Ausgabe 
15.7.1940
 
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Feldheeres.

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24 34

160

24

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33

St

qm

Gewann

Kulturart

Q

A. Grundbuch für Gietzen, Band 44, Blatt 2267:

18

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Hofreite

Zusammen: 117328,-

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Acker Acker Wiese Acker

Acker

Acker Wiese Acker

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Acker Acker Acker Acker Wiese Acker

Acker Acker Acker Acker Acker Acker Acker Acker Acker Acker

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Acker Acker Wiese Wiese Acker

Wiese

Acker

Acker Acker

Scheuer m. Hoft.

Acker Acker Acker Acker Acker Wiese Acker Wiese

Wiese Wiese Wiese Wiese Wiese Wiese Acker

Acker Acker Acker

Wiese

Acker Acker Wiese Wiese

Wiese Wiese Wiese Wiese Wiese Wiese

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daselbst daselbst daselbst daselbst daselbst daselbst

Das Ritterkreuz für -ie Generale Lldet und Fromm

1062

886 3859

2037

2323

895 8325 4581

919 1128 1413

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783,60 352,80

912,60

509, 228,80 653,40

441,60 506,70 321,

578,70 868,80 960,

1160,40 954,

1103,40 751,80

700,20

Betrag der Schätzung RM.

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7

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daselbst.........

links am Steinkauter Weg . zwischen der Lahn und dem

Wißmarer Weg.....

links am Steinkauter Weg . an der Gänsweide .... daselbst.........

zwischen der Lahn und dem

Wißmarer Weg. . . . daselbst.........

daselbst.........

daselbst.........

daselbst ...... daselbst.........

daselbst

inderLechenauaufdie Wiesen daselbst.........

in der Lechenau.....

links am Badenburger Fuß­

pfad am Flutgraben . . in der Lechenau am Römers­loch .........

Jm Gartfeld an der Schoor bei der Stadtmühle (Zu den Mühlen Nr. 6) ...

in d. Lechenau aus die Wiesen daselbst.........

daselbst . ........

daselbst.........

in der Lechenau ..... links am Badenburger Fuß­

pfad am Flutgraben . . am alten Lahnfluß .... daselbst.......

zwischen dem Krofdorfer und

Wißmarer Weg.....

daselbst.........

auf den Flutgraben.... daselbst.........

am grünen Weg ..... daselbst ....* daselbst .... daselbst ..; a. grünen Weg i. d. Pfannlach auf den Flutgraben . . . . links am Badenburger Fuß­

pfad auf den Flutgraben.

513,30 753,

423,60

287,10

518,70

364,50

2917,60 4221,

200,60

8212,40

265,80

771,80

407,40

580,75

223,75

2081,25

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229,75

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353,25

222,75 223, 235,50

265,50

185,25

738,50

368,50

3460,

232, 6595,50

437,50 1188,

208,50

365,50

549,50

210,75

193,50 773,25

348,75

London registriert: Eine Woche intensivster Lustangriffe."

zwischen der Lahn und dem Wißmarer Weg..... an d. Lahn neben d. Wiesen

Räumung nicht vor.

2. Wir halten die Einnahme von Drontheim nicht für unmöglich, wenn ein Angriff zur <5ee (mit der Artillerie eines alten Kreuzers, der in den Fjord einfährt) und ein massenweiser Einsatz der Luftwaffe miteinander kombiniert werden. Un­serer Ansicht nach bleibt uns nur eine sehr kurze Frist, wenn wir das Unternehmen unter annehm­baren Bedingungen versuchen. .

3 Außerdem nehme ich an, daß Sie mit mir Der Ansicht jein werden, daß es nötig ist, die gesamte Verantwortung und sämtliche Befugnisse zur Lei­tung der Operationen auf dem skandinavischen Kriegsschauplatz in die Hände eines Man« nes zu legen. Dieser Mann muß eine Persönlich­keit sein, die fähig ist, zu gegebener Zeit das eiü- heitliche Kommando der alliierten, norwegischen und schwedischen Streitkräfte zu übernehmen.

4 Unjere Transporte an Mannschaften und Ma­terial, Flak, Artillerie und Panzern müssen um ein Vielfaches vermehrt werden. Wenn die augenblick­lichen Landungsmöglichkeiten hinter den Transport­möglichkeiten Zurückbleiben, so wären diese Trans­portmöglichkeiten dazu zu benutzen, um alles, was wir einsetzen können, in Schottland zusammenzu­ziehen. Ich bin überzeugt, daß Sie in unserer jetzi­gen ernsten Lage ebenso wie ich der Ansicht sind, daß wir uns zweierlei immer vor Augen halten müssen: Man muß große Gesichtspunkte haben oder überhaupt nicht Krieg führen; man mutz schnell handeln, oder man verliert den Krieg.

