Ausgabe 
14.11.1940
 
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Aus Dem Reich

irlf.

: jugendliche Sendboten deutscher Lebensfreude

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Ansatz von HI -Spielscharen von Tlarvik bis Neapel, von Warschau bis Calais.

Von ÄanMhrer Otto Zander, Ncich>'jugendfüdrung.

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Oie große Stadt

Von »ans Günther.

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Zwei Jahre sind das nun her ^.wei Jahre, da ich in dem . »us der Heimat in diese große h -

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^DlF Lampen brennen Heller so scheint et mir setzt Vielleicht ist das Glück, wenn es nur kommt In dieser Stadt größer als anderswo

Der stebenhundertundeinunddreißigste Tag be­ginnt. Vielleicht holt mich im nächsten 3al)r dach jemand ab. ________

Mein Freund hat es mir gesagt vor zwei Iah. ren, als ich ankam. und ich konnte es mir nicht vorstellen, da man doch aus Schritt und Tritt an Menschen stützt. Aber nun wettz ich eo und er hat es wohl auch nicht vergessen, obwohl sein Deru längst In eine andere, viel kleinere Stadt veri

- aus den Ta- Zug sah, der mit Stabt brachte. 3c

und Mittellarod. Am 16. November folgen nun dis Nundsunksptelschar Leipzig mit den Jungen und Mädeln, die nicht am Einsatz dieser Spielschar in Frankreich und Belgien tellgenommen haben, dazu die Gebietsspielschar Sudetenland und Ende No­vember die Gebiets- und Obergausplelschar Mark Brandenburg. Ausgangspunkt aller dieser Fahrten ist Litzmannstadt.

Die Hitler-Jugend ist stolz daraus, daß auch ihrs kulturelle Arbeit im Kriege eine solche Ikmäbnuifl findet. Wo ihre Spieleinhciten auch oustauchen mögen, ob es in Parts vor der Oper oder «" Brö ­sel und Antwerpen, in den entlegensten holländi­schen oder dänischen Flecken oder bei unseren Trup- pcn im Generalgouvernement ist, überall empfangt und begleitet sie bk stürmische Begeisterung unserer

in sich. 1

Fast alle, bu» hier leben, setzte ein solche!- Zug j rgenbrnann einmal auf einem her Dielen Bahnhöfe , ab rif) Ile aus her Stille irgendeiner ßennat in ben Strubel biefer Stadt, die nur wenigen fieimat ift. . Inb seit bieser Zeit sinb sie ba.

Sie trafen bte Stabt so an, wie sie gcrabe war, ie kamen mitten hinein in bieles Getriebe bas zu feiner Stunde des Tages ober ber Nacht stille steht, inb tauchten unter. Niemanb nahm Nollz von hncn |o wie sie später bereits selbst ein wm giger'Teil im Gewühl - achtlos an ben Bahnhöfen Dorbeilaufen und sich nicht kümmern um ben Strom, der sich immer mieber unb wieder daraus ergieß^

Dor zwe, Jahren um diese Zeit war ich noch -nicht ba4 Da stand an dieser Stelle vor der Sperre man Freund, um mich abzuholen. Heute nun steh ich hier Ich will mich 'N Gedanken "och einmal dbit abholen. Ich will sehen, was zwei sin im dieser aroßen Stadt. Slebenhunbertunddreihig. mml ist man hier zu mbbreitzigmal aufgestanben man erfahrt manches im siebenhunbertunkbreitzig Tagen, sollte man denken

Der Fahrplan hat kaum Deränberungen gebrach. Pünktlich - wie cor zwei 3°hren und wohl 1°^ an federn biefer fiebenhunberwndbrechig Tag« idtf eicht die dickleibige Lokomotive in die Halle, mit tkineii stillen Lampen, die fast blind in den langen Hellen Abend blicken. .

Es bauert eine kleine Steile, bi- die er -n Reifen, den die Sperre erreichen. Es l'nd Leute fur die »ine Eifenbahnfahrl oon chelen Stundenundfaf, «benfo Dielen hundert Kilometer (eine angelegen lheit ift. Es Ift einerlei, ob fie in biefer Stabt oo r ffontmo wohnen - es finb immerbiefelbemSe -tragen nur große Aktenlafchen bei W MnW-tt-r -Tennen geben fie ihre Fahrkarten ab. Auch wenn

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(uropfl aus dem Dämmer von Hofsnungen und ! Ustonen ins Helle Licht geschichtlicher Wirklichkeit lebt, regt sich mit mächtigem Flügelschlag der Ge- ,i-us der Kunst. v . .

