Sie ZMalffelle für Kriegsgefangene des Zniernalionalen Komlfees vom Roten Kreuz
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samen Entlassung der Achtzehnjährigen wird dem-
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der Weg der Frau zur Mutter bestimme entscheidend alle sozialen Planungen.
(PK.).....20. Nov. (DNB. Funkspruch.) In
den Septembertaqen des vergangenen Jahres erschienen an der Westgrenze neben anderen deutschen Flugzeugen auch die schnellen Me. 10 9 mit demPikAs. Im Abschnitt Trier--Saarbrücken— Karlsruhe kurvten sie an der französischen Grenze und schossen die ersten Moräne ab, die nach Deutschland einfliegen wollten. Inzwischen sind die Jäger des Geschwaders die gefürchtet/n Gegner der Svitfire-Besatzungen geworden. Dor der Offensive in Frankreich konnte das Geschwader bereits 94 Ablässe verzeichnen. Oberstleutnant MSI- d r r s und Major Wick, die lange Zeit dem Geschwader zugehörten, hatten an d'elem stolzen Ergebnis Anteil. Mit dem Waffenstillstand schlossen die Jäger des Geschwaders die Liste ab, auf der insgesamt 247 französische Flugzeuge eingetragen sind, — Moräne, Curtis. Potez, Maschinen, die in Luftkämpfen m't den Ptk-As-Iügern abgeschossen wurden. In dieser List« taucht auch wiederholt der Name des Kommandeurs der 2. Gruppe auf, der Name des Ritterkreuzträgers Hauptmann Brett- nütz, auf dessen Konto eine erkleckliche Anzahl von Abschüssen verbucht wurde.
Als im Wehrmachtbericht vom 18. November der 500. Abschutz eines Jagdgeschwaders unter Führung von Major von Maltzahn gemeldet wurde, erfuhren wir von ihm, datz inzwischen ein Feldwebel, ein Mann der alten Garde des Geschwaders, eine „Lysander" und damit die 501. Maschine abgeschossen batte. , , _ .
Ein Auftrag hatte diesen Feldwebel nach London geführt. Ohne besondere Ereignisse verlief der Fsug. Ass die Me109 bereits auf dem Heimweg über Dover war, schaute sich der Feldwebel gerade zufällig um unb erblickte hinter sich eine Maschine, die er anfänglich für eine „Henschel" hielt. „Mein Gott, was will denn das arme Tier so weit norn!" dachte er noch bei sich, als sich aber bereits in seinem Unterbewubtsein ein leises Mißtrauen regte. Sein Zweiter Bl'ck überzeugte ihn davon, datz er lein Mitleid an eine .Lisinnder" verschwendet h"tte. Gleich beim ersten Angriff hatte die Lgsander den flohen so voll bekommen, datz sie senkrecht in die Tiefe fiel. Mt ihrem Auspr"ll auf dem Wasser aber hatte das Geichwader des Maiars von Malhahn da« balbe Tausend Abschüsse überschritten.
Während UNS Major von Maltzahn noch van diesem Abschub berichtete, wurden ihm mebrere Offiziere seines Geschwaders gemeldet. „Diese Männer",
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Von Kriegsberichter Werner Ettel.
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alais du Conseil G6n6ral, ein Wahlgebaude des Genfer Kantons, das seit Beginn des Rrieges dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt ist. In diesem Gebäude iflt auch bu
gebracht, in der die Nachrichten von sämtlichen Kriegsgefangenen und allen in Feindesland beflndlichen Tm« linfe Bild
einlaufen lieber diese segensreiche Einrichtung berichteten wir bereits ausführlich m einem Aufsatz unserer Samstag-Äusqabe Das I nie «öilb zeigt das Palais du Conseil G^ral, das rechte einen Blick in den Arbeitsraum mit freiwilligen Helfern und Helferinnen bei ihren Parteiarbeiten. 0 ” (Scherl-Bilderdienst-M.)
