Die Lusttwaffe blockiert die britische Insel
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Ghippe entfallen allein 75 Abschüsse in der Luft 11-ib 19 am Boden auf seine Staffel. — Haupt- <_ _i .-i. t ■__- f*t (rtU SRöAtnn
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„Gib acht auf die Gassen" und „Blick auf zu lernen", diese wahrhaft menschlichen Worte
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Glückwunschschreiben.
In Rom ist zwischen Minister G o r l a und
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beachten. Er war und blieb zeitlebens ein Eigener, der sich an dem Deutschtum Goethes ausrichtete, und dem er „immer näher zuwuchs.
Die Geschichte war Wilhelm Raabes große Lehr, Meisterin, durch sie ließ er sich seine deutsche Gejin- nung formen und stärken. Und eins predigte" er seinem Volke immer wieder aufs neue: „Wer die Arme sinken läßt, der ist überall verloren. Wer aber jeden Schritt verteidigt, der hat gewonnen!" Und einem kleinen Neffen schrieb er in eines seiner Bücher: „Bedenke stets: Ohne festes Ziel kein siche- res Schreiten!" Dies schrieb er mit zitternder Hand, kurz bevor er am 15. November 1910 starb.
Hans Sturm.
[Ilten Mittelmeer. Der erste Angriff dauerte länger di eine halbe Stunde, der zweite war noch ausge- sinter. Don den italienischen Formationen wurden »ailreiche Bomben abgeworfen. Jedoch hat die eng, Me Zensur bisher alle Nachrichten über das Er- zeinis der italienischen Angriffe gesperrt.
Tapfere Fliegeroffiziere mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet
italienischen Arbetts, Reichsarbeitsminister
.% zerUu, 14. Nov. (DRV.) Der Führer und SM pterfle Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Lei schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe.
^rasÄphap Tisza habe im Jahre 1917 dem
MheimRaabesdeulscheEendung
Zum 30. Todestage des Dichters.
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„Ablösung" über London
Bomben vernichtet worden. Bei (1) liegt Ueberseedampfer im Trockendock mit (2) sind Schiffe gekennzeichnet, die an den Piers entladen werden, und bei (4) sind Sperrbal» lone zu sehen, die auf Schiffen verankert sind und sich durch ihre Schatten auf dem Wasser ver- raten. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
kcchsmarfchall Göring, das Ritterkreuz zum Lifer. L Hjigt Kreuzes: Oberst Anger st ein, Kommodore ejpes Kampfgeschwaders: Hauptmann Bertram,
Das deutsche Volk zu nationalem Zusammenschluß zu erziehen, darin sah er die wichtigste Aufgabe „des Geschreibsels", wie er scherzhaft seine Bucher nannte, die anfangs kaum Absatz fanden: aus diesem Grunde hat er in vielen geschichtlichen Romanen und Erzählungen mit voller Deutlichkeit seinen Lesern die verhängnisvollen Folgen volklicher Uneinigkeit vor Augen geführt. Besonders in unseren westlichen Nachbarn sah er die bösesten Nutznießer der inneren deutschen Zerrissenheit, und immer wieder behandelte er die schlimmen Auswirkungen „der gallischen Gewaltpolitik mit ihrem unentwegten Streben nach der Rheingrenze", die er .seinen.^ leb en Deutschen, diesen großen Kindern, nicht Jmreapatt genug ausmalen" könne. Ob er die Note West- deutschlands unter dem Druck der fraruosischen Jn- vasionsarmeen während des Dreißigjährigen Krieges lebendig macht oder in packenden Bildern die schlimmen Jahre der Napoleonischen Gewaltherrschaft heraufbeschwört, stets spüren wir, wie sich sein starkes Nationalgefühl aufbäumte gegen die Schmach unb das Unheil, das der ewig unruhige Nachbar über deutsches Land brachte: dabei blieb er immer bei der geschichtlichen Wahrheit und litt nie an nationalem Chauvinismus, denn es ist leider zu wahr, daß wir damals ausgeplündert wurden und
