arum rüstet Bulgarien aus?
X H.-Korrespondenten.
r> 4*
Von unserem
Sofia, April 1940.
Dieser Tage hat sich in dem Sobranje ein eigenartiger und bezeichnender Zwischenfall abgespielt. Bei der Aussprache über neue Steuervorlagen der Regierung "haben sich sämtliche Redner sowohl der Regierungsmehrheit als auch der Opposition gegen neue Steuern gewandt. Als aber die Redner geendet hatten, stand ein Minister auf und sprach. Er sprach von dem gegenwärtigen Bulgarien und erinnerte an die Aufgaben von morgen. Größte Stille herrschte, als der Minister in sachlicher Ruhe seine ©rünbe vorbrachte. Bei der Abstimmung gaben die Abgeordneten ihr Ja für neue Steuerlasten ab.
Es geschah dies an einem Tage, da die griechische Presse einige Zahlen über die Rüstungen Griechenlands bekanntgab. Dreitausend Betonbunker der „Metaxas-Linie" schützen die griechischen Grenzen, Hunderte von Flakgeschützen wurden an- gekaust und Milliarden für Munition und Uniformen ausgegeben. Und gleichzeitig las man in den bulgarischen Zeitungen, daß der französische Konteradmiral M o u r e n den türkischen Luftschutz organisiert und auf seiner Reise durch die Türkei auch nach Istanbul und in den europäischen Landes- teil gekommen ist, daß englische und französische Generalstabsoffiziere Besprechungen mit türkischen Armeeführern abhalten und daß neuerdings einige türkische Jahrgänge unter die Fahnen gerufen wurden. Dabei gibt es keinen Krieg im Südosten oder in Kleinasien, und nach den Versicherungen des türkischen Ministerpräsidenten Saydam und des sowjetrussischen Außenkommissars Molotow ist im Schwarzmeer-Gebiet auch kein Anlaß.
Trotzdem wenden alle Staaten des Balkans und Kleinasiens Milliarden an Volksvermögen für die Staatsoerteidigung auf, halten Reservisten unter den Waffen und verstärken dauernd den Grenzschutz. Warum? Richt um einen Krieg hervorzurufen, sondern um einen Krieg in diesem Raume zu verhindern. Ein bulgarischer Publizist hat diese erhöhte militärische Bereitschaft der Balkanstaaten mit der Möglichkeit begründet, daß die Westmächte angesichts der Erfolglosigkeit ihrer Blockade gegen Deutschland keinen anderen Ausweg mehr fänden, als mit Gewalt ins Schwarze Meer einzudringen und die deutsch-russischen Handelsbeziehungen zu stören. Ein solcher Akt bedeutet natürlich Krieg mit Rußland und damit Verwicklungen von nicht abzusehender Tragweite für den Balkan. Aus diesem Grunde rüstet auch Bulgarien auf.
Ader noch ein weiterer Umstand begründet diese Kraftanstrengungen. Der Außenminister Bulgariens, P o p o f f, hat in seiner SobranjeEklärung an den Ausspruch eines nordischen Staatsmannes erinnert, der von seinem Vaterland das Schicksal ab« wenden will, nur kleiner Bauer auf dem großen Schachbrett der Weltpolitik zu sein. Bulgarien, als Kernstück des Balkans, hat mit feinen Nachbarn noch einiges zu ordnen, es will dies aber erst nach dem Ende des gegenwärtigen Krieges tun und bis dahin so stark werden, daß es seinen Ansprüchen auch ein genügendes Gewicht geben kann.
Darum also rüstet auch Bulgarien auf, darum werden in den Kasernen die ungeschulten Reservejahrgänge mit den Waffen vertraut gemacht, darum werden den Bürgern so hohe Steuern auferlegt, daß die Abgeordneten zunächst unter dem Eindruck der Klagen ihrer Wählerschaft glaubten, sie nicht annehmen zu können, dann aber doch die Zukunft Bulgariens höher stellten als eine augenblickliche Unpopularität in der Bevölkerung. 100 Waggon Korn kostet Bulgarien ein Bombenflugzeug. Und 400 Waggon Korn, also zehn Eisenbahnzüge mit je 40 Waggons Korn muß es für eine Flakbatterie hergeben. Diese Zahlen, die ein Abgeordneter in dem Sobranje genannt hat, sind von schwerwiegender Bedeutung für den Staatshaushalt, für die Armee, für jeden einzelnen Bauern in den Bergen des Balkans und in dei> Ebene der Maritza. Um den Frieden zu erhalten, muß das bulgarische Volk
Lasten auf sich nehmen, *5 führe es selbst Krieg.
