Ausgabe 
17.12.1940
 
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üstenschlacht in -er Eyrenaika

Oie

Volke auszumerzen.

einer Idee von Dr. E.

Der Film wurde nach

tum ins Volk zu tragen Geist in unserem eigenen

lautiert von Fritz Hippler unter Mitwirkung zahlreicher Kameramänner gestaltet und von der

Zialien bietet jedem G e.gnis die Stirn. Die faschistischen Bundessekretäre an den Duce.

Ein großes politisch-militärisches Ablenkungsmanöver."

Italienische Stimmen zur Kriegslage.

Der ewige Jude."

Sin dokumentarischer Film im Lichtspielhaus.

diesen Kämpfen seien zahlreiche gegnerische Flug, zeuge abgeschossen worden.

Weitere heftige Kämpfe

Der italienische Wehrmachtbericht.

Rbm, 16. Dezember. (DRB.) Der ilatteuische Wehrmachtbericht vom Blonfag hat folgenden Wort­laut:

In der Lyrenalka hat der Druck der feind­lichen Streitkräfte im Grenzgebiet angehalten. Diese Streitkräfte wurden von unserer Luftwaffe mit Bomben belegt, die den Panzerformationen große Verluste beibrachlen.

An der griechischen Front wurden feind- liche Angriffe abgewiesen. Bei den harten Kämpfen hat es beiderseitig empfindliche Verluste gegeben.

3n Oslafrika hat ein feindlicher Einflug auf Assab an einigen Gebäuden Schäden verursacht.

Oie ersten Verwundeten der englischen Nordafrika-Streiträfie in Kairo.

Rom, 17. Dez. (Europapreß.) Wie man In Damaskus aus Kairo erfährt, find nach einer Mel« düng desTeuere" dort in der Samstagnacht d i e ersten Züge mit Verwundeten, darun­ter sehr vielen Schwerverletzten, von der ägyptischen I Front eingetrosfen. Es handelt sich um englische, neuseeländische, indische und australische Truppen-

I kontingente.

der heutigen Kriegslage gezwungen, den Kampf gegen Streitkräfte aus vier Konti­nenten zu führen, die England aus den noch nicht direkt vom Kriege betroffenen unendlichen Domi­nien langsam, aber ungestört außerhalb des un- mittelb-aren Angriffsbereichs des Feindes mobili­sieren konnte." Mit diesen Feststellungen umreißt Nationalrat Guglielmotti in derTribuna" die Grundlagen des gegenwärtigen Kampfes Ita­liens. Daraus erkläre sich, so schreibt Guglielmotti weiter, daß England eine Offensive habe

deutscher Kultur unter jüdischem Einfluß befassen« wirken wie lebendig gewordene Ausschnitte surr einer Ausstellung entarteter Kunst. Auch hier wie­der werden die sehr geschickt eingeführten Gegenbei" spiele großer, arteigener, volkha,ter, deutscher Kunsü dem Beschauer mit aller Deutlichkeit klarmachen,, worauf es bei der Herstellung dieses Filmes ankam..

Es kann in einem knappen Bericht nicht allen aufgeführt werden, was der Film an original- bildhaftem, zahlenmäßigem und statistischem Mate» terial auswertet und zu einer vernichtenden An­klage und Kampfansage gegen das Judentum iiu aller Welt zusammenfaßt. Gegen Ende erscheinen dann die Bilder aus jüdischen Schlachthäusern un)e vom Schächten; sie sind, wie der Text bemerkt, wohl! das Grauenvollste, was je eine Filmkamera festge­halten hat trotzdem hat man sie, im Sinne be« dokumentarischen Ganzen, ohne Rücksicht auf ästhe­tische Bedenken ober Einwände des Geschmacks in den Streifen ausgenommen. Diese Szenen zeige« eine so unvorstellbare Roheit und Gemeinheit, eins so abgründige Tierquälerei, daß man von Ekel ge­schüttelt wird. (Es ist eine kürzere Fassung, die in einer Vorstellung auch hier gezeigt wird, berge» stellt worden, in der diese Szenen fehlen.) Der: Film schließt mit Aufnahmen von her Reichstags­rede des Jahres 1939, in welcher der Führer de« Untergang des Weltjudentums voraussagte, un« von jungen deutschen Menschen des neuen Reiches, in deren Gesichtern sich das strählende Gegenbild z« dem vorausgegangenen Unterweltpanorama spiegelt- Der FilmDer ewige Jude" wurde mit be« höchsten Prädikaten ausgezeichnet.

