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mal nach dem Weltkrieg französischen Boden betrat, tragen wird die Genehmigung r^rsaat die Weihnachtsalocken. Der Gauleiter sandte seinen Selbstkostenpreisen sollen die AuftvenDm — , . cn » I , V . an:_____ r-1 L- rcz ..f; , J-v. hnlr+trnn PtöM ’
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Aus dem Reich
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Leier und Schwert
Kraft durch Freude" erweist im Kriege ihre Existenzberechtigung.
deren hohe
vorüber, bis sich ihr Dank für unvergeßliche drucke in begeistertem Beifall lösen konnte.
von den verkommensten Elementen nicht schlimmer verübt werben können!
In unseren Städten und Dörfern dagegen bedrohte die Todesstrafe jede Plünderung mit unerbittlicher Härte. Der Ortsschutz stand bereit. Wirt- schastsbeaustragte des AOK. arbeiteten eng mit den Ortskommandanten zusammen. Das Eigentum war geschützt, die meisten Häuser versiegelt. Schäden, die vermeidbar waren, wurden vermieden. Gauleitung und Kreisleitungen der Partei sorgten in engster Verbindung mit der Wehrmacht und den staatlichen Stellen bafüi
Wiedereinrichtung des Haushaltes von ihren Familien dringend gebraucht werden, auf ihren Antrag für etwa eine Woche zu beurlauben. Dabei wird bei Bestehen eines Urlaubsanspruches bezahlter Urlaub zu gewähren sein. Auch kann in beiderseitigem Einvernehmen bezahlter Urlaub unter Anrechnung auf einen demnächst fällig werdenden Urlaubsanspruch bewilligt werden. In sonstigen Fällen ist das Gefolgschaftsmitglied wenigstens von der Arbeit freizustellen.
Einzelhandel und Handwerk.
Die Organisationsruhe zwischen handel und Handwerk, die vor Jahren angeordnet worden war, um der drohenden Ueberorganisation einen Riegel vorzuschieben, und die bewirkt hatte, daß nur ein sehr kleiner Teil der handel treibenden Handwerker vom handel erfaßt und betreut werde, während die große Masse, 60 000 bis 100 000 Betriebe, lediglich den handwerklichen Innungen angehört, ist aufgehoben worden. Alle Handwerker, die neben ihrem Handwerk Einzelhandel treiben, müssen danach pflichtgemäß der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel angehören. Beitragspflichtig find sie jedoch nur dann, wenn ihr Handelsumsatz den durchschnittlichen Umsatz eines ohne fremde Hilfskräfte arbeitenden Handelsgeschäfts der betreffenden Branche übersteigt. Vorläufig gilt ein Einzelhandelsumsatz von 5000 RM. jährlich als unerheblich. Der Zubehörhandel bleibt dabei außer Ansatz. Sinngemäß gelten die Bestimmungen auch für handwerkliche Aebenbetriebe der Einzelhändler. Bei der Heranziehung der Unternehmen soll jede Härte vermieden werden und die praktische Notwendigkeit der Betreuung der Betriebe vor allen anderen Erwägungen maßgebend sein.
von Juden!
Diese stolze Frontgemeinschaft hat die Partei geschmiedet. Sie hat sich überall in der Zone der Gefahr bewährt, wo Werke arbeiten und Schlote zwischen Panzertürmen und Kanonen weiter rauchten. So hielten neben unseren Frontsoldaten Frontarbeiter und Frontbauern am Westwall die Wacht für Deutschland. In ihrer Mitte stand die Partei!
Karl Heinz.
Eigenhilfe mir in einem beschränkten Ausmaß, so- wett sie nämlich in einem angemessenen Verhältnis zur weiterlaufenden Erzeugung des Unternehmens stehen, als Bestandteil der Selbstkosten anerkannt
waren Zeugen des tiefen Eindruckes, den der „Fliegende Holländer" in der aufgeschlossenen Kunstgemeinde hinterließ.
