Ausgabe 
16.12.1940
 
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)6j . Und wenn das öeuqcpe VanoDolf und ins« ^nbere seine Bauernsöhne aussehen werden wie

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die für die Zukunft von bleibendem Wert sein werden. Prof. D o l l d e h r gab dem Gauleiter und den Gä­sten an Hand seiner Erlebnisse als Kriegsmaler einen Einblick in das weite Feld seines künstlerischen Schaf-

Reichsminister Dr. Goebbels richtete an Richard Strauß folgendes Telegramm:Zu der so erfolgreichen Uraufführung Ihrer Japanischen Festmusik in Tokio, mit der die deutsche Kunst im Fernen Osten einen glanzvollen Triumph gefeiert bat, übermittle ich Ihnen meinen Dank und meine herzlichsten Glückwünsche." Gleichzeitig hat Dr. Goeb. bels Helmut F e l l m e r der die Straußsche Feste musik in Tokio dirigierte, seine Anerkennung aus­gesprochen.

auch durch die harte Forderung des Krieges äX<** iona «AmUriqtgit aufgetaucht sein im

des Englische als Verkehrs- und Wirtschafts­sprache sich eine führende Stelle in der Welt er­obert habe, so müsse es heute die Aufgabe sein, im . Zeitalter der nationalsozialistischen Revol'ttion in der von ihren Triebkräften ausaehenden Neuord­nung Europas die deutsche Sprache zu der weltgeltenden Sprache zu machen. Die 15 bis 20 Millionen Deutschen, die im europäischen Ausland und in Uebersee siedeln und arbeiten, seien die besten Werbekräfte für unsere herrliche Mutter­sprache. Gegenwärtig wirken in mehr als 80 kul­turellen Mittelpunkten Europas, Amerikas und Asiens die Beauftragten der Deutschen Akademie, wo sie mit den geistigen Schichten Fühlung neh­men, die deutsche Sprache lehren und vom deutschen Kulturschaffen künden. Nachdem Siebert die wert­volle Unterstützung hervorqehoben hatte, die das im Jahre 1932 gegründete Goethe-Institut der Spracharbeit im Ausland zuteil werden läßt, be­tonte er, daß durch die Einrichtung einerMit­te l st e ll e Italien der Deutschen Akademie" in Rom und zahlreicher Lektorate in anderen italieni­schen Städten die Deutsche Akademie nun weitere herzliche Bande zwischen dem italienischen und dem deutschen Volk knüpfe.

Meine politische Nachrichten.

Kinder verunglückter und im Kriege gefallener Bergleute von der Saar waren in der Tonhalle zu Saarbrücken, dem Kameradschaftsheim der Saar­gruben AG., Gäste des Reichsorgamsationsleiters Dr. Ley.

Auf Einladung Gauleiter Forsters begaben sich über 30 Berliner Künstler von Bühne und Film ge­meinsam mit einem Orchester auf eine We'hnacbts- fahrt in den Gau Danzig Westpreußen. Unter Lei- tung von Reichskulturwalter Hinkel bestreiten sie in Danzig und Zoppot zwei Veranstaltungen vor Soldaten und Rüstungsarbeitern.

Der neue von Mailand nach Rom verlegte Haupt- itz der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft wurde ei erlief) eingeweiht. Botschafter von Mackenlen über- reichte Minister P a v o l i n i im Auftrage des Füh­rers für dessen Verdienste um die Förderung der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen das Groß- kreuz des Ordens vorn deutschen Adler. Reichs­sportführer von Tschammer und Osten machte der Deutsch-Italienischen Kulturvereinigung eine deutsche Bibliothek zum Geschenk.

Unter Führung des Präsidenten des Königlichen Automobilklubs von Italien, Conte Bonacosia, traf eine italienische Studienkommission, der auch der Vizepräsident des RACI., Marchese Caidi di Bagno sowie Vertreter des italienischen Verkehrsministe­riums angehören, in Berlin ein. Eine mehrtägige Reise galt dem Studium der Lehr- und Schulungs- einrichtungen des NSKK. auf dem Gebiet der motorischen Iugendertüchtigung.

Als Ausdruck der Freundschaft aller buddhistischen Verbände Japans überreichte der Profesior der Buddhistischen Universität. Kimura, dem deut­schen Botschafter in Tokio 150 ausgewählte buddhi­stische Werke zur Weiterleitung nach Deutschland.

NSV. benachrichtigt.

