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Der Duce staatssekretärs 6 o b b u , des des Mniisters
Der Vizepräsident der französischen Regierung, Pierre Laval, hat am Donnerstagmittag eine Reise nach Paris angetreten. Man nimmt an, daß er am Montag wieder in Vichy sein wirb.
von Rio de Janeiro 28 Mann starke Be- Schiff (5135 ART.)
nach Europa versenkt. Die satzung wurde gerettet. Das war mit Getreide beladen.
Italienischer Wehrmachtberich!.
Rom. 17. OfL (DRV.) Der italienische wehr- Machtbericht vom Donnerstag hat folgenden IDort. taut:
Der Kommandant des U-Bootes, der das im gestrigen Dehrmochtbericht ermahnte feindliche U- Boot vom „perseus"-Typ versenkte, ist Korvetten- kapitän Bandino B a n d i a i. Bei dem englischen Kreuzer, der, wie bereits im IDehrmachtbericht von gestern' mitgeteilt wurde, von einem italienischen Lufttorpedo getroffen worden ist, handelt es sich nach einer Mitteilung der englischen Admiralität um die „Liverpool^. Dieser Kreuzer hat 9300 Tonnen Wasserverdängung und ist mit 12 Geschützen von 15,2 cm, 8 Geschützen von 10,2 cm, 6 Torpedorohren und 3 Flugzeugen ausgestattet.
In Rordafrika patrouillenzusammenstöhe, die zu unseren Gunsten verliefen. Unsere Jogdstaf fein bombardierten die feindlichen Flugplätze von Fuka, Kaisaba, Daba und die feindlichen Bertei- digungsstellungen im Gebiet von Maaten Bagush und Marsa Matruk. Trotz der heftigen Flakabwehr wurden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. Die feindliche Luftwaffe bombardierte heftig die Stadt Tobruk mit Brifauz- und Brandbomben. Einige Anlagen und 45 Wohnhäuser wurden beschädigt, 9 Baracken zerstört, keine Opfer. Einige auf Derna abgeworfene Bomben haben weder Opfer, noch Schaden verursacht.
In O st a f r l k a hat eine Eingeborenen-Abteilung einen englischen Posten südöstlich von Daga River Post angegriffen. Der Feind ergriff die Flucht und lieh in der Eile Waffen, Munition und Zugtiere zurück.
Unsere Fliegerstaffeln bombardierten die Militäranlagen auf der Insel P e r i m sowie den Flug
hat sich in Begleitung des Unter- im Kriegsministerium, General Korporationsministers Ricci und für Volksbildung P a v o l t n i nach
Flugplätze und Stellungen in Nord- und Ostafrika bombardiert
Terni begeben, wo er die SIdhlwer ke für den Bau von Panzerplatten und Geschützen sowie die Waffenfabrik und die Wasserkraftwerke des Delnio besichtigte.
In Rio be Janeiro ist ein Ueberseeverkehrsflug- §eug modernsten Typs ber italienischen Transozean- slugverkehrsgesellschaft „ßati" eingetroffen. Die italienischen Blätter weisen darauf hin, daß damit die einzige regelmäßige Postverbinbung zwischen Brasilien und Europa eröffnet sei.
Die Wiederoffnung der Burmaflraße
3m Bereich der japanischen Luftwaffe.
Der ehemalige Vorsitzende der katalanischen ®e- neralidad, Companys, ist --wie „Messaggero" aus Barcelona berichtet — im Gefängnis von Montjuich erschossen worden.
Wie aus Bergen gemeldet wird, sind von den unter englischer Kontrolle fahrenden norwegischen Handelsschiffen im Laufe des Monats September nicht weniger als sieben u n - terge gangen. Ihre Gesamttonnage betrug 31 260 BRT. Don den Besatzungen kamen siebzehn Mann ums Leben.
Umbildung des spanischen Kabinetts.
