Einzelbild herunterladen

Das Mannheimer Schloß

um

r

Oer britische Bombenangrift auf Bafel.

Das wahre Gesicht der britischen Zivilisation."

Rom, 18. Dex. (Europapreß.) Der 18. Dezember wurde in ganz Italien als Erinnerungstag an das große ©eliopjer der Nation begangen, Oie vo

verbrecherischer Plan ist * Zum Beweis dafür, daß der Angriff non britijchen Fliegern ausgeführt wor­den fei würde die Tatsache genügen, daß die Flie­ger die Ziele nicht getroffen und sich nach ihrer Weife gegen die Zivilbevölkerung ausgeiobk hätten. Das Blatt sck-steßt dieses Bombardement, wenige Wochen nach dem non Marseiile wird auch die neutralen und unsicheren Länder erkennen lassen wie die Zivilisation Großbritanniens beschaffen ist, das den europäischen Kontinent beherrfchen möchte.

Unerträglicber Leichtsinn."

Oie Schlacht geht weiter."

Italienische Stimmen zu den Kämpfen an der 6yrenaika-Front.-,Oie zweite Phase entscheidet über das Endergebnis."

Rowno (ukrainische Unionsrepublik, Gebiet von Sumsk) mit der Ausbeutung begonnen. Das erste in Betrieb genommene Bohrlock) hat innerhalb eines Tages hundert Tonnen Na^hta geliefert Nach den geologischen Forschungsberichten handelt es sich besonders reichhaltige Oelquellen.

uns Jahren ihre Trauringe auf dem Altar )es Vaterlandes hingab, um den englischen Sanktionen zu trotzen. Die italienischen Frauen haben den verwundeten Soldaten Stär­kungsmittel und Geschenke in die Lazarette gebracht. Bon den römischen Frauen wurden fünfzig Kin­tz e r b e t t ch e n für die Ehefrauen gefallener oder verwundeter Soldaten gestiftet. Sowohl in Rom als auch in anderen Städten des Landes fanden Kund-gebungen der faschistischen Frauen statt, die ihren Treueschwur erneuerten. Auch die Sitzung des Nationalen Rates der Frontkämpfer trug den Charakter eines Treubekenntnisses zum Duce. Aus dem Bericht des Präsidenten des Faschistischen Frontkämpfer-Verbandes geht hervor, daß von den Frontkämpfern des Weltkrieges, die jetzt Das Schwnrzhemd tragen, 66 600 an dem Feldzug in Abessinien, 19 400 an dem Bürgerkrieg in Spa­nien und über 143 000 an dem gegenwärtigen Kriege teilnahmen. Rund 11 000 Frontkämpfer haben Landzuweisungen von Gemeinden und vom Staat mit einer Gesamtfläche von 10 500 Hektar erhalten. Die Frontkämpfer mor­den auch weiterhin durch Zuweisungen von land­wirtschaftlichen Maschinen, Saatgut usw. unterstützt.

Neue Kriegsausgaben in Italien einstimmig bewilligt.

Rom, 19. Dez. (Europapreß.) Der Haushalts­und Wehrmachtsausschuß der Kammer der Fafci und Korporationen hat am Mitt- woch durch Beifallskundgebung den Gesetzentwurf angenommen, der die neuen Kriegsausga­ben für Marine und Luftflotte bewilligt.

Arbeiter und grauen die Opfer der RAF. in Neapel.

Rom, 18. Dez. (Europapreß f Bei dem englischen Bombenabwurf auf ein Wohnhaus in Neapel in der Nacht zum 15. Dezember wurden drei Ar­beiter und zwei Hausfrauen getötet. 28 weitere Personen, bis auf einen unter die Waffen gerufenen Carabiniere durchweg Zivilisten, wurden verwundet. Die füngsten Verwundeten sind zwei Mädchen von 3 Jahren, während die ältesten Opfer 65 und 70 Jahre alt sind.

Bulgarisch-rpmänische VerhandluiUen über weitere Umfiedlungen.

