Ausgabe 
14.9.1940
 
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Nr. 218 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)__U./15. September

Krümenk^«.«

Das Wundermittel

aber doch lächelnd und wie befreit.

Mancher Soldat des Weltkrieges, der die unver- gleichl-Khen Erfolge des jetzigen Krieges miterlebt, wird, soweit er nicht selbst das Glück hat, als Mit­kämpfer an ihnen beteiligt zu sein, die Frage stellen: Warum waren uns nicht solche entscheidenden Siege beschieden? Haben wir denn damals irgendwie ver­sagt und ist die heutige Generation so viel besser als die unsrige, oder woran liegt es sonst? Es soll daher versucht werden, einen Vergleich zwischen dem Soldaten von 1914 und dem von 1939 zu ziehen.

Mangel ist zum wesentlichen Teil die für uns ver- hänqnisvolle Beendigung des Bewegungskrieges her­vorgerufen worden. Gewiß bestand die Knappheit an Artilleriemunition auf beiden Seiten, aber die ge­fährdete Lage Deutschlands im Mehrfrontenkrieg und der Zwang, zunächst auf der einen Front eine rasche Entscheidung zu erzwingen, hätten auch m dieser Um­sicht zu größerer Vorsorge mahnen sollen. Ebenso unzulänglich war die Ausrüstung des Heeres mit Nachrichtenmitteln. Dadurch hat m der Schicksals- chlacht an der Marne die Verbindung zwischen Der

schrecklich erscheinen wie bisher. Dabei mochte ich IJ-- alles so, rote es ist, am

len aeurunei m, «uv ich bin dankbar, daß Ihr es mir auf eine so feine Weise zu Gemüte geführt

Der deutsche Soldat t>onl914uni> 1939

Von Oberstleutnant a. O. Erhard Wegeli.

einem Hund. Er wird geradezu zum letzten Boll- werk einer Che, in deren friedliche Bezirke der Unwiderstehliche" ohne viel Skrupel einDrmgti Auf den Hund baut der pfiffige Tobias seinen Plan, und ihm verdankt er seinen Triumph. Die schoni zur Flucht aus der Che gepackten Koffer begleiten dank der trefflichen Regie des Herrn Tobias Die entzauberte Gattin an der Seite des mchtsahnenu den Gatten auf die Neuauflage der Hochzeitsreise. Ein sichtlich mühsam angeflickter Epilog gibt. dett Zurückgebliebenen Freunden Gelegenheit, die über4 laschende Wendung als die in jedem Sinne bestg Lösung zu preisen.

freilich mit überaus hohen Blutopfern erkauft wer­den mußten. Es ist aber ein Beweis für die vor- I zügliche Schulung der alten deutschen Wehrmacht, daß sie sehr schnell gelernt hat, sich den veränderten Verhältnissen der Kriegführung anzupassen und dies immer wieder zu tun, wenn neue Kriegsmittel wah­rend des Krieges zur Verwendung kamen und zur Aenderung der Taktik zwangen.

Wenn trotzdem der Krieg zum Stellungskrieg entartete, sich in die Länge zog und damit für das blockierte Deutschland zum Verlust des Krieges führte, so war das gewiß nicht die Schuld des deut- chen Soldaten, sondern diese lag auf anderem Ge­biet. Zunächst trifft das ganze deutsche Volk, seine Regierung und in besonders hohem Maße seine Volksvertretung der schwere Vdrwurf, daß tn fe­scher Sparsamkeit die Wehrkraft des Volkes nicht annähernd ausgenutzt wurde. Das deutsche Heer trat daher in den Mehrsrontenkrieg von vornherein mit einer zahlenmäßigen Unterlegenheit in so erheblichem Ausmaße, daß schon dadurch eine rasche Entschei­dung zu unseren Gunsten fast undenkbar war. Aber es war auch nicht genug dafür geschehen, die Unter- lcqenheit an Zahl wenigstens durch eine genügend erhebliche Überlegenheit in der Bewaffnung und Ausrüstung auszugleichen. Die deutsche Infanterie hatte zwar ein vorzügliches Gewehr und recht gute Maschinengewehre. Von diesen waren aber nicht an­nähernd genug vorhanden, obwohl weitblickende höhere Offiziere auf eine stärkere Ausstattung mit dieser besonders wirksamen Waffe gedrängt hatten. So besaß ein großer Teil der Reserve-Regimenter bei Beginn des Krieges überhaupt keine Maschmen- . gewehre. Auch bei den Kavallerie-Divisionen war Die Ausstattung mit nur einer MG -Abteilung viel zu t gering. Was die artilleristische Bewaffnung betrifft, i fo war die deutsche Feldkanone der französischen ; bezüglich der Schußweite unterlegen. Hier hat sich die Knauserei des Deutschen Reichstages schwer ge­rächt, indem bei Einführung des Rohrrucklauf- qefchützes nicht die Mittel für ein neues, Der fran­zösischen Feldkanone mindestens ebenbürtiges Ge­schütz, sondern nur für den Umbau des veralteten Ge­schützes mit zu geringer Tragweite bewilligt wurdem Die Ueberlegenheit der deutschen schweren Artillerie des Feldheeres hat diesen Uebelstand nicht genügend ausqleichen können. Ganz unzulänglich war die Aus- ,., . . _ ___il fttorrihp niirai Dielen

