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Druckschriften

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lieber dem Gebiet von Tunis ist eine rege

Erkundungstätigkeit der Luftwaffe entfaltet roor-113. Haben die Engländer die Ortschaft Gobueln den. |unb den Flughafen von Affab bombardiert, ohne

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Gießen (Seltersweg 50). den 16. Juni 1940.

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In tiefer Trauer für alle Angehörigem Gustav Markowiak und Sohn

Am Samstag, 15. Juni, nachmittags 3.55 Uhr, entschlief sanft nach langem schweren Leiden, Jedoch plötzlich und unerwartet, meine Hebe Frau, meine herzensgute treusorgende Mutter, Schwägerin und Tante

Gießen, Horst-Wessel-Wall 51,

Hamburg, Liegnitz, Sprottau in Schlesien, den 17. Juni 1940.

gekehrt.

Am Nachmittag des 12. und in der Nacht des

In Jtalienifch-Nordafrika hat der Feind feine Angriffe mit zahlreichen Panzerkräften gegen unsere Grenzpunkte an der ägyptischen Grenze erneuert Die Angriffe sind aufgehalten wor­den. Durch die wirksame Aktion unserer Luftwaffe mit Mafchinengewehrfeuer und durch den Abwurf von kleinen Bomben im lief fing wurden beträcht­liche Ergebnisse erzielt.

In Italienisch-Ostafrita Hal die Luft­waffe, abgesehen von zahlreichen Erkundungsflügen jenseits der Grenze, in der Nacht zum 13. in Wel­lenformationen den Flotten- und Luftflottenstüh­punkt von Aden angegriffen, auf die Ziele Voll­treffer erreicht und ein feindliches Jagdflug­zeug abgefchosfen. Einer unserer Apparate ist nicht zurückgekehrt.

In den Nachmittagsstunden wurde alsdann der Flughafen von Wajir bombardiert, drei Flug­zeuge wurden am Boden zerstört, die Anlagen schwer beschädigt. Alle unsere Flugzeuge sind zurück-

Die Beerdigung findet am Dienstag, 18. Juni nachmittag^ 2.45 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme beim Heimgang unserer herzensguten Mutter, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und die am Grabe erwiesene letzte Ehre sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank.

G. Braun. G. Trinkaus.

W. warfen worden, die wenig Schaden anrichteten, E denen aber einige Zivilpersonen zum Opfer gefallen ; sind. Vier feindliche Flugzeuge sind von der Flak­artillerie Genuas abgeschossen worden.

Dom Samstag.

H o m, 15. 3unL (D71B.) Der ilalienifche wehr- Machtsbericht vom Samstag hat folgenden Wort­laut:

Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Alpenfront ist der vorgesehene Plan weiter ausgebaut worden, indem einige Ortschaften jenseits der Grenze beseht worden sind. Feindliche Versuche zur Behinderung der Aktion sind abge­schlagen worden. Einige Gefangene wurden einge­bracht

In der Morgenfrühe des 13. sind Einheiten unserer Marine mit einer feindlichen Flotten­formation, bestehend aus Kreuzern und Torpedo­booten, zusammengestohen. 3o den Kampf haben I auch die Küstenbatterien der Kriegsmarine einge­griffen. Das TorpedobootLalalaflmi" hat zwei große Zerstörer getroffen und einen davon ver­senkt Ortschaften der ligurischen Küste sind von den feindlichen Geschossen getroffen worden. Man zählt einige Tote und Verwundete unter der Zivil­bevölkerung.

Die Luftwaffe Hal trotz der ungünstigen Wet­terlage eine neue und wirksame Bombardierung der militärischen Anlagen von Malta vorgenom­men und dabei zahlreiche Erkundungen über den feindlichen Stützpunkten durchgeführt. Lin feind­liches U-Boot wurde von unseren Wasser­flugzeugen versenkt

Ungestümer Vorstoß über den Oberrhein

Sein Kemdseuer kann den Kampfgeist unserer Soldaten hemmen.

ZAienische WehrmaWbmchie

Som Sonntag.

