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yo. Jahrgang Ur. 296

Deutsche Woolserkolge im tzanDelskrieg

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tag auf Sheffield n'edergepraffelt ist. Bei diesem

Angriff, der sich bis in die frühen Morgenstunden . barten Hafen von Aoonmaut ausdehnte, hat nach dem Bericht der amerikanischen j Zerstörungen festgestellt werden.

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Das englische Königspaar besichtigt Trümmerstätten.

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Wir verlassen den fürchterlichen Schauplatz der Vergeltung, um anderen Maschinen Platz zu machen, die das Werk des Zerstörens vollenden. Hinter uns leuchtet glutrot Sheffield, der einst­mals stolzeSchmelztiegel" Englands.

Rauchwolken verdunkeln London.

werk erhielt mehrere Volltreffer In dem benacfp th konnten ähnlich-

des River Don. an dessen Ufern einst Stahl- werkan Stahlwetk lagen. Aber wie sieht das seht ans. Zn beiden Seiten des Flusses Brand an Brand. Die kleinen Brandherde, die vielleicht in Stunden ebenfalls R efenfeuer sind, haben wir gar nicht zählen können. Dori im Nordwesten einst das Gaswerk, fehl ein zuckende^ Feuerherd Gleich daneben die chemische Fabrik, aus deren Tankan­lagen dicke schwarze Rauckstchrvaden gen him- mel steigen Und dort im Südwesten der Stadt die Motorenwerke. Die rotglühenden Stahtge rüste der heruntergebrannten hallen und Lager- »ser sehen wie die Este eines Hochofens aus.

In der Nacht zum 13. Dezember griffen sehr starke deutsche kampffliegerverbände die Schwer­industrie von Sheffield in rollendem Einsatz mit größtem Erfolg an. Die Verminung eng­lischer Häsen konnte, fortgesetzt werden.

Ein Unterseeboot, von dessen Unterneh­mung ein Teilergebnis bereits bekanntgegeben wurde, meldet als deren Gefamterfotg die Ver­senkung von insgesamt 2 7 0 0 0 BRT.

3n der Nacht zum 13. Dezember flog nur ein britisches Flugzeug in deutsches Reichsgebiet ein, ohne Bomben abzuwerfen. Die Gesamtverluste des Gegners am 12. Dezember betrugen vier Flug­zeuge, von denen zwei durch Flakartillerie und zwei im Luftkampf durch einen Aufklärer abgeschossen wurden, vier eigene Flugzeuge sind nicht zurück­gekehrt.

Wieder 15 800 »RT versenkt.

Berlin, 13.Dez. iDNB.) Ein kleines Un­terseeboot hat drei bewaffnete feind­liche Handelsschiffe mit insgesamt 15 800 BRT. versenkt.

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Diese intereflante Aufnahme gelangte aus Amerika hierher. Im Hintergrund erkennt man die gewaltigen Rauchwolken über den Londoner Docks kurz nach einem deutschen Luftangriff. Londoner Arbeiterinnen verlassen fluchtartig das Inferno, das Churchill durch den Krieg auf fein Volk herab- beschwor (Scherl-Bilderdienst-M.)

London muß schwere Schüben mieden

Stockholm, 14 Dez (Europapreß.) Die ,in der Nacht zum Freitag angerid)teten schweren Schäden in Sheffield werden nun auch in Gon« do n zugegeben nachdem man noch am Frei» tagvormittag erklärt haue es seien lediglich einige Hauser getroffen worden Das Bombardement wird als schwer bezeichnet Es habe die ganze Nacht hin- durch bis zum Morgengrauen angebauert. Der Lon- boner Vertreter der amerikanischen Agentur United Preß berichtet, wie ein wahrer Hagel von Brand- und Sprengbomben in der Nacht zum Frei-

von Geschützen Auch schwerste Oranat» r c b 11 n g e und Granaten werden in Shesfield produziert Sheffield umfaßt aber auch Werke zur Herstellung von kleinkalibr i g e n Geschüt­zen von Handfeuerwaffen und zur Herstellung von kleinkalibriger Geschützmunition Besonders deutlich erkennt man die große Bedeutung, die Sheffield für die Ausrüstung der englischen Wehr­macht zukommt, an der Tatsache daß fast jedes

Der Wehrmachtdericht Dom Freitag.

