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Der Generalfeldmarschall würdigte die gewalti-
Der Heichskommiffar für Holland.
Göring über aktuelle Kragen -er Kriegführung.
Keldherrngenie des Führers und die Tapferkeit der Truppen gewährleisten den Sieg
Um die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben in dem unter dem Schutze der deutschen Truppen stehenden niederländischen Gebieten sicherzu- ftctien, hat der Führer den Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart zum Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete bestellt.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
dieser blitzschnelle siegreiche Vormarsch sich vollzieht.
„Das deutsche Bolt“, so führte der Generalfeldmarschall aus, „weiß, daß es auch hier der Führer ist, derdieseErfolgeer- m ö glich t e. Seine geniale Führung hat die Grundlage für alle Erfolge geschaffen. Das deutsche Volk kennt seinen Führer. Die gewaltige Kraft der deutschen Volksgemeinschaft ist sein Werk. Als der große Staatsmann unserer Zelt ist er in den letzten Jahren ohne Waffenanwendung ein Mehrer des Reiches gewesen wie niemals ein Staatsoberhaupt Deutschlands zuvor. In seiner Person vereinigen sich staatsmännische Führung und geniale Feldherrnkunst. Ich habe das grohe Glück, das Vertrauen des Führers in einem solchen Matze zu besitzen, datz ich alle seine Gedanken und Pläne kennen lernen durfte. In unablässigem Denken und planen schuf der Führer den genialen Feldzugsplan. Wie die Anlage und Durchführung des polenfeld- zuges und die Kühnheit der norwegischen Aktion ist auch dieser plan sein ureigen st ens Werk. Es ist selten in der deutschen Geschichte, dah sich in einer Person die Weisheit des Staatsmannes und das Genie des Feldherrn so paaren. In Friedrich dem Grotzen hatte Deutschland eine solche Persönlichkeit. In Adolf Hitler hat die Vorsehung UNS wieder ein solches Genie beschert.
)ie das Panzerwerk 505 genommen wurde
Oie Tat des Oberleutnants Germer und seiner Pioniere.
Der Führer besitzt wie kaum ein anderer vor ihm zwei unerläßliche Voraussetzungen des großen Feld- Herrn. Er verfügt einmal über ein umfassendes Wissen auf dem Gebiet alles Militärischen und Technischen. Es ist erstaunlich, und hat immer wieder hohe Generale und Admirale in Verwunderung versetzt wie eingehend der Führer die gesamte militärische Literatur kennt, wie er bis ins kleinste die Eigenart jeder Waffe beherrscht und dadurch ihre Wirkung zum durchschlagenden Einsatz bringt. Wie oft hat man sich in Gesprächen mit dem Führer gewundert, daß es kaum ein Kriegsschiff aller Rationen der Welt gibt, das er nicht genau bis ins Letzte kennt nach Gröhe, Bewaffnung, Panzerung, Geschwindigkeit usw. Es gibt keine modernen Waffen, deren Wirkung der Führer nicht ganz genau zu beurteilen vermag. Das allein schon ist eine entscheidende Voraussetzung für den, der heute Millionenheere führen will.