Inmittten dieser mächtiaen Regungen des deut- ben Geistes und aller Künste will die Jugend i »es glücklichen linb stolzen Volkes, die die Einheit f-s Soldatischen und Musischen 'auf ihre Fahnen «schrieben hat, nicht zurückstehen, sondern a 1 s öend boten deutschen K u 1 t u r w i 1.! e n s ii alle Teile Europas hinausgehen, zumal sie sich chon im Frieden für einen solchen Einsatz ebenso nründlich vorbereitet hat wie etwa in ihrer kor- erlichen und geistigen Wehrertüchtiaung Send- loten der Freude und der Heiterkeit des deut chen fierzens, Sendboten des ungebrochenen Kampfwtl- Ik-ns der Heimat, Sendboten ihrer Kultur in Lied mb Dichtung, Musik, Spiel und Tanz das wo - Im die Spielscharen der HI. allen deut- (Hen Soldaten sein, wo auch immer diese im Kamps Iber auf Posten stehen mögen

Im Frieden hat die HI. etliche lindert Spiel- scharen aus ihren Jungen und Möbeln geschaffen: inib bie besten unter ihnen gehen nun Monat sur Jlonat zu ihrem schönsten Einsatz hinaus: z u b e n Bolbaten in allen besetzten Gebieten, m den umgesiebelten Deutsche n im wei- jx-n Ostlanb unb schließlich auch z u b e n F r e u n - len unter ben europäischen Volkern, >u unserem Waffengefährten Italien oder zu t er Jugend des rumänischen Volkes. Ueber- Mässig zu sagen, daß jeder Einsatz bei den Solda- len im besetzten Gebiet zugleich auch der dort ein- heimischen Bevölkerung ein ungetrübtes Bilb deutscher Lebenshaltung, deutscher Frische und Natürlichkeit und deutscher Herzlichkeit vermittelt. Dian diese Bevölkerung erkennen, daß neben der militärischen Macht, die sie täglich vor Augen hat ).as Großdeutsche Reich ein ungebrochen frisches inb überquellenbes Kulturleben aufzuweisen hat iir das diese jungen Spielscharen der deutlichste Ausdruck sind und das zu schuhen jeder Einsatz mit d»er Waffe recht ist. ... f .

Es ist keine Narkose, kein Betäubungsmittel, das fcurd) Lied, Musik, Spiel und Tanz von diesen

gen hat.

Ich schreibe ihm aus der Kneipe, in der wir da- mala saßen, und auch nach Hause teile ich noch ein­mal mit, daß ich vor zwei Jahren gut hier anae- kommen bin, aus Karten mit vielen Stühlen und Tischen. Sie hoben hier nichts anderes und schließlich muß ich selbst mit Bulette, Bockwurst und großschaumigem Bier vorlieb nehmen.

Ich werfe meine Karten in den gleichen Brief- kosten wie damals und gehe weiter. Dann stehe ich vor dem Haus, in dem ich während der ersten Mo- nate gewohnt habe. Ich steiae die vier Treppen hinauf, unb jedes Knarren unb Klicken ist eine Er- innerung. Ich könnte bie Namen ber Leute bie hier wohnen, nicht auswenbig hersagen ich kenne sie nicht. Aber jebes ber kleinen Schilbchen vor ben Türen kenn« ich, so oft habe ich sie gelesen. Bis auf eines hat sich nichts verändert. Ich könnte nicht angeben, wie die hießen, die vordem hier gelebt haben, doch weiß ich genau, daß sie nicht mehr da sind und hinter dieser Tür nun andere Menschen

an das viele Licht dieser großen Stobt aemvhnt. Es ist etwas Alltägliches geworden, und ich kann mir kaum vorstellen, daß es damals einen solchen Eindruck auf mich machte.