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ANN Knapp hat mit seiner Staffel seit Beginn ir Operationen im Westen 317 Fernaufklärungs, r qe durchgeführt, wobei er grundsätzlich die schwie. sten Aufträge selbst übernahm. Die ausgezelch. uten Erkundungserfolge, die oft in Allemflugen jr-ter schwierigsten Umständen erreicht wurden, chen der Führung wertvollste Unterlagen ver-
Sel'dte ein Ueberoinkommen zur Zusammenarbeit auf dem Gebiete der Forschungen und Studien im Bauwesen abgeschlossen worden. Die nationale Vereinigung der faschistischen Anstalten für Volkswohnungen und die Deutsche Akademie für Forschungen im Bauwesen werden einen ständigen Ausschuß
Reichsleiter Alfred R o s e n b e r a richtete an den Schweizer Dichter Jakob Schaffner aus Anlaß seines 65. Geburtstages L r*'1*
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casting Company auf, täglich Derkehrsbe- richte auszugeben, in denen den Millionen von Londonern mitgeteilt wurde, auf welchem Wege sie ihre Ziele erreichen könnten, nachdem durch Einwirkung der deutschen Bomber so viele Verkehrs- mittel und Verkehrswege ausgeschaltet wurden. Die British Broadcasting Company lehnte es ab, diese Mitteilungen im Rundfunk zu geben, „um nicht dem Feinde die Möglichkeit zu geben, den Umfang der Zerstörungen und Verkehrsstockungen in Lon- don kennen zu lernen". Nach dem gleichen Bericht werden jetzt durch Privatautobufse täglich schätzungsweise 55 000 Fahrgäste zu den Arbeitsstellen und von ihnen zurückgebracht. Aber der Einsatz von Privatwagen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Englands
tägliche Kriegsausgaben.
Stockholm, 14. Nov. (Europapreß.) Nach den jüngsten englischen Statistiken muh das Schatzamt zur Zeit täglich 14 Millionen Pfund Sterling bereitstellen, davon allein 12,5 Mil- [einen Pfund .Sterling für die Kriegfüh- rung. In den letzten zwei Wochen wurden 192
tften blieben.
Worin liegt die tiefe Wirkung Raabescher SAU- terung? Der Dichter hat selbst Jahrzehnte in Lew i~ib Entbehrung gelebt und troßdern seinem hohen Sbeal nachgestrebt: immer wieder breitet er in fönen Buchern mit köstlichen Worten und IN färben- [.ober Gestaltung die ihm vertraute Gedankenwelt ,us. er schöpfte aus eigenem Erleben ausbcr beschichte feiner Heimat in stillem "bfeits bleiben- lern Schaffen, fern vom brausenden Leben seme- l alerlanbes, dessen neue Kräfte IN die große We t freblen. Er sagte hierzu felbst einmal: „Ser sm to)e Mensch, welchem Sott befahl, da» erhobene fcht zu den Sternen zu richten dieser Menlch gab t.-n Gestihlen Namen und nannte ste: Liebe. Freund- shaft, Glaube. Geduld. Barmherzigkeit. Mut Demut, ihre — und Jahrtausende vergingen, ehe. diese Sterne und so viele gleiche gefunden waren.
Einen überzeugenden Beweis, mit welcher Genauigkeit die deutsche Luftwaffe die für die Briten lebenswichtigen Anlagen zu treffen weiß, bietet diese Bildmeldung eines Aufklärers. Das an der Südspitze der Dockhalbinsel von Southampton gelegene große Kühlhaus (3), in dem riesige Mengen von Gefrierfleisch eingelagert sind, ist durch
Zwei Jahre Arbeit an einem Hut.