— Anton Schnack: Begegnungen am Abend. 93 Seiten. Geb. 1,80 RM. Eugen Händle, Verlag, Mühlacker. — (204) — Unsere Leser kennen Anton Schnack seit langen Jahren aus seinen Beiträgen zum Feuilleton und zur Unterhaltungsbeilage als einen Erzähler von ausgeprägter (Eigenart und kaum verwechselbarem Stil-, sie werden auch unter den neun Erzählungen dieses Bandes einige wiederfinden, die früher im Gießener An- zeiger erschienen sind. Schnacks eigentümliche Begabung liegt aus dem Felde der knappen Erzählung, m der sich lyrische Empfindung und scharfe Anschaulichkeit, Gefühl für Stimmungen und der Blick für Tatsachen mit einem geschmeidigen, farbig pointierenden Stil anziehend verbinden. Man wird dieses Buch, wie manches andere von ihm, nicht in einem Zuge zu Ende lesen-, die darin angeschlagenen Themen sind zu unterschiedlich und in sich zu differenziert, als datz man alles hintereinander wie eine größere Erzählung oder gar einen Roman in sich aufnehmen möchte: aber man wird immer ein» mal wieder zu diesen kleinen Geschichten und Bildern zurückkehren. Die schönsten Erzählungen sind, für unser Gefühl, jene, die aus der (Erinnerung an ein unverlierbares Jugendparadies in Schnacks mainfränkischer Heimat gespeist sind. Hans 1 hyriot.
— Hans Friedrich Blunck: Mahn, s p r ü ch e. 62 Seiten. Eugen Diederichs Verlag, 3ena — (190) — Der schmale Band der „Mahnsprüche" ist ein Schwesterstück zu den früher bereits hier angezeigten „Deutschen Schicksalsgedichten"-, beide wurden den gesammelten „Balladen und Ge dichten" entnommen. Hans Friedrich Blunck, den Lesern der Unterhaltungsbeilage und des Feuille- tons seit langen Jahren als Erzähler wohlbekannt, kultiviert in diesen überwiegend kurzen, epigrammatisch betonten Gedichten eine Sonderart lyrischer Aussage, die seit Goethes und Schillers Tagen verhältnismäßig selten geworden ist: Ge- dankenlyrik, wenn man das Wort recht verstehen will, die dichterisch gefotzte, verkürze Summe künst- lerischer Einsicht und Lebenserfahrung. Der Titel weist darauf hin, daß der Leser die Verse solcher Spruchdichtung, in der sich eine sehr charaktervoll umrittene Persönlichkeit ausprägt, nicht unverbind- lich zur Kenntnis nehmen, sondern sich von ihr angesprochen und zum Nach-Denken und Mitempfinden angeregt fühlen soll, Hans Thynot
Oie Stunde des europäischenBauerntums.
Wie Dr. Clautz in der NS.-Landpost erklärt, sind die Zelten des Niedergangs, die die englische kapitalWsche Welthandelswirtschaft für die Bauern Europas mit sich brachte, vorbei. Die Möglichkeiten für eine Aufwärtsentwicklung und Wiedergesundung des europäischen Bauerntums seien ungeheuer. Das zeige ein Blick auf die Hektarerträge in verschiedenen Ländern Europas. Im Durchschnitt 1929/33 wurden danoch in Doppelzentnern je Hektar geerntet: in Deutschland 21,7 Weizen, 20,1 Gerste und 156,1 Kartoffeln, in Bulgarien 11,6, bzw. 13,4 bzw. 49,3, in Italien 14,4 bzw. 11,1, bzw. 57,9, in Frankreich 15,5, bzw. 14,8, bzw. 110.0, in Jugoslawien 11,1, bzw. 9,6, bzw. 58,9, in Norwegen 16,2 bzw. 18L bzw. 185,5, in Polen 11,8, bzw. 12,1, bzw. 112.7, in R u m a - n i e n 9,6, bzw 10.3, bzw. 91,1, in Spanien 9,2, bzw. 12,2, bzw. 116,0 und in Ungarn je Hektar 13,5 Doppelzentner Wei.zen, 14,1 Doppelzentner Gerste und 62,0 Doppelzentner Kartoffeln. Die Hek° tarerträge liegen also in den meisten euroväischen Ländern erheblich niedriger als in Deutschland. Da die natürlichen Derhältn-ilse durchaus eifte weitgehende Annäherung der Hektarerträge in Europa an die in Deutschland erzielten gestatten, sind die Möglichkeiten für eine Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung in Eurova_ also außerordentlich. Damit sind aber auch die Möglichkeiten gekennzeichnet, die das europäische Bauerntum hat, um sich den Platz an der Sonne in Europa zurückmerobern, den ibm die nach dem kavitalist'scheu Snstem der Ausbeutung aufgezogene industrialisierte Farm in IHerfee in den lebten 150 Jahren verwehrt hat. Man mutz auch ernennen. datz die in Europa notwendigen und jetzt ge. wollten Produktinnsstelgerungen gerade nur vom bäuerlichen Betrieb errtelt werden können, der trotz Vernachlässigung in den letzten 150 Jahren die fiettarerträae z. B. bei W-izen in fämHicfrn europäischen Landern höher brachte, als der Großfarmer in Ueberfee.