Berlin, 13. Dez. fDRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3n der Rächt vom 11. jum 12. Dezember fand, wie bereits gemeldet, ein erneuter Großangriff starker verbände der deutschen Lustwaffe gegen Birmingham statt, heftige Explosionen im Südteil, Treffer in Bahn- und Industrieanlagen der Stadl, Explosionen eines Gaswerkes mit an­haltend großer Brandwirkung sowie weitere zahl­reiche große, mittlere und kleine Brände wurden beobachtet. 3m Laufe des 12. Dezember richteten sich Tagesangriffe gegen London und einige an­dere Ziele \n Südengland.

z 3n der Nähe von Harwich an der englischen Ostküste gelang es, aus einem G e l e 11 z u g einen Dampfer von 3000 BRT. mit Bomben zu belegen. Durch Volltreffer wurde er am Bug und Heck der- artig beschädigt, daß mit seinem Verlust zu rechnen ist. Ein weiterer. Handelsdampfer wurde schwer getroffen.

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Ghesfield ein riesiges Flammenmeer.

Die Wirkung des Lustangriffs auf das nordbritische Rüstungszentrum

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3m Vombenhagei Der Deutschen KampsgeschwaDer

Äon Kriegsderichier Julius Heidrich.

Agentur das Geschäftsviertel der Stadt ganz besonders ael'tten, und auch die zahllosen Brände, die die deutschen Flieger gegen Enoe oes Angriffes feststellen konnten, werden in diesem Be­richt besonders hervorgehoben Einen starken Ein­druck von den Zuständen in London vermittelt auch eine Schilderung des amerikanischen Journa­listen Ralph Ingersoll, des Direktors des Neuyorker BlattesPM", der in dem argentinischen Blatt Prensa" eine große Artikelserie über den Kampf um die britische Insel begonnen hat. Dieser ameri­kanische Augenzeuge, der die britische Hauptstadt be­reits vor einigen Wochen verlassen hat. berichtet, daß die ständigen Bombardierungen London in eine wahre Hölle verwandelt haben Er sckildert d'e zahllosen Ruinen die nicht mehr zu löschen sind, die geborstenen Wasserleitungen und den fast völlig unterbrochenen Verkehr.

Der Erfolg der Angriffe ans Bristol.

Bristols Industrieanlagen tn weitem Um­fange vollständig zertrümmert.

Berlin, 13. Dez (DNB.) Die am 12. 12 1940 durchgesühne Bilderkundung erbrachte den Beweis, daß die gegen B r i st o l in diesem Monat geführten drei Angriffe von bestem Erfolg gekrönt waren Ein wichtiges Gebiet mit zahlreichen In­dustrieanlagen ist in einer Ausdehnung von 1200 mal 1200 Meter vollständig zertrümmert und ausgebrannt Ein umfangreicher Teil der Kai- und Hafenanlagen ist eingestürzt. Ein G a s

Rüstung sind die in Sheffield zahlreich vertretenen großen Werke zur Herstellung von Panzer­platten für die Schiffsbauschduft ne Bekannt ist Sheffield auch als die St<HJT für die Herstellung schwerer und schwerster Geichützrohlinge und

Oie Konsolidierung des Güdosiens.