Die Aufführung war bildlich und musikalisch eine getreue Wiederholung der Neuinszenierung aus dem vorigen Jahr. Unter der künstlerischen Gesamtleitung des regieführenden Generalintendanten Staatsrat Heinz Tietjen ist in emsiger Probearbeit der frische Glanz dieser Festspielaufführung erneuert worden, die in künstlerischer Vollkommenheit und persönlichem Einsatz aller INitwirkenden der großen Tradition Bayreuths entspricht. Wieder spielte das berühmte Festspielorchester unter Karl Elmendorffs Leitung, und in den großartigen stimmungsstarken Bühnenräumen von Emil Pretorias spielten Rudolf Vockelmann den „Holländer", Maria Müller die „Senta", Ludwig Hofmann den „Daland", Franz Völker den „Erik", Erich Zimmermann den „Steuermann" und Ria F o ck e die „Mary". Pausenlos zog die nordische Ballade an den gebannten Zuschauern
Grenzland in der Feuerprobe.
100000 Morgen bestellte Aecker. - Das gemeinsame Werk von Frontbauern und Wehrmacht. - 600 000 Zentner Getreide als Erfolg des parteieinsahes.
Bayreuth, 17.3ulL (DJIB.) Die Bayreuther Bühnenseslspiele des Kriegssommer» 1940 sind den Soldaten und Rüstungsarbeitern Vorbehalten, die als Gäste des Führers vom 16. bis 31. Juli die musikdramatischen Kunstwerke Richard Wagners erleben. Bayreuth als Feftspielstätte hat damit in seiner mehr als 60jährigen Geschichte einen einzigartigen Höhepunkt erreicht. Denn zum ersten Male ist der Wunsch des Meisters erfüllt worden, daß das Volk in feiner ganzen Breite kostenlos Zutritt hat zu den herrlichsten Aufführungen Wagnerfchen Werke. Die RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" hat die organisatorische Durchführung der Festspiele übernommen, die 19 000 Teilnehmern aus zwölf Gauen zu vier Aufführungen des „Fliegenden Holländers" und zwei Vorstellungen des vierteiligen „Ring des Nibelungen" heranführen.
Heilrufe begleiteten die Fahrt des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley zum Festspielhaus, der als Führer der Deutschen Arbeitsfront mit Gauleiter Wächtter und Frau Winifred Wagner in
Loge der Eröffnungsvorstellung beiwohnte. Vertreter der Wehrmacht und des Staates
Unsere Soldaten sanden in den freigemachten Städten und Orten ihre Quartiere. Sie bestellten die Gärten, sie besserten Dachschäden aus. Sie bezogen im langen Winter von hier, als von der „Heimat" aus, ihre Stellungen vor dem Westwall, den weder Franzosen noch Briten überhaupt jemals sahen, es sei denn als Gefangene! Sie kehrten nach tapferem Einsatz in diese Städte und Dörfer zurück, in die schmucken Arbeitersiedlungen des Grenzstreifens, in die städttschen Wohnungen wie in die verwitterten Fachwerkhäuser der Südpfalz, die oft mit den schweren Beton klotzen der Bunker seltsam kon- trastterten.
Von ihrer Haltung zeugen die Summen, die dem Gauleiter als freiwillige Opfer der hier eingesetzten Wehrmachteinheiten und der Männer des Reichsarbeitsdienstes immer wieder übergeben wurden. Sie gehen in die hunderttausende. Als Ergebnis ei- ner einzigen Sammlung eines Truppenteils am Westwall wurden allein 67 000 RM. für die rück- gekehrten Volksgenossen überbracht!
führt. ,, ...
In den Maginotbunkern dagegen vermochten sich die Poilus oft kaum der Rattenplage zu erwehren; denn dort lagen die bäuerlichen Speicher voll Frucht und Korn — das „reiche" Frankreich ließ das Gut lothringischer und elsässischer Bauern verkommen.. ;
Auch die Städte und Dörfer der „Roten Zone zerfielen" nicht wie diejenigen hinter der Maginot- linie. Dort raubten und plünderten Wilde und halbwilde die Häuser aus. Dort wurden im eigenen Lande Gemeinheiten und Greuel am Besitztum unö Gut der eigenen „Landsleute", die ja nur noch „Boches" waren, begangen, wie ste im Feindesland
Gauobmann Decker 50 Jahre.
