Ausgabe 
18.5.1940
 
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' 'Bethaus Jluhl

Landgerichtsrat Dr. Ernst Seid am Landgericht

Wann und wie Arbeitsplatzwechsel?

Aus -er engeren Heimat

Der Verkehrs-

'+ Gründ erg, 18. Mai.

Ävs den Blldern kann man eindeutig erkennen, + tn <rS 8 Tot.

nit m eich er Mucbt und mit welchen ungeheuren I v e r e l n hielt im GasthausHessischer Hof feine tröffen an Menschen und an Kriegsmaterial gegen Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Wagner- Me Westmächte aufmarschiert wurde. Man sieht die meister L.- «in tz -den S°htt-b«»cht ^anka durch die Straßen der Städte v-E-n.fi-ht sur -b^ien. «. G-,ch°ft-i h .

Zum Amtsgerichtsdirektor in Gießen ernannt.

schäft (um die Wanderpreise) antreten.

Im Hinblick auf den gegenwärtig in den Kame­radschaften im Gange befindlichen Wettkampf ver- : . dient ein Rückblick auf den Schießdienst im Jahre

n Gießen ist vom Führer mit Wirkung vom 1. Mai 1939 besonderes Interesse. Darüber gibt eine lieber»

nutzt werden, konnten sie von den Besitzern zu an­nehmbaren Preisen erworben werden: 1856 Qua­dratmeter von Hrch. Listmann für 120 RM. und 2550 Quadratmeter von K. Feldmann Erben für

Hauptversammlung des Verkehrsvereins Grünberg.

Achtet auf den Kartoffelkäfer, den größten Schädling unserer Volksernährungk

Oie Heimat dankt der Front!

Unter diesem Motto stehen der heutige Samstag vnd der morgige Sonntag bei den h a u s f a m m - ungen für das Deutsche Rote Kreuz. Vas Deutsche Rote kreuz hat in diesem Kriege und besonders in den kommenden Wochen und Monaten erhöhte pflichten zu erfüllen, die auch erheblich ge- ßeigerte Ausgaben bringen. Dazu müssen wir alle mit höchster Kraftanspannung beitragen, wenn wir bea Dank an unsere Soldaten In der richtigen Weise zum Ausdruck bringen wollen. Verglichen mit dem stündlichen Einsatz an Blut und Leben vnserer Frontkämpfer ist auch das größte Geld- opser in der Heimat bei dieser Sammlung nur ge­ringfügig. An alle Volksgenossen in Stadt und Land richten wir daher den Appell: Gebt jetzt bas vielfache -der bisherigen Spen­den für das Rote Kreuz! Unsere Soldaten, öle wir als Brüder und Söhne draußen wissen. Verden die Frucht dieser Gebefreudigkeit genießen enb sie uns zu danken wissen!

Sonnenaufgang 5.25 Uhr, Sonnenuntergang^1.19 Handwerker oder in einem freien Beruf selbständig Uhr. Monduntergang 4.12 Uhr, Mondausgang machen. Auch wenn der Zweck einer Kündigung L8.47 Uhr. lediglich darin besteht, ohne Wechsel des Arbeits-

Rottzen für den 20. Mai. Satzes andere Vertragsbedingungen zu erzielen, z. B.

Sonnenaufgang 5.23 Uhr, Sonnenuntergang 21.30 Aenderung der Bezüge, ist die Zustimmung des Ar- IZhr. Monduntergang 4.44 Uhr, Mondaufgang beitsamts notwendig. Nicht mehr bestritten ist heute, »0.04 Uhr. j dah die Zustimung auch bei fristloser Aufgabe der

Erste Filmwochenschau von der Westfront.

* Lehrwanderungen. Die Arbeitsge­meinschaftenBiologie" undErnährung aus dem Valde" veranstalten am heutigen Samstag, 18. 5., taten Gang in den Schisfenberger Wald. Führer: L-r. Völker. Zweck: Studium heimischer Vogel- sirnmen. Treffpunkt: Universitätsbibliothek. Zeit: 17.15 Uhr. Ferner findet morgen Sonntag, 19. Mat, ice zweite Lehrwanderung unter Führung von $rof. Dr. Funk statt. Ziel: Naturschutzgebiet Han­telstein. Gegenstand: Studium der Pflanzenwelt urter besonderer Berücksichtigung der Wildgemuse, ter Heil- und Giftpflanzen. Treffpunkt: Endhalte- selle der Straßenbahn in Wieselt. Zeit: 8.20 Uhr.

