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Blutspenden für Kinderlähmung.

Alljährlich sucht die Kinderlähmung vornehmlich im Spätsommer ihre Opfer unter der Jugend Deutschlands. Zwar gesundet der weitaus größte Teil der Erkrankten, doch fordert diese Krankheit jährlich auch eine Anzahl von Todesopfern. Eine weitere nicht unbedeutende Anzahl von Volksge­nossen, die von dieser Krankheit betroffen werden, erleiden gesundheitliche Einbuße durch Lähmung einzelner Körperteile.

Wer diese Krankheit über st and en hat, trägt S ch u tz st o f f e gegen sie in seinem Blut. Diese Schutzstoffe des Blutes werden zum Schutz von Neuerkrankten gegen die gefürchteten Läh­mungen verwendet. Der von der Kinderlähmung Genesene kann Blutspenden wiederholt in Ab­ständen von einigen Wochen abgeben, ohne selbst die geringste gesundheitliche Einbuße zu er­fahren. Im ganzen Reich wird diese gegenseitige Hilfe, zu der jeder Deutsche seinem kranken Volks­genossen gegenüber verpflichtet ist, unter örtlicher Leitung der Gesundheitsämter durchge­führt; das gesammelte Blut wird dabei zur Ver­hütung der Uebertragung anderer Krankheiten vor Abgabe an die Kranken in geeigneten Laborato­rien untersucht und aufbereitet.

Kinder und Erwachsene, die die Kinderlähmung in den letzten sechs Jahren überstanden haben, werden zu Blutspenden gegen eine An­erkennungsgebühr von 10 RM. für je 100 Kubik­zentimeter Blut wie in den Vorjahren a u f ge­fordert werden. Der Bedarf ist allgemein groß, zumal wenn die für den Hoch- und Spätsommer zu erwartende Häufung der Erkrankungen den vor­jährigen Umfang erreichen oder übersteigen sollte. Vielen Kranken ist schon in den letzten Jahren durch Genesene geholfen worden; mögen diese auch jetzt wieder bereitwillig dazu beitragen, daß durch ihr Blut den neuerdings Erkrankenden ge­holfen wird!

Appell der ehemaligen 416er.

Die Kameradschaft ehemaliger 116er hielt am Samstag chven Monatsappel ab. Durch Vermitt­lung des Kameraden Müller wurden der Kame­radschaft verschiedene Ausrüstungsstücke, Uniform­teile und Degen eines Offiziers der allen 116er durch Frl. Schreiber (Asterwey) übermittelt, für die Kameradschaftsführer Hans B i l l der Spenderin aufrichtigen Dank sagte. Diese Stücke werden zur Ergänzung der bereits vorhandenen Erinnerungen an die alten 116er aufbewahrt. Kameradschaftsführer Bill übermittelte Grüße von Oberst H e r r l e i n. So viel jetzt bekannt ist, haben außer Oberst Herr- lein auch Oberstleutnant Wiese, Major von D e b s ch i tz , Leutnant Becker, Oberleutnant E b e r l e i n, Oberleutnant E a g e l i n g und Leut­nant G a t h das E. K. I bzw. oie Spange dazu er­halten. Leutnant W o w e r i e s wurde Kompanie­führer. Don dem Schriftführer der Kameradschaft, Feldwebel Biedenkapp, dem Hauptfeldwebel Fritz Dunkel, von dem im Osten tätigen Kame­raden L. Meurer, dem auswärtigen Mitglied Zahnarzt Dr. Martiny (Stuttgart) sowie von dem alten 116er Willi Spoerhase, der an histo­rischer Stelle in Frankreich mit Leutnant Sack- m a n n.zusammengettoffen war, ferner von Major Petri und Kamerad Waller Blum waren Feld­postgrüße eingegangen.

Aus der Besprechung mit dem Kreiskriegerführer berichtete Kamerad Bill über das gute Ergebnis der Fechtsammlungen. Die 116er stehen hinter den Artilleristen an 2. Stelle, so daß dem Fechtwart Kamerad Müller eine Anerkennung ausgespro­chen wurde. Der Kameradschaft ist jetzt auch die Urkunde für die Metallspende zugegangen. Der Kreiskriegerführer hat den Kassenwart und stellver­tretenden Schriftführer der Kameradschaft, Kamerad Georg K o re ll zum stellvertretenden Kreisfechtwart für die Dauer der Erkrankung des Kameraden Zimmermann bestimmt.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die neuen Kreisbefehle verlesen. Das Schießen wird eifrig fortgesetzt; auch am letzten Sonntag war wieder guter Besuch zu verzeichnen.

