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Dorlar, den 15. April 1940.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 17. April, um 15 Uhr statt.

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Gießen (Bruchstraße 14), den 15. April 1940.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 18. April, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

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Der Film vom Einsatz

Oer deutschen Luftwaffe in Polen

19 Uhr festgesetzt ist.

Gießen, den 15. April 1940.

Am Sonntagabend, 20 Uhr, entschlief sanft, plötzlich und un­erwartet infolge eines Schlaganfalles mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter sagen wir auf diesem Wege allen unseren aufrichtigen Dank.

Lissy Hengst, geb. Dittmar u. alle Angehörige.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenenj

Frau Anna Höhle, geb. Schäfer.

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......Der Film von der Feuertaufe der deutschen Luftwaffe ist zum echtesten und schlichtesten Dokument des Polenkrieges geworden. Deutsche A llgemeine Zeitung

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Im Posener Schloß fand die Eröffnung der I n - du st rie-undHandelskammer, der Hand­werkskammer und der Wirtfchaftskam- mer Wartheland statt. Zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer wurde Dr. Hugo Schnell, zum Präsidenten der Handwerkskammer

Die von der Reichshauptstadt und dem Deutschen Volksbildungswerk veranstaltete 11. Berliner Dich» terwoche, die der deutschen Dichtung im Osten ge­widmet ist, wurde mit einer Feierstunde vor der Berliner Schuljugend in der Singakademie eröffnet. Reichserziehungsminister R u st führte aus: Ohne die deutschen Schulen und ohne die deutschen Dich­ter in den Ostgebieten, die mit dazu beitrugen, die deutsche Sprache zu erhalten, wären die Volksdeut­schen des Ostens in fremdem Volkstum versunken.

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Bekanntmachung.

Vetr.: Neuregelung des Ladenschlusses.

Auf Grund des § 2 der Bekanntmachung des Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung< vom 8. April 1940 betr. die Ausführung der Verord-- nung über den Ladenschluß vom 21. 12. 1939 (RGBl. I S. 2471) wird hiermit für die Verkaufs- stellen des Einzelhandels innerhalb des Stadtkreises Gießen die Zeit des Mittagsladenschlusses wie folgt festgelegt:

Lebensmillelgeschäfle in der Zeit von 1315 Uhr.

Sonstige Geschäfte, einschließlich der Lebensmittel- abteilungen in Warenhäusern, in der Zeit von 12^14% Uhr.

An Samstagen und an Tagen vor Feiertagen ist ein UUttagsladenschluh nicht zulässig.

Außerdem weise ich ausdrücklich darauf hin, daß in den Sommermonaten (April bis September) der Ladenschluß abends für alle Verkaufsstellen auf

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Musik: Norbert Schultze

Der Film enthält Aufnahmen der Kriegs­berichter - Kompanien der Luftwaffe, des Sondertrupps Bertram und der Hauptfilm­stelle des Reichsluftfahrtministeriums. Die Aufnahmen enstanden während der Kampf­handlungen

Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester

Frau Katharine Hofmann Wwe.

geb. Keßler

ist heute mittag im Alter von 76 Jahren sanft ent­schlafen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenem

Frau Lina Ruth Wwe.

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Wallenfels

Heute verschied im fast vollendeten 79. Lebensjahr

Dr. theol. h. c., Dr. jur.

Arthur Benno Schmidt

em. o. ö. Professor der Rechte, Geheimer Justizrat

Frau Marie Schmidt, geb. Benecke Oberstarzt Dr. Wolfgang Schmidt mit Frau Tilla, geb. Hoffmann, Berlin

Major Gerhard Schmidt mit Frau Gerhild, geb. Walther, Ulm

Ernamarie Schmidt, Kassel

Regierungsrat Arnold Schmidt z, Z. Oberleutnant mit Frau Ellinor, geb. Strauch, Stuttgart

und 10 Enkelkinder.

Tübingen (Gartenstraße 18), den 14. April 1940.

Von Kranzspenden und BeÜeidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.

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wo sind aber die Graupen?

Bei der Aufbewahrung In den durchsichtigen Vorrätsgläsern sehen Sie es mit einem Blick. Dann kann nichts an Nähr­mitteln vergessen oder ver­schüttet werden. Lassen Sie sich die Vorratsgläser zeigen.

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volini, sowie der rumänische Gesandte beim Oui- rinal eingefunden.

Der Gesandte F ü r st Bismarck, der bisherige Doyen der Politischen Abteilung im Auswärtigen Amt, ist als Erster Botschaftsrat der Deutschen Bot­schaft beim Quirinal i n R o m zugeteilt worden. Gleichzeitig wurde dem Zweiten Botschaftsrat v o n P l e s s e n die Amtsbezeichnung Gesandter verliehen.