NSG. Der ©auobmann der Deutschen Arbeitsfront im Gau Hefsen-Naffau, Gauamtsleiter Willy Becker, begeht am 17. Juli feinen 50. Geburtstag. Als Freiwilliger stand er von 1914 bis 1918 im Feld und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. und 1. Kasse ausgezeichnet. Seit 1926 gehört er der NSDAP, an. In unermüdlicher Arbeit hat er aus den kläglichen Resten der klassenkämpfe- rischen Gewerkschaften die Einheit aller Schaffenden im Rhein-Main-Gebiet geschaffen.
Beurlaubung von Familienvätern bei Rückkehr in die freigemachten Gebiete.
Gefolgschaftsmitglieder aus dem früheren geräumten Gebiet, deren Familien jetzt in die alte Heimat zurückkehren, müssen vielfach noch aus kriegswirtschaftlichen Gründen eine Zeitlang an ihrem bisherigen Arbeitsplatz verbleiben. Der Reichsarbeitsmimster empfiehlt, diese, soweit sie bei dem Umzug und der
Sine Ansprache Sr. Ley«.
Am Tage der Eröffnung der Festspiele empfing Reichsorganisationsleiter D r. L e y Vertreter der Presse, um ihnen einen Einblick in die Knegsarbeu der NS.-Gemeinschäft „Kraft durch Freude zu vermitteln. Dr. Ley führte aus:
Wir kennen alle ein altes Wort: „Wenn die Kanonen sprechen, haben die Musen zu schweigen . Dieses Wort kommt aus einem Geiste, den wir nicht wollen. Es mag manche Grunde geben, die künstlerische Betätigung im Kriege nicht so eindringlich wie im Frieden in Erscheinung treten lassen. Es fehlen Kräfte an den Theatern und m den Orchestern, es fehlen Menschen, die .^st draußen unter den Waffen stehen. Andere Grunde find daß die Men chen glauben, m einer olchen schweren Seit wo manche ihr Liebstes verlieren, sich nicht freuen zu dürfen. Manche glauben auch, man dürfe in einer solchen Zeit keine Freude zeigen und auch keine Freude geben. Es ist selbstverständlich, daß man nicht zulassen wird, daß die einen sich überlaut freuen, wahrend die anderen m einem tiefen Schmerz versinken. Die Auffassung allerdings, im Kriege eine Strafe Gottes zu fehen, lehnen wir ab. Würden wir uns diese Auffassung zu eigen machen, mürben wir alle unsere Toten beleidigen, bte in ^eiliger Begeisterung für Führer und Volk gefallen sindAuch im Kriege erfüllt sich dre lebensbejahende Idee. Der Krieg ist fjodtfte Vernäh'
Andererseits tat aber gerade während dieser schnee- reichen, bitter kalten Wintermonate die Partei alles, was in ihren Kräften stand, unseren Soldaten am Westwall Freude und Abwechslung zu bereiten. Sie organisierte Liebesgaben", Buch- und Zeitschristenspenden. Sie feierte Weihnachten mit ihren Kameraden in den Stellungen, brachte Weihnachtsbäume in die vordersten Linien; die 'saarpfälzische NSKOV. schickte als Weihnachtsgruß 22 000 Weihnachtskerzen an die Front. Im Dorf Spi ehern läuteten, als der Führer hier auf den historischen höhen zum ersten- mal nach dem Weltkrieg französischen Boden betrat,
Marktpreisen, höchst, ober Festpreisen nicht genehmigt werden. Für Selbstkostenpreise auf Grund der vom Reichskommissar erlassenen Kalkulationsvorschriften ist der Preiskommissar da- aegen damit einverstanden, daß die Umlagen als Kostend estandtett Berüchsichtigung finden. Die Eigenhilfe eines Unternehmens findet ihre Grenze in der Leistungsfähigkeit des Unternehmens unter Beibehaltung feiner bisherigen Preise. Die Eigenhilfe darf daher nicht durch eine Erhöhung der Preise finanziert werden. Derartigen An- * *1 ~ * ■’ werden. Bei
NSK. Als ein Forum der Verständigung errichtete der Gauleiter bet Saarpfalz, Jofes Bürk- fei, hart an der französischen Grenze, mitten im ver- zahnten Besitztum ber Grenzlandbauern, das Wein- tor, eine gastlich geöffnete Pforte des Friedens. Wie lange ist es her, daß der Maire de Wissembourg hier den Pokal mit edlem Burgunder, von pfälzischen Winzern auf elsässischem Boden gebaut, auf einen langen Frieden geleert hat, daß sich hier Bauern aus zwei Grenzländern trafen, daß viele andere Kräfte den Versuch zu einer dauernden Der- jtänbigung machten?
