Aus der engeren Heimat
Einweihung des ASKK.-Sturmheims ! geworfen werden. Die Süßmosterei, deren ^nrici
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in Hungen.
Von der Gieftener Studentenschaft
ren ihm herzlich.
Hälfte dieses Obstes gerettet wurde; denn im oll-
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vorübergehende Erscheinung ist und daß wir wieder mit einem starken Vertreter der Dill
wegen Verkürzung der Steuerpflicht bereits dem Ablauf des Jahres endet.
Von Wehrsteuerpflichtigen, die nach ihrer berufung später wieder entlassen sind, wird Eintragung auf der Steuerkarte Wehrsteuer einzubehalten sein.
Schick Mstnerte an die ZronI!
Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein.
Für die Wehrsteuerpflicht, die ebenfalls nach der Eintragung auf der Steuerkarte einzubehalten und
Steuersätzen zu entrichten.
Die wehrsteuerpflichtigen Arbeitnehmer, bei denen Kinderermäßigung für mindestens zwei Personen in Betracht kommt, haben die Wehrsteuer auch in den beiden ersten Jahren nur nach den einfachen Sätzen zu entrichten. Beginn oder Ende der Wehrsteuerpflicht sind auf der Lohnsteuerkarte nur besonders eingetragen, wenn entweder die Wehrsteuerpflicht infolge Anrechnung einer abgeleisteten Dienstzeit von weniger als 9 Monaten erst im Laufe des Kalenderjahres 1941 beginnt oder die Wehrsteuerpflicht
8. Lang-Göns, 13.Nov. Der hiesige Obstbau- und Gartenverein hielt am Sonntag seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Willi Spieß, gedachte zunächst der beiden Mitglieder, die im letzten Jahre verstorben sind. Zur Zeit zählt der Verein 62 Mitglieder. Die Rechnungsablage für die beiden letzten Jahre, die der Rechner Wilhelm Rudolph verlas, zeigt ein erfreuliches Bild Trotzdem größere Ausgaben (Süßmostpresse und Einrichtung) zu begleichen waren, hat sich der Kassenbestand erhöht. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Vorsitzende sprach sodann über die Frostschäden des letzten Winters und gab für Neuanpflanzungen nähere Erklärungen. Zugleich wurden einzelne Obstsorten erwähnt, die sich für unsere Gemeinde besonders gut eignen. Dabei stand in erster Linie der „Frühe aus Lang-Göns", eine Lokalsorte, die dem feinsten Tafelobst gleichkommt. Die Baume dieser Sorte haben im letzten Winter nicht gelitten. Die Versammlung beschloß, schon in den nächsten Tagen eine freiwillige Ob st spende zu veranstalten, an der sich alle Mitglieder beteiligen sollen. Die Aepfel — auch Süßmost kann gespendet werden — sollen die verwundeten Soldaten in einem Gießener Lazarett erhalten, lieber die Erfahrungen mit der Süßmasterei gab Karl Rudolph einen Bericht. Genau wie im vorigen Jahre sind auch heuer mehrere hundert Zentner Obst zu Süßmost
beringe im Vorspiel schadlos zu halten. Das wird zwar' nicht leicht sein, zumal die Gäste in stärkster Ausstellung antreten und alles daransetzen werden, einen Erfolg der Platzbesitzer zu verhindern. Es
Frankfurt a. M., 14. Nov. (Vorbericht.) Cs kosteten: Ochsen 36 bis 46,50 RM., Bullen 34 bis
Ott führet: ks i|l eine Welt non Vorurteilen elngfr1 rillen worden und, glauben Sie mir, es wird im Laufe der Johwhnte immer schöner werden,in diesem Staate ju leben. Immer größer werden die Rufgaben und an ihnen werden wir unser Volk immer mehr zueinander erziehen, in eine immer enftgre und innigere Gcmeinfihgfl oet* wandeln.
mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen auch anderen Müttern zu helfen. Beteiligen kann sich jeder an dem Wettbewerb. Alle Dienststellen der N^.° Frauenschaft — Deutsches Frauenwerk erteilen Auskunft darüber.