*

Im Vorprogramm läuft ein Kulturfilm, der in schönen, klaren Bildern von deutscher Kolonisation und deutscher Kulturarbeit im Ostraum erzählt. Außerdem siebt man die neue Wochenschau; au« dem Inhalt: Reichsminister Dr. Goebbels in D?WS Snielzeugsammlung des BDM.; Soldatenspende sue Mutter und Kind"; 50. Wunschkonzert für bi« Wehrmacht; Ju 88 im Angriff auf Birmingham? Besuch auf ben neuen 35 OllO-Tonnen-Schlachtschis* fen unserer Kriegsmarine. Hans TbyrioL

Der Krieg wird in England fein Enoe finden"

Feststellungen der Agencia Stefan? zur englischen Offensive in Afrika.

Rom, 17. Dez. (DNB. Funkspruch.)Don Eng­land ging der Krieg aus, und in England wird der Krieg sein Ende finden", bemerkt Agenzia Stefani zu dem großen Geschrei, daß die englischen Truppen ganda darüber erhebt, daß die englischen Truppen im Augenblick in ein Stück Wüste zurückgekehrt sind, aus dem sie bereits geflohen waren. Es sei bezeichnend, daß England, das unaufhörlich von den Luftbombardements heimgesucht und von der U-Boot-Waffe immer mehr in die Zange genom­men werde, versuche, sich selbst und die Welt zu täuschen. Man müsse dem aber einige Tatsachen gegenüberstellen: 1. hätten die Italiener in der Marmarika s l ch heldenhaft geschlagen und leisteten auch jetzt noch den zähe st en Wider, st a n d. In den ersten sechs Tagen dieser Schlacht seien die Engländer nur auf die italienische Vor- h u t d i v i f i o n gestoßen, und zwar mit weit überlegenen Mitteln; 2. binde Italien auch weiterhin bedeutsame Streitkräfte, die England eigentlich dringend für die Vertei­digung seines Mutterlandes brauche. 3. die Versicherung der britischen und england- sreundlichen Propaganda, daß Italien an der Grenze seiner militärischen Möglichkeiten angelangt sei, sei einfach grotesk. Nahezu die gesamten italienischen Streitkräfte seien intakt. Das könne man sowohl den Engländern wie auch den Griechen sagen, die all ihre Reserven einge- setzt hätten, bisher aber auf einen ganz gerln. gen Teil der Italienischen Streitmacht gestoßen seien; 4. die englische Offensive in Afrika ändere auch nicht um Fingerbreite etwas am Schicksal Großbritanniens. Die Wüste der Marmarika schützt weder die englischen Städte noch den englischen Schiffsraum vor den unerbittlichen Angriffen der Luft- und U-Boot- Waffe der Achsenmächte. Der Krieg ging von ®ng- land aus, und in England wird er fein Ende finden.

