lugt eben mit der Natur im Kampf und sehnt sich nach einem Ausspannen in einer Umgebung, wo der Mensch mit dem Verstand seine Umwelt beherrscht. Der Städter erholt sich auf dem Lande, der Landmann in der Stadt. Solange die Menschen diese Wechselbeziehung nicht von innen heraus kennen, werden sie ein Opfer ihrer dunklen und notwendig unbeherrschten Gefühle. Sie reden auch dauernd aneinander vorbei.
Bei den Soldaten ist es ähnlich. Wenn er im Rübenacker den Rebhühnern die Woche über Konkurrenz macht, sv ist am Sonntag selbst ein primitives Ballokal ein herrlicher Aufenthalt. Wer Briefe unserer Norwegen-Kämpfer mit kennendem Auge lieft, merkt neben der hochachtungsvollen Verbeugung vor den Schönheiten des Landes den unterdrückten Fluch auf die vermaledeiten Berge, diese „elendiglichen, miserabligen Knochen", um einmal „ostmärkisch" zu sprechen. Es ist vieles, sehr vieles auf dem Lande anders als in der Stadt. Der Bauer, Jäger, Postbote, der den ganzen Tag in Wind und Wetter, in Sonne und Regen „frische Luft" genießt, zieht die Stubenluft vor. Auch das Verhältnis des Landmanns zur Kleidung ist anders als das des Städters. Der Städter baut seinen Kohl gern mit nacktem Oberkörper; auf dem richtigen Lande wird auch in der heißesten Erntezeit fetten ein solcher halber Adam zu sehen fein. Andere wesentliche Unterschiede können nur an gedeutet werden: auf dem Lande heiratet die Frau noch immer überwiegend auf den Hof, in der Stadt setzt sich unmerklich, aber tatsächlich die Gewohnheit durch, daß der junge Mann in die Familie seiner Frau hineinheiratet. Man sieht: wie weitläufig, verschiedenartig und bedeutsam die Unterschiede sind! Und wie natürlich sie aus den jeweiligen Gegebenheiten herauskommen! Und das ist der entscheidende Punkt. Die Verhältnisse sind so — und nicht anders — als Tatsachen. Sie stehen als Tatsachen nebeneinander. Sie sind ebensowenig miteinander vergleichbar wie Aepfel und Pflaumen. Darum ist es der vollen Wortbedeutung nach unsinnig, wenn der Städter über den Landmann oder der Landmann über den Städter die Nase rümpft und abfällig urteilt.
Anders herum wird ein Schuh daraus. Der Eiserne Kanzler hat sehr genau und gut gewußt, warum er die Antwort des „ruhigen, ordentlichen, ehrlichen Menschen", daß man in der Großstadt „im Freien sitzen und Bier trinken kann", nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern ganz im Gegenteil im Reichstag „zum Verständnis unserer inneren staatlichen Verhältnisse" mitgeteilt hat. Eine große Mode kann sich nur breitmachen, wo die Menschen aus dem dunklen Drang unflarer Gefühle handeln, die Mode als Ersatz eines wirklichen Urteils nehmen und die wahre Freiheit der Wahl gar nicht kennen. Dr. Ho.
Eden als Optimist.
Stockholm, 15. Aug. (Europapreß.) Man sollte es nicht glauben, aber es ist so: Kriegsminister Eden ist optimistisch. „Wir greifen den Feind auf seinem eigenen Boden an", behauptete er kühn in einer Rundfunkansprache. Den mutigen Rückzug aus Flandern dürfte er damit nicht gemeint haben, eher schon die nächtlichen Offensiven britischer Luftpiraten. Die Deutschen hofften, so fuhr Eden fort, ihre Unterlegenheit zur See durch die Herrschaft in der Luft überwinden zu können. Aber der Sieg werde doch wohl dem zufallen, der eine überlegene Seemacht, gemeinsam mit einer Luftmacht besitze, „welche schnell wächst". In den letzten Tagen wurden weit über 300 englische Flugzeuge abgeschossen. Dies nur zur Illustrierung dessen, was Eden „schnell wachsen" nennt.