Mitdem BHC. ins Schwalbenbachtal.

Die Juliwanderung des VHE. Gießen führte in das Gebiet des südwestlich des Biebertals sich 'hin­ziehenden Himbergs. Es hatte sich eine Schar von rund 40 Teilnehmern eingefunden, die wohlgemut die Fahrt mit der Kleinbahn nach Rodheim, dem Ausgangspunkt der Wanderung, antrat. In steilem Pfad ging es aufwärts zum Wald. Leider war der sonst so wundervolle Ausblick von der Höhe über das Biebertal nach den Burgen und dem Dünsberg nicht möglich. Waldeinwärts ging es nun an dem von der Sage umwobenen Frauenkreuz, später an den aus dem Siebenjährigen Krieg stammenden Schwe­denschanzen vorbei über die höchste Erhebung des Berges, den Königsstuhl (eine ehemalige Thing­stätte), hinab in das liebliche Schwalbenbachtal. Ein schmaler Pfad wies do* hier hinauf zur Dicken Eiche, wo angesichts des altehrwürdigen Naturdenk­mals eine kurze Rast stattfanü. Eine breite Wald- sttaße leitete wieder hinab zur Landstraße, von der ein Feldweg abzweigte, der zum Hauptziel des Tages, der überaus reizvoll im Tale gelegenen Schwalbenmühle führte, wo eine längere Ruhepause eingelegt wurde. Unter kundiger Leitung führte der weitere Weg bergauf und bergab, auf Kreuz- und Querwegen, bald auf moosbedeckten. Waldschneisen, dann über schmale, mit zahllosen Farnkräutern um­säumte Gräben. Kurz vor Kinzenbach endigte der Wald, an dessen Austritt sich eine prächtige Aus­sicht über Gießen nach den Lahnbergen, dem Vo­gelsberg und Taunus bot. Bald war Kinzenbach er­reicht. Nach einer Schlußraft wurde der Heimweg über Heuchelheim angetreten.

Gießen-Klein-Linden.

Im Saal der WirtschaftZur Burg" fand am Samstagabend ein Schulungsabend der Partei statt. Kreispropagandaleiter Pg. Rahner (Gießen) sprach über den Schicksalskampf des deutschen Volkes und über die Aufgaben eines Politischen Leiters. Er führte u. a. aus, wie der Polittsche Leiter in der Arbeit für unser Volk allen Volksgenossen unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit mit dem besten Beispiel vorangehen müsse. Der Redner schilderte ferner Verhältnisse aus dem wiedergewonnenen Ge­biet im deutschen Osten und sprach über die Leiden, die unsere Volksdeutschen Brüder unter der ehe­maligen polnischen Herrschaft zu erdulden hatten. Der Kreispropagandaleiter forderte zu stärkstem Ein- satz für Führer und Volk auf, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Ortsgruppenleiter Rudolf Jung schloß mit Dankesworten an den Redner und dem Gelöbnis der Treue zu Führer und Volk die Versammlung.

*

Der Eisenbahnbedienstete Wilhelm Runge, Frankfurter Straße 63, konnte dieser Tage auf eine 40jährige Tätigkeit im Dienste der Reichsbahn zu- rückblicken. Im Rahmen eines Betriebsappells wurde

ihm das vom Führer verliehene goldene Treudienst­ehrenzeichen überreicht und ihm die Anerkennung der Reichsbahndirektion für seine Treue ausge- prochen.

Gießener Wochenmarklpreise.

* G i e ß e n, 16. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, Kartoffeln, alte, kg 5 Rpf., 5 kg 48 Rpf., 50 kg 4,15 RM., neue, % kg 10 Rpf., 50 kg 10 RM., Wirsing, kg 15 Rpf., Weißkraut 15, gelbe Rüben 20 bis 25, rote Rüben 15, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün, 35 bis 45, gelb, 40, Mischgemüse 15, Tomaten 50 bis 60, Zwiebeln, das Bund 12 bis 15, Rhabarber, 14 kg 10 bis 12, Pilze 45 bis 50, Falläpfel 10, Him­beeren 40 bis 50, Kirschen 50, Heidelbeeren 43, Stachelbeeren 20 bis 28, Johannisbeeren 20 bis 30, Erdbeeren 50, Blumenkohl, das Stück 20 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken 30 bis 60, Einmacb- gurken 5 bis 6, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 12, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 10 bis 12 Rpf.

