Der deutsche Generalstab
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Meter, und einem Tiefgang von 2,8 bis 2,9 Meter nehmen sie eirre Wasserverdrängung von 1625 bis 1811 Tonnen ein. Ihre Bewaffnung besteht aus fünf 12,7-cm-Geschützen, vier 3,7-cm-Geschützen und mehreren 2-cm-Flaks sowie zwei Vierlingssätzen Ueberwasser-Torpedorohren; also eine Bewaffnung, die genügt, um gegnerische Torpedoboote, Zerstörer, leichte Ueberwasserstreitkräfte und U-Boote zerstören zu können.
Die Hauptwaffe unserer Zerstörer aber bildet ihre Dauergeschwindigkeit von rund 36 Seemeilen in der Stunde oder von rund 67 Kilometern. Der Binnenländer kann sich einen
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Nordsee-Stürmer!
Oie Zerstörer, die schellsten Schiffe unserer Kriegsmarine.
durch General von Grolman gewiesen worden, der nach den Befreiungskriegen die Friedensorganisation des Generalstabes geschaffen hat. Biele Generalstabsoffiziere haben in der Vergangenheit durch kriegswissenschaftliche Werke von unvergänglichem Werte ihren Einfluß auf die deutsche Kriegskunst ausgeübt. Alle werden hell überstrahlt von den drei Sternen erster Ordnung: Clausewitz, Moltke und Schliessen. Unter dem Zauber dieser drei großen Namen steht der Generalstab auch heute noch. Durch Moltke wurde der deutsche Generalstab in der ganzen Welt bekanntgemacht. Er war der größte, der aus der Schule des Generalstabes Hervor- gegangenen, war nicht nur der unerreichte Generalstabschef, sondern einer der größten Heerführer aller Zeiten. Seit Moltkes Tagen waren alle unsere Feinde überzeugt, daß der deutsche Generalstab im Besitz des Geheimnisses des Sieges sei. Kein Wunder, daß im Diktat von Versailles die Abschaffung des Generalstabes gefordert wurde. Es ist unseren Feinden nicht gelungen, den Generalstab zu zerstören. r
Seit Wiederherstellung der deutschen Wehrfrelhelt ist auch der Generalstab, wohl in veränderten Formen, aber im Geiste seiner Schöpfer wiedererstanden. An seiner Spitze steht im jetzigen Kriege als Generalstabschef General der Artillerie Halder. Unter ihm arbeitet der Generalstab, der seinen Stolz darin sieht, nach dem Vorbilde Moltkes und Schliessens viel zu leisten und wenig hervorzutreten. Der deutsche Generalstab war stets eine in der Stille wirkende Kraft, auf das engste verknüpft mit den olanzvollsten Ereignissen der deutschen Geschichte und —wie der geschichtliche Ablauf beweist — von höchstem Nutzen für Heer und Vaterland.
mit der Nationalisierung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, der Ernährung des Bauern, der Entwicklung des Obst- und Weinbaues und der Viehzucht, der Verwertung der Produktion befaßt.
Der jüdische Großindustrielle Max Anschnitt wurde vom Bukarester Gerichtshof zu sechs Jahren Gefängnis und 100 000 Lei Geldstrafe verurteilt. Die Verurteilung des Juden, der der „Vertrauensmann" des englischen Rüstungskapitals in Rumänien war, erfolgte wegen betrügerischer Geschästs- gebarung, Aktenfälschung und wiederholter Vergehen gegen die Devisengesetze. Den Reschitza-Werken, dem größten schwerindustriellen Unternehmen Rumäniens, das gleichzeitig der wichtigste Rüstungsbetrieb des Landes ist, muß Anschnitt, der die Werke zehn Jahre lang geleitet hat, verschiedene Schadenersatzforderungen in Gesamthöhe von rund 223 Millionen Lei zahlen.