Dazu kommt aber ein zweites, und dies besitzt vielleicht der Führer allein. Es ist einmalig, daß es einem Feldherrn vergönnt war, den größten aller Kriege vorher als einfacher Soldat mitzuerleben. Dadurch, dah der Führer den Weltkrieg als tapferster Soldat an vorderster Front miterlebte, kennt er wie kein anderer die Psychologie
des Soldaten. Er kennt seine Sorgen, er kennt seine Bedürfnisse, er kennt seine Wünsche. Er weiß, was für den Landser vorn praktisch ist, und er weiß auch, worüber der Landser vor Staunen den Kopf schüttelt. Er kennt die Wirkungslosigkeit von Befehlen, wie sie erst jetzt wieder Gamelin an seine Truppen herausgegeben hat, daß etwa gegen Panzer „Manneszucht und innere Härte das beste Gegengewicht seien. Er weih aus dem Weltkriege aus vorderster Front, daß gegen die Panzer am besten Geschütze von höchster Durchschlagskraft wirken, und weil er das weiß, hat er solche Geschütze gebaut und dort eingesetzt, wo Panzer auftauchen. Er weiß, was der Soldat zu leisten vermag, was man von ihm verlangen kann und was. man von ihm nicht verlangen darf. Das ist die zweite Vor-
sifch-belgische Armee, die zwischen Maubeuge und! Valenciennes nach Süden durchzustoßen sucht, aber unter heftigen Verlusten zurückgeschla- gen wurde und nun nach Westen weichen muß. Valenciennes, schon im Steinkohlengebiet der alten Grafschaft Hennegau, ein hübsches altertümliches Provinzstädtchen von 42 000 Einwohnern, kennen viele Weltkriegskämvfer als wichtigen Etappenort. 30 Kilometer südwestlich davon liegt das berühmte Cambrai, das schon auf eine römische Siedlung zurückgeht und in der Geschichte Frankreichs oft eine Rolle gespielt hat. An den Namen Cambrai knüpft sich die Erinnerung an das erste Massen- auftreten von Panzerwagen in der Tankschlacht vom 20. bis 29. November 1917. In der Reihe der schweren Abwehrschlachten im Herbst 1918 war Cambrai ein Brennpunkt des britisch-französiscken Angriffs. Am 8. Oktober mußten die deutschen Truppen nach erbittertem Ringen die von den Engländern rücksichtslos in Brand geschossene Stadt
Berlin, 20. Mai. (DNB.) Generalfeldmarschall Göring hat die Gelegenheit eines kurzen Aufenthaltes in der Reichshauptstadt benutzt, um Antwort zu geben auf zahlreiche Fragen, die ihm in unzähligen Briefen aus dem Volk heraus gestellt xdot« den find. Auf Einladung des Reichsvrefsechefs sprach der Generalfeldmarschall vor der deutschen Presse. Zunächst behandelte er den Einsatz der Fallschirmtruppe, die seit Jahren eine neue Einheit der Luftwaffe bilde, deren Aufstellung d e m Plan d e s Führers entsprungen ist. Fallschirmtruppen sind Angehörige der deutschen Wehrmacht. Sie waren dem Ausland bereits im Fried en bekannt. Denn bei den letzten Paraden sind auch Fallschirmtruppen beim Führer vorbeirnarschiert, sie tragen die Uni’ iform der deutschen Luftwaffe. „Es ist eine Infamie", so sagte der Generalfeldmarschall, „zu behaupten, daß Fallschirmtruppen unter Der- kleidungen abgesetzt wurden. Diese Truppen sind ausschließlich in Uniform abaesprungen, genau so, wie sich der Flieger, der in Luftnot mit dem Fallschirm abspringt, ebenfalls stets in Uniform befindet. Wenn also Fallschirmtruppen gefangengenommen werden, so müssen sie völkerrechtlich genau so behandelt werden, wie alle anderen kriegsgefangenen Soldaten. Wer dagegen verstößt, muß damit rechnen, daß mit schärfsten Repressalien eingegriffen wird. Die deutsche Regierung hat das den Feindstaaten in nicht mißzu- verstehender Weise bekanntgegeben. Das deutsche Volk kann sich darauf verlassen, daß jeder Fall, in dem gegen Angehörige der Fallschirmtruvpen nicht nach Kriegsrecht und Kriegsbrauch verfahren, wird, peinlich von uns untersucht und exemplarisch bestraft wirb. Die Fallschirmtruppen sind damit genau so geschützt, wie alle anderen Truppen.
nur wenig gelitten hat. Nur kurze Zeit spater haben sich die Pioniere bereits von Trichter zu Trichter bis in die toten Winkel des Panzerwerks vorge« arbeitet, haben ihre Sprengladung gelegt und die Zünduhr angesteckt. Infanterie uno Artillerie übernehmen wirksamen Feuerschutz und halten die Scharten-MG.s nieder. Die noch vor dem Panzerwerk liegenden Betonbunker und Feldstellungen der Franzosen sind durch den Artilleriebeschuß bereit» niedergekämpft.
Die Sprengladung an der ersten Par^erkuppel geht hoch. Sie liegt richtig. Die Stahlkugel — zwei Meter im Durchmesser aus 30 Zentimeter dickem Stahl — hebt sich etwa einen Meter hoch aus ihren Verankerungen und fällt dann krachend schräa auf den Kuvpelring zurück. Die Oeffnung für geballte Sprengladungen ist frei, der Einbruch in das Panzerwerk gelungen.