Gewiß ist auch bei uns der Damenhut eine wichtige Angelegenheit. Aber wenn man zu seiner Herstellung so Diel Fleiß und vor allem Zeit aufwenden wollte, wie das für die Schönen auf den Samoa-Inseln erforderlich ist, dann wäre er, wenn er endlich fertig würde, längst unmodern geworden. Auf diesen Inseln im Stillen Ozean tragen die vornehmen Frauen bei den Festen seltsame Kopfbedeckungen, deren Anfertigung zwei volle Jahre m Anspruch nimmt. Auch die Häuptlinge schmucken sich mit einer solchen „Tuiga", wie der kostbare Hut genannt wird. Für die Herstellung gelten seit Jahrhunderten die gleichen Vorschriften. Die „Putzmacherinnen", unter deren Händen diese Wunderwerke entstehen, dürfen bei schwerster Strafe auch nicht in den geringsten Kleinigkeiten von den hergebrachten tieberlteferungen abweichen. Der Rabmen des Ganzen ist eine große Kokosnußschale, die durch langes Reiben mit flachen Steinen geglättet und poliert wird. Dann wird die Oberfläche mit seltenem weißen und braunen Perlmutter bedeckt. Das Sammeln dieses Schmucks befchäfügt ungefähr ein Dutzend Eingeborene wenigstens vier Monate, und das Anbringen des Perlmutters auf die Schale dauert noch weitere sechs bis acht Monate. Später werden noch Hunderte von kleinen gelben Muscheln hinzugefügt, die nur auf der Insel Niue gefunden werden. Außerdem durchsucht ein kleines Heer von Dienern die Urwälder nach seltenen Papageien, deren Federn in einem leuchtenden Rot und in reinem Weiß strahlen. Diese Federn schmücken die Kopfbedeckung als eine Art Kokarde, und darüber erheben sich noch mehrere hohe Stöcke, die mit feinem handgewebtem Tuch umwickelt sind. Don diesen Stöcken wehen seidige Büsche von menschlichem Haar, das durch einen langwierigen Prozeß zu schönstem Goldblond gebleicht ist. C. K.
Es ging Raabe in seinen besten Arbeiten um Sein uni) Nichtsein seines Volkes, er wollte ihm Mahner und Warner sein: er sah seines größeren Vaterlandes Zukunft nur dann gesichert, wenn es zurückfand zu den wirklichen Quellen seines ureigenen Wesens, wenn es die partikularisttsche und politische Zerrissenheit Im Innern überwand, um in nationaler Einheit die von außen her drohenden Gefahren abwehren zu können. Er hat nicht mir eine eigene Stammesart immer scharf betont, er ist auch stets für die Erhaltung und Erneuerung deutscher Stammeseigentümlichkeiten eingetreten, weil er die daraus unserem Volke zufließenden kulturellen Antriebe erkannte und gebührend einzu- chätzen wußte. Immer und überall bekannte er sich zu dem Worte des Freiherrn vom Stein: „Ich habe nur ein Vaterland, und das heißt Deutschland!"
(Dmppenfommanbeur in einem Jagdgeschwader; houplmann kaldrack, Gruppenkommandeur in Mm Aerstürergeschwader; Hauptmann Racke, Süffelkapitän in einem Aerstürergeschwader und hwptmann Knapp, Staffelkapitän in einer Mlärungsgruppe.
Oberst Angerstein zeichnete sich sowohl in
Führung feines Verbandes als auch im perfön- lic!en EinfaK besonders bei der rücksichtslosen lieber- onbung schwierigster Verhältnisse aus und riß di5ch fein Vorbild das Geschwader zu entscheiden- der Erfolgen mit — Hauptmann Bertram firrte seine Jugdgruppe mit unermüdlichem Drauf- floigertum und schoß selbst 13 Gegner im Lust- fCTipf ab. Obwohl das Können und der Mut dieses tar feren Offiziers zu der Erwartung berechtigten, de; jein Kampfeswille noch eine stattliche Anzahl Bitterer Luftsiege erringen würde, befahl der Ober- deehlshaber der Luftwaffe feine Verwendung an de fliegerischen Front der Heimat, nachdem feine b«den Brüder im Luftkampf gegen England den Fegertod gefunden hatten. — Hauptmann Kal- fciad führte mit nie erlahmendem Schneid seine Zirstörergruppe als Begleitschutz und sickerte durch A'griffe auf meist überlegene Feindverbände dem Kmpfverband die Durchführung feiner Aufträge. Dwohl die Gruppe ihre Hauptaufgabe im Schutze Dtn Kampsverbänden erblickte, tonnte sie unter jener Führung 112 Abschüsse verzeichnen, von beten 11 durch den Gruppenkommandeur person-
Menschen, die zu Begriffen wurden.