Gemein ameEntlassmiq beri 8jährigen aus der Iugenddienstpflicht.
Die Jugenddienstpflicht ist für Jugendliche vorn 10. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr elnoefübrt worden. Dos bedeutet nicht, datz die Jugenddienstvflicht mit dem Tage der Voll- enöung des 18. Lebensjahres jedes einzelnen Jugendlichen endet Der jahrgangsweise Aulbau der HI bedingt vielmehr, datz die Jahraänge auch i geschlossen zur Entlassung kommen Ein- . zelentlossungen sind mit einem geordneten Di-mst- i betrieb nicht vereinbar und widersprechen auch dem
Neues für den Bücheriisch.
— Heinrich Wölfflin: Das Erklären t on Äunftroerten. 2. Auslage. Mit einem Nach- Dort des Verfassers. 52 Seiten. Kart. 1,25 RM.
v Verlag E. A. Seemann, Leipzig. — (221) — Die kleine Schrift ist zuerst im Jahre 1921 erschienen. Als sich bas Bedürfnis nach einer Neuauflage bemerkbar nachte, schrieb VZölfflin auf Wunsch des Verlages ein Nachwort dazu, in der Fragen, die mgn nohl als die zentralen für alle Kunstgeschichte betrachten darf", auf die Form gebracht wurden, ,di« ich heute verantworten zu können glaube . Ls handelt sich um die Fragen, die der hervorra- -ende Kunsthistoriker in seinem berühmt gewor- lenen, grundlegenden Buche „Kunstgeschichtuche Grundbegriffe" erörtert hat. Da die vorliegende Heine Schrift so etwas wie einen äußersten Extrakt daraus darstellt, liegt es auf der Hand, wie wich- lüg, förderlich und erhellend ihre Lektüre für jeden fein wird, der sich auf irgend eine mehr als un- »erbinbliche Weise mit Kunst und Kunstwerken be- fdiäftigt Hans Thynot .
— Norbert Jacques: W i r b el be r Reit. Erlebnisse, Berichte, Begegnungen (Verlag S C. Wittich, Darmstadt. Preis gebunden 3.80 ftM ) — Zum 60. Geburtstage eines mit offenen klugen begnadeten Weltenbummlers erscheint diese Sammlung von Reiseskizzen, die nach Form und Inhalt für Norbert Jacques charakteristisch sinv. Der Luxemburger, der sich um den ganzen Erd- t»aU hat' treiben lassen, hat immer die Liebe zur moselländischen Heimat im Herzen bewahrt und ist ihr feinster Interpret geworden. So gehören auch In dieser Sammlung der beschauliche Bericht von einer abendlichen Weinfahrt an die Lahn und die Betrachtung eines Ardennenstadtchens zu dem ech- Kften, was Norbert Jacques geschrieben hat. Da- neben stehen Erlebnisse aus Italien, aus'Sud. «merika, aus Indien, China und der Sudsee, aus Aegypten und der Türkei, die uns 6 e bunte Welt in ihrer ganzen Fülle und Vielfalt erschließen. Norbert Jacques ist ein Lebenskünstler, der sich seine eigenen Gedanken gemacht bat über das, was er draußen in der Welt sah, und wir geben uns gern dem Zauber feiner Schilderungen wie dem Gehalt feiner klugen Bemerkungen hin. rr. W.Lange.
doch ungeheuer spannend sind. Henry von Heiseler hat sie meisterhaft übertragen, sodah etwas von der Eigenart der Sprache Ljeßkows auch in der deutschen Übertragung sehr wohl zu spuren ist.
Fr. W. Lange.
