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1927 mit 2 Millionen Pfund Sterling gegründeten Gesellschaft ist ein plutokratisches Schulbeispiel: 1935 erzielte z. B. dieTrepca Mines" einen Rein­gewinn von 307 000 Pfund Sterling, 1936 von 402 000 und 1937 wurden schon netto 632 000 Pfund Sterling verdient. Der Reingewinn dürfte zweifel­los im Zeichen der fieberhaften Aufrüstung Eng­lands bis Ende 1939 eine nicht unerhebliche Er­höhung erfahren haben.

Die französische Beteiligung am jugosla­wischen Metallerzbergbau datiert vom Jahre 1906, als dieMines de Bor" mit 7 Mill. Franken An­fangskapital gegründet wurde. 1919 auf 15 Mill. Franken erhöht, arbeitet diese Gesellschaft, die in Ostserbien Kupfer gewinnt, seit 1936 mit sechzig Millionen Franken Aktienkapital. Die vor dem Kriege geplante Verdoppelung des Aktienkapitals dürfte wohl nicht mehr durchgeführt werden. Im Gegensatz zu den Engländern besitzt aber dieMi­nes de Bor" Hütten und eine Elektrolyse zur Ver­edelung des Rohkupfers, so daß hier wenigstens größere Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugosla­wien vorhanden sind, ferner bringt der Export von veredeltem Kupfer auch weit höhere Einnahmen für den jugoslawischen Staat, als die von den Briten bevorzugte Roherzausfuhr. Dafür hat jedoch die Mines de Bor" noch größere Gewinne aus dem jugoslawischen Boden ziehen können, als die britischeTrepca Mines". Das zeigt z. B. die Bi­lanz für 1939, in der 386 Millionen Franken Re­serven nur insgesamt 92 Millionen Franken Schul­den gegenüberstehen. Die jährlichen Reingewinne dieser französischen Kupferproduzentin schwanken sogar zwischen 100 und 200 v. H. des Aktienkapitals.

Die Kriegsleistung -er deutschen Chemie.

Im Hinblick auf die Breslauer Tagung der deut­schen Chemiker veröffentlicht derDierjahresplan" einen Aufsatz des Reichsbeauftragten für Chemie, Dr. Ungewitter, über die Kriegsleistung der deutschen Chemie. Die Rohstoffsicherung für die deutsche Kriegswirtschaft sei die Hauptaufgabe der Chemie im Kriege. Es handele sich dabei nicht bloß um die Beseitigung von Knappheiten natürlicher Rohstoffe mit Hilfe chemischer Synthesen, sondern ebensosehr um die Erweiterung der Spezialstosfaus- wahl, Erhaltung der Sachwerte, Verlängerung der Gebrauchsdauer und Wiederverwertung von Abfall- stoffen und Altmaterialien. Darüber hinaus habe die chemische Industrie einen wesentlichen Teil der Gegenleistungen zu liefern, die wir deyi Ausland für den Bezug von Rohstoffen anzubieten haben.

Es sei erstaunlich, wie wenig bisher noch die Er­folge der Chemie auf den verschiedensten Gebieten in das Volksbewußtsein übergegangen sind. Bekannt sei eigentlich nur, daß es der Chemie gelungen ist, Benzin durch Kohleverflüssigung und künstlichen Kautschuk aus Kalk und Kohle zu gewinnen. Daß die S p r e n g st o f f g e w i n n u n g ein chemi­scher Fabrikationszweig ist, wisse zwar auch noch ein jeder, gänzlich unbekannt aber sei, daß die chemische Industrie auch die meisten Rohstoffe und Hilfsstoffe für die Spreng st off- und Muni- tionsherstellung liefert, daß sie darüber hin­aus Leucht- und Signalmittel, Gas­masken und viele andere unmittelbar für den Waffenbedarf nötige Dinge herstellt und auch ent­scheidend dazu beigetragen hat, die deutsche Luft­überlegenheit und die überlegene Motori­sierung des deutschen Heeres zu ermöglichen. Chemiker hätten z. B. die hauptsächlichsten Leicht­metallegierungen entwickelt, die den Werk­stoff darstellen, aus dem das Flugzeug verfertigt wird. Chemiker hätten das Hartmetall ent­wickelt, mit dessen Hilfe es gelungen ist, die Schnitt­geschwindigkeit und Schnittgenauigkeit der Werk­zeugmaschinen so zu steigern, daß die Auf- r ü st u n g nur in einem Bruchteil der für nötig gehaltenen Zeit möglich war. Die chemische Indu­strie sei auch eine starke Stütze der Ernäh­rungswirtschaft insofern, als sie die künst­lichen Düngemittel liefert, mit denen die Ernte vermehrfacht werden konnte. Die chemische Indu­strie habe gleichzeitig Duft- und Geschmack­stoffe auf den Markt gebracht, die tropische Stoffe ersetzen können. An der Sicherstellung der Be­kleidung des deutschen Volkes sei sie entschei-

Reue Wege zur Heilung von Kriegsverletzungen.

