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Das deutsche Filmschaffen im Kriege.
Konen. Sie wirb damit nur noch von der Rhein- prooinz und von Bayern übertroffen.
In den östlichen Reichsteilen liegen zwölf Großstädte. Hu den bisher schon vorhandenen fünf Großstädten Königsberg, Breslau, Hindenburg, Gleiwitz und Beuthen find sieben Großstädte hinzu- gekommen, nämlich Danzig mit rund 256 000 Einwohnern, Bromberg mit 133 000, Litzmannstadt mit 748000, Posen mit 299 000, Königshütte mit 130000, Kattowitz mit 127 000 und So snowitz mit 126 000 Einwohnern.
Aach Entlastung aus der Wehrmacht.
Der Reichsminister des Innern und der Reichs- finan^minister haben die Bestimmungen für den Einsatz-Familienunterhalt neu geordnet. Dor allem wird der Uebergang in das Zivilleben nach der Enttassung aus der Wehrmacht auch durch eine Verbesserung des Familienunterhalts erleichtert. Durch die Einberufung zum Wehrdienst ist ein b e st e h e n d e s B e s ch ä f t i y u n g s- Verhältnis in aller Regel nicht g e l ö st worden. Das bedeutet, daß der aus dem Wehrdienst Entlassene späte st ens zwei Wochen nach seiner Entlassung dem Unternehmer gegenüber verpflichtet ist, seine Arbeit im Betrieb wieder aufzunehmen. 3n der Regel wird daher 14 Tage nach der Entlassung Familienunterhalt nicht erforderlich sein. Aber auch soweit ein Beschäftigungsverhältnis vor der Einberufung nicht bestanden hat oder inzwischen, z. B. durch Still- leguna des Betriebes, g e l ö st ist, hat der Entlassene sich so rechtzeittg um den Einsatz seiner Ar- bettskraft zu bemühen, daß er 14 Tage nach der Entlassung Arbeit aufnehmen kann. Seine Meldung beim Arbeitsamt hat er der Stelle für den Familienunterhalt nachzuweisen.
Den Angehörigen der Soldaten, die aus dem WehMenst in Ehren entlassen werden, wird, soweit sie für den Familienunterhalt in Betracht kommen, zur Sicherung des notwendigen Lebensbedarfs Familienunterhalt f o r t g e - währt. Nimmt der Soldat nach der Enttassung eine nichtselbständige Beschäftigung auf oder ist er zunächst arbeitslos, so wird Familienunterhalt in jedem Falle für zwei Wochen seit dem Enttas- sungstage, darüber hinaus bis zum Tage der ersten Lohn- oder Gehaltszahlung, längstens jedoch für einen Monat, fortgewährt. Ist der Entlassene nach ei nm Monat noch unverschuldet arbeitslos, so kann Familienunterhalt bis zur Beendigung dieser Arbeitslosigkeit, längstens jedoch einen weiteren Monat, fortgesetzt werden.
Äst der Soldat Unternehmer eines Gewerbebetriebes oder Betriebes der Land- und Forstwirtschaft oder übt er einen freien Beruf aus, so wird Wirtschaftsbeihilfe zur Fortsetzung des Betriebes oder freien Berufs oder allgemeiner Familienunterhalt im Rahmen' der gleichen Fristen gewährt. Die Wehrmacht gewährt dem entlassenen Soldaten 14 Tage die Wehrmachtgebuhrnisse weiter. Während dieser 14 Tage bekommt der entlassene Soldat infolgedessen für feine Person keinen Familienunterhalt. Leistungen des Familienunterhalts, die er schon während der Einberufung bekam, z. B. Mietbeihilfe oder Sicherungsbeittag für die Lebensversicherung, werden jedoch f o r t g e w ä h r t. Nach 14 Tagen bekommt auch der SoDat selbst Familienunterhall für den Uebergang. Bei Entlassung der Reichsarbeitsdienst- vflichttgen und der Gleichgestellten- gilt entsprechen- des.
