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Eichener Anzeiger

1 0. Jahrgang Nr. 114 Ei scheint täglich, außer < onntags und Feiertags l eilagen: Die Illustrierte

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vrühlscheUnioerfitatsdnttkererv. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Siehen, Schulstratze 7-9

Das Ritterkreuz aus der Hand des Führers

gezwungen. Ihr habt damit eine Leistung voll­bracht, die einzigartig ist. Ihre militärische Be­deutung wird die Zukunft erweisen. Hur durch Euere vorbildliche Zusammenarbeit, durch die ebenso entschlossene Führung wie die Tapferkeit der Soldaten, besonders aber durch den heroischen Einsatz der todes­mutigen Fallschirm -und Lufllandelrup- pen ist dieser Erfolg möglich geworden.

Ich spreche Euch im Hamen des deutschen Volkes den Dank unb meine Bewunderung aus.

(gez.) Adolf Hitler.

Der Krieg ' nähert sich Englands Küste.

Kopenhagen, 15. Mai. (Europapreß.) Nach einer Darstellung desExtroblodet" erhält Deutsch­land durch die Besetzung der holländischen Küste in Zukunft die Möglichst, noch einen ganz anderen Ge­brauch von seiner Luftwaffe zu machen als bisher. England soll getroffen werden. Der Kanal ist nur ein Wallgraben", schreibtBerlingske Aftenavis". Deutschland führe einen Blitzkrieg, der sich gegen Al­bion richte. Er solle beweisen, daß die Flotte der Luft stärker sei als die des Meeres. Er sei gegen di^, Engländer gerichtet, die seit Jahrhunderten im eige­nen Lande nichts von einem Feind gemerkt hätten. Was Deutschland unter dem großen Willen eines autoritären Staatsmannes geschmiedet habe, sei nun eingesetzt worden mit seiner ganzen Gewalt und Schlagkraft.

den Nordteil der Stadt. Auf der Zitadelle befinden sich annähernd 1000 belgische Kriegs­gefangene. In der Zivilbevölkerung int) Tote und Verwundete zu beklagen. Verluste »ei den deutschen Truppen sind durch die Beschie- ;ung nicht eingetreten. Die Bevölkerung zeigt große Erbitterung über die nutzlose Demonstration.

Brüssel keine unverteioigke Stadt

Eine Warnung

des Oberkommandos der Wehrmacht.

Berlin, 15. Tttai. (DHB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die belgische Regierung hat am 10.2Uai durch ihren Außenminister in Brüssel und ebenfalls durch Vermittlung ihrer Schuhmacht, der vereinigten Staaten, in Berlin erklärt, daß Brüssel eine offene Stadl sei, Truppen sich nicht in Brüssel befänden und auch nicht durch die Stadt durchgehen würden.

Diese Erklärung der belgischen Regierung ent­spricht nicht den Tatsachen. Die deutsche Luftaufklärung hat in den letzten Tagen einwandfrei den Durchmarsch militärischer Kolon- nen aller Art durch Brüssel, sowie militä­rische Transporte durch diesen Eisen­bahnknotenpunkt festgestellt. Das deutsche Oberkommando der Wehrmacht kann daher Brüssel nicht mehr als unverteidigte Stadt an­erkennen. Falls die belgische Regierung es mit der Schonung der Stadl Brüssel vor den Schrecken des Krieges wirklich ernst meint, müssen augenblicklich alle mililärischen Transporte und Warschbewegungen durch die Stadt eingestellt werden und die Be­festigungsarbeiten unterbleiben.

Die Angriffe der deutschen Luftwaffe richten sich, entsprechend der Erklärung der Reichsregierung, ausschließlich auf militärische Ziele. Sollten von jetzt an noch militärische Ziele in Brüssel feststellbar fein, so werden sie von der deutschen Luft­waffe angegriffen werden. Alle Folgen, die sich daraus für die Stadt Brüssel ergeben, fallen denen zur Last, die entgegen der Erklärung der belgischen Regierung ihre Stadl zu militärischen Zwecken miß­brauchen.

Oer Führer dankt den Hollandkämpfern

Besondere Anerkennung für die Fallschirm- und Lustlandetruppen.