Eine Krikgsbilderaussiellunc, pro effor Voll ehrs.

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gekehrt sind. Der Landdienst der Hitler-Jugend hat dem Bauern spürbare Hilfe gebracht. Unzählige Ar­beitsstunden vergingen für das Packen mb die Ver­teilung von Feldpostpäckchen. Allein im ersten

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Berlin, 14. Dez. (DNB.) Großdeutschlands Jugend rüstet für das neue Kriegswinterhilfswerk. Der Reichssuaendführer hat ihr bei einem Er­öffnungsappell in den Pharus-Sälen im Berliner Norden Richtung und Ziel gewiesen. Das Winter­hilfswerk, so sagte er, ist für uns alle der sozia­listische Ausdruck für die Haltung unseres Volkes. Wo es aber um den sozialistischen Einsatz geht, darf die Jugend nicht fehlen Gerade im Einsatz für das WHW. hat sie Gelegenheit, ihren Willen zur Bewährung zu beweisen.

Die vormilitärische Ertüchtigung der 16- bis 18- jährigen hat eine außerordentliche Aktivierung, vor allem in den Sonderformationen der Motor-, der

werden.

Kriegsverdienstkreuz für Bauarbeiter.

Berlin, 13. Dez. (DNB.) Zu Beginn dieses Krieges hatte der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Speer den Auftrag erhalten, kurzfristige Bauten der Luftwaffe durchzuführen. In unermüdlichem Einsatz haben deutsche Arbeiter in Tag- und Nachtschichten die ihnen gestellte Aufgabe gemeistert. Die fristge­rechte Durchführung dieser Bauten war de- anders infolge der anormalen Kälte im Winter 1939/40 mit größten Schwierigkeiten verbunden und teilte an die eingesetzten Arbeiter unvorstellbare Anforderungen. Wenn trotzdem die Bauvorhaben zu den gestellten Terminen errichtet werden konnten, so ist dies in erster Linie dem uneigennützigen Einsatz der daran tätigen Arbeiter zu verdanken, die in enger Verbundenheit mit der Front ihre Pflicht in der Heimat erfüllt haben. In Anerkennung dieser Leistung hat der Generalbauinspektor dem Führer besonders verdiente Arbeiter zur Auszeichnung vor- geschlagen. Der Führer hat diesen Arbeitern das Kriegsverb i»en st kreuz 2. Klasse ver­liehen, das im Rahmen einer würdigen Feier über- reicht wurde, an der hohe Vertreter von Partei und Wehrmacht teilnahmen.

©er Kriegseinsah der Jugend.

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auf die Detonation, die Quittung des Schusses war- tet, rechnet er die voraussichtliche Laufzeit des Tor­pedos bis zum Ziel nach. Da dröhnt auch schon der dumpfe Knall des Treffers durch das Boot, mit kräftigem Daumendruck floppt er den springenden Uhrzeiger und meint gelassen: a t ihm!"

Wieder schnurrt das Sehrohr und nach kurzem Rundblick bestätigt der Kommandant:Der langt, der schwimmt nicht mehr lange."

Der Zerstörer muß jetzt Steuerbord achteraus stehen", mahnt der Obersteuermann, das Sehrohr fliegt herum, richtig, da braust er auch schon wü­tend heran mit weißer Bugsee, ... ein!

Maschinenkommandos, Ruderkommandos, und schleunigst verzieht sich das Boot aus der ungemüt. lichen Nahe her verräterischen Schußstelle. Knallend haut der Kommandant seinem Steuermann auf die Schulter.Den hätten wir mal wieder, 8000 hatte er mindestens, die dürfen wir uns getrost auf die Liste setzen'"

Eine stolze Anerkennung liegt in diesem kame­radschaftlichen Schlag, daswir" ist wirklich so gemeint, denn selten fühlt der Kommandant sich seinemStürke" so eng verwachsen, wie beim An.

Kriegsmonat sind 1091 000 Jugendliche zum zusätz­lichen Kriegsdienst eingesetzt gewesen, im letzten Winter wurden vom BDM. 523 000 Stück selbst- angefertigter Kleidungsstücke und Spielsachen der NSV. übergeben.

Polizeiverfügungen gegen Lugendl'che.