Im Luftwaffenlazarett in Berlin ist eine Abteilung für Uebungstherapie angefchloffen, in der man in der Behandlung von Kriegsverletzungen völlig neue Wege geht. Durch geeignete sportliche Uebungen wird den Verwundeten der Glaube an die eigene Kraft wiedergegeben und gleichzeitig die Aktionsfähigkeit der verletzten und geschwächten Gliedmaßen gestärkt und wiederhergestellt. An der langsam wachsenden

Leistungsfähigkeit lernt jeder bald erkennen, daß feine Heilung in der Hauptsache von dem eigenen Tätigsein abhängt. Unter den wohldurchdachten Ein­richtungen sind besonders die schon bei Sportver­letzungen tausendfach erprobten Unterwasferbehand- lungen zu nennen, die durch die veränderten Ge- wichtsverhältnifse des Körpers im Waffer Bewegun­gen gestatten, die sonst undenkbar wären.

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Links: Rach den Behandlungsstunden sorgt eine reichhaltige Bücherei für die Entspannung. Bei sonnigem Wetter werden diese Stunden im Freien verbracht, sonst in den schönen Tagesräumen des Lazaretts. Rechts: Auf dem Lande ist die Fortbewegung nach schweren Knochenbrüchen ohne Hilfs­mittel noch nicht möglich, aber im Wasser können sich die Verletzten fast wie Gesunde bewegen.

(Aufnahmen: Scherl-Bilderdienft-M.)

dend beteiligt und auch an der ausreichenden Ver­sorgung mit W a s ch m i t t e l n und Textilhilfs­mitteln.

Probleme deutscher Musikkultur.

Im Rahmen der Salzburger Dichtertage machte der Präsident der Reichsmusikkammer, Professor Dr. Peter Raabe, grundlegende Ausführungen über denLebensstil der Deutschen" unter besonderer Berücksichtigung der Musikkultur. Profesior Raabe führte aus, man müsse sich im kommenden Frieden die Frage vorlegen, was am allgemeinen Stande unserer Kultur zu schaffen und zu bessern sei. Die deutsche Kultur habe eine große Belastungsprobe glänzend bestanden, denn das Bedürfnis nach ihr fei im Kriege keineswegs verringert, sondern wo­möglich noch gesteigert worden. Professor Raabe be­dauerte, daß der herrliche Schatz des deutschen Kunstliedes, ein vorzüglich dem Deutschen eige­nes und bei ihm besonders hochstehendes Kunstgut, dem Volke fremd geworden sei. Roch schwieriger sei die Frage der Textdichtung für das Chor­werk. Denn hier handele es sich nicht allein darum, neue Werke zu schaffen, es fei vielmehr besonders die Frage brennend geworden, wie die Chorwerke der großen Meister, deren Texte dem Empfinden vieler Menschen nicht nur zugänglich seien, durch Neudichtung dem Publikum gerettet werden könnten. Professor Raabe berief sich hierbei auf Goethe, der es durchaus nicht verschmäht habe, Gebrauchstexte für die Komposition zu schaffen. Wie das Kunst­werk immer nur als Ganzes betrachtet werden könne und nicht der Komponist vor den Textdichter gestellt werden dürfe, so gehe es auch nicht an, daß die Begeisterung weniger dem Kunstwerk als dem ausführenden Künstler geschenkt werde. Professor Raabe verurteilte den Kult, der mit den nach­schaffenden Künstlern getrieben werde und verneinte jene Auffassungen,bei denen der Wille des Schöp­fers zu kurz komme und dem Werk Gewalt ange­tan" werde. Der Präsident der Reichsmusikkammer

sprach auch über die Entartung der Tanzmusik und forderte einen deutschen Tanz, der nichts Fremdes nachäffe, sondern arteigen sei. Es sei durch­aus nicht nötig, bei der Bildung dieses arteigenen Tanzes auf einen kleinen Zuschuß gesunder Erotik zu verzichten. Wesentlich bleibe nur, daß unser Tanz der Anmut und des Schwunges nicht entbehre. Die Unterhaltungsmusik sei durch ihr quantitatives Uebergewicht gegenüber der in Oper und Konzert­saal ausgeübten Musik für die Bildung des Publi­kumsgeschmacks entscheidend wichtig.

Das frühere Wiener Parlament (Bauhaus der NSDAP.