ft es weiter zu verwundern, daß dem Schmied über diese Worte ein Lächeln kam? Hatte er doch wenig genug gesagt und nur eine simple ^rage ge­teilt und eine andere beantwortet. Aber es gibt ja Menschen, die wortkarg und schweigsam, mit wemgen Worten mitunter mehr erreichen, als andere mit einem ganzen Schwall von Sätzen. Zu ihnen mutz auch der Alte gehört haben, der seinen Besucher darum ohne viel Erklärungen und nur nutemem Händedruck entlassen haben soll, dem es anzumerken gewesen sein wird, daß er von einem Schmied und omit nicht von schlechten Eltern kam.

Gießener Gtadttheater.

Svend Rindom:DerTrimnph desTobias" Es soll nicht gerade selten sein, daß Schauspieler eine Rolle, die ihnen auf den Leib geschrieben ist, in der sie immer wieder reüssiert haben von den Brettern, die die Welt bedeuten, auch mit hchanter ins Alltagsleben nehmen und hier dann freilich Da­mit viel Unheil anrichten können Wenn Schau- vieler mit 0 hübschem Freimut die Karten auf- )ecken und uns freundlich einladen hmemzuaucken, brauchen wir nicht zimperlich zu fein und dürfen lagen mit welch schmunzelndem Behagen wir Der Bekehrung einesUnwiderstehlichen" beiwohnten. Diele Bekehrung an eine Dauerheilung zu glau­ben, wäre freilich verwegen das ist der Triumph des Tobias, Der als em etwas kurios geratener PylaDes in moDernem Gewände Den ^«unD, einen wahren Schwerenöter, vor feinem Gluck mit Der fünften Frau bewahrt. Ob aus Mitleid mit Dem weiblichen Geschlecht, das wie Motten Das Licht denUnwiderstehlichen" umschwärmt, ob aus Freundestreue oder gar aus purer Eigenliebe, weil eine neue Frau diese seltsame Zweisamkeit nur stören müßte, das sind Fragen auf Die Herr Svend Rindom, der Autor, eine klare Antwort schuldig bleibt. Sie würde auch Das leichte Spiel mit Pro­blemen befrachten, Deren knappe Andeutung schon hinreicht, Den witzigen Dialog, durch Improvisatio­nen d?s Herrn Tobias alias Erle r anscheinenD aktualisiert und gewürzt, m Fluß zu halten Die

Hauptrolle hat eigentlich em Hund, eine Seele von» .