Genehmigen Sie, mein lieber Premierminis^r, die Versicherung meiner freundschaftlichsten Ge- stnnung. Paul Reynaud.

Bitte teilen Sie den Wortlaut der obigen Bot­schaft auch General Gamelin mit.

Lord der Admiralität erbeten.

Gleichzeitig habe ich mein Befremden über den plötzlichen Beschluß des Kriegskabinetts ausgespro­chen. Ich habe dem Unterstaatssekretär nicht ver­hehlt, welch verhängnisvollen Eindruck dieser Beschluß in Paris machen würde, und ich habe nachdrücklich auf die unberechenbaren Folgen hingewiesen, die er nach sich ziehen würde, nicht nur in bezug auf Skandinavien, das wir nun als unserem Einfluß entzogen ansehen können, sondern auch in bezug auf alle anderen neutralen Staaten, besonders auf dem Balkan, wo alles voller Span­nung die Wechselfälle des Kampfes verfolgt, der zwischen den Alliierten und Deutschland im Gange ist.

Ich habe hinzugefügt, man dürfe sich keine Illu­sionen darüber machen, welche Wirkung ein solcher Rückzug, der noch vor der Schlacht beschlossen wird, auf die Haltung Italiens haben würde. Wir ris­kierten auf diese Weise, im Mittelmeer lahm­gelegt und von unseren eventuellen Alliierten ab­geschnitten zu werden, außerdem aber weit über Eu­ropa hinaus in Mißkredit zu kommen, und zwar in einer Weise, die sogar der Ehre der alliierten Waf­fen abträglich fein würde.

Sir A. C a d o g a n hat diesen Argumenten nicht widersprochen. Er hat mir versichert, das Kriegs-

Die Norwegenexpedition ist im wesentlichen des­halb gescheitert, weil niemand das Kom­mando geführt hat. Eine Zeitlang hat das ,K r i e g s k a b i n e t t", das nach Art eines Aus­sichtsrates zufammentrat, Beschlüsse gefaßt, und zwar in einem viel zu langsamen Tempo und ohne das geringste Risiko laufen zu wollen, wie wenn es sich um eine industrielle obef kommerzielle Angelegenheit gehandelt hätte. Gegenwärtig fällt eine Komitee die Entseidung, das aus Vertretern des War Office, der Admiralität und des Luftfahrtminifteriums besteht. Weder der britische General Massy (von dem einmal die Rede war), noch der französische General 21 übet erwecken den Anschein, daß sie das K^snnanbo führen. Wir wissen nicht, was in Narvik vergeht. Wir brauchen einen Führer, und zwar einen einzigen für diese Expedition.

Botschafter Eorbin an Paul Iieynaud.

Telegramm.

London, den 26. April 1940, 23 Uhr. Eingegangen 26. April 1940, 23.23 Uhr. Streng geheim.

Unmittelbar nach seinem Aussteiaen aus dem Flugzeug ist General Mittelhauser durch den Kommandanten des Generalstabes des Britischen Reiches von den Schlußfolgerungen in Kenntnis ge­setzt worden, zu Denen bas Kriegskabinett heute früh in bezug auf Die Expebition nach Dront­heim gelangt ist. Angesichts bes schnellen Vormar­sches der deutschen Streitkräfte im Laufe der bei­den letzten Tage und in Ermangelung jeglicher Zer­störungen und jeden ernsthaften Widerstandes der Norweger, angesichts der ständigen Angriffe und der gesteigerten Wirkung der deutschen Luftwaffe ist die englische Regierung der Ansicht, daß die gegen Drontheim vorgesehenen Operationen zum siche­ren Scheitern verurteilt sind und daß es besser ist, schon jetzt die Zurückziehung der alliierten Kontingente in Aussicht zu nehmen, die in der Um­gegend an Land gesetzt worden sind. Ich habe den ständigen Unterstaatssekretär im britischen Aus­wärtigen Amt aufgesucht, um ihm den Besuch des Oberbefehlshabers in London anzukündigen, und habe für den letzteren eine sofortige Unterredung mit dem Premierminister und mit dem Ersten