Gießener Dochenmarktprelje.
* G i e ß e n , 14. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische Eier 11, Kartoffeln, kg 4, 5 kg 40, Wirsing, H kg 7, Weißkraut 5, Rotkraut 8, gelbe Ruben 7, rote Rüben 6, Spinat 15, Römischkohl 10, Bohnen (grün) 40, Unterkohlrabi 5, Grünkohl 6, Rosenkohl 18 Zwiebeln 12, Meerrettich 30, Schwarzwurzeln 15, Kürbis 7, Feldsalat (Vio) 8, Aepfel, kg 15 bis 30, Birnen 15 bis 30, Blumenkohl, das Stück 10 bis 70, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 5, Lauch 3 bis 5, Sellerie 5 bis 30, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Rpf.
Schweinemarkt In Grünberg.
+ Grünberg, 14. Nov. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 107 Ferkel und Läufer- schweine aufgetrieben. Es kosteten sechs Wochen alte Tiere 18 bis 20 RM., sechs bis acht Wochen alte 24 bis 27 RM., acht bis dreizehn Wochen alte 28 bis 31 RM., Läuferschweine 35 bis 40 RM. pro Stück. Das Geschäft war sehr gut, es verblieb kein Ueberstand.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
der jetzigen ernsten Kriegszeit, an Stelle der frühe- usqunstasisL 3ln3(l usrsr; usöunuvstuvasaLuox usa und Gemeinschaftsabende in den Vordergrund.
Im vorigen Trimester führte die Kameradschaft 6 (Adelphenhaus) ihre erste Feierstunde in Form eines Hausmusikabends durch, der damals in seiner Ausführung allgemein gefallen hat. Daher war es nicht verwunderlich, daß bei einer zweiten Feierstunde ähnlicher Art Kameradschaftsführer Jmbe- scheid den Gaustudentenführer Saffr an, den Studentenführer Stein und eine überraschend große Zahl von Vertretern anderer Kameradschaften und Gäste begrüßen konnte.
Das Thema des Abends war auf die jetzige Jahreszeit abgestimmt und behandelte im literarischen Teil den Herbst. Die Feierstunde wurde eingeleitet durch ein Allegro aus einem Quintett von Scarlatti. Es folgten Gedichte aus dem Schaffen^ deutscher Lyriker, deren Sinn durch die gefühlsmäßige Untermalung der musikalischen Darbietungen noch vertieft wurde. Ein Adagio von Händel leitete das schöne, tiefsinnige Gedicht des Altkameraden H. Pletsch ein, das in den Worten: „Soll's bald ein Frühling wieder geben, muß sterben vorher alles Leben" seinen Höhepunkt erreicht. Den Ueber- gang von dieser ernsten Herbstbetrachtung bildete eine Triosonate von Mozart, die zu der sehr humorvollen, epischen Betrachtung „Fallaub" von Her- mqnn Löns überleitete. Ein fröhlich beschwingtes Trio von Mozart fügte sich organisch an und bildete den Abschluß der Feierstunde.
Die musikalischen Darbietungen unter Leitung des Kameradschaftsführers Ernst Im be scheid sowie der Vortrag der textlichen Seite des Programms durch die Jungkameraden Junge und Wolff fanden reichen Beifall.
Der Abend hat nicht nur ein Bild aus den Werken deutscher Dichter und großer Musiker gegeben, sondern auch als gemeinsames Erlebnis mit dazu beigetragen, die Kameradschaft und die Gemeinschaft zu pflegen und zu fördern. M. J.
Iugendabkeilung.
Die Jugendmannschaft der Watzenborn-Steinberger „Teutonen" spielte im weiteren Bannmeister» chastsspiel gegen die Jugendmannschaft der Spielvereinigung 1900 Gießen auf dem Gießener Trieb-. Die Blau-Weißen siegten mit 3:1 Toren.