um die Einzelausbildung oder Die Der Verbände ] handeln. Größter Wert wurde auf die Harte im , Ertragen von Anstrengungen gelegt. Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit, schärfste Disziplin, Kame­radschaftlichkeit, Pflichttreue und ehrenhaftes Ver­halten in und außer Dienst waren Gegenstände Der Erziehung. Auch Die geistige Ausbildung wurde in Dem täglichen Dienstunterricht und in der Belehrung bei Gefechtsübungen mit größter Gründlichkeit be­trieben. Sie war schwerer als Die körperliche Aus- bilDung unD erforderte von Den Ausbildenden ein hohes Maß von Wissen und Können. Vielleicht wurde auf den parademäßigen Drill etwas zu mel Zeit verwendet, Die Der AusbilDung im FeldD lenst hatte zugute kommen können. Die Meinungen hierüber find aber geteilt, und viele alte Soldaten mögen auch heute noch Der Ansicht sein, Daß gerade Durch den Paradedrill mit seinen hohen Anforderungen an Genauigkeit Die eiserne Mannszucht gefordert wurde, Die für Den SolDaten im FelDe gur nicht hoch genug eingeschätzt werDen kann. ZeDensalls hat es sich im Weltkriege gezeigt, Daß auch Die Ausbil­dung im Gefecht Der unserer Feinde überlegen war. Daß sie auf beiden Seiten der neuzeitlichen Wafsen- wirkung in ihren Formen nicht voll gerecht wurde, soll nicht verschwiegen werden. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, daß die deutsche Wehrmacht seit dem Fahre 1871, abgesehen von unerheblichen Kolomal- kämpfen, keinen Krieg mitgemacht hatte, und daß sie Daher ohne lebendige Kriegserfahrung ms FelD zog. Gewiß waren gerade in der deutschen Wehrmacht die Kriegserfahrungen anderer Staaten, z. B. die Des Burenkrieges und des russisch-japanischen Krieges

; sorgfältig studiert worden und hatten auch ihren Nie- ' verschlag in Den Gefechtsvorschriften gefunDen, aber ' Die Voraussetzungen, unter Denen btefe Kriege ge» - führt worDen waren, unterschieDen sich doch wesenl- = [ich von Denen, Die bei Ausbruch Des Weltkrieges : vorlagen. Insbesondre war Die Ausstattung Der betreffenDen Heere mit Artillerie ungleich geringer gewesen unD Die VerwenDung von Maschinengeweh­ren hatte in Den ersten Anfängen gesteck. So mußte erst Der Krieg selbst Die Erfahrungen bringf"

Hans Joachim Büttner hatte daslaunigs Spiel mit viel Sinn für das Erheiternde Dieses ironischen Selbstbespiegelung m Szene gesetzt. Hier unD Da hätten einige Dämpfer unD etwas mehv Tempo vielleicht Die Pointen scharfer l^erausge« bracht Büttner selbst spielte den Unwidersteh­lichen" wirklich unwiderstehlich, em Liebhaber von einem gefährlichen Temperament, fi^esWr unö bedenkenlos. Sein sehr natürliches Sichaeben brachte der entwaffnend komischen Garderobenszene erp Die volle Wirkung. Der Freund Tobias war Walte« Erler, er hatte es nicht ganz leicht, für Die seh« locker angelegte Rolle Die Grenzen abzustecken, etf betonte Das Genialische Des verkannten Miment und brachte mit spaßiger Verschmitztheit die anzüg­lichen Reden, von Denen das Stuck lebt. Die grauen* Charaktere sind vom Autor etwas stiefmütterlich be­dacht worden. Trotzdem fand sich Hilde Heinrich mit der in ihrer Verliebtheit nervös gewordenen Frau Ilse gut ab. Aber sie sowohl M.e HilDs K n e i p , Die ihre Arztfrau höchst martialisch her­ausgeputzt hatte, mußten, anscheinend über dis schnelle Sinneswandlung selbst am meisten perplex, mit einem gewaltigen Salto von einem J Gefühle in Das andere. Nicht sehr schmeichelhaft ist auch Die Rolle, die Der Autor Dem Hausherrn zu- qedacht hat. Herr Geiger zieht sich mit eine« gleichmäßig temperierten Liebenswürdigkeit aus De« etwas peinlichen «Situation. Karl V 0 Ick war etri sehr betulicher Garderobier, Anneliese Garbe em allzu burlesk angelegtes Zöfchen. Die Bühnenbilder^ von Denen Die Theatergarderobe mit besonderer Liebe und Sachkunde ausgestattet schien, hatte Karl Löffler geschmackvoll und zweckmäßig aufgebaut s Ein bis auf Den letzten Platz besetztes Haus nahm das heitere Spiel mit sichtlichem Vergnügen auf.

| Dr.Fr. W. Lange, \

Da Der jetzige Krieg nun ein Jahr Dauert, hat man I wohl über Den Soldaten Dieses Krieges schon ein 1 ziemlich zutresfenDes Urteil gewinnen können, um 1 für Diesen Vergleich Die erforderliche Unterlage zu haben. Wir sind uns dabei Durchaus klar Darüber, Daß ein solcher Vergleich nicht aanz erschöpfend sein kann und Daß, wie fast bei jedem Vergleich durch Die verschiedenen Voraussetzungen, unter Denen er gezogen wird, das Bild etwas verschoben wird.

