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ltyp der feindlicher Kampfwagen, denen das deutsche Heer tun hat? niÄt5 Gleiches und auch nur unzureichende Abwehr-
in Hoch Savoyen und der Westschweiz
Oer Kriegshafen Portsmouth im Hagel unserer Bomben.
Der erste Teil dieses Aufsatzes erschien in der Sonntagsausgabe des Gießener Anzeigers vom 14./15. September.
Schwärme von Flugzeugen umherschwirrten und jede Falte des Geländes einsahen, während rem deutscher Fesselballon mehr aufsteigen konnte, ohne sofort abgeschossen zu werden und nur einige wenige Flugzeuge bis zu den feindlichen Limen durchkamen. Im letzten Teil des Krieges wirkte bekanntlich besonders erschütternd die Massenverwendung
lag und Nacht brausen die Wellen der deutschen Kampfgeschwader über England dahin und werfen ihren vernichtenden Bombenhagel aus Docks und Wer ten, Flugplätze und Fabriken. Unsere Luftauf. nähme zeigt Treffer in dem an der Kanalkuste gelegenen Kriegshafen Portsmouth.
(PK.-Traut. — Scherl-M.)
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durchgeführt. Das Feuer lag aber sehr <-j“ — m-w. m alter
nuten waren vergangen, da sahen bie Flieger, al sie gerade aus einer Wolke herauskamen, eine Kreuzer und dahinter einen Geleitzug, do fünf Zerstörern und kleinen Wachtfahrzeugen un geben. Die letzten Schiffe des Geleitzuges wäre am Wenden. Der ganze Geleitzug fuhr den ubl chen Zickzackkurs. Ein Tanker von run 10 000 Tonnen hatte gerade gewendet. 3i Flugzeug war sofort alles klar zum Gefecht. «Ji nächsten Augenblick erfolgte schon der Angriff, d Bombe saß genau mittschiffs. Eine riesige Expb sion erfolgte. Das. Schiff war in der Mitte rege recht eingeknickt und sank schnell ab. Die Zerstör gaben sich größte Mühe, den deutschen Vogel he unterzuholen. Sie verfolgten ihn mit ihrer -Brei feite. All ihr Schießen konnte aber riicht verhrnder daß die deutschen Flieger sogar noch ein zwe tes Schiff angriffen, aber diesmal fielen 0
Der deutsche Soldat von 1914 und 1939
Don Oberstleutnant a. O. Erhard WegeU.
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zösisch-Hochsavoyen besagen, eine wahre Sintflut niedergegangen. Die Flusse sind über die Ufer getreten und bilden teilweise kilometerweite Seen. Die Gebirgsbäche sind zu reißenden Strömen geworden. Neben den ungeheuren Sachschaden sind sogar einige Todesopfer zu beklagen. Aus einigen savoyischen Gebirgsorten werden Touristen als vermißt gemeldet. Mehrere Wasserhosen gingen über die Savoyischen Alpen. Dazu blies ein F ö h n w i n d von ganz ungewöhnlicher Warme. Der S ch n e e, der in den vorhergehenden Tagen bis auf 1300 Meter herab gefallen war, schmolz innerhalb einer Stunde. Die Folge war ein un-
Seelisch außerordentlich stärkend hat Zweifellos auf die Truppe die Überzeugung gewirkt, daß ihre Bewaffnung und Ausrüstung hervorragend und der chr7r Gegner überlegen ist. Äm Weltkriege war, wi ermähnt das Gegenteil der Fall, und es wirkte seelisch niederdrückend, wenn die Truppe, Zahlenmäßig fast immer unterlegen, auch die ungeheure materielle Ueberlegenheit des Feindes zu spuren bekam wenn z. B. in der Somme-Schlacht das eigene Artilleriefeuer nur ganz spärlich m den Feind hineinschlug, während das feindliche Trommelfeuer fast alles Leben erstickte, wenn am Himmel un- zahlige feindliche Fesselballons hingen und riesige
auch in einem Lande nicht erreichen, bas, wenn auch nicht parlamentarisch regiert, so doch Parlamente mit großem Einfluß besah. Es muß zur Ehre der alten Wehrmacht gesagt werden, daß sie, obwohl ihre Angehörigen auf Grund ihrer Famuien- beziehungen und ihrer vorherigen bürgerlichen -Betätigung zum Teil den Parteien des tlwsturzes nahestanden, doch im wesentlichen unvolitisch blieb und daß üble politische Elemente in ihr kaum Ein. fluß gewinnen konnten. Das änderte sich un spateren Verlauf des Krieges nur bei einzelnen Truppenteilen im Felde, mehr aber bei den Heimatverbanden und einem Teil der Flotte als Ausfluß der Verhetzung in der Heimat, des Dolchstoßes der von hier aus in den Rücken der Wehrmacht geführt wurde.