Sofia, 19. Dez. (Europapreß.) Zwischen der bulgarischen und der rumänischen Regierung wer­den Berhandlungen geführt über die Fortsetzung der U m s i e d l u n a von Bulgaren und Rumänen aus beiden Teilen oer Dobrudscha. Die rumänisch« Regierung hatte einen Vorschlag unterbreitet, daß über die im Vertrag von Craiova hinaus vorae- sehens Umsiedlung von 60 000 Bulgaren aus der Norddobrudscha, die bereits beendet ist, noch wei­tere 1 4 000 Bulgaren umgesiedelt wer­den. Die bulgarische Regierung steht jedoch auf dem Standpunkt, daß eine solche Umsiedlung nur unter der Bedingung annehmbar wäre wenn sich Ru­mänien bereit erklären würde, außer den restlichen 4000 Rumänen aus der Süddobrudscha noch wei­tere 10000 Rumänen aus der Gegend von Vidin, also insgesamt 10000 Rumänen zu über­nehmen. Eine Einigung ist noch nicht zustande- gekommen.

Neue O Ifelder in der Ukraine.

Moskau, 19. Dez. (Europapreß.) Am 17. De­zember hat man in den neuen Oeljelbern von

verlassen. . . ,

Es dauert immer einige Zeit, bis ein britischer Bluff als solcher enthüllt roirb; der Bluff, der um veränderten britischen Ausfuhrfähigkeit geht schnell feinem Ende entgegen. Die Phantastereien von der Lieferjähigkett Großbritanniens nach überseeischen Ländern werden am wirkungsvollsten durch die Tat­sachen selber entlarvt. Aus Brasilien ist Lord Wil- lingdon unverrichteter Dinge abgereist-, ob es ihm vielleicht mit der Kredithilfe von Washington in Argentinien besser geht, muß abgewartet werden. Ebenso können wir mit Gleichmut den britischen Versuchen entgegensehen, den Warenhunger der Türkei über die 'Kriegszone des Mittelmeeres hin­weg zu stillen. Mit jeder neuen Ueber'ührung der britischen Prahlerei müssen die Darstellungen, die London von der politischen, militqrischen, wirtschaft- lichen und finanziellen Kraft des Inselreiches gibt, an Kurs verlieren Wir Deutschen tun inzwischen das, was die Entwicklung in unserem Sinne am meisten beschleunigt: wir setzen den Bombenkrieg gegen die britischen Inseln und den Seekrieg gegen die britische Schiffahrt pausenlos und mit unver­minderter Energie fort. be. R.

Der Wehrmachtberichl vom Mllwoch.

Berlin, 18. De;. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gib! bekannt:

Kampfflugzeuge griffen in der Nacht zum 17. De- zember Birmingham, London und andere kriegswichtige Ziele in den Midlands erfolg­reich mit Bomben an. An verschiedenen Stellen konnten Brande und Explosionen beobachtet wer­den. Infolge der Wetterlage beschränkte sich die Tätigkeit der Luftwaffe im Laufe des Tages auf Aufklärung. In Sheffield wurde ein noch im­mer brennendes Stadtviertel und andere einzelne Brandherde feffgifteUL

Einige britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 18. Dezember in Südwestdeutschland Bomben. An zwei Orten wurde geringer Gebäude- und Brandschaden verursacht. Nachtjäger schossen im Luftkampf zwei feindliche Flugzeuge ab. Ein brl tifches Flugzeug wurde durch Flakartillerie zum Absturz gebracht.