Wie lange ist es her, baß sich bie Schlagbäume beim französischen Zollhaus zum letztenmal hoben, einem gemächlichen Kuhfuhrwerk bie Straße frei- zugeben, besten Besitzer vielleicht noch nicht wußte, bah es bie letzte Fahrt zu feinen Felbern unb Weinbergen in Frankreich war.
Alle bie Schlagbäume, bie Arbeitsplatz unb Wohnort, bie Brüber unb Verwanbte trennten, finb vergessen. Einst hatte Deutschlanb seinen schweren Verzicht erklärt um bes Friebens willen. Frankreichs Krieg gegen bas Reich hat biesen Verzicht aufgehoben. Der Führer hat feinem Volk fein Wort gegeben, baß er für immer Schluß machen wirb mit ber jahrhunbertealten Bedrohung unb Raubpolitik
ausgezeichneter war.
Der Führer gab im Februar den Befehl zur Durchführung der Bayreuther Festspiele auch im Kriegsjahr 1940. Dieser Befehl kam dem Führer aus dem Herzen, unb so sind wiederum bie diesjährigen Festspiele — bas kann man wohl sagen — auf seine ureigen ft e Initiative veranstaltet worden. Diese Festspiele sollen beweisen, daß in unserem Deutschland nebenbem Schwert die Leier Platz hat. Leier unb Schwert gehören im neuen Deutschland zusammen. Wir binden bie Freude allerdings an bas Opfer unb den Einsatz^ Jeder Deutsche soll das Maß an Freude erhalten, bas er kraft feines Einsatzes verlangen kann. Wir schöpfen unsere Kraft nicht aus der Lebensverneinung, fonbern aus der Lebensbejahung. Im Führer selbst offenbart sich das Symbol: Daß Leier und Schwert in einem gefunden unb vernünftigen Menschenleben zusammen- gehören. Der Führer ist der beste Ausdruck dafür, daß im deutschen Menschen Soldat und Künstlertum vereinigt sind.
Wir wollen auch jetzt in dieser harten Zeit dem Volke unb der Welt beweisen, daß wir die Kunst zum Arbeiter und Soldaten, in die breiteste Masse des Volkes hineintragen. Kultur unb Kunst finb nicht nur für einige Wenige da und find nicht burch eine hohe Mauer vom Volke abgeschlossen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, unseren gewaltigen Kulturschatz ber breite ft en Masse zu vermitteln. Ich glaube, man kann das gar nicht besser tun als hier in Bayreuth. Jedes Jahr nehmen deutsche Arbeiter an den Bayreuther Festspielen teil, unb in diesem Jahre, im Kriegsjahr, spielt Bayreuth nun für d e n Arbeiter unb ben Soldaten allein. Wir wollen bamit zum Ausdruck bringen, daß der deutsche Kunstschatz im Kriege, im höchsten Einsatz, für diejenigen da ist, die die größte nOpfer für ihr Volk bringen. So hat es der Führer befohlen, so war es fein Wille.