Wie anders ist das jetzt. Es gibt im Dritten Reich keine sich bekämpfenden Parteien. Das ganze nativ- nalfozialiftifch ausgerichtete Volk kennt nur einen Gedanken, ein Ziel, den Gemeinnützen des Vaterlandes. So konnte der neuen Wehrmacht mit vollem Erfolg der Geist der Volksverbundenheit, die Liebe zur Heimat, die Begeisterung für ein besseres Grotz- deutschland, für das kein Opfer groß genug sein eingepflanzt werden. Der Soldat weiß auch daß m diesem Kriege die Heimat voll hinter ihm steht, daß er in seinem Siegeswillen durch sie yestärkt wird, und daß ihm der Dank des Volkes für seinen Einsatz sicher ist. Er weiß, daß sein Führer und Oberster Befehls- Haber nicht nur ein genialer Staatsmann, sondern auch ein Soldat durch und durch ist, er vertraut aus ihn und glaubt unter seiner Führung fest an der Sieg. Er weiß auch, daß die militärische Fuhrunc des Krieges in die besten Hände gelegt ist und Hw erlebt, wie er durch sie von Sieg zu Sieg geführt ist Eine solche Wehrmacht muß und wird den Endsiec erftreiten. _____
nen alarmiert. Da alles an einen Luftangriff glaubte, war die Verwirrung ungeheuer. Kirche und Häuser wurden überschwemmt, Ställe und Schober weggerissen, Elektrizitätswerke außer Betrieb ge-
Auch die schweizerischen Kantone Waadtland und Wallis erlebten über Wochenende eine Unwetterkatastrophe, die ungeheure Schaden anrichtete Sintflutartige Regen gingen über dem oftl^enXeil des Waadtlandes und über dem Rhonetal nieder. Die Fluten der hochgehenden Rhone überschwemmten weite Strecken. Im Gebirge wurden Brucken weggeschwemmt, Erde und Gesteinsmassen m Be- wegung gesetzt. Seit 1870 hat man kein so schnelles Ansteigen der Rhone und ihrer Nebenflüsse erlebt wie am letzten Wochenende. In der frud)tbaren Rhone-Niederung sind unzählige Baume den Fluten und dem Sturm zum Opfer gefallen. Auf der % Strecke Montreux—Oberland ereigneten sich Erdrutsche, Straßen- und Eisenbahngleise wurden bet Ehäteau d'Oeux zerstört. Auch tn der Nord-Schweiz sind infolge wolkenbruchartiger Regenfalle die Flusse während des Sonntags rasch gestiegen. So stieg der Rhein bei Basel um 2 Meter. In der Gegend von Grenchen am Fuße des Solothurner Juras hat die Aare die Ebene überschwemmt.
Kleine politische Nachrichten.
Wie die Prager Zeitungen mitteilen, ist in nächster Zeit mit einer Einbeziehung de s Pro- tektorates Böhmen und Mahren tn das deutsche Zollgebiet zu rechnen.
Betrachten wir nun den Soldaten der Wehrmacht, der 1939 in den uns aufgezwungenen Kampf für das neue Grohdeutschland und für eine Neuordnung Europas zog. Ist das ein neuer Soldatentyp, der mit dem Soldaten von 1914 nichts mehr zu t- ------------------- -z- f w ,.
