reinigt Alles!
Slei nhersteller: PJosJIöte.Seifenfabriken.Giessen
ingen, eine sich moralisch und politisch fieünat im Rücken. Er hat, mit Waffen seine stolzen. Waffen, noch im Feindes-
eiiii' und des fiel' M
Dec Optiker amSahnhofl
Kein Versicherungsschutz bei Trunkenheit am Steuer.
land stehend, niederlegen müffen, weil die Gesamt- fiihrung des Deutschen Reiches nicht genau so tapfer und beharrlich war wie er selbst, lieber zwei Millionen Tote und über vier Millionen Verwundete sind die Zeugen des Weltkriegsfrontsoldaten vor
Paris, wie wir es sehen
Von SS.-Kriegsbenchier Dr. Holh (SS.-PK.)
Kleine politische Nachrichten.
Im Anschluß an die Sitzung des Reichstags, der der italienische Minister des Aeußern, Graf Ciano, beiwohnte, gab der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop zu Ehren des Gastes einen Empfang im kleinen Kreise.
Auf Grund des Gesetzes über die Sequestrierung des Eigentums feindlicher Staatsangehöriger wurde die 6500 Hektar große Ducea Wood Nelson in der sizilianischen Provinz Eatania vom italienischen Staat eingezogen, deren gegenwärtiger Besitzer der englische Viscount von Bridford, Nelson R o w l a n d , war. Mit der „Ducea", einem blühenden Gelände in Sizilien, sowie mit dem Titel eines Herzogs von Bronte wurde seinerzeit Admiral Nelson von den Bourbonen für die Ermordung des neapolitanischen Admirals Caracciola belohnt.
Vom spanischen Staatschef wurde durch Dekret dem Präsidenten der R publik Salvador General Maximiliano Marfines das Groß- treuz des Ordens der Isabel la Eatolica verliehen. Den gleichen Orden erhielt auch der f r ü h e r e ch l - Ionische Botschafter in Madrid, Auretto Nu- nez Morgado, der während des spanischen Bürgerkrieges zahlreichen Nationalspaniem durch Aus- nalmre in der chilenischen Botschaft das Leben reb- tete und später von der chilenischen Regierung abgesetzt wurde. *
Wie die chilenischen Zeitungen melden, hat Chile Brasilien mit der Wahrung seiner Interessen in Spanien beauftragt, während Spanien nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen Italien mit der Wahrnehmung der spanischen Belange in Chile betraute.
Kunst und Wissenschaft.
Der,ning des Nibelungen^in Bayreuth
Kameraden -es Sieges.
Don Michshauptamisleiter Sanas Oberlindober, Reichskriegsopferführer.
Bedeutung.
Kraftwagen müffen mit der Eisenbahn reisen.
Durch die neuen Richtlinien der Reichsbahn für die Wagengestellung ist angeordnet, daß t r t e g s - oder lebenswichtige Guter bei ber Wagen- aestellunq vor anderen Gütern zu berucksichtiaen smo. Dabei sind als kriegs- oder lebenswichtig Kraftwagen und Kraftwagenuntergestelle besonders genannt, und zwar ohne Unterscheidung nach Last- und Personenkraftwagen. Wie der Reichs- Verkehrsminister mitteilt, wird bei dieser Sachlage die Ueber ührung eines Kraftfahrzeuges a u s d e r Straße von der Fabrik zum Abnehmer oder sonst bei Standortverlegungen in der Regel nicht zu rechtfertigen sein. Insbesondere haben die Verwaltungsbehörden gegenüber Anträgen aus Er- teilung von Einzelgenehmigungen zwecks Uebersuh- rung größte Zurückhaltung zu beobachten. Die An- tragsteller sind im allgemeinen auf die B e n u tz u n g der Eisenbahn zu verweisen.____________
6aubti<firrftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Ttrllveraewr^d« Heinrich Ludwig Neuner. Verantwortlich für Poum, Nno^dMde^Dr Fr W. Lauge: Mr Stadt Gießen. Provü« und Wtrtlchart: Ernst Blumschein ^beurlaubt): L B.: Heinrich Ludwig Neuner: iür Sport: Heinrich Ludwig Neuner. - Ä
Druck und Verlag' Brühllche UniveriitL^SdruSevet R.Lange «. «. verlagsleiter: Dr.. Ing. Erich Hamann: Stt«eiaenleiter. HanS Beck. m<»»^vortlick> für den Inhalt der An-eigen: Theodor Kümmel <ßLw.8.
ihren Mann geftanben und sind stolz darauf, ein Kraftquell dieser Revolution zu sein.