Ich schaue in die Eafös unb Restaurants, in benen es wimmelt von Leuten. Ich habe mir bamals unb ast an jebem bieser siebenhundertunbbreitzia Tage gewünscht, mit einem lieben Menschen aus einer wr Terrassen sitzen zu können und aus solcher Ge- borgende it in ben Strubel ber Straße zu blicken Ich saß nun viele Male ba unb dort allein, zu zweit, in kleiner unb großer Gesellschaft, unb Im­mer war es einsam ...

tungen erhellen. m ,,

Don Narvik bis Neapel, von Warschau bis Ealais spannt sich für bie nächste Zeit bas Netz ber Spiel- charein ätze. Die überwältigenden Erfolge, die der Neichsmusikzug ber HI. Kölleba, ber Kebietsmusi - und Spielmannszug Saarpfalz, die Gebietsspiel­scharen Sachsen unb Steiermark sowie bie Rund- sunkspielscharen Wien, München, Hamburg, Köln, Berlin, Leipzig und Danzig bei ben deutschen Trup­pen in den besetzten Gebieten errangen, hoben dazu geführt, diesen Einsatz gerade für die Wintermonate zu verstärken. Verteilten sich die genannten Einsätze auf bie Zeit von Juli bis Oktober und betrafen sie vorwiegenb bie besetzten Gebiete des Westens und mit einem Einsatz auch Dänemark, so sieht der Plan für November solche Fahrten nunmehr auch ins Generalgouvernement unb nach Norwegen vor. _ er ,.

Am 1. November ist die Nundfunkspielschar- nigsberg zu ihrem Einatz nach Norbfrankreich unb Belgien angetreten Am 8. November folgte ihr bie Nundfunkspielschar Stuttgart ebenfalls in dieses Gebiet. Am 5. Nov. trat die Geb i e t s f p i e 1 - schar Hessen-Nassau von Köln ihre Fahrt nach Belgien an. Am 9. November ging die Gebietsspielschar Franken auf Spielsahrt ebenfalls ins besetzte Gebiet nach Frankreich. Am 23 Nov. fährt die Rundfunkfpielschar Karlsruhe von Düffel- dors aus zu einem Einsatz nach Holland.

Zu unseren Soldaten im Generalgouvernement fuhr am 10. November die Gebietsspielschar ^st-^

e^abgeholt werden, eilen fte ohne Aufenthalt dem ;U9gang de« Bahnhos« zu. Nicht einmal zur 'Be­grünung bleiben fie flehen - fo wenig 3'11 Hoden fie C, wirkt fast fo. al« feien fie eine Teilstrecke mit der Untergrundbahn gefahren Spätestens nach einer halben Minute sind alle Spuren der Reise

Soldaten.

Ein kleines aber bemerkenswertes Zeichen für die ungeheure Wandlung, die sich Im Lause de, letzten Jahres in Europa vollzogen hat, mag e, ein, wenn auf den ersten Seiten der ehemals füh­renden Pariser, Brüsseler ober Amsterbamer «lüt­ter in riesiger Aufmachung Schilberungen unb Bild­berichte vom Auftreten unserer Spielscharen erschei­nen. In ihnen zeigt sicki das Erstaunen und die Be. rounberunfl für bie andere Seite Großbeutschlanb,, von ber unsere alten Gegner nicklls hatten tnabr- nehmen wollen. Hier wirb es offenbar, boß mit deren Waffen auch b i e Kraft de, Gemü- ..... , li.i »t.-1 - »rr nn«H

Lebensstil und Kunst.

Der Präsident der Reichsmusikkammer, Professor Dr. h. c. Peter Raabe, sprach In Magdeburg überDer deutsck)« Lebensstil und die Kunlt Jedes iebenssähige Werk, so führte er aue, muß in seinem Stil bas deutsche Antlitz tragen und In feinem Wesen auf die nattonalsoziattstische weltanschau che Idee eingestellt sein. Es wäre jedoch falsch, Meister- werke unserer Literatur, wie beispielsweise alt- biblische Oratorien, textlich neugestalten zu wollen. Diese Gipfelpunkte sind unantastbar und durch ihre Musik geadelt. Bachs Kant a t e n ober MozartsZ a u b e r f 1 ö t e" in ihrer textlichen Fassung zu reuibieren, wäre geradezu sünbhast, unb würde sich nicht mit der Ansicht un- cree Führers decken, der in dieser Hinsicht Kunst- werke unter feinen Schutz stellt. Professor Raabe tadeite die Mängel an Werktieue un f e rer Orchester, die besonders auf dem Gebiete der Dynamik sich Freiheiten erlaubten, die keineswegs den Intentionen des Schöpfers entsprechen und ml - unter starke Entstellungen der Partituren heraus- beschworen. Weiter streifte der Dortraaende das Gebiet der Tanz- unb U 11it e r h a 11 u no|, m usik. Es liege in ber Nachäffuna ausländischer Rhythmen unb in bem teilweise völlig undeiitschen Gebaren ber tanzenben Iugenb eine große Ge­fahr, die beseitigt werben müsse, Anmut und Schwung solle sich ber beutschen Tanzkunst wieder bemächtigen. Auch die Unterhaltungsmusik In ben Gaststätten müsse vom niederen Schlagermilieu befreit werben und ber künstlerisch - wertvollen Musik ihren Platz einräumen. Die Hausmusik beburfe ber eifrigsten Pflege als unersetzlicher Er- ziehungobeitrag unb trage so am besten zu einer Steigerung des Ledens- und Dtlbungsniveaus der beutschen Famllie bcL