Rom, 16.Juni. (DRV.) Der italienische Wehr- »achtsbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut:

An der Alpengrenze entwickeln sich unsere Ilufklärungsaktionen überall jenseits der Grenze, »er Feind, der sich ihnen vergeblich widersetzt, Hal (Befangene und automatische Waffen in unseren

Em Teilbild des Stadtkerns von Paris als Luftaufnahme. Man sieht die Seine, über die in geringen Abständen zahlreiche Brücken führen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Frau Anna Markowiak geb. Freitag

16. Juni. (PK.) Als die deutschen Truppen im Vorstoß über Reims am 12. Juni CHalons« fur - Marne und V i t r y - l e - F r a n? o i s er­reicht hatten, da hätte es den Franzosen in der Maginotlinie von Diedenhofen bis Belfort dämmern sollen, daß sie jetzt zum Auszug antreten müssen, wenn sie nicht ebenso in die Zange genom­men und vernichtet werden wollen, wie ihr Heer im Artois und in Flandern. Stattdessen gebärden sie sich immer noch als die starke und glorreiche Armee derGrande Nation", lieferten an einigen Plätzen eine Art Trommelfeuer, beschossen unvertei­digte Städte in sinnloser Art mit Ferngeschützen und reagierten auf unsere wohlgemeinte Propaganda, das nutzlose Blutvergießen doch einzustellen, mit Feuer­überfällen.

Wenn da und dort die Poilus ihrer ehrlichen Einsicht einmal folgten und weiße Fahnen i hißten, so wurden sie schnell unter Druck genommen und abgelöst. Der Unverstand der Kriegshetzer, die sich FrankreichsRegierung" nannte, opfert auch die armen Poilus der Maginot-Linie an der Saarpfalz und am Oberrhein. Jetzt trifft sie das deutsche Schwert erbarmungslos. Alle erliegen dem Kamp- fesmut und der Feuerkraft der unvergleichlich tapfe-

Son Kriegsberichter Or. Nemminger.

dern nur gleichzeitige Artillerieunterstützung ist früher keine Festunaslinie von der Infanterie an­gegriffen worden. Und daß die Deutschen, dank ihrer besonderen Tapferkeit, im Angesicht, der gro­ßen Feuerkraft der französischen Bunkerlinien sich einfach ohne Artillerievorbereitung in den Rhein w arfen und ftürmten, das hatten sich die Franzosen doch nicht gedacht. Mit einem Absacken von Booten und dem schweren MG.-Feuer ihrer Bunker mußte gerechnet werden. Aber das hindert deutschen Heldengeist nicht. Das jenseitige Ufer wird eben genommen. Und wenn selbst einige Boote im feindlichen Feuer absacken, wenn die anderen sich eine andere Stelle suchen müssen, einer kleinen Schar gelingt es, den Ueber- gang zu erzwingen und todesmutig im feindlichen MG.-Feuer auszuhalten, bis die Kameraden einen anderen Uebergang erkämpft haben. Dort, wo ein­mal der Angriff etwa im feindlichen Feuer zu stocken drohte, griff sofort unsere Artillerie die Feuernester des Feindes an und braute sie zum Schweigen. Zug um Zug, Kompanie um Kompanie gewinnt so das Feindufer.

Schwere Artillerie passiert Paris.

flnfer Bild zeigt deutsche schwere Artillerie bei der Fahrt über den Place de la Concorde vor dem »inerzeit von Napoleon aus Luxor nach Paris gebrachten Obelisk, der zum Schutz gegen Luft­

angriffe mit Sandsäcken umgeben ist (PK.-Teschendorf-Atlantic-M.)

>er kommandierende General der Heeresgruppe die yarabe seiner Kämpfer abnimmt. Vom Are d e Lriompheflattertdie siegreiche Fahne »es Deutschen Reiches. Nun stauen sich die Menschen am Place Etoile. Ein geschichtliches und militärisches Schauspiel ohnegleichen erleben sie. Infaßbar noch für viele, die noch am Abend vot­ier meinten, die Franzosen seien im siegenden Lormarsch gegen die deutschen Truppen. Auch hier ,at eine unverantwortliche Lügenpropaganda die «ähren Tatsachen verschleiert. Besonders ist man iberall von dem disziplinierten deutschen Einmarsch! jberrascht. Eine Beruhigung ist über die Bevölke-! ung von Paris gekommen. Sie hat den deutschen Soldaten kennen gelernt, sie wird ihn auch zu ichten wissen. Mehr abseits stehen manche Frauen inb weinen. Das ist zu viel für ihre Nerven ge­nesen. Erst mußten sie ihre Männer für England n den Krieg schicken, und jetzt müssen sie zusehen, » der Feind friedlich, ohne brutale Gewalt in Ihre Hauptstadt einzieht. .