Aber es sind nicht Steuern allein, die notwendigerweise gezahlt werden müssen. Durch das Gesetz für zivile Mobilisation wird das gesamte Leben des Bürgers von den Erfordernissen der Armee bestimmt. In dem neuen Amt für zivile Mobilisation beim Ministerrat ist der Kriegsminister der entscheidende Mann, der über die Arbeit aller Bürger von 16 bis 70 Jahren entscheiden kann. Die letzte Entscheidung trifft zwar immer der König, aber vorgetragen wird sie ihm vom Ministerrat. Das neue Amt, die Ministerien, die öffentlichen Behörden, die Gemeinden, die physischen und juristischen Personen sind ausführende Organe. Praktisch kontrolliert der Kriegsminister von dem Zeitpunkt des Beginns der zivilen Mobilisation an den gesamten Außen- und Binnenhandel, die Rohstoffverteilung, die Preisgestaltung, die Kreditgebung der Banken, die Devisenbeschaffung, den Arbeitskrafteinsatz, die Bestellung der Aecker, die Regelung der Löhne, die Propaganda und die nationale Erziehung. Gewiß gilt das Gesetz nur für den Ernstfall eines bewaffneten Konfliktes; trotzdem werden die vorbereitenden Arbeiten schon jetzt gewisse entscheidende Eingriffe in die Friedenswirtschaft nötig machen. Jeder'Tag bringt dafür neue Beispiele, so die Bestrafung von Spekulanten, das Verbot der Verwendung von Gummi zur Schuhbesohlung, die aufgebotene Anmeldung aller bei Händlern lagernden Kupfervorräte, Verkauf von Konserven nur gegen Rückgabe einer leeren Blechdose, der jetzt verordnete Beimischungszwang von 30 v. H. Zellwolle in der Tucherzeugung oder die straffere Devisenreglementierung mit dem streng gehandhabten Ab-
Jn Liverpool warten die Engländer wieder einmal sehnsüchtig auf eine überfällige Schiffsladung Getreide. Vergeblich! Seit Tagen liegt sie bereits auf dem Grunde des Meeres und wir können uns ausmalen, wie sich dort die Fische für die Weizenkörner interessieren. — Das heißt: interessieren? Wie sollen die Fische das denn machen? In der ewigen Nacht der Meerestiefe können sie sicher doch gar nichts sehen? Das hängt ganz von der Tiefe ab. Die Meeresforscher haben nämlich genau geprüft, wie weit das Tageslicht in das Wasser eindringt. Professor Dr. Hentschel (Hamburg), der an den großen Forschungsfahrten des deutschen Vermessungsschiffs „Meteor" teilgenommen hat, berichtet in seinem Buche „Das Leben des Weltmeeres", in welchem er die verschiedensten Wunder der „Wasserwüste" eingehend bespricht, daß große weiße Scheiben an Tauen in die Flut hinuntergelassen wurden. Dann maß man, bis zu welcher Tiefe die weiße Fläche erkennbar blieb. Selbst bei dem klarsten und durchsichtigsten blauen Wasser war die Scheibe in 66 Meter Tiefe nicht mehr zu sehen. Daraus ließ sich berechnen, daß in 200 Meter Tiefe höchstens noch eine schwache Dämmerung herrscht, wenn über dem Meere hellster Tag ist.
Mer auch am Boden der Biskaya, der stellenweise 5100 Meter unter der Meeresoberfläche liegt, und zu dem bestimmt kein Lichtstrahl mehr bringen kann, herrscht nicht etwa trostlose Einsamkeit! Kugelförmige blaugrüne Algen leben vereinzelt selbst in 5000 Meter Tiefe! Das ist nicht einmal durch die Tatsache mehr zu erklären, baß die blauen und violetten Strahlen noch in 1500 Meter Tiefe im Mittelmeer bei Versuchen photographische Platten geschwärzt haben. Gerade diese Strahlen der Sonne sind ja für das Leben der Pflanzen besonders wichtig! Mer bei 2000 Meter wirken auch sie bestimmt nicht mehr. Trotzdem leben dort nach Pflanzen und ernähren ihrerseits Fische? Jawohl, sie sind nämlich „Leichenfledderer"! Die Pflänzchen
lieferungszwang sämtlicher freien Devisen durch die Exporteure. Damit ist die Reihe der Einschnitte noch nicht erschöpft.
Diese Tatsachen muß man der Ansicht entgegenstellen, daß die neutralen Länder des Südostens am Kriege nur ihren Profit machen. Gewiß hat die bulgarische Regierung erst kürzlich erklären lassen, daß sie von der Rationierung der Lebensrnittel absehen könne, gleichzeitig aber hat der Ministerrat die gesetzlichen Grundlagen für eine solche Ordnung schon beschlossen. Es ist auch richtig, daß der gesteigerte Außenhandel, vor allem mit Deutschland, den Balkan in die Lage versetzt, mehr Maschinen zum Ausbau der eigenen Industrie einzuführen. Auch Bulgarien geht daran, seine Kohlenbergwerke auszubauen, neue Erzlager zu erschließen und Aufbereitungsanlagen zu errichten; die Textilindustrie verarbeitet gegenwärtig sogar russische Baumwolle für Rußland; Schiffahrt und Verkehr sind für einen vergrößerten Warentranfit voll eingesetzt. Man vergesse aber dabei nicht die Rechnung des Sobranje-Mgeordneten, daß ein Bombenflugzeug gleich 100 Waggon Korn ist- Die durch die Ereignisse gebotene militärische Bereitschaft schöpft einen erklecklichen Teil des „Profites" wieder ab, abgesehen davon, daß die Einberufungen einen Teil der Männer dem Arbeitsprozeß entziehen.
So kann man es verstehen, daß das Sobranje auf der einen Seite den Willen des kleinen Mannes verdolmetscht, abseits von den Wirren der großen Mächte seiner friedlichen Arbeit nachgehen zu können, andererseits aber verpflichtet ist, das tapfere Bauernvolk der Bulgaren nicht zur Schachfigur werden zu lassen. In diesem Widerstreit zwischen dem Vorteil des Augenblicks und der Aufgabe hat sich Bulgarien für seine nationale Tradition entschieden, für seine Armee, für seine Stärke. Denn der Kern des Balkans muß stark sein.
und Tierchen, die in mikroskopischer Kleinheit aber zu Millionen an der Meeresoberfläche als „Plankton" umhertreiben, sind zwar so winzig, daß sie sich oft nicht einmal mit der feinen Seidengase fangen lassen, mit der der Müller das Mehl siebt. Mer sie sind doch schwerer als das Wasser und sinken f) munter, sobald sie gestorben sind. Was das Meerwasser nicht wieder zersetzt hat, bis es in der Tiefe ankommt, das verzehren die Lebewesen der Tiefsee. Es rieselt also ständig ein ganzer Nähr- ftoffregen in die lichtlvsen Reiche des Ozeans.
An den kleinen Lebewesen finden wieder die größeren ihre Nahrung. Mer um von den wenigen Mitbewohnern der Tiefe leben zu können, müssen die Fische stets sehr viele von ihnen verschlingen. Das Maul ist daher bei vielen von ihnen die Hauptsache! Den Fischen einer Sorte könnte man geradezu den ganzen langen, fast schlangenhasten Körper in dem Riesenmaul zu jammenrollen. Ein anderer Tiefseesisch dagegen ist ein Hamsterer des Meeres: Er hat selbstverständlich auch einen großen mit scharfen Zähnen bewehrten Rachen, vor allem aber einen regelrechten „Gummimagen". Wenn er noch nichts gefressen hat, sieht er aus wie ein normaler wendiger Fisch. Hat er aber seine Mahlzeit gehalten — und es kommt ihm gar nicht darauf an, selbst einen Fisch zu verspeisen, der viel größer ist als er selbst —, so hat sich sein Magen ungeheuer ausgedehnt und der Bauch ist zu einer formlosen Masse v arge quollen.
Der Dunkelheit am Meeresgrund haben sich die Tieffische übrigens z. T. hervorragend angepaßt. Manche von ihnen haben optisch ausgezeichnet konstruierte Äugen. Andere sorgen gleich selbst für Beleuchtung. Da gibt es z. B. einen Fisch mit einer Nase, die ungefähr so lang wie sein ganzer übriger Körper ist; an dieser Nase aber trägt er als „Laterne" ein Leuchtorgan vor sich her. Es gibt auch Fische mit „Leuchtplaketten". Diese Lichter sitzen meist in der Nähe des Auges, manchmal aber am
„Dort unten aber ist's fürchterlich".
23on Dr. I. Hemici
ganzen Körper entlang. Professor Hentschel verglich einmal einen solchen Fisch mit einem Schiffchen, dessen Bullaugen an der ganzen Breitseite entlang erleuchtet sind. Die deutsche Tiefsee-Expeditwn hat auch einen Tintenfisch mitgebrächt, dessen Körper in den verschiedensten Farben „illumimert war. In der Mitte unter jedem Auge saß em Leucht- organ, das ultramarineblau strahlte. Seme „Buglichter" waren rubinrot, während sich am „Heck" mehrere weiße Lichter um ein himmelblaues grup« pierten. Er bot einen überaus prächtigen And!.-*.
Aus aller Welt.
Hans Virchow f.
Im Alter von 87 Jahren starb nach kurzer Krank, beit in Berlin Geheimrat Professor Dr. Hans Dir- chow, der Sohn des großen Pathologen Rudolf Virchow. Ebenso wie sein Vater war auch Hans Virchow pathologischer Anatom und Anthropologe. Diele Aerztegenerationen sind von ihm in die Anfangsgründe der Anatomie eingeführt worden. Als Forscher und Gelehrter erwarb er sich eine hoch- geachtete Stellung in der medizinischen Welt.
Heberfdjroemmungen und Erdstöße in der Türkei.
Zn den letzten Tagen ist die Türkei erneut von schweren Naturkatastrophen heimgesucht worden. Der Euphrat ist über seine Ufer getreten und hat die ostanatolische Stadt E l a s i s überschwemmt. In mehreren Stadtteilen sind die Häuser von der reißenden Strömung überflutet worden. Eine Anzahl von Häusern ist eingestürzt, andere wurden schwer beschädigt. Es sind auch Menschenleben zu beklagen. — Auch in der Gegend der Stadt Smyrna haben sich wieder schwere^Ueberschwem- mungen ereignet, die ebenfalls großen Schaden an- richteten. Zur gleichen Zeit werden aus verfchie- denen Städten Anatoliens fortgesetzt stärkere Erdstöße gemeldet, unter anderem aus Siwas und Samsun.
Großfeuer in Colon.
Wie Associated Preß aus Colon an der Ost, einfahrt des Panamakanals meldet, zeri stört ein Großfeuer zahlreiche Gebäude im Stadtzentrum. Da die Flammen auch das Gebäude der Kanalverwaltung und andere Regierungsgebaude : bedrohten, wurden Pioniere eingesetzt, um durch Sprengungen eine weitere Ausdehnung des Brandes zu verhüten. Mehrere tausend Einwohner Colons sind obdachlos.
Verbrecher schießt Kriminalbeamte und Soldaten nieder.
In Berlin-Lichterfelde schoß ein Verbrecher, der eines Einbruches überführt worden war, zwei Kriminalbeamte und einen Soldaten nieder. Der eine Kriminalbeamte wurde auf der Stelle getötet, während der andere mit einem lebensgefährlichen Schuß in den Leib besinnungslos zusammenbrach. Der Soldat hatte sich dem Verbrecher bei seiner Flucht in den Weg gestellt. Er erhielt einen Brustschuß, an dessen Folgen er kurz darauf verstarb. Inzwischen hatte man aber den Verbrecher von allen Seiten umstellt, und als er sah, daß es kein Entrinnen mehr gab, schoß er sich selbst eine Kugel in den Kopf und brach tot zusammen.