Eine Zentralstelle für Krebsbekämpfung.

strecken.

Zu unserem Wafsengefährten Italien gebt in der Zeit vorn 20. bis 28. November die Rundfunk- sptelschar München, die in Turin, Mailand, Rom Neapel und Genua Veranstaltungen deutscher Musik und deutscher Fröhlichkeit geben wird. Als Höhe­punkt ihres Einsatzes Ist die Teilnahme an der gro- ßen Führertagung der faschistischen Jugend In Nom "°2?m^"November Ist zusammen mit einer Ab- ordnung der deutschen Jugend der Gebietsmu ikzug Niebersachsen nach Rumänien unb anschUe- ßend nach Ungarn gefahren, wo er eine Reihe musikalischer Veranstaltungen bestreiten wird.

Ein weiteres Arbeitsfeld ber HI.-Sp elscharen ist bie kulturelle Betreuung ber umgeflebe - ten Balten-, Wolhynien- unb 3e- sarabienbeutschen, die in ben weiten Os- gebieten eine neue Heimat gefunben haben Zu 14- iäglgen Deranstaltungsfahrten waren bei ihnen de- reite bie Obergauspielscharen

iren unseren tapferen Soldaten aebracht wlfcM ^as haben diese nicht nötig-, denn sie sind überall da glücklich unb stolz, wo sie am Fetnb ober im Einsatz stehen, nur sollen sie hinter sich eine frohe und zuversichtliche Heimat wissen. Unb über- i, wo ihre Flugzeuge ober Schiffe sie tragen, Panzer ober ihre Eilmärsche sie führen, soll sie bas fröhliche Lachen des Führers begleiten, das mir in diesen Tagen in der deutschen Wochenschau wieder beglückt erlebten. Daß dieses Lachen, bieftt rohe deutsche Herz auch in schwerer Stunde nicht erstirbt, daß es hinausgetragen wird in alle Teile Europas, wo deutsche Soldaten stehen, dafür bürgt die Jugend des Führers selbst.

Je grauer und kälter der November unb die kommenden Wintermonate sich an unsere Soldaten heranmachen sollten, desto stärker, froher unb zu­versichtlicher werden die jungen Sendboten der Hei- mat zu ihnen kommen und werden ihre Einsamkeit und die harte Pflicht ihres Alltags mit der Kraft ihrer Fröhlichkeit und dem Glanz Ihrer Darbie-

Urober Führung des stellvertretenden LeUers de» Haupbamtes für Volksgesundheit ber NvDAP., Dr. Blome, Ist einh Zentralisieruna der Kre-ds- sorschmw unb Krebsbekämpfung In Angriff genom­men worden. Dr. Blome weist darauf bin, baß sich die Krebssieobllchkoit Im letzten halben Jahrhundert minbestons verdoppelt hat, während die Tuber- kulosensbeoblichkeit um etwa Awei Drittel gefallen ist Diele Krebssterbefälle fehlten in der Statistik, wenn andere zufällige Erkrankungen die Todes- Ursache bildeten. Unter Berücksichtigung dieser Feh­lerquelle siehe dl« Kredserkoarokung unter den To­desursachen an erster 6 teile. Da die Krebs- erkrankung auch weitgehend schon zur Zeit voller Evwerbstatigkeit auftreten könne, müsse alles aetan werden, um dieser gefährlichen Krankheit zu Leibe zu rücken. Die bakteriologische Forschung habe ver- geblich versucht, den Nachweis eines tierischen oder