Wien, 15. Aug. (DNB.) Reichsleiter und Reichs­statthalter von Schirach empfing im ehemaligen Arbeitszimmer des Gauleiters Bürckel 'die Gau­amtsleiter und Kreisleiter der NSDAP. Wien und gab bekannt, daß er feinen Dienstsitz in die Räume am Ballhausplatz 2 verlegt habe. Das frühere Parlament erklärte Schirach zum Gau Haus der NSDAP. In diesem Haus solle das Leben der Partei seinen Mittelpunkt er­halten. Durch diese Entscheidung wolle er der histo­rischen Tradition des Ballhausplatzes, an dem einst die Staatskanzler der österreichischen Monarchie amtierten und sich das Außenministerium befand, gerecht werden und zugleich das Haus, das einer mißverstandenen Volksvertretung gedient habe, sei­ner wahren und echten Bestimmung zuführen, auch fernerhin Hüterin der Interessen des Volkes zu sein.

Arbeitstagung

der Neichsstudentenführung.

München, 15. August. (DNB.) Die Reichs- studentenführung veranstaltete in München eine Ar­beitstagung. Der bevollmächtigte Vertreter des Reichsstudentenführers im Kriege, Dr. Fritz Ku­tz a ch, gab einen Uetz erblick über die Gesamtzahl derjenigen, die jetzt an Deutschlands Hochschulen studieren. Im letzten Trimester 1940 waren unge­

fähr 40 000 Studenten immatrikuliert und 10000 Studentinnen. Diese im Vergleich mit der großen Zahl von Studenten, die bei der Wehrmacht ihren Dienst leisten, hohe Zahl erklärt sich daraus, daß während des Krieges in der Heimat ein außer­ordentlicher Zugang zur Hochschule seitens der jungen noch nicht oingezogenen Kräfte erfolgt ist. Gleichzeitig ist damit ein Beweis mehr dafür erbracht, wie der unbedingt notwendige Nachwuchs auf allen Gebieten trotz des Krieges sichergestellt wird. Die Arbeitstagung hat bereits wichtige Maßnahmen für das Studium der Kriegsteilnehmer nach dem Kriege bespro­chen. Dabei ist an Zwischen ferne st er für Kriegsteilnehmer gedacht. Außerdem ist eine großzü­gige Beratung und Fürsorge für alle Kriegsteilnehmer, insonderheit für die Verwunde­ten, geplant.

Oer Arbeitseinsatz -er Frau.

In einer Betrachtung über den Arbeitseinsatz der Frauen machte das Frauenamt der DAF. auch Mitteilungen über die Vereinbarungen zwischen dem Reichsarbeitsministerium und dem Frauenamt über die Reihenfolge im Arbeitseinsatz der Frauen. In erster Linie sollen ledige Frauen, dann verhei­ratete ohne Kinder und er st zuletzt Mütter eingestellt werden. Die Dienstverpflichtung wird nur dann angewendet, wenn in einer besonders stark beschäftigten Gegend bereits alle Möglichkeiten der normalen Vermittlung erschöpft sind. Die Dienst­verpflichtung kann Arbeitskräfte betreffen, die in wehrwirtschaftlich nicht wichtigen Betrieben entbehr­lich sind, sowie ledige oder sonst alleinstehende Frauen vom vollendeten 16. bis zum vollendeten 50. Lebensjahre. Die Dienstverpflichtung wird nicht angewendet auf Frauen, die Angehörige, insbeson­dere Kinder, zu versorgen haben oder die als mit- helsende Familienangehörige dringend benötigt wer­den. Personen mit eigenem Hausstand werden nicht durch Dienstverpflichtung herangezogen, wenn eine Unterbringung am fremden Ort erforderlich wäre. Für ledige oder sonst alleinstehende Frauen bestehen genaue Vorschriften über einwandfreie Unterkünfte und alle Maßnahmen, die die Eingewöhnung in die Lebensverhältnisse erleichtern sollen. Obwohl der Einsatz der Frauen in der Kriegswirtschaft äußerst vielseitig und umfangreich ist, bleiben doch Tätig­keiten ausgeschlossen, die die Gesundheit der Frau! beeinträchtigen. Um die soziale Betreuung der Frauen in der Kriegswirtschaft noch zu verstärken, erfuhr die soziale Betriebs arbeit einen bedeutenden Ausbau.

Die Erstattung von Sachschaden.

