Ausgabe 
18.12.1940
 
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trolle, bei der Arbeit hinter verkam Auslesen der Saatkartoffeln, bei den

fiirper müssen vorder geöffnet werben »er lixrunashcchn der Anlaae muß wahrend der Zett bitr Stillegung offen bleiben.

Mittwoch. 18 Dezember M0

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Zweiter Blatt

Ws der Stadl Gießen.

wieder von sachverstän-! als ijofp&fjter eine auskömmliche Existenz haben lNärunaen werden' vvn will, der muß nicht nur arbeiten wollen und ton-

it zu be-

unb Rohrleitungen wenn auch nur durch man,- detiacht kommen. Solchen Jungen bieten sich auf Oesinen der Dentlle »"^halten werden. Um §,nbe roeit bessere Fortkommen-Möglichkeiten

nm wer tycmici, ...1 Der e l u *1 r 1 9 e n UH u 1 1 ; 1

litten bei geöffneten Heizkorperventilenbeschra n. re wird der Junge im ersten Jahre zunächst

5 ysss- SVoniter. Türen und Luftlöcher m stei- > . hßfAÄHint bi»' seinem körver-

vrschlossen falten.

a)ioiien ipuuen. Herr wird hfl) vor auem ein nait» -uuu uuiuvw

Dort, wo aus Gründen b?r Brennstoffersp fen roJ5 ber Junge körperlich und geistig Listen Teile der Heizungsanlage Mgelegt werden sol f^n sich natürlich nach der

6.

Das ist die zu Beginn der zweiten Verhandlung, 0 TltP Mltme des Leut-

Als einzige Frau in diesem Soldaten- und Man-

- .. - r . . r» r a.<< _ A 1 flinnr YI 1 TI AI H ?

<«hen lassen.)

des unschuldig verurteilten Leutnants.

des Leutnants Dary.

Der Betrachter hat sich in der Wiedergabe des

Tatbestände beschränkt, um spateren Besuchern nicht

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1940

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char°i-D Q n q ('S; | linijteriial !5 rumrl * I . Ästr-iil

ist wegen geeigneter Maßnahmen zum Schutze AMage eine Fachfirma zu Rate zu ^ehen Bei Unterbrechung der Heizung muß das Was-

als je zuvor. Darum sollten die Eltern und die Jungen selbst bei der Berufswahl ihre Blicke vor allem auf den Beruf des Bauern und Landwirts richten der seinen Mann ernährt und dazu auch gute Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Aufstieg

ausgezeichnet und als tapferer Offizier gerühmt, wegm Feigheit vor dem Feinde degradiert und zum Tode verurteilt.

.,1.1. nicht minder sachlich, aber

auch in schöner Beredsamkeit sich menschlich er- wärmend und steigernd.

Unter den Zeugen war Herr Caninenberg mit starker, von innen kommender Bewegung und ritterlichem Bekenntnis der Tenente Sald; H-err Heinz Müller gab dem Honved-Obersten viel un­garisches Temperament, doch schien uns die Mgur ein wenig aus der Operettensphäre entwickelt. Herr G e i g e r gab ein sorgsam gerundetes Bild des ein­fältig frommen greifen Bauern Peter Modisch, Herr E r l e r spielte knapp und sachlich überzeugend einen ehemaligen Fähnrich. Herr L a p o r t e sprach ge­sammelt und taktvoll den Vorsitzendem

treuen hat.

Diesen Stolz und die starke Innere Befriedigung mit seinem Berus konnten wir überzeugend erken- nen, als wir mit Herrn Neebe einen Rundgang durch die Stallungen, Scheunen, Keller und Boden seines Pachthoses machten und er uns dabei von den Einrichtungen seines Betriebes und den viel­fältigen Ausgaben seiner Wirtschatf berichtete. Wir konnten hier einen vortrefflich ausgestatteten mit der Zeit fortschreitenden Betrieb kennen lernen der neben dem Ackerbau auch in der Weidewirtschaft und als Saatbaustelle, ferner mit Dünaungsverlu- chen des Kalispndikats vorbildliche Arbeit im Dienste der Dolksernährung leistet. Solche große Aufgaben, die überall in der Landwirtschaft zu be- wältigen sind, müssen für arbeitsfreie junge Men- schen ein Anreiz und erstrebenswertes Ziel ihrer Lebensarbeit sein.