Deutschen Filmherstellungs- und Derwertungsgesell- fchaft m. b. S). gedreht. Was der vor einiger Zeit hier gelaufene FilmJud Süß" mit den Mitteln und auf dem Wege des kulturgeschichtlichen Spiel­films anstrebte, vollendet der FilmDer ewige Jude" mit der Unanfechtbarkeit des Dokumentari­schen. Er beginnt mit einem Streifzuge durch die Gettos in Dolen, durch die engen, schmierigen Gas­sen, durch hie verwahrlosten und schmutzstarrenden Wohnungen, wo die Juden, jung und alt, Mann und Weib, leben, wohnen, beten, schachern urub betrügen. Eine unheimliche Bildergalerie von ab­stoßenden Physiognomien Mischer Rasse zieht am Beschauer vorüber. Lange Streifen des Films wir­ken wie aus dem Zuchthaus oder dem Verbrecher- album zusammengeholt. Sehr instruktive Trickauf­nahmen geben ein überaus anschauliches Bild von der Entstehung und der epidemischen Ausbreitung der jüdischen Rasse über Europa und schließlich über die ganze Welt. Diese Völkerwanderung der Juden findet eine höchst eindringliche Parallele in den Wanderungen der Ratten, die sich mit der gleichen Unaufhaltsamkeit als Schmarotzer und zer­störerische Krankheitsträger ausgebreitet haben.

Andere Bilder und Szenen zeigen, mit welcher geschmeidigen und verderblichen Anpassungsfähigkeit >ich der schmutzige, schachernde, betrügende, jeder idealen Regung und jeder werteschaffenden Arbeit die doch dem arischen Menschen Bedürfnis und Sinn des Lebens ist abholde Dftjube nach Ab­legung von Kaftan, Bart und Löckchen in einen scheinbar zivilisierten Westeuropäer verwandelte und schnell immer größeren Einfluß unter den Kultur- Nationen gewann. Die Gegenüberstellung der typisch jüdischen mit ebenso typisch deutschen Gestalten, hie Statistiken über das zahlenmäßige Verhältnis des Weltjudentums zu feinen Gastoölkern und über

Rom, 16. Dez. (Europapreß.) In einem Tele» gramm, das beim Abschluß der Tagung der Bun- dessekretäre der Faschistischen Partei Oberitaliens in Forli an den Duce gerichtet wurde, ertlärt Parteisekretär Adelchi S e r e n a , die Schwarzhem­den und das ganze italienstche Volk seien unerschüt­terlich entschlossen, jedwedem Ereignis die Stirn zu bieten. Die sinnlosen Hoffnungen des Feindes auf das Nachlassen der Widerstands-

Der ewige Jude", ein Dokumentarfilm über das DeltMemum, wurde gestern zum ersten Male auch in Gießen gezeigt. In einer Festvorstellung im Lichtspielhaus, der geladene Gäste aus der Partei, der Wehrmacht und den Behörden beiwohn­ten, hielt Kreisleiter Backhaus zu Beginn eine kurze einführende Ansprache, in der er davon ausging, daß es immer wieder auch jetzt, mitten im Kriege notwendig sei, auf die Verderblichkeit des Judentums hinzuweisen und den Gedanken des Antisemitismus in die Seele der deutschen Jugend zu pflanzen. Der Jude, so führte der Kreisleiter aus, habe von Anbeginn die Völker innerlich ,)er* jetzt. Auch bei uns in Deutschland habe er versucht, hie Volkskraft zu zerstören, Presse und Kunst, Theater und Film dienten ihm vor her Machtergrei- Jung zur Verwirklichung seiner zersetzenden Ten- rnzen. Wir wissen, wohin das geführt hat. Hinter vielen Kriegen habe das Judentum gestanden, das sich auch der Freimaurer bediente; auch die Kon- feffionen, das müsse einmal gesagt werden, seien hier nicht ohne Schulh. Das bekannte Urteil hes Füh- rers über die Juden (wie es am Schluß des Films

man schickte den Leuten ein paar englische Flieger und eine Anzahl englischer Generalstäbler und gab ihnen im übrigen zu verstehen, sie müßten nun ihren Dreck alleine machen.

