Ausgabe 
18.3.1940
 
Einzelbild herunterladen

len

en.

Fliegende Wissenschaft

.Mein Kampf" in javanischer Sprache

Aus aller Welt

Das klingt sehr merkwürdig: wie kann man aus der Lust bis in die Tiefen der Erde sehen? Die Antwort auf diese Frage ist geologisch recht einfach. Wo sich nämlich Kupfergänge in der Erde befinden, ändert sich infolge Salzanreicherung im Verwltte- rungsboden die Pflanzendecke: es entstehen Lücken im Wald kleid. Da man nun wußte, daß sich von Belgisch-Katanga bis Rhodesien Tausende von Kilometern weit riesige, natürlich nicht fortlaufend zusammenhängende Kupferlager ziehen, so brauchte man nur auf den Luftbildern jene Lücken heraus- zusuchen und konnte mit einiger Sicherheit an- nehmen, daß dort Kupfererze lagern.

Fast ebenso seltsam klingt es, wenn man erzählt, daß durch Lichtbildaufnahmen aus dem Flugzeug auch die Beoölkerungszahl tropischer Ge­biete bestimmt werden kann! Aber das wird heute zum Beispiel in Aethiopien gemacht; indem man die verstreut liegenden Gehöfte der Eingebore­nen auszählt, erhält man einen ziemlich genauen Zahlenwert für die Eingeborenenzahl. Selbstver­ständlich muß man zuvor die Wohnverhältnisse und den Familienaufbau in der betreffenden Gegend kennen; genaue statistische Zahlen im Sinne einer europäischen Volkszählung sind die Ergebnisse aller-

Krieg.

>d wege, Mftie iu 1 kfannf. «Jfti ®el| ^e gi,. haben." am besten Hal beim elegenheip sollen

-luden ihr Aland bet England lassen und W durch

Ganzen ein Stück heraus, wen jus ucn iuinpuOici-i Der englische Sterling- und sra^zösische tten Aufbau der Bündnisse und Verträge nicht be=\^T anltntut 5 haben in der letzten Woche am ' ' "«-'schweizerischen Geldmärkte starke Kursein-

w

ji°g sq '"?wt

,7 »0,

Wl »et.

s»

war, h ede-L Schicksal

hotte vch Mr m den men. Aber ukunst des ein toten«

Alle Krast der Heimat für die kämpfende Mnt!

Oer Gauleiter sprach auf zwei Maffenkunvgebungen.

Auf der interessanten Japan-Schau der Berliner Vertretung des japanischen Eisenbahnministermms, die im Haus des Handwerks in Berlin eröffnet wurde, sieht man auch Exemplare der japanischen Ausgabe einer Biographie des Führers sowie Adolf HitlersM ein Kampf . Drefe Werke find in Japan bereits in 12 Auflagen er­schienen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Kleine politische Nachrichten. |

Im Zuge einer organisatorischen Aenderung ist der Staatssekretär Königs zu r ü ck g e t r e t e n. Zu seinem Arbeitsgebiet gehörten im Reichsver- kehrsministerium die Abteilungen Kraftverkehr und Straßenwesen, See- und Binnenschiffahrt und Was­serstraßen. Der Führer hat dem Staatssekretär fei­nen Dank und seine Anerkennung für seine Dienste ausgesprochen.

Der Reichsgesundheitsführer Staatssekretär Dr. Conti hatte den Sachverstandigenberrat für Volksgesundheit in der Reichsleitung der NSDAP, zu einer Arbeitstagung nach München berufen.

iat. Bismarck wußte wohl, wie außerordentlich I chwierig Deutschlands weltpolitische Lage war. Er ist der erste gewesen, der öffentlich vor dem Reichs- ag die ungeheure Gefahr eines europäischen Krie- oes beschrieben hat. Sein Bündnissystem, einerseits IUf den Dreibund mit Italien, andererseits auf die Verknüpfung des unverbrüchlichen deutfch-öfterrei- chifchen Bündnisses mit der fteundschaftlichen Be­ziehung zwischen Preußen-Deutschland und Ruß- iand gegründet, war der großartigste Versuch, bie| Sprengkräfte im Völkerraum zu bannen und den Frieden Mitteleuropas sicherzustellen

