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Giehen-Dieseck.

Mten, den Sonntag in beglückender Weis« zu

Prof. Dr. Sestous

anregende Versammlung.

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. .auch für.Suppen'filÖne,und<Einlaqen.

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Schick Zllustrierle an die Front!

Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein.

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fehlshaber der Luftwaffe hat jefct in einem Erlaß ausdrücklich darauf hingewiesen, daß d-ie Weitergabe solcher Kettenbriefe verboten ist.

Hier irrt sich der Verbraucher?

Die verbreitete Ansicht, daß eine Ware von hoher Qualität auch einen hohen Preis rechtfertigt, wird im allgemeinen richtig fein. Auch der sinngemäßen Umkehrung des Satzes ist zuzustimmen, denn tm reellen Handel läßt der Preis einen Schluß auf die Güte der Ware zu. Aber derartige Feststellungen gelten meist nur alsFaustrege l". Wer bei­spielsweise seine Wochenration Marmelade einkau­fen will und bei (einem Verteiler durchaus die kost­spieligste Sorte verlangt, ist nicht gerade aus seinen Vorteil bedacht. Gewiß ist das Auge beim Einkauf von Lebensmitteln ebenfalls beteiligt. Darum be­vorzugt wohl mancher die Marmeladensorten, die in Gläser eingefüllt, Mit blinkenden Metalldeckeln versehen und mit fabelhaft buntbedruckten Papier- schildchen beklebt sind. Die ganze Aufmachung läßt darauf schließen, daß es sich um hochwertige Ware handelt.

Aber sie gestattet nicht die Folgerung, daß die anderen Marmeladensorten, die ausgewogen ab Ge­geben werden, ihres sehr viel geringeren Preises wegen weniger gut sind! Denn dabei handelt es sich ja nicht um billige Marmelade, sondern um

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Wie eine Woche die andere in ständiger Regel- mähegkeit ablöst, so wird jede Woche in demselben Gleichmaß auch von einem Sonntag gekrönt. Die­ser Sonntag ist gewissermaßen die festliche Mar­kierung, der hoch aufgerichtete und mit bunten Bän­dern geschmückte Baum an der Straße, die durch

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Aus der Stadt Gießen

Sinnvoller Sonntag.

und 1, die 'eint eh? ßaiu' lgt-

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verbilligte Marmelade. Sie mußte eben falls zu höheren Preisen abgegeben werden. Nur zum Ausgleich des verringerten Fettverbrauchs stellt die Ernährungswirtschaft dem Verbraucher in Form von Marmelade Kohlehydrate zur Der- sügung, die der Körper in Fett umzuwandeln weiß. Der verbilligte Preis soll einen angemessenen Der- br6eit mehreren Jahren stellen die Obstoerwer. tungsbetriebe in steigendem Maße die "verbilligten Marmeladen" her. Die jeweilige Produktion sit nach Art, Menge und Güte der zu verwendenden Fruchte sowie nach dem Verarbeitungsgang genau vorge­schrieben: der Hauptvereinigung der Deutschen Gar­tenbauwirtschaft steht vertraglich das Recht zu strengen Ueberwachungsmaßnahmen zu. Grundsatz- lich enthalten die verbilligten Marmeladen und Ge­lees zu 50 v. H. Obst und zu 50 o. H. Zucker. Der festgesetzte Anteil von Edelfrüchten darf nicht un­terschritten werden. _

Sorgfälttger kann also die teuere Marmelade, di- meist in kostspieliger Ausstattung angeboten

