Ausgabe 
17.8.1940
 
Einzelbild herunterladen

Oie Aufgaben -er Bewegung im Generalgouvernement.

Krakau, 16.Aug. (DNB.) Der Generalgouver­neur Reichsminister Dr. Frank erklärte in einer Parteiversümmlung, in der Entscheidung des Füh­rers, daß das Generalgouvernement künftig nicht mehr als besetztes, somit reichsfremdes Gebiet, son­dern als Bestandteil des Großdeutschen Reiches behandelt werden solle, liege eine große Verpflichtung. Wir seien in diesem Land, und wir würden als Deutsche niemals mehr dieses Land verlassen. Das polnische Volk sei, so wie schon einmal vor 700 Jahren, wieder unter die Schutzherrschaft der deutschen Nation ge­treten. Die deutsche Stadt Krakau werde vollkom­men von Juden entkleidet. Dann ergebe sich ein rie- siges Bauprogramm, um die in diesem Ge­biet wohnenden und arbeitenden Deutschen mit Wohnungen zu versorgen. Schon in den nächsten Monaten werde dafür ein Betrag von vielen Mil­lionen Zloty zur Verfügung gestellt werden. Der Generalgouoerneur betonte, daß er zur Erfüllung der wichtigen der deutschen Verwaltung gestellten Aufgaben mutige und entschlossene deutsche Männer und Fvtmen brauche. Der Führungsanspruch des Reiches käme nicht aus der Entschlossenheit, ein Volk zu entnationalisieren, sondern aus der Not­wendigkeit, in diesem Raum endlich Friede, Ord­nung und Arbeit sicherzustellen. Nachdem Dr. Frank mit Nachdruck die Unveränderlichkeit der Jntcr- essengrenze gegenüber Sowjetruß­land betont hatte, kündigte er an, daß am Jahres­tag des Kriegsbeginns in Krakau das Haus der NSDAP, eingeweiht werde und am gleichen Tage die Hauptplätze der Distriktshauptstädte des General­gouvernements inAdolf-Hitler-Platz" umgetauft werden würden, um damit zum Ausdruck zu brin­gen, daß Adolf Hitler nunmehr auch über diesen weiten Ostraum die schützende Hand halte.

Oie erste Zusammenkunft in Turn-Eeverin.

Turn-Severin, 16.Aug. (Europapreß.) Der Zug mit der rumänischen Abordnung und den Presse­vertretern aus Bukarest ist am Freitagmorgen 7 Uhr in Turn-Severin eingetroffen. Die vier Eisenbahn­wagen, die den Diplomaten als Wohn- und Ar­beitsräume zur Verfügung stehen, wurden auf ein Seitengeleise des Bahnhofs geschoben. Den Presse­vertretern ist das SchiffKönig Carol I" als Woh­nung angewiesen worden. Der ungarische Regie­rungsdampferZfofia" mit der ungarischen Der- handlungsobordnung traf um 11.15 Uhr im Hafen von Turn-Severin ein. Zum Empfang hatte sich m Vertretung des rumänischen Außenministers der Chef des Protokolls Stanescu, der Statthalter so­wie der Präfekt und der Hafenkommandant, von ungarischer Seite Gesandter o. Bardossy eingefun­den. Nach einer kurzen Begrüßung an Bord be­gaben sich alle Herren an Land und fuhren zum Kultur-Palais, wo sogleich die Verhandlungen begannen. Zunächst hielt der rumänische Delega» tionsführer Pop eine Rede, dem der ungarische Vertreter H o r y erwiderte. Es folgte dann der Austausch der Vollmachten und dann die lieber- reichung der ungarischen Vorschläge an die Rumä­nen. Die Verhandlungen wurden dann auf zwei Tage unterbrochen. Die rumänische Abord­nung sieht sich genötigt, die ihr überreichten unga­rischen Vorschläge der Bukarester Regierung vorzu­legen. Sie reiste deshalb Freitagnacknnttag nach Bukarest zurück und wird Montag wieder in Turn- Severin eintreffen. Die ungarische Abordnung ver­bleibt in Turn-Severin.