Serrano Duner zum Außenminister ernannt
Madrid, 17. Oktober. (DRB.) Der spanische Staatsanzeiger veröffentlicht ein Dekret, wonach der bisherige Außenminister Oberst Beigbedek aus der Regierung a u s s ch e i d e t und der bts- berige Innenminister Serrano Suner zum Außenmini st er ernannt wird. Der bisherige Unterstaatssekretär des Innenministeriums, L o • rente, wird mit der Führung aller Geschäfte des Innenministeriums beauftragt und direkt dem Re- gierungschef unterstellt. Ferner scheidet der bisherige Industrie- und Handelsminister Alarcon b e la Lastra aus ber Regierung, und ber Gauleiter der Faiange von Katalonien unb Mitglied des Politischen Ausschusses, Demetrio C a r c e l l e r, welcher Serrano Suner auf seiner Deutschlanbreise begleitete, ist zum neuen Minister für Handel und Inbustrie bestellt worden.
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Wie zu der Regierungsumbildung Europapreß ergänzend aus Madrid meldet, steht die Ernennung Serrano Suners zum Außenminister völlig im Zeichen der neuen Lage des spanischen Staates Durch die Ereignisse in Europa sind auch für Spanien die außenpolitischen Fragen in den Vordergrund getreten. Es ist verständlich, daß der Vertrauensmann des Caudillo mit den wichtigsten Aufgaben betraut wird, in die er übrigens schon als Präsident des Obersten Parteirates durch seine Reisen nach Berlin und Rom im besonderen Auftrag oes Caudillo eingegriffen hat. Für Serrano Suner bedeutet die Ernennung eine Ausdehnung feines Machtbereich. Die Übertragung des Außenamtes verleiht ihm im Rahmen des spanischen Kabinetts eine Bedeutung, die die eines normalen Ministers weit übertrifft. Da die Geschäfte des Ministeriums des Innern von dem Unterstaatssekretär Lorente, einem alten Mitarbeiter Serrano Suners, verwaltet werden und im Falle einer Neubesetzung dieses Ministerpostens aller Wahrscheinlichkeit nach ein besonderer Vertrauensmann Serrano Suners ernannt werden dürfte, verliert der neue Außenminister nichts von feinem bisherigen Einfluß auf die inneren Geschäfte des Staates.
Der Annunziotenorden für Franco.
Deutsche Küstenbatterie vertrieb Die Engländer.
Berlin, 17. Okt. (DNB.) Durch gutliegenbes Feuer unserer Marineartillerie wurde, wie im OKW -Bericht vom 16. Oktober gemeldet, an der Kanalküste ein nächtlicher Angriffsver- juch zurückgeschlagen. — Es war, wie wir hierzu noch erfahren, eine mondhelle Nacht, als der Ausguckposten einer Küstenbatterie plötzlich auf See Mündungsfeuer erkannte unb Alarm gab. Die Batterie eröffnete sofort bas Feuer, und es genügten sechs Salven, die gut lagen, um Den Feind in kürzester Zeit zum Abdrehen zu zwingen. Nur wenige Schuß hatte ber Feinb abgeben können, die dem Hafen von Dünkirchen gelten sollten. Es zeigte sich, wie schlecht der Engländer von See auf Landziele schiegt. Obwohl es Nacht war, hatte sich der Feind der Küste nicht auf kurze Entfernung genähert, sondern bas Feuer schon eröffnet, als er sich n o chw e i t b r a u ß e n auf See befanb. Ohne jebe Möglichkeit, Einschläge beobachten zu können, schoß er planlos gegen ein von ihm aus nicht erkennbares Lanbziel. Es war bie- selbe Methode, mit der bie britischen Flieaer bei ihren nächtlichen Einflügen aus großer Höhe operieren. So würbe militärischer Schaben nicht verursacht, dagegen in einem Nachbarborf ein Wohnhaus burch Volltreffer zerstört, wobei ein belgischer Zivilist schwere Verletzungen erlitt.
„Messaagero" berichtet aus Algeciras, daß unerkannt gebliebene Flugzeuge Gibraltar ü b erflogen haben. In Algeciras seien heftige Bom- venexplosionen und schwere Abwehrfeuer vernommen worden.
auf ber das Hakenkreuz sichtbar war, Aufstellung. Die Legionäre feierten bas nationalsozialistische Deutschland, den Führer und die siegreiche deutsche Wehrmacht in begeisterten Hochrufen. Gesandter Dr. Fabricius dankte für die Kundgebungen unb brachte einen Heilruf auf das nationale, legio- näre Rumänien, feine Führer und die Zukunft des rumänischen Volkes aus. Nach dem Legionarslied fang ein Chor der legionären Jugend das Eng- l a n d l i e d in deutscher Sprache.