* * Hör ft-Wessel-Wall in neuer Ge­stalt. Seit einigen Tagen ist der Horst-Wessel-

Wall dem Verkehr wieder übergeben. Allerdings mit einer Einschränkung: für Pferdefuhrwerke ist die Straße noch gesperrt, denn es ist zu befürchten, daß die weiche Teerasphaltauflage der Straße durch die Pferdehufe allzusehr in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Die Sttaße bietet sich nun in schöner Klarheit dar. Die Vorgärten sind gefallen und haben einem breiten Bürgersteig Platz gemacht. Die Fahrbahn selbst verläuft völlig eben, denn der Höhenunterschied, der bisher in dieser Straße zwi- chen dem Selterstor und der Bahnhofstraße be= tand, ist ausgeglichen worden. Nachdem anscheinend gegenwärtig der zweite Parkplatz, zu dem die Zu- ahrten schon berücksichtigt sind, noch nicht gebaut werden wird, ist die, vom Selterstor aus gesehen, rechte Straßenseite gegen die Gärten mit einem Holzgitter von klarer Linie abgeschlossen worden. Ein sehr hübscher Winkel in dieser Sttaße ist an dem breitästigen Baum entstanden, der unweit der Bahnhofstraße seine Aeste dehnt und erhalten blieb. Die Straße in ihrer Gesamtheit macht einen aus­gezeichneten Eindruck, der sich noch . weiter ver­bessern dürfte, wenn die Bäume, die auf der einen Seite angepflanzt worden sind, herangewachsen sind und mit frischem Grün das Straßenbild verschönen.

Aus Oer engeren Heimat.

Rotviehversteigerung in Gießen.

Eine Sommerversteigerung von Rotviehbullen und weiblichen Tieren fand dieser Tage in Gießen statt. Von den angemeldeten 83 Bullen kamen 74 zum Auftrieb. Die Beschickung erfolgte aus den be­nachbarten Landesbauernschasten Hessen-Nassau, Kurhessen und Westfalen. Bei der Sonderkörung, die bereits am Tage vorher durch das Köramt der Landesbauernschaft Hessen - Nassau durchgeführt wurde, konnten zwei Bullen nicht gekört werden. Es kamen demnach noch 72 Bullen zur Versteige­rung, von denen 14 der zweiten und 58 der dritten Zuchtwertklasse zugeteilt wurden. Den Spitzenbullen in der zweiten Wertklasse stellte Bürgermeister Garthe in Rodenbach (Kurhessen). Er wurde von dem Züchterverein Lahn-Dill zum höchsten Tages­preis gesteigert. Alle übrigen Bullen der zweiten Wertklasse wurden mit 7 Punkten bewertet. Mit der dritten Wertklasse kam ebenfalls ein ausge­suchtes Zuchtmaterial zur Versteigerung. Der Ver­lauf der Versteigerung, die einen starken Besuch aufzuweisen hatte, war allgemein als gut zu be­zeichnen. Von den gekörten 72 Bullen wurden ins­gesamt 52 oder rund 75 v. H. zu guten Mittelprei- sen verkauft. Der größte Teil der Bullen ging in das Lahn-Dillgebiet und in den Vogelsberg.

Landkreis Gießen.

= Mainzlar, 15. Juli. Am vergangenen Samstag hielt der hiesige Verein für Kran­kenpflege bei Gastwirt Vogel feine 10. General­versammlung ab. Einleitend wurde der im ver­gangenen Jahre verstorbenen Mitglieder gedacht. Der Vorsitzende des Vereins, Bürgrmeister Krei­ling, erstattete den Jahresbericht und dankte vor allem der Schwester Margarethe für ihre auf­opfernde Tätigkeit. Sie verpflegte insgesamt 422 Kranke und machte 5398 Krankenbesuche. 5 Mitglie­

der traten dem Verein neu bei. Rechner Wilhelm Wehn erstattete den Kassenbericht, der eine günstige Kassenlage erkennen ließ. Dem Rechner wurde für feine sorgfältige Arbeit Dank gesagt und Enttastung zuteil. Lehrer Weisel und Direktor Dipl.-Jng. S ch r o t h schieden wegen Wohnsitzwechsel aus dem Vorstand aus. An ihre Stelle wurden die Mit­glieder Ludwig Vogel 9. und Heinrich Vogel 4. in den Vorstand gewählt. Eine rege Aussprache be­schloß die Versammlung.

