nur noch als Schattin erkennen konnte. Die Nuginsttumente zeigten einroairbfrei an, und auf einen längeren Blindflug tioren wir vorbereitet.
In kurzen Abständen wurden lausend Kursver- bisserunaen vorgenommen. Es zeigte sich bald, daß d« Winostärke erheblich zunahm, je weiter wir nach Dlorden kamen.
Der Heckschütze hatte wiederholt die Brennstoft- ujren überprüft und war ber Ansicht, daß die Mohren bei jedem neuen Einsatz weniger Benzin verrauchten. Trotz des saumäßigen Wetters war bie „Stimmung der Truppe: Gut!"
Mengen von 2,5 Millionen Tonnen R o h st a h l und 1,56 Millionen Tonnen Roheisen. Die bei- ische Stahlproduktion beträgt etwa 4,5 Millionen
Tonnen. Englanb unb Frankreich aber finb längst von ihrer Vorrangstellung als Stahl-Großmächte in bas Hintertreffen zurückgesunken unb auf bei- gisch-luxemburgischen Stahl angewiesen. Dazu kamen bie manniafachen Erzeugnisse ber belgischen Fertigwaren-Jnbustrie, zu benen vor allem auch Waffen aller Art gehörten. Die große Waffen- chmiebe Belgiens um Lüttich ift für England unb Frankreich verloren. Das gewaltige Revier ber belgischen Fertigwareninbustrie zwischen Char- leroi unb Mons liegt unmittelbar am Ranbe ber Kriegszone unb ist in allen seinen Verkehrsverhältnissen entscheibenb gestört. Rechnet man bazu den Ausfall des schwedischen Erzes unb bie Behinberung bes englischen Kohlenbergbaues durch Mangel an Grubenholz, so läßt sich erst die jetzt einsetzenbe Wirkung ber beutschen Gegenblockabe ermessen unb bie Ironie bes Schickais verstehen, bas an Englanb selbst bas gegen Deutschlanb geschleuberte Agitationswort rächt: .Kanonen statt Butter!"
pariser Börsenkrach.
Die ftanzösische Plutokratte hat die Ereianisse vom und nach dem 10. Mai zunächst einmal mit einem gewaltigen Börsenkrach quittiert. An der Pariser Börse haben so ziemlich alle Werte, insbeson-
vorbeigerast war.
Wer zur verbotenen Zeit auf der Straße ange* troffen würbe, ganz gleich, ob man mit einem verspäteten Zug angekommen ober von französischen Patrouillen über Gebühr irgendwo aufgehalten worden war, mußte am anderen Tage zum „Autowäschen" antreten; bei diesen unb ähnlichen, zum Teil noch niedrigeren Arbeiten sah man Jugendliche unb gebückte Greise, kräftige Männer und alte Mütterchen. Täglich jagten Reiterhorben durch bie leeren Straßen, man sah schäumenbe Pferdemäuler, blitzende Säbel unb viel Weißes in ben Augen der „Schwarzen". Tanks unb Flugzeuge operierten auf ben Plätzen und lärmten manchmal die Nächte durch, von ben Uebungs- und Schießplätzen her Donnerten Abschüsse unb Einschläge. Bei Paraben schmetterten bie Clairons (Trompeten), blutrünstig aufwühlend, dazwischen grollten die dumpfen Todestrommeln ber französischen Kolonialtruppen, hin unb her sprengten die Offiziere ber Chausseurs d’Afrique (afrikanische Jäger) im langen weißen Burnus (Mantel) und wildem Turban auf ihren kleinen, behenden Araberhengsten; bei irgendwelchen Feiern gab es nachts noch atemlos rennende
deutscher Hand uneinnehmbar gewesen mären, bann ist über ihre Stärke genügend viel gefegt. Nach kaum einem vollen Toa aber hat unsere Infanterie nach starker Artillevie-Borbereitung mit Unterstützung der Luftwaffe die Linien i e h m e n können. Noch in den Endphasen dieses
ihm als Menschenrecht, bas auch in Kriegszeiten unter allen Umftänben burchgehalten werben muß. Schon reben bie Englänber ihren Arbeitern unb Angestellten zu, trotz ber feit Kriegsbeginn unausgesetzt fortschreitenben Teuerung aus Forberungen nach höheren Löhnen zu verzichten.
