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worben hat. Das Denkmal steht am Eingang der Elsa-Brandström-Strahe und ist ein Obelisk, der ein Eisernes Kreuz, umkränzt von Eichenlaub, tragt. Unter dem Kranz befindet sich ein von einer Kette umschlossenes Schwert, darunter die Inschrift.

(Eine Deutsche vuchausslellung in Madrid.

In Madrid wurde im Palast der schönen Künste die Deutsche Buchausstellung eröffnet, an deren Or­ganisation die Herren Hoevel, Brügger und Ruoff vom Propagondaministerium sowie Bibliotheksrat Dr. Jürgens vom Deutsch-Ausländischen Buchaus­tausch maßgeblich beteiligt waren. Die von dem deutschen Architekten von Renner und dem Spa-

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Reiskirchen, den 19. Dezember 1940.

Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 22. Dezember, nachmittags 2l/2 Uhr, in Reiskirchen statt.

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nier Julian Navarro mit viel Geschmack ausae- statteten Räume versammelten eine erlesene Be­sucherzahl, in her man u. a'. den Unterstaatssekretär im Unterrichtsministerium, den Bürgermeister von Madrid und mehrere Generale bemerkte. Botschafts­rat Haeberlein gab seinem Dank an den Unter­richtsminister Ausdruck, der diese Ausstellung er­möglicht und das Patronat über sie übernommen habe und schloß mit dem Hinweis, daß alle in die­ser Ausstellung gezeigten Bücher als Geschenk der Reichsregierung in Spanien bleiben. Der Unter­staatssekretär im Unterrichtsministerium dankte für das großartige Geschenk, das ein neuer Freund-

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Am 18. Dezember starb in der Klinik zu Gießen unsere liebe, hoffnungs­volle einzige Tochter, Schwester und Enkelin

Marie Launspach

im Alter von 12 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Philipp Launspach IV.

und Frau Katharine, geb. Stumpf Karl Launspach, z.Z. im Felde Johannes Stumpf

und Frau EHsabethe, geb. Schäfer nebst allen Angehörigen.

In Burkardtsdorf, einem Ort im Erzgebirge, waren anläßlich einer Familienfeier W®*«- raiionen beisammen. Bon links: die Ururgroßmutter (93 Jahre), die Urgroßmutter (64 Saljre), bte Großmutter (40 Jahre), die Mutter (20 Jahre), das Kind (8 Wochen alt). (Scherl-Btlderdtenst-M.)

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schaftsbeweis Deutschlands sei und von Spanien voll gewürdigt werde.

Ausstellung deutscher Werkstoffe in Kopenhagen.

In Anwesenheit der höchsten diplomatischen und militärischen Vertreter des Reiches sowie mehrerer hundert dänischer Gäste aus Wissenschaft, Technik, Industrie und Handel sand in Kopenhagen die Er­öffnung der großen Ausstellung neuer deutscher Werkstoffe statt. Der deutsche Gesandte in Kopen. Hagen, Minister von Renthe-Fink, unterstrich die besondere Bedeutung der Ausstellung für ein von allen Rohstoffen entblößtes Land wie Däne, mark, dessen Industrie auf die Belieferung mifl Werkstoffen vom Ausland, das heißt DeutschlaiÄ, angewiesen sei. Professor Dr. Hunke (Berlin) gab einen Einblick in die technische Entwicklung j, Deutschland, die die Erzeugung der heute vorliegend den Produkte erzwungen und gefördert habe. Dec dänische Handelsminister Hendrihsen brachte bas lebhafte Interesse für das hier Gezeigte zum Aus» druck und meinte, daß die Produkte der deutsche,, synthetischen Industrie zu engeren Handelsbeziehun­gen zwischen Deutschland und Dänemark beitragen werden.

Vernichtung des mittelasiatischen heuschrecken-Herde^

Der mittelasiatische Heuschrecken-Herd an be, Mündung d e s Amu-Darja in den Aral, See ist vernichtet worden. Eine Expedition von 23G Mitgliedern mit 18 Flugzeugen und Dutzenden von Kraftfahrzeugen hat auf Grund eingehender Er, forschung von über hundert Inseln des Amu-Darss nach vierjähriger Arbeit hie Heuschrecken- Brut auf einer Fläche von ca. 500 000 Hektar durch Streuung von Giftstoff ausgerottet. Es handelt sich dabei um riesige Brutstätten der afiatL schen Heuschrecke, die in Millionen-Schwärmen bi, Felder Mittelasiens verwüstet und in manchen Iah. ren auch Europa heimsucht.

Kraftwagen fährt In Spaziergängergruppe.

In der Nähe von Malmedy bei der Brück 1 von Warche verlor der Lenker eines Personen.- wagens die Gewalt über fein Fahrzeug und raflt in eine Spaziergängergruppe hinein. Fünf Per- sonen wurden auf der Stelle getötet, zehn weiter« erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

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Verräter hingerichtet.

Der vorn Volksgerichtshof wegen Landesverrats -um Tode verurteilte 32 Jahre alte Friedrich Sie­vert aus Teterow sowie der ebenfalls vom Volks­gerichtshof wegen Landesverrats zum Tode ver­urteilte 33 Jahre alte Hermann Schmetz aus Hergenrath sind hingerichtet worden. Sievert hat 1938 und 1939 aus Gewinnsucht im Auftrage frem­der Nachrichtendienste mehrere Ausspähungsreisen ins Reich ausgesührt und Dritte zum Landesverrat verleitet. Auch Schmetz hat im Herbst 1939 aus Ge­winnsucht im Auftrag einer fremden Macht gegen Deutschland Spionage getrieben und Dritte zur Spionage zu verführen versucht. Ferner ist der vom Volksgerichtshof wegen Unternehmens der Feind­begünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilte 43 Jahre alte Johann Lysek aus Trzynietz hingerichtet worden. Er hat im Frühjahr 1940 Polen für die polnische Legion in Frankreich angeworben und ist ihnen beim ver­botenen Grenzüber^ritt behilflich gewesen.

Verbrecher gegen die Kriegswirtschaftsverordnung hingerichtet.

Am 19. Dezember ist der am 17. November 1890 in Stralsund geborene Karl Winter hmgerichtek worden, den das Sondergericht Stettin wegen Ver­brechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung zum Tode verurteilt hat. Winter war bereits während des letzten Krieges mit Zuchthaus bestraft worden. Jetzt hat er sich mit Hilfe von gefälschten Bezugscheinen aus Eigennutz viele Zent­ner Butter und Wurst verschafft, sie ohne Marken verkauft und so böswillig die Ver­sorgung des deutschen Volkes mit lebenswichtigen Erzeugnissen gefährdet.

Ein Denkmal für Elsa vrandslröm.

In der Kriegsopsersiedlung in Hirschberg (Schles.) hat die Fachgruppe ehemaliger Kriegsge­fangener ein schlichtes Denkmal errichtet, das dem Andenken der 325 000 deutschen Kriegsgefangenen des Weltkrieges gilt, die in der Gefangenschaft ge­storben sind, sowie dem Andenken der großen Schwedin Elsa Brand ström, die sich durch ihren selbstlosen Einsatz für die Kriegsgefangenen den EhrennamenEngel von Sibirien" er-

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