Die Mgersteuer bei Knegsdienstieistung
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(Nachdruck verboten!)
20. Fortsetzung.
prächtig.
(Fortsetzung folgt.)
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übergab m Goebbels, bäude des ich en fel- Leiters der «ttretenden »eeresdienst Leiter Dr. euegelöbnis
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herumstanden und mit den Augen an seinen Bewegungen hingen. Frau Herder besann sich und lief ihm vorweg. „Bitte schön, Herr Kommissar", sagte sie und hätte in den Baden versinken mögen, als Kybander, ein Mann ihren Alters, in der Flurtür spöttisch drohend den Zeigefinger der rechten Hand hob. Aber er sagte nichts.
Im Zimmer Heggs standen die b-eiden jungen Menschen und sahen sich an, senkten den Blick und wußten nicht weiter —, wie Schauspieler, die schlecht gelernt haben und denen die Zusagerin
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Je gewissenhafter wir die Zähne abends reinigen, desto nachhaltiger ist der Erfolg der Zahnpflege.
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ihre Hände in die seinen, „hab' ein bißchen Geduld mit mir."
Er hatte die schönen blauen Augen, die sie gern sah. Er sprach von Liebe. Er bat um etwas. Friedel Herder zerschmolz.
Sie neigte den Kopf. Ein paar Kullertränen fielen auf Otto-Erichs Haar. Sie strich sie weg. Er sollte die Tränen nicht merken.
Als er ihr Gesicht in seine beiden Hände nahm, machte sie keine Bewegung der Abwehr mehr. Es hätte aber auch Hegg nicht sagen können, daß er sie küßte. Ihre Lippen fanden sich. S i e küßten sich.
Jemand räusperte sich hörbar in der Tür. Die beiden fuhren auseinander. „Mutter", sagte Friedel Herder, „ich ..."
„Frau Herder, ich muß Ihnen erklären —, daß Friedel und ich —"
„Pscht! hier ist jetzt gar nischt zu erklären , forderte Frau Herder resolut. „Heute abend kommt mein Mann aus München herauf. Und vorher will ich kein Wort hören."
Sie faßte ihre Tochter beim Arm und zog sie zur Tür. „Du gehst in dein Zimmer und Herr Hegg läßt dich gefälligst zufrieden, sonst ist es aus mit dem möblierten Zimmer bei Mutter Herder, va- standen!" Ihre Augen, braun wie die der Tochter, hatten einen gefährlichen Glanz.
„Gewiß", versicherte Hegg schnell, „wenn Sie es wünschen."
Die Tür fiel zu. Frau Herder zog ihre Tochter in die Küche, „5>afte dir das überlegt?"
„Ja, Mutter."
„Polizei anlüjen und so!"
„3a, Mutter."
„Und warum das alles?"
„Well ich ihn liebe."
„Ein schönes Wort; und roeim et doch bei Ear- lotti war, wenn er geschossen hat wejen der anderen?"
„Er hat ihn doch nicht erschossen?
„Denkste?"
,Zch weiß es."
„Woher? Wieso?"
„Well ich ihn liebe."
Frau Herder sah ihre Tochter an. Diel lag m d-m Blick, — alles Verstehen -und alles Begreifen. „Ja, denn, Friedel", sagte sie und nach einem tiefen Atemzug noch einmal ziemlich ratlos: „ja denn..."
gerfteuer gilt bei diesen Bauern und Landwirten nur so lange, als sie zum Kriegsdienst bei der Wehrmacht, bei der Schutzpolizei ober beim Reichsarbeitsdienst einberufen sind. In allen diesen Fällen ist ein entsprechender Antrag an die zuständige Steuerhebestelle zu richten und die Voraussetzung für die Nichterhebung der Bürgersteuer glaubhaft zu machen.
böse ist.