Es gibt Menschen, deren Name in irgendeiner Sacke fortlebt, ohne daß die Nachwett von der Persönlichkeit sonst noch etwas weiß oder sich auch nur des Zusammenhanges bewußt ist Die klassi- jchen und am meisten bekannten Beispiele dafür sind das Wort Guillotine nach ihrem Erfinder, dem Arzt Guillotln und das Wort Nikotin nach dem französischen Arzt Nicot, der den Tabak im 16. Jahrhundert in Frankreich einführte. Auch daß der Pompadour von der berühmten Marquise und die Mansarde von dem französischen Baumeister Mansard herstammt, ist vielen geläufig. Wer weiß aber heute noch, daß in dem Wort Boykott der Name eines irischen Gutsverwalters fortkbt, über den im Jahre 1880 die Landliga den Bann aussprach, worauf niemand mehr mit ihm verkehrte! Die Silhouette verdankt ihren Namen dem französischen Finanzminister Silhouet, der durch sein Sparsamkeitssystem bekannt wurde, sodaß man die einfachen schwarzen Bildchen mit diesem allen Luxus bekämpfenden Staatsmann zusammenbrachte. Der heute nicht mehr allzu ge- bräuchliche, aber früher in jeder Wohnung unvermeidliche Vertikow heißt nach dem Berliner Tischler gleichen Namens, der diese Möbelstücke zuerst anfertigte. Das Wort Tattersall bewahrt den Namen eines Pferdehändlers, der ein Rett- Institut begründete, und das Wort Talmi hat den Namen eines Pariser Fabrikanten der Nachwelt überliefert, der unechte Waren mit großer Reklame anpries. Der jetzt etwas außer der Mode gekommene, aber früher so elegante Havelock heißt nach dem englischen General, der diesen Herren- mantel zuerst in Mode braute. Grog war ur- jprünglich der Spitzname eines Admirals. Als dieser feinen Seeleuten statt des gewohnten Rum ein Gemisch von Rum mit heißem Wasser vorsetzen ließ, nannten die Matrosen dieses ihnen wenig zusagende Getränk aus Rache mit dem Spitznamen ihres Dor. gejetzten. Sehr zahlreich sind die Personennamen, die in der wissenschaftlichen Bezeichnung fortleben. Als Beispiele dafür seien nur einige Blumennamen erwähnt: die Georgine heißt nach dem Peters- burger Naturforscher Georgi, die Dahlie nach dem schwedischen Botaniker Dahl, die Fuchsie nach dem im 16. Jahrhundert lebenden deutschen „Pflanzenvater" Fuchs, die Kamelle nach dem Jeluitenpater Camelli, der diese Pflanze aus Japan mitbrachte, Begonie und Magnolie nach den französischen Botanikern Begon und Magnol. C Kn
ungarländischen Deutschtum eine biff-e» renjierte Behandlung In Aussicht gestellt als Belohnung für besondere Treue dem Staat gegenüber. Dies wird auch in Zukunft als richtunggebendes Beispiel uns vorschweben. Das Ungartum sei wiederholt mit dem Deutschtum in ein enges Bündnis getreten, und die ungarische Nation hätte keinen Grund, dies zu bereuen.
Spielscharen der HI.
bei unseren Truppen in Belgien.
Brüssel, 14. Nov. (Europapreß.) Freudig und herzlich wurden von den in Belgien liegenden
Mllionen Pfund Sterling ausgegeben, was jahres- durchschnittlich fünf Milliarden Psund Sterling aus- machen würde oder aber das Jahreseinkommen der englischen Nation in Friedenszeiten. Die Erhöhung der täglichen Kriegsunkosten ist kein Beweis für die erhöhte Produktion der englischen Kriegsindu- trle. Sie spiegelt vielmehr dieSteiaerungder englischen Aufträge an Schiffen und Flug- zeugen in den Vereinigten Staaten wider. Die Steigerung dieser Aufträge wiederum wird in neutralen Kreisen Londons als ein Beweis für die steigenden englischen Kriegsverluste angesehen.
Churchills Gewaliakiiou gegen Irland verschoben?