Noch immer ziehen die Truppenverbände über )en Place Etoile. Wir schauen in die Gesichter inferer Soldaten. Was haben sie nicht alles er­lagen und erkämpft, bis sie diesen feierlichen und Fiumphalen Vorbeimarsch erleben dursten.

Der Staub von Frankreichs Straßen, die Soll­en harter Gefechte, alle Marschschwierigkeiten sind Überglänzt von dem Leuchten ihrer Augen. Stolz inb Ergriffenheit über Has große Erleben hat die Gesichter ernst gemacht.. Sie sind nun die ersten rutschen Soldaten seit 70 Jahren, die wieder als Sieger in Frankreichs Hauptstadt einrücken. Un­möglich ist es, den überwältigenden Eindruck zu eschreiben, den dieser Tag auf uns deutsche Sol- aten macht. Noch ist das Erlebnis zu frisch, noch jonnen wir die Worte nicht finden, die nur an« rähernd ausdrücken können, was wir an diesem 4. Juni 1940 erlebten. Die Größe des Tages ge- netet vorerst Schweigen.

versuch abgefchosfen. ......

3n der Nacht zum 15. Juni hat der Jemb te ---<, ,,

Wllcheu Llnslüqe über das ltalienifche Gebiet aus- öen Rhein kam den Franzosen gewiß

liebet ffienna sind elnge Bomben abge-|ü b er ra|4 enb. Denn ohne vorhergehende, i°n-

ren deutschen Soldaten.

Ein trüber Taa brach am Samstagmorgen an. Es regnete unaufhörlich. Die Aufklärer und die B- Stellen hatten kaum 100 Meter Sicht. Das jensei­tige Ufer des Rheines verschwand in grauem Dunst Für die deutsche Heeressührung war das aber kein Grund, den einmal festgesetzten Angriff am Ob errh ein zu verschieben. Allerdings sah es für den Uneingeweihten lange' so aus, als bliebe die Front absolut ruhig. Nur die Anmarschstraßen zeigten ein anderes Bild. Kolonne um Kolonne, zu Fuß und mit Wagen, rückte an. Die deutsche Organisation hat sich wieder dabei bewährt. Da gab es keine nennenswerte Verzögerung, alles klappte wie am Schnürchen. Und die in den Dörfern hinter dem Rhein liegenden Pioniere sagten uns am Vor- I abend:'s Holz zum Bauen ha' mer schon!", damit ist alles gesagt! Da eben alles bereit lag, konnte am An­griffsmorgen auch alles ohne Lärm und Aufsehen anrollen. Noch um 9.30 Uhr war alles so gut wie ruhig. Ganz vereinzelt da und dort eine Detonation.

Doch um 10 Uhr gin-g für die Fran­zosen die Hölle los. Alle Kaliber unserer Ar­tillerie donnerten Tod und Verderben hinüber über den Rhein. Wehe den Poilus, die dort die Stellun­gen halten sollten. Ihre eigene Artillerie hörte man zunächst nicht. Erst langsam konnte man Detonatio­nen auf unserem Ufer beobachten. Den Franzosen war offenbar von Anfang an Hören und Sehen vergangen, wenn auch unsere Stukas wegen des schlechten Wetters nicht eingreifen konnten.

Unter dem Schlachtgetöse der eigenen Artillerie setzten Punkt 10 Uhr unsere Pioniere zum > Brückenbau an. Das feindliche Störungsfeuer

beträchtlichen Schaden anzurichten. Die feindliche Luftwaffe hat einige nächtliche Flüge über einigen Städten Wittel- und Nordilaliens durchgeführt. Ein­zelheiten darüber werden mit einer Sondermeldung bekannlgegeben.

Englischer KreuzerCalypso" versenkt.

