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Mittwoch, 20. Novemberl<>40
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(90. Jahrgang Nr 275
Erschein' tag heb. aubet Sonntags und fteiertaaS ©eilagen: TtejVUuftnerte (Siebener ftamilienblätter Hennat imBild DieSckolle
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ren. ohne selbst in den Strudel der Ereignisse ge-
Siam wartet ab
33on unseremLlS -Berichieistatter.
zurück, um seine Studien in Europa zu vervoll- kornmnen.
In Abwesenheit des Königs liegt die vollziehende Gewalt in den Händen eines vollziehenden Staatrates, der sich aus 15 bis 25 Personen zusammensetzt, einschließlich der Minister. Der wirkliche Herr im Lande ist aber der Innenminister Luang-Pradit, der übrigens Doktor der Rechte der Pariser Universität ist. So erklärt es sich auch, daß die siamesische Rechtsreform sich an die französische Gesetzgebung anlehnt. 5m Militär jedoch sind deutsche Traditionen bemerkbar, so haben z. B. 40 höhere Offiziere der Armee in Lichterfelde und in Potsdam ihre erste militärische Ausbildung erhalten, sie beherrschen fließend die deutsche Sprache und machen aus ihrer Vorliebe für Deutschland kein Hehl.
Es ist daher verständlich, daß vor allem.der ja- panisch-chinesische Konflikt und auch der europäische Krieg Thailand sehr nahe berühren, so daß die krie- aerischen Ereignisse hier mit gespannter Aufmerk, samkett verfolgt werden. Thailand ist der einzige vollkommen souveräne malaiische Staat im Fernen Osten. Er grenzt, nur durch die schmale Meerenge von Kräh getrennt, an den letzten britischen Macht- pseiler in Singapur, es ist umgeben von den englischen Protektoraten und hat seine Landgrenzen mit dem französischen Indochina. Um seine Neutralität unter allen Umständen wahren zu können, hat Thailand seine modern ausgerüstete Armee von 300 000 Mann mobilisiert und längs dem Mekong seine Garnisonen verstärkt. Aber wenn die Siamesen auch gute Soldaten sind, so ist der Geist des Landes doch nicht ein kriegerischer: zu mächtig [inb d i e Einflüsse des Buddhismus, der ia eine Ienseitsreligion ist und das Ziel der Menschheit nicht im politischen Kampf, sondern in der inneren Vervollkommnung und in der Erlösung von den irdischen Täuschungen sieht.
Das malaiische Volk der Siamesen ist sehr stark mit chinesischem Blut vermischt. Namentlich in den letzten Jahren hat die chinesische Einwanderung lawinenartige Formen angenommen, so daß die herrschende siamesische Kaste der Thai, nach denen das Land sich nennt, sehr viel Chinesenblut ausgenommen hat. Der sogenannte „Lock-Sin", Sohn eines Siamesen und einer Chinesin, zeichnet sich durch Rührigkeit und Intelligenz aus: er nimmt heute die meisten leitenden St-llun- gen im Lande ein. Das Ueberwiegen der chinesischen Einwanderung bedeutet aber nicht, daß Thailand ausgesprochen chinesenfreundlich ist. Man erkennt im Gegenteil in Bangkok gerne den schicksalsformenden Einfluß Jovans in Asien an und läßt sich von ihm leiten. Da noch alles im Fluß ist und die neuen Derhältnisie in Ostasien noch nicht stabilisiert sind, so versucht Bangkok seine vorsichtige Politik des bewaffneten Abwartens auch weiter durchmfüh-
Oie Erweiierungsklaufel des Oreimächiepakis.