kabinett habe sich diesen verschiedenen Erwägungen nicht verschlossen. Sie hätten aber an seinem Ent- chluß nichts geändert wegen der praktischen Un­möglichkeit, den deutschen Luftangriffen, die die Landung von Truppen und Material behindern, Widerstand zu leisten. Als ich auf den Versuch zu prechen kam, nach dem von den alliierten General- täben ursprünglich vorgesehenen Plan mit der Flotte den Zugang zum Drontheim-Fjord zu er­zwingen, antwortete er, man habe diesen Plan nicht aus den Augen verloren, habe aber schließlich dar­auf verzichtet, weil es, selbst wenn das Unter­nehmen gelingen sollte, eine vergebliche Hoff­nung wäre, sich in Drontheim halten zu können, so lange die Deutschen über Die Möglich­keiten verfügten, Die ihnen Der Besitz sämtlicher in Norwegen verfügbaren Flugplätze biete. Die An­zahl Der Deutschen Kampfflugzeuge, Die in Norwegen eingesetzt sinD, würde auf über 600 geschätzt, wobei die Transportflugzeuge nicht mitgezählt sind. Außerdem ist es Dem Feinde offenbar gelungen, längs Des Drontheim-Fjordes Küstenbatterien aufzustellen oder wieder- herzustellen, die den Erfolg eines Angriffs zur See sehr ungewiß erscheinen lassen würden.

Stockholm, 14. M. (Europapwß.) Der lutt- fahrttechnische Mitarbeiter des englischen Rundfunks, Oliver Steward, bestätigt, daß England d i e chlimmste und intensivste Woche feind­licher Luftangriffe hinter sich habe. Marine­minister Alexander hatte am Samstagabend einen Rückblick auf Die Angriffe der vergangenen Woche gegeben und dabei festgestellt, daß ein Platz an der englischen Südküste zum Beispiel in der ab­gelaufenen Woche nicht weniger als zwan- zigmal deutschen Luftbombardements ausgesetzt gewesen sei. '

In zunehmendem Maße fühlt man sich in England durch die deutsche Gegenblockade beunruhigt. Große Anforderungen werden setzt an die Han­delstonnage Englands gestellt", schreibtStockholms Tidninaen",Denn die letzten Tage mit ihren deut­schen Luftangriffen auf Englands Küsten, Häfen und Geleitzüge geigten deutlich, daß Deutschland und Italien Die Blockade gegen England bis zum äußersten führen wollen. Die Blockade des europäischen Festlandes gegen England ist jetzt eine Realität. Tatsächlich sind nur noch portugiesische und spanische Häfen, zum Teil vielleicht noch griechische Häfen, für den Handelsaustausch mit England geöffnet." Die letzten Monate hätten gezeigt, so fährtStockholms Tid- ningen" fort, wie sich die Position Englands zu- nehmend verschlechtert habe. Abgesehen von militärischen und strategischen Vorteilen, die sich Deutschland mit der Beherrschung der gesamten Küsten vom Nordkap bis nach dem Mittelmeer ge- schoften habe, hätten Englands Versuch, in Nor-

zeugmotoren zuerst an die Vereinigten Staaten selb st liefern müssen, falls die USA.- Regierung in ihrem großen Rüstungsprogramm ihre Flugzeugmotoren zuerst anfordert. Man kann sich also selbst ausrechnen, wie viele Jahre England auf seine bei den Packard-Werken bestellten 6000 Flugzeugmotoren warten muß und wie lange es Dann noch Dauert, .bis aus diesen Motoren Flug- ^Die englisch^ Regierung sieht sich Lesungen, ihren Plan, mehr als fünfzigtausend Kinder nach lieberfee zu bringen, fallenzulassqn. Das In- formationsminifterium veröffentlicht eine Erklä­rung, in Der das Scheitern Des Planes mitgeteilt wurde. Es hat sich als unmöglich erwiesen, außer Dienst gestellte Schiffe roieDer in Betrieb zu neh- men. Man hält es für besser, Die alten Schiffe a b- zuwracken, um so Material für Die Rüstungs­industrie zu bekommen. Obwohl also Die große Ma se der englischen Kinder nicht von der Jnel fort­geschafft werden kann, wird Der Abtransport Der reichen Kinder fortgesetzt. So wird bekanntgegeben, daß Freitag mit zwei Dampfern achtzehnhundert Kinder in Halifax eingetroffen sind, Deren Eltern die Ueberfahrt aus eigenen Mitteln bezahlt hatten. Auch Der amerikanische OzeandampferWashing­ton^ kam am Samstagnachmittag in Neuyork an mit 380 Kindern im Älter unter zehn Jahren an Bord. Wie der englische Rundfunk dazu nutteilt, war unter ihnen der neunjährige Sohn Des Infor- mationsminifter Duff Cooper, der noch in den Abendstunden Des Freitag Das englische Volk in einer RunDfunkansprache zu Mut unD Tapferkeit aufgeforDert hatte.

