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Rundfunk-Kinderwagen für Soidatenkinder.
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Meister-Hausfrauen erhielten Diplome
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Admiral Bastian.
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Es ist nicht etwa so. daß die Berliner in diesem Jahre hell erleuchtete und im weihnachtlichen Glanz erstrahlende Schaufenster entbehren muffen Aller- dina- gegen Abend sind Straßen und Laden vor- schristsmaßia verdunkelt. Morgens aber, sobald die Verdunttl'm-gssrist abläuft, glänzt und alitzett es aus den Schaufenstern heraus und verlockt die zur täglichen Arbeit eilenden Werktätigen dazu, einen Augenblick vor den Ausladen zu verweilen Der Berliner schaut aber diesmal zu Weihnachten nicht nur in die Läden, sondern auch in d'e — Zei- t u n g e n , in deren Anzeigenteil sich ein Weihnacht- lich'fröhlicher Kaufmarkt abgetan hat. Es sind zwar nicht kunkelnaaelneue Weihnachtsgeschenke, die der B rliner sich au'<)iese Weise erwirbt. 2lb--r wen ficht es an? Sobald die gebrauchten Pelze, Mäntel,
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(tnes in Hamburg gehaltenen Vortrages: man liest je mit herzlicher Anteilnahme und innigem Per- inügen, weil sie eine so zutreffende wie warmherzig- lersiändnisvolle Einiührung in das Wesen eines Menschen darstellt, dessen kindliches Genie in der leutschen Literatur ohne Vergleich und Beispiel er- ijheint Hans Thyriot
— Bruno H. Bürgel: Hundert Tage
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anschaulichen weiß.
— Moritz Path 4 : D i e Suche nach dem Fabeltier, abenteuerliche Afrikafahrten eines Jägers und Tiermalers (Deutscher Verlag. Berlin. Preis geb. 6 RM.) In den Urwäldern von Liberia an der afrikanischen Westküste fand der Tiermaler Moritz Pathö das Fell eines unbekannten Tieres, und nun gestaltete sich seine Reise zu einer Suche nach dem „Fabeltier". Es gelang ihm zwar nicht, ein lebendes Eremplar dieses geheimnisvollen Tieres zu erwischen, aber in den noch kaum erschlossenen Gebieten der tropischen Urwälder Afrikas bot sich ihm reiche Gelegenheit, die Tierwelt Afrikas in ihrer ganzen Vielfalt vom Großwild bis zu Waldvögeln und -schmetterlingen zu beobachten und in einem Skizzenbuch festzuhalten. Diese innige Verbindung von Wort und Bild macht das Buch für alle Tierfreunde und Liebhaber abenteuerlicher Fahrten besonders begehrenswert.
— Sebastian Röckl: Richard Wagner in München. Ein Bericht in Briefen. 99 Seiten Kort —.90 RM.. geb 1 80 RM Gustav Bosse Verlag, Regensburg. — (44) — Die kleine Schrift gibt einen interessanten Einblick in Richard Wagners Münchner Zeit. Da h>er ausschließlich Briefe vor- gelegt werden, ergibt- sich ein Bericht von dakumen- tarischer Gültigkeit: vornehmlich Wagners Verhältnis zu König Ludwig II und die Schmieriakeiten und Widerstände, mit denen Wanner damals zu kämpfen hatte, werden in diesem Briefbericht hell beleuchtet.
— Hans Schumann: Kriege der Milliardäre, Transaktionen des Hnules Marnan (Ludendorsta Verlag G m. b ft München 19 V'-ris geb. 2,85 RM.) — (174) — Wie verhängnisvoll die
Die Maschine ist soeben vom Englandflug zuruckgekehrt. Gleich ist sie von Staffelangehörigen unv drängt, die die Besatzung nach ihren Erlebnissen ausfragen. — (PK -Wanderer-Scherl-M)
Der Führer hat den Admiral B a ft i a n zum Präsidenten des Reichskriegsgerichts ernannt, (Schett-Bilderdienst-M.)