Bei der Unterzeichnung des Paktes vom 27. 9. 1940, der nach dem Unterzeichnungsort und der Zahl seiner Teilhaber damals kurz Berliner Dreim ä.ch t e p a k t genannt wurde, war schon auf verschiedene Weise klargestellt worden, daß der Vertrag nicht etwa auf die damaligen Unterzeichner beschränkt ist, sondern den Beitritt weiterer Mächte offen läßt. Ia ein solcher Beitritt wurde sogar als erwünscht bezeichnet. Im Wort- laut des Paktes heißt es ausdrücklich: „Es ist ferner der Wunsch der drei Regierungen, die Zusammenarbeit auf solche Nationen in anderen Tellen der Welt auszudehnen, die geneigt sind, ihren Bemühungen eine ähnliche Richtung wie sie selbst zu geben, damit so ihre auf den Weltfrieden als Endziel gerichteten Bestrebungen verwirklicht werden können." Nach der Unterzeichnung betonte dann Reichsaußenminister von Ribbentrop, der den Pakt ein Milllärbündnis zwischen drei der mächtigsten Staaten der Erde nannte, in einer Erklärung zur Erläuterung der oben zitierten Erweiterungsklausel ausdrücklich folgendes: „3eber Staat, ber biesem Block selbst mit den Absichten, zur Wiederherstellung friedlicher Beziehungen der Völker beizutragen, beitritt, wird aufrichtig und dankbar begrüßt und zur Mitarbeit bei der wirtschaftlichen und politischen Neugestaltung eingeladen."
Der Sinn der Erweiterungsklausel, die gegen- märtig erneute Bedeutung erhalten hat, ist llar. Die vertragschließenden Mächte sind von sich aus und auf Grund ihrer Eigenschaft als Bündnispartner stark genug, um die von ihnen übernommene Ordnungsaufgabe — Deutschland und Italien in Europa, Japan, im Fernen Osten — durchzuführen. Aber gerade deshalb, weil das Endziel ihrer Vereinbarungen der Weltfrieden ist, steht jedem Staat der Beitritt zu der mächtigen Koalition offen, der über den Sinn des Friedens, über Völkerrecht, über die berechtigten Ansprüche der Nationen auf Lebensraum nach Maßgabe ihrer Bevölkerungen usw. ähnliche Anschauungen verttitt, wie die bisherigen Teilhaber des Dreimächtepaktes. Da nun der gegenwärtige Kampf berjeniaen Macht gilt, die nachgewiesenermaßen der grundsätzliche Gegner des Völkersriedens, des Völkerrechtes und der Lebensansprüche anderer Nationen ist, nämlich England, so liegt es in ber Natur ber Sache, baß insbesondere solche Staaten einen praktischen Nutzen in dem Beitritt zum Berliner Dreimächtepakt sehen werden, die besonders bittere Erfahrungen mit der imperialistischen Polizeipolitik Englands gemacht haben. Das mag bei dem einen Staat kürzere, bei dem anderen längere Zeit dauern. Aber je deullicher und greifbarer sich die Vortelle der Tatsache bemerk-
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten^
Bangkok, im November 1940.
Als die jetzt in Thailand (Siam) regierende Chakri-Dynastie den Thron bestieg, herrschte sie über die gesamte Malaiische Halbinsel mit Ausnahme des niederländischen Hafens von Malakka und der vorgelegenen Insel von Singapur. Alle die malaiischen Kleinstaaten unter ihren Radjas entrichteten dem Könige von Siam ihren Tribut in Form eines .silbernen Bäumchens< mit goldenen Blättern. Dem König wurden göttliche Ehren erwiesen, kein Untertan wagte sich ihm anders als kniend zu nähern. Seine Herrschaft war absolut bis zum 24. Juni 1932, und auch die alten Sitten und Gebräuche am Hofe wurden strikt aufrechterhalten, obwohl Bangkok immer mehr und mehr eine moderne Stadt wurde, in der der europäische Einfluß wuchs, wo neben den berühmten Pagoden mtt ihren vergoldeten Dächern elektrische Kraftwerke entstanden und Motorboote und Dampfer das bunte Gewimmel ber Dschunken auf bem Mekong ab- lösten.