Aber wozu hatte man schließlich die besten Trup­pen außerhalb der englischen Inseln in Aegyp­ten versammelt? 260 000 Mann standen dort un­ter General Wavell, Engländer, Australier, Süd­afrikaner, Neuseeländer, indische Eliteregimenter. Da war freilich derglorreiche Rückzug" von der ägyptischen Westgrenze bis 100 Kilometer östlich von Sidi el Barani gewesen, und als Kriegsminister Eden so lange in Kairo war, da hatte Wavell ihm ein übers andere Mal klarzumachen versucht, daß er mit seinen 260 000 Man viel zu schwach set. Ganz gleich, Wavell mußte marschieren, koste es, was es wolle. Der Druck auf die englische Heimat, der innere Druck aus die Regierung, die stack der ewigen Versprechungen endlich einmal Taten sehen lassen wollte, waren zu groß geworden, als daß man nicht jedes Risiko auf sich nehmen mußte. Da­zu kam aber noch die unerbittliche Notwendigkeit, den amerikanischen Freunden, die neuerdings merk­würdige Anfälle von Schwerhörigkeit zu haben schienen, einenmake up", eine moralpolitische Er­munterung zwecks Beschleunigung der liieferunqcn und Ueberbrücfung der peinlichen Frage der Kre­ditwürdigkeit Englands zu erteilen.

Wavell mußte aus jeden Fall marschieren. Was tr dort an der Küste gegen die Italiener vortreibt, ist das beste an Truppen, Kriegsmaterial und nicht zuletzt an Kriegsschiffen, was England außerhalb feines Jnselbereiches noch hat. Es mag den -ßaban- queckSpielern in London sehr schwer geworden fein, dieses Risiko einzugehen. Aber aus dem Offen- livsch windel war sehr gegen den Munich der Churchill und Genossen der O f f e n s i v z w a ng geworden. Es ist eine Notlage, um nicht zu sagen eine verzweifelte Lage, aus der heraus England in Aegypten vorstößt. DerMessaggero" drückt es so aus:England hat die Offensive lediglich begonnen, roeil die durch Italien im Mittelmeer geschaffene Lage ihm nicht erlaubt, die geroaltigen Schläge der deutschen Luftwaffe unh der deutschen U-Boote noch viele Monate lang auszuhalten. England steht vor dem Dilemma, sich entweder aus der Abschnürung im Mittelmeer zu befreien ober in die Knie zu

höchsten Ziele, dem Siege zu.

Wie immer, so erklärtMessaggero" in einer An­merkung zu diesem Telegramm, finde der nicht zu brechende Wille des italienischen Volkes seinen Dol­len Ausdruck in der Faschistischen Partei, den unfehlbaren Fürsprecher des nationalen Ge­wissens. Wie das Blatt weiter meldet, bekundet sich die Haltung des italienischen Volkes in diesen Tagen in beredter Weise durch zehntausende von Frei- miiligenmclbungen zum Kriegsdienst.

Auf dem Parteitreffen in Forli hat der Partei­sekretär verfügt, daß die H i l f s t ä t i g t e i t der Faschistischen Partei verstärkt werde. Die Partei- Häuser sollen ständig offenstehen, so daß den Partei­führern immer die Möglichkeit gegeben ist, in fafchi- stischer Verbundenheit ben verschiedenen Forderun­gen des Volkes zu entsprechen. Die Frauen .der Partei sollen in die Lazarette und in die Hau- ser der Familien der Einberufenen gehen, um über­all zu helfen. Weiter wurde den Bundessekretären (die den Kreisleitern der NSDAP, entsprechen), zur Pflicht gemacht, zusammen mit den Behörden bei der Der-brauchsregelung und beim Vorgehen gegen Hamsterer und Spekulanten mitzu- wirken.

Lord Cranborne strebt nach Washington.

Weder Churchill noch sein Außenmin'.ster Lord Ha­lifax wissen bisher, wen sie alsNachfolger Lord Lothians nach Washington auf den dortigen Bot- schafterposten schicken sollen. Die Lage ist dort für England so fatal wie nur irgend möglich: inner­halb von acht Tagen hat England dort erst im rosenrotesten Optimismus bann im düstersten Pessi­mismus malen Iaf[cn, und die Amerikaner, die wie­der einmal sehr viel Geld, sehr viel Rüstungsmate­rial und wenn möglich noch sehr viel mehr in die englische Bankrottw.rtschaft stecken sollen, sind nach diesem Hin und Her mißtrauisch geworden.