Was Ausiandejomnalislen in Deutschland «eschen haben. Paris, 18. Dez. (DNB.) 22 Vertreter der i n ternationalen Presse i y Paris, die auf Einladung des Reichspressechefs zwei Wochen in Deutschland weilten, trafen sich nach ihrer Rückkehr mit den in Paris tätigen deutschen Journalisten zu einem Kqmeradschaftsabend Der amerikanische Journalist Whitcomb (Boston Transcript"), der Vizepräsident der Auslandspressegruppe in Paris, erzählte von dem wirtschaftlichem Aufbau des Rei­ches, dessen Fabriken überall ungestört aus höchsten Touren liefen. Der Pariser Vertreter der rumäni­schen Zeitungen der Eisernen Garde, Matescu F r a n c u , schilderte die interessanten Begegnungen mit führenden Persönlichkeiten in Deutschland, deren Zeit und Arbeit jetzt vielmehr den Problemen des Frieden» als den Sorgen des Krieges zugewendet feien. Auf den dänischen Journalisten Dinding (Politiken" Kopenhagen) hatte ein Flug über das rheinisch westfälische Industriegebiet den größten Eindruck gemacht Aus den sehr niedrig fliegenden 01ug;eugen fei nicht eine einzige zerstörte a b r i k zu erkennen gewesen. Offensichtlich beweise die englische Luftwaffe bei ihren Angriffen wenig Treffsicherheit, wenigstens was die militärisch inten essanten Objekte angehe Den Japaner Watanebe (Tokio Asahi Schimbun") hatte das rege kulturelle Leben in Deutschland in Erstaunen gefetzt, das trotz des Krieges eine große Straft entfalte Diaz - Rety (Pariser Vertreter südamerikanischer Zei­tungen) bezeichnete nach einem Besuch in verschie­denen Gefangenenlagern die Zeit, die die französischen Gefangenen dort bei bester Verpfle­gung und verhältnismäßig guter Laune oerbrin« Aen, als die beste Vorbereitung auf eine Politik der

gung deckt, sondern weiter auf Einfuhr ange- wiesen bleibt

Noch problematischer ist die Fähigkeit Großbri­tanniens zur Ausfuhr von Eisenbahnfahrzeugen und Installationsmaterial. Es handelt sich hierbei zunächst um ipezisisch schwere Güter die den knappen britischen Laderaum stark beanspruchen Lokomotiven, Eisenbahnwagen und Maschinen aller Art belasten die britische Eisen - und Stahl­bitanz. von der man überall in der Welt genau weih, daß sie keine weitere Belastung oerträgt. Da­zu kommt, daß Großbritannien für die Zeit nach Ende des Krieges Vorkehrungen treten muh, um die zerstörten Städte, Industrie- und Bergwerksan. lagen, Docks und Hafeneinrichtungen, Schiffe und Bahnen wiederherzuftellen. Vollends unerfindlich ifi es, wie Großbritannien umfangreiche Waffen­lieferungen durch'ühren will Fast täglich find in den englischen Zeitungen Hilferufe zu lefen: Wir brauchen Flugzeuge!",Gebt uns Muni­tion!" usw. Die gesamte Politik der Londoner Re­gierung gegenüber Der amerikanischen Union ist aus solche Wa,fenhilfe abgefteUt und dann bietet Großbritannien einem Lande, das immer wieder Bekenntnisse zur Neutralität ablegt, die Lieferun- gen von Kriegsgerät an!

Die Auhenhandelszahlen der wichtigsten neutra­len überseeischen Länder besonders Südamerikas, zeigen, daß Großbritannien in keiner Weise Deutsch­lands Erbschaft angetreten, d h. die infolge der Blockade ausfallenden deutschen Lieferungen durch eigene Lieferungen ersetzt hat Den wirtschaftlichen Dorteil des europäischen Krieges hat bisher auf wielange ist allerdings eine andere Frage bi e nordamerikiKnische Union gehabt. Die Lieferungen Großbritanniens haben bereits im ersten Halbjahr 1040 der Menge und auch dem Prozentsatz nach abgenommen. Im zweiten Halb- fahr 1940 wird der Rückzug wie die ersten Monate dieses Semesters zeigen rapide Fort­schritte machen. Don den Märkten des europäischen Festlandes sind die englischen Waren fast völlig oer- schwunden, und zwar nicht nur infolge der deutsch- italienischen Gegenblockade, sondern auch infolge der in schnellem Tempo einschrumpjenden Erzeugungs- und Aussuhrsähigkeit Großbritanniens an Industrie- waren. Die britische und die Großbritannien Dienfb bare Handelsflotte, die das Inselreich mit Nah­rungsmitteln, Rohstoffen und Kriegsgerät versorgt, fährt in zunehmendem Maße leer zurück. Be­säße Großbritannien wirklich jene Aussuhrsähigkeit, wie Lord Willingdon sie in seinen südamerikani- schen Verhandlungen glaubhaft machen will und Großbritannien sie im Wirtschaftsvertrag mit der Türkei oortäuscht, so würde kein einziges Schiff die britischen Häfen mit Ballast ober Leerfracht

Zusammenarbeit in einem neuen Europa. Der spa­nische Hauptschriftleiter Retuerto (Presente", sprach von dem Erlebnis der gemeinschaftlichen Weltanschauung, Die Spanien mit Deutschland ver­bindet. Der Korrespondent Der dänischen Zeitung Dolleets Presse" M a c pries die deutsche grau und ihre Gastfreundschaft Von der allgemeinen Siegeszuversicht in Deutschland berichtete der Pari ser Leiter des Süd-amerikanischen Pressebüros Prensa Mundia", Men E s e s.