land von Königsberg aus. Dorn 16. November bis 1. Dezember erfolgt außerdem zum erftenmal eine Fahrt nach Norwegen. Für diesen beson- ders schwierigen aber auch um so schöneren Ein- sotz werden der Gebietsmusikzug und -FanfarenAUg Graz mit 80 Jungen, dazu die Nundsunksptelschar Wien mit fast 50 Jungen und Mädeln bestimmt. Diese Fahrt wird sich bis nach Narvik er-

t'läu«. vorsichtig lugt bie Wirtin durch do« Guckloch, bann öffnet sie unb sagt, baß sie sich freut. Fast alle ihre früheren Mieter besuchten sie von Zeit zu Zett, unb auch mit ihrem berzetttgen Herren fei fie zufrieden. Sie hat sich bamals, vor

oon Stüh tärlld), jufamM - fei barm onferenzu ht zu oth in0 feiin lungnafjirj uftimmui|:

ausgewischt.

Dann kommen die Leute, bte nur von ihren schwe- ren Koffern aufgehalten werben, freil ch auch nicht so viel unterwegs sinb, sonst aber wissen, daß sie eht in ben 10er-Omnibus ober bie Linie 93 steigen müssen. Sie sinb schon oft hier gewesen ober kehren aus bem Urlaub zurück. In langer Karawane unb großem Gebränge passieren fie die Sperre. Man winkt ihnen zu, unb meistens verlas en sie in zahl­reicher Begleitung ben Bahnhof. Zu Ihnen werde ich künstig gehören, obwohl ich noch nicht weiß, wer mich bann abholen wirb.

Eine Paufe entsteht. Aber bte ^chafsner wtssen, daß noch nicht alles durch ist Erst jetzt erscheinen - in langen Abstänben bte Nachzügler an ber Sperre. Sie schauen sich oft um, unb es sieht aus als zögerten sie noch unb überlegten, ob sie nicht vielleicht besser gleich mieber umtehren sollen In Wirklichkeit beherrscht sie nur das Gefühl, irgenb etwas vergessen zu yaben unb am Anfang vermut­lich doch olles falsch zu machen. Gleich an ber Sperre bitten sie um eine Auskunft, hören aber gar nicht recht zu, was man ihnen auf ihre Fragen antwortet. Sie haben noch Zeit.

Zu ihnen gehörte ich damals, vor zwei Jahren. Genau auf die Minute vor zwei fahren Und dies ist der Augenblick, ba ich mit der Bahnsteigkarte durch die Sperre gehe.

Ich schleiche dH den leeren Wagen entlang, die aus der Heimat kommen. Morgen abend oder spä­testens übermorgen früh werden fie wieder dort sein Ich betrachte andächtig eine der Tafeln, aus' denen die Reiseroute angegelgt ist. und ^111^ «

ich mit der Hand über ben Namen ber Stabt, bie meiner Heimat am nächsten liegt. Dor zehn Stun- ben ftanben die Wagen dort. Dor S-hn Stunden - was ist das schon bei fiebenhunbertunddreißig Ta- ' aen? Es ist so nah unb boch so weit ...

. 8 Ich verlasse ben Bahnhof unb schlenbere burch t bie Straßen. Längst haben sich auch meine Augen.

bekannte unb berüchtigte hysterische Mabame Ta- vouis, der jüdische Schriftleiter Burö ufw. Mil bie- er mauschelnben und plattfüßigen Pl;alanx, die übrigens zu den Kreisen um Churchill sehr ausge­dehnte und psundichn>ere Beziehungen unterhielt, hat Leger eine Politik der Illusionen unb des Ärie- aes betrieben, die allerdings nicht burch seine Schuld so katastrophal zusawnrendrach.Inter- fronte* berichtet, in den entsche denben Toge-n vor Krieg»au»bruch habe ber b am ölige französische Außeromlmster Bonne-t bem Leger geraten, seine Friedensschritte beim Ministerpräsidenten Dalabler nicht zu burchkreuzen, Leger aber habe Bullitt, also ben Botschaft er Roosevelts, und den polnischen Bot- schaster Lukasiewic.z vertraulich informiert, biese beiben hätten dann durch ihr Gezeter Dalabler In den Krieg getrieben unb Bonnets Bemühung en um Aufrechterhaltung bes Fri-ebens zerschlagen. Das stimmt übri-gens mit allen Deröffentlick)ungen über jene entscheibenden Tage, u. a. auch mit denen 'Ikmnctfl, überein