Dann zeichnete Eden — das ist schon seit langem eine feiner Spezialitäten — den künftigen Frieden, nach Englands Sieg natürlich. Irgendwelche halben Maßnahmen würden nicht genügen, meinte er, ohne daran zu denken, daß iym oder seinem Nachfolger dieser Satz vielleicht bald unter sehr veränderten Umständen entgegengehalten werden könnte. Nicht widersprechen kann man ihm allerdings, wenn er feststellt: „Wir stehen allein bei der Er- kämpfung des Friedens." Dann matte Eden ein Bild rostg wie immer von den englischen Mann- schafts- und Materialreserven. Die Heimwehr, die gewehrlose, schätzte er auf 1,5 Millionen Mann. -Die englische Flotte beherrsche das Meer, was sie freilich nicht hinderte, 5 Millionen BRT. in den Abgrund finken zu lassen und — das muß man wörtlich lesen: „Unsere Flugwaffe hat sich der feindlichen mehr als ebenbürtig, sowohl im Angriff wie in der Verteidigung, erwiesen." Die nun folgende Prophezeiung Edens darf ernster genommen werden: „Nun wird vielleicht sehr balo die Reihe an die Armee in unserer Heimat kommen." Ob nicht vielleicht auch an Herrn Eden? „Wir haben unsere eigene Meinung über unser Vermögen, dem Feind ftandzuhatten", meinte er abschließend. — Wir auch. Schließlich liegen ja Beweise dafür aus Norwegen und Flandern vor.
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Als Anthony Eden, derzeit Englands Kriegs- minifter, am 14. August feinen angekündigten Rundfun kvortrag über die gegenwärtige Kriegslage begann, mag er sich vorgenommen haben, feiner natürlichen Eitelkeit die durch die Zeitumstände gebotenen Zügel anzulegen. Jedenfalls lassen verschiedene Passagen seiner Rede erkennen, daß nach so viel falscher Prophetie, wie sie England in letzter Zeit produziert hat, nun auch für englische Minister die Vorsicht als der bessere Teil der Tapferkeit erkannt wird. So sprach Eden von der „Luftherrschaft, die wir erobern werden" und setzte dadurch dem Siegesgeschrei der britischen Presse einen leichten Dämpfer auf. So führte er auch die Prahlerei Churchills, daß aus Dünkirchen 350 000 Mann glorreich zurückgezogen worden feien, auf das richtige Maß zurück, indem er die Ziffer 200 000 nannte. Danach wären also bei jener Gelegenheit 150 000 Tommies verlorengegangen. Aber Eden wäre nicht die geradezu klassische Verkörperung der eitlen Mittelmäßigkeit englischer Politiker, wenn er nicht auch die Gelegenheit benutzt hätte, kräftig ins Horn zu stoßen und mit schönen Fiktionen die graue und araufame Wirklichkeit zu verdecken. Daß Englands bewaffnete Heeresmacht damals in Dünkirchen ihre aefamte Ausrüstung verloren hat, was macht das schon? „Diese Schwierigkeiten sind jetzt völlig überwunden", sagt Herr Eden und ist entzückt davon, daß auch die neuen Rekruten „nach vier bis fünf Wochen bereits den Eindruck kriegserfahrener Veteranen machen". Da er gerade ins Psalmodieren gekommen ist, rühmt er anschließend die Home Guard, die englische Heimatwehr, und ihren „wundervollen Geist, der eine Inspiration für die ganze Armee sein könne". Was unter diesem wundervollen Geist zu verstehen ist, wissen wir aus zahllosen Berichten der englischen Presse, in denen vom Gurgelabschneiden, vom Erdrosseln, vom Dolchstoß in den Rücken, vom Brunnenvergiften, vom Skalpieren und von allen
sonstigen Mitteln eines mörderischen Heckenschützenkrieges soviel die Rede war. Eden empfand wohl selbst die Ironie seiner Worte, denn er fügte gleich hinzu, gleichsam um Entschuldigung bittend: „Wir prahlen nicht, aber fühlen uns vollkommen zuversichtlich." Noch besser allerdings wäre es gewesen, der Herr Kriegsminister hätte ganz geschwiegen. Er wäre dann zwar kein Philosoph geblieben, hätte sich dann aber eine neue Bescheinigung seiner Geistesarmut erspart. Ev.