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ahnend das entgea-»n, mit dem die Frank die H"i» beschenkt: der Sieg der deutschen Waffen. B
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lehrte" Drei Erzählungen Aus dem Norwegncyen fpalbl 2.80 RM Verlag Scherl, Berlin bw 68. Aslag fen ist nicht nur ein wirklicher Kenner des Tierlebens ® besitzt auch die Fähigkeit, die feinen VZungen der Clerieele nachzuempfinden, ohne dabei bw? Äreia u u vermenschlichen In dieser ^td-it beruht der Wert seiner schlichten, naturwahren Erzählungen Än .Auf der Elchfährte" schildert er den Todes !«mpf emes weidwunden Elches, der durch den v chneiten Winterwald gehetzt wird um die Veut hungriger Wölfe zu werden ..Pus, ber Prarieh f Üt das reizende Stimmungsbild einer Freundschaft^ !e sich zwischen einem einsamen alten ftir en und xtn sonst so scheuen Steppentier Herausgebildef h Luch die kleine Gabelantilope, von der dritte Se^chich,. ewblt. gerät in den B°nn de. Men ch«n^ Mitleidvolle Menschen erbarmen slth des HMw,en Tieres, das nach feiner Genesung sich nuht mehr
! knben wird. m .
— Hans Joachim Flechtner: Du und ! a s Wetter. Eine Wetterkunde für jedermann : nil 16 Tafeln und 210 Zeichnungen im Text. Deut- Hier Verlag, Berlin. Preis in Leinen gebunden 'W RM. — (258) — Wie wird das Wetter werden? Vas ist eine Frage, die tagtäglich Landmann wie ’ Städter aus den verschiedensten Gründen gleicher- I naßen bewegt. Aber die wenigsten wissen über- iaupt, was „Wetter" eigentlich ist. Hier setzt das Sud) ein und macht alle, die sich nicht mit aUgemeinen Redensarten abspeisen möchten, mit den meteorologischen Elementen bekannt, deren Zusammenspiel im Rahmen gewisser Gesetzmäßigkeiten von j! ins als fetter erlebt wird. Auch dieses Buch macht |i ins nicht zu Wetterpropheten, aber wir können aus ■I tim lernen, die Erscheinungen des Wetters auf- i| mcrffam zu beobachten und gewisse Folgerungen ! i arauö zu ziehen. Die vielen eingestreuten Zeich- ! iungen erleichtern das Verständnis des interessan- l len Buches außerordentlich.
— Hans F K Günther: Formen und Urgeschichte der Ehe. Die Formen der Ehe, | Familie und Verwandtschaft und dst Fragen einer Urgeschichte der Ehe. 245 Seiten. Geh. 4.40 RM.. | Semen 5.40 RM I F Lehmanns Verlag, Mun- I hen-Berlin. - (217) - Der Verfasser, Professor | ür Rassenkunde, Dölkerbiologie und Ländliche So- ■ äologie an der Universität Freiburg, hat seit dem I Erscheinen seines Hauptwerkes, der "Na'senkunde ■ he deutschen Volkes" (1924), fein eigentliches Ar- I ettsgebiet nach allen verwandten Seiten ousge- I l aut und erweitert — Die Rasten bilden das Volk, I i-ai Volk trägt den Staat, und die Kernzelle dieses I Staates ist die Familie. So wird die Bedeutung »les neuen Buches ohne weiteres klar. Alles ge- B llinde Volksleben beruht auf der Familie. Vielfach I inben sich noch eingewurzelt Vorstellungen, die t ihren Ursprung in liberalen und marxistischen Aus- I equngen gewisser „evolutionistischer" öebren haben. || Dlit diesen Vorstellungen räumt Gunther gründlich I :uf. Der Hauptsinn der Ehe ist nicht lediglich der I -iner geschlechtlichen Beziehung, er macht den Schutz 1 1 er schwangeren, säugenden und aufziehenden Fra
us. den Schutz einer Mutter mit ihren Kindern || urch den Vater als Erzeuger und als Ehemann.