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Begriff von dieser Geschwindigkeit machen, wenn er die 70-lrm-Fahrt mit der Eisenbahn oder mit dem Kraftwagen vergleicht. Eine solche Fahrt auf den hindernislosen Schienen oder auf den glatten Reichsautobahnen kommt uns schon als eine hohe Reisegeschwindigkeit vor. In See müssen aber der meist st a r k e Wind, der sich in den Aufbauten hemmend sängt, und der erhebliche Wasser- widerstand berücksichtigt werden. Die schlanke und schnittige, niedrige Form der Zerstörer und die Ausgeglichenheit in der Gewichtsverteilung der Boote helfen, diese Widerstände zu überwinden.
In hoher Fahrt jagen mehrere Zerstörer durch die stark bewegte Nordsee. Pfeifend fegt der Wind durcy die Leinen, braust um Masten, Aufbauten, Geschütze und Schornsteine, aus denen die O e l - feuerung unter den Kesseln ab und zu grauschwarze Rauchfähnchen stößt, die im Wind zerstieben. Der Bug schneidet durchs Wasser; Gischt und Brecher schleudern über die lange ausladend« Back bis über die vorderen übereinanderstehenden Geschütze, über die Brücke und verspritzen sich beim Ueberholen des Bootes bis zu der mittschiffs auf dem Waffendeck stehenden Kak. Eine Kursänderung bringt uns breitseits zu Wind und See. Vom Führerboot kommt der Befehl, auf 3 6 Seemeilen heraufzugehen und zur Sicherung gegen U-Bootangriffe Zick-Zack-Kurs zu fahren.
Der Wind frischt weiter auf, das Geräusch der Maschinen und das Arbeiten der Turbinen steigert' sich zum lärmenden Rauschen, der Bug wühlt sich tief in die graugrünen Wellenberge, hoch schäumen die beiseite geschleuderten Wassermassen, ein Brecher nach dem anderen kommt bis zur halben Masthöhe über. Das Boot senkt sich fast gleichmäßig von vorn nach achtern, holt von einer Seite zur anderen über, die Schrauben peitschen die Hecksee zu einem bis drei Meter hohen kochenden Wirbel von weißer Gischt, und hinter uns zieht sich das Kielwasser auf weite Gickst. Wieder ein Haken nach Steuerbord, das Boot bäumt sich gegen Wind und Seegang, wird vom Ruder und den Schrauben in den Kurs gezwungen, schwer schlägt die See heran. Das Boot holt so stark über, daß die Reeling durch Wasser schleift, richtet sich auf, rollt nach Backbord, wieder tief zurück, und hält seinen Kurs.
Stunde um Stunde jagen unsere Zerstörer durch unser Deutsches Meer, Tag und Nacht; nirgendwo ein Schiff, eirte Rauchfahne oder ein Licht. Sie überwachen die von uns von den Briten freigemachte Nordsee, sie, die die Namen von Kameraden tragen, die in Pflichterfüllung für die Freiheit unseres Volkes im Weltkrieg mit ihren Booten nach heldenhaftem Kampf gegen den Feind unter- gingen. Vom Komamndanten bis zum jüngsten Mann an Bord kennt jeder nur den einen Wunsch und unbedingten Willen: Kämpfen und siegen, damit Großdeutschland den ihm von den Briten zum zweitenmal aufgezwungenen Freiheits» kampf zum ewigen Leben des deutschen Volkes durchsteht. — Stürmend das Boot, stürmend der Geist der Männer auf unsren Zerstörern, den Nordseestürmern unter dem Hakenkreuz!
Walther Schur.
Yeter Behrens.