Der Reichsminister des Innern stellt fest, daß der durch polizeiliche Strafverfügung festzusetzende Jugendarrest nicht zu verwechseln ist mit dem »Hugenddien starre st", einer Dienststrafe der HI. Der Iugendarrest ist ein Zuchtmittel, aber keine Strafe. Die Verhänguna des Iugendarrestes wird daher nicht in das Strafregister eingetragen. Damit werden die oft mit einer Bestrafung verbundenen nachteiligen Folgen für das Fortkommen des Ju­gendlichen vermieden. Ferner wird der Polizei die Verhängung von Haft gegen Jugendliche ermög» licht. Haft wird jedoch nur in Ausnahmefällen aus­zusprechen fein. Bei Iugendarrest ist das Höchst­maß von einem Monat bei gerichtlicher Bestrafung auch noch für Straftaten, bte mit Gefängnis be­droht sind, als ausreichende Sühne anzufehen. In sinnvoller Abstufung wird aber die Polizei bei ge­ringeren Verstößen Jugendlicher entsprechend kür­zeren Zeitraum bestimmen und es regelmäßig bet Wochenendaxrest für ein ober mehrere Wochenenden bewenden lassen. In die polizeilichen Listen wird Iugendarrest nicht eingetragen. Geld­strafe soll gegen Jugendliche nur in Ausnahme­fällen verhängt werden. Sie ist auch nicht ange­bracht, wenn bas Verhalten des Jugendlichen be­reits auf eine beginnende Verwahrlosung schließen läßt. Geldstrafe wirb auf bloße Ordnungswidrig­keiten, wie z..B. bei geringfügigen Übertretungen der Verkehrsvorschriften zu beschränken fein. Don jeder polizeilichen Strafverfügung, in der Iugend­arrest ober Haft ausgesprochen wirb, werden die Erziehungsberechtigten, das Jugendamt und die

lichen Wirtschaftsverwaltung als auch in der wirt­schaftlichen Selbstverwaltung betätigen. Denn beide feien getragen von der ethiAen Verpflichtung eines Dienstes am Dolksganzen. Reicksminister Funk lege besonderen Wert auf eine vertrauensvolle Zusam­menarbeit der Kammern mit der Partei. Zwischen dem Präsidenten der Kammer und dem Gauwirte chaftsberater der Partei müsse in allen gründ- egenden Fragen eine gemeinsame Linie hergestellt

Entscheidend aber ist die genaue Position des Bootes beim Durchfahren von Wogen durch eigene Minenfelder. Kein Wegweiser, kein Kilometerstein bezeichnet diesen Weg, an dem rechts und links die Teu,elseier unter der Wasseroberfläche verborgen liegen. Schwere Verantwortung liegt auf dem Kom­mandanten, wenn er nach tage- und wochenlanger Fahrt in freier See durch Sturm und Rebel, in diese Wege einsteuert ... Der alte, erfahrene, in vielen Fahrten erprobte und bewährte Obersteuer­mann nimmt ihm diese Last.ab, denn der Kom­mandant weiß, daß er dessen Kunst blindlings ver­trauen, sich auf feinen Schiffsort verlassen kann.

Einbruch in feindliche Küstengewässer! Star­ker Flutstrom, unterseeische Klippen machen diese Fahrt, die schon im Frieden, bei brennenden Leucht­feuern alle Aufmerksamkeit erfordert, zur navigato- rischen Meisterleistung. Ein Festkommen auf den Felsen bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verlust des Bootes und auch der Besatzung. Docy bas Boot soll nicht nur in diese felsige Bucht ein- bringen. es soll angreifen, soll feindliche Be­wacher überlisten und den Gegner in feinem Schlupfwinkel vernichten. Nur der Komman­dant kann sich ein solches Husarenstück leisten, der sich auf seinen Steuermann verlassen kann. Und wiederum liegt auf der unerschütterlichen Ruhe dieses alten Kämpen ein großer Teil der Auf- gabenlaft des Kommandanten.

Liegt der letzte Felsen dann wieder achteraus und hat das Boot wieder einige ... zig Meter Wasser unter dem Kiel, bann zieht vielleicht der Komman­dant seine Tasche mit den guten Extra-Brasil heraus und yält sie demStarte" hin, und beide wissen, ohne ein Wort darüber zu verlieren:Das hätten wir mal wieder geschasst."