Unter heftigem MG- und Artilleriefeuer aus den Nachbaranlagen legen die Pioniere Spreng labung nach Sprengladung. Kuppel auf Kuppel, wird außer Gefecht gesetzt, Scharte auf Scharte gesprengt. Schwere Sprengladungen werden in das Panzerwerk geworfen, wo sie mit unaeheurem Krachen explodieren. Mehrere Kuppeln sind bereits eingebeult. Werk I schweiat. Schwefelgelbe Rauchschwaden ziehen aus allen Löchern. Das Derk brennt. Es ist außer Gefecht.
Die Kämpfer krallen sich hier mit ihrer ganzen Zähigkeit an 505, und ebenso zähe und verbissen wehrt sich der Feind. Gegenstöße unterbleiben, aber heftiges Artilleriefeuer und MG.-Garben erschweren die weiteren Sprengungen. Meisterhaft-die Zusam' menarbeit mit der Infanterie, die die Arbeiten durch Flankensicherung deckt.
Da plötzlich auf der Flanke ein feindlicher Angriff mit starken Panzern. Aber unsere Panzerjäger und unsere Flak sind auf der SyuL In ihrem Feuer bleibt der Angrift stecken. Drei schwere feindliche Panzer werden vernichtet. Die Geschützkasematte ist bereits in deutscher Hand unbesetzt. Das Werk II der Anlage aber schießt noch aus einem letzten MG. Die Nacht ist herein#* brachen. Ader alle Teile von Panzerwerk 505 blei* ben in deutscher Hand. Ein Eindringen ist vorerst noch nicht möglich, da Werk I noch brennt und Werk II durch Pulverdämpfe verqualmt ist. Die Entlüftungsanlage ist in beiden Werken außer Betrieb gesetzt. Die Waffen hinter den Scharten sind vernichtet. Panzerwerk 505 ist in allen seinen Teilen außer Gefecht.
Der tapfere Erstürmer des Werkes Alfred
PK. Der Heeresbericht vom 19. Mai verzeichnet den kühnen Handstreich, mit dem Oberleutnant Germer und feine Pioniere das Panzerwerk 505 der Maginotlinie stürmten und außer Gefecht setzten. Das Panzerwerk liegt südostwärts Billy, nordwestlich der Festung Montmedy und stellt den äußersten Flüael des Kernstückes der Maginotlinie Dar. Panzerwerke wie das jetzt eroberte mehrgeschossige, untereinander in Verbindung stehende und mit allen Schikanen neuzeitlicher Festungstechnik ausgebdtite Fort mit herausschiebbarer Panzerkuppel, bestückt mit zahlreichen MG s und mit Artillerie bis zu einem Kaliber von 10,5 cm liegen in der zweiten Welle, also im Mittelstreifen des Festungswalles.
In blutigen Aufklärungsgefechten hatte die Infanterie erkundet, daß das Dorf Dilly durch aus* betonierte Keller, betonierte Unterstände und Bunker gesichert war, also bereits die erste Welle der Maginotlinie darstellte. Nach schwerem Kampf von Haus zu Haus, von Keller zu Keller, in dem die Artillerie immer wieder eingreift, und Bunker durch unmittelbaren Beschuß niederkämpfen mußte, wurde das Dorf genommen. Die Ausgangsstellung gegen das Panzerwerk, das etwa einen Kilometer weiter auf Dreiviertelhöhe eines Hanges lag, war gewonnen.
Die Erkundungen hatten ergeben, daß das gesamte Werk 505 aus zwei Panzeranlagen, sogenannten Kampfblocks, und einer Geschützkasematte besteht, die untereinander und mit anderen Panzerwerken unterirdisch verbunden sind. Panzeranlagen und Geschützkasematte waren etwa 40 Meter voneinander entfernt. Das nächste Panzerwerk gleicher Art liegt zwei Kilometer tn Richtung auf Montmedy. Jede Panzeranlage verfügt übtr vier Panzerkuppeln, von denen eine versenkbar ist.