Südafrika feiert Ohm Krügers Geburtstag.
San Sebastian, 17. Okt. (DNB.) Der Ge- burtstag Ohm Krügers wurde als nationolburischer Gedenktag in ber Sübafrikanischen Union mit großer Begeisterung gefeiert. Die Provinzialregierung des Dranjefreiftaates gab schulfrei. Wenn auch die Provinzialregierung ber Kap-Provinz bies verweigerte, so blieben doch tausende von Kindern mit Billigung ihrer Eltern an diesem Tage dem Unterricht fern. In Johannesburg sprach ber nationale Oppositionsführer Dr. M a l an vor über 4000 nationalen Südafrikanern. Das Volk, so sagte er, wirb nie gufrieben sein, bevor nicht Südafrika eine freie unb unabhängige Republik ist. In Pretoria fand bie Feier an Krügers Stanbbilb statt. Pastor Kotze hielt bie Gedenkrede
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichspo st Minister hat sich entschlossen, Arbeiter ber Deutschen Reichspost, bie im jetzigen Krieg mit bem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet worden sind, durch sofortige lieber» nähme in bas Beamtenverhältnis zu för- bern.
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Der Reichswirtschaftsminister unb Präsident der deutschen Reichsbank, Funk, veranstaltete zu Ehren des italienischen Außenhandelsministers Riccardi im Kaiserhos einen Empfang. Erschienen waren die Reichsminister Dorpmüller, Selbte, Gra Schwerin von Krosigk unb Darrö, ferner Botschafter von Hassel, ber Chef des Heereswaffenamtes, Ge-
Fugostavien.
Eine Klarstellung gegenüber englischen Propagandalügen.
Belgrad, 17. Okt. (Europapreß.) Gegenüber den englischen Propaganbameldungen stellt „Breme" fest, daß bie Haltung ber Balkanländer zu ihren Nachbarländern seit Beginn bes Krieges festliege. Desonbers bie Stellungnahme Iugoslawiens zu Deutschlanb unb Italien fei schon feit langer Zett DOlIftänbig klar. Keinerlei Ränke könne biefe wohldurchbachte Politik, bie den Interessen bes Landes entspreche, stören. Jugoslawien führe eine reale Politik. Der Balkan unb ber Südostraum seien em natürlicher Beftanbteil von Mitteleuropa nicht nur in wirtschaftlicher, fonbern auch in kultureller unb politischer Beziehung. Deshalb konnten bie natürlichen Interessen von Jugoslawien nicht außerhalb dieses Raumes liegen unb nicht außerhalb ber Gesetze, bie bas Leben ber Völker in biefem Raume bestimmten. Das Blatt führt bie zahlreichen Beweise ber beutsch-jugoslawischen unb italienisch-jugoslawischen Freunbschaft an unb stellt fest, bah auch bie Beziehungen zwischen Jugoslawien unb Ungarn sowie zwischen Jugoslawien unb Bulgarien bie sreunbschastlicbsten seien. Es sei baher klar, baß bie Sage auf dem Balkan unb tnsbefonbere in seinem nörblichen Teil, wo Jugoslawien ben Angelpunkt ber Situation hübe, das beste Dementi ber englischen Propaganbamel- bungen sei.