Wo ist eigentlich der Kriegseinsatz der Frauen des Deutschen Frauenwertes? Was ist ihre Leistung? Diese Fragen entstehen dadurch, daß die Tätigkeit dieser Frauen nicht immer sichtbar ist, aber es ist schon so, überall da, wo es an Hilfskräften fehlt, wird bei der Frauenfchäft angefragt und noch nie war eine Anfrage vergeblich. Da hat z. B. die Wehr-

hörerschaft versammelt. Der Redner, ein guter Ken­ner unserer oberhessischen Heimat, führte die An­wesenden an Hand von farbigen Bildern durch die oberhessischen Landschaften, Städte und Dörfer, ins­besondere der Wetterau und des Vogelsberges und zeigte ihnen sowohl landschaftliche Schönheiten, als auch kulturelle und geschichtliche Güter. Durch feine lehrreichen und humorvollen Erläuterungen verstand es der Redner, die Zuhörer zu fesseln und so zu einer anregenden Unterhaltung für die verwundeten und kranken Kameraden der Wehrmacht beizutragen.

verbringen.

Und daraus kommt es schließlich an. Alles Er­leben hat nur bann einen Sinn, wenn es positive Werte zeitigt. Das Erleben des Somttags soll die Kraft hervorbringen, die erforderlich ist, um allen Anforderungen der Arbeitswoche gerecht zu wer­den. Es (oll außerdem auch die seelischen Bedürf­nisse des einzelnen in bester Weise befriedigen. Das erscheint im Kriege aber notwendiger denn je, wes­halb alle Freunden, die uns der Sonntag glücklicher­weise auch in dieser Zeit verheißt, in sinnvoller Weise gestaltet werden fällten. W. S.

Achtung Rückgeführte des Gaues Koblenz-Trier.

NSG. Die Gauleitung Koblenz- Trier gibt bekannt: Die Wiederbesiedelung der 2. Zone des Kreises Saarburg, die die Orte Ayl, Biebelhausen, Kanzem, Kastel, Krutweiler, Tawern und Wawern umfaßt, kann begonnen werden. Volksgenossen der obengenannten Gemeinden melden sich zwecks Aus­stellung der Heimkehrerausweife und Einteilung in die Transporte bei den zuständigen Ortsgruppen­leitungen im Bergungsgebiet.

Bundestagung des Oberheisischen Äebirgsvereins.

Dieser Tage hielt der Gesamtverband des Ober- hessischen Geschichtsvereins in den Stadtsälen in Marburg feine Bundestagung ab, die sehr gut be­sucht war. Der eigentlichen Jahreshauptversamm- lung war die Sitzung des Beirates porausgegan- gen, bei der Verbands sichrer Heinrich Walter aus Marburg eingehende Ausführungen über or- ganisatorifche Fragen, die Verbindung mit den Wanderkameraden im Felde, die Fortsetzung der Wanderungen, die Werbung u.a. machte. Am Nach­mittag sand die Hauptversammlung statt, zu der die Zweigvereine zahlreich vertreten waren. Derbcmos- suhrer Walter entbot ihnen allen den Willkom- mensgruß, ehrte die im letzten Jahr Verstorbenen und gedachte aller einberufenen Wanderkameraoen.

Wie dem vom Verbandsführer vorgetragenen Jahresbericht zu entnehmen war, umfaßt der OHGD. 17 Zweigvereine mit annähernd 1100 Mit- gliedern. Der 1894 gegründete OHGB. hat sich m

drückt gleichzeitig die Dankbarkeit des ganzen deut­schen Volkes aus.

Der wiederum über 900 Meter lange Filmstreifen dieser Wochenschau schließt sich würdig den bis­herigen Wochenschauen an und stellt ein Dokument einer Zeit dar, die für Deutschlands Zukunft so un­gemein bedeutsam fein wird.

H. L. Neuner.

Unser neuer Roman.

Unfall des Landrats Grills.

Lpd. Wetzlar, 12. Juli. Der Landrat des Kreises Wetzlar, G r i l l o , erlitt auf einem Spazier­gang im Herrengarten zu Braunfels einen bedauer­lichen Unfall. Er wurde von einer Radfahrerin, die einen für Radler verbotenen Wea benutzte, ange­fahren und dabei mit solcher Heftigkeit zu Boden ge­schleudert, daß er erhebliche Verletzungen erlitt.