Die Stoßtrupps stehen unten im brennenden Dorf Villy. Zur festgefetzten Zeit setzt ein Feuerhagel der deutschen schweren und mittleren Artillerie auf das Panzerwerk ein, der die Tarnung freilegt und das Gelände in ein Trichterfeld oer» wandelt. Es folgt direkter Schartenbefchuß. Die Pioniere haben sich zusammen mit der Infanterie bereits bis an den Fuß des Hügels vorgearbeitet. Sie können genau beobachten, wie die Einschläge unserer Tak- und Flakgeschütze haargenau in den Schartenlöchern liegen. Schließlich kommt das Kommando: „Sprung auf, marsch, marsch!" Der Sturmangriff beginnt. Rasendes MG.- und Geschützfeusr aus den Panzerkuppeln beweist, daß die Kampfkraft von 505 durch den Artillerieoeschuß
räumen. I
Jetzt haben die aus der Linie Le Cateau—St. Quentin noch Nordwesten vordringenden deuftchen schnellen Truppen die Straße Cambrai—Peronne erreicht und sichen damit auf dem erinnerungs» reichen Boden der Sommeschlacht von 1916. Die Somme, die bei St. Quentin entspringt und nach Aufnahme der Ancre bei Amiens unterhalb von Abbeville in den Kanal mündet, ist zum Schick- salssluß vieler deutscher Kämpfer des Weltkrieges geworden. Hier versuchten vom 24. Juni bis zum I 26. November 1916 Franzosen und Engländer mit Hilfe eines ungeheuren Einsatzes von Material die Front der zweiten deuftchen Armee des Generals Fritz von Delow zu durchbrechen. Aber trotz großer Anfangserfolge glückte der Durchbruch nicht, und nun tobte vier Monate lang eine Material-Dauer- «von damals noch ungeahntem Ausmaß, die ank des von Ludendorft beweglich gestalteten deutschen Abwehrkampfes nicht zu dem von den Alliierten erstrebten Ziel führte. Auch im März und August 1918 war der Somme-Abschnitt Schauplatz heftiger Kämpfe. Deutsche Schnelle Truppen eilen nun über dies denkwürdige Schlachtfeld, den Feind immer weiter nach Westen drängend.
Ein Versuch, die durch das scharfe deutsche Zu- _________
packen in äußerste Bedrängnis geratenen feindlichen I $en Leistungen der Fallschirmjäger und der Luft- Armeen durch einen Vorstoß von Süden landetruppen, die es fertig gebracht haben, i m her von dem deutschen Druck zu entlaßen, kam Rücken der feindlichen Stellungen das nicht unerwartet und traf daher auf st arte deut- Haupttor in die Festung Holland offen zu halten, sche Gegenkräfte, so daß die von Laon Schärfsten Angriffen waren sie ausgesetzt; Tage nach Norden angesetzte französische Panzerkolonne unl) Rächte lang lagen sie unter schwerstem feine» von Stuka-, Kamps- und Zerstöreroerbanden zer- ^chen Artilleriefeuer. Französische Truppen, eng» schlagen und zurückgetrieben wurde. Daoei wurde, Kriegsschiffe und englische Bombenflieger, wie eine Sondermeldung bekanntgab, me Festung ß? Teile der hoständischen Streitmacht waren Laon genommen, ein wichtiger Bahn-, Straßen- ^gen diese Tapferen angesetzt, und trotzdem und Kanalknotenpunkt, nur noch 45 Kilometer west» I haben' sie die vom Führer befohlenen Aufgaben lich von Reims, und der Ai sne—Di]c»Stan.al reftfos durchgeführt. Es ist deshalb selbftverständ- erreicht. Hier kommen unsere Truppen schon m den 6ie Regierung alles getan hat und tun
Bereich des schon im Weltkrieg schwer umkampsten mirb um diesen tapferen Soldaten den äußersten Chemin des Dames, und etwas weiter östlich Schutz angedeihen zu lassen." MKWU-SMMMW Champagne im Sruhja^r 1917, in ü T heit über die westlichen Gegner gewinnen konnte,
1918 anmortete der GE°lf°ldm°rsch°ll nur mit der
aufkommen: „Die Artillerie erobert das Gelände, ftung der deutschen Wehrmacht in den letzten zehn die Infanterie besetzt es." Das verlustreiche Ringen Tagen und die Kämpfe beim Durchbrechen der um kleinste Geländestreifen, um strategisch bedeu- feindlichen Widerstandslinie und bei der Nieder- tunaslose Grabenabschnitte kennzeichnet am besten ringung der stärksten Festungen Lüttich, Antwer- die Erstarrung, in die der Krieg im Westen in den pen, Namur und Maubeuge. Diese glanzenden Jahren 1916/17 geraten war. Hier findet der B e - Siege sind ein Zeichen der heldenmütigen T a p «= megungstrieg, wie wir ihn jetzt auf dem ferkeit und der überlegenen Ausbildun g der Boden dieser selben Schlachtfelder erleben, keinerlei deuftchen Soldaten und der Genialität des Vergleichspunkte. In fast atemberaubenden Fort- Führers, nach dessen Plänen und Gedanken schritten stürmen unsere Schnellen Truppen im Ver- ein mit der Infanterie nach Westen und Süden -----------—-----------------------------------
vor, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde er- Kriegsschauplatz erleben. Panzerwaffe und Stukas fordert eine neue Lage neue Entschlüsse der unte- Laagen nach dem Vorbereitungsfeuer der Artillerie ren Führung sowohl, wie der Heeresleitung. Das ist ^ß Presche, die Infanterie vollendet den Durch- die Kampfart, die von Führung und Truppe das bru$ endlosen grauen Marschkolonnen der Höchste an Beweglichkeit des Geistes und des &orc Infanterie sind es auch, die mit den schnellen Trup- pers verlangt uno dabei Verluste, wie sie die 9^v- ajg B^hut die weitgesteckten operativen Hiele ßen Materialschlachten des Weltkrieges als felbfb bßr Heeresleitung, Ueberflügelung und Umfassung verständlich hinnehmen mußten, vermeidet. verwirklichen.