Mancher U-Bootstouermann trägt heute stolz das E. K. I als äußeres Zeichen seines Erfolgsanteils auf mancher schwierigen Fernfahrt. Der Stabs­obersteuermann Petersen aber, der beste von ihnen, der in über einjähriger, fast ununterbro­chener Fahrtzeit in allerschwierigsten Lagen Hand in Hand mit seinem Kommandanten das Doot von Erfolg zu Erfolg führte, trägt seit einigen Tagen das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

Kol! unbedingte Treue auch in den kleinen Dingen Alltags zu halten. Vielleicht kann man die itifung unserer Volksgenossen auf dem Lande erst Wen t, Jam richtig ermessen, wenn man bedenkt, daß im 3 Mkriege nicht nur bie Erzeugung nicht auf dem Men Stand zu halten war, daß vielmehr in oer« <reit k Wismäßig kurzer Zeit ein Produktionsrückgang jrn etwa 25 v. H. eintrat.

Vie Industrie- und Handels­kammern.

r r a U n s ch w e i g , 14. Dez. (DNB.) Die Arbeits- kneinschast der Industrie- und Handelskammern tn ir Reichswirtschaftskammer veranstaltete eine Ta-

auf der Ministerialrat Dr. Haßmann vom lechswirtschaftsministerium bas ThemaStandort v! Gestalt der deutschen Industrie- und Handels- hmern" behandelte. Die Industrie- und Handels- hmern sind ein Glied der Organisation der ge- ttidlichen Wirtschaft, gehören also nicht m den glichen Behördendereich. Ihre Heimat tft Die L' tfchaft. nicht der Staat. Das schließt mdessen m aus. daß der Staat den Kammern staatliche luyaben überträgt, besonders bei der Steuerung h Kriegswirtschaft. Innerhalb der Drgamfahon frr wirtschaftlichen Selbstverwaltung bildeten Karn-

und Gruppen eine Einheit, die auch in Der Elchen Zusammenarbeit ihren Ausdruck hnyen lüfte. Mit besonderem Nachdruck setzte sich M'M- atrat Dr. Haßmann für eine innige Verbildung ^ Kammern mit der Bewegung ein. Dann wurden 1! sich auf natürliche Weife in ihren Bezirken zu kimmlunaspunkten aller wirtschaftlichen Energien Mboickeln und die in ihnen liegenden reichen Krane h Entfaltung zu bringen vermögen.

Staatssekretär Dr. Landsried sagte, es wäre riiweckmaßig. an die Stelle erprobter se bstverwal- trnsorqane Behörden zu setzen. Andererseits könne h Staat auf einen wirtschaftlichen Unterbau nicht fr-chten wobei besonderes G°wiH darauf gelegt Hen müsse, daß die staatlichen Zentralbeborden. fe bezirkliche Mittelinstanz und die ^buftne» und ^idelskammern also die staatlichen Behörden und * Organe der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, t zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit indem Sie Zusammenarbeit solle auch ihren .Ausdruck ta'en in einer Personalpolitik, die dafür ^org |t, daß bewährte Kräfte sich sowohl in der float-

Eine Warnung bes Reichspreiskommissars.

Berlin, 15 Dez. (DNB.) Der Reichspreiskom- ini ar hat die Preisbehörben angewiesen, in Zu- hirt bewußte und grob fahrlässige Verstöße gegen Msvorschriften ohne jede Nachsicht zu Mr folgen. Wer Waren eigennützig v er­st echter t, wer eigennützig bie Waren ver- ri- gert, ohne die Preise entsprechend zu er- morgen, wer sich durch Herstellung oder den Der- triö minderwertiger Ersatzwaren be­rlinert, wer Kettenhandel oder Koppe- lngsgeschäfte betreibt ober die Lieferung ü)r Waren von Gegenlieferungen abhängig macht üitr sich gegenüber abhängig machen läßt, wer Lie- f.t; ngsn verweigert ober zurückbehält, !ur sich gelbliche Vorteile au verschaffen, wer sich an iunmittelbaren ober mittelbaren Kriegsliefe-

ens Seine launige und gemütstiefe Art, auch über chwierige Situationen feines Einsatzes zu sprechen, vermittelte den Anwesenden den Eindruck der Per- önlichkeit dieses Künstlers, dessen Aufgabe es von eher war, das aefchichtliche Geschehen an Ort und Stelle mit seinem Können festzuhalten.