sind also in der für die gleiche Tätigkeit im Vor­jahre gegebenen Höhe und darüber hinaus bis ins­gesamt zur Höhe des vierten Teils des letzten Mo­natsverdienstes bzw. des letzten Wochenlohnes zu­lässig. In dieser Höbe dürfen die Weihnachtszuwm. düngen in einem Betrieb auch erstmalig gewahrt werden. Von einem Abbau der bisher üblicherweise ohne Rechtsanspruch gewährten Zuwendungen soll der Betriebssührer jedoch abseben, wenn mc.)t em besonders begründeter Anlaß hierzu vorliegt, wie z. B. schlechte wirtschaflliche Lage des Betriebs, oder ordnungswidriges Verhalten des Gcsolgschaftsmit-

unbezweifelba're Weise legitimiert, ist ein ehemaliger italienischer @=9", ein fr^erer Tenen e ber efcle

Die Ausbildung in ber Landwirtschaft erfolgt auf zwei Wegen. In kleinen Betrieben ist die beste Möglichkeit zur Ausbildung des L a n d a r b e i t e r- 'lehrlings, der dort die wichtigsten Grundbe-

jreifen. Es steht dahin, ob die aus einem von Forst bekannte Schlußwendung an bie

i ein frieren ein. «

4. Vorsichtia bei Lüftung der Raume durch Oefs- im der Fenster, Fensterlüftung auf wenige Mi-

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r-ien dpi geujiiieitii

5. Alle Fenster, Türen und Luftlöcher in Keb Irn, Durchfahrten, Dach- und Nebenraumen gut

icher Kunstverein 17.30 bis 18.30 Uhr Weih- .tsausstellung im Foyer des Stadttheaters.

mit allen Arbeiten beschäftigt, btf feinem körper­lichen Leistungsvermögen entsprechen. Der Lehr- Herr wird sich vor allem ein klares Bild darüber

Für die Weihnachtszuwendungen der Be­triebsführer an die Gefolgschaftsmitglieder in diesem Jabre ist die Neuregelung in ar-

bietet.

In der zweijährigen Landwirtscha f t s-

fann. Nach beendeter Lehrzeit hat der Lehrling die Landarbeiterprüfung abzulegen, durch deren Bestehen er sich eine gute Existenz als Land­arbeiter erarbeiten kann, die ihm bei feiner Tätig­keit auf dem Acker und auf dem Hofe mancherlei Chancen des Vorwärtskommens ermöglicht Der zweite Weg zu einer auskömmlichen Existenz durch die Arbeit in Gottes freier Natur führt über die zweijährige L a n d w i r t f ch a f t s l e h r e, an deren Abschluß der junge Mann, sofern er mit Leib und Seele bei der Sache war und sich gutes Fachwissen angeeignet hat, nach bestandener Prü­fung ein gutes Sprungbrett ins Leben besitzt.

Vor allem sei allen für die bäuerliche Arbeit in­teressierten Jungen und deren Eltern e i n wichtiger Gesichtspunkt nachdrücklich vor Augen gestellt: Nie­mand glaube, wenn der Junge sonst zu keinem an­deren Beruf taugt, als Bauer ober Landwirt sei er noch gut genug, dort komme es ja nicht so genau darauf an. Diese Meinung ist ein starker Irrtum. Wer als Bauer ober Landwirt, ober als Verwalter ober Pächter eines Hofes vorwärtskommen und auch einmal auf eigenem Grund und Boden ober

Sogeifütterung.

Ein reizendes Blaumeifenpaar

Hat f» zuerst entdeckt:

Dorm Fenster ist, rote alle Jahr'.

Der Wundertisch gedeckt!

Sie sagen's ihren Basen flink. Der K chl- und Spiegelmeif Da währt's nicht lang', bis es der Fink, Und auch der Hänfling weiß.

Mit dicken Amseln kommt sogar

Ich glaub', mein Auge träumt Ein tüpfelbunter Plauderstar, Der seinen Zug versäumt.

Und dann der tolle Endersolg

Flieh, blaues Meischen, flieh:

Im Häuschen lärmt vom Spatzenvolk Die ganze Kompanie!