Um Jugoslawien ist es in den großen außen­politischen Diskussionen der letzten Iayre meist still gewesen Das hatte seinen guten Grund Denn seit Der Ermordung des Königs Alexander m Marseille im Oktober 1934 traten in Jugoslawien Die inner- politischen Gegensätze, die die starke Persönlichkeit des Herrschers und sein energischer Wille zu einem gerechten Ausgleich zurückgedrängt hatte, wieder über Gebühr an die Oberfläche Das schwierigste Problem war nach wie vor die Aussöhnung mit den Kroaten, die auf Grund ihrer nationalen, kul­turellen und religiösen Eigenart eine Sonderstel­lung im jugoslawischen. Staat beanspruchten, die die damals am Ruder befindliche unitarisch ge­richtete Gruppe der serbischen Politiker nicht glaubte zuge^ehen zu können ohne die Einheit des sungen Staatswesens zu gefährden Sie sah den aus dem Weltkrieg um wett mehr als das Doppelte ver­größerten jugoslawischen Gesamtstaat als ein er­weitertes Serbien an und nahm in diesem Staat die Führung für sich in Anspruch mit dem Reckt dessen, der für das Werden dieses Staates, für die Ver­einigung aller südslawischen Stämme die schwersten Blutopfer gebracht hatte Die Kroaten dagegen sahen auf das, was sie in diesem neuen Staat als Mitgift eingebracht Hattens eiste hochentwickelte mo­derne Landwirtschaft, eine Industrie mit Emr.ch- tungen und Leistungen, die an mitteleuropäischen Vorbildern geschult worden war, beiden hatte Alt- Serbien nichts Ebenbürtiges zur Seite 3U stellen. Vor allem aber wiesen sie auf den Unterfchied von Kultur und Religion Während Alt-Serbien ein karges Bauernland war, bewohnt von einem tapfe­ren, arbeitsamen und zähen Volkstum, das nur durch äußerste Genügsamkeit sich zu dem politischen Faktor entwickeln konnte, der zum Kern der süd­slawischen Unabhängigkeitsbestrebungen wurde, ha­ben die Kroaten, seit 1102 in Personalunion mit den Ländern der Stephanskrone, im Verband der österreichisch-ungarischen Monarchie an der Entwick­lung der mitteleuropäischen Kultur durch die Jahr­hunderte hindurch regsten Anteil genommen Zu dem kommt der Unterschied des religiösen Bekennt­nisses^ die Kroaten gehören zur römisch-katholischen Kirche ebenso wie die Slowenen, beide bedienen sich lateinischer Schriftzeichen, während die Serben griechisch-orthodox sind und auch die cyrillische Schrift gebrauchen. Erwähnen wir noch, daß tn Bosnien mehr als anderthalb Millionen sich seit der Türkenzeit her noch zum Islam bekennen, so wird die Bedeutung auch dieses Problems für die Frage Zentralismus oder RegionaUsmus deutlich.

Wenn in den ersten Jahren des jungen Staats­wesens die Alt-Serben von Belgrad aus einen, scharf zentralistischen Kurs steuerten, der als das Ziel den Einheitsstaat hatte und sich äußerlich in der Namensänderung der bisherigen Bezeichnung Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen in .Jugoslawien" kundtat, so wurde die von Stefan Raditsch gegründete und nach dessen Ermordung in der Belgrader Skupschtina im Jahre 1928 von Dr. Matschek zu einer geschlossenen Volksbe­wegung ausgebauten Kroatischen Bauern­partei der stärkste Motor für eine Revision der Verfassung im Sinne des Regionalismus Die auf einen Ausgleich beider Tendenzen gerichteten Be­mühungen König Alexanders würden durch dessen Ermordung im Oktober 1934 jäh unterbrochen. Der im Frühjahr 1935 durch das Vertrauen des Regentschaftsrats an die Regierung berufene Mim- fterpräfibent Stojadinowitfch, der Jugosla­wiens Außenpolitik im Sinne der Intentionen des ermordeten Herrschers durch den Freundschastsver- trag mit Bulgarien vom 24. Januar 1937 und den Pakt mit Italien vom 25. März des aleichen ' Jahres sowie durch eine freundschaftliche Annähe­rung an Deutschland hatte ausbauen und festigen können, vermochte die innenpolitischen Gegensätze nicht zu überbrücken. Die Wahlen vom Dezember 1938 beleuchteten grell die Zuspitzung der kroati- schen Frage, die alle anderen Probleme des Landes

DNB. ... 13. 12. (P. K.) Wieder hängen wir mit unserer braven He 111 über dem Kanal. Langsam gewinnen wir an Höhe. Die schwache Wolkenschcht liegt bald unter uns. Im hellen Mondlicht können wir von der Bodenwanne aus die Bomben schwer­sten Kalibers unter dem schlanken Leid unserer Maschine hängen sehen. Diese eisernen Grüße sind für das englische Industriezentrum Sheffield, mit ihren 20 und mehr Stahlwerken, Motorenwer­ken, chemischen Fabriken, Gas-, Wasser- und Elektri- zitätswerken und sonstigen Fabriken bestimmt. Mit Recht hat Sheffield den NamenS ch m e l z 11 e - n e l" Englands erhalten. Hier entstehen vom fein, ft en Werkzeugstahl bis zum hochwertigen Flug- motor alle nur erdenklichen Kriegsmaterialien.