Zusätzliche Vilamin-d-Veisorgung für stillende Mutter und Säugl'nge. Die in den Monaten März bis Mai 1940 durch­geführte zusätzliche Vitamin-C-Versorgung der 10- bis 14jährigen Schulkinder mit Cebion-Zucker ließ so günstige Wirkungen ertennen, daß in diesem Winter das Vitamin C auch in der Säuglings- und Mütterfürsorge verwandt werden wird. Trotz einer ansehnlichen Ausdehnung des Gemüseanbaues durf­ten im Winter einzelne Oemüfeforten nicht zu jeder Zeit in dem gewünschten Umfange zur Verfügung stehen, zumal der Verzehr von Gemüse in allen Kreisen der Bevölkerung außerordentlich zugenom­men hat. Verschiedene Obstsorten, Fruchtsäfte und Gemüse oder Gemüsesäfte sind nun gerade für die Ernährung der Kinder im ersten Lebensjahr als Ditaminquelle von besonderer Bedeutung. Daher ist eine ergänzende Vitaminversorgung mit Cebion- Zucker von Vorteil. Die Ausgabe erfolgt durch die 8ugendgesundheitsdienststellen und Gesundheits­ämter vom 15. Dezember bis 15. März an die zu den Beratungsstunden erscheinenden Mütter unent­geltlich. Für das Kind und für sich-selbst erhält die Mutter je ein Stück Cebion-Zucker pro Tag. So­lange das Kind ausschließlich Muttermilch bekommt, bedarf es keiner zusätzlichen Versorgung mit Vita­min C. In diesem Falle wird Cebion-Zucker nur zum Verzehr durch die Mutter ausgehändiat. Diese Maßnahme enthebt die Mütter nicht der Verpflich­tung, die Zubereitung der täglichen Ko st so zweckmäßig vorzunehmen, daß der natürliche Ge­halt vieler Lebensmittel an dem besonders gegen Hitzeeinwirkungen empfindlichen Vitamin C in den Gerichten voll enthalten bleibt. Deshalb feilte jede Hausfrau die Beratungsstunden oder Schulungs­oeranstaltungen der NS.-Frauenfchalt des Deutschen Frauenwerks bzw. des Mütterdienstes des Amtes für Volksgesundheit der NSDAP, oder der Deut­schen Arbeitsfront besuchen.

Oie Weitgeltun- der deutschen Gvrache

Stuttgart, 14 Dez. (DNB.) Der Präsident der Deutschen Akademie, der bayerische Minister­präsident Siebert, hielt in Stuttgart vor dem Deutschen Auslands-Institut einen Vortrag über bie Weltgeltung der deutschen Sprache. Im Mittelpunkt der gesamten wissenschaftlichen Forschungsarbeit der Deutschen Akademie steht die Erforschung der deut­schen Sprache und die Arbeit an der Ausbrei­tung der deutschen Sprache im Aus­land. Wie bas Lateinische einst bie Sprache der Bildung gewesen sei, wie nach der französischen Revolution bas Französische in Verbindung mit den Ideen des Nationalismus liberaler Art und der Idee von der sog.Freiheit, Gleichheit und , Brüderlichkeit" seinen Siegeszug über die Welt an­getreten habe, wie im Zeitalter der Weltwirtschaft und des liberalen Weldhandels englischer Prägung

Da ein dicker Frachter, mindestens 8000 Tonnen, dahinter ein paar kleinere ... ein Zerstörer, etwa 2000 Meter ab . da noch einer in spitzer Lage .." Gespannt nimmt der Obersteuermann bie Beobachtungen, bie der Kommandant am Sehrohr halblaut vor sich hinmurmelt, in sich auf, folgt mit den Augen aufmerksam dem Pfeil am Richtungs­kranz und in seinem Gehirn formt sich schnell ein Bild des gesicherten Geleitzuges dort oben, von dem er nichts steht, und der wie auf einer Matt­scheibe Stück für Stück in seiner Vorstellung ent­steht.

Zerstörer zackt auf uns zu!" Noch ehe der Kommandant den Befehl: Sehrohr ein! geben kann, hat der Obersteuermann die Situation er­kannt, seine Hand, die auf dem Fahrhebel liegt, ruckt nach unten, das Sehrohr gleitet ins Innere des Bootes und wenige Augenblicke später mahlen die Schrauben des sicheren Zerstörers über dem Boot. Nur mit halbem Ohr hört der Obersteuermann hin, fein Blick fliegt über Tabellen und fucht die Un­terlagen für den Torpedofchuß heraus.