Mit Peter Behrens, der im Alter von 72Jcchren einem Herzschlag erlag, hat Deutschland einen Baumeister verloren, der vom Anfang des Jahrhunderts an bis in unsere Tage hinein in der Ueberwindung veralteter, unorganisch gewordener Schmuckformen und in der Gestaltung des neuen, aus sachlicher Baugesinnung heraus erwachsenen Stlls bahnbrechend gewirkt hat. Es ist merkwürdig und doch vielleicht bedeutsam, daß der Schöpfer der aeroartigen, vorbildlichen Industriebauten von Hause aus nicht Baumeister war, sondern über die Malerei und das Kunstgewerbe zur Baukunst gekommen ist. Nicht die Technik schuf aus sich heraus die neuen Formen monumentaler Schönheit, sondern zuerst war der Schönheitssinn des Künstlers da, der das Große unseres technischen Zeitalters tief in sich auf- nehmen mußte, um von da die Anregung zu dem neuen Stil zu empfangen, der den Sinn unserer Zeit in wuchtigen und zugleich edlen Formen aus- prach und damit wiederum unserer Zeit und der Arbeit der Maschine einen neuen Adel gab.
Der einer schleswig-holsteinischen Familie ent» lammende, in Hamburg geborene Peter Behrens lesuchte die Kunstschule in Karlsruhe, dann in Düs» eldorf, wo er Schüler von Brütt war, und schloß ich dann in München der Sezession und der Freien Bereinigung Münchener Künstler an. Von Anfang an ging er eigenwillige Wege, wie seine farbensymphonischen Bilder zeigten, die zu Beginn der neunziger Jahre auf der Großen Berliner Kunstausstellung auffielen. 1900 gehörte er zu den sieben Künstlern, die von Großherzog Ernst Ludwig in seine Darmstädter Künstlerkolonie berufen wurden. Auf der Mathildenhöhe bei Darmstadt baute er sich sein Haus, zu dem sämtliche Pläne des Grundrisses und der Gesamtarchitektur wie der ganzen Innenausstattung von ihm selbst gezeichnet waren. Diesem Hause hafteten, wie es nicht anders möglich war, gewisse Uebergangserscheinungen an, aber an ihm ist der Baumeister Peter Behrens gereift. 1903 wurde ihm die Leitung der Kun st gew erbe schule in Düsseldorf übertragen, wo er sich mehr und mehr der Architektur zuwandte. Er schuf die Bauten für die Düsseldorfer Ausstellung 1904, für die Oldenburger Kunstausstellung 1905 und für die Dresdener Kunstgewerbeausstellung 1906.
Sein eigentliches Arbeitsgebiet aber erwuchs Peter Behrens erst, als er 1907 von der AEG. als künstlerischer Beirat nach Berlin berufen wurde. Hier durchdrang er tatsächlich das ganze gewaltige Unternehmen mit seinem künstlerischen Geist, für die geringsten Massenereugnisse der Firma sand er die ihnen gemäße, klare und einfach schöne Form. Vor allem aber schuf er seinen Komplex monumentaler Fabrikbauten, die bis heute beispielhaft in der Welt dastehen in ihrer Verbindung von schlichter Zweckhastigkeit und finnerfüllter, harmonisch ernster und zugleich freudiger Schönheit, ein gewaltiges Ja zu dem auf einem neuen Arbeitsetyos ruhenden Kulturwillen unserer Zeit.
Die umfassende Vielseitigkeit seines Könnens bewies Behrens in zahlreichen anderen Bauten, nicht nur für Jndustriewerke und Ausstellungszwecke, sondern auch in Villen und Landhäusern, Hochhäusern und Siedlungen, Hotels und Verwaltungsgebäuden, Kirchen und Rathäusern, Brücken und Grabmälern. Eines seiner bedeutendsten Werke war die deutsche Botschaft in Petersburg, die in den Jahren 1911/12 entstand und zu Anfang des Krieges zerstört wurde. Aus der Nachkriegszeit stammen die Verwaltungsgebäude der Höchster Farbwerke in Höchst und der Gute Hoffnungshütte in Oberhausen. In den Jahren 1921 und 1922 lehrte Veh- rens an der Düsseldorfer Kunstakademie, 1922 bis 1927 an der Wiener Akademie das Baufach. Seit 1927 war er wieder in Berlin als Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. C. K
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Zum 5. Jahrestage der deutschen Wehrfreiheit veröffentlicht Generalleutnant Dr. E r- surth einen Aufsatz über den deutschen Generalstab. Er führt darin u. a. aus:
Der preußische Generalstab, aus dem später der deutsche hervorging, entstand nach der Niederlage von Jena, in der sich die preußischen Führungsmethoden nicht mehr als zeitgemäß erwiesen hatten. Der Feldherr konnte bei den immer größer werdenden Heeren nicht mehr alles persönlich regeln. Er brauchte Mitarbeiter und Gehilfen, kurz einen Generalstab, um die Heeresmaschine im Gang zu erhalten und die getrennt vorgehenden Streitkräfte zu einheitlicher Wirkung zu bringen.