Das schilpt und rauft, du glaubst es kaum, Um jeden süßen Kern

Das Pärchen kauert scheu im Baum, Und käme doch so gern ...

Aufscheuchend meine Hand sich neigt, Damit das Meisenkind, Das allen erst den Weg gezeigt, Auch noch sein Körnchen find'!

Heinrich Anacker.

ISornofiKn

Tageskalender für Mittwoch.

Hofarbeiten und auch im Stalle bei der Streuung i der Tiere schon allerlei Möglichkeiten hat, sich die Grundlagen eines guten Fachroisfens anzueignen und daneben Geschick in den Arbeiten zu ent- ' wickeln. Bei den Feldarbesten im Sommer und bei < den Erntearbeiten im Herbst eröffnen sich ihm mel­iere Wege zur Erweiterung seiner Kenntmtze. Im Winter wird der junge Mann neben der üblichen praktischen Arbeit auf dem Hofe und soweit die Witterung es erlaubt, auf dem Acker oder auf der Weide vor allem bestrebt fein müssen, unter An­leitung seines Lehrherrn die in der Praxis er­arbeiteten Kenntnisse durch möglichst weitreichendes theoretisches Wissen zu ergänzen. Hierzu dient vor allem ber Besuch der Landwirtscha sts- schule, daneben ist aber auch bie sorgsame 6"h- runq bcs vom Reichsnährstanb geschaffenenMerk- buches des Landwirtschaftslehrlings" von großer Wichtigkeit. In diesem Buche muß der junge Mann feine geistigen Fähigkeiten durch eine Beschreibung der Lehrwirtschaft und die Schilderung der Be- triebsverhältnisfe mit ihren vielfältigen Arbeits- -weiqen usw. entfalten und unter Beweis stellen. Er kann hier mit der Feder in der Hand über die Schlageinteilung der Felder und über allgemeine Grundsätze ber Fruchtfolge unb des Fruchtfolge- planes arbeiten, die Düngung und Ackerbefttllung sowie die Ernteergebnisie behandeln, sich mit Dem Zwischenfruchtbau, der Miefen- und Weidewirt- - schäft beschäftigen, seine Kenntnisse über Maschinen i und Geräte barlegen, über technische Nebengewerbe in ber Landwirtschaft usw. schreiben, kurzum inc geistigen Erfolge seiner Arbeit im ersten Lehnahr eingehend schriftlich festhalten. Im zweiten Lehr­jahre folgt für den Lehrling die Wiederholung der Arbeiten des ersten Jahres, allerdings mit ber Er­weiterung, daß ber junge Mann nunmehr auch zu wichtigeren unb selbständigeren Arbeiten herange- zogcn wird, die mit entsprechender !8erantroortun9 ausgeftattet sind. Jetzt werden ihm auch Maschinen und Apparate anvertraut, deren Handhabung sehr wichtig ist unb mit Sorasalt erfolgen muß. Daß er auf dem Acker unb auf dem Hofe, im Diehstall wie

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Mchett über die We hnachiSMendungen 1940

nach Arbeite-, Steuer- und Soziawersicherungerecht.

Von Dr. jur et rer pol K Wuth, Äerlin.

Das Publikum folgte merklich gefesselt und dankte mit starkem Beifall, Hans Thyriot

räurr' .es*'0-65

ir«erwünfchte Wärmeabgabe ber Heizkörper m un- bnutiten Räumen möglichst einzubämmen, sind Die tzftkörver allseitig mit Papier zu bedecken.

3. Gänzlich abgesperrte Heizkörper unb ßeitun-

x N A bitz-

25ei umerorecyung uer f.hrIina jm Früh ahr als yeipannfunrer, oei uec

aus ber Anlage entfernt, bie Ventile ber Heiz 9 « ^^tgetreibes unb bei ber Saatkon-

^ er 6nt 1 9f,o? der Arbeit hinter der Sämaschine, be-.m

Jahreszeit. Um einiges als Beispiel zu erwähnen, fei darauf hingewiefen, daß der Landwirtschafts- lehrling im Frühjahr als Gespannführer bei der m.'___Xaa (Grtrtlnetroihoa Itnh h*t her öttatlOn-

sichtigt.

Die Deihnflchtszuwendungev 1940 in arbeilsrechllicher Hinsicht.

Den Gesolgschaftsmitalie'bem steht ein Rechts­anspruch auf die Weihnachtszuwendungen, wie bisher neben den Fällen einer ausdrücklichen schriftlichen, mündlichen oder sonstigen Fesllegung (in Tarif-, Betriebs- ober Dienstordnung) auch zu, wenn ber Betriebssührer feiner Gefolgschaft in meh­reren regelmäßig mindestens br£i au, em- anberfolgenben Jahren (uU. auch bei begründeter Unterbrechung) gewisse Zuwendungen gemacht und sich die Freiwilligkeit solcher Zuwendungen nicht durch eine ausdrückliche Erklärung ober Bestätigung bes Arbeitnehmers vorbehalten hat. Der Rechts- anspruch kann auf einen festen Bettag ober einen bestimmten Hundertsatz (z. B. des Reingewinns) ge-

Die große Bedeutung der Aufgaben und Arbeiten unserer Dauern und Landwirte im Dienste ber Dolksernährung ist schon so oft unb überzeugend von maßgebenden Stellen bargelegt worden, daß das Wissen darum heute 2111 gerne ingut unseres Volkes geworden ist. Für die weitere Entfaltung in diesem Abschnitt der deutschen Arbeit ist die' Gewin­nung guter Nachwuchskräfte immer mehr zu einer Forderung ersten Ranges geworden. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß sich im Beruf unserer Bauern und Landwirte guie Fortkommensmöglichkeiten für tüchtige junge Menschen bieten.- Diese Ueberzeugung wurde uns erneut bekräftigt bei einem Besuch auf dem Henriettenhof bei Ruppertsburg (Kreis Gießen), mit dessen Pächter Karl Neebe, dessen Ausbildung von Landwirt- schaftslehrlingen durch die Landesbauernschaft Hessen-Nassau als beispielgebend betont rorrb, mir uns über diese Frage unterhielten. Die Ergebnisse dieser Unterredung dürsten na­mentlich bie Eltern und Jungen, für bie jetzt wieder bie Berufswahl akut wirb, befonbers interessieren.

UUll 14. Hium i --------- . f

bessenungeachtet starken Einbruck des Schauspiels ist die Inszenierung des Herrn Gerhard Reuter verdienstlich beteiligt: vor allem, well der Spiel­leiter über den kräftig herausgeholten, nattirlichen Spannungen und Wirkungen des Stoffes die menschlichen Hintergründe des nüchternen Falles sympathisch beleuchtete unb über allem dankbaren Theaterspiel der noblen Haltung und Gesinnung des Schauspiels gerecht wurde. Sehr angemessen das über dreiwinkligem Grundriß errichtete, gleich- bleibende Szenenbild bes Herrn Löffler.

in ber Weibwirt,chaft nunmehr ebenfalls bedeuten, bere Ausgaben zu erfüllen hat als im eZten einet Lehrzeit, versteht sich von leibst. Durch bteie Erweiterung feines Psttchtcnkreises und ^Mi- erneuten Befuch ber Landwirt,chastsschule im Wm- ter wächst ber junge Mann immer starker tn feinen schönen Beruf hinein. \

Arn Schlüsse ber zweijährigen Lehrzeit muß die Abschlußprüfung abgelegt werben, bei ber eine |5ru- sungskommissivn, bie aus Vertretern ber praktl- chen Landwirtschaft, des Reichsnahrstanbesunb ber Landwirischaftsschule besteh, über das W.ffm und Können bes Prüflings zu urteilen hat. Ist die Prü­fung bestanden, so darf der junge Landwirt Nicht etwa glauben, daß nunmehr die Zeit des Lernens für ihn zu Ende fei. Er muß vielmehr weiter be­strebt ein, fein praktisches unb theoretisches Kön­nen unb Wissen immer mehr zu erweitern denn gerade für Öen Bauern unb Lanbwirt gilt Der Grundsatz, daß ber Mensch im Leben nie onslernt. 2lber ber junge Bauer unb Lanbwirt hat nunmehr einen Lebensberuf, auf den er stolz sein kann und der ihn befriedigt, besonders wenn er mit Lust und Liebe bei der Sache ist und später auch einmal einen Hof unter eigener Verantwortung zu De­

nen, sondern er muß auch geistig em fixer Kerl fein, der einKöpfchen" hat unb dadurch m der Lage ist, bei den Arbeitsdispositionen, bei der Der- waltung unb Verwertung des Ertrags feiner Arbeit auf Acker, Miefen unb Hof immerauf Draht" zu fein. Daraus ergibt sich die Forderung, daß für den Nachwuchs in der Landwirtschaft nur bie b e ft en unb fähigsten Jungen mit Hellem Kopf, sicherem Blick für alle w'chtigen Dinge bes Tages und unermüdlicher Lust unb Liebe zur bäuerlichen Arbeit als geeignete Nachwuchskräfte in

DerdinhW !r gchiM

Dährend des letzten Minters sind zahlreiche Ma- tciullfchäden an Heizungsanlagen durch Frost ent-. »inben. Trotz der immer rn'-'""' inrhn<*rftnn=. Mter Seite erfolgten Aufklärungen werden von inttalheizungsbenutzern, sei es aus Unkenntnis ib>r Unachtsamkeit, nicht immer genügend Dor- siäsmaßnahmen gegen Emfriergefahr getroffen.

5: auch in dieser Heizperiode aus einigen Teilen k Reiches bereits Frostschäden gemeldet wurden, oben Zentralheizungsbenutzer gebeten bet ern­teten einer Frostperiobe folgendes zu beachten:

l. Bei Frostgefahr find sämtliche Heizkörper tn ktrieb zu halten, auch bei Nacht!

2 Auch in unbenutzten Raumen müssen Helzkor- pir unb Rohrleitungen, wenn auch nur durch matzi- '. .. . m . wornsn 1 Irr

glieds.

Die w 'ihnachts-uwendungev 1940 in sieuerrechtlicher Hinsicht.

Die Weihnachtszuwendungen rote auch die Ab- schlutzaratifikationen sind im Gegensatz zum Vorjahr

in diesem Jahre ist die Neuregelung beitsrechtlicher und steuerlicher Hinsicht achten. In ber folgenben Darstellung sind auch bie Sozialversicherungspflichtigen berück-

Aur besten Nachwuchs für den Bauernberuf!

Guie Forikommensmöglichkeiien in der Landwirischssi.

.n, der Bühne des Mittelalters ne I seltenes Beispiel der Treue jenseits des Grabes

solle gespielt. Die Geschichte des Dramas hat. f . t Um bie Rehabilitierung ihres Mannes um

--V =x«hrh.mherte bin. eine reicye | unb m,t allen Mitteln kämpfend, endlich

eine Wiederaufnahme des Verfahrens vor dem Kriegsgericht ber Division burchgefetzt: es geht um

Brethoven

schreibt an ein kleines Mädchen.

Don Beethovens Verhältnis zu Kindern wissen wir wenig. Liebevolles Interesse zeigt aber ein rührendes Brieschen, das er einmal an ein Heines Mädchen richtete, unb das sich neben den andern in den Sammlungen von Beethovens Brie­fen eigenartig genug ausnimmt. Die zehnjährige Emilie M. hatte dem Meister heimlich eine Hand, arbeit geschickt unb babei in* kindlicher Weise sein Schaffen über bas aller anbern Musiker gestellt. Aus Teplitz schrieb er ihr am 17. Juli:

Meine liebe gute Emilie, meine liebe Freundin! Spät kommt bie Antwort auf Dein Schreiben an mich. Eine Menge Geschäfte, beftänbiges Krank, fein mögen mich entschulbigen. Das Hiersein zur Herstellung meiner Gesundheit beweist bie Wahr- beit'meiner Entschulbigung. Nicht entreiße Hanbel, Haybn, Mozart ihren Lorbeerkranz, ihnen gehört er zu, mir noch nicht. Deine Brieftasche wirb auf­gehoben unter anderen Zeichen einer noch lange nicht verdienten Achtung von manchen Menschen. Fahre fort, übe nicht allein die Kunst, sondern bringe auch in ihr Inneres, sie verdient es, denn nur bie Kunst unb bie Wissenschaft erhöhen den Menschen bis zur Gottheitt Solltest du, meine liebe Emilie, einmal etwas wünschen, so schreibe mir zuversichtlich. Der wahre Künstler hat keinen Stolz, leider sieht er, daß die Kunst keine Grenzen hat, er fühlt dunkel, wie weit er vom Ziel entfernt ist, unb indes er vielleicht von anderen bewundert wird, trauert er, noch nicht dahin gekommen zu sein, roo-

' hin ihn der besiere Genius nur wie eine ferne Sonne vorleuchtet. Vielleicht würde ich lieber zu.

Dir, zu den Deinigen kommen, als zu manchem Reichen, bei dem sich die Armut des Innern ver- i rät. Sollte ich einst nach H. kommen, so komme - ich zu Dir, zu den Deinen, ich kenne keine anderen

Vorzüge des Menschen als diejenigen, welche ihn zu den besseren Menschen zählen machen, wo ich diese

) finde, dort ist meine Heimat." C. K.

hm, durch etliche Iabrhunderte hin, -in- Entwicklung erlebt und viele Wandlungen durchs «macht, denen hier nicht Theater Rriegsgernyi utl ",ui,-u-

Iinn, aber immer wieder hat sich das Thea r eines taten Osnzr-rs, um die Ehr« der

l efer ursprünglichen Anregung "mnert und si-h J Armee. Maria glaubt unerschütterlich an

.Armee. -7i-bten" Mann^de^r^rteidig« | l7^K°° Ä« Ä aT"nSJam »d M rkunas^al^etten e?innert. Der Besircher uneigennützig) mit Geschick und bewahrter Fassung und au-brechender Einpftndung

Nn-r^it»wwdM entsinnen, daß vor einer R->h-. Nch W! Leutnant ein. di- wenigen Beugen; für die tapfer und dach saft aussichtslos kämpfend !2n Jak>'xn Gerichtsstücke und Kriminalfalle im 1 J annterinf bn« d->m Ge- snnm -in SXn den Herren Geißler um

:h"eater g-?°^zu di/ große Mode waren. «Auch der . Rim hat sich natürlich die Gelegenheit nicht .

richtet sein. . , , . ' ..

Mit Rücksicht auf den Lohnstop hat der Reichs- arbeitsminifter in einem Erlaß vom 9.11. d. I. (ReichsArBl. Nr. 32 d. 15.11.40) besondere An­ordnungen erlassen, von denen Ausnahmen seitens des Reichstteuhänders oder der Sondertteuhänder der Arbeit ausdrücklich zugelasfen werden müssen. Hiernach dürfen die Weihnachts-, wie auch die Ab- schlußgratifikationen in der Höhe gewahrt werden, in der sie für die gleiche Tätigkeit im Betriebe be­reits im Jahre 1939 gegeben worden ftnfr. Es « . i -ft« ..ixi \.k am w\ aa hna rtimHitAs

Mitglied im Vorjahre erhalten hat, sondern was allgemein den Gefolgschaftsmitgliedern in der glei­chen Stellung im Betriebe im Vorjahr als Grati­fikation gewährt worden ift Soweit nach dem Ge- agten ein Rechtsanspruch des Gefolgschaftsmitglie. des besteht, dürfen bie Weihnachts- ober Abscyluh- qratifitationen auch nicht unter die vorjährige Hohe gesenkt werden. Höhere Weihnachts- ober Abschluß, gratififafionen gegenüber den vorjährigen De-halt- nissen sind bei' Monatslohnempfängern bis insge­samt zum vierten Teil des letzten Monatsverbien. ftes, bei Stunden-, Tages- oder Wochenlohnemp. fängern bis zur Höhe des letzten Wochenverdien­stes zulässig. , e , .

Steht dem Gefolgschaftsmitglied kein Rechts­anspruch zu, so gelten hinsichtlich der Höchst­grenze die gleichen Beschränkungen wie für die Zu­wendungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht. Sie finh nffn in der für die gleiche Tätigkeit im Vor-

S Sladttheater Gießen.

m heutigen Mittwoch wird der große Opern- la Tiefland" von Eugen d'Albert zum erften- wi'ederholt. Die musikalische Leitung hat Otto Kiner die Spielleitung Hans Albert Schewe. xHnen'bild: Karl Löffler. 14. Mittwoch-Miete.

Ortszeit für den 19. Dezember.