Die Schülermannschaft empfing die gleiche de7 Spielvereinigung 1900 Gießen zum Rückspiel. Nachdem die jungen „Teutonen" bereits im Vorspiel ir. Gießen mit 3:2 siegten, blieben sie auch diesnm mit 2:1 Toren siegreich. Bereits in der zweiten Spiel.« Minute kamen sie zu ihrem ersten Erfolg, der allerdings hätte verhindert werden können, und erhöh' kurz vor der Pause auf 2:0. Gießen holte 01 zweiten Hälfte einen Tresser auf.
Oie Gteuerpflichten -es Arbeitnehmers im Lahre 1941 Oie neue Lohnsteuerkarte.
Von Steuerberater Dr. jur. et. rer. pol. K. Wuih, Berlin.
I. und II. Klasse:
Tv. Grüningen — Tv. Wetzlar
Tv. Langgöns — Tv. Nauborn
Tv. Atzbach — Tv. Garbenheim II.
Grüningen hat es an der Hand, sich für die
Bei polnischen Arbeitnehmern ist auf der 3. Seite der Lohnsteuerkarte 1941 auch die Sozialausgleichsabgabepflicht eingetragen.
Erleichterte Kredithilfe für Kriegsteilnehmer.
Das Reichswirtschaftsministerium hat Richtlinien bekanntgegeben, nach denen für die aus dem Kriege zurückkehrenden felbftänbigen Gewerbetreibenden eine Reichskredithilfe gewährt werden kann. Für diejenigen, die bei ihrer Einberufung zum Wehrdienst den Betrieb stillegen oder stark einschränken mußten, ist es nicht immer möglich, den erforderlichen bankmäßigen Personalkredit für den Wiederaufbau des Geschäfts zu erhalten, weil es ihnen an den nötigen Sicherheiten für diesen Kredit fehlt. Hier soll deshalb die Reichskredithilfe einsetzen, deren Zweck es ist, verbilligte Kredite zur Uebernahme von Reichsbürgschaften zu verschaffen. Die Kriegsteilnehmer sollen dadurch in die Lage versetzt werden, be« chleunigt ihre Betriebe wieder aufzunehmen, und zwar möglichst im früheren Umfange. Als Kreditnehmer sind zugelassen alle Kriegsteilnehmer, die von der Wehrmacht entlassen sind — nicht also Ur-
sind die Z l n s s ä h e für die R°!ch-kr°dithilf-beson. bers aünstig gestellt worden. Ermöglicht wird dies dadurch, daß das Reich eine Ausfallburgschaft in Höhe von 85 v. H. des Ausfalls gewahrt und tm ersten Jahre der Laufzeit einen Zmszuschuß an das Kreditinstitut zahlt. Für das erste Jahr betragen die Zinsen und Provisionen m der Regel 3 V..H -. in Ausnahmefällen sogar nur 1 v. H. —: wr die folgenden Jahre liegen sie bis zu 2 v. H. über dem Reichsbankdiskont. Danach wurden ste z. B. äugen, blicklich 5,5 v. H. betragen.
gerade in letzter Zeit etwas abgefallen sind. Es darf aber angenommen werden, daß das nur eine bald
10. Fußball-Länderkampf Deutschland — Dänemark.
Die deutsche Fußball-Nationalelf bestreitet am kommenden Sonntag in Hamburg das letzte Länderspiel des Kalenderjahres 1940. Dieser Kampf gegen Dänemark ist der zehnte in diesem Jahr, gleichzeitig der zehnte mit den dänischen Fußballern und das 16. Kriegs-Länderspiel des deutschen Fußballsports. Von den neun bisher mit Dänemark ausgetragenen Länderspielen wurden fünf gewonnen und vier verloren; das Torverhältnis lautet 27:21 zugunsten Deutschlands. Die vier dänischen Siege datieren aus den Jahren 1912, 1913, 1927 und 1930; dazwischen hatte Deutschland nur einmal (1928 in Nürnberg 2:1) gewonnen, alle übrigen Siege wurden im letzten Jahrzehnt erkämpft. In aller Erinnerung dürfte noch der Breslauer 8:0-Sieg aus dem Jahre 1937 sein, dem 1939 in Kopenhagen ein 2:0 folgte. Dis deutsche Elf wird erst an Ort und Stelle bestimmt werden.
