Ausgabe 
13.11.1940
 
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Mittwoch. 15. Novemberl940

Molotow vom Führer empfangen

Unser Bild aeiqt den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop (rechts), bei der Besprechung mit Molotow (links). (Atlantik-M.)

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Vom Bahnsteig geleitete der Reichsminister des Auswärtigen den Gast der Reichsregierung durch die festliche geschmückte Empfangshalle auf den ' ' fsplatz. Dort hatte eine Ehren- tvl. ,llC der Wehrmacht Aufstellung ge­nommen. Unter den Klängen des Präsentiermar­sches schritt Präsident Molotow die Front der Ehrenkompanie ab. Anschließend bestieg der Dor- sitzende des Rates der Volkskommissare zusammen mit dem Reichsaußennnnister den Wagen, um sich zum Schloß Bellevue zu begeben wo dre russische Abordnung für die Zeit ihres Berliner Auf­enthalts Wohnung genommen hat. Am Portal des Gästehauses der Reichsregierung empfing den Prast- deuten Molotow Staatsminister Dr. Meißner als Hausherr und geleitete ihn in seine Räume. Reichs- außenminister von Ribbentrop empfing mittags den Vorsitzenden des Rates der Volkskommisiare zu

Stalin steht.

Er ist feit 1924 Mitglied des Politischen Büros und feit dem 19. Dezember 1930 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare, steht also schon seit 10 Jahren an der Spitze der sowjettussischen Regie­rung. Er hat sich mit der landwirtschaftlichen Kollek­tivwirtschaft und der Mechanisierung im Donez--

!- eqerne !- deutsch l- gegangen.

Ribbentrop zu einer lungeren Aussprache. Herr Molotow war von dem stellvertretenden Volkskom­missar für Auswärtiges Dekauosow begleitet. Line Abteilung der ff-Cdbffanbatfe erwies bei der An- und Abfahrt die militärischen Ehrenbezeugungen.

Der Empfang in Verlm.

Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer biS8'/,Ubr desBormttMgS

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fett 1917, also fett 23 Jahren, in einem per« sönlichen Freundschaftsverhältnis zu

am Montag sehr heftig In yroßer Anzchl wurden deutsche Sttirzkampfflleger emgesetzt. Der Uuterstaatssekretär im britischen Kriegsministerium, Sir Edward Grigg, forderte in einer Rede, man müsse Italien wegen der Beteiligung der ita­lienischen Luftwaffe an den Angriffen gegen Eng­land zu Lande, in der Lust und auf See schlagen, das Land Italien in zwei Stücke zerspalten und den Kampf gegen Italien beginnen, wo und wie immer man ihn aufnehmen könne. Die beiden Häuser des britischen Parlaments treten am Dienstagnach­mittag an einem nicht b e kann tg e g eb e- nen Platz in England zusammen. Nach Mittei­lung des britischen Nachrichtendienstes wurden zu Beiginn der Si&ung rm Unterhaus ebenso wie im

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Berlin. 12.Jtoo. (DJtB.) Der Führer emp­fing heute uachmittug In der Neuen Reichskanzlei den Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der UdSSR, und Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten Herrn 2B.HL Molotow in Ge­genwart des Reichsministers des Auswärtigen von

einer Besprechung.

Empfang des Reicksaußenministers zur Ehren Molotows.

Berlin. 12.3too. (DRV.) Zu Ehren des Vor­sitzenden des Rates der Volkskommissare der UdSSR, und Volkskommissars für auswärtige An­gelegenheiten Herrn D. 2IL Molotow gab der ReichsElster des Auswärtigen von Ribben­trop am Dienstagabend einen Empfang im Hotel Kaiserhof. an dem die Begleitung des Herrn Molotow, der sowjetrufsifche Botschafter mit den Angehörigen der sowjetrussischen Botschaft und füh­rende Persönlichkeiten von Staat. Partei und wehr- macht Teilnahmen.

Kolotow.

In einem Teil der Auflage wiederholt.

Der Vorsitzende des Rates der Volkskommisiare, der UdSSR, und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Molotow, dessen eigentlicher Name Skrjabin ist, während Molotow em politi­scher Deckname ist, der Hammer bedeutet, wurde tm Februar 1890 im Gouvernement Wjatka als Sohn eines Kaufmanns geboren, steht also im 51. Lebens­jahr Als Kasaner Student lernte er unter dem Zarenregime Gefängnis und Verbannung kennen. Für die Laufbahn Molotows, der schon eine Reihe hoher politischer Aemter in Sowjetrußland bekleMet Hal, war bestimmend die Tatsache, daß er schon