Minbestens ebenso wichtig wie bie hollänbischen Lebensrnittel war für Englanb bie bisherige Einfuhr aus Belgien unb Luxemburg. Das gerüstet! j Wort Luxemburg beutet schon bie Art bieser Ein-
Jn einem Wolkenloch lag der Fjorb unter uns. fuhr an. Luxemburg hat sehr viel Eisenerz, Im gleichen Augenblick rief der Heckschütze auch es produziert bie für das kleine Land erstaunlichen schon: „Unter uns ein großes Kriegsschiff. „Und daneben ein ganz großer Transporter." -----------------------------------------
Ich hatte im ersten Augenblick angenommen, daß <X^* £ __ * |
es sich um ein Schlachtschiff handele, da das Schiff AFPll Hili fwDßlTl”
in dem engen Fjord unheimlich groß wirkte. Als VWI VII »/IVf
wir etwas näher herankamen, erkannte ich eindeu- 2 K Ä
tig die charakteristischen Formen eines Kreuzers. Als die llrwaldtrommeln schwarzer Franzosen vor deutschen Kranrenyausern
Da sich Wolken vor das Ziel schoben, kam 7ch trfünfrn
beim ersten Anflug nicht mehr zum Angriss. Ich v v '
mußte abdrehen und einen neuen Anflug machen.I ... , ..
Da setzte stärkste Flakabwehr vom Kreuzer Zur Hebung ihres moralischen ^edtts gehen bie und Transporter ein. Der Kreuzer schien Sperre englischen unb französischen Soldschreiber jetzt mit SU schießen, denn die Flakwölkchen lagen wie ein der Behauptung hausieren, es sei die Mission der dichter Teppich Über dem Schiss. Westmächte, die Zivilisation der Welt gegen das
m deutsche Barbarentum zu verteidigen. Diesem ver-
teAua eug?-fn W°5-Nl°ch 'erwischt hatten und zum Zonalen °Jud°nLm Etta ^nterstllßt^wir^stl Angriff kLnen. Ich konnte die Lage der Bomben 2ud°nwm^krE.g^uMerstu^t^^
beobachten, die ganz nahe am Schiff, noch etwas Bedrückung des deutschen Kulturvolkes durch S hatten Den Ginbrud, als ob bie $y^ar|anne5 schwarze Zivilisationswächter währenb
»MÄmS'äwX Äitf unbXt RheinlanL-s-tzun^nach dem Weltkrieg zu er.
Schuß konnnen da sich das Wetter zusehends ver- Besaßunaszeit begann? Wochen vorher
daß sie 9efaIIß” mar; umkrallte ben im Stiefel ftedenben Lanzenschaft.
2m gleichen Augenblick schrie auch schon ber Heck- Dann roieber Tanks unb Geschütze, unb bann erst schütze: „X r e f f er mitten auf dem Schiff! gran30fCn! Mutvoll unb höhnisch zugleich blick- an Steuerbord!" Unsere MG.s hämmerten; es war sie von ihren Gäule» herab auf einige neu- wie in einem Hexenkessel. Ich hatte.langst Vollgas gierige Kinder, die an den Türen standen — Er- eingeschoben; bie Motoren liefen mit höchster loe= I bürsten (unb wollten auch) nicht währenb
anspruchung. Die steilen Berggipfel tarnen immer beg gin,ug5 der „siegreichen Truppen" auf ber näher. Rach einer tunen Kurve tonnte ich aber in kratze fein ben Wolken verschwinden. Starke Rauchentwicklung ^m gleichen Tage noch wurde ber Bevölkerung unb Feuerschein zeigten uns, daß der Kreuzer, der Anschläge an ben Häusern verkünbet, baß der Suffolk-Klaife angehoren mußte schwer 9*’ cor'8 uhr früh unb nach 6 Uhr abenbs niemanb troffen war. sich auf ber Straße sehen lassen bürfe, soweit er
Am Abend hörten wir dann durch eine OKW - nicht einen Ausweis besitze; solche Ausweise erhiel- Sondermelbung noch einmal, daß ber englische ^n nur Aerzte, Hebammen, Eisenbahnbeamte unb Kreuzer durch eine Bombe schwersten Kalibers noch einige wenige andere Personen. Einige Tage versenkt sei. Werner Baumbach. !später kam die Verordnung, alle waffenfähigen
I Männer hätten sich dreimal in der Woche punkt
! impjes griffen die Panzer ein, um nach dem \ urchvruch ber Linien sofort mit ungeheurer Schnei- I ft eit und Wucht nach Mittel- und West- oll a n b vorzustoßen. Nur mit Mühe konnten sich • ringere Teile der niederlänbiscken Truppen durch übe- unb Sumpfgebiet zurückschlagen.