ir bedeutet die Elternschaft mit aller Sorge um I -'äs seelische und geistige Wohl und um Obdach. | Ehrung und Kleidung - Wie alle Bucher von I Günther ist auch dieses neue die Frucht kmer un | gemein fleißigen Beschäftigung mit aller diese Fra- I c*en irgendwie berührenden Literatur, deren Z
M lammemassung schon allein ein Verdienst ist
- ai %9|a8,fon: ..21 u f ber Elch- - Drei Sr,ä5lungen Au, dem Normegilchen
Wer geborener Berliner ist ober seit langem in Berlin lebt, der weiß auch, daß es abseits des ge- lchäftiaen Treibens der Millionenstadt viele Frauen und Männer gibt, denen man es auf den ersten Blick hin nicht ansieht, daß sie einst von ber Gunst des Publikums umjubelt wurden. Es sind jene Künstlerinnen und Künstler ber Buhne unb des Films, deren Ruhm ebenso verblichen ist, wie es die Lottieerkränze find, die ihnen einst im gleißenden Lampenlicht überreicht wurden. Doch diese Künstlerinnen unb Künstler finb nicht g a n i vergessen. Flicht ihnen die Welt von heute auch keine Kränze mehr, so sorgt boch bie unter ber Schirmherrschaft von Reichsmarschall Göring und seiner Gattin stehende K ü n st l e r a l t e r s h > l' e dafür, daß auch sie zu Weihnachten beschert werden. Unb so versammelten sich jüngst bie einstigen Bühnen- unb Filmsterne (ganz gleich welcher Große), um von ber Präsidentin ber Künstleraltershilfe mit vielen Gaben bedacht zu werben. Unb wer ist biese Präsidentin? Wir kennen sie alte, ob wir in Berlin ober im Reich wohnen: Es ist Iba Wü st. Und nun kann sich jeher vorstellen, mit welch-r Herz ns- wärme unb Herzensgüte die Mäntel, Anzüge und Kleidungsstücke (selbstverständlich gegen Abgabe ber notwendigen Punkte!), aber auch die übrigen Weihnachtsgeschenke vielerlei Art übergeben und verteilt wurden und wie frohbeschwingt und launig Ida Wüst ihres Amtes als Weihnachtsmann waltete!
Stand diese Weihnachtsbescherung unter der Losung „Treue um Treue", so auch jene Weihnacksts- beschchrun-g, in der „vierbeinige Berliner" besch nkt rourb-n: bie D l i n b e n f ü h r e r h u n d e Derl-ns. Mit ihren Herren unb Frauchen fanden sie sich tm Klubhaus des Tierfchutzuereins Berlin und Umgebung in der Ohmstraße ein. Während die Bl-n- ben an langen festlich geschmückten Tadeln in reicher Weise bewirtet wurden, lagen die Hunde bei Fuß und zeigten sich in ihrer Art dankbar über bie Fülle ber Weihnachtsgeschenke in Gestalt von Hundekuchen. Trocken'leisch, Pferdefleisch, Haier- flocken, wollenen Decken und Matten. Hier zeigte ich aufs neue die Tierliebe der Berliner, denn alle diese Weihnachtsgeschenke waren freiwillig und opferfreudig, zum TeU von unbekannten Gebern gefpenbet. *
Berliner Weihnachtsgeschenke! Ob sie nun in weihnachtlich strahlenden Geschäften oder durch die Zeitung erworben wurden, ob sie der Ausdruck der Treue und Hilfsbereitschast waren: von ihnen allen geht ein Strom echter, glücklicher Weihnachtsfreude aus unb sie lassen bie Auaen unzähliger großer unb kleiner Berliner unb Berlinerinnen aufleuchten. Wer aber zählt bie. Zahl jener Berliner Weihnachtsgeschenke, die in diesen Vorweihnachtswochen durch die Hände der R e i ch s- p o st hinausgeschickt wurden an die Front? W nn sich die Weihnacht auf bie Erde nieberfenfen wirb, bann wirb es vom hohen Narben bis hinab an Spaniens Grenze, im besetzten Gebiet bes Westens unb im Osten unübersehbare Freude der Dankbarkeit geben. Aber was ist diese Dankbarkeit die die Front ber Heimat zollt, gegenüber ber Dankbarkeit. die bie beutsche Heimat gegenüber ihren tapferen und belbenmütigen Solbat-m zu Lande, zur See unb in ber Lust empfindet? Kami es überhaupt jemand aanz ermessen, was bie Front ber Heimat gab9 Kaum? Eins aber ist gewiß und sicher: Deutschland begebt auch diese zweiten Kriegs- Weihnachten im Glück ber Unversehrtheit, unb w-nn bie Millionen des deutschen Volkes in den Glanz ber brennenden Weihnachtskerzen schauen dann leuchtet ihnen aus diesem Glanz vor-