Die Grundlage zum preußischen Generalstab wurde durch Scharnhorst gelegt; durch ihn sind orgfältige Auslese und planmäßige Ausbildung zur Richtschnur für die ganze spätere Entwicklung des Generalstabes geworden. Die heutige Ordnung und Einteilung des Generalstabsdienstes stammt von G n e i f e n a u. Der Ablauf des Dienstes im Hauptquartier der schlesischen Armee beim Endkampf gegen Napoleon ist maßgebend geblieben für das deutsche Heer. Die Rollenverteilung zwischen dem Feldherrn- paar Blücher und Gneisenau hat die dem deutschen Heere eigentümliche Lösung für das Feldherrntum gebracht: gemeinsame Verantwortung und Beteiligung an der Führung von Feldherr und General st abschef. Gewaltige Siege der neueren deutschen Geschichte find durch Feldherrnduumvirate erfochten worden: König Wilhelm und Moltke, Hindenburg und Ludendorff, Mackensen und Seeckt.
Seine geschichtliche Ausgabe, Hauptbildungsschule des Heeres im Frieden zu sein, ist dem Generalstabe
(P. K.) Zum erstenmal in dem uns von den Briten auf gezwungenen Freiheitskampf wurden Mitte Januar die Zerstörer unserer Kriegsmarine genannt, als der Bericht des OKW. die Vernichtung eines britischen Bombers, die Beschädigung eines zweiten durch einen Zerstörer und die Vertreibung von restlichen sechs angrersenden Bombern in der Nordsee durch eine Gruppe unserer Zerstörer be» kanntgab.
Vor der Jahrhundertwende entwickelte sich aus der Notwendigkeit der Bekämpfung der schweren Ueberwasserstteitkräfte heraus fast gleichzeitig in den europäischen Kriegsmarinen das Torpedoboot. Als kleine Dampfboote, mit einer kleinen Revolverkanone und einem Torpedorohr an Deck ausgerüstet, sollten sie den Gegner, aus dem Schutz der großen Schiffe hervorbrechend, in hoher Fahrt überraschend angreifen und durch Torpedoschuß versenken. Don Nachtangriffen versprach man sich besonders gute Erfolge, weil die kleinen schwarzen Boote in 5er Dunkelheit nur auf kürzeste Entfernungen vom Gegner erkannt werden konnten, wenn der Angriff bereits erfolgt war. Der damalige Kapitänleutnant und spätere Großadmiral von Tirpitz baute die Torpedowaffe unserer Kriegsmarine auf. Unsere ersten Boote erwiesen sich ttotz ihrer Kleinheit als schnell, seetüchtig und, wps die deutsche Kriegsmarine immer allen anderen Marinen voraus behielt, überlegen in der Waffen- und Maschinentechnik und in der Ausbildung. Die Besatzungen waren erfüllt von dem unvergleichlichen Angriffsgeist, der ihnen den anerkennenden und ehrenden Beinamen „Husaren der See" gab.