Wir hatten bei unseren Betrachtungen zum Wehr- (5o ^gibt sich ein sorgfältig durchdachtes, fünft« Machtsbericht schon häufig Geleaenhett, aus die Ent-1 g organifiertes Ineinandergreifen und Zusam- fernungen hinzuweisen, die unsere Truppen oft: in menrotrten aller Waffen, von denen jede ihrer wenigen Tagen oder gar Stunden durchmessen Eigenart gemäß dort und dann zum Einsatz gehoben. Nicht immer aber wurde es deutlich, welch m0 und wann sie die höchste Wirkung zu er- ungeheure Marschleistungen sich hinter diesen naa- verspricht. Eine Kampfgemeinschaft, die ein
ten Zahlen verbergen, die dabei angegeben wurden. Gedanke, ein einziger Wille immer wieder
Denn die Infanterie ist ja auch heute noch, wie in nod) DOrne reißt, macht sich zum Herren des Schlacht- allen voraufgegangenen Jahrhunderten der Kriegs- eß^ßg ^^d in ihr ist die Infanterie mit ihrer mo- gsschichte, der Kern des Heeres, und es bedeutet ^rnen und ungeheuer vielseitigen Bewaffnung in keine Schmäleruna des Ruhmes der anderen Was- »7 rlQn ßtne Einheit von erheblicher Kampfkraft, fen, wenn man feststellt, daß im Stellungs- wie stählerne Rückgrat im Marsch, wie im Gefecht, im Bewegungskrieg, l.ni Angriff, wie in der Der- So trägt sie durch unendliche Strapazen und teidigung die Infanterie im Mittelpunkt der Kamps- Mühßn, durch opfervolles Ringen und verbisienes Handlung steht. Daran hat weder die Motorisierung Festhalten mutig und zäh den Sieg vor sich her noch die Mechanisierung der modernen H^ere etwas un^ mjr sollen ihr das nie vergessen, mag auch zu ändern vermocht. Und die deutsche Wehrmacht anbßre Waffen ein strahlenderer Nimbus umwirb heute dem Führer dafür dankbar sein, daß Dr. Fr. W. Lange,
er, der im Weltkriege selbst als Infanterist die I y ethische, wehrpolitische und strategische Bedeutung dieser Waffe kennengelernt hat, unbeirrt von dem Meinungskampf, der in Militärkreisen des Auslandes über die Frage der radikalen Motorisierung I und Mechanisierung sich austobte, an der Infanterie I als dem Kern der deutschen Wehrmacht festgehalten und ihrer Gefechtsschuluna und Ausstattuna mtt modernen Waffen die größte Aufmerksamkeit geschenkt hat. Daß dabei weder Motorisierung noch Mechanisierung zu kurz gekommen sind, vielmehr alle Errungenschaften der modernen Waffentechnik für die deutsche Wehrmacht nutzbar gemacht wurden, verstand sich bei einem für den umwälzenden Einbruch des Motors in die Technik und seinen Einfluß auf die Entwicklung aller Zweige des menschlichen Lebens so aufgeschlossenen Menschen,! wie den Führer von selbst. Das beweist zudem täglich die unerhörte Durchschlagskraft unserer Panzer» verbände, wie die beispiellosen Leistungen unserer Lustwaffe. Aber beide bereiten im Verein mit Artillerie und Pionieren der Masse der Infanterie nur den Weg. Selbst schwerstes Vernichtungsfeuer, selbst schneidigster Einsatz von Panzerverbänden und Luftwaffe vermögen die Abwehrwaffen feindlicher Stellungen nicht so restlos niederzukämpfen, daß nicht die Infanterie die Stellung im Sturm nehmen und gegen feindliche Gegenstöße festhalten müßte. Und nicht anders ist es im weitausholenden Bewegungskrieg, wie wir ihn jetzt wieder mit staunender Bewunderung für den unvergleichlichen Angriffsgeist unserer Truppen auf dem westlichen
aussetzung, Die den meisten Feldherren leider abge« gangen ist.