In diesem 2Iugenblicf danken wir allen denjenigen, die dieses Werk in der kurzen Zeit organisiert haben, vor allem Frau Winifred Wagner, der Betreuerin des Erbes des großen Meisters. Sie hat sich auch in diesem Jahre mit Tatkraft in ihre Aufgabe hineingestellt unb sie gemeistert. Diese Aufgabe war bestimmt nicht leicht. Wir danken aber auch allen Künstlern unb Künstlerinnen, den Musikern, dem Chor und nicht zuletzt ben Bühnenarbeitern. Vor allem aber gilt unser höchster Dank dem Führer für seine Initiative , und für seinen Befehl. Durch, ihn wurden die Fest- , spiele in Bayreuth zu Festspielen bes Sieges!
Soziale LeistungSgemeinfchasten auf dem Lande.
In den Kreisbauernschaften sollen kleine Leistungs- gerneinschaften gebildet werden unb sich mit folgenden sozialen Fragen befassen: Beratung unb Ausbau bestehender La nd ar b e i ter ei ge n wir t s ch aften, Beratung in der Kuhhaltung unb Milcherzeugung, in der Schweinemast sowie in der Ziegen-, Schaf- und Kleintierhaltung, in der Bewirtschaftung des Eigen-, Pacht- und Deputatlandes sowie in der Vorratshaltung. Nach Möglichkeit sollen in allen Dörfern gute Landarbeiterstellen unb auch Kleinlandwirtstellen als Beispiel swirtschaften besonders hergestellt werden, um den sozialen Wert der Eigenwirtschaften sichtbar zu machen. Zu ben Aufgaben der Leistungsgemeinschaften gehört auch die Abhaltung von Lehrgängen in handwerklichem Können sowie die Erweckun'g des Hausfleißes. Sie sollen weiter an ber Dorf Verschönerung, der Gestaltung bes Feierabends und an der Schaffung sozialer Einrichtungen mitarb-iten.
Die Bayreuther Kriegsfestspiele eröffnet.
Soldaten und Arbeiter als Gäste des Führers in Richard Wagners „Fliegendem Holländer"
kennzeichnen die Ausrichtung auf die Erzeugungs- fchlacht. lieber Grenzsteine und Einzelparzellierungen — bie Folgen einer jahrhundertelangen unglückseligen Realteilung — hinweg wurde so eine Flurbereinigung größten Ausmaßes vorbereitet. Allein 800 000 RM. wurden für Saatgut und Düngung aufgewendet.
600 000 Zentner Getreide werden bas Erträgnis dieses Einsatzes der Partei sein. Mit einem Gesamterlös von acht Millionen RM. aus den von ben Frontbauern und ber Wehrmacht bestellten Feldern wird gerechnet. Noch wichtiger aber ist, daß das weite Land vor ber Verunkrau- tungberoahrt blieb, daß prächtige ernteträchtige Felder die Heimkehrer erwarten!
Im Vorfeld, wo eine Bestellung unmöglich war, umbrechen heute schon 100 Schlepper bie Schollen: Hinter der Truppe läuft der Pflug! Während ber Frühjahrsbestellung lenkten Landser Tag und Nacht die Schlepper über die Stoppelfelder. 1500 Wehrmachtgespanne gingen zwischen Panzertürmen, Bunkern und Hindernissen über die bäuerliche Erde. Heute wird bie Heuernte von Soldaten und Bauern eingebracht. Kleeaussaaten sichern die Futtergrundlage für bie Wirtschaft der Heim- kehrenden. „Der Gemeinschaft gehört alles, was wir noch haben; wir schaffen für unser Dorf!" sagt uns ein Ortsbauernführer.