Die Wolkendecke hat aujgehörl und nur verein- zelte kleine Wölkchen stehen wie verlorene Schaf- chen am klaren Nachthimmel. Wir haben die eng. lische Küste erreicht Trotz unserer Höhe können wir die schroffen Kreidefelsen längs der Küste mit blo­ßem Auge sehen. Ader wir müssen weiter Ver­einzelte Scheinwerfer tasten mit ihren Spinnbeinen den Himmel ab Jedoch die mondhellen Nachte läßt sie nicht richtig zur Wirkung kommen. Auch die jeweils zu einem Strahlenbündel zusammenge- koppelten Scheinwerfer können uns nichts anhaben und müssen uns ziehen lassen Da sehen wir, wie die Flak mit Hilfe der Scheinwerfer bemüht ist, einen 'Angriff auf Southampton abzu­wehren, während einige Zeit später über Lon- b o n das gleiche Schauspiel angeht. Wir waren auch gerne mit dabei, aber unser Ziel ich heute Sheffield, derSchmelztiegel" Englands.

Da meldet der Funker: Achtung, Nachricht von den zurückkehrenden Maschinen:Sheffield brennt an allen Ecken und Enden" Nach kurzer Zeit sehen wir vor uns einen Nie- jenbranb Wir müssen noch viele Minuten flie- gen bis wir nähere Einzelheiten feststellen können. Jetzt sind wir heran Unter uns scheint die H Ile los zu sein. Die Flak bedient uns bestens mit allen Kalibern, die ihr zur Verfügung stehen Auch die Scheinwerfer sind sehr rege und versuchen uns ein- zufangen Aber diesen Hexenkessel durchfliegen wir seelenruhig, drehen um und können jetzt, nachdem wir noch heruntergegangen sind, mit guter Erdsicht und Mondlicht, das jedes Wasser zu einem Spiegel macht, unsere Bomben ins Ziel werfen

Wir erkennen die markante Doppelschleise

England vernachlässigte optische Industrie hatte dort ihren Sitz Allerdings steht es mit der englischen Optik besonders schlimm wie aus einem Ausruf des englischen Luftfahrtministertums hervor­geht. wonach die Besitzer von Operngläsern and Feldstechern ausgetordert werden sie mehr als bis­her zu spenden, da bislang nur U' 000 Operngucker abgeliefert worden leien Jetzt ist Sheffield an der Reihe, das Srtn Mal IBirmmahoms und anderer gro ßen Industriestädte zu erleiden, d. h. feine Werke in Trümmer sinken zu sehen

Berlin, 13/Dez. (DJIB.) 3n der Rächt vom 12. jum 13. Dezember wurde erstmalig Shef­field, das Zentrum der englischen Schwerindustrie Jroie bereits im OKW.Berichl angegeben von ciem Großangriff deutscher Kampsverbände betrof- fta. Günstiges Angriffswetter mit Erdsicht gestattete 6tn Besatzungen unserer Kampfverbände, die befoh- ffnen Industriezweige klar auszumachen und Me Wirkung einwandfrei fest zustellen. Ueberein- sfimmend melden die Besatzungen, daß der Gesaml- sadruck der erzielten Angriffswirkung ähnlich 8 a r w i e bei dem Großangriff aus tooentry. Besonders stark wüteten die Brände b den großen Werksanlagen im R o r d o st e n der jtabt, die sich dicht entlang der Straße nach Rother- fpm hinziehen. Auch in der Stadtmitte und vrdlich davon breiteten sich schnell die Brandherde gus. Zahlreiche große und viele kleine Brände, vitermischt von Detonationen und Stichflammen ßden Ausmaßes reihten sich aneinander und bil­deten bald ein einziges Flammenmeer. Die zuletzt ängefetzten Besatzungen haben allein 60 Brand- herde auszählen können. Trotz starker FI o k - «bwehr und eingesetzter Nachtjäger gelang es dem Gegner nicht, den Angriff irgendwie wirksam p behindern. Auf über 150 Kilometer Entfernung

' »aren die Brandfackeln von Sheffield für unsere

Sesahungen noch deutlich zu erkennen.