Querabftanb muß jetzt etwa ... m fein, Herr Kaleunt, wir müssen ziemlich aenau vor der zwei­ten Kolonne stehen", und während der Komman- dant die letzten Befehle vor dem Schuß an bie Torpedorohre durchgibt, fährt der Obersteuermann das Sehrohr vorsichtig wieder aus, den Blick auf den Tiefenanzeiger gerichtet um keinesfalls den Spargel" zu weit heraus zu stecken. Schon preßt der Kommandant wieder das Auge ans Okular: Vorhalt ist eingestellt."

Rohr fertig! ... Rooohr ..." nochmals prüft der Obersteuermann die Schußunterlagen, verbes- fert bie Sehrohreinstellung nach den letzten Be­obachtungen des Kommandanten um wenige Grad

. los!" Sehrohr ein!"

Ja nun müßte man eigentlich fünf Hände haben, die eine an der Abfeuerung, die zweite am Fahr­hebel des Sehrohres, die dritte an der Gradkranz, einfteüung, bie vierte aber den altenStürke" bringt fo leicht nichts aus der Fassung und zur gleichen Zeit, zu der ber Torpedo mit kurzem Ruck das Boot verläßt, gleitet der lange silber glän­zende Spargel In das Bootinnere, die Stoppuhr läuft, und während alles in äußerster Spannung

In Frankfurt eröffnete Gauleiter und Reichs­statthalter Sprenger in den Räumen des Stadel die im Auftrage von Reichsminister Dr. Todt statt- findende Ausstellung von Kriegsbilddokumenten Am W e st wall in Polen und in Frank­reich!" von Professor Dr. Ernst V o 11 d e h r. Nach einleitenden Worten des Reichshauptstellen­leiters Pöchlinger, der darauf hinwies, daß die Ver­gangenheit für das Wesen der Technik nur häh- firho 9TM<ihriirf<;fnrmen gesunden hatte und Professor

En ? unb bM ^Ueger^ä. erfahren. Die Jugend Uche°Ausdrucksformen gefunden hatte und Professor lc stete Hilfsdienst! für die. Polizei unb den Luft- Dolldehr die Verbindung zu dem techmschen Wollen chutz- sie stellte Hil skräfte für die Reichspcht. die und den Augeni des Künstlers hergestellt habe sagte Reichsbahn und hei der Verteilung von Bezug- der Gauletter, daß esieme ßielfefeung bes natifMah fcbelnen. Der BDM stellte sich den kinderreichen sozialismus fern, bte Kunst stets volksnahe zu hatten. Fmnilien, bem Bahnhofsbienst ber NSV., bem Hilfs, Das schaffende Erleben unseres Zettgeschehens, be, bienst ber braunen Schwestern dem Roten Kreuz, Frethettskatnpfes unseres Volkes wahre sich deson- den Äinberaärten usm zur Verfügung Besonders bers in den Änegsbtftern von Professor Vollbehr aber zeigte sich ber Kriegseinsatz der Jugend in der und mache sie damtti zu Dokumenten ber gegenmar, Betreuung jener Volksdeutschen, die ms Reich beim- tigen größten geschichtlichen Stunde unseres Volke?, nptehrt sind Der Landdienst ber Hitler-Iugend hat die für bie Zukunft von bleibendem Wert setn werben.

griff. Dieser kennt seinen Kommandanten gerabe in Isieser höchsten Anspannung unb Konzentration am genauesten, muß sich in ihn hineinfühlen unb hin- einbenten, und ist der Kommandant im Angriff ganz Auge und Wille, so ist ber Steuermann im wahrsten Sinne Hirn unb Hanb

Doch auch im täglichen Alltag bes U-Bootdaseins muß er ein Teil ber großen Verantwortung bes Kommanbanten auf feinen breiten Schultern tra­fen, die navigatorifche Führung des Bootes ist in eine Hand gelegt, feiner Erfahrung, feinem Kön­nen, bie rechte Beurteilung ber Einwirkung von See, Strom unb Wind auf Kurs unb Fahrt bes Bootes anvertraut.