350 Morgen ©ärtnereigelänbe waren genutzt. Die Gärtner standen in ihren eigenen Betrieben als Dienfföerpflicfjtete neben ben Frontarbeitern unb Soldaten. Hunderttausende von Pflanzen lieferten sie an die Soldaten für deren Haus- und Bunkergärten und halfen ihre Speisezettel mit Frischge- müse bereichern. 8000 Zentner Erdbeeren wurden neben anderen Früchten im Gemeinschaftseinsatz zu - meist aus dem Vorfeld links ber Saar geerntet. Große Schädlingsbekämpfungen wurden durchge-
Ostmärker Soldaten bas Ballett der Wiener Staatsoper, bas „Wiener Zwölferhaus", bie Volksoper, den Reichssender -Wien mit Hans Moser in bie winterliche Einsamkeit bes Westwalls. Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" richtete in vielen Orten Wehrmachtheime ein. Im Zusammenwirken mit ber Wehrmacht führte die Aiuwaltung Saarpfalz der Deutschen 21rbeitsfrortV über ihre KdF.- WehrmachtbetreuungssteIle allein für unsere Soldaten insgesamt 1397 Theaterabende, 1913 Unterhaltungsabende, 154 Vorträge und 78 Sonderver- anftaltungen durch. Monatelang brachten täglich bis zu zwanzig, ja dreißig Bühnen und Gruppen ihre Programme unter Verzicht auf die geringste Bequemlichkeit zu Soldaten und Froytarbeitern.
Und drüben? Ein Blick in die verlassenen Bunker unb Unterstände im Bereich ber Maginotlinie gibt Eindrücke, die zu schildern uns ber Anstand verbietet! Das ist bie Auswirkung der „Kulturarbeit"
Gemeinschastshilfe und Preisbildung.
Die sich aus der Gemeinschastshilfe ber Wirtschaft zur Erhaltung stillgelegter Betriebe für die Preisbildung ergebenden Folgerungen hat der Reichskommissar für bie Preisbildung in einem Erlaß zusammengefaßt. Danach darf bie Belastung eines Unternehmens mit Umlagen grundsätzlich nicht zu Preiserhöhungen führen. Ausnahmen vom Preiserhöhungsverbot, die mit dieser Belastung begründet sind, werden deshalb bei
des Westens.
Das Land diesseits und jenseits der Grenzpfähle ( wurde in den ersten Septembertagen zur Zone * des Schweigens. Sie ist nun gebrochen. Auf i beiden Seiten umgestürzter Grenzpfähle kehren ‘ deutsche Menschen heim und finden helfende Hände i — wobei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen werden muß, daß eine Heimkehr unserer Rückge- > führten auf eigene Faust und ohne entsprechende Anweisungen auf alle Fälle unterbleiben muß. Sie finden diesseits die Partei am rastlosen Tagewerk, finden jenseits die betreuende Fürsorge ihres sozialistischen Vorpostens der NS.-Volkswohlfahrt. Sie fanden aber auch die Gegensätze, die der Ausdruck zweier Systeme find:
Nichts kann belehrender für sie beide, für Saar- pfälzer wie für Elsaß-Lothringer, fein, als endlich einmal über gefallene Grenzen hinwegzublicken und die Wttklichkeit zu sehen: Sie sehen diesseits die Arbeit der Partei; sie sehen jenseits die Arbeit der Parteien?