Spannungen in Kanada.
Genf, 15. August. (Europapreß.) Heber die Beziehungen zwischen Kanada und Frankreich und die rechtswidrige Behandlung der französischen Kanadier läßt sich der „Pettt Dauphinois" aus Ottawa berichten: „Der kanadische Premierminister hat im Parlament erklärt, daß Kanada die diplomattschen Beziehungen mit Frankreich nicht ab brechen werde. Die inter
nationalen Ereignisse haben zwischen den englischen und ftanzösischen Kanadiern zu gewissen Meinungsverschiedenheiten geführt. Die kürzlich erfolgte Verhaftung des Oberbürgermeisters von Montreal ist dafür ein Beweis. Dieser, ein französischer Kanadier, hatte Journalisten erklärt, er bett achte die Zählungsmaßnahmen, die eine allgemeine Dienstpflicht vorbereiten, als illegal unb fordere seine Verwaltungen zum Widerstand auf."
Die französischen Kanadier halten nicht mit Klagen gegen die englisch-kanadische Presse zurück, die Frankreich krittsiert. Man beschwert sich auch über bestimmte Verwaltungsmaßnahmen gegen französische Kanadier. Diese können z. B. in der Armee praktisch nur niedrige Dienstgrade bekleiden; sie begegnen weiter vielen Unfreundlichkeiten. Ferner nimmt die Blockade den französischen Kanadiern jede Möglichkeit des Postverkehrs mit Frankreich. So sind die französischen Kanadier durch verschiedene Maßnahmen aufs schwerste verletzt.
Im Vorfeld von London.
Von Kriegsberichter Köhler.
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Unser Bild zeigt einen Bombenabwurf auf militärische Anlagen in England. (PK.-Horster-Scherl-Bilderdienst-M.)
DNB. 15.August. (PK.) lieber dem Flug- platz dämmert der Morgen. Aus den Auspuffrohren schlagen die blauen Flammen und stehen wie Irrlichter über den Maschinen, die hier starten. Dunkel liegt Frankreich unter uns. In den Senken hängen noch die Nebelfetzen. Wie es heller wird, breitet sich die Wolkendecke wie ein unübersehbares Schneefeld unter uns aus, und über diese weite Ebene, in die der Wind seine Furchen gezogen hat, huschen wie Schatten die zu uns stoßenden Maschinen unseres Geschwaders. Reihen Zerstörer fliegen vorbei.
Mit Kurs Nordwest überquert ein donnernder, mächtiger Verband den Kanal. Jemand flucht über die schlechte Sicht. Die' Wolkendecke ist noch dichter geworden. Einmal sehen wir durch eine Lücke eine der charakteristischen englischen Straßen mit den ausgeprägten Kreuzungen, eine Siedlung, abgezirkelt Haus an Haus und Garten an Garten.
Inzwischen haben die britischen Jäger begonnen, ihre Kreise um uns zu ziehen. Immer neue greifen an. Der Funker, Oberfeldwebel G., schießt am HeckMG., was das Rohr hergibt, deutlich erkenne ich, wie links vor uns ein Jäger steil zur Erde stößt. — Ein greller roter Schein, gespenstisch in der diesigen Lust, zeigt seinen Aufschlag an. Flakwolken umtanzen uns, in einigem Abstand ziehen wir über Sperr bollone. Wir sind im Vorfeld Londons. Der Feind weiß, um was es geht. In leuchtenden MG.^Garben und in braunen Sprengwolken der Flak, mit grellen, kleinen Stichflammen darin, vollzieht sich ein Feuerwerk von rasender Gewalt.