Der Beurteilung des deutschen Soldaten des Weltkrieges wollen wir einige Urteile von Feindes­seite und ein neutrales voranschicken:Fürwahr , sagte der französische Marschall Fach,noch nie ist ein besseres Heer in das Feld gezogen als das deutsche von' 1914." Der bekannte englische Oberst Lawrence äußerte sich in seinem WerkDie sieben Säulen der Weisheit" bei seinen Bettachtungen zu Dem fluchtartigen Rückzug der Türken aus Pa- lästtna im September 1918, bei dem er beobachtet hatte, wie allein Die schwachen Deutschen Truppen- körper DesAsienkorps" in voller Ruhe zuruck- gingen, sich nicht ergaben unD immer wieder Front machten, um Die rings um sie anbrandenden Mas­sen Der Engländer und Araber mit wohlgezieltem Feuer abzuwehren:Hier zum ersten Male war ich stolz auf einen Gegner, sie waren prachtvoll. Der Schweizer Historiker Hermann Stegemann end­lich schreibt in seinen Schlußbetrachtungen zur Ge­schichte des Weltkrieges über Das Deutsche 5)eer: , Die Kriegsgeschichte wirD ihm, ob Deutschland auch Den Krieg verlor, zu allen Zeiten und vor allen Armeen Den Lorbeer reichen."

Wie hoch unsere Feinde die deutsche Wehrmacht einschätzten, beweist wohl übrigens nichts Deutlicher als Der Teil Des Schandvertrages von Versailles, der Die militärischen Bedingungen enthalt und Der Die ganze Furcht einöeutig widerspiegelt. Die Die deutsche Wehrmacht ihnen einaefloht hatte.

Um Die Vorbedingungen für Die Leistungen Der Deutschen Wehrmacht im Weltkriege beurteilen zu können, müssen wir uns mit ihrem Ersatz, ihrer AusbilDung und ihrer Ausrüstung befassen.

Der Ersatz der beiden Wehrmachtstelle, Heer und Marine von einer Luftmacht konnte man bei Beginn Des Weltkrieges nicht sprechen, setzte sich aus körperlich unbedingt leistungsfähigen lungen Männern zusammen. Da leider Der wehrfähige Teil Der Bevölkerung nicht annähernd voll zum Weyr- Dienst herangezogen wurde, konnten die körperlichen Anforderungen sogar über das dringend^forder­liche Maß hinaus gesteigert werden. Darüber chn- aus tarnen noch jährlich Hunderttausende auglicher junger Männer infolge Reklamation, Auslosung oder wegen ganz unerheblicher körperlicher Fehler zur Ersatzreserve, die seit dem Jahre 1892 leider kerne Friedensausbildung genoß. In geistiger Hm ficht bürgte die allgemeine Schulpflicht dafür, daß Der Ersatz bis auf geringe Ausnahmen den Anforde­rungen genügte. In moralischer Hinsicht war für Die Sauberkeit der Wehrmacht dadurch gesorgt, daß Männer mit entehrenden Vorstrafen vom Wehr- Dienst ausgeschlossen waren. Es galt also auch Da­mals der Grundsatz, daß Wehrdienst Ehrenpflicht ^Äu^bil'iung betrifft,Jo würbe fie von einem Durch Jahrhunderte Litton zur höchsten Pflichttreue, zu einem gelauterten Ehrge fühl zu angespanntestem Fleiß erzogenen, hochge­bildeten Offizierkorps unD einem gründlich ausge­bildeten, ebenfalls zu Pflichttreue unermüdlichem Fleiß erzogenen Unteroffizierkorps getriftet. Die Gründlichkeit der Ausbildemg in beiden Wehrmachtsteilen war unübertrefflich, mochte^es^fich

Von Wilhelm Scharrelmann.