Auch ber letzte absolute König Prajabhipok war ein aufgeklärter Herrscher, der Europa kannte und moberneren Gebankengängen sehr zugänglich war. Er erwog bie Schaffung eines Parlaments, gründete in feinem Reiche gute Schulen und schickte bie Prinzen unb bie Söhne ber Notabeln ins Ausland, wo sie entweder im Pagenchor in Petersburg ober bei ben Kadetten in Lichterfelde, aber auch an ber Sorbonne in Paris erzogen würben. Prajabhipok ließ sich nicht von ber sogenannten Klique in seinem Hose zu übereilten Entschlüssen drängen. Das wurde ihm jedoch zum Verhängnis! Drei höhere Offiziere wiegelten während einer Abwesenheit des Königs die Garnison von Bangkok auf, verhafteten einige Prinze und Generale unb zwangen den König bei seiner Rückkehr dazu, eine Verfassung zu unterzeichnen. Prajabhipok bankte halb barauf ab, da er mit einem Teil ber Reformen nicht einverstanben war, obwohl bie monarchische Staatsform auch in der neuen Verfassung beibehalten und die Person des Monarchen als heilig und unverletzlich erklärt worden war.
Nun wurde der kleine Prinz M a h i d o l zum König von Thailand ausgerufen dem die Minister und das Volk Treue gelobten. Aber der neue König wurde sofort mit feiner Mutter und seinem Bruder Pumipol sowie mit einem begrenzten Hofstaat nach Laulanne in bie Schweiz gesandt, um dort die Schule zu besuchen. Im Jahre 1939, nach Voll- enbung feines 13. Geburtstages, wurde König Ananda Mahidol von seiner Regierung aufgefor- bert. seinem Reich einen Besuch ab zustatten, um sich
erbeutet hätten und sogar die Verteidigungsstellungen an der albanischen Grenze bedrohten. In Wirklichkeit operierten die italienischen Truppen a u f ariechischern Gebiet auf weiten Frontab. schnitten, während sie sich auf die große Offensive vorbereiteten, die zur gegebenen Zeit kommen werde.
Zu den innerpolitischen Weisungen Mussolinis schreibt „Stampa", das Leben ber Nation müsse auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werben: den Krieg! Alles müsse auf den Krieg eingestellt werden, um die größtmögliche Leistungsfähigkeit zu sichern. Mit dem auszumerzen- ben bürgerlichen Widerstand habe Mussolini jene gemeint, bie am wenigsten unter bem Kriege zu leiden hätten und sich am meisten beklagten, bie am wenigsten zu bem gigantischen Aufwand zu bem Kriege beitrügen und jeden Vorwand benutzten, um Mißtrauen hervorzurufen. Gegenüber diesen Kreisen dürfe ep keine Rücksichten geben. Der harte Kampf, ber bas Schicksal ber Nation entscheiden werde, erfordere unbedingte Hingabe. Ferner hebt das Blatt als neue Enttäuschung für Churchill die Feststellung des Duce hervor, daß die Achse einen gleichartigen Block bilde, der keine Stelle des geringsten Widerstandes biete und überall in der Offensive tehe. Die Solidarität zwischen Deutschland und Ita- ien fei vollkommen; gemeinsam bie Voraussetzung ihres Kampfes, gemeinsam das Ziel.
Zwei Lt-Boote versenkten 45 220 MT.
Berlin, 19. Nov. (DJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Lin U-Boot versenkte vier bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 23880 BRT., ein anderes U-Boot ebenfalls vier bewaffnete feindliche Handelsschiffe, darunter zwei Tanker, mit insgesamt 21 340 BRT.
Die Angriffe auf kriegswichtige Ziele in England wurden in der Nacht vom 17. zum 18. November und am 18. November fortgesetzt. Auzer London waren mehrere Orte an der Südküste Englands, darunter vor allem Hafen- und Industrie» anlagen in Southampton sowie Rüskungs - werke in Mittel-England das Ziel der Bombenangriffe. Kampfflugzeuge des italienischen Fliegerkorps griffen eine Stadt an der Ost- küftss Englands mit gutem Erfolg an. Bei Angriffen auf Schiff sziele und Geleitzüge an der britischen Ostküste gelang es, zwei Handelsschiffe mit je 3000 BRT. zu versenken und drei weitere schwer zu beschädigen.