Kreis Büdingen.

8 Lang-Göns, 14.Juli. Am Samstag wurde hier eine Sammlung für d i e Verwunde­ten in den Gießener Lazaretten von der NS.- Frauenschaft durchaeführt. Das Ergebnis war sehr erfreulich und legt Zeugnis davon ab, welchen Anteil die hiesige Einwohnerschaft an dem leiblichen Wohl­ergehen der verwundeten Soldaten nimmt. Es wur­den abgegeben 262 Kuchen aller Art, zahl­reiche Flaschen mtt Wein und Fruchtsäften, viele Rauchwaren, Lebensmittel aus den Hausschlachtun­gen, Eier u. v. a. In drei Kraftwagen wurden die Spenden dem Roten Kreuz in Gießen überbracht.

j Schotten, 15. Juli. Die jüngste Samm­lung für das Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes erbrachte mit 1500 RM. wiederum ein aus­gezeichnetes Ergebnis. Es stellt der Opferbereitschaft unserer Bevölkerung ein gutes Zeugnis aus. Der VHE. Zweigverein unternahm gestern wieder eine schöne Wanderung über denHeidenaltar", an derdicken Eiche" bei Eichelsdorf vorbei nach Ober- Schmitten. Viele Wanderfreunde beteiligten sich. Die Beerenernte, insbesondere die Ernte der Him­beeren, hat begonnen und wirst für viele Familien einen schönen Gewinn ab.

-- Li ch, 15. Juli. Die Gefreiten Philipp Weber und Heinrich K a m b e wurden mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

S.jf.-ifport

MeGrgebniffederdereichs-KuWekken-Regatta

Erläuterung der Abkürzungen: PGG. = Paddler- Gilde Gießen, GRG. Gießener Rudergesell schäft, WKC. = Wiesecker Kanu-Club, MKC. = Marbur­ger Kanu-Club, PSK. = Paddelsport Kassel, CKC. Casseler Kanu-Club, PGH. = Paddler-Gilde Hanau, KCW. Kanu-Club Wetzlar.

HI.

Zweier-W anderfaltboot HI.-Klasse B (400 Meter), 1. Lauf: 1. Röse/Siebert (CKC.) 2:29,1 Mn.; 2. Schüler/Sondermann (MKC.) 2:35,8; 3. Mink/Nurtsch (MKC.) 2:46,9 Mn. 2. Lauf: 1. Düttner/Falken ha iner (PGG.) 2:35,1; 2. Seibert/ Schmidt (WKC.) 2:37,6; 3. Weber/Lindenstruth (WKC.) 2:41 Mn.

Zweier-W anderfaltboot HJ.-Klasse A (600 Meter). 1. Lauf: 1. Schindehütte/Roddewig (CKC.) 3:48,4; 2. Eller/Wagner (GRG.) 3:55,2; 3. Hermann/Pawlontski (MKC.). 2. Lauf: 1. Schäfer/Büttner (MKC.) 4:11,2; 2. Beilborn/ Schmidt (MKC.) 4:16,2; 3. Krapp/Ammenhäuser (MKC.) 4:21,2 Mn.

Einer-W anderfaltboot HJ.-Klasse B (400 Meter). 1. Lauf: 1. Röse (CKC.) 2:44,8; 2. Büttner (PGG.) 2:47,4; 3, Eller (GRG.) 2:48,1. 2. Lauf: 1. M. Pawlowski (MKC.) 2:37,8; 2. Falkenhainer (PGG.) 2:43,6; 3. Siebert 2:45,4 Mn. 3. Lauf: 1. König (CDC.) 2:40,5; 2. Schüler 2:53,1; 3. Sondermann (MKC.) 2:55,7 Min.