So unterfchiedlich die Menschen auch °ng°l°gt hm tnörtPn Die einem im Leben über den Weg laufen, so falten bi5l)er einer Darunter gewesen, Der au*

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m3metf'elben Augenblick aber fiel ihm ein, datz er oor xmanjia Jahren durch eine leichtsinnig emge- qangenc Bürgschaft den schwersten gefchäftlichen Ver­lust fernes Lebens erlitten, und datz es langjähriger Entbehrungen bedurft hatte, ihn emigermahen wieDer auszuqleichen. Aber weit schlimmer als Der wirtschaftliche Verlust war Der seelische Druck ge­wesen Den er Damals zu überroinDen gehabt hatte unD Der ihn monatelang in Die Dumpfen NieDerungen Der Schwermut geführt hatte! Nur mit Grauen ver­mochte er Daran zu Denken, noch einmal roteDer Ae^iliches DurchleiDen zu müssen. Er bat Darum Den SchmieD es mit nur zehn Jahren bei Der Verjungung bewenden zu lassen. Ueber Diesen mehr gestammelten als gesprochenen Worten sah er plötzlich wie m e nem Zauberspiegel Das ganze Gewebe seiner bis- heriaen Lebenslage, bunt unD vielgestaltig wie ein Np ch. na sich liegen, von Hellen und dunklen ^üden durchwoben. Aber so ausmerksarn er das Ge- mpbe auch musterte, fanD er unter allen nicht ein ein^iaes Jahr, Das neben Den FreuDen, Die es ihm hatte9 erblühen lassen, nicht auch seine ForDerungen acstellt und ein gerütteltes Maß an Kummer und Losten mit sich gebracht hatte. Ob er wirklich noch rinmal wieder die K?ast aufbrachte, das eme um des anderen willen auf sich zu nehmen? Oder war er vielleicht so töricht gewesen zu glauben daß ihm in einem verjüngten Leben nur Lust unD FreuDen

! ba«"?Cr dagefeffen, stand aber jetzt

vlötzlich unD mit einem Ruck vom Stuhle auf und reichte dem Alten die Hand zum Abschied, ernst.

möchten, die ihm früher zuteil geworden waren, und er fragte den Schmied darum.

Das wird schon so sein", nickte dieser, "Nmsite ich" Euch Doch sonst zu einem völlig anDeren Meu­chen machen können unD Das vermag nur Gott.

Betreten blickte Der RcttsuchenDe vor sich meDer, wollte sich gber seine Bestürzung nicht merken lassen unD sagte:Nun, vielleicht war ich Da vorhin Doch ein wenig unbescheiDen, unD Dreißig Jahre smD mehr a^s man^oerlang-n kann. Ich wäre auch fchon zu- frieDen, wenn Ihr mich nur um zwanzig junger

OHL. unD Den Armeen Des rechten Flügels versagt und die OHL. ein unzutreffendes Bild von der Lags ^Un? fo bewunderungswürdiger war der Soldat von 1914, besonders der Infanterist, der trotz un- . genügender Unterstützung durch die Hllfswaffen immer wieder ungestüm angriff, ohne Verluste zu cheuen und nicht selten ohne Hoffnung auf Erfolg. Hier zeigte sich die ihm angeborene Tapferkeit aber auch die Erziehung zu Ehr- und Pfl'chtg«; uhl und vor allem Die rounDerbare Manneszucht. Als Dann Der entartete Krieg später zu Den furchtbaren Ma­terialschlachten Der Drei folgenDen Krieasiahre führte, in Denen unsere Gegner erDrürfenDe Ueberlegenheit an Zahl an Geschützen, Munition, Flugzeugen und Kriegsmaterial aller Art einsetzten, Da zeigte Der deutsche SolDat, oft auf verlorenem Posten stehenD, hungrig unD Dürftig, verschmutzt unD verlaust, einen HelDenmut unD eine StanDhaftigkeit, Die m Der Ge­schichte aller Zeiten kein Beispiel kennt. In keinem Fall ist Der feinDlicfjen Uebermacht em Durchbruch qeqlückt, selbst an Dem schwarzen 8. August 1918 konnte Der tiefe Einbruch Des übermächtigen FemDes doch noch Durch tapfere kleine Abteilungen abgeriegelt unD eine Katastrophe verhütet werDen. Wo abet deutsche Truppen zum Angriff emgefcht wurDen^ auf Dem östlichen Kriegsschauplatz gegen Russen, Ser­ben unD Rumänen, in Italien, enDlich auch bet Dett Anqriffsschlachten Des letzten Knegsiahres auf Der Westfront, errangen fie, meist trotz erheblicher zahlen­mäßiger Unterlegenheit, Siege, wie sie kemer unsere«

«Waffe gegen England.

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entgegen, rechts steht man den R-ichsmarfchall auf elnely^,;gite[ San9e. Scherl-M.)__

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