Die legienäre 3ugenb Rumäniens vor der beufftben Gefands»ofk in Bukarest
Bukarest, 18. Okt. (DNB.) Donnerstag nachmittag marschierte bie Aborbnung ber legionären Jugend Rumäniens, die in Padua an dem ta- sienischen Jugendtreffen teilgenommen hatte, in Begleitung von einigen tausend Legionären vor der italienischen Gesandtschaft auf, um ihren Dank für die Einladung kundzuttm. Anschließend marschierte ber Zug zur deutschen Gesandtschaft und nahm dort mit einer alten Legionärsfahne,
um nichtmilitärische Ziele ihres früheren franzosi- scheu Bundesgenosien angegriffen. So wurden in L e Havre eine Kirche unb mehrere Wohnhge- bäube zerstört. Die Zivilbevölkerung hatte drei Tote und vier Verletzte zu beklagen. Auch Holland hatte unter den Bombenangriffen der britischen Flieyer zu leiden. Bei den Bombenüberfällen, bie sich m der Woche vom 28. 9. bis 5. 10. hauptsächlich aegen bie Stadt Hartem richteten, sind insgesamt 36 nieberländische Zivilpersonen getötet unb 72 verletzt worden. Durch bie Angriffe auf nichtmilitärische Ziele wurden 25 Häuser zer - ft ö r t und 156 Wohngebäude beschädigt. Die Holländer werden dafür nrcht nur der gewesenen Königin W i l h e I m i n a , die erst kürzlich ber RAF. eine große Summe für bie Anschaffung von Bombern übergab, sondern auch deren Schwiegersohn Bernhard B i e ft e r f e l b Dank wissen, nachbem nun auch dieser ber englischen Luftwaffe ein „hochherziges Geschenk" von Geldern, die ihm nicht gehören, für bie Herstellung von 50 Spitfire-Maschi- nen und 13 Bombern zur Verfügung gestellt
Der spanische Staatschef General Franco empfing im Krönungssaal des königlichen Palastes zu Ma- brib Marschall b e Bono unb bie Mitglieder ber italienischen Botschaft zur Entgegennahme ber ihm vom König unb Kaiser Viktor Emmanuel III verliehenen großen Halskette bes 2l n n u n z l a t en- Ordens. —? (Scherl-Bllderbienst-M)
Don der britischen Abmiralität wirb bestätigt, daß bei dem Seegefecht im Mittelmeer der schwere englische Kreuzer „Liverpool" durch ein italienisches Torvedo beschädigt wurde. An Bord des Schiffes feien Opfer zu beklagen. Die „Liverpool" soll sich in einem englischen Hafen zur Durchführung notwendiger Reparaturarbeiten aufhalten.
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Der jugoslawische Frachtdampfer „Orao". der ber Jugoslawischen Schiffahrtsgesellschaft tn Susak gehört, wurde auf Der Fahrt
neral Leeb sowie Persönlichketten ber beutschen Wirtschaft.
Zu einem Besuch nach Deutschland und den besetzten Gebieten sind 12 schwedische Schriftleiter von Der Reichsregierung eingeladen worden. In ihrer Begleitung befindet sich ein Vertreter des schwedischen Außenministeriums sowie ber Presseattache der deutschen Gesandtschaft in Stockholm.
Rebel, Der FeinD Der Flieger.
Bon Kriegsberichter Zobann Zörgensen
PK Mit ben brei Buchstaben Q BI wird ber Laie zunächst nichts anfangen können. Jeder Flieger kennt sich aus. QBI ist das Schlüsselwort für Schlechtwetterverhältnisse, die Warnung für die Flieger, nicht zu landen ober nicht zu starten. Wer somit eingewelht ist, wird begreifen, warum dieses OBl-Zeichen — funfentelegra- ihisch übermittelt — bei der ganzen Besatzung eines Flugzeuges nicht sonderlich beliebt, ja, gefürchtet und verhaßt ist. Der Nebel braut feine Suppe nicht nur über deutschen Landen. Ueberall an den Küsten des Kanals und des Atlantischen Ozeans, wo unsere Flieger täglich gegen England starten, drückt das ausgesprochene Seek 1 ima der Wetterlage seinen Stempel auf. Schien eben noch bie Sonne am sttah- lenben Himmel, so liegt wenige Stunden später bie Landschaft in ber bicksten Waschküche ober, wie ber Flieger sagt, im dicksten Dreck. Wetterwendischer, launischer, unberechenbarer Herbst! Das ist der Herbstanfang hier im westlichen Zipfel Frankreichs.
Hier soll keine wetterkundliche Abhanblung geschrieben, sondern nur einmal kurz erzählt werden, daß ber Kampfflieger nicht allein mit feindlichen Jägern, mit der Flak, den Sperrballonen oder gar den ungeheuer weiten Strecken im Kamps steht, sondern sich gleichermaßen mit dem chm so feindlichen und tückischen Nebel auseinanderzusetzen hat. Und häufig kommt es vor, daß Flugzeugführer und Zeobachter, Funker und Bordmechaniker über bem Heimathafen einen noch schwereren Dienst haben als im feindlichen Luftraum. Daran ist nur der Nebel schuld.