Churchill weiß es nicht und Halifax weiß es nicht, wer nach Washington gehen soll. Aber Lord Cranborne weiß es. Er ist Dominienmimster, fühlt sich auf diesem undankbaren Posten gar nicht wohl, hält sich für den gegebenen Botschafter in Washington und versichert jetzt in einer Rundfunk­rede, den Engländern wäre der Krieg gräßlich ge­wesen und sie hätten nichts anderes tm Sinne ge­habt, als Frieden und die Beseitigung von Zwistig­keiten im Verhandlungswege. Womit sich der Mann nicht nur in der Downingstreet, sondern auch im Weißen Hause in Washington zu empfehlen wünscht.

Wir glauben ihm auch, dag England den Frie­den wollte, nämlich jenen englischen Frieden, ber bald die Bezeichnungeuropäisches Gleichgewicht", baldFriedensvertrag von Versailles", bald sonst­wie heißt, aber immer und unter allen Umstän­den die englische Einmischung und Kontrolle in allen europäischen Staaten zu garantieren hat. Der Mann, der so gern Botschafter in Washington wer­den möchte, hat uns nur wieder bestätigt, haß Eng­land noch immer genau so denkt wie 1919. Da­genügt.

30 Prozent unter demSoll".

Der amerikanische Großindustrielle Knudsen hat am 13. November auf einer Tagung der ame­rikanischen Rüstungsindustrie erklärt, daß die Er­zeugung von Flugzeugmotoren 3 0 v. H. u n t e r öer im letzten Juli feftgelegten Produktionszisser liege. Auch sonst klappt es nicht: die Vereinigten Staaten müssen Koks aus England beziehen, um Stahl nach' England zu liefern, weil die eigenen Koksöfen nichts hinreichend sind. Eden hat der amerikanische Kricgs- minifter die Verschiebung des Einstellungstermini für die neuen Rekruten um zehn Wochen damit be­

gehen."

Und nun brüllt man in London Siegesnachrichten in die Lautsprecher, während die Schlacht noch in vollem Gange ist. Der Verschleiß an Menschen und Material der angreifenben Engländer geht aus den italienischen Berichten hervor. Im übrigen ist ein Krieg ohne Wechselfälle füj jeden vernünftigen Men­schen undenkbar. Italien wäre nicht bas faschistische Italien, wenn es nicht unter ber Einwirkung bes schweren Kampfes nur noch entschlossener gewor­den märe. Der Kampf gegen Englanb in Aegypten ist auch bann noch nicht zu Enbe, wenn bie gegen­wärtige Schlacht an ber Küste zum Stillstand ge­kommen ist. Entscheidend bleibt die Bindung stärk­ster englischer Kampfmittel burch die italienische Wehrmacht. Eine Entlastung in Englands Gesamt- läge können vorübergehende Frontverschiebungen in Aegypten natürlich nicht bringen. Und wenn Wa- vell die Verluste am Ende dieser Schlacht sieht, dann wird er noch nachdenklicher werden als vorher. Eine englische Offensive unter Zwang kann England viel­leicht einmal Luft holen lassen, aber nicht retten.

Be. R.

Luftangriffe auf Loudon und Güdostengland.

Berlin, 16. Dez. (D71B.) Das Oberkommando bei Wehrmacht gibt bekannt:

In der Nacht zum 15. Dezember griffen Kampf- flugzeuge London sowie andere kriegswichtige und militärische Ziele in $üboftenglanb an. Ein englischer Hasen wurde erneut vermint. 3m Laufe des Tages führte die Luftwaffe Infolge der Wetterlage nur Aufklärungsaufträge durch.