Im Rahmen der vom Landesfremdenverkehrsver- und nachgesehen sein.

band Rhein-Main zur Lazarettbetreuung durchge- Anschluß wurden eine Reihe wichtiger Fra- führten Lichtbilder-Vortrage sprach dieser Tage hinsichtlich des Schutzes der Heimat, der 23er- Oberstudiendirektor Phili P p s, Friedberg, m ^önerung der Dorfbilder, der Ausgestaltung der einem hiesigen Reservelazarett Im Beisein von $anl>erunflen und Kameradschaftsabende usw. be- Professor Dr. Riehm hatte sich eine stattliche Zu- rächen. Eine Reihe verdienter Mitglieder wurde LKTior Redner, ein auter Ken-1 ausgezeichnet. In der Zeit vom 6. bis 8. Septem­ber findet die Dertretertagung der deutschen Wan­dervereine unter dem Vorsitz des Reichswander­führers Professor Dr. Ferdinand Werner (Bres­lau) in Marburg statt, an der auch der OHGD. teil­nehmen wird. Die Sternwanderung 1941 führt zur Burg Mellnau. Die nächste Jahreshauptoersamm- lung wird in Gemünden an der Wohra abgehalten. Dem Deutschen Roten Kreuz wurden 100 RM

einen instruktiven Bor trag über das ThemaF u t ° ter aus eigener Scholle". Er wies darauf hin, daß eine der wichtigsten Aufgaben des Land­wirts im Futteranbau liege.Jm Vordergrund stehe die Besorgung der Tiere mit Futter aus eigener Scholle. Dabei sollten gesteigerte Erträgnisse im Futteranbau nicht etwa auf Kosten der anderen Anbauflächen gehen, vielmehr müßten auf den bis- her für die Futteraewinnung bestellten Flächen höhere Erträge erzielt werden. Eine Ertragssteige­rung sei durchaus möglich, denn bisher werde nur in wenigen Betrieben das erreicht, was man eine Spitzenleistung nenne. In seinen weiteren Dar­legungen beschäftigte sich der Redner mit den Vor­aussetzungen für diese Ertragssteigerung. An Hand von zahlenmäßigen Aufstellungen, die aus exakten Versuchen gewonnen waren, wies der Redner den starken Einfluß einer sinnvollen Bodenbearbeitung auf eine Hebung der Erträge nach. Sodann erhiel­ten die Ortsbauernführer Aufschluß über die Mög­lichkeiten der Ertragssteigerung im Zuckerrüben-

prof. Df. Scharrer Am heutigen Samstag, 13. Juli, können unsere

über zeitgemäße Fragen auf dem Gebiet der Er- Mitbürger Heinrich Moos und Frau Marie geb nährung unserer Milchtiere. Der Redner führte die Diehmann, wohnhaft Rabenaustrahe 13, das Fest der Zuhörer ganz nahe heran an die physiologischen und g o ld e n e n Hochzert feiern. (Wir begluckwun- chemischen Vorgänge, die sich mit der Ernährung schen herzlich!) vollziehen, legte die grundsätzlichen Fragen der Er- Gießener Dochenmarktpreise.

nährung überhaupt dar, sprach über die Bedeutung * m 9Iuf beutiaen Wochen-

und dl- Auswirkungen her Stoffe Kohlehydrate. ktz I-n, lZ^uln Aus dem heutigen

Fett und Eiweiß in den verschiedenen Futtermitteln, markt kosteten. A^enAttter, K g ,-

umriß ferner die Bedeutung der Minerale und der I Matte Rpf., Käse, , das Stuck 6 bis 10, Eier