Gewiß, in diesem Kampf stehen ihm verschiedene Verbündete zur Sette. Doch nicht immer bleibt ber Flieger gegen den unheimlichen Feind „Nebel" Sieger, wie auch der Mensch sich häufig ben Naturgewalten beugen muß. Wenn es im deutschen Wehrmachtbericht heißt: „Unsere Kampfverbänbe griffen t rotz schwierig st er Wetterlage englische Dock- unb Hafenanlagen wirksam mit Bomben an", bann können sich sicher bie wenigsten Leser einen Begriff davon machen, was alles in diesem einen Satz enthalten ist. Es sind ja nicht nur die dicken Wolkenschichten, die heftigen Stürme, bie Regenböen und die Gefahren der Vereisung, bie einem Flieger bas Leben sauer machen, sondern vor allem auch die drohenden Bodennebel auf dem eigenen Flugplatz. Sie sind gewissermaßen die allerletzte Hürde, die vor dem Ziel genommen werden muß. Nur derjenige kann ermessen, welch schwerwiegende Folgen eine vorzeitige Berührung mit ber Erde haben muß, ber ein wenig Ahnung vom Flugwesen hat. Hundertprozentiger Bruch kann dabei herauskommen. Doch trösten wii; uns damit: ber Tommy kennt ben Bodennebel auch. Er kennt chn nicht nur, sondern hat bestimmt darunter mehr zu leiden als wir.
Die Rordamerikaner sollen onch China verlassen.
Stockholm, 17. Okt. Aus Tschungking meldet Reuter, daß 400 nordamerikanische Staatsangehörige, die sich in ben nichtbesetzten chinesischen Gebieten befinben, burch Luftpost von den nordamerikanischen Konsulaten unterrichtet wurden, möglichst umgehend das Land zu oerlaf- s e n und sich in die Vereinigten Staaten zu begeben. In ber Mitteiluna bes nordamerikanischen Konsulats in Kunming, bie sich an bie norbameri- kanischen Staatsbürger in ber Provinz ?)ün- nan richtet, heißt es, daß die Rückkehr im Hin- blick' auf die anormale Lage im Fernen Osten erfolgen müsse.
Wie bereits gemeldet wurde, wurden gleiche Aufforderungen an die nordamerikanischen Staatsbürger gerichtet, bie sich in der Mandschurei, in Japan, in F r a n z ö s i s ch - I n d o ch i n a ober in Hongkong aufhalten. Dreitausend Nordamerikaner haben bisher, bem Rat ihrer Regierung folgend, Fernost verlassen und sind in die Heimat zurückgekehrt. Davon entfallen 1200 auf Schanghai, 1000 auf Japan und 800 auf Hongkong.
16 Millionen Wehrpflichtige in USA. registriert
Neuyork, 17. Okt. (Europapreß.) 16 Millionen Wehrpflichtige wurden am Mittwoch für den Dienst in ber Wehrmacht ber Vereinigten Staaten registriert. Die Mafsenregistrieruna wickelte sich ruhig ab. Die alarmbereite Polizei brauchte nicht einzu- schkeiten, ba es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen ist. Weitere Marinereservisten ber USA. wurden vom Marinebepartement mobilisiert. Sie sollen zur Verstärkung ber USA.-Truppen in der Kanalzone bienen.
Tokio, 17. Okt. (Europapreß.) „Chugay Shogyo Shimpo" sagt zu ber Wiederoffnuna der Burma- straße burch Englanb, baß bie Bedeutung blefer Straße für die Versorgung Tschiangkaischeks mit Kriegsmaterial durch bie Anwesenheit japanischer Truppen in Indochina stark zurückgegan- g e n sei. Die chinesischen Positionen, so z. B. bie Hauptstadt ber Provinz Mnnan, könnten jetzt nach kurzer Flugdauer von der indochinesischen Grenze aus durch japanische Flugzeuge bom- barbiert werben. Das Hauptziel Japans bleibe Tschiangkaischek zu veranlassen, bei der neuen Orb» nung Dftafiens mitzuhelfen. Der innerpolitische Aufbau ber neuen Struktur Japans müsse außenpolitisch von stärksten Bemühungen begleitet sein, den chinesischen Konflikt beizulegen. „Wir glauben", so fährt bie Zeitung fort, ,daß bie Re- gierung eifrig an dieser Aufgabe arbeitet und jedes nur mögliche Mittel anwendet, um den Konflikt mit China in zufriedenstellender Weise beizulegen." „Asahi Shimbun" bespricht bie Möglichkeit, daß mit ber Wiederoffnung der Burmastraße auch die Verbindung von Hongkong nach Tschungking englischerseits wieder ausgenommen wird. Sollten die Engländer auf diesem Wege wieder Munitionstransporte beginnen, so werde, wie bas Blatt schreibt, bie japanische Regierung geeignete und wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu treffen wissen. Die Zeitung „Yomiuri Shimbun" spricht von einem englischen Wortbruch, wenn die Engländer nicht nur in der Burmafrage entgegen ben Abmachungen handelten, sondern jetzt auch noch beabsichtigten, die Verbindung von Hongkong wieder zu öffnen, obwohl die getroffenen Vereinbarungen dies nicht vorsehen würben. Dieses Verhalten der Englänber, bie immer ben Begriff „Gentleman" hervorhöben, richte sich selbst. Wie schlecht müsse bie Lage Englanbs sein, wenn es schon gelungen sei, den Forberungen ber Vereinigten Staaten nachzukommen.