Die Deutsch-Amerikanische Handels­kammer in Neuyork richtete an Staatssekretär Hüll ein Telegramm, in dem gegen die englische Praxis, nunmehr auch die aus Europa kommende, für die Vereinigten Staaten bestimmte Post in Gibraltar Ku beschlagnahmen, protestiert wird. Die­ser neueste Angriff auf Amerikas Neutralität schädige insbesondere auch die amerikanischen Ge­schäftsinteressen.

Der kürzlich zum Präsidenten von Bolivien gewählte General Enrique Panaranda hat sein Amt übernommen. Er ist etwa 55 Jahre alt, war ehemals oberster Heereschef und hat sich im Chacokrieg große Verdienste erworben. Zuletzt war er Verteidigungsminister im Kabinett Quintanila.

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Landeshandwerksmeister Lücke ernannt. Hauptge­schäftsführer der Industrie- und Handelskammer wurde der bisherige kommissarische Präsident Dr. C e r st e n.

Der Führer hat dem ordentlichen Professor Ge­heimen Regierungsrat Dr. Ludwig Kießling in München aus Anlaß der Vollendung seines 65. Le­bensjahres in Anerkennung seiner Verdienste um die wissenschaftliche und praktische Landwirt­schaf t s f ö r d e r u n g die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Aus aller Well.

Sturmflut in Buenos Aires.

lieber Buenos Aires ist in der letzten Nacht ein Gewitter mit einem wolkenbruchartigen Regen von katastrophalen Auswirkungen niederge­gangen. Der La-Plata-Fluß ist so gestiegen, daß verschiedene Außenbezirke und tiefgelegene Stadtteile im Westen überschwemmt, sind. Einige Getreidesilos und zwei große Gefrierfleisch­betriebe sind von der Zufahrt abgeschnitten. Teil­weise ist der elektrische Strom und die Telephon­verbindung unterbrochen. Auch der Verkehr zwischen dem Zentrum und einigen Vororten ist stillgelegt. In Anbetracht der stündlich wachsenden Gefahr hat die Feuerwehr und Hafenmiliz bereits das Kran­kenhaus geräumt und die Bewohner der vom Wasser eingeschlossenen Häuser in Sicherheit zu bringen versucht. Die Sturmflut ist die größte seit 25 Jahren. Zehntausende sind obdachlos, zahl-

Es ist die Verpflichtung der kommenden Genera- Honen, dieses große Erbe ungeschwächt zu erhalten und es den nachfolgenden Geschlechtern zu über­liefern. Dann lasen aus ihren Werken: Julian Will, Rudolf Naujock, Heinrich Bosse und Ehrhard Witter.

Unverbesserlicher Verbrecher zum Tode verurteitt.

Das Sondergericht in Halle verurteilte den 31 Jahre alten Wilhelm Müller aus Holzweisftg zum Tode. Müller, ein vielfach vorbestrafter Ge­wohnheitsverbrecher, hatte unter Ausnutzung der Verdunkelung in der Gegend von Bitterfeld eine große Anzahl von Einbrüchen begangen und sich :n einer Scheune ein regelrechtes Diebeslager einge­richtet. Seine nächtlichen Diebesfahrten hatten groß^ Beunruhigung unter den dort wohnenden Volks­genossen hervorgerusen. Der Vorsitzende betonte, daß dem Angeklagten alle Arten von Besserungs- möglichkeiten in seinem früheren Leben trotz seiner schon damals recht schweren Straftaten geboten wurden, daß aber nun, nachdem er dies alles in den Wind geschlagen hatte, sein neuerliches Rückfällig­werden, weil dies im Kriege erfolgte, feine endgül­tige Ausschließung aus der Volksgemeinschaft not­wendig machte.

reiche Todesopfer werden gemeldet.' K'.lometerwett bilden die Uferanlagen ein Bild der Zerstörung. Da Montag abend der Sturm abgeflaut ist, scheint die Gefahr eines weiteren Steigens des Wassers ge­bannt zu sein.

Schweres Bootsunglück in Ungarn.

In der Umgebung der nordwestungarischen Stadt Nyiregyhaza kippte ein Kahn um, in dem sich sechzehn junge Burschen und Mädchen zur Besich­tigung des Üeberschwemmungsgebiets begeben woll­ten. Vier Personen kamen ums Leben. Die jungen Leute hatten sich in dem überfüllten Kahn mit lustigen Scherzen unterhalten, wobei ein Mädchen plötzlich aufgestanden war. Dadurch verlor der Kahn das Gleichgewicht.

Schweres Bootsunglück auf dem TNüggetfee.

Auf dem Müggelsee bei Berlin schlug ein mit fünf jungen Leuten besetztes Ruderboot voll Wasser und kippte um. Während zwei Insassen von der Rettungsgesellschaft gerettet werden konnten, sind die drei anderen ertrunken.

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Hauptkchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter dr* Hauvtschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für PolE Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neunen Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.G, Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: HanS Beck. Berantworllich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.5.

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