Einer-Wanderfaltboot HJ.-Klasse A (600 Meter). 1. Lauf: 1. Winter 1PSC.) 3:37,8; 2. Beilborn (MKC.) 4:47,5; 3. Roddewig (CKC.). 2. Lauf: 1. W. Hermann (MKC.) 4:12,0; 2. Mar- tinsohn (CKC.) 4:20,9; 3. Kreiling (WKC.) 4:27,4; 4. K. Becker (PGG.).

Einer-Wanderfaltboot DJ. - Klasse (300 Meter): 1. Kombächer (MKC.) 2:25,8; 2. Zim­mermann (MKC.) 2:26,4; 3. Peppler (MKC.) 2:30,8.

Frauen.

Zweier-Wanderfaltboot,Anfänger- Klasse: 1. Walter/Kling (WKC.) 4:32,4; 2.- ringer/Seibert (WKC.) 4:48,4.

Einer-Wanderfaltboot, Anfänger- und Leistun gsklass e II: 1. M. Raabe (CKC.) 4:26,0; 2. H. Romeis (PGH.) 4:33; 3. L. Kling (WKC.) 5:07,1.

Aktive.

Einer-Faltboot, Anfängerklasse: 1. F. Meier (CKC.) 6:05,6; 2. H. Weil (GRG.) 6:27,1; 3. H. W. Hantel (GRG.) 6:38,4. 1

Einer-Kajak, Anfängerklasse: Meier (CKC.) kampflos Sieger.

Einer-Kajak, Leistungsklasse II: 1. Strippel (PSK.) 5:24,4; 2. Schön (RKC.) 5:57,1.

Einer-Wanderfaltboot, Anfänger- klasse: 1. W. Bellof (WKC.) 6:33,2; 2. E. Dei­bel (WKC.) 6:43,6.

Zweier-Wanderfaltboot, Anfänger- klasse (1000 Meter): 1. Deibel/Kreiling (WKC.) 5:49,2; 2. Friederich/Brandeck (RCW.) 6:13,4.

Zweier-Wanderfaltboot, Le i stungs- klasse II: 1. Sttippel/Kittner (PSK.) 5:54,1; 2. H. Ruckes/W. Weller (WKC.) 6:04,2.

Einer-Faltboot, Leistungsklasse I: 1. Kaphingst (MKC.) 5:38,8; 2. Zundel (PGH.) 5:48,2; 3. H. Fey (CKC.) 5:50,1. /

Einer-Faltboot, Leistungsklasse I (um die Bereichsmeisterschaft): 1. Schugart (PSK.) 5,17,4; 2. Kaphingst (MKC.) 5:17,9; 3. H. Fey (CKC.) 5:25,0.

Zweier-Faltboot, Altersklasse: 1. Rödel/Haege (KCW.) 5:38,5; 2. K. Röhn/C. Weimar (MKC.) 5:58.

Zweier-Kajak, Leistungsklasse I (um die Bereichsmeisterschaft): 1. Zündel/Schütz (PGH.) 4:42,6; 2. Sttippel/Kittner (PSK.) 5:12.

W. Lützellinden im Endspiel.

TV.Vorwärts" Bockenheim 11:8 (6:5) geschlagen.

Eine hervorragende Leistung vollbrachte die Ju­gendmannschaft des Tv. Lützellinden im Vorschluß­rundenspiel um die gebietsbeste Vereinsmann­schaft. Trotz ungewohnter Platzverhältnisse und der langen Bahnfahrt gelang es, den stark favorisierten Gegner sicher zu schlagen und dadurch den Weg ins Endspiel zu bahnen.

Das Treffen beaann mit einer Ueberraschung. Bockenheim ging schon in den ersten Minuten mit 2:0 in Führung und blieb auch für die Folae leicht feldüberlegen, wenngleich Lützellinden den Abstand auch immer wieder verkürzen konnte. Kurz vor Halbzeit ttat dann eine merkliche Wendung ein. Der Rückstand wurde aufgeholt und in einem kraft­vollen Endspurt das Halbzeitergebnis sichergestellt.

Noch der Pause änderte sich an diesem Bild nichts mehr, trotzdem Bockenheim noch einmal gleichziehen konnte. Durch hervorragendes Zusammenarbeiten aller Mannschaftsteile war das gegnerische Tor dauernd in Gefahr und durch resllosen Einsatz der

wurfkräftigen Stürmer bald ein sicherer Sieg er­rungen.