So interessant diese Veröfsentlichungen sinb. d e bie Schulbigen tn Frankreich jetzt blohstellen, so sehr muß man sich doch fragen, weshalb erst nach dem Sturz Frankreichs diese Enthüllungen uorge- nommen werden. Die Tätigkeit Berthelots unb auch Legers mar in De^itschlanb sehr wohl bekannt. Wenn bie Frarozosen biesen Augiasstall ber Deutsch­feindlichkeit unb der Kriegshetzerei nicht vorher auf­geräumt haben, obgleich sie doch mußten, welche pestilenAalIschen Düfte ihm entstiegen und durch die Pressejuden verbreitet wurden, bann kann man eo nicht nachträglich damit entschuldigen, wie ^Bon­net es tat, die anderen feien eben zuhart , bie Vernünftigen aber zu weich gewesen.

zwei Jahren, große Sorgen um bie Tochter gemacht. He viel krank gewesen ist. Jetzt ist es ber Sohn ber ihr Kummer bereitet; er steckt in geschäftlichen Schwierigkeiten, unb mit feiner Braut versteht er ich auch nicht mehr reibt. Dao alles erzählt mir bte alte Qrau, währenb sie mich in meine Kammer (Ihrt. Ich schaue noch einmal hinunter in ben Hinterhof, In dessen Leere still und langsam die Nacht sickert. Ich betrachte mir die Bilder an ben Wänden. Ev sinb dieselben wie vor zwei Jahren bas weiß «ch. Ader was sie barffellen, habe ich schon vergessen, als ich mich verabschiede.

Ich stehe wieder auf der Strafte, In der Baume unb Gaslaternen Licht unb Schatten verteilen. Ich steige In ben Untergrunbbahnschacht, aus bem mir )cr Geruch von Teer unb Keiler entgegenschlagt. Ich quetsche mich in einen überfüllten Wagen -- wie in einer Sarblnenbüchse brängen sich bie Lei­ber. Was gilt schon ein kleiner Mensch In dieser großen Stadt? , ,

Unter einer Ueberführung wartete Ich auf bis Straßenbahn. Viele Menschen warten hier Tag und Nacht, und auch eine Frau, die mir schön er- chelnt, wartet mit mir und den andern. Ich weiß, bah ich sie nicht ansprechen werde. Dafür werde ich le bann ben ganzen Abenb lang nicht unb vielleicht erst morgen ober übermorgen oerrej en

So benke ich. Aber bann fällt plötzlich ein Bündel Zeitungen, das quer über ber großen Hand­tasche lag, zu Boben. Natürlich hebe ich es auf.

Wir haben uns bann entschlossen, nicht mehr zu warten. Wir sitzen auf einer ber Terrassen unb schauen aus solcher Geborgenheit In ben Trudel ber Strafte, burch die sich bie Menschen schieben

Auch sie ist seit ein paar Jahren in bieser Stadl und arbeitet irgenbwo in einem Büro. Wir schwel- gen, unb bann sprechen wir mieber miteinander. Wir sind uns nicht fremd, mir fühlen es; denn t es ist viel Einsamkeit, viel Heimweh in dieser gro-

gegangen werden, um Möglichkeiten der Krebsoer- Initumg zu erkennen. Auch die V o r s i ch t s un t er­such un gen ^dürften der Überprüfung. In fast allen Fällen könne allein der Arzt einen be­ginnenden Kre1,s erkennen, lange bevor der Kranks an sich selbst Erscheinungen beobachte. Ausgedehnte Untersuchungen dieser Art seien in einem Industrle- bezirk des Westens vorgesehen.

Leistungsfähige Erzieher für unsere Volksschulen.

Wie inWeltanschauung unb Schule* mltgeteltt wird, lassen sich schon heute Grundsätze >ur Lehrer- bildung ausspreck>en: 1. Die Ausbildung des Lehrers Ist eine politische Ausgabe. Ihr Ziel muß ein Lehrerstand sein, der an allen Stätten seines Wir- ten» im Geiste der nationalsozialistilchen Bewegung handelt und Partei und Staat Überzeugend ver­treten kann. 2. Der Lehrer muß vor dem Eintritt In seinen Berns Arbe 11sdtenst und Wehr- dl e n st durchlaufen und seine besondere Formung als Lehrer an einer Stätte erhalten haben, die ihn über eine bloß schulmäßlgo Bildung dinausführt. 3. Im Dienste dieser Erziehung des Lehrers sieht auch die Wissenschaft. Wenn In einem Lehrer bet Drangnach Erkenntnis nicht mehr lebendig Ist, dann wird er zu einem bloßen Ucbcrmittler non Wissen, das er in sich aufgespeichert hat. 4 Der Lehrer muß schuIpraktisch soweit ausgebt bet fein, baft er seine eigentliche und ursprüngliche Auf-