Sonderbare Blüten treibt in England Die Fa li­sch i rMj ä g er-P sych o f e. Wie sich Reverend- Gibbon aus Witcham gegenüber Deutschen Fall- : schirmjägem bei ihrem Eintreffen in England ver­halten will, zeigen Auszüge aus dem Kirchenblatt dieses Geistlichen, Die Die LonDoner liberale Zei- > tungStar" abDruckt.Wer von uns ein bißchen ; wilDert", so heißt es in Dem Artikel,hat natürlich [ eine Flinte unD geeignete Munition. Ich per- i sönlich nehme vor Dem Zubettgehen m e t n e d i e r- . zinkige Gartenforke herein unD stelle sie

K 8/39 Zwangsversteigerung.

Am Mittwoch, dem 28. August 1940, vorm. 9 Uhr, werden im Amts­gerichtsgebäude in Gießen, Zimmer 101, die auf den Namen der

Frl. Anna Tropp, Gießen, z. Zt. Friedberg i. H., Usagasse 33 eingetragenen Grundstücke versteigert:

\ Bezeichnung der Grundstücke:

Notwendigkeit, Die militärische Führung Des Unter- ' nehmens zu organisieren. Vorbereitung Des An­griffs auf Drontheim unter Mitwirkung Der See­streitkräfte unD Der Luftwaffe. Einstimmige An­nahme durch Das Komitee. General Gamelin reist ( sofort nach London ab. *

Das Kriegskomitee prüft anschließend die Frage etwaiger Operationen im Raume des Kauka- fus und auf dem Balkan. Bezüglich Des zu­letzt genannten Kriegsschauplatzes erklärt Der Mmi- fterpräsiDent, daß General Jauneaub im Emver- ftänDnis mit General Weyganb Die Einrichtung von Flugzeugbaf en in Rumänien und in Griechenland untersucht hat. Die vorbe­reitende Untersuchung hat einen Voranschlag von 10 Millionen für Ruittänien und von 15 Millionen für Griechenland ergeben. General Jauneaub wirb Die Unterjuchung unD Die Vorarbeiten an Ort und Stelle fortsetzen. Der PräsiDent Der Republik hebt hervor, daß diese Reise vielleicht Aussehen e r - regen könnte, und Daß es vielleicht Zweckmäßig märe, die beiden Länder durch einen Offizier des Stabes des Generals Jauneaud aufsuchen zu lassen. Laurent-Eynac erklärt, daß die Arbeiten entweder zoom Luftattachö oder von einem Offizier aus Dem Stabe des Generals in Zivil ausgeführt werden würden.

Paul Reynaud an Chamberlain.

Dringender Appell, Drontheim-Unternehmen nicht aufzugeben.

Paris, den 26. April 1940, 20.30 Uhr. An Französischen Botjchafter, London.

Dringend! Geheim!

Bitte übermitteln Sie Herrn Neville CH amb er- la i n dringend folgende Botschaft pon Herrn Paul

Reynaud:

Mein lieber Premierminister. Das Kriegskomitee ist soeben zusammengetreten. Nach Prüfung der gegenwärtigen Lage in Norwegen haben wir ein­stimmig folgenden Entschließungen zugestimmt:

1. Die Räumung des Gebietes von Drontheim würde sowohl moralisch wie mate­riell s e h r er nst e F o l g e n haben. Damit darf man sich nicht abfinden. Ganz abgesehen von dem Pre- ftigeoerluft der Alliierten in den Augen ihrer eigenen öffentlichen Meinung würde Die Haltung Der New traten Der großen sowohl wie Der kleinen, durch einen solchen Mißerfolg zweifellos einschneidend be­einflußt werden. Besonders Schweden konnte Dann nicht mehr an Die Wirksamkeit unD das chnelle Einjetzen eines eventuellen Beistandes Der Alliierten glauben. Es würbe eine leichte Beute für Die Diplo­matie des Reiches werden. Es würde dahin kommen, daß Schweden fein Eisenerz gegen uns verteidigte, und dadurch würde sogar Narvik wertlos werden. Was die Franzosen angeht, so nehmen sie eine solche