Für die Sachschädenfeststellung treten bei der E» mittlung der Höhe des Schadens zerstörter oder ab­handen gekommener beweglicher Sachen, die nicht zur Veräußerung beftimmt waren, an die Stelle des gemeinen Werts b Le Wiederbeschaf­fungskosten. Es handelt sich hier insbesondere um den Hausrat und sonstige Gebrauchsgegenstände. Ein Abzugneu für alt" wegen Minderung des Wertes durch längeren Gebrauch und Abnutzung erfolgt nur dann, wenn deshalb die Sachen für den Geschädigten einen geringeren Wert hatten. Maßgebend ist also der subjektive Wert. Damit ist klargestellt, daß bei der Schadenfestsetzung bis zur vollen Höhe der Kosten der Neubeschaffung gleichartiger Sachen gegan­gen werden kann. Die zum Zwecke der Minderung oder Abwendung eines Sachschadens gemachten Aufwendungen des Geschädigten sind festzustellen, auch wenn ein Sachschaden nicht entstanden ist. Un­ter diese Aufwendungen fallen Schäden und Kosten durch Löschen, Räumen, Niederreißen und Aufwen­dungen für die Aufräumung, die Beseitigung von Trümmern. Schäden auf benachbarten Grundstücken sind von den Eigentümern als eigene Schäden an­zumelden. Da die neue Verordnung mit Wirkung vom 26. August 1939 in Kraft getreten ist, sind Fest­stellungsbescheide oder Vereinbarungen, die von den neuen Vorschriften obroeicben, auf Antrag zu be­richtigen.

Hauptschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de- Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckerei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.

OieOeuische Arbeitsfront Berufserziehungswerk Uebungsstätte Gießen

Wir weisen darauf hin, daß die durch die Sommer­ferien unterbrochenen Lehrgemeinschaften in

Kurzschrift

Maschineschreiben

Iörderlehrgang

für kaufm. Lehrlinge im 3. Lehrjahr ab Montag, 19. August, und Dienstag, 20. August, wieder in den Räumen der Oeffentlichen Handels« lehranstalt Gießen, Wernerwall 11, in der bisherigen Zeiteinteilung

weiter geführt werden.

Alle bisherigen Teilnehmer werden aufgefordert, die llebungsstunden weiter regelmäßig und pünkt­lich zu besuchen. 3660 d

Die Deutsche Arbeitsfront NSG.Kraft durch Freude

Kreisdienststelle w> Wetterau

Am Sonntag, dem 18. August 1940, vormittags 10 Uhr, findet eine

Fühmng durch das Oherh.Mnsenm

(Gailsche Sammlungen)

unter Leitung von Pg. Dr. KRÜGER statt.

Treffpunkt am Museum. Unkostenbeitrag 10 Pf.

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Bekanntmachung.

Grummelgrasversteigerung der Stadt Gießen.

Dr. Franz Beyer, Ärzl

Montag, den 19. August 1940, soll das Grummet­gras von den städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden, und zwar:

Um 8.30 Uhr (Zusammenkunft am städtischen Wasserwerk Großen-Buseck) von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck sowie der Wie­sen am Bügeeck und Schinderseck.

Um 9.15 Uhr (Zusammenkunft an der Anneröder Straße) von den Wiesen im Utersbrunnen.

Um 10 Uhr (Zusammenkunft in der Restauration 3yr Stadt Lich", Licher Straße 59) von den Wiesen im Heegstrauch, Ohleberg, am Weiher, von den Wiesen im Wiesecktal an der Esels­wiese, drei Wiesen beim Schlachthof, zwei Wiesen in der Schwarzlach und eine Wiese am Lutherberg.

Um 14 Uhr (Zusammenkunft an der Pfingstweide in Klein-Linden) von den städtischen Wiesen im Gemarkungsteil Klein-Linden.

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen wünschen, wollen sich an den Wiesenmeister Klos, Bückingstraße 4, wenden.

Gießen, den 14. August 1940. 3657A

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.

Seltersweg 73 ist von Samstag, den 17. d.M. verreist.

Vertreter sind die Herren: Dr. Nohl, Neuen Bäue Dr. Wolf, Walltorstrafee

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Montag, den 19. August 1940, um 7.55 Uhr

Das Gymnasium um 13.00 Uhr

Es gelten die seitherigenPläne

Angelberger. Dr. Wolkewitz.

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Anfang Sevtember 1940 beginnen neue Lehrgemeinschaften und Ausbaukameradschasten in

Kurzschrift

1. für Anfänger,' 2. für Fortgeschrittene 60-80 Silb. 3. Diktat 80-100 Silben,- 4. Eilschrift-Einführung 5. Eilschrift-Praxis,' 6. Diktat 140 Silben und mehr

Maschineschreiben

(10-Finger-Blindschreiben)

1. für Anfänger,' 2. für Fortgeschrittene

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Teilnehmergebühren: Kurzschrift Mk.8.50 je Lehrgemeinschaft Maschineschreiben Mk. 10.50 je Lehrgemeinschaft Kurzschrift-Diktat 140 Silben Mk. 4.50

Die Anmeldung ist schnellstens, svätestens bis 29. August 1940, auf der Dienststelle der DAF., Kreiswaltung Wetterau, Abt. für Berufserziehung und Betriebsführung, Gießen, Schanzen­straße 18, Zimmer 4, auf der vorgeschriebenen Anmeldekarte vorzunehmen. Mit der Anmeldung ist die Teilnehmergebühr zu entrichten.

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Berufserziehungswerk Uebungsstätte Gießen.