Als nach der Jahrhundertwende das große Wettrüsten in den Kriegsmarinen einsetzte und die Engländer ihre Großkampfschiffe bauten, sahen auch wir uns gezwungen, unsere Abwehr zu verstärken. Aus den kleinen S^Booten entstanden Boote mit mehr als doppelter Größe, entsprechender Schnelligkeit und Bewaffnung, und aus diesen bis zum Weltkrieg das Hochseetorpedoboot. Die T-Boote erhielten im Weltkrieg einen größeren Aufgabenbereich; sie wurden als Aufklärer, zur Sicherung der großen Schiffe gegen U-Boote, im Vorpostendlenst, Handelskrieg, Geleitdienst, Minensuchen und als U^Bootsjäger eingesetzt. Aber das Hauptziel unserer Torpedoboote blieb der Angriff bei Tag und Nacht. Wenn auf dem Flaggschiff oder auf dem Flottillenführer der blutrote Doppelstander „Z : „Ran an den Feind!" wehte, dann preschten die grauschwarzen Jäger in höchster Fahrt auf Die feindlichen Einheiten los; alles, was Menschengeist, Menschenkraft und Technik in sich bergen, bis jum letzten hingebend, um den Gegner zu vernichten. Dieser Angriffswille saß in jedem Mann der Besatzung. Diele Heldentaten im Weltkrieg bewiesen ihn, und nicht unverdient trugen die Männer der Torpedo-Divisionen wie die Kameraden der U= Waffe die rote Biese um die Mütze und den Kragenspiegel. . .
Noch im Weltkrieg gingen wir dazu über, das Hochseetorpedoboot weiter auszubauen. 1916 verfügte unsere Kriegsmarine in den H-Boo- ten über die Vorläufer unseres heuttgen Zerstörers, der als gleichwerttger Gegner gegenüber den be- retts damals von den Briten in Dienst gestellten Zerstörern galt. Erst nach der Zerreißung des Versailler Diktates konnten wir 1934 erneut mit dem Bau von Zerstörern beginnen. Die Weltkriegserfahrungen und di« Beobachtung der Entwicklung in den anderen Kriegsmarinen, die zielbewußte Planung und die zur höchsten Wertarbeit des Geistes und der Hand gesteigerte Leistung unseres Volkes ermöglichten es, eine Art von Zerstörern zu bauen, die zu den vollkommensten der gleichartigen Einheiten dieser Waffe in allen Kriegsmarinen gehören. Bei einer Länge von 114 bis 117 Meter, einer Brette von 11,3 bis 11,7
chische Bevölkerung vielfach unklaren Bedeutung sei- s nes Etitschlusses alsbald die Ueberzeugung durch- i gedrungen sei, daß es sich hier nicht bloß um einen Akt geschichtlicher Notwendigkeit, sondern um ein Ergebnis vernünftiger Erwägung ge- . handelt habe. Es fei im ganzen begreiflich, daß die nach dem 15. März 1939 eingetretene Aenderung die । breite Oeffentlichkeit überrascht fjabe, allmählich gewinne jedoch im Volke die Ansicht an Boden, daß die neue Gestaltung der Dinge auch ihre Vorteile habe.
Die Berliner Börsenzeitung sagt: An dem warmen Ton, der aus Hachas Telegramm und und dem Antworttelegramm des Führers klingt, mögen alle Feinde der mitteleuropäischen Neuordnung die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen erkennen, mögen Benesch und fein Anhang ersehen, wie schwer sie sich an ihrem eigenen Volk versündigten. Das tschechische Volk wurde vor einem Schicksal bewahrt, wie es über den polnischen Vasallen des Westens hereingebrochen ist, es kann unter dem starken Schutz des Reiches ruhig seiner Arbeit nachgehen und in weitgestecktem Rahmen der Kulturautonomie fein völkisches Eigenleben voll entfalten.
Die Giaaisgründungsfeier der Slowakei.
Preßburg, 14. März. (Europapreß.) In würdigen Feiern beging das slowakische Volk frei und selbstbewußt den ersten Jahrestag der eigenen Staatlichkeit. In Preßburg fand im Komitatshaus- saal eine Festsitzung des Parlaments statt. Staatspräsident Dr. T i s o , der mit Fanfarenklängen begrüßt wurde, verlas eine Botschaft an das slowakische Volk, in der er u. a. ausführte, das vergangene Jahr habe die Erkenntnis der schöpferischen Kraft des slowakischen Volkes gebracht. Neben dem Allmächtigen verdanke die Nation die erzielten Erfolge in erster Linie der schützenden Hand des deutschen Volkes und seines Führers. Die Vergangenheit sei begraben. Einigkeit und Lebensfreude sei das Programm für die Zukunft.
