Ausgabe 
17.2.1940
 
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Neuordnung der Besoldung für Militäranwärter und BolkSAmllehrer

Die airgemessene Versorgung der B e r u s s s ° l - Voten hat seit ,eher dem Staate die Aufgabe ae- stellt, erneu gerechten Ausgleich zwischen den Jnttr- essen der Beamten aus dem Militäranwärterstand und der übrigen Beamten zu vermitteln. Ein neues Gesetz erstrebt eine Lösung, bei der die Berufs- und Aufstiegsaussichten der Beamten aus dem Militär- anwarterstande beim Eintritt in den zivilen Be­amtenberuf denen ihrer gleichalten zivilen Berufs- rameraden g l e i ch g e ft e l l t werden. Ein gleich­falls wichtiges Werk ist die reichsrechtliche Neuord­nung der Besoldung der Volksschulleh­rer für das ganze Gebiet des Großdeutschen Rei­ches. Nachdem bisher schon schrittweise die Rechte und Interessen der jüngeren Lehrer in den Vorder­grund der Uebergangsmaßnahmen gestellt worden sind, berücksichtigt das Gesetz die völkischen Notwen­digkeiten der Gegenwart auch in anderen Richtun- gen. Der Landlehrer soll mehr als bisher da­für gewonnen werden, aus eigener Neigung auf dem Lande zu bleiben und dort zu verwur­zeln. Der Lehrer in den neugewonnenen Gebieten soll der großen staatspolitischen Auf­gabe der Festigung des deutschen Volkstums dienen; er ist als Erzieher der Äugend früher und stärker <cks alle anderen öffentlich-rechtlichen Amtsträger dazu berufen, den Geist des Deutschbewußtseins ins -neue Geschlecht zu pflanzen und diesen Geist zu Pflegen. Die Besoldung dieser Lehrer ist ebenso wie die Besoldung der Leiter der kleinen, mittleren und großen Volksschulen stärker als bisher auf das Ziel abgestellt, den Leistungsgedanken durch gehaltliche Heraushebung zu fördern. Die Besoldungsord­nungen sind mit den alten Gehaltssätzen aus technischen Gründen in neuer Fassung gebracht worden. Die bisherigen Gehaltskürzungen bleiben auch weiter in Kraft.

Kleine politische Nachrichten.

Die deutsche Wirtschaftsdelegation unter Führung von Botschafter Dr. Ritter und Gesandten Dr. Schnurre hat nach Beendigung ihrer Verhand­lungen, die zu Abschluß des deutsch-sowjetischen Wirtschaftsabkommens geführt haben, Moskau wieder verlassen und sich nach Berlin zurück­begeben.

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Än einer der letzten Filmwochenschauen wurden Bilder von einem deutschen Spähtrupp­unternehmen im Dorfe Spichern gezeigt. Im Publikum ist nun vielfach die Meinung entstanden, daß es sich hierbei um eine gestellte Auf­nahme oder um eine Hebung gehandelt hätte. Demgegenüber ist festzustellen: der Bildstreifen zeigt ein Unternehmen der kämpfenden Truppe, bei dem die Filmberichterstatter einer Propagandakompanie genau so wie ihre Kamera­raden von der kämpfenden Truppe ihr Leben ein» setzten.

DemMatin" zufolge sind 27 aus der ehemaligen Tschecho-Slowakei stammende Rüstungsarbeiter aus dem Pariser Vorort Argenteml in ein Konzentra­tionslager gebracht worden, da sie sich gerne i - aert haben, einer Vorladung des nationalen Komi- fees nachzukommen, das sie in die in Frankreich

gebildete sogenannte tschecho-siowatische Legion eingliedern wollte.

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Im Außenpolitischen Ausschuß der französischen Kammer forderte der sozialistische Abgeordnete Grumbach erneut die sofortige Errichtung eines Propagandaministeriume, da dieses Problem von einerbrennenden Aktualität" sei.

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Die Außenminister Dänemarks, Schwedens und Norwegens werden voraussichtlich am 24. und 25. Februar zu einer Konferenz in Kopenhagen zu­sammenkommen.

Aus aller Welt.

Drei Todesopfer eines Lawinenunglücks.

Eine italienische Alpini-Abteilung unter der Führung eines Majors war von der Miglio- rero-Hütte im oberen Dal Bagni di Bin ab io auf» aebrochen, um den Uebergana über das Stura-Tal bei Cuneo (Piemont) durchzuführen. Das Gros der Abteilung hatte das Tal bereits erreicht, als der Major auf die Höhe zurückging, um eine Maschi­nengewehrgruppe in das Tat zu führen. Hierbei löste sich eine große Lawine vom Berghang, die den Masor und einige Soldaten unter sich begrub. Der Major und zwei Soldaten wurden 'getötet, 15 weitere verletzt.

Ein Auto stürzt auf das Siegeis.

