Rundfunk-Kinderwagen für Soldatenkinder
Die Mütter von 56 Solbatenklnbem, deren Geburt burd) den Rundfunk verkündet wurde, sind von der
©auamtMeitung der N^rv. zu einer Weihnachtsfeier einaeloden worden. Bei dieser Gelegenheit wurden den Müttern die gcfpendeten Gaben überreicht. Unsere Aufnahme zeigt den Leiter der Wunsch-
l Natur. Da ist beispielsweise eine Apparatur, deren sich die Prüfungskommission in ihrem Untersuchung«- raum bedient, eine Apparatur, die innerhalb einer
für
Heeresverwaltung.
Aus dem Reich
rene Väter u n
un« Order
B- an ^0-
konzert^, Hein Mahler
i G o e d e ck e, mit der Kammersängerin Erna 6 q cf und dem Ganamtsleiter bei der Uebergabe der Kinderwagen an die Mütter. — (Scherl-Dilberbienst-M.)
vrdnung ausgeglichen. ne.
Da »«, LnhLltnl» be» Menschen i« l»lnem *♦
Oie Üntlabung von Güterwagen an den Feiertagen.
ii.
Im Laufe der geschichtlichen Entwicklung, von den Anfängen der Menschheit bis heute, hat sich das Verhältnis von Mensch und Raum in seinem Grundbestand nicht geändert. Viehzüchtende Nomaden strebten mit Gewalt nach neuen Weideplätzen. Ackerbauende Stämme brachten neuen Boden an Stelle des unfruchtbar gewordenen mit
Kein „Schlangenfraß" und „Srahweihan"
Oie Aufgaben eines Srsoh VerpflegungS.MagazinS.
in die Zehntausende.
Sind die Mengen da, ist ihre Heranschassting organisiert, taucht auch schon die zweite Frage auf: Wie bewahrt man sie vor dem Schlechtwerden? 3n erster Linie durch sachgemäße Lagerung und dauernde Ueberprüfung flirr gibt e» modernste Methoden und modernst« Hilfsmittel technischer
sind die Auflieferer von Waren und deren Beauftragte auch verpflichtet, die b-reitacstellten (Elfen- bahngüterwagen innerhalb der Deladefrtften zu belad t n.
Oer Zugendverteidiger für die IuoendaerlchtSbarkeit.
Kolonien sind Lebensraum.
Don Dr. 3- 0. Nrumboch, Leiter der Kaupiabieilung VI des Kolon alpolllifchen Amtes der NGDAP.
ftandard olifrechterhält
Die Verhältnisse einer Zelt, in der die größten Städte nicht über 50 000 Einwohner hinausgingen, kann man nicht übertragen aus eine Epoct)e, in der plötzlich der vorher ausreichende Boden durch Ackerbau und Viehzucht die Bevölkerung nicht mehr hinreichend tragen kann und sich in den Städten Millionen von Menschen neben- und übereinander ansammeln. Wen«, auch die Grundverhältnisse immer dieselben bleiben, sie müllen sich der Entwi.f- lung anpassen, um die Entwicklungserscheinungen zu meistern.
Man must umlernen aus die Ersruchernisse der neuen Zeit. Diese hat ihre Gruße nicht zuletzt daher, daß sie von Männern gestaltet wird, die diese Ersordeknstse klar erkennen und die an die Stelle überholter Begriffe und Zustände wie Imperialismus und Kapttalivmuo, eine neue Raumordnung und damit eine neue S o z i a l o r d - n u n g fetzen. Kolonien sind heute nicht mehr kapi talistische und imperialistische Domänen, sondern der notwendige zusätzliche Ü e b e n o r a u m einer ihren Qualitäten cni||H cd)cnheii und ihrem Lebensstandard nach lebenden Volksgemeinschaft.
9m Zuge der Neugestaltung de, Iuaendrecht. fordert Kammeraenchisrat Dr. Kestler, Mitglied des klugendrechtsausichusse» der Akademie für Deutsche, Recht, im „Deutschen Recht" auch den Iugendoer- te folger. Die Befähigung zum Jugendrichter werde heute sorgfältig geprüft, bei den Staatsnnwaltschal- ten seien Iugenosachbearbeiter eingesetzt. Auch die Jugendschöffen seien Beruf—rzleher, leben•er•
— d Mütter und in Zu
kunft auch HI.-Führer und BDM-Yüh- rertnnen Die gleiche Auswahl gelte für den Iugendstrafvollzug Da dürfe man auch am ver- leidiger nicht vorübergehen und ihn als einzigen ungeschult und zufällig sein lassen. Der IugenD—r- leidiger müsse über gediegene Kenntnisse des 9u- gendrechts verfügen, er müsse darüber hinaus Erzieher sein. Er müsse Mittler zwilchen dem Jugendlichen und dem Richter werden, Miterzieher de« Jugendlichen, sein ungeschriebener Schuhhelfer. Auch
ster Wichtigkeit.