*

In Bukarest hat das rumänische Außenministe­rium eine Kundgebung veröffentlicht, aus der zu entnehmen ist, daß es sowohl die Absicht der rumä­nischen als auch der ungarischen Regierung ist, die politische Lage im Donauraum im Sinne freund­schaftlicher Zusammenarbeit zu überprüfen. Daß die Ergebnisse dieser Verhandlungen dazu bestimmt sind, das friedliche Zusammenleben zu gewährleisten, das aerade der Donauraum nach den mannigfachen Er­schütterungen und Schicksalen seit 1919 unbedingt gebraucht, das wird vor allem dadurch bestätigt, daß von England aus immer wieder Quertreibereien versucht werden. Die englische Politik enthüllt damit, daß sie zu keiner Zeit wirklich daran interessiert war, im Donauraum und auf dem Balkan Verhältnisse herbeizuführen, die allen Staaten im Südosten ge­recht werden. Deutschland hat kein anderes Inter- esie, als das friedliche Zusammenleben auf dem Bal­kan zu sichern, also im höchsten Sinne das zu sein, was Bismarck einmal von sich und Deutschland sagte, als er den Berliner Kongreß vorbereitete: Ein ehrlicher Makler. Sowohl Rumänien als auch Ungarn haben mit ihrer Vertretung Persönlichkeiten beauftragt, die mit den Verhältnissen, die geklärt und geordnet werden sollen, wobei es sich in erster Linie um einen Austausch der beiderseitigen Volks­gruppen handelt, besonders vertraut sind.

Veränderungen im sowjetrussischen Kriegskommiffariat

Moskau, 16.Aug. (DNB.) Marschall Bud- jennn ist zum Ersten Stellvertreter des Kriegs- kommiffars ernannt worden unter Besteiung von seinem Posten als Befehlshaber des Moskauer Mi­litärbezirks. Der langjährige Chef des Generalstabes der Sowjetarmee, General Schaposchnikow, wurde zum stellvertretenden Kriegskommissar er­nannt und legt auf eigenen Wunsch mit Rücksicht auf seine schwache Gesundheit sein Amt als General­stabschef nieder. Zum Chef des Generalstabes der Sowjetarmee wurde der Armeegeneral Merez- kow, ftüher Oberbefehlshaber des Leningrader Militärbezirkes und einer der Armeeführer wahrend des finnischen Krieges, ernannt.

Irland wahrt seine Neutralität.

N e u y o r k, 16. August. (DNB.) Einem ameri­kanischen Zeitungsvertreter gab Ministerpräsident de Dalera seinem Erstaunen darüber Ausdruck,

IRISCHE

Chtrteld

boctin

IR1XND

Mttrfi

üngton

farmh t.

Cardiff.

Brtlen

Plymouth

AbbW

Cardigan

CymamtR

, Walt

Vnstat* y hettr.

Ltftätef

\lofveftaft gdm IKirtley t

*

Stamford ieia lekf$/er rlisOei

H6H4H , _ /

SCAMHOW.

Helrmdale

icntrose

Imerwldt

fall

lewtOfi

[Creiwel

NMCASTlf9:

Wit

Girvan

Mpont iDumfrw

lonoham

Tarimtpft

TBreamy

*crou .»r

Internen

PeVerh&d Newburgh ABERDEEN

Eddi««.

Auf unseren Karten sind alle Orte eingezeichnet, deren militärische Anlagen in den letzten acht Tagen das Ziel deutscher Bombenangriffe waren. (Scherl-Bild erdienst-M.)

t e r l i ch k e i t auch während des Krieges lebendig zu erhalten und iynen Geltung zu verschaffen. In der gegenwärtigen Zeit findet der Dank, den wir unserem Führer und unseren Soldaten schulden, in der selbstlosen Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und in seiner tatkräftigen Unter st ützung durch alle Volksgenossen den wirkungsvollsten und würdigsten Ausdruck.

gez. Dr. Franz Gürtner.

Kleine politische Nachrichten.

Der Befehlshaber der deutschen Truppen in Däne­mark nahm in Gegenwart einer tausendköpfigen Zu­schauermenge in den Mittagsstunden des Freitags eine Parade sämtlicher in Kopenhagen statio- nierter deutscher Truppenteile ab. Ihr wohnten neben dem Bevollmächtigten des Reichs, Minister von Renthe-Fink, zahlreiche Mitglieder der Partei und der deutschen Kolonie bei.

*

In Brüssel wurde das erste große S o l d a - tentheater eröffnet, dessen Organisation in Zu- sammenarbeit mit der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" erfolgte. Zur Eröffnung des The- aters spielte Barnabas von G6czy mit seinem Or­chester.

Einschließlich des englischen Flugzeugs, das nach dem Wehrmachtsbericht vom 16. August von der italienischen Flak bei Turin abgeschossen worden ist, haben die italienischen Luftstreitkräfte und Flugzeug, abwehrbatterien seit Kriegsbeginn 32 2 feindliche Flugzeuge zerstört. In der gleichen Zeit verloren die Italiener nur 48 Ma­schinen.