Ein aus Richtung Betzdorf kommender Personen­wagen durchfuhr das Geländer der Siegbrücke b e i Wissen und stürzte etwa sechs bis acht Meter tief auf die zugefrorene Sieg. Zwei Insassen roarenjofort tot, während der dritte mit lebensgefährlichen Ver­letzungen geborgen wurde.

Großdeutschlands ältester SA.-7Nann.

Der älteste aktive SA.-Mann Großdeutschlands, SA.-Sturmführer Andreas Hofmann, feierte in Preßeck im Gau Bayerische Ostmark seinen 9 4. Geburtstag. Gauleiter Wächtler über­brachte dem Jubilar auch in diesem Jahre persön­lich die Glückwünsche der Partei, eine zweibändige Ausgabe von Adolf HitlersMein Kampf" mit einer Widmung sowie ein größeres Geldgeschenk. Mit dem Gauleiter war auch der Führer der SA,.- Gruppe Bayerische Ostmark, SA.-Brigadeführer H i l m e y e r gekommen.

Neue Heimatlazarettwagen.

Reichskriegsopferführer Gruppenführer Ober­lindober begleitete den ersten von 15 Lazarett- wagen, die das Hauptamt der NSKOD. für Krankentransporte in der Heimat gestiftet hat, auf der ersten Fahrt nach Magdeburg. Der Zweck dieser 15 Wagen ist der Transport von Verwundeten und Kranken von den ersten Lazaretten nach den Spe­ziallazaretten. Die Wagen sind also ausschließlich für die Heimat bestimmt. Der Wagen hat acht Liege­plätze und 18 Sitzplätze, außerdem einen Raum für Nervenkranke und den Raum für den Transport­führer. Eine kleine Bibliochek sorgt für die Zer­streuung bei längerer Fahrt. Der Wagen enthält auch eine besonders praktische Heizanlage.

Line Postkarte aus dem Weltkriege angekommen.

In Schluckenau (Sudetenland) erregte eine Feld­postkarte großes Erstaunen, die dieser Tage bei der Gattin eines Kaufmanns eintraf. Es handelte sich nämlich um eine Feldpostkarte aus dem Welt­kriege. Die Karte war am 24. September 1918 in Durazzo (Dalmatien) geschrieben und stammte von einem Bekannten, der dort den Weltkrieg mit­machte. Sie ist also fast 22 Jahre unterwegs ge­wesen und hat wohl eine der längsten Reisezeiten dieser Art durchgemacht. Die Post konnte die rich­tige Empfängerin noch feststellen, obwohl die An­schrift den Mädchennamen der Frau trug.

Landfrauen vor großen Aufgaben.

Tagung der Ortsbäuerinnen des Kreises Gießen in Gießen.

Gestern vormittag sanden sich im Hotel Hopfeld zu Gießen zahlreiche Ortsbäuerinnen des Kreises Gießen zu einer Tagung ein, die eine Fülle der wertvollsten Anregungen ergab.

Bezirksbauernführer Metzger sprach zunächst über die Organisation und Zuständigkeiten der Er­nährungsämter A und B. Er gab einen Einblick in die Marktordnung, sprach eingehend über die Voraussetzungen für die Hausschlachtungen und gab in diesem Zusammenhang eine Fülle praktischer Hinweise. Außerdem referierte er kurz über die er­folgreichen Bemühungen um die Gewährung von Familienunterstützungen und Wirtschaftsbeihilfen für diejenigen Bauersfrauen, deren Männer unter den Fahnen stehen. Nachdem er noch über die Frage der Bruteierbeschaffung und mit Worten der Dank­barkeit und der Anerkennung von der großen Lei­stung der Landfrauen im Herbst 1939 gesprochen hatte, forderte er zu steter guter Zusammenarbeit mit der Ortsfrauenschaftsleiterin, mit der Partei und ihren Gliederungen innerhalb des Ortes auf.

Anschließend wandte sich in einem kurzen Vortrag Landwirtschaftslehrer Dr. Karl! von der Land­wirtschaftsschule in Grünberg der Frage der Er­nährungswirtschaft zu und gab einen Einblick in die Systematik der Arbeit, die hier zu leisten ist. Er bezog in seinen Vortrag auch die Form der Fut­termittelbewirtschaftung ein und erläuterte die For­malitäten, die zu erfüllen sind, wenn Futtermittel beschafft werden sollen.

Für das Arbeitsamt Gießen sprach sodann Fräu­lein Fröhlich. Sie beschäftigte sich besonders mit der Frage der Pflichtjahrmädel und betonte, daß alle Mädchen von 18 bis 25 Jahren das Pflicht- jahr abzuleisten haben. Don all denen, die gesund­heitlich dazu in der Lage seien, müsse verlangt wer­den, daß das Pflichtjahr auf dem Lande geleistet werde. Das Pflichtjahr sei Derttags- und Arbeits­verhältnis und müsse mit 80 o. H. des landwirt­schaftlichen Tariflohnes bezahlt werden. Abschließend empfahl sie auf schnellstem Wege noch alle freien Pflichtjahrstellen zu melden.