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zeugung, daß Griechenlanb feine Neutra-, litöt unter allen Umftänben wahren werbe. • Es muß wirklich schlecht um die Sache ber Weft-
machte stehen, wie man daraus ersehen kann, daß I in Paris unb London sämtliche amtlichen und nicht- tn den belebten Westaebieten. amtlichen Routiniers der bedingungslosen Hetze mit * . „„ . _ . Hochdruck arbeiten. Hier nur einige Beispiele aus
Serlln, 20. ®Ut. (DNB.) Der Oberbefehls- von Greuelmeldungen:
Haber bes Heeres Generaloberst v. Brauchit ch ftü t n* cine amerikanische Presseagentur hat auf Grund der ihm vom Führer unb Obersten f amtliche französische Behauptung, deutsche Befehlshaber ber Wehrmacht übertragenen Befug- hätten ben größten amerikanischen Solda-
nisse in den besetzten Westgebieten die Einrichtung tenftiedhos in Frankreich aus der Zeit oes Welt- einer Militärverwallung angeorbnet und zum bombarbiert. In Polen soll die Gestapo in Militärbefehlshaber in Be gien und in I eine” grö&eren Stadt hundert polnische Pfadfinder- den Niederlanden General ber Infanterie v. Fal- im Wege einer Treibjagb zusammengebracht ke nh aus en ernannt Bis zum Amtsantritt bes unböauf bem Marktplatz vor ein Maschinengewehr vorn Führer zum Reichskommissar für die besekten gestellt haben; ein Priester habe aus einer Neben- nieberlänbischen Gebiete bestellten Reichsministers s^aße das beobachtet und den Kindern mit dem Dr. Seyß-Jnquart und bis zur Einsetzung hen Segen gegeben, bann seien sie erschos-
eines Wehrmachtsbefehlshabers in ben Niederlan- sen worden. Die „Daily News" wissen zu berichten, den wird bie Militärverwaltung in den Nieber- Rutsche Flieger hätten fünf Hospitäler bombardiert landen von General ber Infanterie von Falken-
I hausen geführt. Eine geradezu geifernde Wut aber wird nach wie
1 ■ Ivor planmäßig gegen bie deutschen Fall
schirmjäger unterhalten. Da weiß etwa der „Daily Expreß" zu berichten, ein Fallschirmsäger „in brauner Hose und braunem Hemd" sei beinahe von französischen Frauen mit Messern unb Knüppeln gelyncht worden. Das Blatt beeilt sich, den Franzosen zuzureden, daß dieser Fallschirmjäger doch wohl unter die von Revnaud betanntgeßebene Verordnung über bie standrechtliche Erschießung fallen werde. Unb der schon gestern erwähnte anonyme Buschklepper „Coriolan' vergleicht unter Aufgebot ganzer Kübel von Beschimvsungen die Fallschirmjäger als „fliegende Teufel", bie „Frauen unb Kinber mit Maschinenpistolen massakrieren" (als ob diele todesmutigen Männer keine anderen Aufgaben rjättenl). Man solle diese „schrecklichen Tiere" auf jede nur mögliche Weise umbringen. Bemerkenswerterweise enthält dieser Haßerguß im !„Pettt Journal" zwei Zensurlücken — damit übernimmt also die amtliche Pariser Zensur d i e Verantwortung für das, was sie stehen gelassen hat! Dazu gehört beispielsweise auch die Aufforderung dieses erbärmlichen Hetzers, deutsche Fall- gingen, Serkuste beibringen konnte. ~ 'ä^bie'aul L^Vvr
Die Hauptlast des Kampfes mit bem Gegner, der 6en L0&en deutschen Wolfshunden"!
uns mit allen Rohren von vier Panzerwagen unters Derartige Offenbarungen niedrigster Unterwelt-