Und dann als Krönung: Sein Feldherr n- genie. Auch hier ist der Führer ein Revolulio- när. Auch hier durchbrach er strategische Prinzipien und Grundsätze, die bisher als sakrosankt gegolten haben. Die Kühnheit seiner Entwürfeund seiner Planei st einmalig. Der Führer ist ein TNann der Praxis und ein Gegner aller Phrasen einer frontfremden Studierstubenstrategie. Wie viel ist über Umfassungstheorie, Vernichtungsschlachten usw. geredet und geschrieben worden. Hier hat ein Wann solche Schlachten im p olenf etb- z u g geschlagen, die wohl die größtenVer- nichtungsschla ch t en der ganzen Kriegsgeschichte sind, und in diesem Augenblick führt der gleiche Wann Schläge, deren Wirkung dem Gegner sehr bald klar werden wird.
Es mar nicht immer leicht für den Führer, seine Gedanken und seine Pläne sofort verständlich zu machen, gerade deshalb, weil sie so oft im Gegensatz zu dem bisher Gelehrten und Gelernten gestanden haben. Um so freudiger wurden sie dann durchge- führt. Der Führer — das mag die große Beruhigung des deuftchen Volkes sein — gibt seiner Wehrmacht in täglich klaren Befehlen Weisung über Vormarsch, Angriff und Verteidiaung. Blitzschnell ändert er, wo notwendig, Marschdisposittonen der Armeen und Divisionen und vereinigt sie dort wo er den wuchtigen Schlag zu führen gedenkt. Hierzu ist kein langer Kriegsrat notwendig, sondern blitzschnell entspringen die Entschlüsse dem Hirn des Führers und werden ebenso schnell in die Tat umgesetzt. Begeistert führt die Truvpe seine Befehle aus, weil sie weiß, daß diese die Voraussetzung für den Erfolg sind. Es ist für jeden Oberbefehlshaber eine helle Freude, von dem Führer die Weisungen und Richtlinien zu empfangen, denn sie sind ebenso kühn wie sie auf der anderen Seite logisch durchdacht sind.
Aber — und das ist das Interessante — der Führer denkt nicht nur in großen Plänen, in Armeen und Heeresgruppen, sondern auch an die kleinsten Dinge. So hat er sich alle Unternehmungen, die beim Angriff von Wichtigkeit waren, wie Wegnahme von Gruppen, von Befestigungen usw. im einzelnen vorlragen lassen, ja, in den meisten Fällen hat er sie selbst erdacht. Nur in dieser Summe von unerhörter Arbeit, von immer erneutem Ringen, Grübeln und Denken entstand dieser geniale Feldzugsplan, der in wenigen Tagen unsere Armeen bis nahe an die Kü st e gebracht hat, und der überall, wo unsere Wehrmacht zuschlägt, die feindlichen Stellungen niederkämpft.
Aus seiner Erfahrung als einfacher kämpfender Soldat im Weltkriege heraus hat er alle seine De« fehle so gegeben, daß diese Erfolge mit geringsten Verlusten errungen werden konnten. Das, was das deutsche Volk immer geahnt und gehofft hat, daß in ; feiner schwersten Stunde der Führer mit seinem ; Genie auch die militärischen Operationen lenken und ■ leiten würde, ist zur wundervollen Gewißheit ge« i worden. Daher sehen wir in vollem Vertrauen auf = den Endsieg.
! Der deuftche Sieg ist gewährleistet durch die her« . vorragende Ausbildung aller Truppen, durch ihren > herrlichen Mut und die Einsatzfreudigkeit von Män- 1 nern und Führern aller Grade und Durch das Feld« - Iierrngenie Adolf Hitlers!
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