Die Leiterin der Abteilung Ic (Die Landfrau") in der Landesbauernschaft, Fräulein Bopp, sprach anschließend über die mannigfachen Fragen und Sorgen, die gerade in der Gegenwart von der Landfrau zu beantworten bzw. zu tragen sind. Sie sprach von der Notwendigkeit der Schulung für die Aufgaben der Landfrau, von der bevorstehenden Hilfe für sie durch den Einsatz von Hilfskräften, sie wies auf das große Verständnis hin, das von der Reichsregierung der Landfrau entgegengebracht werde, erinnerte an den Ausbau der Gemeinschafts- hilfe, forderte ferner dazu auf, jeder an seinem Teile dazu beizutragen, daß die Arbeitskräfte, die in der Landwirtschaft stehen, auch der Landwirtschaft er­halten bleiben.

Einen auf frischer praktischer Arbeit begründeten Vortrag hielt im Laufe des Nachmittaas Frau D a - vids (Gießen) über das ThemaLuftschutz auf dem Lande". In umfassender Weise umriß die Rednerin die Aufgaben der Verdunkelung, des

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Gasschutzes, des Schutzes für Mensch und Tier vor der Einwirkung feindlicher Angriffe aus der Luft, und gab dazu viele praktische Ratschläge.

Frau Schäfer von der NS.-Frauenschaft Gie­ßen sprach über die Möglichkeiten einer gemein­samen praktischen Abendarbeit der Frauen auch auf dem Lande, sie sprach von dem Erfolg der Abende, an denen Hausschuhe aus altem Material gefertigt wurden, die sich sehr bewährten. Die Technik dieser Hausschuh-Erarbeitung aus altem Material soll nun auch in den ländlichen Gemeinden vermittelt werden. Frau Schäfer erbat schon jetzt starke Be­teiligung an diesen Kursen und mies gleichzeitig aus die gemeinschaftsbildende Kraft solcher Abende hin.

Strafkammer Gießen.

Ein Mann aus Gießen war angeklagt, im Juli 1939 vor dem Standesamt in Gießen die wahr­heitswidrige Erklärung abgegeben zu haben, er sei der Vater eines von seiner Ehefrau am 31. Oktober 1920 geborenen Kindes, während in Wirklichkeit ein anderer Mann als Vater in Bett acht kommt. Der in vollem Umfange geständige Angeklagte wurde, dem Eintrag des Anklagevertreters entspre­chend, wegen Vergehen gegen das Personenstands­gesetz zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat verurteilt. Strafmildernd wurde berück­sichtigt, daß der Angeklagte aus anständigen Mo­tiven gehandelt hat, straferschwerend kam dagegen der Umstand in Bettacht, daß besvnders in der jetzi­gen Zeit die Feststellung der blutmäßigen Abstam­mung von ganz besonderer Wichtigkeit ist.

Der Willi Nau in Gießen, zur Zeit in Unter­suchungshaft, war wegen Sittlichkeitsverbrechen an- geklagt. Er hatte im August und September.1939 in Gießen widernatürliche unzüchtige Handlungen vorgenommen. Der im wesentlichen geständige An­geklagte wurde des vollendeten Sittlichkeitsoer- brechens in drei Fällen schuldig e-rfaimt. Dem An­trag des Anklagevertreters entsprechend wurde er zu einer Gesamtzucht haus st rase vonzwei Jahren, abzüglich vier Monate Untersuchungs­haft, verurteilt.

Landkreis Gießen.

* Daubringen, 15. Febr. Der hiesige Ge­sangvereinSängerlust" hielt in seinem DereinslokalZum Ludwig" seine Hauptversamm­lung ab. Zunächst wurde der Sänger gedacht, die unter den Fahnen stehen. Den 39 Sängerkameraden im Felde wurden schon zum dritten Male Feldpost- paketchen gesandt. Aus dem Rückblick auf das Hahr 1939 ging hervor, daß dieses Jahr für den Verein arbeitsreich und opfervoll war. Es wurden mehrere Konzerte veranstaltet. Zu verschiedenen Anlässen (zum 1. Mai, zum Tag des deutschen Liedes" usw.) trat der Chor des Vereins an die Oeffentlichkeit. Ein Konzert wurde für das Winterhilfswerk abge­halten und der Erlös voll abgeführt. Im Verlaufe der Versammlung wurde beschlossen, die Gesangs­stunden weiterhin abzuhalten. Für regelmäßigen Singstundenbesuch konnten mehrere Kameraden ausgezeichnet werden. Die goldene Ehrennadel er­hielt Karl Roll, mit der silbernen Ehrennadel wurden Karl Schultheiß, Wilhelm S ch ä f e r VIII., Karl Schäfer und August Schäfer bedacht. Dem Rechner des Vereins wurde Ent­lastung erteilt. Der Vorstand wurde ergänzt.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Universitatsdruckerei R. Lange, K.-G., Derlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.

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< Es vereint die Vorzüge des Goldmundstücks mit denen einer mundstücklosen Zigarette

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