Der kommende Handballsonntag.
Im Hinblick darauf, daß der Sieger der Staffel Gießen der Bereichsklasse im Handball bis spätestens zum 24. 2. nächsten Jahres gemeldet sein muß, bleibt nichts anders übrig, als die Rückrunde bereits mit dem 24. November beginnen zu lasten. Die letzten Spiele der Vorrunde werden am kommenden Sonntag ausgetragen. Es handelt sich dabei um die Begegnungen:
Tv. Hörnsheim — Mtv. Gießen Tv. Hochelheim — Tv. Katzenfurt.
Hörnsheim wird es, nach dem letzten Abschneiden der Gießener zu urteilen, nicht leicht haben, die Oberhand zu behalten, obgleich der Vorteil des eigenen Platzes nicht außer acht gelassen werden darf. Daneben kommt den Gastgebern zugute, daß sie ihre Mannschaft verjüngt und dadurch nicht unwesentlich verstärkt haben. Es kann also mit einem knappen Sieg gerechnet werden, vorausgesetzt, daß der Mtv. mit seiner spielstärksten Vertretung zur Stelle ist.
Die Hochelheimer sollten gegen Katzenfurt gewinnen, und zwar mit Abstand, weil die Gäste
Fußball im Turnverein Allendorf/Lahn.
Ackendorf (ßafjn) 3gt>. — Leihgestern 3gd. 5:2 (0:2).
Arn Sonntag war die 2. Jugend-Mannschaft vo i Leihgestern in Allendorf zum fälligen Pflichtspiel. Beide Mannschaften zeigten einen spannenden Kampf. Die Gastgeber, die sich in der ersten Halbzeit nicht zurechtfanden, mußten zweimal den Ba§ aus dem Netz holen. In der zweiten Halbzeit roll' ten unaufhörlich Angriffe auf das Gästetor, so das Erfolge nicht ausbleiben konnten. Der Schiri tödt dem Spiel ein aufmerksamer Leiter.
*» Verkehrssünder. In der Zeit vom 26. Oktober bis 1. November schritt die Polizei im Bereich der Polizeidirektion Gießen, einschl. des Polizeiamtes Bad-Nauheim-Friedberg, gegen Kraftfahrzeugführer mit 4 Anzeigen, 9 gebührenpflichtigen Verwarnungen und 3 gebührenfreien Verwarnungen, gegen Radfahrer mit 2 Anzeigen, 57 gebuh- bührenpflichtigen und 5 gebührenfreien Verwarnungen, gegen Radfahrer mit 2 Anzeigen, 56 gebuh- renpflichtigen und 7 gebührenfreien Verwarnungen, gegen Fußgänger mit 1 Anzeige, 23 gebührenpflichtigen und 9 gebührenfreien Verwarnungen ein.
** Unzeitgemäß. Heute vormittag kam er bei uns an. Wir hatten ihn schon seit einigen Tagen erwartet, denn nach „altbewährtem Muster" war er um diese Zeit „fällig". Und nun hatte er sich von seinem Quartier auf dem Baumstuck von Karl Balser in Wieseck, Kornblumenstraße, zu uns aufgemacht, um zu beweisen, daß er da ist, der fällige — Maikäfer. Wir nahmen geziemend Kenntnis von seinem unzeitgemäßen Besuch.