Bismarck hat die von ihm geschaffene Ordnung mir als ein starres Gefüge betrachten wollen; er iwar jederzeit bereit, wenn es notwendig erschien, völlig neue Wege zu beschreiten. Seine Nachfolger «ber wußten keinen neuen Weg. Sie erklärten sich inur außerstande, das Spiel dieses Meisters nut leinen Mitteln durchzuführen. Sie brachen aus dem Ganzen ein Stück heraus, weil sie den komplizier-

dir geh ., langSM nein rhabene <*

lef

:5fr» , »ft*! bt lch Lm Ätz

te A

>üd' -;n

B**

deutsche Volk gewann, was Bismarck, der klein-! deutsche Vorkämpfer von 1866, nicht hatte erstre­ben können, ein Großdeutsches Reich als Führungs­macht Mitteleuropas. In dem neuen sozialpolitischen Aufbau ist die Leistung Bismarcks für die deutsche Arbeiterschaft als ein Grundstein mit enthalten, während der Klassenkampf, den er von oben her vergeblich niederzuhalten suchte, von unten her, vom Volke aus, überwunden wird. Die Gegensätze von 1890 sind für uns abgetan, die Größe des Helden Bismarck empfinden wir heute besonders stark, angesichts der Tragik seiner letzten Jahre. Mit stolzem Bewußtsein dürfen wir in dem Schick- falskampf, in dem wir stehen, uns als Erben des Reichsgründers fühlen.

Nach der Abreise der Kommandanten der eng­lischen und französischen Luftstreitkräfte im Mittel- osten ist nunmehr der Chef der französischen Flieger­abwehr, Admiral M o u r e n , zu Besprechungen über die Organisation des türkischen Luftschutzes i n A n - kara eingetroffen. *

Der frühere Ministerpräsident, General A b e, ist zum Sondergesandten Japans bei der neuen Regie­rung von Nanking ernannt worden. Zwischen dem japanischen Kabinett und dem Generalstab wurde eine Einigung über die gegenüber der neuen chinesischen Regierung zu verfolgende Politik erzielt.

Schweres Eisenbahnunglück in Jugoslawien.

Auf der Strecke KarlovacLaibach stürzte bei dem Dorf Calukaauf auf den Personenzug von Karlo­vac im engen Tal der Kulpa ein schwerer F e l s b l o ck und riß den zweiten Wagen, m dem sich ibPersonen befanden, ganz und den dritten Wagen zur Hälfte in die direkt unter dem Bahrn dämm vorbeifließende Kulpa, die an dieser Stelle durch das Stauwehr eines benachbarten Elektrizi­tätswerkes besonders tief ist. Der eine Wagen ver­schwand sofort im Wasser; die Insassen er­trank e n sämtlich. Im anderen Wagen kann- ten zehn Fahrgäste mit schweren Verletzungen ge­borgen werden. Während der Rettungsarbeiten loste sich ein zweiter Felsblock und riß die Lokomotive sowie den Postwagen in die Tiefe.

Flugzeugunglück bei INodena.

I Ein mit drei Mann besetztes Erkundungsflugzeug stürzte auf der Rückkehr über dem Flughafen von Modena ab, wobei die Insassen den Tod fanden. Beim Aufschlagen auf den Boden wurden drei in der Nähe befindliche Personen von Teilen des Mug- zeuges so schwer getroffen, daß sie ihren Ver­letzungen erlügen.

Starke Kälte In Europa Wärme in Grönland.

Während der Winter in ganz Emopa ungewöhn­lich hart U7id anhaltend gewesen ist, hat, wie die grönländische Verwaltung in Kopenhagen nutteilt, im Februar schönes, mildes und windfttlles Wetter auf Grönland geherrscht. Die Durchschnittstempera­tur hat 8,6 Grad Celsius über der Normaltempe­ratur gelegen, und mehrere Niederlassungen m West-

binnen zu folgen.