Panzer erzwingen den Durchbruch.

Nur noch 20 Kilometer bis Namur. - Französische Panzeraufklärer vernichtet.

Man stellt nun im Ausland interessante Betrach­tungen über die nächsten strategischen Folgen der Kapitulation Hollands an und kommt dabei be­greiflicherweise zunächst zu der wichtigen Feststel­lung, daß die deutsche Kriegführung mit der Jnbesitz. nähme Hollands und seiner langgestreckten Küste eine hervorragende Operationsbasis gegen England, die aktivste Kraft auf der feindlichen Seite, gewon­nen hat. Tatsächlich sind die deutsch-englischen Ent­fernungen wieder einmal halbiert worden. So wie die 1000 Kilometer von der Deutschen Bucht bis hinauf nach Scapa Flow, den Kriegshafen der bri­tischen Schlachtflotte oben in den Orkney-Inseln, durch die Besetzung der norwegischen Küste halbiert worden sind, so wird jetzt die Entfernung von den deutschen Fliegerhorsten auf den Nordseeinseln der Deutschen Bucht beispielsweise bis nach Harwich, dem bekannten Hafen nordöstlich von London, von bislang 400 auf nicht ganz 200 Kilometer herunter­gedrückt. Das bedeutet nur noch eine knappe halbe Flugstunde für unsere Stukas und Bomber, die nun von der neugewonnenen Basis an der holländischen Küste bis'hinüber zu den Energiezentren des briti­schen Weltreiches nur einen Katzensprung haben.

In London ist man sich der neu heraufgezogenen Gefahr durchaus bewußt. Der Krieg klopft jetzt höchstpersönlich an die Tore Englands, und es gibt für das britische Volk und seine plutokratischen Machthaber keine Möglichkeit mehr, ihm auszuwei- chen. Die außerordentlichen Erfolge, die die deutsche Luftwaffe bei der Bekämpfung der feindlichen Luft- streitkräfte im französischen Raum davongetragen und die sich bereits in einer zweifellos festzustellen- den Lähmung der feindlichen Angriffswaffe zur Luft bemerkbar gemacht hat, bürgen dafür, daß unsere Luftwaffe auch gegen England mit gleichem Schneid und gleichem Erfolg sich durchsetzen wird.

Aber ind em Dorrucken der deutschen Luftstütz­punkte gegen England ist nur eine Folgewirkung der Kapitulation Hollands zu erblicken, denn sie bedeutet für unsere Landoperationen eine Verstär­kung des rechten Flügels, die für die Folgezeit nicht hoch genug bewertet werden kann. Wir er­innern uns der ähnlichen strategischen Lage im Sommer 1914 und des prophetischen Wortes des Grafen Schliessen:Macht mir den rechten Flügel stark!" Durch das Freiwerden erheblicher Truppenverbände, die in den letzten Tagen in Hol­land gekämpft haben, wird dem rechten Flügel des

folgt ebenso blitzschnell, wie der Vormarsch und der Durchbruch vonstatten gingen. Bald ist eine Bresche geschlagen. Dort geht ein Wagen in Flammen auf. Aus einigen Fahrzeugen springt die Mannschaft heraus und streckt die Hände hoch. Dazwischen immer wieder belgische Soldaten, die, da sie nun auf einmal wieder eigene Panzerwagen sehen, wieder Mut schöpfen und in den Kampf eingreifen. Aber es ist z u s p ä t. Der zusammenge­faßte Angriff unserer Panzerwagen schlägt den Feind nieder. Was nicht die Hände hochhebt, lauft in wilder Flucht zurück.

Kurze Worte werden mit den Gefangenen ge­wechselt. Da stellt es sich für die meisten deutschen Soldaten zur größten Ueberraschung heraus, daß die Gefangenen keine Belgier sind, sondern die ersten Franzosen. Zwischen zusammenge- schossenen Kolonnen, stehengebliebenen Fahrzeugen, Panzern, die noch in hellen Flammen stehen, in all den rauchenden Trümmern sammeln sich die vielen französischen und belgischen Gefangenen, deren Zahl sich auf etwa 2000 beziffert.