Die nationalsozialistische Außenpolitik konnte, gestützt auf die revolutionäre Kraft eines solchen Volkes, seiner inneren Einheit, seines Wehr- und Wirtschaftswillens, durch diplomatische Erfolge dem Reich im Osten und im Süden den Rücken fteihal- ten, neue zuverlässige Freunde gewinnen und damit die Voraussetzung zum Siege mit der Waffe begründen.
So steht heute ein ganzes Volk, seine Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik, jeder einzelne beut« sche Mensch, Bauer und Arbeiter, Techniker Unb Chemiker, Industrie und Ernährungswirffchaft, in felsenfestem Vertrauen zu dem Frontsoldaten von heute. Ihr Kriegsdienst ist rastlose Arbeit für bie fechtende Truppe, ihr Kriegsziel ist ber Sieg. Ihre Anerkennung für die Erfolge ber kämpfenden Front erschöpft sich' nicht in bürgerlichen rauschenden Siegesfeiern, sondern findet Ausdruck in noch gesteigerter Arbeit und in noch tieferem Glauben an die deutsche Führung.
Weltkriegsfrontsoldaten stehen heute mit ihren jungen Kameraden bei allen Waffen unserer Wehrmacht, Weltkriegsfrontsoldaten sind Reichsleiter,
Reichsmin'ister und schlichte Arbeitsmänner der inneren Front. Sie tun ihre Pflicht dort, wo die Führung sie hingestellt hat. Mit solcher Pflichterfüllung erkämpfen sie ihren Anteil am Siege.
Weltkriegsfrontsoldat und erster Frontsoldat von heute ist Adolf Hitler, der Führer. Er allein vermag die Leistungen in zwei Kriegen mit dem rechten Maß zu messen. Denn er setzt die Kämpfer da ein, wo sie nötig sind. Wir aber, die Weltknegs- frontfoßjaten, wollen treue Kamera d s ch a ft pflegen' zu den Frontsoldaten von heute. Wir sind als Soldaten des Führer die zu jedem Einsatz bereite wehrhafte Mannschaft unseres Volkes.
Was wir von 1914 bis 1918 begonnen, vollendet ein neues Geschlecht deutscher Frontsoldaten. Ähr Sieg ist der unsere, der gemeinsame Siegespreis ist aber die deutsche Zukunft.
zösischen Revolution vergiftet wurden.
Von Deutschland ist eine neue Revolution ausgegangen, die seinem Volk einen neuen Geist gegeben hat. Es ist bie Revolution um die Freiheit der deutschen Lebensauffassung. Freiheit heißt für uns nicht Ablehnung von Pflichten, sondern frei sein bedeutet, in unferm ©ei ft leben und lei ft en zu können! Während andere Völker altern, besinnen wir uns auf unsere eigenste Kraft. Wir sind darum ein starkes, junges Volk, das jetzt erst beginnt, zu feiner ganzen Größe zu erwachen. Und deshalb stehen mir tticht klagend an den Gräbern unserer Soldaten dieses Feldzuges von 1939/40. Wir wollen, daß die große Zukunft unseres Volkes und Reiches ihrer großen Opfer würdig ist. So marschieren und kämpfen Deutschlands Sohne im Bewußtsein ihrer großen Aufgabe. Für uns ist der Soldat und Kämpfer Symbol. Je größer die Zukunft, desto härter bie Anstrengungen und Opfer.
Was aber will ein Volk noch von seiner Zukunft erwarten, das Söldner aller Rassen zu seinen Soldaten, d. h. zu Trägern seiner Kultur macht! Nein — Frankreich scheint mir ein st erbendes Vo l k zu sein, das sich auf den letzten Trümmern seiner alten Kultur sonnt. Wem fiele es nicht auf, wie wenig Kinderwagen man in Paris sieht! Lebensgenuß heißt die Devise, fort mit allen Lebenspflichten. Und auf der anderen Seite sehe ich mein Vaterland: jung und lebenskräftig. Seine Zukunft liegt nicht zuletzt in feinem wieder wachsenden Kinderreichtum, in dem neu erwachten Willen zum Kinde. Seinem Volke Kinder schenken wollen, bedeutet freiwillig Pflichten auf sich zu nehmen um der Zukunft willen. Und in dieser Zukunft werden wir eine neue Epoche große Kultur erlebe*.