Kohlenrevier beschäfttgt. Als er von Stalin als Nachfolger Litwinows auch auf dem Posten des Volkskommissars für Auswärtige Angelegenheiten berufen wurde, bestand feine erste Amtshandlung darin, daß er die Aufhebung der Zensur für die Moskauer Ausländskorrespondenten anordnete. Der Vorgang war bezeichnend für den neuen Geist in der sowjetrussischen Außenpolitik. Molotow, der et*

und vergebliche Bemühungen unternommen wür­den, nut Rußland zu einer Verbesserung der Be­ziehungen zu kommen. Der Londoner Vertreter von Tokio Ni-shi Nishi" schreibt, offizielle Kreise in Lon­don verfolgten mit gespanntester Aufmerksamkeit die Molotow-Reise. Die Berliner Besprechungen fän­den, so gebe man in London zu, in einem Augen­blick statt, da sich die enalisch-mssischen Beziehungen in einem chaotischen Zustand befänden.

Das Echo in der Schweiz.

Genf, 12.Nov. (Europapreß.) Zur Reise Mo­lotows nach Berlin schreibt dieSuisse":Man kann dem Besuch Molotows eine große Bedeutung beimessen, indem man einfach die Anzahl und den Einfluß der verschiedenen Spezialisten feftftellt, die ihn begleiten. Offiziell erwidert der sowjettus- sische Außenkommissar den Besuch, den Ribbenttop im August 1939 machte. Aber es kann niemand ent­gehen, daß es sich um etwas ganz anderes handelt, als um einen simplen Höflichkeitsakt. Eine wichtige Tatsache ist auch, daß Rußland auf die Annäherungsversuche Englands nicht eingegangen ist."

Rege« undNebel überLondon.

Stockholm, 12. Nov. (Europapreß.) London und der Südosten Englands erlebten in der Nacht zum Dienstag stürmische Stunden vor Mitternacht und ruhige Stunden nach Mitternacht. Dichter Nebel und regnerisches Wetter schützten die Hauptstadt während des großen Teiles der Nachtstunden, jedoch hinderte das deutsche Maschi­nen nicht, schon bei Einbruch der Dunkel­heit am Montagabend Anariffe ernzuleiten, dre erst gegen Mttternacht abschlossen. Gleichzeitig wurde der Südosten angegriffen. Die deutschen und italienischen Luftangriffe auf London waren mich Feststellungen des englischen Nachrichtendienstes

Rohstoff - Entfernungen.

Zum deutsch-russischen Güteraustausch.

Die Engländer, denen nacheinander die nahen Dersorgungsgebiete gesperrt worden sind, trösten sich mit Berechnungen darüber, wie wenig Vorteil Deutschland von den entfernten russischen R o h* toff-Gewinnungsstätten habe. Sobald im Iralgebiet, in Zentralasien oder in Sibirien neue Erz- oder Mineralölfunde gemacht werden, heißt es, daß von dort bis zu der deutschen Grenze so und o viele tausend Kilometer zurückzulegen seien, und ) sich dadurch die Lieferungen ungeheuer verlang« amen und verteuern würden. Das ist erst kürzlich roteber von zwei Fundstätten behauptet worden^ über die geradezu sensationelle Berichte aus Ruß­land eingegangen sind, von den Erdöllagerstätten imzweiten Baku" und von den Erzfeldern in Kasakstan.

Das zweite Baku" ist ein Ostgebiet zwischen dem Fluß Kama (einem linken Nebenfluß der Wolga) und dem Uralgebirge in der Nähe der bei« den ostrussischen Städte Ufa und Sterlitamak. Es ist erst vor wenigen Jahren entdeckt worden und wird meist unter dem NamenErdölgebiet von Jschimbajewo" geschildert. Es hat durch Erschließung einer Reche von Petroleum-Fontänen eine geradezu stürmische Steigerung der Förderung zu verzeichnen. Im Jahre 1938 erreichte es bereits fast 2 Millionen Tonnen und damit fast ein Drittel der gesamten ^Erdölausbeute Rumäniens. Das Erd* ölgebiet hat Rohrleitungen nach den beiden genann- ten Städten und sogar eine Bahnverbindung nach Ufa. Es liegt nicht weit von einem der bedeutend­sten unter den neuen sowjettussischen Industrie- rayons, dem von Magnitogorsk und Orsk im süd-

Unter Bild teiqt Molotow, wie er in Begleitung des Reichsministers des Auswärtigen v.R i b b e n- trov die Front der vor dem Bahnhof angetretenen Ehrenkompanie adeltet. Ganz links General- feldmarfchall Keitel. <Scherl-Bilderdienst-M.)