Da sie ihn nicht mehr anblickte, wagte er sie zu betrachten. Sie trug den blauen Rock ihres Kostüms, das er kannte. Ihr gutgeformter Oberkörper steckte in einem roten Pullover, der einen unkleidsamen Rollkragen hatte. Er hätte ihr das gern gesagt. .Merkwürdig, nicht wahr, was geht das dich an', dachte er. Aber er fragte leise und meinte, das gehe ihn wohl mehr an: „Warum haben Sie das gesagt, Fräulein Friedel?"
„Das weiß ich nicht."
„Aber ich weiß es." Er trat auf sie zu. Sem Gesicht konnte rühren. „Daß ich solange blind war. Daß ich besessen war. Sie wissen es, machen wir uns nichts vor. Ich dachte manchmal an Sie, ich hatte Sie lieb, immer schon. Aber da war wie ein Gift — oder wie ein Rausch im Blut — die Sehnsucht nach der anderen. Selbst den Antiquitätenhändler war ich bereit, ihr zu verzeihen. Ich war vernarrt. Aber jetzt hat sie mir gründlich die Augen geöffnet. Nicht soviel liebte sie mich! Nicht soviel war ich ihr wert. Sie hat mich verraten. Kalten Herzens, wie sie immer war, hat sie mich der Poli- ^Er"sttzte^sich! Die Knie knickten ihm ein. Er legte die Unterarme auf feine Schenkel und ließ den Kopf ganz tief sinken. u , ,, ..
Friedel Herder stand vor chm und hatte Tranen in den Augen, hätte aber nicht sagen können, wel- cher Art die Tränen waren. Ihre Gefühle und Empfindungen gingen durcheinander. Er hatte gesagt er habe sie lieb. Aber was er von der anderen gesagt hatte, war schrecklich gewesen
Sie bemerkte seinen Blick und schenkte ihm em schwaches Lächeln. „Friedel", sagte er und preßte
Die geistigen Krönten des Krieges.
Große Hebe des Reichshauptamtsleiters Professor Dr. Groß in Gießen
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Für die zur Kriegsdienstleistung Einberufenen sind auch bei der Bürgersteuer bestimmte Erleichterungen vorgesehen. Das Bürgersteuergesetz sieht in § 15 nämlich vor, daß der einzelne Teilbetrag der Bürgersteuer nicht zu erheben ist, wenn der Steuerpflichtige am Fälligkeitstag
a) Familienunterstützung erhält auf Grund des Gesetzes über die Unterstützung der Angehörigen der einberufenen Wehrpflichtigen und Arbeitsdienstpflichtigen vom 30. März 1936 bzw. der Verordnung über Familienunterstützung bei besonderem Einsatz der Wehrmacht vom 1. September 1939 (RGBl. I S. 1563), oder b) Angehöriger der Wehrmacht, der Schutzpolizei oder des Reichsarbeitsdienstes ist und im Bürgersteuererhebungsjahr weder zur Einkommensteuer noch zur Lohnsteuer herangezogen wird.
Es genügt, wenn bei (Einberufenen eine dieser Voraussetzungen erfüllt ist.
Im Falle a ist die Bürgersteuer dann nicht zu erheben, wenn der (Einberufene für feine Angehörigen Familienunterstützung erhält. Das wird insbesondere bei Arbeitern, Handwerkern und kleineren Landwirten mit einem Betrieb unter Erbhofgröße in Frage kommen. Da die Steuerhebeftelle meistens keine hinreichende Kenntnis von den persönlichen Verhältnissen der Steuerpflichtigen hat, werden diese die Nichterhebung der einzelnen Bürgersteuerteilbeträge selbst beantragen müssen.