vieles, bas uns nachdenklich und aufmerksam werden läßt. £
Die Pariser Generation von heute erscheint uns im großen Gesamtbild weder als ein einheitlicher noch als ein rassisch wertvoller Typ. Das Volk, das heute in Frankreich lebt, ist weder groß noch schöpferisch, es ist überhaupt kein Volk in deutschem Sinne. Der Franzose liebt bas geruhsame Leben, bie Freude und den Genuß. Sein Lebensziel ist es, sich früh zur Ruhe setzen zu können, um auszuruhen und von den Früchten seiner Arbeit zu zehren. Er liebt bie Feste unb die Freuden um ihrer selbst willen. Er möchte genießen — das nennt er leben! Er lehnt es ab, sich Pflichten zu beugen, das nennt er „Freiheit"!
Alles was an großen Kulturwerten auf dieser Welt geschaffen wurde, ist immer und zu allen Zeiten nur aus dem Fleiß ber Menschen heraus entstanden, die über ihre persönlichen Ansprüche hinaus mehr gearbeitet haben, um mehr zu leisten als nur die Früchte ihrer Arbeit zu verzehren. Auch Deuffchland hat lange Zeit dem Geist ber Französischen Revolution gehuldigt und das Schönleben dem arbeitsreichen Lebensinhalt vorgezogen. Es wurde arm dabei wie alle Völker, die von der Fran-
lebenden Generation zu tun.
Ein Mann, der leidlich deutsch sprechen konnte, sprach mich im Cafö de la Paix vom Nebentisch an, um mich zu fragen, was wir Deutschen eigentlich mit der Aufwerfung des Rassenproblems bezwecken wollten. Bevor ich ihm eine ausreichende Antwort erteilte, promenierte an uns ein großer Neger mit einer kleinen, zierlichen Pariserin vorbei, die einen Kinderwagen mit einem kleinen Kind vor sich herschob. „VoilL!" sagte ich zu ihm, „finden Sie das in Ordnung?" Unverständlich schaute er mich an. Er fand nichts dabei, daß Schwarze und Wtziße zusammen Mischlinge zeugten. Das ist in Paris eine alltägliche Erscheinung, und in den Revuen klatscht man zu den Negertänzen eines schönen Mischlings genau so gerne Beifall wie zu dem Wiener Walzer einer weißen Frau. Auch auf der Straße und in den Eafss interessieren sich ber Pariser und bie Pariserin genau so für die Partner anderer Rassen wie für die der eigenen. Was wir mit gesundem Instinkt als Rassenschmach empfinden und ablehnen, gilt in Paris für ganz natürlich. Man findet nichts dabei. Und so sehen wir, die wir mit offenen Augen jene Menschen betrachten, die uns noch vor kurzem mit ber Waffe in ber Hand gegenüberftanben, so
Tie lurbinenteffel im Galaher ElettrlzttSIswerr explobiert.
Im Elektrizitätswerk von ®ala£
ter gewaltigem Knall die Turdmenkesse. Dabei ' wurde das ganze Gebäude zerstört. Fünf Menschen wurden getötet unb 14 verletzt. Infolge ber Explosion war die Stadt Galatz stunbenlang ohne Strom. Die Straßenbahn unb das litfie Leben, soweit es von ber Stromzuführung abhängig ist, standen still. Die Ursache der Explosion ist bis jetzt noch nicht geklärt.
von den Flugzeugen noch aus einer Höhe von 3500 Meter unb einer Entfernung von über 200 Kilometer gesichtet werben' konnte. Man sah ein Flammenmeer und beobachtete, wie das aus den explodierenden Behältern herausfließende Benzin auch die benadyb arten unterirdischen Behälter ergriff. Die britische Verteidigung zeigte sich absolut unvorbereitet und überrascht, weil das britische Kommando es nicht für möglich hielt, daß von den italienischen Stützpunkten w e - gen der weiten Entfernung ein solcher Angriff unternommen werden könnte. Der in die Milliarden gehende Schaden fft um so schwerer, als dadurch die Versorgung der englischen Flotte im östlichen Mittelmeer mit Treibstoff außerordentlich erschwert wird. Der Brand in Haifa wird auf Grund seiner großen Ausdehnung mindestens mehrere Tage anhalten.