Noch einer Reutermeldunn teilte das englische Kriegsministerium mit: ,Infolge einer unvorher­gesehenen Verzögerung" werde die Gewährung von Heimaturlaub für das Expeditionskorps in Frankreich zeitweilig aufgehoben. Ueber die Art derVerzögerung" wird keine Angabe ge­macht.

Wie Reuter mitteilt, ist der jugoslawische Damp­ferSlava" (4512 BRT.) an der Küste von Wales gesunken. Kriegsschiffe waren Zeugen des Unterganges.

Wenn wir in diesen Tagen von den weitreichen- den Erkundungsflügen unserer Luftwafte lesen, so findet hierbei u.a. auch eine fototechnische Methode ihre militärische Anwendung, die in den vergange­nen zwei Jahrzehnten bedeutsame, wenn auch außer­halb der Fachkreise nur wenig bekannte Ergebnisse vielseitigster Forschungen ausgebaut hat. Es handelt sich dabei um die L u f t - F o t o g r a m m e t r t e. Diese neue Technik zur Kartenherstellung ist heute ein unentbehrliches Hilfsmittel vieler Wissensgebiete. Die Anfänge gehen bis zur Jahrhundertwende zu- I rück, als man die ersten Luftaufnahmen aus Ballons machte. Heute arbeitet man selbstverständlich mit Flugzeugen. Wenn wir uns im Folgenden auf eine Darstellung der Entwicklung auf wissenschaft­lichen Gebieten beschränken, so liegt es aber auf der Hand, daß all dies auch seine praktische An- wendung im Dienste der strategischen Fernaufklärung

.griffen, und sahen nicht, daß dieser eine Stein un-i .entbehrlich war, wenn nicht das Ganze sich lockern runb zusammenbrechen sollte. So ist die nachbis- marcksche beutsche Außenpolitik trotz aller War­mungen bes alten Kanzlers in bie Lage von 1914 Ihinübergeglitten, wo der alte Feind Frankreich mit Mußland als neuem Gegner Deutschlands verbun- !det war und England das entscheidende Gewicht megen Bismarcks Reich in die Waagschale werfen konnte. Ä .... .r.

Blickt man von 1918 auf 1890 zurück, so ermiß man die düstere Bedeutung i-"°s Tages. Erfaßt man aber zugleich den Weg von 1918 nach 1933 und 1940, so erscheint das damalige Ereignis auch in versöhnlichem Licht. Bismarcks Wirken hatte bin- neu kurzem ein Ende finden müssen, und die neue Generation hätte vor der gleichen Aufgabe viel­leicht ebenso versagt, wenn kein dramatischer Sturz des Helden geschehen wäre. Aber Bismarcks Werk getan. Die Grundlagen des Reiches waren innen und außen so fest gefügt, daß sie einen

dem neuenKladderadatsch"

General Gort als Erzieher

General Gori, der Che, der englischen Expeditionsarm«« mFrankreichj we deie sich im Interesse der Ertzütung der eng iischen Rasse gegen die Verlobungssucht der englischen Soldaten mit Französinnen.

findet. i m

Die Vorteile von Luftbildaufnahmen eines Ge­bietes gegenüber der früheren Erdmessung sind üben aus mannigfaltig. Vor allem erhält man hierbei auch dasBild" einer Landschaft: im beson­deren das Bild des Pflanzenkleides einer Gegend, das dann wiederum eine Menge geologischer Auf­schlüsse bieten kann. So läßt sich auf diese Weise nicht nur der Holzvorrat großer Wälder feststellen, das Luftbild sagt uns auch, wie der Bewuchs be- l schaffen und verteilt ist. Die Bedeutung des Flug- lichtbildes bei Waldbränden ist allgemein bekannt. In außereuropäischen Ländern wurde es erst auf diese Weise möglich, riesige Waldgebiete zu erfor­schen. So wurden die unendlichen Wälder Kanadas systematisch lustfotometrisch erfaßt, in Hinterindien erforschte man die wirtschaftlich wichtigen Gezeiten- Wälder. Bei allen solchen Aufnahmen genügt es allerdings nicht, einfach zu knipsen die Haupt­arbeit besteht nachher imEntzerren der Ausnahmen, denn die so gewonnenen Aus­nahmen sind nur Unterlagen für die Herstellung der eigentlichen Karten.