wenn bis zum 10.10.1940 eine endgültige Entscheidung über die Nichteinberufung zur Erfüllung der zweijährigen aktiven Wehrpflicht getroffen ist und auch kein Wehrsteuerbefreiungsgrund gegeben ist. Folgende Kriegsmusterungsentscheidun- g e n führen zur Wehrsteuerpflicht: g. v. Heimat, a. v., a. o. u. Die Wehrsteuerpflicht beträgt regelmäßig in den ersten beiden Kalenderjahren der Wehrsteuerpflicht 50 v. H. der Lohnsteuer, minde- tens aber 4 v. H. des Arbeitslohns, und in den folgenden Kalenderjahren 6 v. H. der Lohnsteuer, mindestens aber 5 v. H. des Arbeitslohns. Die Wehrsteuer ist also nach den erhöhten Steuersätzen zu zahlen, wenn das Kalenderjahr 1941 das erste oder zweite Jahr der Wehrsteuerpflicht ist. In allen anderen Fällen ist die Wehrsteuer nach den einfachen
Die Lohnsieuerpflichl im Jahre 1941.
Für die Lohnsteuer und den Kriegszuschlag im nächsten Jahre ergeben sich aus dem Erlaß Aen- derungen nicht. Der Arbeitnehmer wird vor allem zu prüfen haben, ob der Familien st and und die Kinderermäßigungen nach dem maßgebenden Stande vom 10.10.1940 zutreffend auf der Steuerkarte eingetragen sind. Neben den Kinderermäßigungen für haushaltszugehörige unterhaltene Kinder (K) sind Kinderermäßigungen für minderjährige andere Angehörige (A) auf der Steuerkarte vermerkt. Kinder sind Abkömmlinge (Kinder, Enkel, Urenkel), Stiefkinder und deren Abkömmlinge, Adoptivkinder und deren Abkömmlinge, sowie Pflegekinder. Als Angehörige kommen in Betracht Geschwister, Neffen, Nichten, Schwiegerkinder und sonstige Verschwägerte in gerader Linie, Schwäger und Schwägerinnen. Die Eintragung einer Kinderermäßigung für Kinder und Angehörige unter 25 Jahren, die überwiegend auf Kosten des Arbeitnehmers unterhalten werden, oder sich auf seine Kosten in der Berufsausbildung, oder bei der Wehrmacht (bis zum Unteroffizier), bei der Waffen--- (bis zum Unterscharführer) oder dergl. befinden, ist besonders bei der Gemeindebörde zu beantragen. Auf diesen Antrag, sowie sonst zulässige Ermähigungsanträge ist in der Einlage zur Lohnsteuerkarte besonders hingewiesen.
Mit Rücksicht auf die Kirchensteuerpflicht, die im Reichsgebiet teilweise auf Grund der Lohnsteuerkarte veranlagt wird, ist auch das Religionsbekenntnis auf der Steuerkarte angegeben.
Die Vürgersleuerpflicht im Jahre 1941.
Die vom Arbeitgeber einzubehaltende und abzuführende Bürgersteuer ist auf der 4. Seite der Steuerkarte angefordert. Maßgebend ist für die Bürgersteuer 1941 das im Jahre 1939 bezogene Einkommen. Wer 1939 entweder nur Einkünfte aus nichtfelbständiger Arbeit oder jedenfalls neben solchen nur andere Einkünfte von nich mehr als 300 RM. bezogen hat, zahl lediglich au Grund der Steuerkarte im Wege des Lohnabzuges Bürgersteuer. Die Bürgersteuer wird bei den für 1939 nicht veranlagten Arbeitnehmern vom rohen Arbeitslohn unter Abzug von 500 RM. berechnet. Diese Berechnung erfolgt auch bei Arbeitnehmern, die für 1939 wegen sonstiger Einkünfte von mehr als 300 RM. zur Einkommensteuer veranlagt sind. Der Unterschiedsbetrag gegenüber der Bürgersteuer von dem Gesamteinkommen wird in diesem Falle durch zusätzlich» Steuerbescheid veranlagt.
Die Wehrsteuerpslichl lm Jahre 1941.
Das Reichssportabzeichen ist geschützt.