— Gottfried Kölwel: Franz Sebas. Erzählung. 122 Seiten. Start. 1,20 RM, Leinen 1,50 RM. S. Fischer Verlag, Berlin, -r (147) — Gottfried Kölwel, von dem wir früher den im gleichen Verlage erschienenen Roman „Der geheimnisvolle Wald" hier angezeigt haben, gibt in der Erzählung „Franz Sebas" die Liebes- und Schicksalsgeschichte eines Münchener Malers unter dem Motto „Was wäre erschütternder als das Schicksal eines wahrhaftigen Menschen, der im Glauben an sich den Weg zum Abgrund geht." Eine Liebesgeschichte in Moll: sie schildert, wie ein Mensch ohne Schuld vom Gipfel irdischen Glücks in hoffnungsloses Unglück und bitterste Verzweiflung gestürzt wird. Es gibt dafür weder eine menschliche Begründung noch eine künstlerische Rechtfertigung — es sei denn, datz hier versucht wurde, die mythische Vertreibung aus dem Paradiese als eine durch die Zeit sich forterbenbe Heimsuchung zu begreifen, der immer wieder einmal ein junges Menschenpaar, unschuldig-schuldig wie jenes erste, zum Opfer fallen muß. Hans Thyriot
— Dera Prill: Der Ausflug nach R ö b b i ck e. Roman einer Freundschaft. 240 Seiten. Geb. 2,80 RM., Seinen 3,60 RM Im Deutschen Verlag, Berlin. — (152) — Dies ist eine reizende Geschichte von Lehrern und Schülern und Eltern, die Geschichte eines Schulfestes, eines Landschulheimes, eines folgenschweren Wochenendausfluges in die Sommerherrlichkeit der Mark Brandenburg, Roman einer Freundschaft, wie der Untertitel besagt, und vor allem auch eine echte, jugendliche Liebesgeschichte: das Ganze ergibt eine sehr fesselnde und anmutige Unterhaltung, aber auch etwas mehr als bloß Unterhaltung, weil alles, was da erzählt wird, unmittelbar aus dem Leben gegriffen ist und einen kleinen liebenswürdigen Ausschnitt aus unterer alltäglichen Gegenwart darstellt. Daß der Ro- man überdies mit gewinnendem Humor geschrieben ist, darf als besonders erfreulich angemerkt werden, weil uns dergleichen gerade aus der Hand einer Frau nicht sehr häufig beschert wird.
> Hans Thynot.
erklärte er vorstellend, „haben insgesamt mindest e n s 1 000 Feindslüge hinter sich Sehen Sie, dieser Oberleutnant war beim Einsatz gegen Frankreich mitunter sechs- bis achtmal am Tage gestartet: jetzt hat er bereits 280 Feindflüge auf feinem jungen Buckel. Und hier der Leutnant, im Zivilberuf Einflieger bei einem Flugzeug- werk, kam gestern von seinem 90. Englandflug und damit von seinem 23 5. Feindflug zurück, und bei den anderen liegen die Ziffern nicht viel niedriger. Dabei sehen Sie hier gerade nur fünf meiner Männer. Was glauben Sie, wieviel Abschüsse Hauptmann B r e t t n ü tz schon nachgewiesen hat? 2.4 Flugzeuge und 12 Ballone hat er zur Strecke gebracht! Ja, in diesem Geschwader wird mit jugendlichem (Elan getämpft Das ist schließlich auch kein Wunder, denn erstens ist unser Durch- schnittsalter etwa 24 Jahre und zweitens verpflichtet der Name des Geschwaders."
Seine eigenen Einsätze hatte uns der Kommodore verschwiegen, aber unter der Hand erfuhren wir, datz Major von Maltzahn mit den ersten feines Geschwaders an der Spitze der erfolgreichsten Jagdflieger steht Seinen Llbschüssen fielen 12 Flugzeuge und zwei Ballone ^um Op er. Unter diesen 12 Flugzeugen aber war eine Spit ire, die mit fünf anderen in einem einzigen Ge echt abgeschossen wurde. Einige Verbände des Gechwaders hatten den Auftrag gehabt, Kamvfn^schinen nach London zu begleiten und waren scyon beim Anflug in mehrere Gefechte mit angreifenden Svitsires verwickelt worden. Die Angriffe der englifchen Jäger waren zwar erfolgreich abgewehrt worden, so daß'die Do. 17 ungestört ihre Bomben werfen konnten, hatten aber zu viel Zeit in Anspruch genommen; di« meisten der Me. 109 waren daher schon abgedreht, als plötzlich von oben her mehrere Sck-wärme Spitfires auf die Do. 17 herunterkamen. Zwei Me. 109 und vier weitere, die die Gefahr aus größerer Entfernung erkannten, griffen sofort an und jagten die ersten Salven auf die Engländer, die anscheinend mit den deutschen Me. nicht mehr gerech- net hatten. Dii Ueberraschung ausnutzend, schossen die sechs Jäger, was die Gewehre hergaben, und von den 40 Svitsires wurden sechs abgeschos- s e n. Sie gehören zu den 254 englischen Maschinen, die allein das Jagdgeschwader des Majors von Maltzahn in dem kurzen Zeitraum des Einsatzes gegen England abschotz.