Churchills Flieger haben bei ihrem nächtlichen Einflug das Mannheimer Schloß empfindlich beschädigt Damit haben sie wieder ein wertvolles Denkmal der Baukultur des 18. Jahrhunderts angegriffen. Es ist auch diesmal ein Versehen ausgeschlossen, denn in der mondhellen Nacht konnte der große Schlohbau, einer der größten dieser Art in Europa, gar nicht verwechselt werden. Die Aufnahme «iat eine Außenansicht des im Jahre 1720 nach Plänen des Schloßbaumeisters Froimvn erbauten Gebäudes. (Scherl-Biltzerdienft-M.)

Vorteilhafter Handelsvertrag mit Schweden.

£on umerer Vernnei (Sdinrteihing.

Wie schon kurz gemeldet, sind die handelspoliti- chen Verhandlungen über Die Gestattung des deutsch-schwedischen Außenhandels im Jahre 1941 abgeschlossen. Man rechnet, daß Der deutsch-schwe­dische Handelsverkehr im kommenden Jahre Die 2-Milliardengrenze erreichen und da­mit 600 Millionen Schwedenkronen (die schwedische Krone hat einen Wert von 59,5 Rpf.) höher fein wird als in Dem jetzt zu Ende gehenden Jahr 1^40. Dabei ist zu berücksichtigen, Daß Der deutsch-schwe- Dische Handelsverkehr schon im Jahr 1940 gegen­über Den Friedensjahren RekorDzifiern aufwies. Die wichtigsten Waren des deutsch-schwedischen Han- »elsverkehrs find bekannt. Deutschland lie­fert Kohle, Koks, Mafchinen, Düngemittel, Che- mifalien, auch mancherlei Eisenforten, während Schweden nach Deutschland Erze, Holz, Cellulose usw. ausführt. Aber im kommenden Jahr wird Deutschtdnd den schwedischen Markt auch in sehr großem Umfange mit Zellwolle versorgen, Da Schweden zwar über sehr viel Holz, aber noch nicht über eine ausreichende Zellwollindustrie verfügt. Mit den Zahlen des unmittelbaren deutsch-schwedi­schen Witschattsverkehrs ist es aber noch nicht ge­nug. Die Handelsbeziehungen Schwedens mit Dänemark und Norwegen sind unter För- berung von beutscher Seite gerade im Kriege aus- gebaut worden. Außerdem hat sich der Außenhan­del Schwedens mit Rußland vervielfältigt, wenn er auch noch weit hinter dem beutsch-sckwe- dischen Warenaustausch zurückbleibt. Schließlich sind Wirtschaftsbeziehungen zwischen Schweden und Un< aarn, der Slowakei, Italien, Holland, Belgien und Frankreich auf neuer Grundlage ausgenommen oder erweitert worden.

Personalveränderungen in der schweizerischen Arm«*e.

Basel, 18 Dez. (Europapreß) Im Rahmender für Jahresende üblichen Beförderungen und Ent» laffungen hat der Bundesrat s auf Vorschlag de§ Generals Gustav die Ernennung des bisherigen Chefs des Generalstabes der Armee, Oberstdivisio­när Huber loroie des bisherigen ÄommanDnn'en einer Division Oberstdivisionär Borer, zu Oberst« korpskommandanten gutgeheißen Huber bebau fefne Stellung bei, während Borer mit dem Kam« rnando eines Armeekorps betraut worden ist Fer­ner sind unter gleichzeitiger Uebertragung eines Df Visionskommandos fünf Obersten Darunter vier Obersten im Generalstab, zu Oberstdivisionaren er­nannt worden. Weiter hat der Bundesrat dem Ge­such von Oberstkorpskommanbant Wille um Ent­lassung als Waffenchef ber Infanterie entsprochen. Er bleibt jedoch weiterhin Leiter der Ausbildung, Zum Waffenchef ber Infanterie wurde unter Er­nennung zum Oberftbioifionär ber Oberst Im Gsne» ralftab. Probst, ernannt