[j d A til Samstag, 14- / Sonmag, 15. Dezember MO

GietzenerAnzeiger

Brflbtldie UrtiDerfitätsÄmdtrd 8. tawgr General-Anzeiger für Oberhessen

seburt-L Der englische Rundfunk meldete am Freitag mit schÄ 1 W1- :-------* M

Jet engliffle König und -ne Sönigtn betragen b«r Wftörte Londoner Werkeonlagen. b,= e,nc bmangriff zum Opfer fielen In der Zelt nach dieser Mnabme/bie uns auf dem Wege über Amerika erreichte, werden sie noch, oft ©elegenbet a b biben vor noch weit größeren Trümmerhaufen zu stehen. (Scherl-Bllderdienst-M.) I

vielseitig ist Besonders wichtig für die englische Seitengewehr der englischen Soldaten in ........... " " .... - Sheffield geschmiedet wurde Auch die in der eng­lischen Wehrmacht verwandten P : o n i e r m e s i e r kommen tast Durchweg aus Sheffield Auch die in

Jener Unbestimmtheit, die ihn immer noch blamiert, |i n Industriezentrum im Norden E n g- i ja n b s sei von deutschen Flugzeugenziemlich

(0 ro e r" angegriffen worden, um fortzufahren: i Insbesondere" eine gewisse Stadt in diesem lebiet hat schwer zu leiden gehabt" Dieseaewisse" (labt ist wie nachher Reuter zugab, Shesf'eld jmejen Nach ben drei Großangriffen auf Bir- '! rmgham, die die Rüstungswerke dieser Stadt ge­nau so tn Trümmer legten wie vorher die von Co­untry, hat nun auch diese wichtige Industriestadt das Schicksal der dem Untergang geweihten geteilt, tie Stadt liegt unuefähr in derselben Breite wie (loerpool und Manchester, aber im Gegensatz zu tiefen beiden Städten auf dem ö st l i ch en Abhang | "desPenninschen Höhenzuges" eines Gebirges, das

Dian gelegentlich dasRückgrat Englands" genannt jat Sheffield ist eine Stadt von fast 600 000 Ein- vohnern, die fünftgrößte Englands, sehr unregel­mäßig gebaut und von typischer Häßlichkeit Ge- k-dezu die Verkörperung des rücksichtslosen Gewinn- firebens. das für Arbeiter und Angestellte nicht 84ot)nung*'n, sondern Wohnkasernen gebaut hat. h kehr beachtlich ist die Bedeutung Sheffields als lsiseNbahnki<v>r'npui'kt: Hier schneiden sich wichtige Vest-Ost-Limen mit den SüdMord Linien.

Neben Birmingham war Sheffield eine der !auptwaffenschmieden Englands Bir- lingbam und Sheffield waren für die Welt ein legriff wie in Deutschland Remscheid und Solingen l nd bis ganze rheinisch-westfälische Industriegebiet ! tit Essen Sheffield ist auf ben reichen Kohlen- legem von Pork entstanden und seine Stahlwaren itten zur Zeit der monopolartig sich ausmirfenbin aglischen Jndustrievorherrschaft Weltruf, bis sie tum ben besseren beutichen geschlagen wurden, lieben Stahlwaren wie Feilen, Mesiern usw. fab in Sheffield in ben letzten Jahrzehnten zuneh- Bienb ichwer-nduslrielle Eisenwaren berge- fellt worden So verfügt Sheffield über eine aus» ^dehnte hochwichtige Rüstungsindustrie, Deren Herstellungsprogramm sehr weitreichend und

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