Das dritte Problem des Ganzen ist das: Wie be- werkstelllgt man d e n Nachschub der notwen- di gen Verpflegung für die Truppen im Felde? Ge- wist, in erster Linie wird in Feindesland auf vorrätiges Material zurllckgcgriffen. Der Nachschub aus der Heimat soll nur seine Ergänzung sein. Dennoch sind die Mengen, die hinausgchen, grast genug. Da aber die Truppen die Verpflegung auf die Stunde genau brauchen, hat man sich nicht auf die Eisenbahn verlassen, sondern den Antransport möglichst auf Kraftfahrzeuge um gelegt, was wiederum eine groste Zahl von Fahrzeugen
Bei Industrie, Handel und Gewerbe bestehen noch immer Unklarheiten über die Ent- und Beladepflicht von Güterwagen an den Sonntagen, insbesondere an den bevorstehenden Weihnacht. tag en und am N e u j a h r s f e ft. Die Reichsbahn steht sich da- her gezwungen, wiederholt auf bit grast e n An- forberunaen an die Iran.porilesttunaen ie zu bewältigen hat, hinzuweifen Es laßt sich nicht vermeiden, dast der Güterverkehr auch an Sonn- und Feiertagen in größtem Umfang a b g e w i ck e l t werden must Durch Berard- nungen de, Reichsw'rtschaftsminister, wurde be»- halt) eine Tnt- und Beladep'licht von Guterwagen eingeführt Diese Verordnungen g e l t e n ri o d) Danach sind die Emp'änger von Waren und deren Beauftragte, z D Spediteur und Fuhrunterneh- mer, verpstichtet, innerhalb der von der Bahn festgesetzten Entladefrist zu ent- laden Das gilt insbesondere auch für die Samstage, Sonn'- und Feiertage mit Ausnahme de, 25 Dezember und des 1. Januar Am 24. und 31 Dezember besteht die Verpflichtung zum Ent- laden nur bis 14 Uhr. An den genannten lagen
machtmästige und politische Erschütterungen bemerk- bar, sei es durch Revolutionen oder andere inner« staatliche Erscheinungen. Diele sind «Ine selbstverständliche Folge der einsetzenden, durch die Raum, not bedingten Veränderungen Die völlige Neusar- mung der sozialen und der wlrtschastlichen Bedingungen. und ihre Einwirkung auf die politische Haltung brachte al, drittes im Gefolge eine wesentliche Aenderung des tultureüen, besonders aber des zivilisatorischen Lebensgesichtes der Völker. Insgesamt drängte somit alle» den weltblickenden Staatsmann neben einer sofortigen Lösung akut oustretender Sozialsragen zu einer Wiederherstellung der natürlichen R a u m g r u n b - läge ole Voraussetzung einer geordneten Lebens- Haltung de» Volkes.
bensraum in erster Linie seine soziale und wirtschaftliche Stellung bestimmt, so kam mit der eintretenden Raumoerknappung ganz folgerichtig, nicht etwa nur infolge der Industrialisierung, die soziale Frage in den Vordergrund. Diese ergab sich aus dem zu klein werdenden Raum und die dadurch bedingte Wirkung auf die Lebenshaltung. Die zutage tretenden Folgerungen, wie die Abwanderung der Menschen von der Landwirtschaft in die Industrie, vom Lande in die Stadt, die neuen Lebensbedingungen von Stadt und Fa. brik, sind erst Folgeerscheinungen der aus dem Gleichgewicht gebrachten natürlichen Zuordnung des Menschen zu seinem Raum.