was deutsch spricht, ist berannt als ein Mann von großer Gelassenheit, erheblicher Sachkenntnis und eisernem Fleiß in der Arbeit. Die Umstellung dös deutsch-russischen Verhältnisses ist durch seine Hand

Für den Empfang Molotows In der Reichshaupt- stadt, über den wir in einem Teil der gestrigen Auflage schon berichten konnten, war der Anhalter Bahnhof würdig geschmückt mordest. Reiches Grün, herrliche Chrysanthemen gaben den Hintergrund, über oem d i e Fahnen des Reiches und der UdSSR, grüßten. Auf dem Bahnsteig hat­ten sich neben dem Reichsminister des Auswärtigen zahlreiche führende Männer von Staat, Partei und Wehrmacht eingefunden, darunter Generalfeldmar- jchall Keitel, Reichsminister Dr. L a mm ers, Reichsorganifationsleiter Dr. Ley, Reichsfuhrer ff Himmler, Reichspressechef Dr. Dietrich, der Korpsführer des NSKK. Hühnlein, ---Ober­gruppenführer heißmeyer, der Kommandant von- Berlin Generalleutnant Seifert, General der Polizei D a l u e g e, Bürgermeister S t e e g und der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von Weizsäcker, die Staatssekretäre Bohle und Keppler mit den leitenden Beamten des Aus­wärtigen Amtes. Don D i p l o m a t i f ch e n K o r p s in Berlin hatten sich der chinesische Botschafter Ehen Chieh, der türkische Botschafter Gerede, der Kaiserlich-Japanische Botschafter Kurusu und der Königlich-Italienische Geschäftsträger Botschafts. rat Zamboni, als Vertreter des von Berlin abwesenden Botschafters Alfieri, eingefunden.

Am Zuge begrüßte der Reichsaußenminister von Ribbentrop als erster den Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare Molotow. Anschue- ßend stellte der Reichsaußenminister dem Präsiden­ten Molotow die zur Begrüßung erschienenen Per­sönlichkeiten vor. In der Begleitung Molotows be­fanden sich außer dem sowjetrussischen Botschafter in Berlin, Schkwarzew.der bereits zur Grenze entaeaengefahren war, der Volkskommissar für Hüt­tenwesen Tew oßjan, der stellvertretende Volks- fommiffar für Auswärtige Angelegenheiten D e k a - nof oro, der stellvertretende Volkskommissar des Innern Merkulow, der stellvertretende Volks­kommissar für Außenhandel Krutikow, bte stellv. Volkskommissare für die Flugzeugindustrie Be- landin und Jakowlew, ferner der Chef Der persönlichen Kanzlei des Ministerpräsidenten L a p- schow, der Chef der persönlichen Kanzlei des Außenkommissars Kosyrew, der Stelloertteter des Generalsekretärs des Außenkommissariats Sak- Jin, der Leiter der Protokollabteilung Barkow, der Leiter der Zenttaleuropäischen Abteilung des Außenkommissariats Alexandrow, der Letter der Rechtsabteilung Pawlow und der Letter Der Presseabteilung des Außenkommissariats Pali-

CrittielM taflUtb, autzei Sonniaas und s>etenaaS Beilagen: Die Illustrierte Siebener ftqmilienblätter Heimat imBild DieSckolle Mvnats-Bezugsvreis:

Mit 4 Beilagen RM. 1.95 übne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr. -.25 auch bei Nickterfcketne« von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernfvrechanfckluß 2251 Drahtansckrift:Anzeiger" Pottfckeck 116»» krankt. M

lichen Uralgebirge.

Die Erzlagerstätten von Kasakstan (ösllich vorn Kaspischen Meer) enthalten neben Kohle die wichtigen Metalle Mangan, K u p« f e r und Nickel und befinden sich in schneller, gün« {tiger Entwicklung. Sie liegen verkehrsmäßig weni­ger günstig als das Erdölgebiet deszweiten Baku". Die einzigen Bahnlinien find zur Zeit noch die be­reits lange vor dem Weltkriege gebaute Strecke OrenburgTaschkent und eine vor einigen Jahren von der sibirischen Bahn südlich bis Karaganda ge­führte Strecke. Dazu soll eine Verbindung von Ka­raganda nach Magnitogorsk, einem Zentrum der sowjettussischen Eisengewinnung, treten.