Bitamine im Zusammenhang mit der Ernährung deutsche 11 bis 12, Kartoffeln, alte N e , §

unterer Milchtiere, und legte außerdem dar, wie 48 «Rpf 50 kg-4,15 W., neue, Aikg1 pf., g

und in welchem Ausmaß die Milcktiere ernährt 10, onlu^^Votcrüben 10

werden müssen, wenn sie zu außerordentlichen und Weißkraut 15 (^lb^uben 20 bis 25 mohnen aleichbleidenden Milchleistungen ohne Schädigungen bis 15, Spinat 20, Romischkohl 10 bis 12, Boh für die Zukunft veranlaßt werden sollen. Auch die- . ."_ ~

fer Vortrag, der, wie auch der Vortrag von Prof. ~

Dr. Sessous, aus exakter wissenschaftlicher Arbeit gewonen war, gab den Zuhörern unmittelbar prak­tisch verwertbare und beherzigenswerte Hinweise.

Nachdem der Geschäftsführer des Milchwirt­schaftsverbandes Gießen, Weber, noch über die gegenwärtigen Durchschnittsleistungen je Tier und Tag berichtet und zu weiterer energischer Mitarbeit im Dienste der Steigerung der Milcherträge aufge- fordert hatte, schloß Bauer Kuhl die überaus

wird, gewiß nicht hergeftellt werden. Das beste Zeichen für die Güte der verschiedenen Marmeladen­sorten ist das ständige Anwachsen des Marmeladen­oerbrauches in den letzten Jahren. Die erste Ver­billigung umfaßte 1,5 Millionen Zentner, die zweite aber schon 2,1 Millionen Zentner. Die Erzeugung stieg bann auf 3,15 Millionen Zentner, die allein für den Verbraucher und nicht etwa für die Ge­werbebetriebe bestimmt sind.

Qualität ist das beste Werbemittel darin sollte der Verbraucher auch heute nicht irremachen

anbau und ihre praktische Verwirklichung. Nicht we­niger aufschlußreich waren die Darlegungen über die Bedeutung des Zwischenfruchtbaues. Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Im Bn- LQrren| fchluß daran referierte

überwiesen.

Eindrucksvolle neue Film-Wochenschau

Don heute ab gelangt in den beiden Gießener Lichtspielhäusern die neue Wochenschau zur Aus­führung, die kaum weniger Interesse verdient, als die Wochenschauen der vorhergegangenen Wochen. Diele Bilder am Rande der Ereignisse des gro­ßen Kriegsgeschehens aufgenommen lassen er­kennen, wie groß und vollständig der Sieg über Frankreich ist. Einen starken Eindruck machen zu­nächst die Bilder von der ungeheuren Beute an Mu­nition und Geschützen, an Tanks und Fahrzeugen.

Daneben fordern viele Bilder vom Flüchtlings- elend in Frankreich die Aufmerksamkeit heraus und lassen erkennen, wie groß die Schuld der Clique der Plutokraten ist, die dieses beispiellose Elend über das französische Volk heraufbeschworen hat. Aber schon ist die NSV. zur Stelle, schon greifen deutsche Soldaten helfend ein, um die Not zu lindern, wo es immer möglich tft.

Man erlebte Platzkonzerte der deutschen Wehr­macht auf den Straßen und Plätzen in der fran­zösischen Hauptstadt, sieht Generalfeldmarschall Her- mann Göring unterwegs in Pans, steht tm ©eilte mit dem Führer vor dem Straßburger Munster, sieht das herrliche elsaß-lothringische Land, besucht mit dem Führer die zerstörten Bunker und Befesti- aungen der Moginot-Linie an der Oberrheinfront, um dann schließlich im Geiste den Sonderzug zu verfolgen, der den Führer durch herrliches, frucht- bares und unzerstörtes deutsches Land nach Berlin bringt. Dort erlebt man den unbeschreiblichen Emp­fang der dem Führer bereitet wurde. 'Die Bilder vom Empfang des Führers machen einen besonders tiefen Eindruck, denn die Begeisterung der Berliner