3n der letzten Nacht warfen britische Flugzeuge im Reichsgebiet eine Anzahl Spreng- und Brandbomben. 3n Berlin konnten einige Datfy- stuhlbründe schnell gelöscht werden. Einige Hauser, darunter zwei Krankenhäuser, wurden beschädigt. Line Schnellbahnstrecke wurde vorübergehend gestört. An anderen Orten wurde nur seichter Gebäudeschaden angerichtet, In Herford eine Kirche durch Bom­bentreffer zerstört. 3n einem Werk Mitteldeutsch­lands ist ein Brand bereits im Entstehen gelöscht worden. Die Produktion Ist nicht gestört. Die Ber- lufte der Zivilbevölkerung betragen vier Tote und zwölf Verletzte. Ein feindliches Flugzeug wurde beim Anflug durch Nachtjäger abgeschossen. Eigene Flugzeugverluste sind nicht entstanden.

planen und einleiten können, die über jedes strate­gische Ergebnis hinaus einen überwiegenden Pro - paqanbaroert unh die Wefen^merkmale eines großen politisch - militärischen Ablenkunys- Manövers habe. Diese Ablenkungsmanöver könn­ten jedoch nicht den Ausgang dieses Völkerringens ändern und müßten als Episoden betrachtet wer­den. In den albanischen Gebirgen hätten diese englischen Absichten schon einen äußerst zähen Widerstand gefunden und den Ausgang der Schlacht in Nordafrika müsse man mit ge­lassenem Vertrauen abwarten. Dort trotzten die ita­lienischen Soldaten einem sehr mächtigen Kriegs­apparat.

Das im Mutterland hart geschlagene England könne dank seiner großen 2lu&bebnung Italien in Afrika zu schajfen machen. Aber das ändere weder die Gesamtkriegslage, noch berühre es die militäri­sche Ehre Italiens, tos jenseits des Meeres nur beschränkte Kräfte und Mittel haben könne, betont Laovro Fascista". Die Wahrheit von morgen sei, erklärt Gayha imGiornale d'Italia", daß, was auch immer sich zwischen Aegypten und Libyen ereigne, England sich nicht im Mittelmeer frei machen könne. Es werde bis z>u seiner endgültigen Niederlage das furchtbare Gewicht der verschiedenen und beweglichen, abnutzenden und zerstörenden italienischen Aktionen aushalten müs­sen.Der britische^ Zähigkeit werden wir die römische Zähigkeit entgegensetzen!" ruft Piccolo" aus, undTeuere" tut dieabsurden Hoff­nungen" der Engländer mit dem Hinweis ab, die Stunde der Tatsachen werde noch diesen Nandepiso- den bei ber Bilanzziehung des Krieges «egen Eng- land schlagen. Die Achillesferse der Achse, wie die Englänher Italien hätten nennen wollen, werde zu zeigen wissen, daß sie in der Tat nicht ver­wundbar sei, erklärtPopolo di Roma". Das italienische Volk verfolge, sicher des endgültigen Ausganges des Krieges, mit Ruhe die Ereignisse

seine prozentuale Beteiligung an gewissen Berufs­klassen wie gewissen Verbrechen sprechen eine durch­aus unmißverständliche Sprache.

Solches Bild- und Zahlenmaterial wind wieder­um ergänzt und vertieft durch Ausschnitte aus einem amerikanischen Film über die Rothschilds, welcher die Grundelemente des jüdischen Rassacharak» ters schonungslos deutlich entschleiert und im An­schluß daran die Ausbreitung und Festigung der international-jüdischen Finanzmacht aufzeigt, die sich von den fünf Stammhäusern der Rothschilds in London, Paris, Frankfurt, Wien und Neapel mit unheimlicher Geschwindigkeit gleich einem un- sichtbaren, riesenhaften Spinnenttvtz über den gan­zen Erdball spannt.

Andere Szenen zeigen Ausschnitte aus einem jüdi- scheu Film, der die Feier des Purimfestes bar- stellt. Der begleitenbe Text sorgt dafür, daß solche Bilder nicht als harmlose Zeugnisse fremdrassigen Brauchtums mißdeutet werben, sondern als das verstanden werben, was sie wirklich sind: die orgiastisch-rituelle Zeremonie zum Gehächtnis ber Abschlachtung von 75 000 antisemitischen Persern. Es wirb auch gezeigt, wie sich ein Gottesbienst im Tempel, in ber Getto Synagoge abspielt, unb wie selbst hier ber Schacher mit alten Lumpen noch eine Stätte findet; wie in ber orthodoxen Schule ber jübischen Jugenb ber Talmub beigebracht unb vor allem ausgelegt wirb, wie schon von klein auf dem Iuben sein Weg vorgezeichnet und sein ver­derbliches Treiben unter den andern Völkern an­empfohlen unb mit talmudischen Kernsprüchen so­zusagen vorgeschrieben unb sanktioniert wird.