wegen einzugreifen, sowie Die Flucht aus Dünkirchen und Der Eintritt Italiens in Den Krieg Der Handels­flotte Englands große Verluste zugefügt. Die Fahrtrouten England^Skandinavien feien abge­brochen. Mit den wenigen übrigen europäischen Häfen könne Der Verkehr nur mit allergrößten Schwierigkeiten Durchgeführt werden, und auch Die Aufrechterhaltung der Handelsschiffahrt mit Afrika, Den Vereinigten Staaten und Südamerika sowie Dem Fernen Osten fordere immer mehr Verluste.Sagens Nyheter" meint, daß man in England noch immer recht optimistisch sei und die Hoffnung noch nicht auf gegeben habe, Den europäischen Kontinent zu isolieren, ohne sich Dabei selbst von Der Öffentlich­keit abzuschneiden.

Der englische Nachrichtendienst muß nun auch damit herausrücken, wie es mit Den schon bis zum Ueberfluß angekundigten Flu g ze u g li e f e r u n- gen aus USA. sicht. Nachdem sich Die britische Einkaufskommission bei Den Ford-Werken eine Ab­fuhr geholt hatte, konnte mit Den Packard-Werken ein Kompromiß" erzielt werden. Dieses Kompro­miß sehe so aus, daß zunächst einmal England Die» jen Werken Die Lizenz für Den Bau von Rolls Royce-Motoren übertragen müsse und Daß Die Packard-Werke erst in zehn Monaten mit der Herstellung dieser Flugzeugmotoren beginnen können. In Den ersten Monaten werde man aber nur in Der Lage sein, zwanzig Motoren pro Monat herzustellen. Erst nach einigen weiteren Monaten könne Die Produktion auf 240 Motoren pro Monat gesteigert werden. Nun ist aber auch noch vorgesehen, Daß Die Packard-Werke 3000 Flug-

daselbst.........

bajelbst . . ......

am grünen Weg i. d. Lechenau daselbst........ . .

auf die Marburger Straße

im kalten Grund .... links am Badenburger Fuß­

pfad auf den Flutgraben. in der Lechenau am Wiß­

marer Weg......

in der Lechenau.....

rechts am grünen Weg . . links am Steinkauter Weg .

(Wißmarer Weg Nr. 195) daselbst.........

rechts am grünen Weg. . . links am Steinkauter Weg . links am Steinkauter Weg . daselbst.........

am alten Lahnfluß . . an der Gänsweide .... zwijchen der Lahn und dem

Wißmarer Weg.....

Der Einheitswert (1.1.1935) beträgt bezüglich der Grundstücke au A. insgesamt: 40442 - RM., bezüglich der Grundstücke zu 8 insgesamt: 1501 RM. und bezüglich der Grundstücke zu C. insgesamt: 7633, RM.

Die Wirksamkeit von Geboten ist aus Grund der Grundstücksverkehrs- betanntmachung vom 26.1. 1937 von der durch die Bieter im Ber- steiaerungstermin bei Gebotsabgabe vorzulegenden Genehmigung deS Oberbürgermeisters der Stadt Gietzen abhängig.

Es wird darauf hingewiesen, datz die Bietgenehmigung rechtzeitig 5cim Oberbürgermeister beantragt werden mutz.

Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung.

Gießen, den 11. Juli 1940.

Im Auftrage des Amtsgerichts Gießen t Karle, Ortsgerichtsvorsteher,

'Sir 21. CaDogan hat hinzugefügt, wenn General Gamelin andere Maßnahmen vorschlagen könnte, Die uns ermöglichten, unserer gegenwärtigen Unter­legenheit abzuhelfen, so würDen sie mit größtem In­teresse geprüft werben.

(gez.) Sorbin.

Dokument Ar. 29.

Wir brauchen einen Führer."

An Churchill. (Handschriftlicher Vermerk.)

Streng vertraulich!