Kopenhagen, 15. Juni. (DNB.) Reuter gibt amtlich bekannt, daß der KreuzerCalyps o" durch ein italienisches U-Boot im Mittelmeer ver­senkt wurde. DieCalypso" gehört zur Klasse der Leichten Kreuzer, hatte eine Wasserverdrängung von 4180 Tonnen, 440 Mann Besatzung und eine Bewaffnung von fünf 15,2-cm-Geschützen, zwei 7,6-cm-Flak, vier 4,7-cm-Flak, zwei 4-cm-Flak, neun MG.s und acht Torpedorohren. Er war im Jahre 1917 erbaut worden.

Landen gelassen.

3m Wittelmeer führen Flotte und Luftwaffe iire Tätigkeit mit immer wirksameren und besseren E rgebnissen fort während der englische Rundfunk Wziell den Verlust des englischen KreuzersLa­in, p so", der bereits im Heeresbericht Nr. 2 ge­meldet wurde, bestätigte, haben unsere Torpedo- tcoote in einer weiteren siegreichen Aktion gegen Endliche U-Boote eines davon versenkt Gleichzeitig hat unsere Luftwaffe ihren An- llriffsgeist bestätigt und überall die Initiative er­griffen. Wit sicherem Erfolg sind zahlreiche Bom- taröierungen gegen französische Flugzeug- s ühpunkte und gegen die hafcnanlagen von l o r f i f a, gegen das Arsenal von Vurmula

? lughäfen von (Sannet des Waures und Luert- ihre Baumstämme, ließen ihre Pon-

ierrefeu in Südfrankreich onrcygesuyn ^n's ins Wasser gleiten, um den Uebergang in gro- v*orden. , ßem Stil zu erzwingen.

40 feindliche Flugzeuge sind, teile in Aber inzwischen waren unsere -opferen Mtigen Luftkämpfen, teils am Boden vernich- Infanteristen schon mit Booten an die '-t worden. Ein großes Munitionslager wurde in Ueberquerung des Rheines gegangen Obwohl schon Hie Cuff aeivrenat und zahlreiche Brände wurden feindliche Granaten an den Emstiegstellen heran- , 9c1Prengt um» - hemer- beulten und mit Donnergetose krepierten, so daß es

sroorgerufen. Die feindliche ^wehr war bemn erschien, hier den Uebergang zu erzwin-

^nswert: Fünf unserer Flugzeuge sind nicht 3 laffen die Tapferen nicht ab und erkämpften Wen Stützpunkten zurückgekehrt. einen Durchbruch über das Wasser. Schon zehn Mi-

Zn Nordafrika sind heftige Aktionen gegen nuten nach Beginn des Angriffs haben in der Nähe icon zahlreichen Tanks unterstützte Streitkräfte im üon Breisach todesmutige deutsche Soldaten das jen- «ange, bie einen Angriff in Richlung Sibi-Azeis s^rge Ufer erreicht und setzen zum Sturm auf die iTrtnrfii 8 dortigen französischen Bunker an. Kem Feuerhagel

h h Einheiten unserer Luft- des Feindes kann ihren Angriffsgeist erschüttern.

3n 0 ft a f r i f a haben Linyeuen ' b Das MG.-Feuer der Poilus wird langsam meder- ^affe die Lnftflottenstühpunkte von V erber gekämpft, und bald leistet der erschütterte Feind nur Bandera bombardiert. Heber Wassaua wur-, g^rinqen Widerstand. Unsere Artillerie hat ihm ten zwei englische Flugzeuge bei einem Einflugs- mitgespielt: denn ihre Schüsse saßen mit aus- . gezeichneter Treffsicherheit im Ziel.

»e Dieser wuchtige Angriff unserer Truppen über

Schon nach einer Stunde Kampf um den Rhein brachten unsere tapferen Soldaten die ersten Ge­fangenen über den Strom zutiick. Nach zwei Stunden tapferen Kamp f es ist an der Übergangsstelle das Westufer des Rheines fest in deutscher Hand, so daß der Fähren­bau schnell vorangeht. Dann kann Kolonne um Ko­lonne über den Rhein vorstoßen, um den glänzen­den Erfolg des Vormittags am feindlichen Ufer aus­zuweiten.

Dieser Rheinübergang ist ein neues Ruh­mesblatt in der Geschichte unserer neuen nationalsozialistischen Wehr­macht. Auch am Oberrhein ist nun die Bresche in die Feindfront geschlagen. Unaufhaltsam werden un­sere Regimente über den deutschen Schicksalsstrom marschieren, dem Endsieg entgegen.

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