— In der I n s e l - B ü ch e r e i des Insel-Verlages zu Leipzig ist das von Friedrich Schulze- Maizich veranstaltete und hier schon besprochene Luther-Brevier neu aufgelegt worden, ein Anreiz, sich mit der Gestalt des großen Rejorma- tors und dem, was er uns auch heute immer wieder zu jagen hat, zu befassen. Mit einer charakteristischen Titelumrahmung geschmückt ist eine Auswahl der Briefe des romantischen Malers Philipp Otto Runge, der ein liebenswerter Mensch und wahrhaft weiser Denker war. Es ist ja bezeichnend, daß wir in der Unrast der eigenen Zeit offenbar ein neues Organ für die Kunst der Romantiker bekommen haben. Vielleicht ist es das gleiche Gefühl, das uns auch zu Christian Morgen- ft e r n hinlenkt, dem früh vollendeten Philosophen, von dem ein schönes Insel-Bändchen unter dem Titel „Zeit und Ewigkeit" ausgewählte Ge- dichte von großer Zartheit und reich an besinnlichen Gedanken gesammelt hat. Fr. W. Lange.
— Karl Menninger. Ali Baba unb b i e 3 9 Kamele Ergötzliche Geschichten von Lahlen unb Menschen. Mit Silbern von Hanna Forster. Verlag R. Dlbenbourg, München. Preis 2,60 RM — (181) — Wer ein wenig Sinn hat für den Sinn ber Zahl, dem sind diese Geschichten ein Quell hei- terer Nachdenklichkeit, ber tiefere Sinn der kleinen Geschichten liegt nicht in der zahlenmäßigen Lösung, sondern noch mehr in der luftigen Spannung, mit ber uns ber Verfasser überlegen unb geschickt bis dahin führt, wo wir bann nur noch ber Tür einen Stotz geben müssen, um das Ergebnis zu schauen. Das Türaufmachen soll der Leser möglichst selbst besorgen: dem Allzuzaghaften und Allzufaulen ist im Anhang auch noch diese Mühe abgenommen. Es ist dies also so amüsant und einfallsreich erzählt, datz auch der härtest gesottene Zahlenfeind auf seine Kosten kommt.
— Nikolai Ljeßkow: Das Schreckge- f p e n ft. — Das Tier, deutsch von Henry von Heiseler, mit Zeichnung von Karl Wernicke (Karl Rauch Verlag, Dessau!) Reichtum an Phantasie, Kühnheit der Situationen, Schärfe der Charakteristik werden dem großen russischen Erzähler, der um die Mitte des vorigen Jahrhunderts neben Turgenew, Tolstoi unb Dostojewski trat, besonders nachgerühmt und sie zeigen sich auch in diesen bei- den Novellen, die trotz einer gewissen Formlosigkeit
Wie aus Dolkswohnungen Eigenheime werden.
Durch Erlaß des Reichsarbeitsministers wurde die eb-ereignung der mit Reichsdarlehen geförber- rn Volkswohnungen geregelt. Es erwies sich aus ^ohnungs- unb bevölkerungspolitischen Grünben le zweckmäßig, so den Volkswohnungsmietern die Möglichkeit zu bieten, ein Eigenheim zu erwerben. )er Kleinfiedlungsbau reicht nicht aus, um den igenheimwünschen der werktätigen Bevölkerung ochzukommen. Vielfach fehlt es an dem erforderten Gelände, auch ist nicht jeder geeignet und ge- villt, eine Kleinsiedlung zu bewirtschaften. Da aber er Erwerb von Eigenheimen ohne Hilfe bes Reiches _ir die breite Masse ber Bevölkerung kaum durch- ihrbar ist, klaffte eine Lücke, die letzt durch die Übereignung geeigneter Volkswohnungen zum Teil eschlossen wird. Für die llebereignung kommen nur ie als Ein- ober Zwe i f a milienhaus rrichteten Volkswohnungen in Frage, einerlei, ob ,s sich um Einzelhäuser ober Rechenhausbauten tanbett. Die llebereignung erstreckt sich auch auf ünftige Dolkswohnungen. Als Erwerber ist nur er jeweilige Wohnungsinhaber zuge- assen, wenn er seine Eignung in drei Jahren er« viesen bat. Gegen eine ungerechtfertigte gewinnbringende Veräußerung des Grundstücks werden Siche- nmgen getroffen, damit die Wohnung auch tatsäch- lich als Eigenheim erhalten bleibt. Den überwiegen- len Teil der zur Finanzierung des Baues auf- jxenommenen Darlehen wird der Erwerber in An- ircbnung auf den Kaufpreis übernehmen. Doch muß Hr mindestens die Hälfte des restlichen Reichsdar- Iahens in bar entrichten, jedoch nicht das Darlehen,. jl<!9 für die etwaige zweite Wohnung bewilligt ist fcft der Bewerber nicht in der Lage, die Barleistung ni erbringen, so kann ihm der spätere Erwerb des Grundstücks gesichert werden.