Auf dem Flugplatz X., von dem aus nun wieder neue Jäger sich erheben, sind Hallen und Schuppen
zu erkennen. Wir sind tief heruntergestoßen. Wild schießt nun auch die leichte Flak. „Bomben a b = werfen!" dröhnt es durch das Mikrophon. Der Beobachter, der bisher die beiden vorderen MG. bediente, kauert nun unbeweglich über der Zielvorrichtung. Ein Ruck, und Bombe auf Bombe trudelt, erst langsam und dann immer schneller und schneller in die Tiefe. Die ersten auf den freien Platz, die nächsten mit Blitz und Rauch zwischen und in die Schuppen. Dann heller Feuerschein aus den Hallen. Die Einschläge liegen ausgezeichnet.
„Drei Bomben abwerfen!" ruft jemand, aber ich komme nicht mehr dazu, die Luke öffnet sich nicht mehr. Ein MG.- Schuß fährt in die Kanzel, kleine Splitter spritzen umher. Feldwebel R. knickt zusammen, ein Schuß in den Oberschenkel. Blut sickert durch die Hose. Wir helfen ihm beim Abbinden. Immer wieder versucht er sich an den Gurten hochzuziehen, um zu seinem Beobachtersitz zurückkommen. Der Funker nimmt feinen Platz ein.
Der Flugzeugführer zieht die Maschine über die Wolken hoch. Wir kehren um. Mit zerschossenem Kompaß, immer der Sonne nach und den tapferen Verwundeten zwischen uns, tasten wir uns zurück. Nachdem Leutnant Sch. die Maschine, deren linker Reifen zerschossen ist, fest und sicher auf das Rollfeld aufgesetzt hat und der Verwundete in der Obhut der Sanitätssoldaten ist — „eine Verletzung ohne bleibende Gefahr", sagt der Arzt —, stellen wir in der Kanzel, im Rumpf, Fahrwerk und im linken Flügel insgesamt einige Dutzend Treffer fest. Die brave Do 17 hat durchgehalten, und wir haben unsere Aufgabe erfüllt: Beim zweiten Einsatz mit die.ersten am Feind.
Amerikanische Prophezeiungen.
Die von uns gestern veröffentlichten Erklärungen des amerikanischen Marinern i n i st e r s genießen wir mit Vorsicht. Er hat den Zusammenbruch Englands innerhalb von 60 Tagen als möglich bezeichnet und beklagt, daß Amerika nicht die volle Wahrheit über den Verlauf des Kampfes um England erfahre. Knox wurde am 21. Juni von dem Präsidenten Franklin Roosevelt zum Marineminister ernannt, während Stimson an demselben Tag zum Kriegsminister bestellt wurde. Knox und Stimson gehörten ursprünglich der oppo- sittonellen Republikanischen Partei an und wurden in das Kabinett berufen, um den Anschein einer Koalitionsregierung zu erwecken, die sich auf das ganze Land stützen kann. Der republikanische Par» teivorsitzende erklärte aber sofort, daß die Wünsche von Knox und Stimson nach einer amerikanischen Einmischung in die europäischen Angelegenheiten so gut bekannt sei, daß ihre Ernennung für sich selbst sprächen und beide künftig nur als Mitglieder des Kabinetts Roosevelts sprechen und handeln könn-> ten, nicht als Sprecher der Republikanischen Partei. Wir übergehen in diesem Zusammenhang auch die Abhängigkeiten von Knox von dem Neuyorker Börsenkapital, die aus Anlaß seiner (Ernennung durchsickerten, wobei auch von der Beteiligung des amerikanischen Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. an seiner in Chikago erscheinenden Zeitung die Rede war. Hier interessiert etwas ganz anderes: Warum hat Knox ein so pessimistisches Urteil über England gefällt?