In Istanbul sind die Offiziere des Petroleum­dampfersB e m e" einaetroffen, der von einem italienischen U-Boot im östlichen Mittelmeer ver­senkt worden ist. Der 3039 BRT.-Dampfer fuhr

mit MONDAMIN sämig gemacht Ichmofmimnur gern? befände» gutMmbamin erhöht nämlich dmNährwcrt und den Wohlgeschmack/

* Mondamin gibt eS auf die mit einem X bezeichneten Abschnitte dcrReichS- brotkarte für Kinder bis zn 6 Jahren

unter britischer Flagge. Die Offiziere des versenkten Dampfers erzählten, das italienische U-Boot hätte sie etwa 20 Meilen von Haifa entfernt angetroffem Sofort seien zwei Warnungsschüsse abgegeben wor­den, aber erst bei dem dritten Warnungsschuß habe der Dampfer angehalten.*

Nach einer Meldung vonStockholms Tidningen" ist Wilna wieder zur Hauptstadt der litauischen Sowjetrepublik erklärt worden. Sämtliche Regie- rungsbchörben werden von Kowno nach Wilna übersiedeln. _________________________________________

Hauvtschrtslletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptichrlstleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche UntversitStSdruckerei R. Lange K. «. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenletter: San« Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor »ümmel. Pl.Nr«.

daß in der Neuyorker Presse England ermuntert würde, militärische Stützpunkte Ir­lands einfach zu besetzen, und dieübertriebene Achtung" vor Irlands Rechten aufzugeben. Ironisch sagte de Dalera, daß man ausgerechnet im neu­tralen Amerika vonübertriebener Achtung" vor den Rechten anderer Neutralen spräche und die Verletzung von dessen Unabhängigkeit verlange. Be­dauerlich sei es, daß der Anschluß Nordir - lands immer noch nicht vollzogen sei. Nachdrück­lich verwahrte sich de Dalera gegen die auch in der O8^.-Presse verbreitete Lüge, daß der deut­schen Gesandtschaft in Dublin 100 Per­sonen angehören. Tatsächlich umfasse der deutsche Gesandtschaftsstab 6 Personen. In ganz Irland gebe es insgesamt 300 Deutsche, vergleichsweise aber nack der letzten Volkszählung über 22 000 Eng­länder.

Italienischer Wehrmachtsbericht.

Rom, 16. August. (DBB.) Der llallenlsche Wehr- Machtsbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:

In Brllisch-Somaliland sind unsere Offenflo-Operationen noch in voller Entwicklung. Ein feindliches Flugzeug ist in Flammen über Zella abgeschossen worden. Zwei feindliche Einflüge über die Flugplätze von Lot- b o l c i a und IN a s f a u a haben leichte Schäden ver­ursacht. Ls gab vier Tote und zwölf Verwandele unter den Italienern und Eingeborenen.

Im Laufe einer Luflaklion gegen Waflr sind zwei feindliche Flugzeuge am Boden zerstört worden. Ein englischer Flieger ist im Luftkampf abgefchossen worden.

Formationen unserer Bomber, die von Jagdflug­zeugen begleitet waren, haben den Flughafen von h o l f i (Malta) bombardiert, ihre Ziele getroffen und Brände verursacht. Die feindlichen Jagdflug­zeuge haben sich nach einem kurzen Angriffsversuch auf unsere Formationen zurückgezogen. Lin feind­liches Flugzeug ist abgeschossen worden. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.

In Bordafrika haben unsere Flugzeuge die Bahn FucaWatruk bombardiert.

In den frühen Morgenstunden ist von über die Schweiz kommenden feindlichen Flugzeugen ein neuerlicher Angriff auf norditalienifcheOrt- schäften durchgeführt worden, wobei Bomben ab­geworfen wurden, von denen einige auf die Bauern­dörfer Merate und Olgiate fielen und zwei Tote sowie fünf Verletzte zur Folge halten. Es wurde nur geringer Materialschaden verursacht. Ein feind­liches Flugzeug ist von unserer Flak in Turin ge­troffen worden und bei Leresole d'Alba abgestürzt. Die aus fünf Mann bestehende Besatzung ist teils umgekommen, teils gefangen genommen worden.

Do 215 startet gegen England.

Das neueste Oornier-Kampsflugzeug seinen älteren Geschwistern an Kampfkraft und Schnelligkeit noch überlegen.

DNB. Die Dornier-Werke liegen verstreut In den schönsten Gegenden Süddeutschlands. Hier wurde die Leichtmetall-Bauweise geboren, ohne die der heutige Stand der Fliegerei nicht zu denken ist. Hier entstanden die berühmten Dornier-Wale, die für die Entwicklung des Transozeanverkehrs entscheidend wurden. Hier wurde der DoX geschaffen, der unter dem Kommodore Christiansen den Atlantik über­querte. Und hier wurde neben vielen anderen Flug­boot- und Flugzeugtypen das Kampfflugzeug Do 17 erbaut, das wegen seiner schlanken rassigen Form den BeinamenFliegender Bleistift" erhielt und sich schon in Spanien, später in Polen, in Norwegen und im Westen bewährt hat. Auch heute gegen England gehört es zu den gefürchtetsten Maschinen. Erst vor wenigen Togen gelang es einer alleinfliegenden Do 17 mit nicht weniger als 214 Einschüssen aus dem Kampf mit vier Spitfires, die allesamt abgefchossen oder verjagt wurden, nach einem Bomvenslug über England den Heimathafen zu erreichen.