Oie völkische Sendung der Frau.
Berlin, 19. Nov. Auf einer Arbeitstagung der Keichsfrauenführung sprach Reichsorgonisationsleiter Dr. Ley zu den Gaufrauenschaftsleiterinnen. Er Dürbigte den Einsatz der Frau unb die vorbildlichen Leistungen der werktätigen Frauen. Schon jetzt seien, Untersuchungen darüber im Gange, welche B e • iufe man der Frau vorbehalten könne, ibne ihre völkische Sendung zu beeinträchtigen. Diese Bestrebungen würden nach dem Kriege in vergehendem Maße praktische Auswirkungen finden. Das Hochziel der F a m i [ i e n g r u n b u n g
Sihn ber 5ugenbbienftDerorbnung. ble & B. ben af)r bereits mttenbet dab-" .Der Tag ber gemein. Uebertritt von Schülern und Schülerinnen der jamen Entla sung der Achtzehniahrigen w^rd dem Volksschule aus dem Deutschen Jungvolk und dem nächst endgültig feftgdegt werden. Einstwellen ist Jungmädelbund in die HI. bzw. den DDM. an die der Tag für die Entlassung jeweils der 30. Sep- gemeinjame Schulentlassung knüpft, tember.
auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt das 14. Lebens-
>r Landwirtschaft von 1886 bis 1910 um rund 900 iifllonen. Nach dem Weltkriege wurden diese Zu- jinbe noch schlimmer Trotz aller Bemühungen des wates, der Gemeinden, der privaten ^Hugenotten- poften, brv Bausparkassen, kam der Wohnungsbau «cht oomFleck.
Wir haben, da der Nationalsozialismus seit der Kachtergreifuna zunächst Arbeit beschaffen, die Stiftung wiederherstellen und andere dringliche Aus- gilben in Angriff nehmen mußte, auf dem Gebiete be» Wohnungsbaues nur die schlimmsten Auswüchse hintanhalten können, aber unverrückt stand das Siel, dem arbeitenden Volke genü-genb Wohn- raum zu erschwinglichen Preisen zu vcrschafsen. Für das erste Nachkriegsjahr werden WO 000 Wohnungen gebaut werden, die geräumig flnb und deren Normalmietsatz monatlich etwa 30,— IlSR. betragen soll, wobei sich die Finanzierung des ! Bauvorhabens der Miete anpassen muß, nicht um- kehrt. Dieser soziale Wohnungsbau, dessen Aus- !aß in den nächsten Jahren noch gesteigert wird, ?bt Wohnungen von 62 bis 86 Quadratmeter (ohnsläche vor, die also alles überfteigen, was bis- ?r für diesen Mietpreis geliefert werden konnte, ie zentrale Leitung des sozialen Wohnungsbaues, :r verbilligende Einsatz des Reichsarbeitsbienstes nb andere Maßnahmen werden dieses große ozialwerk sichern. Der Führer weiß genau, wo ?m deutschen Volke ber Schuh drückt und er tui les, um die Nöte zu beheben. Er will, daß den ingen Ehen die Möglichkeit und die Freude gege- en wirb, in genügend großen Räumen ihre Fa- lilie auszubauen. Er sorgt für das Heranwachsende nb kommende Geschlecht. Die Privatindustrie und rr private Wille zum Eigenheim werden dädurch icht berührt. Sie werden weiter bestehen bleiben nb sich entfalten können, aber die Hauptsorge ist nb bleibt: dem schaffenden Volk als Ganzem die erdinalsorge zu nehmen, die Diele junge Ehen berschattete unb auch manchen Frontkämpfer uäUe, kein Hüsung, kein Heim zu haben ...
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