Sonnenaufgang 9.34 Uhr, Sonnenuntergang I7.ll U _ Monduntergang H.57 Uhr, Mondaufgang 22)0 Uhr.

Verdunkelungszeit

irber Woche vom 15. bis 21. Dezember: 17.05 Uhr fej 9.25 Uhr.

Schützt die Zmtralheizungsanlagen vor Stoff.

Gießener Giadttheaier.

SalterErichSchäfer:DerLe,ltnantBart)".

Die Gerichtsverhandlung mit Rede und Gegen- Ide, mit Anklage. Verl-rdchung, Z°ug-naussag^ ind Urteilsfindung hat - neben kultsichen und an^ tftprümftich Dramasisches^ie Bildung frühen, Volks- ^^^^gestellte Dorgeschichte/Die Witwe des Leut kmlichen Theaters nachhaltig beemslußt und cho ' gz hat zwanzig Jahr-lang, ,,eir

ms d7r Bühne, des Mit^ alters -m- »a« .....

Das verhängnisvolle Datum, das auch d°m neuen ^.^^^g^bi^fes absichtlich auf eme m lvckeren Schauspiel den Namen hätte geben können, ft oe umri||cn skizzierende Andeutung der nA-AUchen 17. Juli 1917: an diesem Tage hat der LeuMa^m lvateren Besuchern nicht

Dary in einem ungarijchen Jnfantener ß

'em feil ,

hat" II «Vohttheater: 15 bis 17.15 UhrRotkäppchen , i r v um y =, «u

i<0 97 UhrTiefland". Gloria-Palast, Sel- griffe der landwirtschaftlichen Arbeit und die viel-

fretär J Frauenliebe - Frauenleid" - Lichtspiel-. stitigen Obliegenheiten des Landarbeiters exlernen

-^'- UM Bahnhofftrabe:Der ewige Jude- - Ober- ' " " ' 1 " -----

Warme rur oen tieu.iium cm. M. |U1, x

laaen aünftiq aus, aber bas Material, bas dem Ge-, Maria Bary em. In den Herren Deißler unb ridit mr Verfügung steht, ist bürftig unb das i ® r n ft standen sich bie prägnantesten (Srfdjeinungen heimnis jener unglücklichen Affäre im 5uli 1917, bß5 Kriegsgerichtes gegenüber: Herr Gechttr a s ! das Rätsel das ben Tob jo vieler braver Svlbaten ; Auditeur kühl, streng und sachlich den Ehrenstanb

.1 nmaibt bleibt ungelöst, der Leutnant Dary Mit dem punkt der Armei^ verttetend unb erst im letzten flnnrtpr ff,.;* Schäfer, Dramaturg und Dozent m^okel' behaftet: schon beginnt der Vorsitzende i Augenblick ehrlich überzeugt und überwunden: Herr

Ar^!t«°ewÄtun Swttgart. hatlich,E mft M°-e- veh°^^ls verdammende Urie.l zu »«.; ffrn8ft al3 Verteidiger nicht tern hsi^ri'Än ShausvielDer 18. Oktvbe-: m °°° -^a taucht, während Frau Bary emem Zn- -

Biehen einv'iührt Der Stofs des neuen sammenbruch nahe ist. ein neuer Zeuge aus

: h,".. tonn hiftori d), aber uns immerhin nnnm gerufen, er kommt, .zusallig und

»im*nh^rkbntomä6ig näher: übrigens macht -7Eig dazu und bringt mit seiner Aussage die ch <?uck> m de Art wie hier die S.zene zum Tr,. ^Geheimnisses, die entscheidet- Wen-

unm rnirh ,in en (Siebener Wandel tn der Aus. ( "'N P^zetz, Freisvrechung und völlige Rehabi- Issuna und Behandlung solcher toloffe bemerkbar. [itje®ung Sc5 unschuldig verurteilten Leutnants

i ch?ag"ebend°nich°t"me^/'die^ unbe°zw^iftlbare Weift'l"egi«^üer°t, Vein ehemaliger

SS* ÖSfe»'«*Ä üche des Falles, seine menschliche ^zenu^ . -----q,nrM

[ »ein sittliches Anliegen.

der Gebirgsfront gegen Italien nach dem Urteil des i vorzu