ORoofeveW begründet seine Kandidatur. Chikago, 20. Juli. (DNB. Funkspruch.) Dor der Demokratischen Konvention in Chikago hielt Präsident Roosevelt eine Rede, um seinen Beschluß, sich zum bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf zu stellen, zu begründen. Er ließ sich, wie üblich, die Gelegenheit nicht entgehen, unter reichlichem Gebrauch seines demokratischen Wortschatzes und bewußter Verkennung der geschichtlichen Zusammenhänge die kriegerischen Ereignisse in Europa auf seine Art zu schildern. Seinen Zuhörern beteuerte er, nur mit widerstrebenden Gefühlen zu sprechen. Er beschwor sie zu glauben, daß er den persönlichen Wunsch habe, sich zurückzuziehen, unb daß er 1936 die Absicht gehabt habe, am Enbe ber 2. Wahlperiobe die Verantwortung in anbere Hände zu legen. Doch sei ihm selbst jetzt die Erkenntnis gekommen, daß „sein Gewissen es ihn nicht erlaube", den Ruf zum Dienst am amerikanischen Volk zurückzuweisen. Er gab an, nur dem Ruf der Nation zu folgen.
gehen müssen.
Deshalb ist auch nicht die wehmütige Erinnerung an das, was einmal war, sondern die Verpflichtung aus einem heldischen Kampfe die in die Zukun t schreitende Tradition eines innerlich erneuten Volkes. Die nativnalsozialistische Wehrmacht ist aus solcher Tradition heraus gewachsen, und der Frontsoldat von heute wurzelt in seinem Volke und der heroischen nationalsozialistischen Idee.
Er weiß, daß ihm sein Volk bie besten und schärfsten Waffen schmiedet, er weiß, daß sein Volk eben so tapfer und einsatzbereit in diesem Kriege kämpft wie er selbst und seine Führung.
Die ersten Schlachten in diesem neuen Kriege sind schon in den Versammlungen und Kundgebungen der NSDAP, geschlagen worden. Das Ringen um die deutsche Volksgemeinschaft, die lleberroinbung von Standesdünkel und Klassenhaß, die Beseitigung des Parteiirrsinns unb der Gelbsackherrschast, bie Ausschaltung artfremden Wirkens und Wesens im innerdeutschen Leben waren die ersten Siege in diesem Kriege. Im Kriege gegen bas Weltjudentum unb die plutokratischen Mächte, bie sich jetzt ber Waffen irregeleiteter Völker bebienen.
Die nationalsozialistische Revolution hat diese ersten Siege in einem gigantischen Weltkampf erfochten, aus ihr sind die Kräfte zum Kampfe gegen die Rohstoffmonopole geboren worden, aus ihr sind die Quellen ber inneren unb äußeren Aufrüstung geflossen, ihre ersten Siege bebeuten bie ©runblagen der nationalsozialistischen Wehrmacht. Die Welt-
NSK. Niemand kann stolzer sein aus die Waffen- l erfolge der jungen Wehrmacht, als gerade der 1 Weltkriegsfrontsoldat, dem trotz aller ‘ Tapferkeit und aller Opfer das Schicksal doch den . Endsieg versagt hat. Unsere jungen Kameraden von - der nationalsozialistischen Wehrmacht fochten an den i Gräbern der tapferen deutschen Soldaten, ihrer Väter, die es dicht rnchr erleben durften, daß der Führer und seine Wehrmacht das vollenden, was sie, die Toten, einst begonnen haben, die endgültige Sicherung des Deuffchen Reiches.
Der Frontsoldat von heute kämpste aus beinahe den gleichen Schlachtfeldem mit den gleichen Gegnern. Er ist genau so tapfer wie bie es waren, die vor 25 Jahren gefallen sind, er setzt fein Leben genau so unverzagt ein wie jene, er rammt wie sie jede Strapaze und Entbehrung aus sich, er schreckt wie sie vor feiner Ausgabe unb keiner Gefahr zurück, unb doch ist er ein anderer wie der Frontsoldat von 1914/18.
Er weiß, warum er Krieg fuhren muß unb fennt den Sinn des Krieges, er braucht sich nicht jene Fragen zu stellen, die uns jahrelang gequält unö lerrrtten haben, die die innere Widerstandskraft von Front und Heimat zerfraßen. Er kämpft f u r d a s Leben unb den Lebensraum feines Volkes, bas die Gegner vernichten wollten, er kämpft für eine Weltanschauung, die feinem Blut, feinem Stolz, feinem ganzen Wesen entspricht, und ist allein deshalb unbesiegbar.
Siegen aber wird ber deutsche Fronffolda von heute, weil seine Tapferkeit, seine Pmfatzbereltschast, seine Treue unb seine Beharrlichkeit eingesetzt sind von einer Führung, die S^nau so tapfer, so end schlossen, so treu unb fo beharrlich ist wie er selbst. Er kann deshalb in seine Führung das gleiche Vertrauen setzen, wie die Führung aus ihre Soldaten Das gibt ihm neben dem materiellen Ueberge- wicht in feiner Bewaffnung unb Ausbildung die innere mor alische U e berl egenh eit über seine Gegner und bie Gewißheit des Sieges.
Der Weltkriegssoldat von 1914/18 hatte zwar bas Gefühl der persönlichen Ueberlegenheitiedem einzelnen Gegner gegenüber, aber er mußte chon 1914 unter bedrückendem Munitionsmangel seine An- fanasfiege schwinden sehen, er kämpfte gegen eine gewaltige Ueberlegenheit an Menschen und Material, die sich von Kriegsjahr zur Kriegsiahr immer mehr aefteiaert hat, er mußte durchhalten auch noch im Ringen mit immer empfindlicher fühlbaren Mangelerscheinungen, eine sich moralisch unb
der Geschichte.
Es ist fein Zufall, sondern das gütige Walten der Vorsehung und ihre Anerkennung für einen Heldenkampf ohnegleichen, daß es ein Weltkrieg s - frontf olbat, Adolf Hitler, war, der das deutsche Volk wieder zur Besinnung, zu Pflichtbewußt- ein und zur Selbstbehauptung gebracht hat. Es ist kein Zufall, sondern aeschichtliche Gesetzmäßigkeit, daß die ersten Nationalsozialisten bewahrte F r o n t- kämpfer aus dem Weltkrieg gewesen sind. Die heute das Großdeutsche Reich tragende Idee, die nationalsozialistische Weltanschauung, ist in den Schützengräben geboren. Ohne Adolf Hitler und ohne diese Idee hätte das deutsche Volk im Sumpfe der Parteien und der Korruption unter«
NSK. Auf dem Place de la Concorde in Paris erleben wir deutsche Militärmusik. Diele Feldgraue und Taufende von Zivilisten säumen das weite Rund, um den Klängen des Musikkorps einer Division zuzuhören. Mit großem Interesse mustern die Pariser bie Felbgrauen im Stahlhelm, die hier den einmaligen Marschrhythmus deutscher Militärmusik erklingen lassen. Nach jedem Marsch setzt neuer, lebhafter Beifall ein. Als das Mufikkorps abmarfchiert. beginnt ein wildes Laufen. Alle wollen den Achtungsmarsch des deutschen Soldaten sehen.
Es ist fast auf den Tag ein Jahr her, da fand auf diesem selben Platz bie 150-Jahr-Feier der Französischen Revolution statt, und bie Franzosen umjubelten hier bie englische Garde, die an diesen Feierlichkeiten teilnahm. Gehört es zum Ehmakter dieser feftfreubigen Pariser, jedem zuzujubeln, ber in ihre Mauern zieht? Uns Deutschen ist eine solche schnelle Umstellung unverständlich, uns will sie würde- unb charakterlos erscheinen. Als Reichsleiter Alfreb Rosenberg vor gut Jahresfrist in München bavon sprach, baß jene 150-Jahres-Feier der Französischen Revolution wohl eine ber letzten großen Feiern für den Ungeist dieser Epoche sein dürfte, ahnten wir nicht, daß sich fein Wort fo schnell erfüllen mürbe.
Alle die deutschen Soldaten, die durch die Erneuerungsbewegung der deutschen Revolution eine klare, bestimmte Lebensauffassung gewonnen haben, erleben dieses Paris mit sehr gemischten Gefühlen. Völlig unverstänblich erscheinen ihnen diese Menschen. Hier ist ein gewaltiger Zwiespalt! Jener Geist, ber einst diese Stadt im Laufe langer Jahrzehnte zu einem steinernen Dokument eines Aufbauwillens werden ließ, hat nichts, ja überhaupt nichts mehr mit dem Geist der heute in den Mauern von Paris
Das Reichsgericht hat die Rechtsprechung zur Trunkenheit am Steuer in ber Frage des Der- icherungsschutzes durch eine neue Entfcheibung we- entlich ausgebaut und den Versicherungsschutz be- chränkt. Nach den allgemeinen Unfallzusatzversiche- rungsbedingungen sinb Unfälle infolge von schlag-, Krampf-, Ohnmachts- unb Schwinbelanfällen sowie von Geistes- unb Bswußtseinstörungen von ber Versicherung ausgeschlossen. Während das Kammergericht biese Ausschlußklausel bisher nur bei sinnloser Trunkenheit angewandt hatte, sagt das Reichsgericht jetzt, daß eine Bewußtseinsstörung im Sinne dieser Bedingungen nicht mit völliger zeitlich begrenzter Bewußtlosigkeit gleichzustellen sei. Sie erfordere also nicht em völliges Versagen der Sinnestättgkeit, sondern nur eine die Aufnahme- und Reaktrons- fähigkeit nicht unwesentlich beem- rachtigende Störung. Eine solche Storung könne durch Alkoholgenuß hervorgerufen werben. Im Gegensatz zum Berufungsgericht, das eine Bewußtseinsstörung nicht annehmen wollte, erklärt das Reichsgericht, daß erfahrungsgemäß em im Alkoholraufch Befindlicher burchaus imstande sein könne, durch Hebung beherrschte Handlungen und Bewegungen noch auszuführen, ohne sich dessen klar bewußt zu fein. Das gelte auch vom Fahren eines Kraftwagens. Die Betätigung des Versicherten vor dem Unfall, das Fahren einer Strecke von 3 Kilometer und sein Verhalten m-der Kurve, vermöge nicht die Möglichkeit einer für den Unfall ursächlichen Bewußtseinsstörung auszUschlie- ßen. In dem zur Entscheidung stehenden Falle hatte der tödlich Verunglückte eine'Lebens- und Unsall- zusatzversicheruna geschlossen. Die Versicherungsanstalt lehnte die Auszahlung ber Unfallversicherungs- lumme ab. Die „Deutsche Justiz" bemerkt zu ber Entscheidung, daß das Reichsgericht ber Ausschluß- Häufel die richtige Auslegung gegeben habe, tfur jeben Unfallversicherten, insbesondre aber für einen Kraftfahrer, ber in betrunkenem Zustande fein Fahrzeug steuert, fei die Enffcheidung von weitreichender
Bayreuth, 20.Juli. (DNB. Funkspruch.) Die beiden vollstänbigen Festspielaufführungen von Richard Wagners „Ring des Nibelungen vor den schaffenden Volksgenossen und bewährten Soldaten verschiedener deutscher Gaue begannen am Freitag mit der ersten Vorstellung des „Rheingold . Der jeden Tag wechselnde Besucherkreis gibt einer gegenüber früheren Jahren unverhältnismäßig größeren Zahl von Menschen die Gelegenheit das große musikalische Weltanschauungsdrama Richard Wagners aus der germanischen Mythologie in ber einzigartigen Darbietung der Bayreuther bühne ausschnittweise kennenzulernen. Die Besucher der „Rheingold"-Aufführung kamen aus dem Gau Salzburg. Sie erlebten eine unveränderte Wiedergabe der vorjährigen Neuinszenierung des Werkes durch den szenischen Erneuerer ber Bayreuther Aufführung Heinz T i e t j e n in den beispielhaften Bühnenbildern von Emil P r e c t o r i u s, Unter der musikalischen Leitung von Franz von Hvehlin, der das Orchester gegenüber ber Bühne stark zunm- hielt, erneuerten bie in vielen Bayreuther Aufführungen bewährten Sänger ihre rühmlich bekannten Leistungen. Neu in ber großen Aufgabe bes Wotan, in ber er mit Rubolf Bockelmann abwechseln wird, fügte sich Jaro Prohaskas glanzvoll ausstrahlender Heldenbariton in die erlesene ©pielgemem» schatt. Ein tosender Beifall aus beglückten Herzen dankte den Künstlern.
Aus aller Wett.