In Haushalten ohne Ehefrau, z.B. wenn die Ehefrau verstorbewr ist, ist bei Bemessung des Familienunterhalts der Kinder nunmehr so zu verfahren, als ob das erste berechtigte Kind Haushaltsvorstand wäre. Dieses Kind erhält somit Familienunterhalt nach den für die Ehefrau eines-Einberufenen geltenden Vorschriften. Wenn zur Fortführung des Haushalts und zur Erziehung und Pflege der Kinder eine nicht familienunterhaltsberechtigte Person erforderlich ist, bekommt auch sie Familienunterhalt. Wirts ch a fts b eihilf e wird entweder zur Fortsetzung des Betriebes oder freien Berufs oder zur Erhaltung des Betriebs oder freien Berufs gewährt. Voraussetzung ist, daß die Echal- tung der wirtschaftlichen Lage der Einberufenen gefährdet ist. Außerdem ist die Pauschwirtschaftsbei- hilfe für einberufene, Bauery und Landwirte, in deren Betrieb eine dauernde Ersatzkraft nicht eingestellt wird, zu erwähnen.
Kriegsbeschädigte erlernen Landwirtschaft.
Die ärztliche Kunst zielt gerade bei Verwundeten, die zur Aufgabe ihres Berufes gezwungen werden formten, darauf ab, sie trotzdem aller zunächst vorhandenen Schwierigkeiten b e r u f s f a h i g zu er- halten. Den Erfolgen der Heilung entspreche no hat das OKW. im Einvernehmen mit dem Reichsernah- rungsminister angeordnet, daß diejenigen Soldaten, die wegen ihrer Krieasdienstbeschädigung zur Entlassung kommen und früher einen Berus in der Landwirtschaft ausübten, zusammengefaßt werden. Es hat sich gezeigt, daß sie nicht alle auf die Weiterführuna ihrer einstigen Lebensaufgabe verzichten müssen. Ferner hat sich herausgestellt, daß ein notwendig werdender Berufswechsel leichter innerhalb der vielen' Aufgaben der L a n d a r b e i t f e l b st durchzuführen ist. Auch der Landwirtschaft ist damit gedient, denn sie braucht nicht auf wertvolle Arbettskräfte zu verzichten, die mit den Eigenarten der Landarbeit bereits gründlich vertraut find. Die ersten Kurse für solche Verwundeten wurden von der Staatlichen Dersuchs-- imb Forschungsanstalt für bäuerliche Werkarbettin Pommritz durchgeführt. Wieder praktisch tätige Kriegsbeschädigte aus dem We l t k r i e ge finö als Lehrkräfte gewonnen worden. Auch für Kriegsversehrte aus anderen Tätigkeitsgebieten, soweit sie genötigt sind, chren einsttgen Beruf aufzu- geben, bieten sich Möglichkeiten. Die Vielseitigkeit der landwirtschaftlichen Berufe hilft außerordenÄch dabei, die Grundlagen für eine neue, in jeder Hinsicht lohnende und befriedigende Tätigkett zu sichern. In manchen Fällen bedarf es nur einer furzen Ausbildung, durch Einschulungskurse des Reichskuratoriums für Technik in der Landwirtschaft, die mit den Aufgaben eines Schlepperführers verttaut machen.
Kriegsverdienstkreuz für Verdienste um die Rüstung.
Auf der Plaffenburg bei Kulmbach fand eine Arbeitstagung statt, zu der Reichsminister Dr Todt außer den Herren seines Ministeriums der Rüstungsinspektionen der Wehrmacht und den aus maßgebenden Führern der Rüstungsindustrie von ihm gebildeten R ü st u n g s b e i r a t geladen hatte. In der Feierstunde verteilte Reichs-
Ueber das deutsche Filmschaffen im Kriege sprach vor der Presse der Leiter der Abteilung Film im Reichsministerium für Dolksaufklärung und Propaganda, Dr. H i p p l e r. Bedingt durch die Zeit ordernde Planung, Vorarbeit und Herstellung habe der Film den Anforderungen im Kriege nicht s o schnell und leicht zu enffprechen vermocht, wie etwa Rundfunk und Presse. Am ehesten sei dies noch dem Nachrichtenteil des Filmes, der Wochenschau, möglich geworben. Für die Leistung der Kameramänner in vorderster Front, Inhalt und Gestalt dieser Wochenschauen, zeuge nicht nur das ungeheure Interesse der deuffchen Oeffenttichkeit — die Besucherzahl im Juni des Kriegsjahres 1940 beispielsweise ist um 90 v. H. höher als im Vorjahr —, sondern die Tatsache, daß unsere Frontwochenschauen mit zwei» bis dreifacher Länge und erheblich kürzerer Laufdauer in fünfzehn verschiedenen Sprachen allwöchentlich in über 1000 Kopien ins Ausland gehen. Die deutschen Wochenschauen stehen heute in allen konttnentaleuropäi- schen Ländern an erster Stelle und laufen in den meisten Ländern sogar in mehr Kopien als alle Konkurrenzwochenschauen zusammen.