Am Freiheitsplatz nahm dann der Staatspräsident die Parade der Preßburger Garnison ab. Nach dem Vorbeimarsch der Truppen empfing Staatspräsident Dr. Diso den Sonderbeauftragten des Führers und die Mitglieder der deutschen Sonderdelegation, Staatssekretär im Auswärtigen Amt Dr. Keppler, General der Flieger Lohr und Generalleutnant Otto zur Entgegennahme der Glückwünsche des Führers in Sonderaudienz. General der Flieger Löhr, Chef der Luftflotte IV, übermittelte zugleich die persönlichen Glückwünsche des Generalfeldmarschalls Go - ring. Zu Ehren der deutschen Sonderdelegatton gab der Staatspräsident anschließend ein Essen. Bei dem Empfang des Diplomatischen Korps übermittelte der deutsche Gesandte Vernarb als Doyen des Diplomatischen Korps dem slowakischen Staatsoberhaupt in herzlichen Worten die Glückwünsche zum ersten Jahrestag der Erlangung der staatlichen Selbständigkeit. Ebenfalls wurden vom Chef der deutschen Militärmission in der Slowakei Glückwünsche überbracht.
Englische Lords!
Amsterd am, 14. Marz. (DNB.) Aufsehen erregt in England eine Gerichtsverhcmdlung gegen William Mason Temple, fett 30 Jahren Verwalter bei Lord Mowbray, dem Inhaber eines der ältesten englischen Adelstttel. Temple war der Unterschlagung angeklagt. Im Urteil billigte der Richter ihm im weitesten Umfange mildernde Umstände xu. Es hatte sich nämlich herausgestellt, daß Temple fast 30 Jahre lang der Familie Mowbray gedient hatte, als der jetzige Lord feinen Besitz antrat. Die erste Tat des jungen Lords war, die Bezüge der rm Dienste seines Vaters ergrauten Mannes derart zu kürzen, daß Temple nicht einmal mehr feinen Lebensunterhalt bestreiten konnte und aus Not die Unterschlagungen beging. Der als Zeuge vernommene Ortspfarrer schilderte, wie Lord Mowbray auch fast ein Drittel der Bevölkerung seines Dorfes, dessen Grund und Boden fast ganz der Familie Mowbray gehört, von heute auf morgen auf die Straße gesetzt hat. Er scheute nicht einmal davor zurück, 80jährige Greisinnen aus ihren Wohnungen zu vertreiben, obwohl diese nirgends anders eine Unterkunft erhalten konnten. Vor Gericht erklärte dieser feine Vertreter englischer „Humanität": ,Hch habe meinen Besitz rationell auswer- ten müssen und habe deshalb die Mieten erhöht und die Bezüge meiner Angestellten gekürzt."
Frankreich muß deutsche Post wieder herausgeben.
Aus aller Wett.
Selma Cagertöf schwer erkrankt.
Ernste Sorgen macht man sich in Schweden über den Gesundheitszustand der berühmten schwedischen Dichterin Selma Lagerlöf. Sie steht im Alter von 82 Jahren und liegt seit mehreren Tagen mit einer schweren Bauchfellentzündung in einem Heim in Marbach, in der Nähe von Karlstad. Mehrere Spezialärzte sind van Stockholm an ihr Krankenlager geeilt.
Neuer kälteeinbruch in Holland.
Der starke S ch n e e ft u r m, der mit einem beträchtlichen Kälteeinbruch am Donnerstag den ganzen Tag über Holland herrschte, hat zu zahlreichen Ver- kehrsschwierigkeiten geführt. Stundenlang war der Verkehr auf den elektrischen Eisenbahnlinien Amsterdam—Den Haag und Amsterdam—Utrecht unterbrochen, da durch Eisbildung die Oberleitungen an verschiedenen Stellen zerstört wurden.