Kräfte vorstoßen.

** Eine Siebzigjährige. Am kommenden Montag, 20. Mai, kann Frau Küche Haubach Dwe., Asterweg 56, in geistiger und körperlicher Frische ihren 70. Geburtstag feiern. Die Jubilarin oehört seit Jahrzehnten zum treuen Leserkreis des Vießener Anzeigers. Wir beglückwünschen zum Ge­burtstag. ..

^'^i7wie si^Ä'ttnisse, gewaltige Betonkl'ötze, I 7®^'be^nbere Ä

!pielend Hinwegschaffen helfen, wie sie über rasch für dieses Jahr gestellt, die SchaffungZ eines.be von den Pionieren geschlagenen Brücken fahren und guemen Zugangsweges von der Alsfelder Drucke vie sie immer voran? sind, um den Angriff der zu den Anlagen auf demHachtan

Infanteristen zu sichern. In ungemein lebendigen Brunnentales. Zur Verwirklichung dieses Planes Silbern sind die schweren Uebergänge über Flüsse bedurfte eszunachst ber ® rf^i n f n?a e

unb Was erstraßen festgehalten. Gesprengte Brücken lande. Da die hierzu benötigten^Grundstücke mfolge iücken in das Blickfeld. Man sieht, wie die Ge- chrer schiefen Lage nur wenig landwlr schaftl ch ge- chütze sprechen, wie vom kleinen Minenwerfer bis 1 ,nntlUn "nn hpn ^Afihprrt w anJ

M den schweren Eisenbahngeschützen aus alleü Roh­ren gefeuert wird, um der Infanterie den Wea zu bereiten, erlebt aber auch in hinreißenden Bildern lie Angriffe unserer Sturzkampfbomber und der Kampfgeschwader, die den Feinden einen panischen Schrecken einjagen. Bilder von geradezu gespensti- schein Charakter zeigten die Uebergänge unserer Soldaten über Flüsse im dichten Morgennebel, man f.eht eine Windmühle über Trümmern der um- feyenden Häuser, von Pulverrauch umweht. Herz­liche Freude empfindet man über die Begrüßung, lie die deutschfreundliche Bevölkerung in Luxem- turg den Soldaten zuteil werden läßt, mit Jn- crirnrn aber sieht man die Zerstörungen, die die Kindlichen Flieger durch ihre verbrecherischen Bom­benabwürfe auf Freiburg angerichtet haben. In den letzten Bildern dieser Wochenschau ist sinnfällig ver- «nschaulicht, wie unaufhaltsam die deutschen Trup­pen die Tanks, die Flugzeuge gegen die feindlichen

Am heutigen Samstag wird im Gloria-Palqst die erfte Wochenschau von der Westfront gezeigt. Die Bildreihe dieser jüngsten Wochenschau stellt die Ver­mittlung von Geschehnissen dar, wie sie eindrucks- gewaltiger nicht gedacht werden kann.

Aus Den Bildern kann man eindeut'

90 RM., dazu noch ein kleiner Geländestreifen von K. Peppler für 10 Rpf. pro Quadratmeter. Die Planierung des Weges ist erfolgt, es wird freilich noch einige Zeit dauern, bis das benötigte Auffüll­material angefahren ist, um ihn dann endgültig fertigzustellen. Der Weg bietet einen bequemen, fast ebenen Zugang zu den Anlagen auf dem Hain gegenüber den seither bestehenden steilen Zugängen von dem Brunnental aus. Er gewährt auch eine gute Aussicht auf die Stadt, und in seiner höchsten Stelle einen Fernblick auf die Wetterau.

Eine weitere in Aussicht genommene Aufgabe des

Lieb' Äug' und Hand

Von, Schießdienst der Kriegerkameradschasten im Kreise Gießen.

G. A.-Gport.

§ riegsmeisterschastsspiele der 1. Klaffe

Watzenborn-Steinberg Rodheim.

Sportfreunde Wetzlar 1900 Gießen.

Die Teutonen empfangen auf ihrem Platze dir Leute von Rodheim. Der Sieg für die Watzenborner teht von vornherein fest. Trotzdem werden die Rod- Heimer bis zum Schluß kämpfen.

Die Blau-Weihen fahren nach Wetzlar zu den Sportfreunden. Bei diesem Spiel dürfte der Sieger erst am Ende desselben feststehen.

Fußball um die Gebietameisterschast.

Bannauswahl Bann 88 Bannauswahl Bann 116.

Am morgigen Sonntag muh der Bann 116 zum älligen Geliietsmeisterscyaftsspiel nach Löhnberg, um dort gegen die Bannauswahlmannschaft des Bannes 88 zu spielen. Dor Bann 88 konnte das Vorspiel in Gießen glatt mit 4:0 gewinnen. Damals landen sich 2 Dereinsmannschaften gegenüber, und zwar Löhnberg und 1900 Gießen. Bann 88 stellt diesmal wieder dieselbe' Mannschaft. Der Bann 116 tellt jetzt seine stärkste Mannschaft: Dinges (1900); Rauling (1900), Schlitz (VfB.-R.); Theiß (1900). Heeg (1900), Bötz (1900); ®hmarrn (VfB-R), Kraft (1900), Funk (VfB.-R.), Weniger (1900), Nachti­gall (1900).

Turnier um die Bannmeisterschast im Handball.

Aus txn Sportplatz der Spieloereinigung 1900 fin­det am morgigen Sonntag ein Turnier des Ban­nes 116 zur Ermittlung des Bannmeisters im Handball statt.

In der Staffel I ist der Staffelsteger noch mcht festgestellt, daher stehen noch zwei Spiele offen, und

Grüningen 51,6; Harbach 92,3; Inheiden 91; Langd 75; Lumda 62,6; Rieder-Bessingen 80; Obbornhofen 69,7; Ober-Bessingen 83,3; Reinhardshain 52,1; Röthges 77,7; Rüddingshausen 85,4; Stockhausen 66,6; Trais-Horloff 57,1; Treis a. d. Lda. 60,6; Utphe 60,8; Weitershain 91,5 v. H. der Mitglieder­stärke. Die an dem Wettkampf beteiligten Karne- raden konnten mit zahlreichen bronzenen, silbernen, goldenen und großen goldenen Ehrennadeln, ferner zum Teil mit Siegervlaketten und als höchster Preis Hausen und Kesselbach mit einem Gewehr ausgezeichnet werden.

Die Meldungen zum gegenwärtigen Wettkampf stehen in erfreulicher Weise dem Stand der Mel- düngen zum vorjährigen Wettkampf in keiner Weise nach, im Gegenteil, viele Kameradschaften haben für den gegenwärtigen Wettkampf eine grö­ßere Zahl von Schützen gemeldet, als bisher. Im Wettkampf 1939 muhten 15 Schuh in drei Anschlag- arten abgegeben werden. Für 1940 ist der Wett­kampf sehr vereinfacht worden. Die Kameradschafts- führer führen den Wettkampf selbst durch auf eige­nem Stand, der Schütze hat nur 5 Schuß liegend freihändig abzugeben. Alle Schützen schießen dem­nach nur in einer Klasse. Es werden unter den be­sten Kameradschaften ausgeschossen: 1 Gewehr die beste Kameradschaft, 1 Gewehr die zweitbeste Ka- neradschaft, 1 Wanderehrenpreis der Gaukr.-Füh- rung, 1 Wanderehrenpreis des Kreisverbandes. Im ganzen gesehen haben die Kameradschaften die Be­deutung des ihnen mit der Durchführung des Schiehdienftes vom NS.-Reichskriegerbund über­tragenen Auftrages richtig erkannt, und sie sind in der Erfüllung dieses Dienstes eifrig dabei, die Wehrkraft der in den Kriegerkameradfchaften ver­einigten alten Soldaten immer mehr zu entwickeln und zu stärken. B.

In derZeitschrift der Akademie für Deutsches Recht" beantwortet Ministerialdirektor Dr. B ei­ste g e l vom Reichsarbeitsministerium Zweifels­fragen, die über die Verordnung zur Beschränkung des Arbeitsplatzwechsels entstanden sind.

Einer Zustimmung des Arbeitsamts zur Kündigung bedarf es danach nicht, wenn das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung endet, z. B. ein Lehrverhältnis oder eine Saisonarbeit. Die Zustimmung ist aber erfor­derlich, wenn dieses Arbeitsverhältnis vor Ablauf der bestimmten Zeit gekündigt werden soll. Der Zu- stimmung bedarf auch die Aufhebung eines Ver­trages, der die Klausel enthält, daß er sich weiter verlängert, wenn nicht vor Ablauf eine abweichende Erklärung von einem Partner abgegeben wird. Die nach dem Vertragsinhalt oder nach gesetzlicher Vor­schrift etwa erforderliche Zustimmung dritter Per- sonen oder Stellen, z. B. des gesetzlichen Vertreters, des Vormundes, des Reichstreuhänders oder bei Schwerbeschädigten der Hauptfürsorgestelle wird durch die Zustimmung des Arbeitsamts nicht ersetzt.

Der Zustimmung bedarf im übrigen nicht nur die Lösung des Arbeitsverhältnisses, wenn eine neue unselbständige Tätigkeit bei einem anderen Be­triebsführer angetreten werden soll, sondern auch, wenn jemand beabsichtigt, seine bisherige unselbstän­dige Stellung aufzugeben, um sich als Kaufmann, I Handwerker oder in einem freien Beruf selbständig

Vereins, die Durchforstung der Anlagen, konnte aus verschiedenen Umständen nicht restlos erledigt wer­den. Es wurden vorerst nur die Anlagen im Brunnental an der Stadtseite hin durchlichtet. Die Durchforstung der Anlagen auf dem Hain mußte für diesen Herbst zurückgestettt werden.

Die Mitgliederzahl des Vereins beträgt 123. Der Grundbesitz ist durch den Geländekauf von 22195 Quadratmeter auf 26 601 Quabratmeter angewach- fen und liegt zu beiden Seiten des Brunnentals.

Die Rechnungsablage ergab folgende Zahlen: Einnahme 683,52 RM., hierin ist ein städtischer Zu chuh von 100 RM. enthalten; die Ausgaben be­liefen sich auf 643,77 RM. Der größte Teil davon wurde neben der Erwerbung der Grundstücke für die Herstellung des Zugangsweges von der Als- feil)er Brücke verausgabt. Für die in diesem Jahre ablaufende Haftpflichtversicherung soll eine neue Versicherung abgeschlossen werden.

Die Aussprache ergab verschiedene Anregungen. So beschäftigte man sich eingehend mit der Frage, rote man den leider hier und da vorkommenden Beschädigungen der Anlagen durch Rohlinge wirk­sam entgegentreten könne. Vorgeschlagen wurde ,unv-, planmäßige Einwirkung auf die Jugend, Anbrin- Uhr.1 gung von Schutztafeln und polizeiliche Maßnahmem

Im Rahmen ihrer Ausgabe, der Pflege aller fol- datischen Tugenden, steht bei den Kameradschaften des NS.-Reichskriegerbundes der Schießdienft mit an hervorragender Stelle der gesamten Kamerad- fchaftsarbeit. Dieser Dienst der alten Soldaten fin­det in der Regel allmonatlich einmal statt und dient dem Zwecke, die alten Krieger durch Schieß- Übungen mit Kleinkalibergewehr im Gebrauch der Schußwaffe bestmöglich auf der Höhe zu er­halten bzw. die im Lause der Jahreeingerostete" Schiehfertigkeit' wieder zu erwecken. Der regel­mäßige Schießdienft wird alljährlich mit einem Wettkampffchießen der aus der Reihe der Kame­radschaften ermittelten besten Mannschaften abge­schlossen, bei dem die Meistermannschaften mit Ehrenpreisen (Ehrennadeln bzw. als höchster Preis ein Kleinkalibergewehr) ausgezeichnet werden. In diesem Jahre werden die vier besten Meistermann, schäften der Kameradschaften des Kreises Gießen I am 11. August zum Kampf um die Äreismeifter-

im Westen eine ausgesprochen feste Tendenz, zumal Angebot fast fehlt«, während die Käufe von außen her und auch aus der Börse heraus eine stetige Zunahme aufwiesen. Bei recht lebhaften Umsätzen erzielten daher nahezu alle Gebiete des Aktien­marktes beachtliche Kurssteigerungen, die an ein­zelnen Tagen vielfach mehr als durchschnittlich 1 bis 2 v. H. betrugen und gegenüber dem letzten Berichtsabfchnitt bis auf etwa 3 bis 5 v. H. ange- wachsen sind. Im Vordergrund standen westdeutsche schwerindustrielle und andere Jndustriewerte, ferner Chemie- und Schiffahrtsaktien und schließlich Kolo­nialpapiere. Von letzteren hoben sich z. D. Otavi Minen von 26 auf 31,90 v. H.

An den Rentenmärkten blieb die Haltung unverändert fest. Dem Geschäft wurde weiterhin durch Materialmangel eine natürliche Grenze ge- zogen, so daß nur in 4,5prozentigen Reichsfchatz- anroeifungen und in Steuergutscheinen etwas leb­haftere Abschlüsse erfolgten. Das Abstoppen der Ausgabe von 4 v. H. fünfjährigen Schatzanwelsun. gen lenkte das Publikumsinteresse wieder ftärter auf die 4,5prozentigen Schätze, die eine leichte Kurs­erholung aufwiesen. Die am 14. d. M. aufgelgete 4prozentige Preuh. konsol. Anleihe v. 1940 wurde bereits einen Tag nach Zeichnunasbeainn wegen Ueberzeichnung geschlossen. In Pfandbriefen und Kommunal - Schuldverschreibungen, die inzwischen laut Reichsgesetz als reichsmündelsicher erklärt wur­den, blieb die Nachfrage sehr groß, während An- Sebot fehlt. Es blieb daher nach wie vor nur der üsweg der reinen Geldnotierung ober Kur s ft re i- chung. Jnduftrie-Obligationen hatten meist ruhiges Geschäft, wiesen aber bei mäßigen Schwankungen im Grunde eine durchaus freundliche Tendenz auf. Stadtanleihen ohne besondere Bewegung. Reichs- altbesitzanleihe auf die bevorstehende Ziehung ae- sucht. Schließlich erhielt sich rege Nachfrage für 4 v. H. Kommunal-UmschulDung, die am 16. d. Mt». in Berlin in den amtlichen Börsenhandel einbe» zogen wurden und bei 99,5 (zuletzt 99,26) stehen«

men.

Großdeutsche Alpenfahrt der Radfahrer

Der deutsche Rabsvort hat in der ersten Juli- woche eine schwere Kraftprobe beim deutsch-italie­nischen Länderkampf auf der Strecke München- Mailand zu bestehen. Um unsere Fahrer auf diese chwierige Bergprüfung vorzubereiten, wurde auch ür dieses Ja'hr die Großdeutsche Alpenfahrt vom 28. bis 30. Juni ausgeschrieben. Die Strecke führt über 585 Kilometer von München nach Füssen, Innsbruck, über den Zirlerberg zurück nach Mün- chen. Zugelassen werden höchstens 30 Fahrer der deutschen Spitzenklasse, dieGcht besten davon treten am 5., 6. und 7. Juli bei MünchenMailand gegen Italien an.

Wirtschaft.

Zuversichtliche und feste Nörse.

Frankfurt a. M., 16. Mai. Mit der Diszivli- niertheit, die sie feit Anfana des Krieges auszeich- net, hat die Börse auch aus den Beginn des Eni« cheidungskampfes im Westen reagiert. Am letzten Börfentag vor dem Pfingstfest entwickelten sich die Aktienkurse allerdings etwas uneinheitlich, da vor dem Fest einige am Tage zuvor einaegangene Engagements wieder gelöst wurden. Diesen Glatt­stellungen der Berufskreise standen aber kleine Kundschaftskäufe gegenüber und stellten somit ein starkes Gegengewicht dar. Nach Pfingsten kam das Geschäft zunächst nur zögernd in Gang, die zuver­sichtliche Haltung blieb aber das Merkmal. In den folgenden Tagen schuf der große militärische Erfolg

Hinaewiesen wurde auch auf den unwürdigen Zu- stano, in dem sich das Sudheimersche Haus in der Fritz-Hille-Straße befindet. Bürgermeister K ö - n i g bemerkte hierzu, daß bereits eingeleitete Maß­nahmen zur Beseitigung dieses Zustandes infolge des Krieges vorerst zurückgestellt werden müßten.

Nachdem Ortsgruppenleiter Schütz mit den Volksgenossen des Führers gedachte hatte, schloß der Vorsitzende die Versammlung.

Strafkammer Gießen.

Der K. H. in Lauterbach war durch Urteil des Amtsgerichts Lauterbach vom 20. Februar zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 3 Monaten verurteilt worden. Er war beschuldigt, am 15. Oktober v. I. in Lauterbach eine Frau unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt angerannt und zu Boden geworfen zu haben, so daß sie erheblich verletzt wurde. Als die Frau wegen ihrer Verletzungen um Hilft rief, entfernte sich oer Beschuldigte, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

Gegen das Urteil legte der Angeklagte Berufung ein. Der Anklagevertreter hielt den Angeklagten für überführt und beantragte Verwerfung der Be­rufung. Die Berufung wurde mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, daß der Angeklagte wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 30 RM., hilfsweise 6 Tage Gefängnis, und wegen nicht gewährter Hilfeleistung zu einer G e - fängnis{träfe von 2 Monaten verurteilt wurde.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17. Mai. Bei reichlicher Beschickung, insbesondere am Schweinemarkt, nahm der Frankfurter Viehmarkt vom 17. Mai einen leb­haften Verlauf. Das gesamte Vieh wurde zu fol­genden Preisen je 50 Kilo Lebendgewicht in RM. zugeteilt: Ochsen a) 44 bis 46,50 (gegen 46,50 am 10. Mai), b) 41,50 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 36 bis 37 (). Bullen a) 44 bis 44,50 (43,50 bis 44,50), b) 39 bis 40 (39 bis 40,50), c) 34,50 bis 35,50 (35 bis 35,50). Kühe a) 42,50 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (36,50 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 20 bis 25 (20 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 41 bis 41,50 (40,50 bis 41,50), c) 34 bis 36,50 (35,50 bis 36,50), d) 23 bis 28 (18 bis 20). Kälber andere a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 53 bis 59 (55 bis 59), c) 42 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (28 bis 40). Hümmel a2) 51 (51), b2) 48 (49), c) 37 bis 40 (), d) 20 bis 25 (). Schafe a) 44 (42 bis 44), b) 37 bis 40 (39 bis 40), c) 20 bis 28 (20 bis 32. Schweine a) 55,50 (55,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 55,50 (55,50), c)54,5O (54,50), d) 51,50 (51,50), e) 49,50 (49,50), Sauen gl) 55,50 (55,50).

Besondere Umstände machen es erforderlich, daß in der kommenden Woche vom 19. bis 25. Mai in Frankfurt a. M. keine Diehmärkte stattfinden.

Arbeit oder bei fristloser Entlassung erforderlich ist.

Für die Lösung von Arbeitsverhältnissen bei gegen­seitiger Uebereinstimmung ist die Zustimmung nicht die Voraussetzung. Ministerialdirektor Dr. Beisiegel warnt jedoch davor, diese Form zu mißbrauchen. Es bleibe zu erwägen, ob nicht wenigstens für kriegs­wichtige Berufe oder Wirtschaftszweige auch bei ,Einigung" der Vertragsteile die Zustimmung des Arbeitsamts zur Lösung des Arbeitsverhältnisses verlangt werden solle.

Nicht erforderlich ist die Zustimmung sodann, wenn der Betrieb oder eine Baustelle stillgelegt werden muß. Als Betrieb in diesem Sinne gelten auch Be­triebsabteilungen. Die normale Beendigung eines Baues ist keine Stillegung. Aber auch nicht jede Stillegung, sondern nur eine solche. Die erfolgen muh", enthebt die Beteiligten der Verpflichtung, die Zustimmung des Arbeitsamts einzuholen, z. B. muß also höhere Gewalt bzw. feindliche Einwirkung oder eine Anordnung des Staates die Stillegung not­wendig machen. Endlich ist die Zustimmung nicht er­forderlich, wenn jemand zur Probe oder Aushilfe eingestellt ist und dieses Verhältnis innerhalb eines Monats beendet wird.