Im Falle b wird die Bürgersteuer dann nicht er- hoben, wenn der Einberufene im Bürgersteuererhebungsjahr, das ist das Kalenderjahr, zur Einkommensteuer ober zur Lohnsteuer nicht herange- zogen wird. Die etwa im Erhebungsjahr (Kalender- jahr) geleisteten Einkommensteuervorauszahlungen können nicht als Heranziehung zur Einkommensteuer angesehen werden, da sie möglicherweise erstattet werden. Nach Sinn und Zweck dieser Vor- chrift wird die Bürgersteuer schon dann nicht zu erheben sein, wenn der Einberufene für das Erhebungsjahr voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer herangezogen wird. Diese Vorschrift muß auch für die (Einberufenen gelten, die Bauern oder Landwirte sind und wegen Nichtüberschr. itung der 3000-RM.-Freigrenze bei ihren landwirtschaftlichen Einkünften von der Einkommensteuer grundsätzlich freigestellt sind. An und für sich sind Bauern und Landwirte, auch wenn sie von der Einkommensteuer freigestellt sind, mit dem Mindestmeßbetrag von 3 RM. oder nach dem Einheitswert zur Bürger- steuer heranzuziehen. Die Nichterhebung der Bür-
Aus der Stad« Gieße«.
Dächer tropfen . ..
^Bernde Schneeland schuft wölbt sich flarblauer Himmel. Leuchtend zieht eben bie über ihre Tageshöhe. Auf de? Bahuhofttra^ des sA einzeln und in ©rippen der Berufsverkehr gegen einen schneideren Ost- mtnb zum Mittagszug nach der Stadt.
Ein Kamerad holt mich ein. „E beißia Lutt!" urußt er und dreht dabei seinen Mund aus dem W'nd. .^murmelte Kehllaute werden riiefmäris^ fteundllche Zustimmung verstanden. Ein Dritter die Hande m den Manteltaschen und die Mappe unter ^iht sich ein: „De Schnee Wcht! Ueberholend nehmen wir eine wehlnbige Uprache rmt: M'r kimmt schläächt vieroan! D's Zchmezeug retscht soviel met!" Unseren gemeinsamen Eilmarsch begleitet wie Glockenspiel ein melodisches klmg-klang»klun g-klang-kling! Wir hören es alle E es acht so lieblich unter die Ohrenschützer ein,' daß unser Linksaußen lächelnd und mit lebhafter Geste noch besonders daraus aufmerksam macht. Dort rieseln rastlos von den weißdurchwirkten Dächern Wassertropfen über Wassertropfen in langen Perlenschnuren einen lichten Schleier herab, Äitzern und gleißen im prallen Sonnenlicht wie Morgentau auf Sommerwiesen, klatschen luftig auf das Pflaster und Hüpfen in wiedergewonnener De- wegungssel'lgkeit noch einmal spritzig hoch, ehe sie ZU gemeinem Schmelzwasser werden. Droben an oen Dachrändern werden indes Millionen ihrer Kameraden von der eisigen Faust des Winters ab- gefangen, erstarren und reihen sich wohl aus gerichtet zu taufend glasharten Eiszapfen.
Während unser Zug über den festgefrorenen Bahndamm hart und dumpf dahinrolll, wechseln braunen die Sturzäcker über ihre Schollenkämme hinweg stettg tne Farbe vom leuchtenden Erdbraun zum stumpfen Schneeweiß, und am Südrand des Waldes schütteln die schlanken Fichten letzte Schneefetzen aus ihrem frischgrünen Naoelkleid.
In der Stadt drängen wir mit vielen anderen instinktiv auf die sonnenbeschienene Straßenseite, vielleicht auch geleitet von der besinnlichen Erfahrung, die mein Kamerad zur Hand hat: „De Kält' kann m'r eender aus Seif geh'n wie de Hitz'!" Und im Weitergehen läßt sich nicht Übechören, wie eine Schar Spatzen unter dem schützenden Vorsprung eines Daches auf dem kahlen Geranke einer Kletterrose aufgeplustert und in friedlicher Gemeinschaft die wohlige Wärme einer Hauswand mit ihrem zwar einfachen, aber um so behaglicheren Ge- schilpe begrüßt: „Schöner Frühling, komm' doch wieder, kicher Frühling, komm doch bald!" R. B.