Da ist zum ersten das wette Ackerland hier wie dort. Auf lothringischer Seite 20, 30, ja bis zu 40 Kilometer tief, vor unb selbst noch weit hinter der Maginotlinie völlig verwildert, von Unkraut und von Schädlingen verseucht. Ja fast schon versteppt ist das Land, zu dessen Pflege sich seit vorigem Spätsommer keine Hand mehr gerührt hat. Ost blieben die Felder schon im Frühjahr unbestellt — eine Auswirkung ber Hetzpsychose und der Verant- wortungslosigkefn
Das Gegenbeispiel: Auf saarpfälzischer Sette führten die Bauern bis zur letzten Stunde bie Sensen unb Mähmaschinen, breiteten ben Dung aus für bie nächste Saat. Ihre Ernte vollendeten mit Kriegsbeginn bie Gemeinschaft ber Partei unb der Wehrmacht. In enger Zusammenarbeit mit ber Wehrmacht bestellte bie Landesbauernschaft Saarpfalz, also ber a g r a r v o l i t i s ch e Sektor ber Partei, während oer vergangenen zehn Monate 100000 Morgen Ackerland in ber von der Zivilbevölkerung geräumten „Roten Zone" innerhalb unb sogar vor dem Westwall! Bis zu Beginn ber Maioffensive waren von 200 geräumten Gemeinden 90 zur Bewirtschaftung von ber Wehr- macht freigegeben. Die Gesamtverantwortung für bie Bestellung" lag in ben Händen bes ßanbes« bauernsührers Saarpfalz. 1500 Grenzland- bauern wurden als bäuerliche Ortskommandos bienftverpflichtet und in ihre Dörfer zurückgerufen. Freudig folgten sie dem Ruf — trotz der Gefahren. Heute hat sich ihre Zahl schon verdoppelt!
Oft unb oft unter feindlichen Feuerüberfallen bestellten diese Frontbauern zusammen mit den Soldaten ber Wirtschaftskompanien im Zusammenwirken mit den Landwirtschafts-Offizieren das Feld: 72 000 Morgen Ackerland, 24 000 Morgen Wiesen, 8000 Morgen Klee und Luzerne, 140 Hektar Maisoermehrung allein in ber Kreisbauernschast Landau, 140 Hektar Hanf in den Kreisbauernschaften Zweibrücken und Saarbrücken unb 20 Hektar Flachs
treuung widmete, ist eine Selbstverständlichkeit. Auch hier haben die eingesetzten Künstler mit auserlesenen Programmen segensreiche Arbeit geleistet. Viele Truppenführer werden berichten können, wie durchgreifend „Kraft durch Freude" gerade während der am Westwall stillen Monate gewirkt hat. Gerade da bewährte sich unsere Organisation ausgezeichnet und hat sicherlich mit dazu beigetragen, daß der Geist unserer Soldaten und unserer Frontarbeiter ein so
rung eines Volkes, unb bie ebelste Form des Kampfes an sich. , ...
Es war aus all diesen Erwägungen heraus für uns auch eine Selbstverständlichkeit, daß „Kraft durch Freude" im Kriege in größtem Ausmaße Einsatz finden mußte. Wäre allerdings „Kraft durch Freude" lediglich ein lächerlicher Vergnügungsverein gewesen, dann würden wir es im Kriege nicht haben einsetzen können. Hätte aber „Kraft durch Freude" im Kriege keinen Platz gehabt, bann würbe es auch keine Existenzberechtigung im Fliehen haben.
Diese Bayreuther Tage sollen bem Volke zeigen, daß „Kraft durch Freude" seine Aufgabe erfüllt hat. Sie mögen darüber hinaus Anlaß fern, darauf hinzuweisen, daß KdF. während der bisherigen Kriegsmonate mehralsl00000Wehr- machtsveranstaltungen mit einer Gesamtteilnehmerzahl von mehr als 30 Millionen Menschen durchgeführt hat. Monatlich werden von KdF. mehr als 15 000 Veranstaltungen gegeben. Darüber hinaus betreut KdF. 1600 Arbeiter-Gemeinschaftslager. In diesen Lagern wurden vom September 1939 bis Juli 1940 rund 30 000 Veranstaltungen durchgeführt. Bei der Truppenbetreuung kamen Wanderbühnen mit klassischem und volkstümlichem Spielplan, mit Orchester, Kleinkunst- und Dariete-Ensembles zum Einsatz. Der R e i ch s th e a t e r z u g von KdF. lief im besten Sinne des Wortes auf höchster Tourenzahl. Die Veranstaltungen wurden bis in die vorder st eBunkerlinie durchgeführt. Daß sich ,,Kraft durch Freude" auch der Lazarettbe-