Das Leistungsabzeichen des deutschen Sport, das in drei Ausführungen zur Verteilung gelangende Reichsfportabzeichen, genießt den Schutz der Be- timmungen für Orden und Ehrenzeichen und darf daher nur mit der Besitzurkunde getragen werden. Diese Urkunde wird erst ausgestellt, wenn alle Bedingungen genau erfüllt sind. Schon darin ist der Wert dieser Auszeichnung begründet, und jedes unberechtigte Tragen des Sportabzeichens zieht eine Bestrafung nach sich. Das Amtsgericht Stettin verurteilte erst in diesen Tagen einen solchen „Auch- Sportler", der ein von ihm gefundenes Reichssport- adzeichen ständig getragen hatte, zu einer Geldstrafe ober ersatzweise sechs Tagen Gefängnis.
heuer mehrere yunoeri Beniner uu|i ii v. z1E- ctnrfon 95 hia 45 sn
verarbeitet worden. Da es sich dabei meist um Fall- 44,50, Kühe 19 bis 45M _Wfcn 2o bis 45,59, ob ft und kleinere Früchte handelt, kann gejagt mer = Selber 30 bis 74'
den, daß durch die Süßmosterei mindestens die 44, Schweine 50 bis 58 RM. Marktverlaus. ausver fiälfte dieses Obstes gerettet wurde; denn im all-j kauft.
tung dem Obstbauverein gehört, wurde auch von den' umliegenden Dörfern fleißig benutzt. In der Aussprache wurde auch auf die Bedeutung der Silwvögel für den Obstbau hingewiesen und be- tont, daß man für Nistgelegenheiten und für bie Pflege der nützlichen Vögel sorgen solle.
* Nieder-Bessingen, 15. Nov. Morgen, Freitag, 15. November, wird unser Mitbürger Johann Walter, 80 Jahre alt. Der alte Herr, der in seinen jüngeren Jahren als Schreiner in Gießen und Lich tätig war, ist körperlich und geistig noch auf voller Höhe. 27 Jahre versah er den Polizeidienerposten seiner Heimatgememde. Er ist Mitgründer der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr. Trotz seines hohen Alters bringt er heute noch tag. lich seinen Mitbewohnern das Heimatblatt, den Gießener Anzeiger. Wtt, wünschen dem Jubilar einen weiteren schönen Lebensabend und gratuhe»
dienst herangezogenen Personen. Die Kredite sollen in erster Linie die fehlenden Betrieb s m ittci ersetzen. In besonderen Fällen können aber auch Anlagekredite gewährt werden. Ihre Laufzeit soll bei Betriebskrediten bis zu zwei Jahren, bei Anlagekrediten bis zu fünf Jahren betragen. Im allgemeinen ist ein Höchstbetrag von 5000 NM. für den einzelnen Kreditnehmer vorgesehen. Soweit ein Kreditnehmer dazu in der Lage ist, hat er auch selbst Sicherheiten zu stellen. Im Hinblick darauf, daß es sich um Wiederaufbaukredite handelt.
* Hungen, 13. Nov. Am Sonntag, 17. November, findet die Einweihung des neuen NSKK. -Sturmheimes statt. Die Weihe erfolgt durch den Führer der Motorstandarte 147, NSKK.-Standartenführer Metzler. Mit der Einweihung ist eine Kundgebung der NSDAP, verbunden, bei der Kr^isletter Backhaus das Wort ergreifen wird. Im Anschluß an die Feier können dre neuen Lehrräume des Motorsturmes 5/M147 besichtigt werden.
Landkreis Gießen.
M'ren ist, kommen im Jahre 1941. die männ- tauber! Den Kriegsteilnehmern sind gleichgestellt die eutschen Staatsangehörige in Betracht, die Dienstverpflichteten, ferner die zum Luftschutzdienst, tn'den Kalenderjahren 1914—1921 (die früher öfter» zum Sicherhetts» und Hilfsdienst fowie zum Not-
Langeniarck-Appell.