Riesenbrand im Hafen von Gent.
Im Hafen von Gent (Belgien) ist ein Großfeuer ausgebrochen. Bisher find drei Lagerhäuser mit 20 000 Ballen Baumwolle, Jute und Leinen, vernichtet worden. Der Sachschaden wird auf 30 \ Millionen Franks geschätzt. Der Brand kam in einem Lagerschuppen zum Ausbruch, in dem sich 5000 Ballen Baumwolle befanden. In kurzer Zeit griffen die Flammen auf zwei weitere Lagerhäuser ' über, die ebenfalls vernichtet wurden. Der Brand griff so stark um sich, daß die umliegenden Häuser in fieberhafter Eile geräumt werden mußten.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Sauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für PolttS, euilleton und Bllder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.
Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R. Lange K. 0. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Deck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nrä.
A»
Die l>c B Setzer E Mals ' SeuM tziesmal Krieges, nie (ö P MIM! geiiM ! hegnffej njenn einem siehen, a Seit des die ein n darauf g
' Ts ist Mnate Ende 9 auch mch «tert und M 2 MM tel der ti erlitt De> stillstande Kindern alle Bedi neten Fc keinerlei mal Seef tage zu hie Daue trächtigen
Im Le stand, vei Lord No „Times", Mail" un englischen Ealeebi). deutsche 1 ernährt o und ein | sich jetzt Nachkomn tiges Erz illen mö( warfen je gegen die veise Der unternorr ruf die < licht nm deutschen lorausbe, »erfahren lern daß deutschen einem so tzen. Ra farm se ltachkrieg lennt in krankheit ie diese 3 kr Berg, Blotfahe deutschlan md info kren Fol
Bekanntmachung.
Die IVochenmärkle beginnen von Dienstag, dem 16. April 1940, ab, vormittags um 7 Uhr und enden um 13 Uhr. 1898C
Der Oberbürgermeister.
9. 23.: Nicolaus, Beigeordneter.
Bekanntmachung.
Jleue Eierzuteilung.
Auf die gültige Reichseierkarte werden im Gebiet des Landesernährungsamtes Hessen auf den Abschnitt a in der Zeit vom 15. 4. bis 5. 5. 40 2 Eier und auf den Abschnitt b in der Zeit vom 19. 4. bis 5. 5.40 2 Eier ausgegeben. 1905D
ff
/ b=kanr,t -- di, ■ I ^s°beiKop'hXe1'"*' H ;*=nnura8'ine'N'"' ^7' nS'beken 6pV,anillc- In ////?. l20bla,e„ p6 fW’«- nd./.Z///A -- ,en-P*A RM- %
Hauptrollen:
Josef Sieber / Ingeborg Hertel Ilse Petri / Renee Stobrawa Leo Peukert / Erich Fiedler
Spielleitung: Franz Seitz
(Nach Motiven des Romans „Der selige Rogge“ von Ernst Grau)
Musik: HANS EBERT
Alle guten Geister des Volkshumors haben bei diesem herzhaften Lustspiel Pate gestanden.
Ufa-Ton-Woche / Terra-Kulturfilm
Heute Montag Erstaufführung
Lichtspielhaus
Täglich 4 Uhr, 6 Uhr und 8.30 Uhr
— Jugend hat Zutritt! —
1896A
| Mietgesuche |
Geräumige S-Zimmer- Wohnung
i. Nähe d. Universität wird ges. Schr. Angeb. m. Angab.üb. Lage, Mietvr.,Bezugstermin u. 01397 a. d. G. A. erb.
Stellenangebote
Keine Ursprungs- Zeugnisse,
lonbem nur Zeugnisabschriften dem Be- werbungsfchreiben beilegen! — Lichtbllder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite 'Hamen und Anschrift des
Bewerbers tragen I
ta- und
KöchenniädeheD
und
Boleldiener
bei gutem Verdienst für bald gesucht. [1904D
i Park-Sanatorium I Bad-Nauheim.