Der deutsche Kulturfilm habe seine führende Stelle in der Welt erhalten. Unter der Führung der deutschen Kulturfllmzenttale werden augenblicklich 14 5 Filme bearbeitet, eine Zahl, die sich noch laufend erhöht. Sehr groß ist naturgemäß die Zahl der Kulturfilme, die sich mit unserer Wehrmacht befassen. Fast jede Waffengattung findet hier ihre Gestaltung. Die Zahl dieser Filme wird sich noch bettächtlich erhöhen, wenn in absehbarer Zeit das Riesenmaterial der Propaganda- Kompanien bearbeitet werden kann. Es ist selbstverständlich, daß der deutsche Kulturfilm auch während des Krieges seine Versuche zur Lösckng filmtechnischer Probleme, wie beispielsweise des Farbfilms, fort- etzt.
Besonders schwierig war die Umstellung natürlich auf dem Gebiet des Spielfilms, dessen Planung und Vorbereitung durchschnittlich IVz bis ein Jahr in Anspruch nimmt. Aus diesem Grunde konnten auch nicht sofort Filme greifbar fein, die im engsten Sinne des Wortes „zeitnah" gewesen wären, um so mehr als zu den allgemeinen technischen Voraussetzungen uyd Schwierigkeiten der Filmherstellung auch noch die personellen und materiellen des Krieges traten. Welch erfolgreiche Arbeit das deutsche Filmschaffen seit Beginn des Krie- ges aber geleistet hat, ergibt sich daraus, daß tue Produktionsziffern des Vorjahres übertroffen wurden. So befanden sich vom 1. September 1939 bi- 30. Juni 1940 trotz größter
Planungen und etwa fünfzig Prozent längerer Drehdauer 82 deutsche Spielfilme in den Ateliers. Während Anfang Juni 1940 123 aus dem Produktionsprogramm 1939/40 zensiert bzw. in Arbeit waren, waren es am gleichen Stichtag des Vorjahres bei ungleich besseren Bedingungen nur 117. Vom 1. 9.1939 bis zum 30. 6.1940 wurden 94 Filme zensiert, im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres dagegen nur 79.
Dabei ist besonderer Wert daraus gelegt worden, die Qualität des deutschen Films ständig zu verbessern. So ist eine beionbers große Zahl politischer und historischer Vorwürfe in Angriff genommen worden. Von diesen sind bereits oder werden in Kürze fertig der Maria-Stuart- Film Carl Frölichs mit Zarah Leander, der Albers-Film „Trenk, der Pandur", der Schillerfilm von Herbert Maisch, Veit Harlans „I u d S ü ß" , Liebeneiners „Bismarck", ein Gutenberg- Film, ein Film des amerikanischen Publizisten Thomas Paine, ein Film von Friedrich demGroßenim Siebenfährigen Kriege, ein Film um den Wiener Dolksbürgermeister Lueger, Filme überOhmKrüger, Oberst Lawrence, den Kolonialpionier Dr. Carl Peters, den irischen Freiheitskämpfer Roger C a s e m e n t, den deuffchen Erfinder Diesel, endlich ein Farbenfilm über Rubens und andere mehr. Dazu kommen eiste Reihe von staatspolitischen und volkspolitischen Filmen, die sich mit dem Kampf der Volksdeutschen in Polen, dem großen Treck der Wol- Hynien-Deuffchen, dem Opiumkrieg, dem Skandal um den Suez-Kanal usw. befassen, und endlich Unterhaltungsfilme in großer Zahl mit den besten deutschen Darstellern, die aufzuzählen zu weit führen würde.
Als ein Beispiel für die Umstellung des deutschen Filmschaffens wurde dann der von Erich Waschneck gedrehte große Ufa-Film „Die Rothschilds" gezeigt, der in Kürze seine deutsche Uraufführung erleben wird. In diesem Film wird der Aufstieg die- ser Judenfamilie in der napoleonischen Zeit und die Eroberung der englischen Finanzwelt durch die Juden gezeigt, der ja mit einem vollen Siege enden sollte, dessen Auswirkungen heute überall spürbar sind. Das in Gestaltung, Durchführung und Besetzung gleich hervorragende Filmwerk wirkt um so stärker, als es sich stteng an die geschichtlich feststehenden Tatsachen hält und auf alle Uebertreibun- gen und Verzerrungen bewußt verzichtet. Es fft ein Film, der die Gewißheit vermittelt, daß das deutsche Filmschaffen seinen Weg nach oben konsequent und unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten fort- fetzt.