grün 30 bis 45, Erbsen 25, Mischgemüse 15, Zwie- nein, bas Bund 15, Rhabarber, kg 10 bis 15, Pilze 45 bis 50, Falläpfel 10, Himbeeren 45, Heidel­beeren 42, Stachelbeeren 22 bis 28, Johannisbeeren 25, Erdbeeren 50, Blumenkohl, das Stück 10 bis 60, Salat 8 bis 15, Salatgurken 20 bis 60, Einmach- gurten 6, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bund 10 bis

außerordentlicher Weise für die Erschließung des oberhessischen Gebirgslandes eingesetzt und frucht­bare Arbeit geleistet. Bei der Besprechung der von

In der Nähstube kommen immer neue Anforde­rungen. Socken der Soldaten fallen gestopft werden und unsere Frauen sitzen fleißig dabei, bis auch das letzte Loch geschlossen ist. Anzüge werden geflickt und als Neuestes wurden Pantoffel in die Lazarette ge­liefert. Dann tarnen Verwundete und brachten gar nichts mit. Wer forgt für die Waschlappen? Die Nähstube! Jede Woche gehen einige Frauen in die Lazarette und bringen Verwundeten die Spenden aus unseren Reihen. Es gibt taum einen Wunsch, von einem Soldaten geäußert, der nicht erfüllt wor­den wäre. Obstsäfte werden im Lazarett gebraucht und wieder find es unsere Frauen, die die Mühe nicht scheuen und ihre Beeren zur Verfügung stellen. Auch die Mithilfe bei der Ernte stellt große Anfor­derungen an die Mitglieder. Daneben sieben viele im Dienst in den Arbeitsgebieten, die nun schon seit Kriegsbeginn laufend weitergehen. Es ist überall nun so geworden, daß da wo Hilfe notwendig ist, man sich an die Frauenschaft wendet und wenn es irgend zu machen ist sind unsere Frauen immer gern bereit, die Arbeit zu leisten. Neuerdings haben sich 75 Frauen zum Flachshacken in Hungen zur Ver-

Vornotizen.

Tageskalender für Samstag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Kennwort Machin", I 14.45 Uhr Wochenschau SondervorstellungDie Heimkehr des Führers". Lichtspielhaus (Bahn­hofstraße):Golowin geht durch die Stadt . Zirkus Holzmüller: 19.30 Uhr auf Oswaldsgarten! Erö f fnungsvorstell ung.

Tageskalender für Sonntag.

Gloria-Palast (Seltersweg):Kennwort Machin"-, 11 Uhr Wochenschau SondervorstellungDie Heimkehr des Führers". Lichtspielhaus (Bahn­hofstraße):Golowin geht durch die Stadt'. Zirkus Holzmüller: 16 Uhr und 19.30 Uhr auf Oswaldsgarten Vorstellungen.

rlS'GMelnWsl K kraft« »e.... _____________________________

* Iben einzelnen Zweigvereinen geleisteten Arbeiten

Sporiamt ASG.Kraft durch Areude . wurde dem Zweigverein Alsfeld für die ausgezeich-

Dienstaa den 16. 7. 1940, von 19.30 Uhr bis net 5^6^16 öegemartierung em

21 Uhr Ünioersitätssportplatz, Sportabzeichenab- besonderes Lob gespendet. Der Zweigverein Gre- ÄiÄ ffÄÄ* » »erjertreten

ranrngegeow. i Marburg verbunden hatten, hat eine über

ticftfbilbersSorfroa zehn Kilometer lange Wegstrecke im südlichen Teil

- des Bereiches des Zweigvereins zu betreuen. Diese

lM Reserve-Bazaren. Strecke muß bis zum l. Oktober d. I. abgegangen

die Alltäglichkeit führt. Von einem Sonntag -um macht m Friedberg 25 Waggon Kartoffeln in Ost- anderen setzt sich deshalb auch die Reihe ftöhlicher Preußen gekauft und als sie ankamen, Zeigte es sich, Erinnerungen fort, und von einem Sonntag zum daß diese unbedingt verlesen werden muhten. Wer anderen öftnet sich gleichsam das Tor verheißungs- tat es? Die Frauen des Frauenwerkes haben m voller Freuden. drei Tagen diese große Arbeit geschafft und die

In Kriegszeiten hoben alle Dinge ein anderes Berge von Kartoffeln verlesen.