Berlin, 13. Juli. (DNB.) Der Führer unD Oberste Befehlshaber Der Wehrmacht hat auf Vorschlag Des Oberbefehlshabers Der Luftwaffe Dem General Der Flieger Ernst UDet Das Ritterkreuz Des Eisernen Kreuzes verliehen. General UDet hat zunächst als Inspekteur der Jagdflieger dazu berM. tragen, Die Grundlage für Das WieDererst eheu seiner alten Waffe zu schaffen. Besondere Verdienste hat er sich sodann erworben als Chef Des Decyni - chen Amtes und als Generalluftz e u g - meister. Er hat Der Fliegertruppe eine Rüstung geschmiedet, Die kriegsentscheidend ist. In Der H^n* lilduna eines technischen Nachwuchses vom tyact>» arbeiter über Den Techniker unD Konstrukteur bis zum Ingenieur und Forscher wurde unter seiner Führung Der Luftfahrttnduftrie Die Möglichkeit ge­geben, Den Deutschen Fliegern Die schlagkräftigste Waffe zum Einsatz gegen Den Feind jur Verfügung zu stellen. Durch 2lnfpannung aller Kräfte griang es Dem Generalluftzeugmeister, Die für Den mneg notwendige Produktion an Flugzeugen und Gerat jo zu steigern und Den Nachschub in einem Matze jicherzustellen, Daß die deutsche Luftwaffe allen Geg­nern überlegen wurde und sich als stärkste Der Welt erwies. General UDet hat somit ein entscheweiDes Verdienst am Erfolge unseres Kampfes. Er fit aber aud) Den Fliegern unserer ganzen Luftwaffe ein leuchtendes Vorbild kämpferischen Wagemutes und jteter Cinjatzbereitschaft.

Der Führer und Oberste Befehlshaber Der Wehr­macht hat femet auf Vorschlag des Oberbefehls­habers Des Heeres Das Ritterkreuz Des Eisernen Kreuzes verliehen an General Der Artillerie Fried­rich Fromm. General Fromm hat als C h e f D e r Heeresrüstung und Befehlshaberdes Ersatzheeres im Oberkommando Des Heeres seit Krieg sbeginn Die personelle und materielle Rü­stung unseres Feldh eeres geleitet. Seiner Verantwortungsfreudi gkeit und Der mitreißenden Schwungkraft seiner Persönlichkeit ist es gelungen, Das Kriegsinstrument zu f dja f f en , Das den Anforderungen seines Obersten Befehlshabers entsprach und dem Führer ermöglichte, auf weitem > Raum zum Entscheidungskampf in Nord und West : anzutreten. General Der Arttllerie Fromm hat so- ' mit stärksten Anteil an Den stolzen Siegen unseres

66 27

8

" Acker

a. d. Steinkaute gegen d. Hohl

5689

1422,25

67 30

19

Wiese

zwischen der Lahn und dem

1045

261,25

Wißmarer Weg.....

68 26

39

Acker

an der Gänsweide ....

4402

1100,50

69 24

24

Acker

links am Badenburger Fuß-

582,

pfad auf den Flutgraben .

2328

70 24

33

Acker

daselbst.........

2507

626,75

71 25

46

Acker

rechts am grünen Weg. . .

8450

2112,50

72 26

28

Wiese

am alten Lahnfluß . .

4708

1177,

73 26

30

Acker Wiese

| am alten Lahnfluß {

1669

11736

417,25 2934,

81 25

42

Acker

rechts am grünen Weg. . .

12119

3029,75

82 25

43

Acker

daselbst.........

4488

1122,

83 25

44

Acker

daselbst.........

4721

1180,25

B. Grundbuch für Gietzen, Band 60, Blatt

3423:

1119,60

1 22.

141

Acker

in der Lechenau.....

3732

2 30

70

Acker

zwischen dem Krofdorfer und

1455

363,75

Wißmarer Weg.....

3 31

27

Acker

daselbst .........

4755

1188,75

C. Grundbuch für Gietzen, Band 60, Blatt

3422:

2 22

118

Acker

vor der Warte auf die Mar-

8507

3402,80

burger Chaussee ....

3 24

5

Acker

am grünen Weg.....

3028

908,40

4 24

6

Acker

daselbst.........

2521

756,30

5 24

7

Acker

dajelbst.........

2506

751,80

6 24

8

Acker

daselbst.........

2513

753,90

7 24

34

Acker

rechts am grünen Weg. .

1277

383,10

8 25

54

Acker

auf den Flutgraben ....

4348

1304,40

1073,70

9 26

25

Ack5r

neben der Steinkaute ...

3579

10 26

26

Acker

am alten Lahnfluß

1224

367,20

11 27

17

Acker

der Steinköppel.....

4631

926,20

12 27

47

Acker

über dem Schäferbrunnen .

6200

3100,