Oer Flugplatz von Zersetz in deutscher Hand.
Großes Aufsehen erregte die Besetzung der in britischem Besitz befindlichen normannischen Kanalinseln, die der französischen Küste vorgelagert sind. Unser Bild zeigt deutsche Soldaten auf dem Flughafen von Jersey, der völlig unbeschädigt besetzt wurde. — (PK.-Hasert-Scherl-M.)
bestünden. Niemals habe Spanien daran gedacht, irgend einen dieser Ansprüche fallen zu lassen. Spanien werde sie vielmehr aufrechterhalten und durchsetzen.
Börsen mit guter Nase.
Nachdem die englischen Finanz gewaltigen an der Londoner Börse durch die Entwicklung der Ereignisse auf dem Kontinent einen so gewaltigen Schock erfahren haben, daß sie chre Gelder eilig in die USA. ab führten, beginnt jenseits des großen Wassers eine gewisse vorsorgliche Geschäftstätigkeit zu erblühen. Unbeschadet oller Hetze gegen die siegreichen autoritären Staaten in Europa und gewisser autarkischer Bestrebungen der USA. in wirtschaftlicher Hinsicht wittern Neuyorks Jobber doch Morgenluft und fragen nach deutschen und italienischen Werten. Sie Huden chre bisherigen demokratischen WirffchaftsPartner oufge- gegeben und rechnen mit dem neuen europäischen Mrffchaftsblock, der in diesem Kriege seine Feuer- probe so glänzend bestand. Deuffche Anleihen, die zu Beginn des ^Krieges 1939 plötzlich gesunken und an den amerikanischen Börsen nur angeboten waren, sind wieder die gefragtesten Werte. Nach Erledigung des Norwegen-Falles zugunsten Deuffchlands begannen sich bereits leichte Steigerungen durchzusetzen, gegen Mitte Mai aber, als der deuffche Ge- genschlag im Westen erfolgreich war und sich damit die Jnvasionsaussichten der Westmäcbte in das Ruhrgebiet verflüchtigten, wurden deuffche Anleihe- werte an den NordamerikaNischen Börsen so stark gekauft, daß sie den Kursverlust nicht nur aufhol- ten, sondern über den Vorkriegsstand hinaus gingen. Der Waffenstillstand mit Frankreich hat diese Kurssteigerungen noch fortgesetzt, auch italienische Werte sind nunmehr in die gesteigerte Nachfrage eingeschaltet worden. Demgegenüber müs- sen die Besitzer britischer Eisenbähnoktien und Industrie obligattonen sich bemühen, ihre Anteile so schnell wie möglich auf den Markt zu werfen, um nicht mit völligen Verlusten zu rechnen. Englische Werte werden in USA. nicht mehr gekauft.
Wahrhaftig, die amerikanischen Börsen Haven eine feine Nase. Machten sie im Weltkrieg Geschäfte mit dem Tod zugunsten der Alliierten — Transaktionen, die sich in der Folgezeit allerdings als reine Verlustgeschäfte ergaben — so wollen die Neuyorker Jobber diesmal doch die Wetten früh genug auf die richtigen Pferde setzen, um zu gegebener Zeit versorK zu sein. Man weiß nicht, was man bei dieser amerikanischen Geschäftstüchtig- feit mehr bewundern soll: den plötzlich erwachenden weltpolitischen Weitblick ober ihr skrupelloses Spiel mit den Schicksalen von Völkern, die sie nach außen hin heute noch als ihre besten Freunde bezeichnen.
Englische Brandbomben auf Straßburg
Straßbura, 15-Juli. (DNB.) In der Nacht zum Freitag griffen englische Flieger Straßburg an, wobei etwa 40 Brandbomben auf den Vorort Neudorf abgeworfen wurden. Die Bomben fielen in etwa 80 Meter Entfernung von einem Feldlazarett nieder. Bei stark bewölk-
minifter Dr. Todt an die Mitglieder des Rüstungsbeirats die ihnen für verdienstvolle und erfolgreiche Gemeinschaftsleistung im Rahmen der vom Reichsminister für Bewaffnung und Munition veranlaßten organisatorischen Zusammenarbeit der gesamten deutschen Rüstungsindustrie vom Führer verliehenen Kriegs verdienst kreuze.
Km die Präsidentschaft der KGA.
Der demokratischeParteikongreh inChikago eröffnet.