Gesicht. Auch der Sonntag unterscheidet sich von Lazarett möchte seinen Soldaten gern Frisch- dem Sonntag beschaulicher Friedenszeiten. Aber üre unt) Salate zum Essen geben, aber mit dem feine Wesensart verliert er nicht: er bleibt die sicht- Personal ist es einfach nicht möglich,

bare Markierung, die eine Woche von der anderen $ helfen täglich einige Frauen beim Putzen und trennt und die damit die lange Reihe der 5Bert» ba aeht es!

NeZ Jb V immer^S rm Rhych^ bet fpringt ein?

fieben T°g- Beglückung zu verheißen und zu spen- Q« Uebernad)ten1m S"ft für (" aber Genuß, manche Freuden erklingen jetzt ^ämps- °me Unmöglichkeit. Wed-r ist e« die Sr°uenfch,st,

ter al- in früheren Seiten, und e- erfcheint auch I d-°>n chren Rechen Fteiqlmrt.ere geworden hat und nicht immer angebracht, mit Pauken und Trompeten diese den Angehörigen vermittelte.

loszuschmettern, wo eine stillere Werse dienlicher Tee und Heilkräuter sollen gesammelt werden, ist. Aber im ganzen sind die Verheißungen, mtt Dringend nötig ist diese Arbeit. Selbstverständlich denen der Sonntag auch in dieser Zeit die letzten gehen unsere Frauen in den Wald und in die Felder Tage der Woche verklärt, für jeden einzelnen von und bringen die nötige Menge zusammen.

lockendem Reiz. In erster Linie bringt er natürlich ,

äWäS WWeüen der MlcherzeuglWS-SkMM

ÄÄ MÄÄÄ »rbeitotagung »« Slitoauotouffe« Sl-ß-n.

platz, van der frohen Wanbersahr? durch di« fchäm dem Emzugsgebietder Mattere Sretzereu^u um VoxLra. 11ITL in her Stabt dehnt Michttge Hinweise über die Möglichkeit einer Milch-

Ke ÄXT Wg! «st-ig-rung zu erhal.em Der B-jitzen e e-

krckrkeiten. den Sanntaa in bealü-tender Weife zu \

zen Züaen einen Bericht über die bisherige Arbeit des Mlchlsistungsausschusfes.

Im Berlaufe der Tagung hielt sodann

fügung gestellt.

Wenn man auch nach Außen hin nicht sehr viel ieht von der Tätigkeit unserer Mitglieder, würde ie plötzlich auhören, dann wäre es sehr spürbar. Ins allen aber gibt das Wissen, daß wir ein kleines Teil beitragen zum guten Gelingen des großen Werkes des Führers, die volle Befriebiguna für unsere Tätigkeit. * Gfs.

** Auszeichnungen mitdem Eisernen Kreuz. Der Leutnant in einem Pionier-Bataillon Rudolf Nickel, der bereits im Oktober vorigen Jahres wegen besonderer Tapferkeit vor dem Feind zum Leutnant befördert worden war und das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhalten hatte, ist nunmehr für hervorragende Leistung mst dem Eisernen Kreuz 1. Klasse bedacht worden. Ferner wurde der Unter- , offizier Karl Heinrich R u h s in einem Panzerregi-

Der RomanKeine Spur von Hauck" wurde ge- ment, in dem er schon den Polenfeldzug mitgemacht ftern abgeschlossen. Aus zahlreichen Aeußerungen aus für besondere Tapferkeit mit dem Eisernen dem Kreis der Leserinnen und Leser wissen wir, daß Auz 2. Klasse ausgezeichnet.