Hasen von Ghedarem. lieber dem letzteren wurde außerdem von einer unserer Jagdstaffeln ein über- raschender Tiefangriff durchgeführt, bei dem elf Flugzeuge am Boden zerstört, ein Munitionslager in die Luft gesprengt und ein Lastkraftwagen zerstört wurden
Line weitere Fliegerstaffel hat im Roten Meer zwei große, von einem Kriegsschiff begleitete Frachtdampfer angegriffen. Liner davon wurde schwer getroffen. Feindliche Flugzeuge, die eingreifen wollten, wurden von unseren Bombern zum Kampf gestellt, bie ein Flugzeug vom Blenheim- Typ unb wahrscheinlich auch eines vom Gloucester- Typ abschießen konnten.
Feiubliche Flugzeuge bombardierten Direbaua, Decamere, Tessenei, Kassala und (Bonbar, wobei es nur in (Bonbar einen Toten unb einige Berrounbefe gab, leichte Sachschaden. Spätere Angriffe auf Direbaua unb fyarrar wurden von unseren 3agb- ftaffetn verhindert, bie bie feindlichen Flugzeuge zum Abdrehen zwangen, bevor sie ihre Bomben abroerfen konnten.
Verdächtige (Seschästigkeit Edens in Aegpvten.
Stockholm, 17. Okt. (Europapreß.) Der englische Kriegsminister Eden legt in Aegypten eine rege politische Tätigkeit an den Tag, die neutrale Beobachter in London erneut zu der lieber- zeugung kommen läßt, daß England im Naben Osten Ziele verfolgt, die nicht mehr im Rahmen bes englisch-ägyptischen Verhältnisses aehatten sind. Nach dem letzten Kabinettswechsel in Kairo erscheint ber Londoner Regierung die ägyptische Haltung nicht zufriedenstellend. Es wird angenommen, daß Eden im Auftrage seiner Regierung versuchen will, durch innenpolitische Beeinflussungsoersuche die ,Lriegs> bereitschaft" Aegyptens zu stärken. Eden wird auch mit Vertretern Transjorda- niens zusammentreffen.
„Pvpvlo di Roma" berichtet aus Kabul, daß ber vom Allindischen Kongreß anaeordnete „zivile Ungehorsam" am Mittwoch in In» bien begonnen hat.
In Berlin haben zwischen Vertretern der Reichsregierung und der iranischen Regierung Verhandlungen über ben deutsch-iranischen Warenverkehr und die Festsetzung von Jahreskontingenten begonnen.
Hauprichrtttlttler: Dc. Friedrich ffitibeim Lange Stellvertreter Dd yanpNchri-ttelteu' Trust Blumschetn. Berantwortiick, >ür -poitft und Wider Dr. i?r. W. Lange, für das R-PuLleton: Dr. HcmS Dhdriot; üi Srad> Gteßen, Provtm, Wtnichail u. Sport: Ern» Älum,chem.
2)tud und Verlag Vrühliche Univenitatebrudetti R. Lange fl. ®, Berlaa«letter. Dr.» Ing. ENch Hamann Anzeigenle>ter Hane Veit, SewMTOfiiUiä lür denIsdaU der Slnietaen; Theodor Kümmel ülälä.