Neuyork, 15. Juli. (Europapreß.) In Chikago ist der Demokratische Parteitag zur Nennung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten eröffnet worden. Zur dieser Tagung sind über 100 000 Personen in Chikago zusammengekommen. Die erste Stichwahl soll am Donnerstag erfolgen.
Bundessenator W h e e l e r, möglicher Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, gab am Vorabend des Parteitags die Erklärung ab, das demokratische Wahlprogramm müsse dem USA.-Volk die völlige Isolierung vom europa- i s ch e n Krieg garantieren. Er forderte erneute Bestätigung der Grundsätze der Neutralität und kündigte an, er werde diese Frage vor die Versammlung bringen, falls sich der programmatische Ausschuß nicht eindeutig auf eine neutrale Außenpolitik festlege. Vor einiger Zeit hatte Wheeler, der von dem Gewerkschaftsführer Lewis unterstützt wird, bereits damit gedroht, er werde aus der Demokratischen Partei austreten, falls sie sich al-s Kriegspartei entpuppe. Es sei nicht damit getan, zu sagen, Amerika werde keine Soldaten in den europäischen Krieg schicken. Die USA. müßten klarstellen, daß sie an diesem Konflikt i n k e i n e r W e i s e t e i l n e h - men würden.
Japan schließt alle Häfen der chinesischen Küste.
Schanghai, 15.Juli. (Europapreß.) Zur Verstopfung der der Tschungking-Regierung noch verbleibenden Schlupflöcher an der chinesischen Küste hat die japanische Marine die Schließung aller bisher noch offenen Häfen an der chinesischen Küste
verfügt. Die Sperre, die die Häfen Ningpo, Wen- tschouf, Futschau und Santuao betrifft, erstreckt sich auch auf alle Schiffe fremder Nationalität. Praktisch war zuletzt nur noch Ningpo als offener Hafen anzusprechen, da die anderen durch örtliche Blockyde der japanischen Flotte bereits abgeriegelt waren. Mit der Schließung des Hafens von Ningpo wird es für die Regierung in Tschungking außerordentlich schwierig werden, irgendwelche Unterstützungen über die chinesische Küste zu erlangen. Die Küsten- schiffahrt Schanghais, von wo Schiffahrtslinien regen Verkehr nach der Tfchekiang- und Fukien- Küfte unterhielten, wird durch diese Maßnahme empfindlich gettoffen.
Spanien und Deutschland.
Madrid, 15. Juli. (Europapreß.) Als eine bedeutsame politische Stellungnahme zu den spanisch- deutschen Beziehungen werden die in der Zeitung „ABC." veröffentlichten Artikel des spanischen Journalisten Manuel Aznar, dessen gute Beziehungen zu den amtlichen Stellen bekannt sind, bezeichnet. In ihnen spricht der Verfasser seine Sympathie und Anerkennung für Deutschland als politische und geistige Macht aus und betont gleichzeitig die imperial en Ansprüche Spaniens. Aznar legt im einzelnen dar, wie wenig die plutokratischen Mächte des Westens in den entscheidenden letzten Jahren die Zivilisation Qfrtei= digten, wie sehr dagegen immer in diesen enffchei- denden Augenblicken Deutschland als Verteidiger des geistigen Erbes Europas aufträt Aznar schildert die Bemühungen der Propaganda der Westmächte, gerade in Spanien den Glauben an Deutschland zu zerstören. Immer habe man sich von jener Seite gerade derjenigen Argumente bedient, die am wenigsten stichhaltig waren. Man habe von Materialismus gesprochen, man habe Deutschland all das vorgeworfen, was man selber unternommen oder zu unternehmen versucht habe. Es genüge aber heute, sich die deutschen Soldaten anzusehen, wie sie begeistert marschieren. Um die deutschen Erfolge zu verstehen, müsse man niemals vergessen, daß diese Erfolge nicht dank der materiellen Ueberlegen- heit, sondern dank des Geistes, der die wahren Kämpfer erfüllt, erreicht werden konnten.
Bei der Besprechung der spanischen Ansprüche erklärt Aznar, die Welt wisse, worin diese
Begeistert begrüßt die Heimat die Helden von Narvik.
3n kielen lagen trafen die zahlreichen hewenmütigen Naroittämpfer
wurde. Nachdem Admiral Carls als TtirStouen Jungen brachten u.a. Flagge?Schiffsalocke, Hoheitszeichen und Rettungs-
?ing""e^ines° der^i^'h^demnütige°n Kam^^ im^hahe^n Norden gefuntenen Zerstörer mit in die Heimat zurück &ilb links). (Scherl-BUderdienst-Ä.)