Wir erinnern an die Darstellung, die Adolf Hitler in seinem „Mein Kampf" von der englischen Pro- paganba während des Weltkrieges gegeben hat. Dort sagt er, daß die englische Regierung oft die Situation schlimmer gezeichnet habe als sie tatsächlich war, um die letzten Reserven aus dem Volke herauszuholen und seinen Widerstands- millen aufs Höchste zu steigern. Nun, heute ist die englische Regierung gründlich von diesem Rezept abgekommen. Duff Cooper ist der Minister für die Brillen des rosaroten Optimismus. Der Wandel erklärt sich leicht: Anders als im Weltkrieg fühlt sich die englische Regierung nicht mehr im Port ihrer sicheren Jnsellage. Sie hat keine Verbündeten und England ist dem deutschen Zugriff unmittelbar aus* gesetzt. Also gebraucht sie Lügen als Korsettstangen, um die leicht zur Hysterie neigenden Engländer in guter Haltung zu bewahren. -
Anders ist es mit Knox. Seine Mechode ist noch die des Englands des Weltkrieges. Er versucht den Mut der Amerikaner hochzubringen, indem er die Gefahr als unmittelbar und drohend schildert. Wir nehmen also die amerikanischen Erklärungen nicht nach ihrem „Gesichts-Wert", aber wir unterschätzen sie auch nicht. Die Englandfreunds in den Vereinigten Staaten, die jetzt in allernächsten ' Terminen das Ende des britischen Weltreichs ankündigen, haben scho.n im Genick die echte Angst sitzen, auch wenn sie selbst noch pfiffig zu rechnen glauben. Im Unterbewußtsein wissen sie sehr gut, daß zwar nicht die Vereinigten Staaten als solche, aber ihre eigenen, persönlichen Stellungen Hopps gehen, wenn ihre Politik der England- Hörigkeit ad absurdum geführt wird. Und diese Angst schärft ihren Blick. So gesehen, haben ihre wilden Gestikulationen sogar den Reiz untteiwil- liger Komik und stellen ein (Element der Verwirrung dar, weil Churchill und Genossen mit hörbarem Herzklopfen jede amerikanische Meinungsäußerung abhören. Dr. Ho.
Oie Bereinigten Staaten und China.
Rom, 15. Aug. (Europapreß.) Aus Tokio wird dem „Messaggero" gemeldet, der Kommandant der nordamerikanischen Flotte im Fernen Osten, Admiral Hart, werde am Mittwoch mit einer Unterseeboots- Flottille in Schanghai eintreffen. Man nehme an, daß der Zweck des Besuchs die Unterstützung des Vorschlags des Kommandanten der 08A.-Marine- schützen, Oberst Dewitt Park, sei, eine Konferenz der Kommandanten der fremden Land- und Seestteit- träfte einzuber'ufen zur Ratifizierung des nordameri- konischen Vorschlags, das von den englischen Truppen geräumte Gebiet in China durch die nordamerikanischen Marinetruppen besetzen zu lassen. Gegen diesen Vorschlag erhebe Japan Einspruch.
Das Blatt der japanischen Wehrmacht, ,-Shimbun Pao", übt heftige Kritik an der Haltung der Vereinigten Staaten. Das Blatt erklärt, falls die Vereinigten Staaten beabsichtigten, das Erbe der Engländer in den von den dvitischen Truppen
Der Führer überreichte die Marschallstäbe.
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Der Führer und Oberste Befehlshaber überreichte — wie schon gemeldet — in feinem Arbeitszimmer in der Neuen Reichskanzlei dem Reichs- marschall sowie den von ihm im Reichstag am 19. Juli beförderten Generalfeldmarschällen die Marschallstäbe als Insignien ihres Ranges Auf unserem Bilde sieht man nach der Überreichung (von links) den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarfchall Keitel — den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe A, Generalfeldmarfchall von R u n d st e d t — den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarfchall von Bock — den Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring — den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht — den Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarfchall von Brauchitfch — den Oberbefehlshaber der Heeresgruppe C, Generalfeldmarfchall Ritter von ßeeb — den Oberbefehlshaber der 12.Armee, Generalfeldmarfchall List — den Oberbefehlshaber der 4.Armee, Generalfeld- marschall von Kluge — den Oberbefehlshaber der 1. Armee, Generalfeldmarfchall von Witzleben, sowie den Oberbefehlshaber der 6. Anne«, Generalfeldmarfchall von Reichenau. — (Preffe-Hofstnann-DE)