Man kann der tapferen Mannschaft aus Lützel­linden zu diesem großen Erfolg nur gratulieren. Die Jungens haben wundervoll gespielt und sicher viel dazu beigetragen, das Ansehen des Bezirks Gießen weiter zu heben. Es darf erwartet werden, daß sich die Mannschaft nach den gestrigen Leistun­gen auch im Endspiel bewähren wird und daß sie auch den stärksten Gegner nicht fürchtet.

Oie Lahnpokalrunde im Handball!

Die Entscheidungsspiele konnten diesmal nicht gefördert werden. Der Mtv. Gießen hat erneut feine Mannschaft zurückgezogen, so daß im Augenblick noch vier Bewerber vorhanden sind. Katzenfurt ver­zichtet zugunsten von Dornholzhausen auf Spiel und Punkte. Im übrigen gab es folgende Ergeb­nisse r

Tv. Atzbach Tv. Heuchelheim 11:12 (8:3) Hörnsheim Holzheim (kampflos für Hörnsheim) Lang-Göns II Grüningen 8:13 (4:5) Lang-Göns Hochelheim 9:8 (4:3).

Atzbach, das vor der Pause klar in Führung lag, verlor einen guten Spieler durch Verletzung und mußte' dadurch den Gästen einen knappen Sieg überlassen. Holzheim trat aus nicht ersichtlichen Gründen in Hörnsheim nicht an.Lang-Göns, verstärkt, lieferte den ftarfen Gästen einen harten Kampf, konnte aber die Niederlage nicht umgehen. Hochelheim mußte zu dem Freundschaftsspiel gegen die 1. Mannschaft von Lang-Göns mit Ersatz antreten, war aber immer noch sehr stark. Trotz­dem gelana es den Gastgebern, einen knappen Sieg sicherzustellen.

Klein-Linden Oberkleen 9:11 (3:4).

Klein-Linden hatte am Sonntag die flinke Mann­schaft von Oberkleen zum fälligen Verbandsspiel zu Gast, die sich alle Mühe gab, die Punkte für sich zu gewinnen. Die Gäste waren den Turnern von Klein-Linden ein gleichwertiger Geaner. Klein-Lin­den ging schon eine Minute nach Anstoß in Füh­rung. Aber wenige Minuten später kam für die Gäste der Ausgleich, und bald führte Oberkleen. Doch immer gelang Klein-Linden wieder der Aus­gleich. In der letzten Viertelstunde zogen die Gäste noch einmal alle Register. Klein-Linden mußte sich schließlich, ttotz stärkstem Einsatz vor Spielschluß, mit 9:11 geschlagen bekennen.

Fußballsieg in Marburg.

Sladkmannschafl Marburg

gegen Sladtmannschafl Gießen 1:3 (1:0).

Hoffnungsvoll für die Gießener begann der Kampf. Mit dem Anstoß zogen sie vor das Tor der Marburger. Der Ball wanderte von Mann zu Mann, aber Tore wollten keine fallen. Es wurde sehr wenig geschossen. Die wenigen Bälle hielt der ausgezeichnete Torwart. Mehrere Ecken wurden er­zwungen. Die Marburger versuchten sich aus ihrer Umklammerung frei zu machen, doch nur wenige Durchbrüche gelangen, Fischer mußte einen scharfen Schuß halten. Die Stürmereihe der Marburger wurde nunmehr gefährlich. Eine Flanke von links kam herein, Fischer warf sich, jedoch rutschte ihm der Ball fort und überraschend führten die Marburger. Dieses Tor war ein Signal für die Gastgeber. Fischer mußte mehrere Male eingreifen und die Hintermannschaft hatte bange Minuten zu über­stehen.

Nach dem Wechsel stellten die Gießener um. An­ton ging auf feinen Posten als Mittelläufer, Ben­ner in den Sturm. Nun kam Schwung in die Stürmerreihe. Benner lies einem aussichtslosen Ball nach, der Torwart wehrte zwar ab, aber Benner holte sich den Ball mit hohem Sprung und köpfte zum Ausgleich ein. Eine feine Leistung! Kaum zwei Minuten später gelang es dem gleichen Spieler, eine schön hereingegebene Flanke von links zum Führungstor einzuschießen. Nach erfolglosen Gegen­angriffen der. Marburger war es wieder Benner, der ebenfalls auf Flanke von links nach 10 Mi­nuten abermals ins Schwarze traf. Die Marburger wurden munter und drängten auf Verbesserung des Ergebnisses. Die Hintermannschaft leistete aber her- vorragende Abwehrarbeit. Schlitz und Goß waren unüberwindlich. Fischer wurde etwas nervös. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gießener nach, wodurch der Gegner aufkam, aber zu Er­folgen reichte es für ihn nicht mehr.