November 1918 in Deutschlanb: ein neues Stich­wort; bie Bilder, die nun folgen, haben bie meisten von uns aus nächster Nähe miterlebt. Wieber er­scheint ein langer Zug typischer, meist wohlde» fnnnter Gestalten. Der jübische Einfluß in der beut» fchen Nachkriegspolitik wird noch einmal burch bie Aufreihung charakteristischer Figuren unb Gesichter beleuchtet. Aus bem Hexenkessel ber Inflation tau­chen bie schon verschollen geglaubten Namen der Barmat, K"tisker unb ihresgleichen wieder auf. Die Bilder und Szenen, die sich mit dem Niedergang

Rom, 17. Dez. (Europapreß.)Italien ist bei' und lieferte den Beweis eines bewundernswerten ' - - ~ f Stolzes.

ausgesprochen wird) mache klar, daß wir uns auch jetzt im Kriege mit ber Iudensrage beschäftigen Müßten. Die Jubenfrage sei nicht gelöst mit der Austreibung ber Juden aus Deutfchlanh, son­dern sie werde erst mit ber Neuwerbung bes Reiches, mit ber Neuorbnuna in Europa endgültig gelöst jein. Der Film, so schloß ber Kreisleiter, möge dazu beitragen, Aufklärung über das Juden- unb auch ben jübischen

Mailand, 16. Dez. (Europapreß.) Die italie­nische Presse stellt eine Zunahme bes Wider- t a n b e s ber italienischen Truppen an ber Ubysch- ägyptischen Grenze fest. So schreibt derCorriere della Sera":Für die Engländer genüge es nicht, einige hundert Ouadratkilometer Wüste zu erobern, um einen vollständigen Umschwung ihrer Lage her­beizuführen. Im besten Falle könnte bie von Gene­ral Wavell mit seiner Panzerdivision und moto- rifierten Truppen aus Australien, Indien, Palästina und England entfesselte Offensive Italien zwingen, seine Operationen gegen Aegypten aufzu sch > e - ben. Damit werde die Lage jedoch nicht völlig geändert. Die Engländer könnten vom nord- afrikanischen Kriegsschauplatz ihre Söldnerheere nicht zuruckziehen unb ebensowenig ihre Flotte aus dem Mittelmeer. Daher habe der englische Plan, Italien kampfunfähig zu machen, um alsdann feine Land-, Luft- und Scestreitkrä'cke anderweitig einzu- setzen, keine Aussicht aus ErsolA."

Die ZeitschriftVie dell Aria" hebt die wirkungs- volle Unterstützung der italienischen Truppen in ber Wüsienschlacht ber Cyrenaika burch bie italienische Luftwaffe hervor. Dorn ersten Tage bieser seit einer Woche bauernden Schlacht an habe bie Luft­waffe an ben Kämpfen ben regsten Anteil genommen. Trotz schwerer Sandstürme in ben ersten Tagen hätten die italienischen Bomben- und Sturz­kampfflugzeuge in zahlreichen Formattonen zehn Stunden lang bie englischen Panzerabteilun. gen ununterbrochen angegriffen. Die Bomber seien von italienischen Jägern begleitet worben, welche bie englischen Flugzeuge in Kämpfe verwickelten. In

j fahigkeit des italienischen Volkes seien bereits, unb würden noch burch die Tatsack.en bitter enttäuscht werden. In ber scharfen Luft bes Krieges und im Ablauf feiner Wechselfälle wende sich die Seele der Nation mit tapferer Treue dem Duce unb bem