psiairAllchen Erregers der RreMrantbelt tu erbrin­gen. Auch sei es bisher nicht aelungen mit Sicher­heit bestimmte chemische Sui'stanzen, Verd<iuungs- ober Stofswechselprodukte als maßgebliche Krebs- Ursache HtyufteHen. Heiter bie Bedeutung der Erb- mal c besiehe ebenfalls keine einheitliche Meinung. Sick er schein, es zu sein, baß bie erbli che D I s- p o ttIon in irgenb einer Form eine Roll« bet der Entstehurog der Krebskrankheit spiele.

Dr Blome betont, daß der Heilerfolg Der Krebserkrarokung bis Mim heutigen Tage mit ber Früherkennung der Krankheit sieht und fällt. Dem diene die Aufklärung des Volkes. Die Tatsache, baß etwa fünf bis höchstens zehn v. H. aller Krebs­kranken dauernd geheilt werden, habe den Mangel einer Zentralstelle gezeigt. Es fei ein Jentral- Institut erforderlich, in dem die Fäden aus dem ganzen Reich zusannnenlaufen. Zahlreiche Fragen tonnten hier planmäßig und in großem Umfang oii-

Wenn auch Mars die Stande regiert, sind <5pleIJ*aren unseren tap. ftnnoch nicht die Musen von unserer Seite ge- wird. Das haben diese ntz ____ |IJ rächen. Wenn auch der Ernst kriegerischer Entsckei- Ungen uns in seinen Bann schlägt, so ist daneben bd) ungebrochen bie Heiterkeit bes Her - frohe v mächtig. Währenb bie Schärfe ber Waffen, ast hin, mit einer kraftvollen Politik, ein neues ihre P

L neue Poiltik anbahnen wollten, sich toüaufen Ul v Die Minister wechsellen, bie Beamtenhierarchie jteb. Sie war bas Beharrenbe.

mit, 2 Jetzt, da das alte Frankreich zusammengebrochen ts wird natürlich auch Leaer angegriffen und das PattIntersrance* mad)t sich zum Sprachrohr ter 5 ftijer Wahrheitssucher, die allerdings zu spät )QSih Immen- Es wird in ,^nterfrance" ganz richtig W ^gelegt, daß nur die Berichte der französischen Uklr/7 Dslandsvolitlker Gnade vor den Auaen Legers 1 kiben, die in feinem Sinne, d. h. antideutsch,

d)o eingenommen und englandfreundlich berichteten,

i mufc? g'd da diese Aktenstücke nack)her den jeweiligen 6bar> ? «Mistern voraelegt wurden soweit Ihre Par- llmentstätigkeit ihnen dazu Zeit lieft ist zumeist Street4>1 bi? offizielle Stellungnahme des Außenministers in ber 'V bc; Küche des allgewaltigen Direktors des fron-

n Fischen Außenamtes geboren worden. Die Außen-

chenh^f Minister, die eine selbständige, weniger illusions- Äl schäftete Politik zu treiben versuchten, wurden v.n Berthelot, aber auch und gerade von Leger, n tematifd; bekämpft, und zwar auf dem Umwege iflen ' fl.cr die sog. öffentliche Meinung der Boulevaw- iel?|9!!' ^So wurde z. B. während der Abefsinienkrise ber 5»are-Laval-Plan, ber zur Milberuna bes Gegen- sc^cs zwischen Italien unb Frankreich beigetragen Lite, burch Leger fontertarriert, indem er von b-|em Plan vorzeitig seinem Leibtrabanten, dem Sressejuden Pertinax Mitteilung machte. Pertinax st lug Lärm, bie britischen Gazetten ebenfalls- unb Ls Befriebungsmerk unterblieb.Interfrance* be- l^tet auch, baß Josef Elie Bois, bamals Haupt- iöriftlelter ber größten Pariser ZeitungPetit lirlften*, übrigens ein übler Preffejube, von Leger tiglich empfangen unb instruiert würbe, ebenso die

Und so preiswert