Die oft gestellte Frage, welche Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Arbeitsamts es gibt, beant­wortet der Referent mit der Feststellung, daß zur Zeit kein besonderes Rechtsmittel vorgesehen sei. Da­her kämen die allgemeinen Derwaltungsgrundsätze in Betracht. Hiernach kann die Entscheidung einer Be- Hörde widerrufen ober abgeändert werden, wenn sie durch unlautere Mittel bedingt ist, z. B. durch Irrtum ober arglistige Täuschung.

* Glehen, 18. Mai. Auf dem heutigen Wochen- narft kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, aus­ländische Eier 9% bis 12, rote Rüben, % kg 15, Spinat 20 bis 25, Spargel 50 bis 65, Unterkohlrabi S, Zwiebeln 15, Meerrettich 30 bis 90, Schwarz­wurzeln 35, Rhabarber 15 bis 25, Aepfel 15 bis 35, Salat das Stück 30 bis 35, Salatgurken 60 bis 1,10 RM., Oberkohlrabi 20 bis 35, Lauch 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40 Rpf., Rettich, das Bündel 1,15 NM., Radieschen 15 bis 20 Rpf.

Notizen für den 19. 7Noi.

zwar:

Spieloereinigung 1900 Mtv.

Mtv. To. Heuch-echeim.

Die Sieger der Staffel II und der Staffel 11 stehen sich im ersten Spiel gegenüber, und zwarr Sportgemeinde Gr.-Buseck Tv. Holzheim.

Dr. Seib der lange Jahre als Beigeordneter und Öürgermeifter der Gießener Stadtverwaltung an- gehörte und im April 1934 aus t -k-Vk ,

Gießen ausschied, war vom Gauleiter Reichsstatt- Beteiligung von 100 v. H. der Mitgliederstärke an- haltet Sprenger mit Wirkung vom 1. April 1934 getreten waren. Die Beteiligung der übrigen Karne- ob zum Landgerichtsrat am Landgericht der Provinz radschaften soweit sie über 50 v. H. der Mit- vberhessen in Gießen ernannt worben. Hier wirkte glieberzahl beträgt war folgenbe: Allenborf tr feit längerer Zeit als Vorsitzenber ber Straf- (Lahn) 52,6 v. H.; Bersrod 56,9; Bettenhausen 55,1; jammer. Birklar 64,5; Burkhardsfelden 55,5; Ettingshausen

78,6, Geilshausen 81,6; 23er ©arbebragoner Gie- Göbelnrob 59; Großen-Buseck 52,1;

Ein Sträußelein zur Sonntagsfveube 1 p Sende ich zu Ihnen heute, Möchte Sie gar herzlich grüßen. Feierstunden froh genießen, Ward ein Sonntag uns gegeben Dann und wann in unsrem Leben, Kleine Perlen in der Schnur Buntbeweater starker Tage, Daß wir froh in der Natur Verträumen bange Alltagsklage, Und im bunten Kränzelein Sich winde unser Sehnen ein. Sonntag soll das Herz erquicken, Daß wir öfter aufwärts blicken, Daß mir fester steh'n im Leben Und uns mutig ihm ergeben.

M. Leyerzapf. Gießener IVochenmarktpreife.

Danach folgen die Spiele der Staffel I nach obfc ger Reihenfolge. Wer aus dem Spiel ber zwei Staffelsteger als Meister heroorgeht, kommt in das Endspiel gegen ben Meister ber Staffel I. Als Staffelsieger ber Staffel I wird Spielvereinigung 1900, nach guter technischer Spielweise $u urteilen, heroorgehen und dayer auch in das Endspiel fom-

940 ab zum Amtsgerichtsdirektor des Amtsgerichts sichtstabelle des Kreisschiehwarts Hanf vielseitigen n Gießen ernannt worden. Amtsgerichtsdirektor Aufschluß. Hinsichtlich der Beteiligung an dem vor- * I jährigen Wettkamvf '1939 ist bemerkenswert, daß

Stadtverwaltung an- die Kriegerkameraoschaften von Allertshausen, An­dern Dienst der Stadt nerod, Beltershain, Hausen und Kesseldach mit einer

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