An den Ausgängen der Ortschaften bauen sich die Panzer in Deckung auf, um, falls ein Gegenstoß erfolgen sollte, sofort einsatzbereit zu sein. Die Offi­ziere stehen an den Fahrzeugen und zeichnen in ihren Karten den eigenen Standpunkt ein. Tatsäch­lich, bis Namur sind es nur noch 20 Kilo­meter! Von allen, die sich auf dem Vormarsch durch Belgien befinden, sind die Panzer am tiefsten ins Innere des Feindeslandes vorgestoßen. Und das ist für alle, die bei diesem kraftvollen Vorstoß dabei waren, der schönste Lohn. Georg Zech.

Französische Panzerdivision zersprengt und aufgerieben.

Berlin. 15.2Ual (DHB.) Zu dem gestern ge­meldeten Großkampf zwischen deutschen und fran­zösischen Panzerverbänden nordostwärts Ha­rn ur. bei welchem die Franzosen geschlagen wur­den, ist nach Gefangenenaussagen die daran beteiligte mechanisierte französische Divislon durch den gemeinsamen Einsatz der deutschen Luft­waffe und Panzerverbände vollkommen zer­sprengt und aufgerieben worden.

das Schicksal Deutschlands und nun nach dem Wil­len unserer Feinde auch ihr Schicksal bestimmen.

Sein Vertrauen zum deutschen Soldaten ist gren­zenlos. Seine Zuversicht in den Triumph der deut­schen Wehrmacht ist felsenfest. Der Glaube an den Sieg der Nation ist ihm längst Gewißheit. Die Meldungen aber, die Stunde um Stunde von dem todesmutigen Einsatz, von den einzigartigen kühnen Taten, den unerhörten Leistungen und gewaltigen Erfolgen seiner Soldaten eintreffen, sind feine Freude, sein Stolz und sein Glück.

Wer als Soldat des Weltkrieges tm Westen gekämpft hat, der mag ermessen, welche Empfindungen den Führer heute bewegen, wenn er die vertrauten Namen der Dörfer und Städte, der Flüsse und Landschaften wieder vernimmt, wenn junge deutsche Soldaten jetzt, nach 25 Jahren in siegreichem Vorwärtsstürmen den Boden jener Schlachtfelder wieder betreten, die ihn vier Jahre lang in Freud und Leid mit seinen Kameraden vereinten. Wenn ganz Deutschland heute mit be­geistertem Herzen die Berichte von den Siegen seiner tapferen Söhne lieft, dann verfolgt der alte Frontkämpfer diese Geschehen nut noch leidenschaft­licherer Anteilnahme. Denn Sieg und Lohn, um die er damals betrogen wurde, sollen ihm heute, nach 25 Jahren, unter der Führung eines einer Kämpfer doch n o ch werden.

25 Jahre lang haben m Europa der Wortbruch und die Phrase regiert. Das Volk galt nichts. Die Interessen der plutokratischen Ausbeuter alles^ Un­ter einer Schlammflut von Lügen und Moral­heuchelei haben sie die Wahrheit erstickt und den gefunden Sinn der Völker verwirrt. Sie haben zum Krieg gehetzt und die Friedenshand des Füh­rers zurückgestoßen. Die Heuchelei der Worte ist vorüber. Jetzt spricht das deutsche Schwert.

Im Bewußtsein ihres.heiligen Rechtes marfchie- ren Deutschlands Söhne gegen die Soldner der Plutokraten. Der Wille jedes deutschen Soldaten, die Würger der deutschen Nation endlich zu packen, ist unbezähmbar. Mit ihnen wird der Führer jeden Widerstand zerschlagen.Unser Herz ist immer dort, wo unser Geld ist" - d°- ist die erbarmstche Gesin- nung der jüdisch-demokratischen Plutokratte. Das Herz des deutschen Volkes aber schlägt für seine Soldaten, die für Deutschlands Zukunft, Ruhm und Größe kämpfen.

Nutzloser Widerstand der restlichen Lüttich-Forts.

Berlin, 15. Mui. (DNB.) Der Komm-mdie- rende General des Armeekorps, das die Stadt Lüttich genommen hat, besuchte am Dienstc^ die in der Stadt liegende B e s a tz u n g und sprach ihr eine Anerkennung aus. Einige der noch m bel­gischer Hand verbliebenen Forts beschossen wah­rend des ganzen Tages die Zitadelle und

Der rechte Flügel.