Mailand, 14.Nov. (DNB.) „Gazetta del Po- polo" meldet, daß unter den leitenden Politikern in London wegen der britischen Politik gegenüber Irland starke Gegensätze bestehen. Verschiedene Per- jönlichkeiten fürchteten, daß Churchills Plan, Irland mit Gewalt zu besetzen keine Erleichterung in den Unterseebootsangriffen bringen werde, da diese an einem Punkt angelangt feien, der eine Verschlechterung nicht mehr zulasse. Churchill sei geraten worden, s i ch zu mäßigen. Die Dominien, vor allem Kanada, feien der Ansicht, daß Gewaltanwendung gegen ein Dominion einen Präzedenzfall schaffen könnte, der von anderen Dominions, besonders von Südafrika, mit größter Besorgnis betrachtet werden dürfte. Deshalb soll Churchill im Augenblick die Aktion gegen Irland auf geschoben haben, obwohl die Vorbereitungen bereits zu Ende geführt gewesen seien. In Lon- don fürchte man aber, daß Churchill bei weiteren Nachrichten über einen Angriff gegen große Geleitzüge im Atlantischen Ozean einen impulsiven Tem- peramentsausbrud) haben könnte. Das Abendblatt „Sera" erhält aus Neuyork Kenntnis von großen Truppenansammlungen an der Westküste Großbritanniens, die zur Invasion in Irland b e ft i m m t fein sollen. In den irischen Gewäsiern spielten sich, so heißt es in der Meldung des italienischen Blattes weiter, intensive Bewegungen britischer Seestrettkräfte ab.
Kleine politische Nachrichten.
deutschen Truppen zwei Spielscharen des Bundes Deutscher Mädel und der Hit- l e r - I u g e nd begrüßt, die aus dem Gebiet O ft- preußen und dem Gebiet H e f se n - N a sf a u gekommen waren, um den Soldaten Grüße aus der Heimat zu bringen. Die Spielscharen, von denen etwa jede 45 zählt, fahren in großen Reiseomni- buffen von Truppe «zu Truppe ■unb kehren abends nach beendeter Veranstaltung wieder in ihren derzeitigen Standort zurück. Die Spielschar Hessen- Nassau besitzt ein fast nur aus Mädeln bestehendes Strei ch o rchester , das den Soldaten besonders viel Freude bereitete.
Budapest, 14. Nov. (DNB.) Außenminister Graf Csaky hielt im Abgeordnetenhaus eine : in der er unterstrich, daß Ungarns Außen-
plitik nach wie vor unverändert und kon- t | quent auf die Achsenmächte ausge- ’r tütet bleiben würde. Ungarn sei das einzige ... । nchtkriegführende Land, dem es gelungen fei, feine (Donjen dank der Unte bet W1 Mi en s erheblich ausy
Stockholm, 14. Nov. (Europapreß.) „Früher als gewöhnlich" begannen nach amtlichen englischen Aeußeru..-gen die deutschen Luftangriffe auf England in der Nacht zum Donnerstag. Die Nachtbomber begegneten bei ihrem Einflug in den englischen Luftraum den deutschen Bomberformationen, die sich an den Tagesangriffen auf die englische Hauptstadt beteiligt hatten. In London entstanden neue Brände und durch Bombeneinschläge wurden weitere Häuser vernichtet. Mit gewissen Abständen dauerten die Angriffe gegen London die ganze Nacht über an.
lieber die Zerstörungen In London berichtet tue liberale schwedische Zeitung „Göteborgs Handels- und Schiffahrts-Zeitung" aus London: Die Aufräumungsarbeiten in den Ruinen von London sind von jolchem Ausmaß, daß lange Zeit benötigt wird, um die Trümmer wegzuschaffen. Die Arbeiten werden längere Zeit in Anspruch nehmen, als man berechnet hat. Aus diesem Grunde werden ständig neue Arbeitskräfte eingesetzt und weitere Militar- hilfe wird verlangt, um besser voranzukommen. Kriegsminister Eden gab bekannt, daß neben den zahlreichen zivilen Hilfsmannschaften zusätzlich 12000 Soldaten eingesetzt werden. Die Armee fei bereit, alles zu tun, was in ihrer Macht liege. Die Transportverwaltung Londons forderte die Brittfh Broad-
fchaffen. e
Der ehemalige britische Ministerpräsident Neville Chamberlain ist Donnerstag morgen im Beisein des Ministerpräsidenten Churchill und fast sämtlicher Mitglieder des Kabinetts in der Londoner Weftminster-Mtei beigesetzt worden.