Fand hier eine Neugestaltung statt, durch die der so roafjen entgegenfteUen konnte. Jetzt erlebt die völlig andere, überaus glänzende Verlauf dieses Gruppe das Gegenteil, sie sieht, wie unter der zer- Krieges zu erklären ist? Wir möchten das verneinen, malmenden Wucht einer mächtigen Artillerie, rieft« Nicht eine Neugestaltung hat hier stattgefunden, son- ger Kampfwagenverbände und einer dem Gegner bern eine gesunde Fortentwicklung, eine Vervoll- — »r. her iPinhtirhe Wider-
kommnung. Geblieben ist der Geist, höchste Tapferkeit, Pflichttreue, Ehrgefühl, Manneszucht, Kameradschaftlichkeit. Diesen Geist hat der junge Soldat des Dolksheeres im Dritten Reich von den Frontkämpfern des Weltkrieges, die ja zum größten Teil feine Väter sind, geerbt. Er ist weitergepflegt worden in der Reichswehr, die ja zu Beginn in ihrem Fuhrerkorps gänzlich, im Mannschaftsstande zunächst größtenteils aus Frontkämpfern bestand, dann in der Wehrmacht des Dritten Reiches, deren älterer Teil des Offizier- korps die aktiven Generale und Stabsoffiziere und viele Offiziere des Beurlaubtenstandes, noch Kämpfer
freere sehr gründlich betrieben worden. So trat in ben jetzigen Krieg eine Truppe, die körperlich und geistig so hervorragend auf den Kriea geschult war daß sie jeder, auch der schwierigsten Lage gewachsen war. Ein großer Vorteil war es, daß in viele Truppenteile außer einem Teil der' Führer eine Anzahl von Männern eingereiht waren, die noch den Weltkrieg mitgemacht hatten und ihren jungen Kameraden wertvolle Erfahrungen vermitteln konn-
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weit überlegenen Luftwaffe der feindliche Widerstand erschüttert wird. Bei gleichem heldenmütigem Einsatz wie ihn der Soldat des Weltkrieges gezeigt hatte, sieht jetzt der Soldat, hervorragend unterstützt durch das Zusammenwirken aller Waffen, wie sein Einsatz durch Erfolge belohnt wird von einer Größe, die für die alten Weltkriegskampfer fast
Flugkapitän Adolf Doldi, der in der Flieger- staffel des Führers als Flugkapitän tätig ist, feierte am 15. September fein 25jährige s P il oten- j u b i I ä u m. Der Führer und der Stellvertreter des Führers sandten Flugkapitän Doldi zu diesem seltenen Jubiläum Glückwunschtelegramme.
Der Führer hat auf Vorschlag bes Reichsministers der Justiz den SA.-Gruppenführer Dr. Horst Raecke in München mit Wirkung bis zum 31. Dezember 1940 zum ehrenamtlichen Mitglied des Besonderen Senats des Volksgerichtshofes bestellt.
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Am 16. September findet die Wiederaufnahme des vollen Fernsprechverkehrs Zwischen Spanien und Deutschland statt, ernschlleß- lich von Spanisch-Marokko, der Balearen und der Kanarischen Inseln. Die Fernsprechnetze der beiden Länder werden für alle Städte angeschlossen.
Bomben zu weit.