Durch dieses Auftreten der sozialen Frage mach- ten sich in allen Völkern, die von der piötzsich ein- setzenden Raumnot betroffen wurden, tiefgehende
Unsinn und für eine Neuerungen aus jedem-------
Jahrhundert sie brachten, bedingen auch eine Neuregelung des Verhältnisses Mensch und Raum Alle Zustände sozialer, wirtschaftlicher, politischer und kulturell ziolllsatorlscher Art erfahren dann zwangswelfe eine Aenderung, wenn Erschütterung gen In der natürlichen Zuordnung einer entsprechen- den Krastleistung der Menschen zur Gröste und Güte ihres Raumes eintreten. Es ist unsinnig, soziale und polltlsche Verhältnisse au,rechterhalten zu wollen, die einer Zeit entsprechen, in der ein Volk allein durch Ackerbau und Viehzucht seinen Lebens-
Minute den Wassergehalt jeder angelieferten Ge- treidesorte mit Klopstönen anzelgt. Getreide, das gut lagerfähig sein soll, darf nicht mehr al, 14 v. H. Wassergehalt haben. Und da ost an einem einzigen Tage eine ganze Reihe von ElfenbahnzÜaen mit (Betreibe anrollt, das vielleicht In zwei Jahren er t verwendet wird, so ist diese Feststellung von äuster-
Genf, 18. Dez. (DNB) Um eine raschere körderung der Briese und Paketsendungen deutsche Kriegsgefangene in England und ben mlnlen ober mngekeprl an britische Gefangene In Deut chland zu erreichen, hat bav Internationale Kam tee vom Roten Kreuz ben fck)welzer|schen
die unumstößliche Tatfache, baß auch bas beste unb qgfr arbeiten soll, must essen. Auch ble Tatsache, tüchtigste Volk nur bann sein Leben lebensfähig bah unsere Solbaten braußen im Felde ihre Der- gestalten kann, wenn ihm eine ausreichende Menge, bekommen, wird jeder für selbstverständlich
an Raum zur Verfügung steht. I halten. Nun, sie war nicht immer selbstverständ-
Die Normen, die das Verhältnis von Mensch Weje Tatsache. Zwar gab esMagazinver- unb Raum im Verlauf der Geschichte geschaffen pfleaung für die Truppen schon im Mittelalter, hat, wurden völlig umgeworfen, als nach dem Ql)er forflte nur für die Belieferung mit Brot. Zeitalter der Entdeckungen die neuen Weltteile Alles andere war den Marketendern über- einem völlig sinnwidrigen System der jMufteiluug lassen und Ausbeutung anheimsielen. Die bis dahin nie1'1 gekannte Menge des Raumes war die Ursache Ju. eine tatsächliche und flclftlae Entfernung von dem natürlichen Verhältnis Der Völker zu ihrem Lobens- raum. Man schaltete und waltete willkürlich an einem Ueberfluß an Raum, dessen Ausbeutung nur einigen wenigen Herrschenden zugute kam und Damit auf ihr machtmählges unD politische» Streben einen Einfluß ausübte, Der sie nicht In d e Lage versetzte, in Der Zeit, als Durch Das gewaltige Ansteigen Der Menschheit Der Raum knapp rourDe, zur alten DrDnung zurückzukehren. .
(Einer gesunden unD gerechten Berte lung Der gewaltigen Flächen ftanD Das machtmaßige unD polt- tijche Verhalten entgegen. Man mußte den Weg der technischen und Der inDustriellen Aushilfe gehen Die Raumbrsitzer aber behielten ihre Lander, um sie nunmehr zunächst als Absatzgebiet und bann als Rohstosslleserant zu verwerten 6o kam neben Der starken Bevolkerungssteigerung eine gewaltige Ausweitung D e r B » b u r | • nisse Diese wirkte sich in einer sehr weitgehen, ben Ausbreitung Des Wirtschaftens auf bi» dahin nicht knapp gewesene Rohsto,fe aus, und so führte auch Der inDustrielle Ausweg roicDer auf Den Raum
einer Zelt alfo, In Der man normalerweise zur Neugestaltung De» Verhältnisse» von Mensch unD Raum gemäß Der völlig veränderten Men- schenzahlen unD Raummengen hatte freitenJoUen, rourDe ein Ausweg gejunDen, Der als „4» e 11 • wirtschaft" D-ie Volker in ein fehr ungleiche», jedoch zunächst tatsächlich bestehendes Abhängigkeit so e r h ä l t n l s brachte Die die Raumnot allmählich aushebende Industrlalifierung und die damit gegebene weltwirtschaftliche ^brslechtu g - ben Die Völker überfehen, daß sie fchliestllch Doch auf Den eigenen Besitz an Raum a n Q e ' wiesen sinD Denn jeDe OrunDlage einer Steige runfl Der Leistung, also Die Voraussetzung von Tech- nik und Industrie, zieht schließlich ihre Mittel a u » dem Raum Technik und Industrie sind nu dann gesichert, wenn ihre Rohstoffe, und zw fle lie.ernbe Roum, im (‘oo|llrf>en J’ Vh.mü allo im «menen Besitz sind. Wer d'n Raum besttzi. Üt der «knie Da» Volk ist da« machngste und ge flchertste. dessen Bolk-zah, da. «unsl'gst. «erhältn - iu eigenem Raum und damit
Mit den Entwicklungen de. 19. WOunb«». da, die Sohl der Bevölkerung mell II»I« ® »en de. wieder »um Leben auareichenden stg.ilich begrenzten Lebensraumes hlnauswachfen l B. kam der ..Kolonmldesttz- eine vlUlip veränderte Be Deutung. Dom Sinne be» Uebersluffe» wandelte er sich zum Sinne be. lebensnotwendigen Er- g ä n z u n g s r a u m e . . der für da. ,.
gewordenen heimatlichen Raumkraft. ® b _ im Dieser Zeit der Besitz und die Beherrschung der tm wesentlichen freien Räume der Welt zweiter vrd- nung gewesen, so änderte stch das g nr1«rfnnnt Diese Senberuna mürbe zunächst £ j e unb ihre Auswirkung nicht durch sofort ge z , dienende Raumausweitung und eine n
Die soziale Frage ist lm Grunde nichts anderes al. die Sicherstellung des dem Volke eigentümlichen Lebens st an darb», und zwar sür die Allge- Meinbeit. Und diese Sicherstellung läßt sich grundlegend nur erreichen bei einem nicht gestörten Verhältnis von Mensch zu Raum. Man kann keine Raumverteilung ausrechterhalten, die einem langst überholten Raum- und Bevölkerungsstand ent- spricht, Die aber nicht die Steigerung der Menschen- zahl und ihrer Leistungen gerecht wird. Da» ist ein Äesrmd« Nation untragbar, lebtet, wie da» 19 unb, 20.
ug lassen — was oft genug zu Schwierigkeiten und ; Unzuträglichkeiten führte. Seit jenen Zelten sind bii jur Hexrt ins Gigantische gewachsen. Und die Geschwindigkeit ihrer Aktionen Im Krieae stellt vor allem an die Verpflegung bedeutend größere Aufgaben denn je Zudem ist Die Verpflegung ja heute eine „totale", b h: alles, was ber Soldat benötigt, wird Ihm geliefert, nicht nur Lebensmittel, jondern auch alle Arten von Genußmitteln und die Gegenstände de» kleinen Bedarfs, wie Zahnpasta, Zahnbürsten, Mundwaffer usw., Dinge, an die man noch Im Weltkriege nicht im entferntesten dachte.
Wie erhält nun der Soldat draußen seine Verpflegung? Diese Frage kann nur die Leitung eines Ersatz Verpflegungs-Magazins beantworten — ermessen kann sie nur der ungefähr, der einmal einen Blick in die verzweigten Funktionen eine» solchen Magazins tun konnte! Denn da allt e» zunächst einmal die Materialien heranzu sch assen, also sie aus der Wirtschaft und der Landwlrtichast her- auszuziehen und zufammenzubringen. Bel jeder Sorte, sei es nun Rauhsutter, feien e» Hülfenfruchte, (H e. Fleisch oder Butter, bei jeder Sorte ergeben sich sofort Riesenzahlen, sobald man die Frage de» Bedarf» nur anfchneidet. Die Zahl der Eisenbahn- waggonv, die In einem Krleasjahre nur für den Antransport der Materialien benötigt werden, geht
unb Fahrern beblngt.
Trotz allem: ble Versorgung be. deutschen Soldaten klappt dank der unendlichen Sorgfalt, Genauigkeit und Unermüdlichkeit, mit ber ble Ersaß- Verpflegung» Magazine arbeiten. Die Truppe erhält von allen Materialien nur ble erste Qualität, auch an Genußmitteln bekommt fle alle. Erbenkliche. Nichts mehr von „Schlangenfraß" unb „Drahtverhau"! Da. Essen ist nicht nur vollwertig, e» ist auch sorgfältig zufammengestellt unb entbehrt weder ber Gewürze, noch der Vervollständigung durch Aufgabe von Schokolade, Kasfee und geistigen Ge- tränken in gewissen Quanten. So ergibt sich immer wieder da. erfreuliche Bild: ble Heimat sorgt ble fämpfenbf Front. Der Mittler bazu Ist ble geheure unb mit äußerster Präzision laufende ganlfation ber Ersatz-Berpslegungs-Magazlne
Macht in ihre Gewalt. Völker waren gezwungen, durch Auswänberung aus bem Raum ober Krieg mangelnde Lev ensgrundlagen auvzu- gleichen. Andere Nationen haben mit Hilfe ihres Kannen», ihrer Industrie, ihrer Technik und Wis- senschaft — wie beispielgebend Deutschland lm 19 Jahrhundert oder heute durch seinen Vierjahres- plan — mangelnde Raum krittle ersetzt
Immer geht es darum, die Z a h l d e r Menschen zu den vorhandenen Kräften des Rau- me. In eine erträgliche Beziehung zu setzen. Ge- wandelt haben sich die Herrschasts,armen im In- nei;n der Völker wie Die BerbinDungen Der Völker untereinanDer; aewanDelt haben sich Die Lebens- beDürfniffe Der Schichten innerhalb Der Völker wie Der Nationen als Gesamtheit-, gewandelt hat sich
Ober t F. IfelIn mit einigen Mitarbeitern nach L l s a v o n entsandt, um dort die Möglichkeit einer Beschleunigung des Verkehr» zwl- schen der Schmelz unb Portugal zu prüfen In Den Poftverblndungen Mischen ben helbcn Ländern sind wegen der venzlnknapphelt und der llebrrlnftung der Bahnlinien große Verzögerungen eingetreten.
lleber 5000 Dörfer in ber Verschönerung lur.
Im Zuge Ihrer Maßnahmen unter dem Stichwort „Schönheit der Arbeit" führt die Deutsche Arbeitfront auch eine Aktion zur Doriverfchönerung durch. Die Reichoarbeitvgemelnschaft für Dorfmrschöni'runa erstrebt nie Sauuerhaltung ber Dorfstraßen unb Dorfvlötze, die 0 ntschlammung der Dorfteiche, das Freilegen von schlecht unb unnötig verkleibelem Fachwerk, ben Bau von Strotzen, ble Enlfchanbe- lung des Dorfbllbev, von hätzllcher Reklame, ha» richtige unb formschöne Anlegen von Hecken, Zäunen unb Mauern, ble Schaffung von Sportplätzen, Schwimmbädern, Freizeitstätten. Dorfgemelnschi''»* Häusern, Kindergärten. HI.-Heimen, öle Verbessrung der Abwässerbeseitigung, Die Anlage guter sanitärer unb hygienischer Einrichtungen, die Verbesserung der Beleuchtung. Bisher sind schon bei über 5000 Dörfern ble Verschönerungen In Angriff genommen worben Zum größten Teil wurden au. horfelgenen Mitteln unb mit bordeigenen Kräften 124 Schwimmbäber, 122 Sportanlagen, 109 Kinde— gärten errichtet, ber Bau von 73 Gemeinschaft— Häusern In Angriff genommen, weiter im Interesse her Dorfverschönerung ber Neubau von 220 Häusern vollzogen Außerdem mürben 423 Gasthöfe erneuert unb 1127 Wirtschaftsgebäude verbefsert
Oiplomlanötoirt unb Lehrerin.
Zu den landwirtschaftlichen Berufen, in benert nicht nur stärkerer Nachwuchs erwünscht ist. sondern auch gute, vorwärtokommen ermöglicht wird, gehören Der Diplomlandwirt und die Lehrerin der landwlrtfchaftlichen 5>auohalt»kunDe. Auch da. Land muß einen noch weit arötzeren Anteil sür diese Berufe stellen Früher stand dem entgegen, daß für diese Berufe Abitur oder mittlere Reise notwendig waren, Forderungen, ble nur ein kleiner Teil Der LondiugenD wegen der Schulverhällrrlsse erfüllen konnte. Heute steht auch tüchtigen Volk.« fchülern und - schülerlnnen ohne Dlefe vor« ausfetzunaen bei Weg In belbr Berufe offen Be- lonbera oefählgte volk.schüler können heute zum lanDwlrtichaltllchen und yau-mlrtschaftllchen ötu* Murn zugelafsen werden. Dabei find zahlreiche Möa« llchkrlten einer Stublenoerbllllgung eröffnet. Die Fachschulen und Me Dienststellen be. Reichsnährstände, geben gern Auskunft darüber
Neufeststelluna bes 6!inhei!sw<'r<s.
Vom Reichsnährstand wird darauf hlngemlefen, daß am Äl. Dezember 1940 eine wichtige ff r I ft lür ble Land- unb Forstwirte aoläuft, Die wegen Wertminderung Ihren Ein* hett. wert auf ben 1. Januar 1040 neu fest, gestellt ober fortgeschrieben haben möch. ten. Der Antrag mutz bl« spätesten, zum 31 Dezember 1940 beim zustönblgen Finanzamt gestellt fein. Versvätete Antragflettung hat zur Folge, bah höhere Steuern und Angaben solcher Art, die auf der Grundlage be» Einheitswerte» erhoben roe<*
zwischen ben Eltern und dem Iugendlich^'n könne bet Sugcnbnertelbigcr die Mittlerrolle übernehmen.
Handtücher und Tischdecken auch geaen Punkte.
Nach ben bisherigen Bestimmungen sind Tllch- betten unb Hcmbiücher ebenso wie ble gesamte ^1 schund Bettwäsche bezugscheinpflichtig Noch einer Bekanntmachung Deo Reichsbeauftragten für Kleidung vom 14 Dezember können bunt gewebte unb bebrurfte Tischdecken. Gedecke und Mundtücher au» Kunstseide oder Zellwolle außer auf Bezug- cheinen auch gegen Punkte ber Reichskleider- karte abgegeben werden, und zwar erfordert |r ein Viertel Quadratmeter verwendeter Stoff einen Punkt Ferner dürfen auch H a n b t ü d) e r unb Frottiertücher gegen Punkte abgegeben werden, hier werden die Punkte und) Matzgabe ber auf der Reichskleiberkarte angegebenen Bewerbung für Stoffe berechnet Orgaivbij-oloffe, Ausbrennerstoffe, Glavbatifl, Lackstoffe und Metallfabenstosse, ble biv-her punftfrel waren, werden zur Hälfte der auf der Reichskleiderkarle vorgefchriebenen Punktzahl abgegeben.
16 reichsunmittelbare Hochschulen.
Trotz be» Krieges gehl ber Hoch! chnlb et rieb in GrotzbeutfchlanD ungestört weiter, ble Zahl der Stublerenden Ist erstaunlich hoch. Die Wehrmacht hat entgegenkomim'nder Weife ble Studenten der beiden letzten Semester vor ber Abfchlutzprüfung beurlaubt. In ben nadjften Tagen findet In P r a g eine Rektorenkon ferenz ber beutfdyen wls- fenschaftllchen Hochfd>lilen und Universitäten statt, auf Der ble Fragen bes Unterrld)t»betrlebe» während des Kriege» behandelt werden. Bisher gab es nur Hochschulen in ben einzelnen deutschen Landern Du-U ic|ii 16 unmfttfI6ur bem w•1 d> unterstehende HodMulen gekommen, nämlich die Universitäten Wien, G r a a unb Innsbruck, die Technischen Hochsdrulen W i e n und Graz, die Landwirtsd-aftllch-ForstwIllensdiafllld^e Hod>sd>ule in Leoben, ble Tierärztliche Hochschule Wien, ble vsutsch» Unwersität Prag bte Deutschen nifchen Hochschulen Prag unb Brünn, ble Canb- mlrtfd>aftlld)c Hochschule Lieben werba, zwei Hodstchulen In Danzig unb ble Universitäten P o • s e n unb Straßburg.
Die Verwattungsakabemie in Strabbura eröffnet.
St ras, burg, 18. S,A. <DR«> 3m odtiner- hau» fanb ble Eröffnung oer neugegründeten Verwaltungsakademie Straßburg durch Relchsminlster Dr. Lammers statt, her erklärte, sie solle dem Ehef der Zivilverwaltung Im Elsaß Gauleiter Wagner, verwaltllng»fnd-männer al» Mllarbelter zur Verfügung stellen, die fern von fal|d)cm Büro- kratlvmu» und fubalternen Denken fld) stet» ihrer i Aufgabe bewußt blieben, großzügige, nerflänbnle- ■ volle und lebensnahe Verwalt»mgvarbelt zu leisten. Den Feslvortrag hielt Pros. Dr. v Leer» <Berlin) über bae Thema „Der geschichtliche Kamps Uhl ble deutschen Mestlanbe".
Raschere DefSrderung von Kriegs- aefanaenenpoil über porfuaoL