Am Abend des Tages von Langernarck mar die Gruppe Universität Gießen des NSD.-Studenten- bundes auf dem Vorplatz des Hauptvorlesungsge« bäudes angetreten, um im Rahmen eines schlichten Appells der Toten von Langemarck zu gedenken.
Im Mittelpunkt des Appells stand eine Ansprache des stellvertretenden Studentenführers der Gießener Studentenschaft, Wolf T r a n s ch e l, in berer auf die einzigartige Haltung und den heldischen Opfergang dieser jungen Generation hinwies, die nicht nur den schönsten Mannestod, den Soldatentod fürs Vaterland, sondern auch den schönsten Sol- datentod mit dem Liede „Deutschland über alles" Befunden habe. Daraus erwachse der studenttschen ugend eine besondere Verpflichtung: den Geist dieser Männer roeiter^ulebex. Für einen nationalsozialistischen Studenten könne es hier überhaupt nur das eine geben: Wie diese Männer es noch in ihrer Todesstunde getan hätten, Deutschland über alles zu stellen. „Unsere Ehre ist die Treue zum deutschen Volke. Damit leben wir den gleichen Geist wie diese Generation, die dem Spruche getreu lebte und starb, der auf ihrem Mahnmal in Langemarck eingemeißelt steht: Deutschland muß leben und wenn mir sterben müssen!" Als äußeres Zeichen ihrer Derpflichtung, ihrer Dankbarkeit und ihrer Verbundenheit mit jenen Toten legten deshalb am Tage von Langemarck überall im Reiche die nationalsozialistischen Studenten den Lorbeerkranz am Ehrenmal nieder.
Nach der Kranzniederlegung am Ehrenmal der Universität wurde der Appell mit dem Gruß an den Führer geschlossen.
Gemeinschastsabend
der Kameradschaft 6 des NSOStB.
Der Krieg hat nicht nur im wirtschaftlichen und beruflichen Leben eine Umwandlung hervorgerufen, sondern auch im studentischen Leben. Die heutigen studentischen Veranstaltungen tragen das, Gepräge
darf erwartet werden, daß ein anständiger und pannend er Kampf zustande kommt, bei dem die wirklich bessere Mannschaft Sieger bleibt
Langgöns kann gegen Nciuborn gewinnen, ob allerdings in der gleichen Höhe wie im Vorspiel, t kaum anzunehmen, weil die Gäste sich inzwischen, ehr zu ihrem Vorteil verändert haben.
Atzbach wird sicherlich zu dem Erfolg der Platze besitzer kommen.
Termine
für die Rückrunde der handball-Vereichsklasie.
24.11.: Katzenfurt — Lützellinden.
Dornholzhausen — Kirch-Göns. Garbenheim — Hörnsheim.
1.12.: Lützellinden — Hochelheim. !
Kirch-Göns — Garbenheim.
Mtv. Gießen — Katzenfurt. ~ HörnsheiG — Dornholzhausen.
8.12.: Hochelheim — Mtv. Gießen.
Garbenheim — Dornholzhausen.
Katzenfurt — Hörnsheim.
Lützellinden — Kirch-Göns.
Vom 8.12.40 bis 5.1.41 spielfrei.
„FC.Teutonia"Wahenborn-Eteinbers
Zu der neuen Lohnsteuerkarte für 1941 hat der reichischen Staatsangehörigen 1916—1921, die fru- Relchsfinanzminister in einem Erlaß vom 2.9. d. Heren tschecho-slowakischen Staatsangehörigen 1917 I (RStBl. S. 861) nähere Anordnungen an die bis 1921) geboren sind. Wehrsteuerpflicht besteht, Finanzbehörden erlassen. Für die Steuerpflichtigen--------dn dn 10140 ™
der Arbeitnehmer im Jahre 1941 sind dem Erlaß folgende bemerkenswerte Einzelheiten zu entnehmen:


