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verhaftet worden sei, weil er die Mobilisierung sabotiert" habe, und es wird erklärt, daß es in dieser Militärstation viele Leute wie Solum gebe. Ein norwegischer Redakteur erklärte sogar dem Berichterstatter von Aftonbladet, daß man eine Art von Bürgerkrieg auskämpfen müsse. Demnach scheint die Unzufriedenheit mit dem 23er-

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Rückkehr zum normalen Leben in Oslo.

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Unzufriedenheit mit der Regierung Nygaardsvold in Norwegen.

Stockholm, 14. April. (DNB.) Die von der Regierung Nygaardsvold behauptete ab­solute Einigkeit des norwegischen Boltes für diese Regierung erscheint in einem Bericht des hiesigen Aftonbladet in einem etwas merkwürdigen Licht. Es wird in dem Bericht davon ausgegangen, daß der Militärkommandant von Sarpsvorg, Solum,

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und dänischen Truppen.

Kopenhagen, 15. April. (DNB.) In Diborg stattete der Kommandant der jütländischen Division des dänischen Heeres, Generalmajor E j s e m a n n, dem Kommandanten der deutschen Truppen in Bi­borg einen Besuch ab, um ihm für das große Verständnis zu danken, das er und seine Truppen den Dänen und ihren Gefühlen in der augenblick­lichen Lage erwiesen haben. Generalmajor Esse- tnann gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß dank der Haltung der deutschen Truppen ein gutes Verhältnis zwischen dem deutschen und dem dänischen Heer bestehen werde. Der deutsche Gene­ral erklärte, er sei bestrebt, das Verhältnis zwischen den deutschen und dänischen Wehrmachtsabteilungen so reibungslos wie möglich zu gestalten.

*

Jndspendance Belge berichtet, Kopenhagen, mache nicht den Eindruck einer besetzten Stadt, man jabe augenscheinlich bewußt die deutschen Soldaten unsichtbar" gemacht, in den Straßen begegne man ihnen nur sehr selten. Die dänische Bevölle- Nmg ertrage ihr Schicksal mit Würde, und habe ihren nationalen Stolz nicht verloren. Man sei sich bewußt, daß jeder Versuch eines Widerstandes gegen die ausgezeichnet ausgerüsteten deutschen Truppen iibsurd gewesen wäre. Von deutscher Seite werde alles vermieden, was nach einer Erniedrigung des dänischen Volkes aussehen könnte. Vor dem Kömgs- polast steht nach wie vor die dänische Garde Wache, oid) sei das dänische Militär nicht entwaffnet wor­den. Dittch die Besetzung sei eine Angleichung on die deutsche Wirtschaft notwendig ge- vorden. Zwischen deutschen und den dänischen Fach­leuten sei bereits der Kontakt ausgenommen wor- den, um eine gemeinsame Basis für die Weiter- siihrung des Wirtschaftslebens zu finden.

Strikte Neutralität Schwedens.

Stockholm, 13.April. <DNB.) Der schwedische Ministerpräsident D. 21. Hansson hielt im schwe- dichen Rundfunk eine Ansprache, in der er erneut krönte, daß Schweden fest entschlossen sei, auch in Zukunft der Linie strikter Neutralität zu jo'.gen. Er bereitete das schwedische Volk darauf vor, daß die Zukunft stärkere Beeinträchtigungen de; sozialen Lebens und neue Schwierigkeiten für das Wirtschaftsleben bringen werde. Hanffon wandte M gegen die verderbliche Gerüchtemacherei und be- bute, oaß es gerade in unruhigen Zeiten mehr als Mt notwendig sei, Ruhe inw Zuversicht zu be- vc-hren.

Roosevelt verlangt neue Ilottenrüstungskredite.

Neuoork, 14. April. (Europapreß.) Präsident Kcosevelt verlangt vom Senat neue Kredite für Die Vischleunigung der Schiffsbauten zur Erhöhung de flotte der Vereinigten Staaten, damit sie keiner orderen nachstehe. Die Vorlage sieht den Bau von Wei Schlachtschiffen von je 45 000 Tonnen vrd zwei Kreuzern, einem Flugzeugträger, acyr rpedobooten und sechs U-Booten vor. JnEyaw vln vier Jahren sollen 63 neue Kriegs s ch11Te ui einer Gesamttonnage von 176 000 Tonnen ge- cut werden.

. Skandinaviens und besitzt alle Vorteile und Nack», heile des polaren Klimas. Dank der warmen ®olf. iromgewasser, die die Küste umfluten, vereist der I Hafen auch im strengsten Winter nicht. Narvik selbst heflt viele Kilometer im Osot-Fjord, umgeben von 1200 Meter hohen Felswänden, deren Spitzen selbst im Sommer von Schnee bedeckt sind. Die Fjorden. Imdschaft ist von wunderbarem Reiz, dagegen ist Narvik selbst eine sehr nüchterne Stadt. Sie ist größtenteils aus Holzhäusern erbaut, besitzt aus» j schließlich industrielle Betriebe, die für die Erzver- schiffung in Frage kommen. Doch wenn man sieht, vie tagtäglich die Züge der tunnelreichsten Bahn ier Welt von Kiruna nach Narvik durch das skandi-

rtMiu "avische Felsengebirge sich schlängeln, Tausende von

rtZr Tonnen besten Erzes in den Waggons, so kann

man verstehen, daß Großbritannien nach bekannter Piratenmanier auch auf diesen Punkt seine pluto- tratische Gewaltpolitik richtete.

jlften der' Regierung" Nygaardsvold weiter zu ht nur nadi Wn- als diese Regierung zugestehen will.

tannienunb Lerbälitlis rwikcken deutschen

Oslo, 14. April. (Europapreß.) Der Rückstrom der in den letzten Tagen auf Grund der Anvrd- mmgen der geflüchteten Regierung evakuierten Be- völkerung von Oslo hat in vollem Umfang eingesetzt. Die Straßen Oslos sind beinahe wieder genau so bevölkert, wie am Ende der vergangenen Woche, als man noch nichts von dem englisch-französischen Dorstoß gegen die Neutralität dieses Landes und die Sicherheit der Nation wußte. Die Rückkehr zum - inn Qfi normalen Gang der Dinge äußert sich auch m dem Hafens Lertrautwerden mit der deutschen Truppe, die über­all, wo sie sich zeigt, durchaus würdig und wohl- einem her sollend ausgenommen wird. Die Uniformen der eit, es »j I mrschiedenen Waffengattungen gehören bereits zu -nn täM dem festen Bestandteil des hauptstädtischen Bildes, mf Schiss- Ms Symptom für den wieder kehrenden normalen steigere. Zustand wird weiter die Mitteilung aufgenommen, ^inmohncr. norwegischen Bank- und Finanzinstitute ihre

derls au? - Schalter wieder geöffnet haben.

,u ßerijJ gl In 3uf-crtnmenarbeit mit den deutschen Behörden Wich Ar, Lj zuständiger Wirtschaftsausschuß der Haupt- chaft^sinb II studt jetzt Rationierungsmaßnahmen em- nohmoMh. H geleitet, die geeignet sind, die Ernährungslage der lend mm? K Hauptstadt weiterhin zu sichern. Preiserhöhungen ohne Genehmigung der Behörden sind verboten, bi» ff f *' Hamstereinkäufe werden unterdrückt. 23erderbliche ren' Daren dürfen nur für den Bedarf eines Tages ein» uno längs «fcruft werden. Große Zufriedenheit hat hier die natzlg oer« Bekanntmachung der deutschen Militärbehörden aus- ltnp'er n® «löst, daß die in Norwegen stehende deutsche Schutz- truppe zur Zeit zum größten Teil aus Deutschland «rpslegt werde.

Phantasien -er englischen preffe.

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Ein Teil der englischen Presse vom Donnerstag berichtete in großen Schlagzeilen, daß die Engländer Narvik, Bergen und Trondheim erobert hätten. Aber als Churchill die Siege nicht nur nicht bestätigte, sondern sogar Andeutungen von den schweren Verlusten machte, stürzte London aus dem Siegestaumel in eine dumpfe Verzweiflung. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Für die freiwillige Sammlung kriegswichtiger Metalle des deutschen Volkes sind jetzt auch die großen bronzenen Eingangstore zur Neuen Reichskanzlei auf dem Wilhelmplatz in Berlin herausgenommen und durch Holztore ersetzt worden. Unser Bild zeigt, wie das eine der beiden Tore abtransportiert wird. (Atlantik-M.)

Aus dem Reich.

Die Höheren Schulen im Kriege. |

Um den Lehrerbedarf der Höheren Schulen nach Möglichkeit zu befriedigen, die Durchführung des Unterrichts zu erleichtern und eine einheitliche Grundlage für die wehrwichtigen Unterrichtsgebiete der Mathematik und Naturwissenschaften zu gewin­nen, hat der Reichserziehungsminister die Stunden­tafel der Oberstufe für Jungen vom neuen Schul­jahr ab vereinheitlicht und vereinfacht. Die bisherige Gabelung der Oberstufe fällt für den Klassenunterricht weg, wird aber in Arbeitsgemein- chaften beibehalten. Jeder Schüler muß entweder an der naturwissenschaftlichen ober an der sprach­lichen Arbeitsgemeinschaft teilnehmen. Der Unter­richt der Klasse 8 bleibt noch wie bisher gegabelt. Wo jedoch die Vereinfachung auch für die Klasse 8 durchführbar erscheint, ist sie vorzunehmen. Dem nach der neuen Stundentafel vereinheitlichten Un­terricht wird für die naturwissenschaftlich-mathemati­schen Fächer der Lehrplan des naturwissenschaftlich- mathematischen Zweiges, für die sprachlichen der des sprachlichen Zweiges zugrunde gelegt. In der Mittelstufe ist zu Lasten des sprachlichen Lehrplans eine Erhöhung der Stundenzahl der naturwissen- schaftlich-mathematifchen Fächer erfolgt. Der Rel^ gionsunterricht wird an allen Höheren Schulen nach derselben Stundentafel durchgeführt wie an der Oberschule für Jungen. Er beschränkt sich also ein­heitlich auf die Klassen 1 bis 4 der Höheren Schu­len, d. h. auf die Dauer der Volksschulpflicht.

pauschwirtschastsbeihilse für landwirtschaftliche Kleinbetriebe.

Im Interesse eines leichteren Ausgleichs b e i Einberufungen aus landwirtschaftlichen Klein­betrieben hat der Reichsfinanzminister eine Pausch- wirtschaftsbeihilfe eingeführt. Sie kommt für Die kleineren landwirtschaftlichen Betriebe mit einem Einheitswert bis zu 20 000 RM., in denen irn all­gemeinen eine dauernde Ersatzkraft nicht eingestellt wird, in Betracht. Kleinlandwirten, deren Einkom­men aus Lohnerwerb oder nichtlandwirtschaftlicher Beschäftigung überwiegt, steht es. frei, an Stelle der Pauschwirtfchaftsbeihilfe Familienunter­halt nach den allgemeinen Vorschriften zu bean- tragen, was meist zu empfehlen sein wird^ Ziel rst die Erhaltung der intensiven Bewirtschaftung. Es soll erreicht werden, daß der aus dem Betrieb zu aewinnende Lebensbedarf der familienunterhalts- berechtigten Angehörigen des Betriebsinhabers ge­sichert bleibt und daß der Beittag der kleineren und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe zur Siche­rung des Ernährungsbedarfs des deutschen Volkes nicht absinkt. Als Grundbetrag wird ein monatticher Staffellatz gewährt. Er beträgt bei einem Einheits­wert bis zu 6000 RM. 30 RM., steigt dann bis zu einem Einheitswert über 10 000 bis 12 000 RM. aus 36 RM. um dann wieder herabzugehen bis aus 28 RM' bei einem Einheitswert über 18 000 bis 20 000 RM. Leben mit der Ehefrau des einberufe­

nen Bauern mehr als zwei Kinder unter 14 Jah­ren zusammen, so erhöht sich der Staffelsatz für das dritte und jedes weitere Kind unter 14 Jahren um 5 RM. monatlich. Soweit Aufwendungen für Zins- und Tilgungsverpflichtungen und Realleistungen zu erfüllen find, die jährlich 2,5 v. H. des Einheits- Wertes des Betriebes übersteigen, erhöht sich der monatliche Staffelsatz um ein Zwölftel des über­schießenden Betrages der Aufwendungen. Ist das Grundstück mit einem Altenteil belastet, so ist als jährlicher Aufwand ein Betrag von 120 RM. für jeden Altenteiler anzusetzen. Die Pauschwirtschafts- beihilfe entfällt, wenn der Bauer zur Arbeit in feinem Betrieb beurlaubt wird und dieser Urlaub mehr als zwei Wochen beträgt, für die darüber hinausgehende Urlaubszeit.

Einschränkung des Zugverkehrs.

Berlin, 13. April. (DNB.) Die Reichsbahn ist nach wie vor durch kriegs- und lebenswichtigen Güterverkehr stark belastet. Es ergibt sich daraus die Notwendigkeit, während der Pfingst- f e i e r t a g e, d. h. also besonders in der Zeit vom 10. bis 15. Mai einschließlich, jede-nicht unbe­dingt notwendige Reise zu unter­lassen. Ebenso wie die Beurlaubungen der Wehrmacht zu Pfingsten sich auf Aus­nahmefälle beschränken, kann der Arbeiter­urlauberverkehr nur in besonders dringen­den Fällen gewährt werden. Der Urlauberverkehr muß auf das ganze Jahr verteilt werden, da der Reichsbahn stoßweise ein Transport von vielen Hunderttausenden von Menschen in wenigen Tagen nicht zugemutet werden kann.

Das hessische HauShaltSgeseh -1939/40.

Lpd. Darmstadt, 14. April. ImHessischen Regierungsblatt" wird vom Reichsstatthalter das Haushaltsgesetz für das Rechnungsjahr 1939 ver­öffentlicht. Nach dem Haushaltsplan wird im ordentlichen Haushalt festgestellt: 99 977 189 RM. fortdauernde und 4 922 200 RM. einmalige Einnahmen und 107 700 848 RM. fortdauernde und 6 123 741 RM. einmalige Ausgaben. Zur vor­übergehenden Verstärkung der Betriebsmittel der Landeshauptkasse können bis zu 10 Millionen RM. im Wege des Kredits beschafft werden. Insoweit sich durch die Angleichung der B e s o l d u n g der hessischen Landesbeamten an diejenige der Reichs­beamten über die Ansätze im Haushaltsplan 1939 hinaus Mehrkosten bei den persönlichen Verwal­tungsausgaben ergeben, wird die Landesregierung ermächtigt, die Mittel bei den betreffenden Titeln um diese Beträge zu Überschreiten.

Auch die Heimatmuseen spenden.

Da Heimatmuseen vielfach als Erinnerungen aus dem Weltkrieg Bruchstücke von Geschossen, Kar­tuschen, Pattonenhülsen, Stahlhelme aus Eisen, Kupfer, Messing usw. aufbewahrep» die heimat-

geschichtlich keinen Wert haben und lediglich einen überflüssigen Ballast darstellen, sollen nach einem Erlaß des Reichserziehungsministers die Träger der Heimatmuseen veranlaßt werden, diese Gegenstände ür die Metallspende zum Geburtstag des Führers zur Verfügung zu stellen.

Kleine politische Nachrichten.

Nach in Amsterdam eingetroffenen Nachrichten ist der norwegische Dampferlose a" (5128 BRT.) in der Nordsee gesunken. Die, Besatzung ist in Nordschottland an Land gebracht worden.

Die Mitglieder der englischen und französischen diplomatischen Vertretungen in Kopenhagen sind am Sonntagnachmittag, aus dem Haag kommend, in Br ü s s e l eingetroffen.

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In Uebereinftimmung mit dem Protokoll zu dem Friedensvertrag zwischen der Sowjetunion und Finnland haben Sondervertreter der russischen Ar­mee dem Sonderbeauftragten der finnischen Armee P e t s a m o und den Hafen Linahamari mit Gebäuden und wirtschaftlicher Ausrüstung der Stadtverwaltung und der örtlichen Industrie zurück­gegeben.

Der chllenische Außenminister hat eine offizielle Mitteilung veröffentlicht, wonach in Zukunft die Einreise von Juden nach Chile unter keiner Begründung und unter keinem Vorwand gestattet wird.

Der Führer empfing die für die Reichsgaue der Ostmark neu ernannten Reichsstatthal» t e r mit Ausnahme des Reichsstatthalters in Steier­mark, Dr. Uiberreither, der als Soldat im Felde steht. Die Reichsstatthalter leisteten dem Führer in Gegenwart des Reichsministers und Chefs der Reichskanzlei den Treueid.

Nach dem Ableben des Präsidenten des Reichs­forschungsrates General der Arttllerie Professor Dr. Becker hat der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Rust, das Präsidium des Reichsforschungsrates übernommen. Seine Ver­tretung obliegt wie,bisher dem Vizepräsidenten Mi­nisterialdirektor Dr. Mentzel. Auch in der son­stigen Zusammensetzung des Reichsforschungsrates tritt keine Aendemng ein.

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Um den Einsatz der Schulen für die Me- tvllspende noch erfolgreicher zu gestalten, hat der Reichserziehungsminister angeordnet, daß die L e h r- Mittelsammlungen auf entbehrliche Metall- gegenstände durchgesehen werden, besonders die Sammlung des naturwis enschastlichen und des Kunstunterrichts, in denen ich hier und dort von früher her noch Zinn-, Kupfer- und Messinggegen- ftänbe von geringem künstlerischem und Unterrichts­wert befinden, die ohne Schaden abgegeben werden können.

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Gauleiter und Reichsstatthalter Forster eröffnete in Danzia in Gegenwart von Reichsleiter Rosen­berg die AusstellunaLos von Versail» l e s", eine bedeutsame Dokumenten- und Schrift- tumsausstellung, die von Danzig aus ihren Weg durch das ganze Reich nehmen wird.

Der Dichter Karl Heinz Waggerl begann eine Vortragsreise dur ch I u g o s l a w i e n mit einer Lesung aus eigenen Werken im Festsaal des Deutschen Verkehrsbüros in Belgrad und erntete dabei stürmischen Beifall der aufrichtig begeister­ten Zuhörerschaft.

Neue Nüstungen der Türkei.

Rom, 13. April. (Europapreß.) Die türkische Re­gierung hat außer den bereits früher von der Kam­mer bewilliaten Militärkrediten von 58 Millionen türkischen Pfund einen neuen Kredif von zwölf Mil­lionen türkischen Pfund bereitgestellt. Es wurde beschlossen, zwei neue 9nfanterieregimenter, sechs Festungsartillerieregimenter und drei Feldarttllerie- regimenter aufzustellen. Die im Privatbesitz befind­lichen Eisenvorräte müssen binnen drei Tagen angemeldet werden. Die Regierung behält sich den Ankauf vor.

Kunst und Wissenschast.

Deutsche Erstaufführung einer italienischen Oper in Berlin.

Das Deutsche Overnhcms in Berlin führte die OperPalla d e M o z z i" von dem italienischen Dirigenten Gino M a r i n u z z i unter der Leitung des Komponisten zum ersten Male in Deutschland auf. Das Werk spielt im Italien des 16. Jahrhun­derts und behandelt eine Episode aus den Kämpfen detSchwarzen Scharen" und ihres Führers Palla de'Mozzi. Marinuzzi hat eine gesanglich dankbare und auf Theaterwirkung bedachte Musik dazu ge­schrieben, deren Farbigkeit den kenntnisreichen Diri­genten verrät. Das Deutsche Opernhaus fetzte unter der Spielleitung von Wilhelm Rode feine besten künstlerischen Kräfte, einen großen technischen Auf­wand und prunkvolle Bühnenbilder von Benno von Arent für die Aufführung ein, die bei ausverkauf­tem Hause mit achtungsvollem Beifall ausgenom­men wurde. DKK.

Uraufführung einer Schweizer Oper in Dresden.

Im Zeichen der lebhaften kulturellen Beziehun­gen, die Deutschland auch während des Krieges mit befreundeten und neutralen Staaten unterhält, brachte die Dresdener Staatsoper am Samstag die erste OperRomeo und Julia" von dem jungen Schweizer Komponisten Heinrich Suter» m e i ft e r zur Uraufführung, die von Max Hof- m ü 11 e r inszeniert war und unter der musikali­schen Leitung von Karl Böhm stand. Der Kom­ponist wurde lebhaft gefeiert. DKK.

Line Akademie der bildenden Künste in Nürnberg.

Bei der (Eröffnung einer großen Kunstausstellung in Nürnberg gab Oberbürgermeister Liebel die auf Weisung des Führers erfolgte Umwand­lung der Nürnberger Staatsschule für angewandte Kun st in eine Akademie der bildenden Künste bekannt. Sie knüpft an die große Nürnberger Tradition als Kunststadt an und gibt dem Institut seinen alten Namen wieder, da es hervorgegangen ist aus der im 17. Jahrhundert gegründeten Malerakademie, die schon nach wenigen Jahren vom Rat in Obhut genommen wurde. 1821 wurde die Akademie in eine Kunstschule und 1835 in eine Kunstgewerbeschule umgewandelt. 1928 erhielt sie die BezeichnungStaatsschule für ange­wandte Kunst".