In Rhodesien in Afrika aber ging man noch einen Schritt weiter: Man suchte dort durch Luftaufnah­men festzustellen, wo es Kupferlager gibt!

dings nicht.

Noch merkwürdiger erscheint es, daß diese Me­thode einer wissenschaftlichen Luftaufklärung auch den Spaten der Archäologen ersetzt! Aber Tatsache ist daß es heute bereits eineL u f t - A r ch ä o l o- g i e" gibt. Ein Deutscher, Th. W i e g a n d, hat als erster im Orient dieseAusgrabungen aus der Luft vorgenommen. So wurde bereits eine archäologische Luftkarte von Syrien angefertigt, die das ganze System der römischen Ruinen aufgedeckt hat; selbst dort, wo am Boden keinerlei Reste mehr zu sehen sind! Auch hier spielt der Pflanzenwuchs die Rolle des Verräters. Die unter der Sandschicht verschütte­ten Anlagen werdensichtbar", sobald die Steppe ergrünt, denn dann ist je nach dem Bodenunter­grund der Bewuchs üppiger oder spärlicher. Auch die deutsche Vorgeschichtsforschung hat in neuester Zeit diese Methoden der Luftarchäologie angewandt.

L. j erlitten, obwohl die übrigen Währung, keine nennenswerten Kursänderungen aufweise Der Kursrückgang des englischen Pfundes betragt innerhalb einer einzigen Woche bei einem Abstnken auf 16,48 Franken, 6 o. H. Paris notierte im Em- klang mit dem tieferen Pfund 9,33.

findet sich auch der frühere Präsident der Republik, Marcello de Alvear.

Vierköpfige Familie durch Kohlengase vergiftet.

In Sandersleben strömten in der Wohnung des Invaliden Koch in der Nacht aus einem schadhaftenOfen Kohlengase aus. Am Morgen fand man die vierköpfige Familie bewußtlos auf. Die eine Tochter war bereits tot. Die 83jährige Mut­ter starb im Krankenhaus, während der 68jährige Vater und eine zweite Tochter noch schwerkrank daniederliegen.

Othello und Hamlet trafen sich in Afrika.

Unter merkwürdigen Umständen haben sich nach 20jähriger Trennung zwei italienische Brüder wie- dergesunden. Der Schuhmacher Adolfo T r a b e 111 aus Bologna, der jetzt 56 Jahre att ist, war im Jahre 1916 zum Militärdienst einberufen worden. Als er aus dem Felde zurückkehrte, starb seine Frau und hinterließ ihm zwei Kinder, Irma, ge­boren 1909, und Othello, geboren 1911. Trabetti zag nach Mailand und ging eine neue Ehe ein, aus der ein weiterer Sohn, Hamlet, entsproß. Aber diese zweite Ehe wurde nicht glücklich, so daß sich Trabetti von seiner Frau trennte und 1921 mit den beiden älteren Kindern wieder nach Bologna zog. In der Folgezeit sahen sich die Familienmitglieder nicht wieder, aber Hamlet hatte doch noch eine dunkle Erinnerung an seine beiden Geschwister in Bologna. Als Othello zum Militärdienst eingezogen wurde, schickte man ihn nach Aethiopien. Nach seiner Entlassung blieb er in Afrika und eröffnete in Asmara eineBologneser Schuhmacherei von Othello Trabetti". Das Geschäft ging ausgezeichnet. Inzwischen war Hamlet bei der italienischen Krie gsmarine eingetreten und erhielt in Mas- faua Landurlaub. Bei einem Ausflug nach Asmara siel ihm Othellos GeschäftsschiD in die Augen, er trat bei ihm ein, und es gab ein bewegtes Wieder­sehen nach 20 Jahren.

Lin Mthras Tempel aus dem 2. Jahrhundert in Rom entdeckt.

Hierher Tommy, du wirst dich doch nicht mit einer minderwertigen Raffe abgeben l"

XYZ uv

Physisch gerüstet mit der besten Wehrmacht der Welt und seelisch gerüstet mit der Idee des Nationalsozia­lismus und ihrem Kernstück, die Volksgemeinschaft, habe uns der UeberfaU der jüdisch-plutokratischen Welt zum Kampf herausgefordert und werde ihn nun entsprechend erhalten. Das Vertrauen des deut- schen Volkes auf feine militärischen und moralischen Kräfte fei gegen jede Bierbankstrategie zu setzen, vom Opfergeist der kämpfenden Front beseelt, er­wartet die Heimat ruhig und gefaßt das weitere Geschehen, an dessen sieghaften Ausgang sie zu keiner Stunde zweifele. In dieser Haltung tue jeder, wo er auch stehe, seine höchste Pflicht. Heute, wo der totale Krieg nicht nur den Soldaten gegen den Sol­daten, sondern VolkgegenDolk kämpfen laßt, werde es in Deutschland keinen Müßiggang geben, .für den keine Kräfte brach liegen, sondern es habe jeder seine Kraft an seiner Einsatzstelle dem Kriegs­ziel zu widmen. Damit werde die Heimat die Front des Soldaten unterstützen und einen entscheidenden Beitrag leisten, um den Feind zu schlagen. Jeder deutsche Soldat darf heute das Gefühl haben, daß die Kraft des gesamten deutschen Volkes hinter ihm steht, jene Kraft, die aus dem Geist des Führers ge­boren wurde und beide gleichermaßen beseelt, Front sowohl wie Heimat!

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Soren- g e r sprach in Bad Homburg und Offenbach a. M. in zwei eindrucksvollen, die zuversichtliche Stim­mung und feste Haltung des Gaues beweisenden Massenkundgebungen. Der Gauleiter wies auf jene Erfolge hin, die oas deutsche Volk in den letzten Jahren durch die Kraft seines Glaubens erreichen konnte. Am Werden und Sieg der natio» nalsozialistischen Bewegung zeigte er den Sieg des Glaubens einer entschlossenen Kämpferschar, erin­nerte an die großen Leistungen im Aufbauwerk des war getan. Die (Srunöiagen oes oxeiajes I Rührers, um daran zu beweisen, daß der Glaube nach innen und außen so feft gefügt, daß sie einen rejne Erfüllung xn Worten oder Illusionen Zusammenbruch überdauern konnten. An die preu-1£an^ sondern ausschließlich in der Tat. Diese Er- hische Ueberlieferung in Deutschland hat der Führer ^nntnis lasse heute das deutsche Volk in seinem des Nationalsozialismus angeknüpft, als er für Das @Iauben nimmermehr wankend machen.

-- - Der Gauleiter behandelte dann den jüdif che n Hintergrund des uns aufgezwungenen Krie­ges, belegte an Hand jüdischer Steuerungen die Deut- schen Vernichtungsabfichten dieser im Innern über- rounbenen und nun von außen gegen uns kämpfen­den Feinde und enthüllte die Rolle Englands und Frankreichs als Henkersknechte Judas. Deutschland jedoch sei dieser Situation nicht unge­wappnet gegenüber getreten. Der Führer habe bet all seinem Wollen um eine friedliche Neuordnung Europas auch diesen Ausgang ins Auge gefaßt.

Ostgrönland werden ähnliche klirnattsche Verhältnisse gemeldet. Norwegen dagegen wird augenblick­lich von einer neuen Kältewelle heimgesucht. Die ttesite Temperatur wurde in Röros, das 110 Kilometer südöstlich von Drontheim liegt, mit minus 38 Grad gemessen.

46 Tote bei einem Grubenunglück in USA.

In den Kohlengruben von St. Clairsville im Staate Ohio wurden bei einer Kohlengasexplosion 157 Grubenarbeiter verschüttet. Bei den Rettungsarbeiten konnten 113 Bergleute in Sicherheit gebracht werden. 44 Bergleute, die sich noch in dem zerstörten Stollen befanden, gelten als verloren. Bei den Rettungsarbeiten wurden zwei Sanitäter getötet.

Ileberschwemmungskatastrophe bei Rio de Janeiro.

lieber achtzig Personen fanden bei Ueberschwem- mungen im Rio Doce den Tod. Zwölf Leichen wur­den an einer Stelle des Flusses aus den reißenden Fluten gesifcht. In Claudio wurden allein siebzig Menschen von dem plötzlichen Hochwasser über­rascht und er tränten.

Lin Erbschaftsprozeß dauert 102 Jahre.

Ausgrabungen, die auf dem Gelände hinter der Kirche Santa Prisca su l l' A v e n t i n o in Rom vorgenommen worden sind, haben zur Ent­deckung eines Mtthras-Tenrpels geführt, der nach seiner Ausdehnung und feiner Erhaltung wohl als der wichttgfte Tempel dieses Gottes in Rom ange­sprochen werden kann. Die Nachforschungen wur­den von Schülern des Augustiner-Ordens, aller­dings zu einem ganz anderen Zweck, unternommen; es handelte sich darum, hinter der Apsis der Kirche Ueberrefte eines Hauses ausfindig zu machen, in dem eine Christin der apostolischen Zeit namens Prisca, von der Paulus wiederholt in seinen Briefen spricht, gewohnt haben soll. Statt dessen stieß man auf römische Gewölbe, die drei Räume, einen großen und zwei kleinere, bilden. An den Wänden wurden gut erhaltene Gemälde ent­deckt, die Priester und Gläubige mit Opfergaben vor dem Thron des Gottes darstellen. In dem großen Raum befand sich noch ein Altar mit einem aus­gehöhlten Steine, der zürn Auffangen des Blutes der Opferttere diente. Ferner wurden zwei Statuen aufgefunden; eine davon, die ziemlich stark beschä­digt ist, stellt A e s k u l a p dar, die andere, weitaus interessantere, den Gott M i t h r a s selbst. Eine Wandinschrift deutet darauf hin, daß der Tempel um 210 nach der Zeitenwende benutzt worden ist. Bisher wurde etwa die Hälfte des Tempels frei­gelegt. Dabei fand man Krüge, große und kleine Del lampen, Münzen, sowie Stücke von Marmor­säulen und Marmorstandbildern.

Shirley Temple seht aus.

Wie aus Hollywood gemeldet wird, hat die Mut­ter Shirley Temples beschlossen, das Mädchen vor- läufig nicht mehr in Filmen auftreten zu lassen, weil die Filmtätigkeit die jugendliche Künstlerin zu sehr anstrenge. Das Kind soll vor­läufig zur Ausbildung in eine Schule nach Los Angeles geschickt werden. Zuletzt ist Shirley Temple in dem FilmDer blaue Vogel" aufgetreten.

Karlsruhe liefert Rettungsauto für Kopenhagener Feuerwehr.

Die Kopenhagener Feuerwehr verfügt neuerdings über den größten und modernsten Ret­tungswagen der Welt. Das Fahrzeug, das von einer d e utf che n Firma in Karls­ruhe geliefert wurde und von einem beson­ders ausgebildeten Pionierkorps bedient wird, ist für den Einsatz bei Katastrophen, Einstürzen, Spreng-Unglücksfällen, Großbränden und Unglücks- fällen durch Elektrizität berechnet. Der Wagen ist mit einem Stromerzeuger ausgestattet zur Speijuna mehrerer starker Scheinwerfer unb zum Betrieb elektrischer Schneid-, Bohr- und Schweißgeräte. Er verfügt über eine Rauch-Sauganlage mit einer Kapazität von 70 Kubikmeter je Minute. Ferner ist er mit einem Gummiboot ausgerüstet und hat gleichseitig die stärkste auf einem Kraftwagen in­stallierte Kran-Anlage, die sechs Tonnen in einem Gang zwanzig Meter hoch hebt. Der Wagen hat ein Eigengewicht von 10 Tonnen und stellt eine kom­plette Rettungsstation auf Rädern dar, wie sie nur den Feuerwehren Londons und Neuyorks zur Ver­fügung stehen. Das Fahrzeug wird ein technisches Wuttder genannt.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrick Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Universitätsdruckerei N. Langs. K.-G., Derlagsleiter: Dr. Erich HanianG

iligten her ionswechjel . igsverschie« oem alten mhen, daß Strebungen roßen Ver« Men Ach iffen hatte, tertem An cht der An r selbstvrn h hat Bir- echt gehabt e Maßnah' m vielleicht it etwa aus oidersttedtk n Austm ;; Staat inv rbeWren,! he Partei- psen. Daß ichtete und

die Mach! ließ, kam nis seines lesneuen jenpolb Kaiser und mheit über d. Erst die »ffnung der 136 Gewebe wrchscham i, die Kun- , herungsver- erbeigefuhn

in der das nämlich n> heuknecht« furchtbarer

d tappte nn trat dab« plötzlich. : ichleudertF \- still wie ck« | h »<**!;

Gemüt A n und furch

Sott sei en. Auch llumen

Ks-rM gibt Prüg'l

Portugiesisch-Afrika kommend, von einem fran- brüche zosischen Kriegsschiff an gehalten und M'

gezwungen wurde,- dem französischen Kriegsschiff zwecks Untersuchung seiner Ladung nach C a f a»

Vor dem Zivilgericht von Buenos Aires ist ein Erbschaftsprozeß zum Abschluß gelangt, der seit 102 Jahren um den Besitz von 2800 Hek­tar Land geführt wurde, das in unmittelbarer Um­gebung der Hauptstadt liegt und auf 50 Millionen Pesos geschätzt wird. Der Prozeß zwischen den Er­ben des ursprünalichen Besitzers Lopez Camelo zog ratur gelegen, urtö mehrerejcieüeriaiiungvu uizwp« ü^^Ein Zayrhunderthin, bis endli ent- gröÄmch haibsn ins S* .10 SM Wärme erfeite Mm gulligs tWit fitfaöt wurde« UnM dm Sbb$« be?

Der Führer des deutschen Kraftfahrsportes, Reichsletter Korpsführer Hühnlein, nahm die Derleihung des deutschen Motorsportabzeichens und die Ehrung der Meister des Automobil-, Motorrav- und Motorbootsportes des Jahres 1939 vor. Unter den 179 Männern, denen die Auszeichnung zuteil wurde, befinden sich viele, die jetzt das Ehrenklelo des deutschen Soldaten tragen. 22 von ihnen erhiel­ten die erste Stufe des deutschen Motorsportabzei­chens in Gold, 35 die 2. Stufe tn Silber und 122 bie 3. in Eisen.

Die Grenzstadt Flensburg beging die 20. Wie­derkehr des ersten deutschen Sieges in der Reihe der durch das Versailler Diktat erzwungenen ^olks- abftimmungen mit einer würdigen Feier im Grenz- landtheater.

Der Generalstab der niederländischen Marine, hat alle Schiffahrtsgesellschaften dahin unterrichtet, daß sie bis auf weiteres jeden Schiffsverkehr ein stell en müßten, wegen der Gefahren, welche die Schiffahrt auf dem Wege nach England de-! drohen.

Der portugiesische Marineminister gab bekannt, daß der portugiesische Afrikadampfer -Casse- twtV* bei seiner Ettrsahrt in fcw Tejo-Ku^ NM

KM

Nb

jj