Dornotizen.
Tageskalender für Mittwoch.
Populärwissenschaftlicher Dortrag der Universität: 20.15 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut Pro- fesior Frölich über „Denkmäler deutscher Rechtsvergangenheit in Hessen und den Nachbargebieten" (mit Lichtbildern). — Stadttheater: 19.30 bis etwa 22 Uhr „Karl III. und Anna von Oesterreich". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Zwei Welten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Brand im Ozean".
Sladttheaker Gießen.
Heute abend wird zum erstenmal das Lustspiel „Karl III. und Anna von Oesterreich" von Manfried Rößner, Musik von Helmut Röhner, aufgeführt. Spielleitung Hans Albert Schewe.
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Abt. Mütterdlenst.
Der angekündigte Krankenpflegekurs muß aus- fallen wegen Erkrankung der Lehrkraft.
Am Montag, 26. 2., um 19 Uhr, beginnt ein Kochkurs in der Lehrküche des Deutschen Frauenwerks, Lindenplatz 11. Anmeldungen auf der Kreisgesckäfts- stelle des Deutschen Frauenwerks, Frankfurter Straß-1. Oks.
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Achtung! KdF.-Sport.
FürFrauen:
Gymnastik und Spiele:
Donnerstag, 20.30 bis 21.30 Ahr, Schillerschule.
Für Männer:
Allgemeine Körperschule:
Donnerstag, 18 bis 19 Uhr, Goetheschule.
Beginn: 22. Februar 1940.________ 8590
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Roman von Frank F. Braun Copyright by Deutscher Verlag, Berlin
praktischen Leben an, sie vertritt den einzig richttgen Standpuntt, daß Mensch nicht gleich Mensch ist und daß nicht alle Völker gleich sind, daß die Wesensart und die Leistungsmöglichkeiten der Menschen und der Völker schon aus biologischen Gründen verschieden find. Nach dieser Erkenntnis hat der Nationalsozialismus das Leben des deutschen Volkes im Innern neu geordnet. Indem er bewußt und völlig konsequent alles Fremdrassige aus unserem Dolks- körper ausschied, hat er dem deutschen Volke wieder eine segensreiche Lebensgrundlage gegeben, die auch in einer entsprechenden Sozial- und Rechtsordnung zum Ausdruck kommt. In der Außenpolitik fordert diese Weltanschauung die Anerkennung der Dolks- tumsgrundlage auch für die Staatsgrenzen, weil allein dadurch jedem Lande und jeder Rasse der naturgegebene und rassisch eigengesetzliche Raum zum Leben gewährleistet wird. Daher lehnt denn die nationalsozialistische Idee den Imperialismus der Plutokraten entschieden ab und anerkennt dagegen unbedingt das Volkstumsprinzip. In diesem Sinne ist auch die gegenroärtige Umsiedlung im Osten ein durchaus konstruktiver Plan der auf völkischer Grundlage orientierten Politik. Damit werden die Rechte der anderen Völker von uns anerkannt.
Weil England und Frankreich diese gesunde Weltanschauung nicht gelten lassen wollen, weil sie davon Rückwirkungen auch für ihr innerftaat- licbes Leben befürchten, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Rassegedankens und der sozialen > Neuordnung, deshalb hat die plutokratische Oberschicht jener Länder den ideologischen Krieg gegen1
Herr von Karmin saß an seinem Schreibttsck). Er las in einer blaugebundenen Akte, auf die er selber in Schönschrift den Namen Carlotti geschrieben hatte. Darüber hatte er sogar feine Brasil vergessen.
Von der Straße herauf kamen die Geräusche des tätigen Alltags. Fuhrwerke rasselten, Motore sprangen an und wurden auf höhere Touren getrieben, Straßenbahnbremsen quietschten. Eine Fabriksirene heulte nahebei.
„Wollen wir nicht das Fenster schließen?", meinte Kommissar Kybander. Er wartete des Kriminalrats Antwort nicht erst ab, er schob den Fensterflügel zu.
,Ha, bitte", sagte Herr von Karmin viel zu spat. Er hob den Kopf. Seine Gedanken waren bei dem gewesen, was er las. „Ich bin soweit im Bilde, Kybander, bitte berichten Sie." Er tat eine Handbewegung, aber Kybander zog es vor, stehen zu bleiben.
„Sie haben den Bericht der Herren vom Erkennungsdienst gelesen. (Er lag zu oberft, es fand sich in Carlottis Raum nicht der kleinste Fingerabdruck, der zu verwenden gewesen wäre. Alle Abdrücke, die wir fanden, stammen von ihm selber. Dagegen stellte sich mit ziemlicher Gewißheit heraus, daß von dem Täter Handschuhe benutzt wurden. Handschuhe ist nun gewissermaßen mein Stichwort. Sehen Sie sich dieses Paar hier an."
Er griff in feine Brusttasche und legte zwei weiße Wildläerhandschuhe vor den Kriminalrat auf den Tisch. „(Es sind Damenhandschuhe. Sie sind notfj feucht und riechen, sie wurden in Benzin gewaschen.' waschen."
Herr von Karmin schob sie mit spitzen Fingern ein Stück beifette. Seine Akte mußte freibleiben. „Na und weiter?"
,Zch habe die Handschuhe im Labor untersuchen lassen", fuhr Kybander fort, „fo gut sich das noch machen ließ "
Dr. Schultz war anfangs verzweifelt. Nach der Benzinwäsche sei überhaupt nichts mehr festzu- stellen und ob ich ihn etwa für einen Zauber- fünftler hielte. Als ich ihm sagte, dem sei durch- aus so und er solle nun einmal zaubern, bequemte er sich zu der Untersuchung. Das Resultat war
In der überfüllten Aula der Universität fand am gestrigen Dienstagabend die wehrwissenschaftliche Vortragsreihe der Universität im ersten Trimester ihren Abschluß mit einem Vortrag, der für alle Hörer, die den Saal bis zum letzten Plätzchen füllten, ein großes geistiges und politisches Erlebnis und in der Vortragsreihe der bedeutsamste Höhepunkt war. Redner war der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Reichshauptamtsleiter Professor Dr. Groß (Berlin).
Nach dem (Einbringen der Fihnen richtete der Rektor der Universität Prof. Dr. Kranz kurze Begrüßungsworte an den Hoheitsträger der Partei im Kreise Wetterau, Kreisleiter Backhaus, dem er auch den Dank der Universität für die festliche Ausgestaltung dieses Vortragsabends aussprach, ferner an die Vertreter des Staates, der Wehrmacht und an die Hunderte von Volksgenossen. Sein besonderer Gruß galt dem Redner Prof. Dr. Groß, mit dem die Rassenpolitik der NSDAP, aufs engste verbunden fei, einem alten Kameraden während vieler Jahre des Kampfes, der auch in Gießen schon wiederholt gesprochen habe und hier kein Fremder sei. Ueichshauptamtsleiter Prof. Or. Groh sprach hierauf in etwa anderthalbstündiger, außerordentlich fesselnder Rede über das Thema: „D i e geistigen Fronten im Machtkampf der Gegenwart". Er ging bei feinen Darlegungen von der Tatsache des totalen Krieges aus, in dem die Völker selbst mit allen ihren Reserven und der ganzen seelischen und geistigen Kraft um den Sieg ringen. In diesem Zusammenhang wies er auf den eindeutig und wiederhplt bekundeten Dernichtungs- willen unserer Feinde gegen alle deutschen Menschen hin, der bei uns klar erkannt ist und jedem überzeugend die Erkenntnis brachte, daß es in diesem totalen Krieg nicht nur um Reich und Volk, sondern auch um die Existenzrnöglichkeit jedes Deutschen, selbst der Frauen und Kinder, geht. Diesem feindlichen Vernichtungswillen gegen uns stellte der Redner die Tatsache gegenüber, daß bas nationalsozialistische Deutschland in Mitteleuropa keinerlei Gefahr für England bedeutete. Dann zeigte er auf, daß hinter dem von den Plutokraten Englands und Frankreichs vom Zaune gebrochenen Kriege weit mehr steckt, nämlich ideologische Gründe, die besonders von einem der Hauptkriegshetzer in England, dem Minister (Eben, in einer Rede deutlich ausgesprochen wurden.
Hierauf beleuchtete der Redner eingehend die feindliche geistige Front mit ihrer grundsätzlichen Einstellung zu den Lebensgrundlagen der Völker. In überzeugender Weise wies er nach, daß die auf der geistigen Grundlage der französischen Revolution auf gebaute Feind front alle naturgegebenen und organischen Unterschiede zwischen Menschen und Völkern ablehnt und dafür das Prinzip der absoluten Gleichheit aller Menschen und Rassen proklamiert, was sogar soweit geht, daß z. B. in Frankreich kein Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen gemacht wird, die alle als Franzosen mit gleichen Rechten angesehen werden. In Wirklichkeit ist diese Weltanschauung völlig unsinnig und auch unhaltbar. Tatsächlich gibt es aber in jenen Ländern, vor allem in England und Frankreich, durchaus keine Gleichheit aller und keine Freiheit, sondern dort herrscht ganz eindeutig die absolute Ungleichheit, nämlich der Geldsackbesitz einer dünnen reichen Oberschicht, die das übrige Volk mit brutaler Gewalt unter ihre willkürlich angemaßte Macht zwingt und es in rücksichtsloser Weise ausbeutet. Außen- polltifch erkennt jenes falsche Prinzip keinerlei Volkstum an, sondern ist auch hier für absolute Gleichmacherei und verneint damit alle natürlichen Grundlagen im Leben der verschi^edenen Völker. Die Nutznießer dieser Einstellung sind in den Ländern der plutokrattschen Herrschaft in erster Linie die Juden, die daher auch die Hauptstützen des Imperialismus der englisch-französischen Plutokratte unfo die stärksten Verfechter intb Nutznießer der brutalen Geldsackherrschaft einer kleinen Clique in den sogenannten Demokratien sind.
Jenem fundamentalen Irrtum stellte der Redner die Idee des Nationalsozialismus gegenüber, die er mit Recht als die Weltanschauung des ganzen deutschen Volkes bezeichnete. Diese deutsche Weltanschauung erkennt grundsätzlich die naturgegebenen ererbten Unterschiede und ihre Gültigkeitim
Johannes Volz f.
Im 66. Lebensjahre ist Johannes Volz, der Mitbegründer der Kameradschaft ehemaliger 116er und deren langjähriger Rechner, gestorben. Aus dem Kreis Lauterbach kam er zum Gießener Regiment, bei dem er kapitulierte und als Unteroffizier vielen Oberhessen soldatische Eigenschaften anerzog. Nach seiner militärischen Dienstzeit war er auch beruflich in Gießen tätig.
Am gestrigen Dienstag fand die Trauerfeier für den Verstorbenen statt, der sich sowohl durch seine berufliche Tätigkeit, als auch seine Menschensreund- lichkeit, in erster Linie aber als Kassenwart der 116er, als der er den vielen großen Regimentstagen die finanzielle Grundlage schuf, großer Beliebtheit und Wertschätzung erfreute. Die Trauerfeier wurde von einem der früheren Korpsleiter der Regimentsmusik, Kapellmeister Grengel, mit dem „Trauermarsch" von Händel eingeleitet. Der frühere Garnisonpfarrer A u s f e l d gab dem Der- ewigten di« Segnungen der Kirche mit auf den letzten Weg und schilderte, wie die schönste der soldatischen Tugenden, die Treue, Johannes Volz durch sein ganzes Leben begleitete.
Sein Regimentskamerad, Schreinermeister Beil, rief, während die Fahne sich senkte, ihm die letzten Gruße der 116er nach. Er brachte zum Ausdruck, daß die alten Regimentskameraden sich in dieser Abschiedsstunde zum Soldatenlied und zu dessen Worten bekennen: „Wir hatten einen Kameraden, einen bessren firtbft du nit ..." Er sagte dem Verstorbenen Dank und Anerkennung für die treuen Dienste, die selbstlose Hilfsbereitschaft und für fein offenes, frohes Wesen, durch die er das Band der Kameradschaft der alten 116er fester fügen half. Volz kam als einer der ersten zur damaligen Reai- mentsvereinigung und war während 27 Jahre_ ihr Rechner gewesen: den Dank der Kameraden brückte die Ernennung zum Ehrenmitglied nur schwach aus.
unser Volk seit Jahren konsequent vorbereitet und im September vorigen Jahres vom Zaune gebrochen. Diesem Vernichtungswillen steht aber bas beutsche Volk in unlöslicher Einigkeit unb Geschlossenheit mit seinem genialen und nur einmaligen Führer Abolf Hitler als unüberwindliche Abwehrfront gegenüber. Unb mit uns wirb, bas ist bie feste Ueberzeugung aller Deutschen, ber Sieg fein!
Nach bem mit stärkstem Beifall aufgenommenen geistvollen Vortrag sprach ber Rektor Professor Dr. Kranz ein kurzes Schlußwort. Mit bem Gruß ber Liebe unb Treue zum Führer, bem Gesang ber Nationallieber unb bes Kampfliebes gegen (Eng- (anb, im Gebenken an bie von ben (Englänbern er- morbeten Kameraben von ber „Altmark', schloß ber eindrucksvolle Abenb.
Sie errötete noch stärker. .-Sagen Sie ruhig. ge horcht. Ich mußte horchen. Ich horte von Mut- ter, roer der Herr ist und ich wußte, daß Sie dem Kommissar nicht die Wahrheit jagen mürbem
Heggs Blick ausweichend, wandte sie sich an W bänder unb sagte: „Er hat gelogen, Herr Korn- miffar, um mich zu schönem Mutter war gesterni i m Theater. Otto-Erich und ich roaren. attetm Er war von acht bis gegen Mitternacht bei nur. Sie sah ben Kommissar an. Sie starrte ihn an, bannt h Blick festbleiben sollte. _
Kybander sagte vermunberlich ruhig. „Das ändert bie Sachlage allerdings. Ich kann verstehen, daß Herr Hegg nicht mit dieser Wahrheit heraus- wollte. Aber es mar ungeschickt Ihre Privatangelegenheiten interessieren uns absolut Nicht. bt wandte sich zur Tür. „Frau Herder! , rief er. „Auf einen Augenblick bitte."
Frau Herder erschien. Sie konnte nicht weit weg 8emSi«n ma«n gestern abend NN Theater Fran Herder?" fragte Kybander. Sie Iran Iah ihn an, st- b-wegte die Lippen, aber.es kam k^n Wert
Du warst aestern abenb in der Oper, ticmwr , sagfr di^ TachK „Sei nicht f° verdutzt. Der Herr Kommisiar fragt danach. ,
ÄS £“"Än.'
gefragt, unb sie baute auch noch bie letzte -öruae. ,Ln ber Staatsoper."
Sagte Frau Herber endlich. „ v>a.
Kybander nickte freundlich wie lmmer, I , " diesem Fall geradezu herzlich. „Dann ist ja °ue