Nächtliche Angriffe einer geringen Zahl britischer Flieger auf deutsches Gebiet waren wirkungslos. Flugzeugverluste sind nicht eingetreten.
in Bangkok unter großen Feierlichkeiten krönen zu lassen. Er wurde in seiner Hauvtstadt mit Liebe unb Begeisterung empfangen, die Truppen paradierten vor ihm, er gründete eine thailändische Iugendorga- «n, ... >
nisation, kehrte aber bald wieder in die Schweiz «zogen werden zu wollen.
Oer Führer ist heute in"
ien eingetroffen.
Dien, 20. Nov. Der Führer ist heute um 10 Uhr in Dien eingetroffen.
Ribbentrop und Ciano treffen ungarische Staatsmänner.
Salzburg, 19. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und der Königlich Italienische Minister des Aeuhem Gras Lian o treffen heute In Dien ein. Auf Einladung der Reichsregierung treffen der ungarische Ministerpräsident Graf Teleki und der ungarische Außenminister Graf Lsakl am 20. November in Dien ein.
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Den Engländern verschlägt es den Atem, wenn sie an die Intensität denken, mit der die diplomatische Aktion der Achse fortschreitet. Auch die Zusammenkunft Ribbentrops und C i a n o s mit den ungarischen Staatsmännern in Wien wird sie darüber belehren, daß das Gesetz des Handelns in unserer Hand ist unb bleibt, daß bagegen bie britische Regierung keine Aussicht hat, bie Initiative in biesem Kriege roieber an sich zu reißen. Der europäische Kontinent schließt sich im Sinne der Achse und bes Dreimächtepaktes immer fester zusammen, well er in bem Ziele einig ist, eine Wiederkehr ber britischen Fremdherrschaft für immer unmöglich zu machen. Die Verantwortlichen, Die heute bie Völker Europas regieren und führen, haben saft ausnahmslos erkannt, baß bie nicht ab- reißenden Krisen, Unruhen und Kriege der Der- aanaenheit zum größten Teil aus die englische Intrige, auf das englische Bedürfnis zurückzu- führen waren, unseren Erdteil in einem Zustande der Labilität und ber künstlichen Zersplitterung zu erhalten. Man weiß auch, baß um dieser egoistischen Zielsetzung willen der gegenwär- ttge Krieg von England entfesselt wurde unb nach Möglichkeit über ben ganzen Kontinent ausgedehnt werben sollte.
Mussolini hat rn seiner Rede am Jahrestage
der Sanktionen diese englische Kriegsschuld noch einmal ausdrücklich festgestellt und daraus die Not- wendigkett abgeleitet, bett mvbernen Puniern bas Schicksal des alten Karthago zu bereiten. Es ist bezeichnend, mit welch läppischen unb nichtssagenben Rebensarten bie englische Presse auf bie siegesgewisse Ansprache bes Duce reagiert hat Reuter beispielsweise schrieb, es sei interessant festzustellen, baß, währenb der Duce in Rom über bie Lage sprach, sein Außenminister mit Ribbentrop und Tuner in Salzburg zusammen getroffen wäre, lieber den Zweck dieser Salzburger Besprechungen sei aber offiziell nichts bekanntgegeben worden, und die damit in Zusammenhang stehenden Gerüchte würden „in Großbritannien nicht ernst genommen". Das ist alles, was Churchills amtliche Stimme über diese wichtige Phase der politischen Entwicklung zu sagen weiß. Genau die gleiche Hilflosigkeit spricht aus einer anderen Bemerkung Reuters wonach bie „fieberhafte biplomatifche Tätigkeit" bas Ziel habe, „in ber internationalen Domäne einen Erfolg zu erzielen, der b a s P r e st i g e der Achse bei den Neutralen neu beleben könnte".
Inzwischen dürste Reuter gemerkt haben, daß es sich hier nicht um Prestigeangeleaenheiten, sondern um recht handfeste E n ts ch l ü s s e gehandelt hat, deren Verwirklichung freilich erkennen lassen wird, daß das brittsche Anlehen bei allen maßgebenden Mächten auf den Nullpunkt gesunken ist. England steht eben schon gänzlich außerhalb des europäischen Hauses, es hat keinen Einblick mehr in die Vorgänge der kontinentalen Politik.und muß nun auch seine mit dem Dreimächtepakt begonnene Ausschaltung aus dem Feld der interkontinentalen Politik ermarten. H. Ev.