Ordentliche junge hau z. Austragen vonZeitungen gesucht. ioooD SWslklA 1.
MW die auch Wäsche übernimmt, sofort gesucht. ligyzO Stau Mena
Bahnhofstr.50 II Zuverlässiges MU« für Haushalt u. Küche ges. lisoiD Heinrich Alt
Walltorstrahe 27
Verkäufe I
Vogelsberger M-M Ende Avril kalbend, zu verkauf. Wg müllet Allendorf Lahn
Friedhofstr. 15.
Gut erhaltener Kassenschrank zu verkaufen.
Näheres louos Goethestr. 19 I
Großes
Stehpult
8ut erhalten
. zu verkauf. Zoh. Fischer Kohlenhandelsgesellschaft (1897D Alicenstr. 42 /44.
Kaufgesuche
MllsvW zu kaufen oder zu leihen gesucht. Schr. Angeb. an Gmii SlUlllllU
Biergrohhandlg. und Eisfabrik.
Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, oen Bießener Anzeiger
Zwangsversteigernng.
Dienstag, den 16. Avril 1940, nachm. 2 Ubr, sollen im Ber- kausslokalHartmev,Neuenweg28 bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen sofortige Barzahlung versteigert werden: imsD
Haus-, Laden- u. Büromöoel aller Art. Schreibmaschinen,Uhren, Füllfederhalter, 1 Registrierkasse, 1 Rechenmaschine, 2 Additionsmaschinen, Kassenschränke, 1 Aus- putzmaschine, 1 Schaubekbriefmar- kenalbum, 1 Schneidernähmasch., 50 Flaschen Wermutwein, 1 Bild. Scharmann, Gerichtsvollzieher in Gießen, Wiesenstr. 2, Tel. 3108
iiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Ihre Geschäftsdrucksachen stellen die Verbindung her zu Ihren Erzeugnissen. Man stellt sich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Briefumschläge, Postkarten, Rechnungen, Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühl'sche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251 iiiiimiiiiiiiiiiiiiiimmiiiiiimiimiiiiimiiiiiHiiii
(Verschiedenesli junger mann
L z 32 Jahre alt,
Bote £eöer-
WnMlle v. Neuen Friedhof bis Ludwig- stratze Sonntag morgen verloren. Abzugeben geg. gute Belohnung Ludwigstr. 38 I.
sucht etwa gleichaltriges Fräulein kennenzulernen, zwecks späterer
Mal.
Zuschriften mit Bild unt. 01409 an den Gießener Anzeiger erbet.
Ihre Vermählung geben bekannt
Gießen, den 15. April 1940
Marburger Sir. 21
Bahnhofstraße 11
Ihre Verlobung geben bekannt
z.Z. im Felde
Herborn
April 1940
01405-
Habe meine Praxis wieder aufgenommen
01406,
Ligen Eintritt gesucht.
1878D
Gebrüder Cloos, Kommanditgesellschaft, Welzlar
Erwin Bepler
Kläre Bepler, geb. Amend
Margaret Weyei ’ Karl Weigand Leutnant in einer Panzerjägerabteilung
Volkstümliche Naturwissenschalt in reicht) ebiiderten, leichwerständl. Werken und in verschiede- nen Preislagen bieten unsere Derlagserzeug nisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen er. höhteFreudeanden vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und Probehefte her Zeitschrift „llusöet natur (Der utaturforscher) HugoBeimüblerVerlag
BerMWelde
Dr. Karl Schättler
Zahnarzt Frankfurter Strafte 53
Tüchtigen jüngeren
Angestellten und Kontoristin
vorwiegend für Lohnbuchhaltung zum sofor-
- Emer v tonnt. Un 14n bei. ; «s Laust f ® Obern MÄhon «eit
mi lolle. N peilt, qe rner den fonntljQn ?5, Mai feine 0 bann .Einmal Antzchc $ *Moi £ ben, ■ A ben ftt btie
er TM MSÄt
- te RS fcrw LMe e 55 uni ^mi Mat,
Un hjs I Sff&i k n^[ A PC,