Edenfo wie bem Kommanbanten ist ihm ber Be­griff berFreiwache" fremb. Wenn tagsüber bie Sonne für wenige Augenblicke durch bte Wolken­decke lugt, steht er oben auf dem Turm und kon­trolliert mit dem Sextanten den Schiffsort, in der Abenddämmerung verfucht er ebenfalls, noch schnell ein paar Sterne zu schießen" unb hämmert früh der Morgen, derStürke" ist oben, um vielleicht boch noch mal schnell bei klarer Sicht einen Stern zu überlisten.

tun gen bereichert, * Höchstpreise ober Mchstspa n n e n berechnet unb dadurch unange- re en hohe Gewinne erzielt, wer Irn Schleich- eher Schwarzhandel Ueberpreife fordert tV zahlt, wer als Vermieter ober V e r - Achter eine höhere als bie gesetzlich zulässige Ehte ober Pacht fordert, annimmt oder sich sonst ii irgendeiner Weise gewähren läßt, wer a I s Ü Her oder Pächter unmittelbar ober mit« tdlar eine höhere Pacht als die gesetzlich zulässige Sitte ober Pacht zahlt, wer sich auf sonstige Weise Gminne verschafft ober entstehen läßt, die nach dem Ambsätzen einer kriegsverpflichteten Wirtschaft als mngernessen hoch bezeichnet werden müssen, wird int: en seines eigennützigen Verhaltens sehr ftie n g bestraft werden, in besonders verwerflichen feien nach § 4 der Volksschäblingsbekämpfung. In fllin Fällen wird außerdem eine etwa gewährte ^snahmebewilligung widerrufen. Alle Gewinne in) sonstigen Vorteile, die jemand sich durch un- fcibere Geschäfte ber vorstehenb gekennzeichneten In verschafft, werben ihm zugunsten bes Reiches ttber fortgenommen, unb zwar ohne Rücksicht auf Üe weitere Existenzfähigkeit seines Betriebes ober «elchäftes. Wer ben Kampf des deutschen Volkes tn fein Leben benutzt, um sich zu bereichern, wird Meiner Existenz vernichtet werden.

auf5 vch, daß dieser Angriffsbefehl an alte Front- n9 J |elbaten ber Erzeugungsschlacht ergeht iflliftlk üt sich keinerlei Illusionen Hingeben über bie n Qn\ ||54®ierigtetten, welche ihnen entgegentreten wer- 5te 0«: »en Unb wenn bas deutsche Landvolk unb ins-

jri etwa v. 5). emirar.

MdjInJ jun hat ber vorn Führer beauftragte Leiter der les J jeiii djen Ernährungswirtschaft bas deutsche Land­es bu>« )o(! zu einem neuen Abschnitt der Erzeu-

mttsschlacht aufgerufen. Neue Parolen unb Ar- rieb,, leltanroeifungen waren nicht notwendig, denn die Dlenitf),. ir6?itsri(btlinien der nationalsozialistischen Agrar- noch)» lolüf find in sich so organisch aufgebaut, daß auch iuHqkJ m Kriege danach weitergearbeitet werden konnte. 3mQnJ ienalb gelten auch heute unverändert jene Worte lonnS !e» Reichsbauerniührers vorn letzten Reichsbauern- nichi^. ag oor dem Kriege:

!t fil trotzdem gilt es genau wie in der Bergangen- s an V ieil so zu handeln, als wenn das Schicksal ber Na- toenbieSpor DDn uns allein abhinge. So wie der Führer nur finb 2 Vrttschland sieht, rooIIÄi wir nur Deutschland sehen ei(tunmt deshalb zur Erzeugungsschlacht antreten. Ich

von ber Partei und ihren Gliederungen. Mai^ Volksgenosse, der aus Unkenntnis ber länb- jyn Verhältnisse mit bieser ober jener Regelung .W')er Srnährungswirtschaft nicht einoerftanben ist, Wotl ,üi!)e wahrscheinlich still und beschämt in Zukunft M tbl Kritik oermeiben, wenn er wüßte, mte hart verbissen in den letzten Jahren und vor allem n letzten Kriegsjahr für die Sicherusi __ w._ P h Jät'ung gerungen worden ist.

e H1 feer mag es an Arbeitskräften gefehlt haben, leN Lac auch durch die harte

Oer j. LgG ober jene Schwierig!

lQftlid)(> siLlick auf bie Beschafft

iif Grasteufel, entfcheibend allein wird boch nur leir ob wir uns in biefen geschichtlichen Jahren b e - D ihr en ober nicht. Uns kann es gleichgültig sein, tb tiefer ober jener Zeitgenosse unseren Idealismus (geftehen wird ober nicht, denn wir traaen im h^en die Zuversicht, daß wir unter Adolf Hiller m vorderster Front für Deutschland kämpfen und 167 ' sük 3betile, bie uns Adolf Hitler verkündet hat." wr untfiij i1 ß