Der überraschend schnelle Einbruch der deutschen Truppen in dieFestung Holland" und die Wafsen- tretfung der holländischen Armee haben in allen militärischen Fachkreisen der ganzen Welt größtes Erstaunen und unverhohlene Bewunderung erregt Man sieht darin die Folge einer überlegenen und auf blitzartige Entschlüsse zugeschnittenen Krieg- ührung ebenso, wie einer hervorragenden taktischen Schulung der Truppe und einer beispiellosen Ein­satzfreudigkeit jedes einzelnen Soldaten. Besonderen Eindruck haben im Ausland selbstverständlich auch die Leistungen 'unserer tapferen Fallschirmspringer und Luftlandetruppen gemacht, die durch ihre über- raschende Landung im Raum von Rotterdam die Festung Holland^ gleichsam von innen her sturm­reif machten, bis das Gros der deutschen Armee durchgestoßen war. Des Führers besondere Aner­kennung für diese Tapferen ist der verdiente Lohn für außerordentliche Leistungen.

... P. K. 16. Mai. (DNB. Funkspruch.) Selbst die Panzermänner hätten es sich nicht träumen lassen, daß sie am dritten Tage des Vormar­sches zum ersten Male schon die Franzosen schlagen würden.

Morgengrauen. Die Männer haben an ihren Fahrzeugen gerade eine Hand voll Schlaf genom­men,- da kommt bereits wieder der Befehl zum Aufbruch. Die Motoren springen an. Los geht die Fahrt, dem Feind entgegen, mit dem sie im Laufe der Nacht die Fühlung verloren haben. Bald tauchen noch einige Widerstandsnester auf, die aber blitzschnell und ohne große Verluste nie= bergefämpft werden. Und auf einmal ist es bann aus. Nirgends mehr eine er n ft er e G e - g e n w e h r. Kompanieweise werden die in wilder Flucht befindlichen Belgier gefangengenommen.

Diese Fahrt durch die Ortschaften ist geradezu unheimlich. Nirgends mehr eine Brücke gesprengt, nirgends eine Tankfalle, kein Schuß fällt mehr. Dann und wann kommen einige Flieger, bie an wichtigen Stellen auch ihre dicken Brocken fallen lassen. Aber was macht das den Panzer­männern aus? Sie sitzen in ihren fahrenden Festungen und haben nur den einen Gedanken, demGegneraufdenFerfenzubleiben, baß er nirgends mehr dazu kommt, kehrt zu machen und sich zur Verteidigung einzurichten.

Je tiefer die Fahrt ins Land geht, umso großer wird die Ueberraschung des Feindes, der es gar nicht fassen kann, daß die Deutschen schon da sind. Seelenruhig, in Hemdsärmeln, treten oft­mals die belgischen Soldaten aus den Häusern, um sich gerade an einem Brunnen zu waschen. Da biegen die deutschen Panzer ins Dorf ein! Ohne einen Schuß zu tun, strecken sie alle ine Hände hoch. Wenige Augenblicke Zeit kostet es nur, sie sind entwaffnet, treten ihren Marsch nun wie­dernach vorn" an. Und die Panzer rollen weiter.

Noch immer kein wesentlicher Widerstand. Da trifft bei dem Kommandeur einer Panzeremhett der kurze Funkspruch ein:Aus den Höhen bet X feindliche Panzer gesichtet". Der schneidige Kommandeur trifft sofort alle Vorkehrungen, den Feind anzugreifen. Noch ist nicht bekannt, wer es ist und wie viele es sind. Funksprüche hm und her. Funk ist für vorn überhaupt die einzige Möglichkeit dec gegenseitigen Verständigung. Dei; Angriff er-

Führerhauplquarlier. 15.Wal. (DHB.). Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat den in Holland kämpfenden Soldaten des Heeres, der Luftwaffe und der ^-verfügungstruppe folgende Anerkennung apgefprochen:

.Soldaten des holländischen Kriegsschauplatzes! 3n fünf Tagen habt Ihr eine starke, wohl vorberei­tete Armee, die sich hinter fast unüberwindlich er­scheinenden Hindernissen und militärischen Befesli- gmgen zähe verteidigte, angegriffen, ihre Luftwaffe aisgeschaltet und sie endNch zur Uebergabe

Führerhauptquartier, 15. Mai. (DNB.) Kt dem ehernen Marschtritt des deutschen West- Hrres hat eine neue Epoche ihren Vormarsch (»getreten. Vor der dröhnenden Sprache der Kano­nen muß das verlogene Geschrei der demokratischen Huchler und alliierten Phrasendrescher verstum­men. Das Truggebäude aus Lüge und Illusion einer ebenso senilen wie anmaßenden plutokrati- schen Welt ist zusammengestürzt, und über ihren Dummern steigen die Adler der jungen Zeit sieg- tift empor. , ,

Deutschlands stürmende Soldaten brechen d i e Tore der Zukunft auf. Die unvergleichlichen Heldentaten von Eben-Emael und am Albert-Kanal, die Erstürmung Lüttichs, die Eroberung Rotter­dams und der Festung Holland, die Siege in 100 Luftschlachten und der blitzschnelle Stoß über die Raas bei Dinant, Givet und Sedan das sind Lik neuen Meilensteine auf den Straßen des Sieges!

.Staunend steht die Welt vor den Wundern an Whnheit, die von den deutschen Soldaten in Hol­land, Belgien und Frankreich vollbracht werden. Dos Gesicht des modernen totalen Krieges, der mit den letzten Errungenschaften ter Technik und der höchsten Begeisterung ent­flammter Herzen geführt wird, der schneller und harter, weiträumiger und doch konzentrierter denn je geworden ist, wurde in Polen und Norwegen (hon in seinen Umrissen erkennbar und hat sich nun mit einem Schlage ganz in seiner grandiosen Wirklichkeit enthüllt. Der Führer hat dieses ge- volttqe Zukunftsbild, das heute auf den Schlacht- eldern des Westens so plötzlich Gegenwart gewor- len ist, seit vielen Jahren vorausgs- e h e n, und nach diesem Bilde d i en euebe ui:- che Wehrmacht geformt. Die Waffe, die er in jahrelanger rastloser und unendlich mühseliger Arbeit geschmiedet hat, führt er nun gegen den Feind, der ihren Einsatz herausforderte.

Wie viele große Augenblicke und entscheidende Sage des Kampfes für Deutschland erlebten wir an ter Seite des Führers! Immer wieder g aubten mir Lie Größe der Stunde, in der wir ihn für Deutsch­land handeln sahen, sei einer Steigerung nicht mehr fähig. Und doch erleben wir heute inmitten dieser atemberaubenden Ereignisse den Führer wie nie zu- lor als die gestaltende Kraft im Brennpunkt welt­geschichtlicher Entscheidungen.

Im ersten Morgengrauen, des 10. Mai, als un­tere unvergleichlichen Truppen zu Lande um> Luft zur großen Schlacht im Westen antraten, be­zog auch der Führer sein Feldquar11e r Von hier aus verfolgt er mit kühlem Kopf u^d heißem Herzen den Ablauf der gewaltigen und blitzschnellen Operationen, die den Stempel seines uberl g § Geistes tragen. Hier in seinem Hauptquartier wer­ten, mit der souveränen Ruhe und Sicherheit, die toir immer wieder am Führer bewundern , bt letzten Entscheidungen getroffen, die

ter ft ü b r e r im Kreise der ausgezeichneten Eroberer des Forts Eben Emael und der Brücken über m Albert-Kanal. Von links: Leutnant Delica, Oberleutnant Witzig, Hauptmann K o ch, Ober- wtnant Zierach; rechts neben dem Führer Leutnant Ringler, Leutnant Meißner, Ober- tutnant Kies, Oberleutnant Altmann und Oberarzt Dr. Jager. Alle diese Offiziere wurden zu einem höheren Dienstgrad befördert. (Presse-Hoffmann-M.)

Sei seinen Soldaten schlägt Deutschlands Herz.

Don Neichspreffechef Dr. Dietrich.