Rom, 18. Dez. (Europapreß.) Zu den Kämp­fen in Norbafrika im Dreieck toodumPorto Bar­bia unb Amseat-Capuzzo schreibtPopolo bi Roma", die Engländer bezeichneten als ihr Ziel Die Vernichtung Der italienischen Streitmacht in Norb­afrika. Der Kampf entwickele sich aber immer mehr zu einer Selb st Vernichtung ber Eng 1 än - Der, zu einer allmählichen Aufreibung ihrer eigenen Kräfte. Der Wüstensturm habe Den über­raschenden Vorstoß 'Der motorisierten englischen Ko­lonnen gelingn lassen. Jetzt sei Der Kampf aber in seine zweite Phase getreten. Die allein über bas Endergebnis ber gegenwärtigen Schlacht ent­scheiden werde.

Die Schlacht geht weiter", so schreibtGiornale D'Jtalia". Auf Grund des ersten und natürlichen Erfolges bei Sidi-el-Barani, das von Den Italienern nicht zur VerteiDigung ausgebaut war und auch nid)t ausgebaut werden konnte, habe Die britische Propaganda bereits von einer dicht bevorstehenden Ausschaltung Italiens aus dem Konflikt, von einem Waffenstillstand, von Frieden sowie von großen Schwierigkeiten der Achse sprechen wollen Das rosige Bild, das England der amerikonischen Presse vorgaukle, sei lediglich dazu bestimmt. Die Vereinig­ten Staaten zu einer wirksameren Hilfe und zu Krediten zu bestimmen. Die wahre Lage zeige da­gegen ein ganA anderes Bild. Die Schlacht gehe weiter. Der Whermachtbericht beweise die intakte Kamvfeskraft' ber Italiener in biesem wahrhaft imperialen Zusammenstoß Das italienische Heer in Afrika sei nicht besiegt unb bleibe intakt-, es kämpfe weiter und füge den stark bewaffneten feindlichen Kolonnen gewaltige Verluste zu. Schließ­lich sei auch entgegen den englischen Behauptungen die Ueberle gen heil ber italienischen Luftwaffe in biefer Schlacht erwiesen In einigen Wochen ober Monaten werde man nach Ab­schluß der Schlacht ihre roahren Ergebnisse sehen. Die Schlacht", so schließtGiornale d'Jtalia".ist hart und schwierig: Italien ist sich dessen mit Stolz bewußt Sein hartnäckiger Widerstand ist ein ent­scheidender Faktor in der Geschichte dieses Krieges sowie in ber Geschichte Italiens unb Europas."

ZtalienMer Wedrmakdidericdi

Rom, 18. Dez. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:

Im Grenzgebiet ber Cqrenalfa haben die feindlichen Truppen infolge der erlittenen Berluste an Menschen und Material am gestrigen neunten Tage ber großen Schlacht ihren Druck verringert. Unsere Artillerie hat feinbliche motorisierte Abtei­lungen beschossen, wahrend untere Luftstreitkräfte bie entfernteren Danzereinheiten mit Bomben be­legten. Der gemäß bem gestrigen Wehrmachtbe­richt vor Barbia torpedierte feinbliche fireu- zer ist, wie beobachtet wurde, gekentert unb ge­tan V e n. Das erfolgreiche Torpeboflugzeug stanb unter bem Befehl von Hauptmann Grossi unb Oberleutnant BarbanL Beobachter waren bie Ober­leutnante zur See Marazio unb Riva.