er allgemeinen Anklang gefunden hat und von einer ** Siebzigjähriger. Am Montag, zur anderen Fortsetzung mit Spannung erwartet zz IM, begeht unser Mitbürger, Zollstkretär a. D. worden war. Unser neuer Roman, der mit dem ^inrid) Haberkorn, Liebigsiraße 103, in gei- heutigen Tage beginnt, wird, das dürfen wir mit [tiger und körperlicher Frische seinen 70. Geburtstag, gutem Gewissen schon jetzt versprechen, unseren Lese- Bei Krieasbeginn stellte er sich seinem Amte wie- rinnen und Lesern nicht weniger Freude bereiten, ber zur Berfugung und versieht wie vorher seinen Der Roman,Die schöne Melusine" von Dienst. Herr Ha'berkom ist feit über vier Jahr- Hans Richter ist eine heitere Sommer- und zehnten treuer Bezieher des Gießener Anzeigers. Liebesgeschichte, in der es um keinerlei Problematik Wir gratulieren herzlich zu seinem 70. Geburtstage, geht. Wir verfolgen mit der Veröffentlichung dieses ** Treudienst-Ehrenzeichen für An- Romans die Absicht, einige Stunden einer anregen- gehörige ber Universität. Der Führer hat den Unterhaltung zu vermitteln. Wir sind dessen b^m Verwaltungssekretär Wilhelm Schmitt das sicher, daß auch diesem Roman alle Aufmerksamkeit Treudienst-Ehrenzeichen für 40jährige Dienstzeit, zuteil werden wird. dem Professor Dr. Wilhelm A u l e r und dem

Apotheker August Adolph das Treudienft-Ehren-

UttfUfl öer MCuCnbncfC. Zeichen für 25jährige Dienstzeit verliehen. Der Rek-

Jn der Presse ist in letzter Zeit wiederholt scharf tor überreichte den Jubilaren die Auszeichnung und gegen den KettenbrieftUnfug Stellung genommen sprach ihnen gleichzeitig Dank und Anerkennung worden, der im Kriege wieder seine Blüten treibt, der Universität aus..

Selbst Soldaten werden mit solchen Kettenbriefen

belästigt. So sind in letzter Zeit auch verschiedent- K3>irUflwilllllvl Vvlv|fvU» lich an Angehörige der Luftwaffe anonyme Briefe Bor der Sttaftammer hatte» sich gestern acht übersandt worden mit der Aufforderung, sie in meh- Männer wegen Diebstahls zu verantworten. Sie reren Exemplaren an andere Personen weiterzu- ^ben im Winter 1930/40 fortaesetzt, teilweise allein, senden. Der Reichsluftfahrtminisier und Oberste Be- teilweise gemeinschaftlich, als bei einer Kohlenhand- ...... ' " " <1 a '---lung beschäftigte Arbeiter dieser eine größere Menae

Kohlen entwendet und auf ihre Rechnung verkauft. Die Angeklagten sind in vollem Umfang geständig. Die Gesamtmenge beziffert sich auf etwa 300 Zentner. Der Anklagevertreter beantragte Gefängnisstrafen von 7 Monaten bis fru einem Jahr und 6 Monaten. Die Angeklagten wurden zu Gesängnissttafen ver­urteilt, und zwar: R. Eh, zu sieben Monaten, L. H. zu einem Jahr, O. H. zu sieben Monaten, K. H. zu einem Jahr und vier Monaten, H. Sch. zu einem Jahr und vier Monaten, F. Sch. zu einem Jahr, K. Z. zu neun Monaten und E. K. zu sechs Mo­naten. Die erlittene Untersuchungshaft wurde auf die erkannten Strafen angerechnet. Das Geständ­nis kam strafmildernd, dagegen bei eitrigen ber Angeklagten die Vorstrafen straferschwerend in Be-