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Die aus Anlaß des Geburtstages König Christians X. von Dänemark am 26. September veranstaltete L a n d e s f a m m l u n g hat -mit einem Ergebnis von 2% Millionen Kronen alle dänischen Rekorde geschlagen. Der König hat bestimmt, daß die Summe zur Erforschung und Bekämpfung von Krankheiten verwandt wird.
Sett kurzem erscheint In Belgrad eine Wochen- 3 eitu ng in deutscher Sprache mit dem Titel „Belgrader Echo". Der Zweck dieser von der jugoslawischen Regierung unterstützten Zeitung ist, das Ausland und die in Belgrad lebenden Ausländer über die nationalen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse in Jugostawien zu unterrichten.
Aaupndinrtietier: Dr. ssrlevrlch WUdeim Lange. (Stelloettxetei ve» Oauphdjtirtieiteni1 Srnst Blumschetn. verantwortlich rüt Politii untz HUder: Dr. fft. ©. Langei für W Feuilleton: Dr. Han« Thyriot; ffa Stadt «leben, Provin,, Wirtichau u. Sport: Trnü «iumfchein.
Druck uno Verlag vrüdliche UnioenUateotuderc R. Lange SL G. «ertaaveiter: Dr.-A»g. Erich Hamann «nreigenleiter Han« Beck. veranrwm^''ch örbru CtnhaH ber?Tn*e<a(m- TbenborÄOmme! Pl.N- 6
Was |ebe hinge Generation .immer wieder an 1>rlcht, aushorchen lätzt, m mitreiht, ist Raabes tofdeutiche Wesensart. Kein g-nngerer als Ulrich ton Wil ° mowltz - M ° 11 - ndorff «nmal ii einer ßutbiaung an den Meister des Romans .Deutscher Adel" gesagt, er fe Jo groß, »we <- deutsch, nicht klassizistisch hW» : di?Gemräl7 'es'Hienlen/ >ater Plünderung",
U WeL besuchter"-, ^s'"seche^°rm °us sich „A-tti Greifzu" oder gar .Mterli Raubsack" ge- sAbst her enttvickette, ohne ftemde Formgejetze zu nannt zu werden.
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Hauptmann Nacke ist mit 12 Luftsiegen der er» voreichste Staffelführer, der durch feine mitret- linbe Kühnheit und Entschlossenheit auch die von tu geführte Staffel zur erfolgreichsten seines Zer- Irergefchwaders machte. Von den 169 Abschüssen
5oßen deutschen Erzählers Wilhelm Raabe, der ar 8. September 1831 in Eschershausen, dem klein. ton Städklein des ehemaligen Herzogtums Braun- fotoelg, geboren wurde, gewinnt gerade m unseren Sagen nneder neuen Klang. Das Weltbild, das der lichter in sich trug, das Hohe, dem er von feinen jingen Jahren bis zum letzten Atemzug zugetan biieb, ist zeitlos wie der Glaube an die..uberwrn- fr nbe Kraft des Gemüts unb die Unverganglichkett frr Seele, die wohl den bösen Mächten 3ettroetfe unterliegen, doch nicht untergehen fann. Dieses ^eal prägt sich bunt und vielfältig und tn manch vmnderttchen Kopsen unb absonderlichen Gestalten i- des Dichters Werken aus, von denen fein erstes Sud), „Die Chronik der Sperlings- f f e", und ber u n g e r p a ft o r die befann-
, bem es gelungen fei, feine ieuC»,wu uuut u.v Unterstützung Deutschlands unb fallens erheblich auszudehnen. Der Aufstieg der Lch^enmächte bedeute auch den Aufstieg Ungarns, fristen vornehmste Aufgabe es fei, die erworbene Mtüm zu stärken. Die Bitte Rumäniens an Izutkfjlanb, Ausbildungstruppen zu entsenden, fei eh sicheres Unterpfand dafür, daß Rumänien eine SLÜfte der Ordnung in Südosteuropa werden wolle. Ins gutnachbarliche Verhältnis zwischen Ungarn uib Jugoslawien bestehe nach w-e vor. Das nit der S l o w a f c i abgeschlossene Amnestleabkom- jien habe dazu beigetragen, daß die ungarisch'slo- vcvkischen Beziehungen sich günstig entwickelt haben, las Verhältnis zu Sowjetrußland (et korrekt