In drei Ausführungen steht die Do 215, ein neues Kampfflugzeug. Auf den ersten Blick erkennt man die verwandtschaftlichen Beziehun­gen zu der bewährten Do 17. Auch hier der ele­gante schmale Rumpf. Der Kopf mit der Dollsicht­kanzel, der noch allen Seiten völlig freie Sicht gibt, hat gegenüber der Do 17 Verbesserungen er­fahren. Auch hier die freitragenden Flügel in Tra­pezform, auch hier selbstverständlich einziehbares Fahrwerk und einschwenkbares Spornrad. Doch weist sie gegenüber der Do 17 eine stärkere Be­waffnung auf und ist ihr ebenfalls an Schnel­ligkeit noch überlegen, die zweimotorige Do 215 kann darum als Kampfflugzeug und Fern­aufklärer eingesetzt werden.

Schon steht die elegante Maschine am Start. Die Propeller laufen an, und nun jagt die Kampf­maschine über das Feld. Nach kurzer Anlaufstrecke hebt sie sich vom Boden und steigt dann steil gegen

den Himmel an. Mit unglaublicher Schnelligkeit saust sie über unsere Köpfe hinweg, stößt senkrecht nach oben, um wie ein Habicht wieder herabzustür­zen und sich nur wenige Meter über der Erde wie­der aufzufangen. In weiten und engen Kurven zieht sie dann über unseren Köpfen dahin. Dann plötzlich scheint der riesige Vogel am Himmel still­stehen zu wallen. Langsamer und immer langsamer steuert der Pilot die Maschine über den Platz, um plötzlich wieder wie ein Pfeil erneut davonzuschie- ßen. Brausend kommt das Flugzeug wieder zurück, diesmal aber arbeitet nur ein Motor, während ein Propeller steht. Die Maschine zeigt, daß sie auch beim Aussetzen eines Motors noch steigfähig ist.

Einen noch schöneren Eindruck von der Leistungs­fähigkeit der Maschine gewinnen wir bei einem Flug, den wir selbst mitmachen dürfen. Don allen Plätzen der praktisch ausgenutzten geräumigen Ka­bine aus ist beste Sicht. Einem Gegner dürfte es kaum möglich sein, unentdeckt an die Maschine heranzukommen. Gar einen Angriff anzusetzen, dürfte bei ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit noch schwerer fallen. Mit den zweckmäßig angeordneten schweren und leichten Maschinengewehren hat sie die Möglichkeit, alle Flanken wirkungsvoll zu decken.

Entstanden sind die Dornierwerke im Jahre 1914, als Dr. Dornier mit Unterstützung des Grasen Zeppelin an den Bau eines ersten Leichtmetall- Wasserflugzeuges ging, das fchon damals als Bom­benträger gegen England aedacht war. Der Versailler Schandvertrag schien diese ersten Versuche zu er­sticken. Dadurch, daß ein Teil der Werke ins Aus­land verlegt wurde, gelang es Dr. Dornier, dis größten Schwierigkeiten zu überwinden und weiter an seinem Lebenswerk zu arbeiten. Die Machtüber­nahme gab auch den Dornierwerken ein rasches Auf­blühen und brachte sie bald in die vorderste Front der Waffenschmieden Hermann Görings.

lleber 38,5 Millionen bei der 5.Haus- fammlung für das Rote Kreuz.

Berlin, 16.Aug. (DBB.) Das deutsche Volk hat wieder vor aller Welt bewiesen, wie es dem Führer, seiner Wehrmacht und sich selbst vertraut. Bach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die am 3. und 4. August 1940 durchgeführte Haussammlung bas Ergebnis von 38 598 000,31 Reichs­mark. Im Vergleich zum 5. Opfersonnkag des krlegswinterhilfswerkes 1939/40 hat sich das Er­gebnis um 24 701 923,77 Reichsmark, das sind rund 178 v.h. erhöht. Auf eine Haushaltung entfällt im Durchschnitt der Betrag von 1,69 Reichsmark. Das Ergebnis der 4. Haussammlung ist damit um rund 1^ Millionen Reichsmark gesteigert worden.

Oer ReichSjustizminister zur Rotkreuz-Straßensammlung.

Berlin, 16. Aug. (DNB.) Der Reichsminister der Justiz, Dr. Gürtner, gibt zur 2. Reichs­straßensammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz folgendes Geleitwort:

Das Rote Kreuz hat das geschichtliche Verdienst, die' Gedanken der M e n s ch l i ch k e it und Rrt°

reinigt Alles!