Unsere Flugzeuge haben englische Kriegs­schi f f e, bie sich vor Barbla zeigten, mH Bom­be» belegt. Feindliche Jäger versuchten den An­

griff unserer Bomber za vereiteln, die einen Glo- fter abschossen. Unsere bie Bomber begleitenden Jagerformationen haben im Kamps mit den feinb­lichen Iagbf lug zeugen eine hurricane abgeschossen. Eines unserer Jagdflugzeuge ist nicht zurückgekehrt Bon den fünf eigenen Flugzeugen, die im gestrigen Wehrmachtbericht als verloren gemeldet waren, sind zwei zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Unter den drei als endgültig verloren zu betrachtenden Flugzeugen befindet sich auch das des 'zweimaligen Atlantikfliegers Öberft Arasmu, der sich mit sein m Bomber wiederholt ausgezeichnet hatte unb an ber Spitze eines Sturms ben Angriff geleitet hatte. Am 16. Dezember würben fünf englische Jager abgeschossen.

An ber griechischen Front gab es Im Ab­schnitt ber XI. Armee heftige Kümpfe. Unsere Jagb- formationen haben wirksame MG.-Angrisfe auf feinbliche Truppenansammlungen burchgeführt

3m Aegäischen Meer haben feindliche Flugzeuge am gestrigen Morgen einige Bomben auf Rhodos unb Stampalia geworfen.

In 0 ft a f r i f a haben unsere Fliegerformationen einen Nachtangriff auf bie Flugplätze von Lr ko- v i t unb 5 a b t et Summit burchgeführt. bie in vollster Tätigkeit überrascht wurden. Rund zehn Apparate wurden am Boden mit Sprengbomben belegt.

Line unserer Bomberformationen hat einen er­folgreichen Nachtangriff auf die Hafenanlagen unb die Oellager von Port Sudan burch­geführt. Auf bem Rückflug mußte infolge bes schlechten Wetters eines unserer Flugzeuge au feinblichem Gebiet tanben. Es gelang ihm feboch später, wieder zu starten unb unversehrt zu feinem Stützpunkt zurückzukehren.

Weitere Bombenangriffe wurden von unseren Abteilungen auf ben Bahnhof von Ghebare unb bie BerteibigunasffeUunren von 0 ft r u b und den Refanberg burchgeführt. 3m Berlaufe des Tages haben Bomberformationen in aufelnberfol- genben Wellen einen Angriff auf den Luftstüh - punkt, ben Hafen unb das Oel lager von Port Sudan wiederholt. Bier feindliche Flug- tcuae wurden mit Sicherheit am Boden zerstört. D'e Hofenanlagen unb die Oellaqer wurden In sichtbarer Weife befchädlgt. Große Rauchsäulen waren noch aus der Ferne zu sehen. Eine unserer Formationen, die von sieben 3agbflugzeugen angegriffen wurde, hat zwei gegnerische Apparate abgef(hoffen. Lines unterer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt.

Bei E l - U a k hat untere Luftwaffe feindliche motoriflerte KbteUunaen mit Bomben unb Spreng granaten belegt Lin Flugzeug ist nicht zurückgekehrt

Italiens Kranen und Frontkämpfer im Kampf gegen England.

Gens, 18. Dez. (Europapreß.) Unter der lieber- schriftEin unbegreifliches Versehen" schreibt am Dienstag derCourier de Genöve" zu dem Bom­benabwurf britischer Flugzeuge auf Basel u. a.:Mehr als jebe andere Armee handelt Rom, 18 Dez (Europapreß.) Die Bombardie-' die britisHe m . t e i n e r m , tz f ä 11 i g e n u^nd rung Bajels wird von den 11 a 11 e n , i ch e n u n e r t r a g 1 ch d) I 1 e r sr sy ct

Blattern m großer Ausmachunsi veröffentlicht. > gegenüber. Nur die Flugzeuge , onnh Die 'Jerbre^rilSen I«en' d°7 RAF fliflen bie begehen wahrhafte « t entat° S°g n Mer L^ friedlichen Bürger von Ba el" überschreibtGior- Dies muß am Tage nach Dem iBombaro näLXha" feinen Berich, und bemerk,. ..das, ift flefa« »«l«"-®« S r beaehen

ppin cirrhim es I >t ein S n it e m ein Verbre- fremde Flieger so monumentale ^rnurner vegeyen chen. D.eier britische Angriff auf die Schweiz 'st ge- Dies um |o

wiß ein Teil eines Planes, dessen genaue End- Die gern als Beschützerin der kleinen Nationen uno zwecke wir noch nicht kennen, der aber bestimmt ein 1 Des Rechts auftritt.