Einige Stunden, nachdem Hauptmann D. yeir gekehrt war, startete Oberleutnant F. -um Fll nach Englands Westküste. Auch hier scch der Emflug zunächst wenig nach Erfolg aus. Bei solch schlechtem Wetter konnte man sich wenig Hoffnung mad)en, aber drüben an der Küste war die Wolkendecke dann doch so dünn, daß man durch sie hindurch im Mondlicht die auf Englandfahrt befindlichen Fahrzeuge erkennen konnte. Ein Dampfer mit zwei Schornsteinen war der so heiß begehrte Pott, em Transporter von rund 8000 Tonnen. Gleich die erste Bombe war ein Volltreffer aufs Heck. Bis zur Mitte des Schiffes breitete sich der gewaltige Brand aus. Der Dampfer war schon jetzt steuerlos, seine Maschinen waren ausgefallen. Der zweite Angriff gab dem Dampfer dann den Rest. Diesmal traf die Bombe das Vorschifi. Eine riesige Detonation erfolgte und kurz hinterher eine
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Heber die heimlich schnelles Anschw-ll-n der Fluss-. Die Flüsse ■;;; g 2 Schlammfluten
Tal, die auf weite Strecken die Felder verwüsteten. Tausende von Bäumen wurden von den reißenden Fluten weggerissen. Diele Häuser wurden von den Wassermassen beschädigt und drohen einzusturzen: sie mußten schleunigst geräumt werden. Bei Cluses bildet die Arse einen See, aus dem hier und da ein Dach oder eine Baumgruppe herausschaut. Bei Magland steht das Wasser in der Kirche meterhoch Ein Sägewerk wurde von den Wassermassen weggerissen. An vielen Stellen sind die Straßen kilometerweit überflutet. Diel Dieh ist an den Fluten umgekommen. — In Faverge, unweit per Genfer Grenze, wurde die Bevölkerung durch Sire-
unvorstellbar ist. , . _,
Zum Schluß sei noch des politische n E i n flusses auf die Truppe in beiden Kriegen gedacht. Dor dem Weltkrieg erfolgte eine politische Erziehung der Mannschaften nur in dem Sinne, viele uTiuiere ue» wuuuuv»u|iuiiuv^ .daß ihr im Unterricht Vaterlandsliebe, Treue gegen
des Weltkrieges sind. Nicht umsonst ist in der Reichs- den Kaiser als obersten Kriegsherrn und gegen den wehr und der neuen Wehrmacht die Tradition der Landesherrn eingeimpft wurde. Jedes sonstige un- alten Wehrmacht besonders gepflegt worden. Damit gehen auf innenpolitische Verhältnisse wurde verfind die besten Eigenschaften der Frontsoldaten des mieden, insbesondere auch eine Bekämpfung der un Weltkrieges in die neue Wehrmacht eingepflanzt seligen Parteipolitik, abgesehen von dem Verbot worden ti$Bas diese aber wesentlich von der des soziallremokratischer Betätigung. Mehr Uetz sich ja Jahres'1914 unterscheidet, ist die auf den Kriegs- , ,
sä äs«.« Kamvistnazeuge im Wirtschaftskrieg, reichsten Maße gegebene Ausrüstung und Bewaff- f v 1 1 1
Zw-i »«Ulf». R-f»m-n »erkuten mn«6«l6 24 S'und-u 26000 Imm-N.
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Kampfe für bas B-st-h-n des neuen Deutschen „September. (PK.) (DNB.-Funkspruch.) '
“e S'usbildung betrifft, f» ist -in In den letzten 24 Stunden gelang es zme, deuffchen grundlegender Unterschied der neuen Saldatengene. Kampsslugzeugen, r> r e l b ri tis che Sj a nb el . ration gegenüber ber alten schon insasern gegeben, da mpser mit msgefamt 26^ Tannen zu ° er
iiasM* ätwt.* äs 'ä ä« »”• > ff W SÄ? s i“ “Ä » WÄK-S
Ausbilbuna viel Zeit, die aus bie eigentlich- Waffen- zunächst einige kleinere chanbe^sdampfer erk , ausbilbung vermendet werben kann Diese ist aller- Sinn und schonten deshalb
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selten waren, vermieden werden Um so gründlicher erkennen »°°enfatle ^ltano^ me^^P l^
Dläricbe aeleqt worden. Die geistige Ausbildung, ledigt. scköner Erfolg ging. Jetzt war der Dampfer ein einziges Flammen-
d?° bei der Mannigfaltigk^t d°r Bewaffnung und AX)0T°En das^ war schon halten weer. Noch 80 Kilometer weit war die R.esenglut
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Schweres Unwetter
Das gute Einvernehmen zwischen dem ECKSTEIN-Raucher und seiner Marke beruht auf der Tatsache, daß diese Zigarette aus besonders hochwertigen Tabaken gefertigt wird. Um diese Qualität bieten zu können, wurde auf eine kostspielige Verpackung verzichtet
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