Wenn in Deutschland, die Entdeckung und Er­schließung neuer Erz- und Pettoleuim-Lagerstätteni in entlegenen Teilen der russischen Räteunion ttotz der großen Entfernung solcher Fundorte mit leb­haftem Interesse verfolgt wird, so hat das seine auten Gründe. Das in schnellem industriellen Auf­schwung begriffene Rußland ist oerständlicherweise beftrebt, zunächst einmal seinen eigenen wach­senden Erdöl- und Metallbedarf zu Decken. So er­klärt es sich z. B., daß Rußland ttotz der Verviel* fachung seiner Aluminiumgewinnung in den letzten Jahren dock noch seine Einfuhr erhöht hat; der B e * darf an Aluminium, besonders für die Flugzeug­fabrikation, hat eben schneller zugenommen als die eigene Bauxiterzeugung. Aber bisher waren die alten, immer noch sehr ergiebigen und frachllich viel günstiger gelegenen Erdöl- uno Erzgebiete des Kaukasus und der Ukraine auch die haupt­sächlichen Lieferanten für den inländischen Bedarf und mußten daher ihre Ausfuhr nach Westen in gewißen Grenzen halten. Wenn nun in Ostrußland, in Russisch-Zentralasien und in Westsibirien neue Bodenschätze gefunden werden, läßt sich der inner- russische Bedarf aus diesen neuen Gebieten befrie­digen und die Produktion der allen Fundstätten wird für die Ausfuhr, also auch für die Er-

Schock in London.

Japanische Feststellungen zmn Molololv- Besuch.

Tokio, 12. Nov. (Europapreß.) In ihren Be­trachtungen zur Reise Molotows unterstreichen die japanischen Blätter die Ueberraschung und Ratlosig- kell der englischen Regierung. Besonders fühlt stth England, so heißt- es in elftem Berscht derAsahi Shimbum", von der Tatsache bettoffen, daß während Moskau eine eindrucksvolle Mission nach Berlin schickt, die englisch-sowjetrussischen Be- ziehungen weiterhin unklar und schwie­rig bleiben. Trotz aller Bemühungen Englands, so meldetNishi Nishi Shimbun", sind die Beziehun­gen zwischen England und Rußland höchst unbe­friedigend.

Der Londoner Vertreter vonMijako Shimbun stellt fest, daß die Reise Molotows nach Berlin für die britische Regierung und das englische Volk eine sensationelle Ueberraschung mit schock ähnl i che r Wirkung gewesen sei. Selbst Kreise des britt­schen Außenamtes sprächen von einem Blitz aus heiterem Himmel. Man sei um so nervöser, als rrornhs rn lpfeter .'Reit enallickersetts zccktteicke

Oberhaus Gedenkworte für den verstorbenen ehe­maligen Ministerpräsidenten Chamberlain ge­sprochen.

Daily Mail sagt, daß es höchste Zett sei, die Einführung von nicht wichtigen Le­bensgütern einzuschränken unb schärfer zu rationieren. Dringend warnt Daily Mail vor der gefährlichen optimistischen Selbstgesälligkett, mit der Brttannien in den Krieg gezogen sei. Die größte Bedrohung Londons liege auf dem Meere, wo Eng­land im Gegensatz zum Weltkriege allein kämpfen müsse. Auch der britische Ernährungsminister W o o l t o n machte auf weitere Verknappung auf­merksam, die es mit sich brächte, daß manche Le­bensrnittel vom Speisezettel ganz verschwin­den würden. ,^ZHr werdet nicht viel Bacon bekommen", so erklärte der Ernährungsminister, ,4venn die Vernichtung der Konvois und die Bom­bardierung der Lebensmittettager weiter anhält, wird England ohne Bacon auskommen müssen."

Der Lteberfall de Gauttes auf Libreville.

Genf, 12. Nov. (DNB.) Ein Bericht des fran­zösischen Kolonialministeriums besagt, daß bis Mon- tagabenb in Vichy keine Bestätigung der von ausländischen Rundfunksendern angekündigten Uebergabe von Libreville, der Distrikt- Hauptstadt von Gabun, nach dem Ueberfall durch die englischen Fremdenlegionäre de G a u 11 e s eingetroffen sei. Dagegen habe der Vizegouverneur von Französisch-Aequatorialasrika, General Tetu, am 10. November abends dem französischen O b e r = Fommiffar in Dakar mitgeteilt, daß auf die Aufforderung an den Anführer der Rebellen, die Zivilbevölkerung evakuieren zu lassen, dieser geantwortet habe:Sie sind von allen Sei­ten eingeschlosien. Es hängt von Ihnen allein ab, blutige und unnütze Kämpfe zu vermeiden. Ich be­stehe erneut darauf, daß Sie die Stadt übergeben. General Tetu schloß, daß die mörderischen Kämpfe vor den Toren der Stadt weitergehen. Seii Sonntag abend hat der Oberkommissar in Dakai keine telegraphische Verbindung mit Libreville mehr Port Gentll befindet sich aber immer noch in den Händen der loyalen französischen Stteitkrafte.

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