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Sonnknlch-in. ein Buch vom Sonntag Mag des Lebens. Im Deutschen Verlag, B> ßreis in Semen gebunden 3,80 RM — (235) — Der Verfasser, unseren Lesern durch kluge unb lenntmsreiche Aufsätze zur Himmelskunde seit lan» bekannt, hat hier in geistvoller und humoriger litt, die an die Lebensphiwsophie eines Wilhelm ?usch und eines Raabe erinnert, alles zujammen- iftragen was ihm an Sonderbarem, an Derzwick- em und Eiaenartiaem aus der Menschenkunde und ins ber Willenschaft vom unendlichen All aufzeich- en Swett erschien. Das ist auf eine so liebenswerte Leise erzählt, daß das Buch gewiß viele Freunde
tm freien Kamps ums Dasein behaupten kann und daher an der Liebe zum Menschen zugrunde geht. Den Hintergrund dieser Geschichten bildet die wilde Einsamkeit des hohen Nordens, die Aslagsfon in ber ewigen Majestät ihrer Berge meisterlich zu Der«
Herrschaft überstaatlicher Seemächte für das Schick- jal der Völker ist, haben wir. tn den Jahren vor dem nationalsozialistischen Aufbruch am eigenen Leibe erfahren, ist uns in Vorgeschichte unb Verlaus dieses Krieges erneut vor Augen gejährt worden — wir brauchen nur an Norwegen zu denken ober an bie Rolle, bie Bankwelt unb Rüstungsinbustrie in der Politik ber USA. spielen. Eine Familie, bie es mei- sterhaft verstanben hat. bie Waffe des Gelbes zu mißorauchen um ber politischen Macht willen ist die Familie Morgan, deren Aufstieg zur beherrschen- den Stellung der internationalen Bankwelt durch vier Generationen der Verfasser eindringlich schildert, wobei vor allem Morgans schmutzige Ge- schäfte im Weltkrieg unb feine treibende Kraft bei Eintritt ber Vereinigten Staaten in den Weltkrieg wie seine ruinöse Anleihepolitik in den Jahren des deutschen Niederganges unb der Morgan-Prozeß des Jahres 1936 scharf herausgestellt werden.
— 93 i tm a Sturm: Mädchen und Soldaten. 160 S Geb. RM. 3,75. A. Laumannsche Verlagsbuchhandlung. Dülmen in Wests., 1940. — (227) — Die drei Geschichten dieses Buches erzählen von den drei Mädchen Erle, Ulrike und Lena; die kleine Erle lernt vom Soldatentum den Gehorsam und die Sauberkeit der Pflichtersüllung ohne große Worte. Ulrike hingegen, in der Fülle ihres strahlend entfalteten Mädchentums verklärt die strenge, in sich obgeschlosiene Welt eines jungen Oberleutnants. Bei der Begegnung zwischen Lena und dem jungen Schützen Leopold ist ber Wiber- streit ber Kräfte aufgehoben in ber Kraft der Müt- terlichkeit, bie von dem alten Mädchen ausgeht
eim Dahlemer Gästehaus der Reichsfrauenführung wurden die Diplome an Hausfrauen ausgeteilt, bie fi* durch Teilnahme an den Lehrgängen des Deutschen Frauenwerks die Berechtigung ;ur Führung des
* Titels einer Meisterhausfrau erworben haben. — (Atlantik-M.)
Die Reichshaupifiadi feiert Weihnachten.
Ton unierei Settiner Schrittieiiung.
Herrenanzüge und andere getragene Kleidungsstücke, unter ihnen auch Fracks unb Smokings, ja sogar seidene Kimonos unb echte Spitzenbrautschleier, noch -gut erhalten sind, eignen sie sich vortrefflich zum Verschenken. Viel gefragt und angeboten sind auch die begehrten Schi'Ausrüstungen und Schi-Stiefel, bei denen es allerdings darauf ankommt, daß man die richtige Nummer erwischt Aber auch derjenige, dem es nicht gelang, getragene Schi-Stiefel käuflich zu erwerben, steht nicht ratlos da. denn er kann sich über die Festzeit Schi-Stiefel leihen! So hilft sich Berlin in bejahendem Frohsinn über unvermeidliche „Weihnachtslücken" hinweg und genießt selbst die „gemieteten Sßinterfreuben8 in weihnachtlicher Stimmung.
— Dr. Hermann Römpp. Organische Chemie im Probierglas. Franckh'sche Der- lagshandluna in Stuttgart. Preis in Seinen g?b. 4,80 RM (255) — Der Verfasser hat es verstanden, das geheimnisvolle Reich ber Chemie auch dem Laien zu erschließen und interesiant zu machen In Versuchen, die nach den genauen Anweisungen dieses Buches ausgefühtt werden können, gibt der Verfasser einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweise ber organischen Chemie, wobei er im Auge gehabt hat, alle Versuche mit Vorgängen des tag- lichen Lebens in Beziehung zu setzen.
— Trübners Deutsches Wörterbuch Im Austrag ber Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung herausgegeben von Alfred Götze 20 und 21. Lieferung: Ich — Kaulquappe (2,- RM.)-, 22. unb 23 Lieferung: C — burchfallen (2,— RM.)-, 24. und 25. Lieferung: durchgehen — erholen (2.— RM ): 26. bis 29 Lieferung: erhören — Futteral (4,— RM.). Verlag Walther de Gruyter & Co., Berlin 1940. — (28/199) — Das von Professor Goetze in Gießen herausgegebene Trübnersche Wörterbuch, über dessen frühere Lieferungen hier schon berichtet wurde, hat auch während des Krieges trotz manchen Schwierigkeiten gute Fortschritte gemacht: bie vom Reichswissenschastsministerium für bie Kriegszeit gegebene Losung „Die geistige Arbeit geht weiter" aalt auch für Herausaeber und Mitarbeiter des Wörterbuches, die das Werk inzwischen so weit gefördert haben, baß nunmehr ber zweite Band mit den Wortaeschichten von Champaaner bis Futteral vorliegt. Damit ist die bisher zwischen den B''chstab"n D und G klastende Lücke geschlossen: allmählich beginnt sich mit dem Forstchreiten ber Einzellieferungen ein Bilb bes Ganzen abzuzeichnen. Bei ber Fülle des neu vorgelegten Stosst s würbe es zu weit führen, wenn wir einzelne, besonders anziehende und lehrreiche Wortgesckychten herausgreifen wallten-, so soll nur wiederholt wer- h-n hab bas W<"ck unter anberm auch ein ausgezeichnetes, vielfältig anregenbes deutsches Lesebuch darstellt. Der Leser wird, wie wir alauben insbrionbere über Reichtum und bunte Vielfalt ber Quellenbeleqe zu ben einzelnen Wortaeschichten ftaumn: viele würd-n es übriaens gewiß begrüßen. einmal aus sachkunbigem Munde Einzelheiten über bie Arbeit zu erfahren, beren Frucht hier vor uns liegt: wie wird ein Wörterbuch gemacht? —- Wir glauben, baß dies ein lohnendes Thema für einen Dortraa ober einen Beitraa zu den „Nachr richten der Gießener Hochschulgefellfchast" märe.
Hans Thyriot
Mcher unter dem
— Johanne» Pfeiffer: Matthias llaudius, der Wandsbecker Bote. Eine tmlührung in den Sinn feines Schaffens. 47 S. L- RM Karl Rauch Verlag zu Dessau. — (230) — Jn der Reihe der kleinen Reuchlin-Drucke erschien Is Nr 4 diese Schrift als die erweiterte Fassuna
vie Mütter von 56 Soldatenkindern, deren Geburt durch den Rundfunk verkündet wurde, sind von der ®auamtsleitung der NSV zu einer Weihnachtsfeier einaeladen worden. Bei dieser Gelegenheit mürben den Müttern die gespendeten Gaben überreicht. Unsere Aufnahme zeigt den Leiter der Wunschkonzerte, Heinz Goedecke, mit der Kammersängerin Erna Sack und dem Gauamtsleiter Mähler bei der Uebergabe der Kinderwagen an die Mütter. — (Scherl-Dilderdienst-M.)