Oer Kampf um die Bezirksmeisterschaff. Vahenborn-Skeinberg I BL. Sinn I 4:2 (2:1).

Zum Entscheidungsspiel um die Bezirksklassen­meisterschaft ständen sich am Sonntag auf dem Sportplatz in Watzenborn-Steinberg obige Mann­schaften gegenüber. Die Gastmannschaft, das wuch­tige und raumgreifende Flügelspiel pflegend, lag so­fort im Angriff und drängte 20 Minuten ununter­brochen. Bei einem Zusammenstoß wurde der rechte VerteidigerK. Schmandt leichtverletzt und mußte vor­übergehend vom Platze. Groß war die Aufregung im Lager der Teutonen, als Sinn nach 18 Minuten mit 1:0 in Führung ging. Jetzt hieß es für die Platzmannschaft 3 Tore zu schießen, um Bezirks- klassenmeister zu sein. Als K. Schmandt wieder ins Spiel eingetreten war, mußte der rechte Läufer O. Burger, der auf die Hand gefallen war, aussetzen. Mit 10 Mann wurde weitergekämpft. Ein Durch­bruch des Linksaußen Harnisch endete mit einer Regelwidrigkeit des Sinner rechten Verteidigers. Strafstoß! Fett legte sich den Ball ganz links zu­recht und sein scharfer Schuß aus spitzem Winkel brachte bas. 1:1. Bereits 10 Minuten später wurde der Mittelstürmer der Teutonen an der Straf­raumgrenze gelegt. Wieder Strafstoß und wieder eilte Fett heran. Sein Schuß saß unhaltbar. Die weiteren Angriffe beider Stürmerreihen werden von den vorzüglichen Hintermannschaften abge­wehrt.

Nach der Pause hatten die Gäste ihr Pulver verschossen. Sie spielten nun mehr defensiv. Dis durchweg körperlich kleineren Stürmer der Platz­mannschaft hatten es nicht leicht, gegen die kräf­tigen Gästeverteidiger anzurennen. Als der Ball zum Steinberger Halblinken Heil kam, der an den Mittelstürmer Wehrum weiterleitete, legte dieser den Ball wieder an Heil vor, der zum vielbejubelten 3:1 einschoß. Diese Freude dauerte jedoch nur kurze Zeit. Plötzlich tauchte der Halblinke der Sinner mit dem Ball 5 Meter vor dem Tor der Platz­mannschaft auf. L. Buß versuchte noch, das drohende Unheil abzuwenden, brachte den Gegen­spieler hierbei jedoch regelwidrig zu Fall. Elfmeter, ball! Hiergegen war Burger machtlos. Noch 15 Mi­nuten waren zu spielen. Sinn spielte offensichtlich auf Zeit, denn das Resultat hätte genügt, um ein weiteres Entscheidungsspiel auf einem neutralen Platze herbeizuführen. 7 Minuten vor Schluß fiel aber durch Heil der 4. Treffer, der denn auch die diesjährige Bezirksklassenmeisterschaft sicherte. Der

Vor diesem Spiel spielte die Jugend von Wat­zenborn-Steinberg gegen die Grünberger Jugend. Die Gäste hatten die körperlich weit kräftigere Mannschaft zur Stelle. Das Spiel endete 0:0.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

R. 5. in G. Wir empfehlen Ihnen, sich an ein hiesiges Kanalreinigungsinstitut zu wenden, durch das der Ursache des Uebelftanbes nachgegangen wer­den könnte. Es erscheint zweckmäßig, wenn Sie auch das Wasserwerk von der Sachlage unterrichten.

Schweinemarkt in Butzbach.

Butzbach, 16. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt in Butzbach wurden 393 Fer- kel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte ger­be! bis 22 RM., 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 26 RM., 8 bis 10 Wochen alte 26 bis 32 RM., ältere Tiere bis 32 RM, Marktverkauf: Flotter Handel-