Das Lis der Donau in Rumänien gebrochen.
Das Eis der Donau ist bei Giurgiu gebrochen, und die Eisschollen wälzen sich nun in kompakten Massen stromabwärts. Infolge des Einbruchs ist das Wasser über die Ufer getreten. U. a. ist ein Deich, der für die Arbeiten bei der Eisenbahnfähre errichtet wurde, gebrochen. Auch die neue Eisenbahnstrecke ist mit allen Materiallagern und mit den Unterkunftshütten der Arbeiter 'vom Wasser überschwemmt worden. Auch bei Galatz ist am Mittwoch der Eisbruch eingetreten. Die Temperatur an der Donau beträgt durchschnittlich 12 bis 15 Grad über Null.
Zwei Volksschädlinge hingerichlel.
Am 12. März ist der 1920 in Czersk geborene Heinz Völliger hingerichtet worden, den das Sondergericht II Berlin am 6. Januar 1940 als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Völliger hat in Spiegelhagen (West-Priegnitz) aus Rache das Anwesen eines Landwirtes angezündet und dadurch für die Volksgemeinschaft im Kriege beson-
Tokio, 15.März. (DNB. Kmkspruch.) Der japanische Protest gegen die Beschlagnahme der deutschen Post an Bord des japanischen Dampfers „Saigon M a r u" hat zur Folge gehabt, daß die ftanzösischen Behörden die gesamte Po st mit Ausnahme der Bannware wieder herausgeben müssen. Die „Saigon Maru" war am 12. März im Hafen von Saigon (Fran- zösisch-Jndochina) durchsucht worden und ttotz des Einspruches des japanischen Konsuls der gesamten deutschen Post beraubt worden. Daß Frankreich nachgegeben hat, bedeutet das Eingeständnis der Widerrechtlichkeit seines Vorgehens. Ferner wird hieraus ersichtlich, daß auch Frankreich, genau wie England, nicht mehr so mit den Volkern umspringen kann, wie es das von früher her gewohnt ist unb die Plutokratien ihre Unverschämtheit dort einschränken, wo sie Widerstand finden und Verwicklungen befürchten.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer hat Seiner Majestät dem Schah Schahinschah von Iran zum Geburtstag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.
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Dr. Ley beendete eine Besichtigungsfahrt durch den mitteldeutschen Raum mit einem großen Appell von Bettiebsführern und Betriebsobmännern des Gaues Magedburg-Anhalt im Hause der Arbeit in Magdeburg.
Der Stabschef der SA. Viktor Lutze ttaf zu einer Besichttgungsfahrt an der Westfront ein. Mit seiner Begleitung, bei der sich auch Obergruppenführer Jüttner befand, besuchte der Stabschef die vordersten Stellungen eines Divisionsabschnittes Im Mittelpunkt des ersten Besichtigungstages stand der Besuch bei einem Infanterie-Bataillon, ui dem ausschließlich Angehörige der SA. - Standarte „Feldherrnhalle" dienen.
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Der slowakische Verteidigungsminister General Catlos verlieh aus Anlaß des ersten Jahrestages der Staatsgründung dem Führer der deut
schen Volksgruppe Ina. Karmasin den Ehrendolch der slowakischen Wehrmacht.
Der Papst hat den italienischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Alfieri, zu einer langen Unterredung empfangen. Nachher stattete der Botschafter auch dem Kardinalstaatssekretär M a g l i o n e einen Besuch ab.
JnBuenosAires verschied der 56jährige General a. D. Fasola Castanjo, der als junger Dffi- zier seine Ausbildung in preußischen Regimentern ergänzt hatte und als aufrichtiger Freund des neuen Deutschland bekannt war. In zahlreichen Aufsätzen hat er die Leistungen des Großdeutschen Reiches gewürdigt.
Der rumänische Landwirtschaftsminister Jonescu S i s e st i kündigte die Ausstellung eines landwirtschaftlichen Fünfjahresplanes an, der sich