Auch Botschafter Kurusu
in Wien einaetroffen.
D i e n. 20. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der japa- nische Botschafter In Berlin, Surufu, traf heule vormittag in Wien ein.
Oer Führer empfing Serrano Suner.
Oer Kampf gegen die „englische Hydra"
Italienische Stimmen zur Rede Mussolinis.
Mailand, 19. Nov. (Europapreß.) Aus der ij Rebe Mussolinis heben bie oberitalienischen Blatter i hauptsächlich bie Schlußfolgerung hervor, baß ber deutsch-italienische Block den Sieg schon in feiner rasche habe. So schreibt „Corriere della Sera der ■| Sern der Rede liege in der von neuem bestätigten ' Vew.ßheit, daß ber militärische unb politische Sieg ! «richt mehr ben Achsenmächten entgehen könne, sondern schon fest in ihrem Besitz sei. Indessen erscheine Lnqland wie eine Hydra mit sieben Köpfen, die — wie in der Mythologie — t m • inerwiedernachwüchsen. Das ändere jedoch ! nichts daran, daß England den Krieg schon jetzt verloren habe Diese Gewißheit liege im B^ vußtsein von Freund und Feind und gewiß auch in dem bes intellektuellen Teils der englischen Be- i Folterung. „Stampa" schreibt, Mussolini habe eine nachtvolle militärische und politische Darlegung von ter Verantwortung für den Krieg bis ;ur Grundlage des Friedens gegeben. Er habe auch Sie Wahrheit über btf Luftangriffe auf Tarent und ien Krieg in Griechenland bargetegt. ,iPopolo bi Roma" schreibt: „Nachdem Frankreich besiegt unb tamit bie Erfüllung aller unserer Forberungen gesichert ist, hat das faschistische Italien letzt als döchste Ausgabe, zulammen mit bem verbündeten Deutschland England und seine Schützlinge zu schla- xen. Unsere Streitkräfte smd mehr als aus
reichend, und unsere Waffen werden immer vollkommener und tödlicher." Erst nach bem Siege wird der Friede gerecht unb bauerhaft fein: ber Friede der Achse!"
Der Krieg, so betont das halbamtliche Giornale d'Jtalia, werde nicht auf bem Papier, sondern zu Lande, zu Wasser und in der Lust und nicht mit Worten, sondern mit Taten entschieden. Das italienische Volk habe seit dem 10. Juni gewußt, daß der Krieg hart, schwierig unb lang sein werde. Es wußte, daß es in Großbritannien der größten Seemacht der Welt und einem Imperium entgegentrat, bas über ein Viertel ber Wett herrschte. Das ttalienische Volk habe sich also nicht, wie die imperialen Demokratien, der Illusion hingegeben, daß der Krieg eine angenehme Iagd- partie sein würde, bei der der Jäger in aller Ruhe bas Wild zur Strecke bringen könne. Italien wisse, daß es Opfer bringen müsse unb sei auf diese Opfer stolz. Das ttalienische Volk weise aber auch die englischen Lügenmeldungen zurück, bie die Tatsachen willkürlich verdrehen unb von nicht vorhan- denen englischen unb griechischen Siegen faseln wollten. Wenn man die englisch-griechischen Wehr- mad)tsberid)te lese, so könne man glauben, daß bie Griechen an allen Stellen siegreich seien und den italienischen Truppen hart mitfoielten, ja, ganze Divisionen vernichtet und zahlreiches Kriegsmaterial
Am Montag empfing der Führer in Gegenwart bes Reichsministers bes Auswärtigen von Ribbentrop den spanischen Minister des Aeußeren Serrano Suner ju einer längeren Unterredung Halb- linfs hinter bem Führer der italienische Außenminister Graf Cian o. Im H'ntergrund gesandter Dr. Schmidt und ganz rechts ber deutsche Botschafter in Rom do n M a ck e ns e n.
Hoffmann-M.) — Serrano Suner hat inzwischen, wie wir bereits gestern melden konnten, Deutsch- ' land wieder verlassen, um nach Spanien zuruckzukehren.


