Kleine poliiische Nachrichten
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Generalfeldmarschall ®crb von Rundstedt,
(Nachdruck verboten.)
IS. Fortsetzung.
(Fortsetzung folgt.)
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Zwanzig norwegische Detriebsfübrer und Arbeiter traten auf Einladung des Reichskommissars Terboven und der Deutschen Arbeitsfront eine Reise nach Deutschland an. Ihr Aufenthalt im Reich soll den norwegischen Gästen einen Einblick in die deutsche Sozialpolitik geben.
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Nach dreitägigem Aufenthalt in der Slowakei ist der Chef der Kanzlei des Führers, Reichsleiter B o u h l e r , wieder ins Reich zurückaekehrt. Dor seiner Abreise besichtigte er die deutschen Schulen in Preßburg und stattete der Dienststelle der Aus- landsorganisation Der NSDAP, einen Besuch ab. In der deutschen Sendung des slowakischen Rundfunks hat er den Karpatendeutschen die Grüße des Führers übermittelt.
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Viktor geht gleich in den anliegenden offenen Schuppen um die beiden Leiterholmen zu holen Vie er während der letzten Wochen nicht mehraus den Augen gelassen hat. Die zurechtgemackten Sprossenhölzer hat er oben im Unkraut hinter dem Schutthaufen versteckt, es sind nur ®ier’ « J imei Meter verteilt werden. Das erfüllt den 3n>etf
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Er "uch^nach der Klinke, findet sie, drückt sie vor- sichtig herab und stemmt sich dagegen.
.Mgeschossen?^ fragt Viktor zögernd.
tM^^^Ratlosigkeit. Damit haben sie nicht gerechnet — mit dieser verschlossenen Tur nicht. 9 Solterbecks Willenskraft regt sich schon wieder. Dann müssen wir sie eben aufbrechen. Das nutzt alles nichts. Wir müssen. Wir haben ,a Ä-it. Immer Ruhe! Ob man hier mal rasch die Taschen-
ni<VC memt Bittor. ^ed» tückilch« Loch
Elsässische Wirtschaft.
Der durch den deutschen Sieg herbeigeführt» Wandel am Oberrhein hat nach dem entscheidenden politischen Wandel dem Wirtschaftsleben im Elsaß kräftige neue Impulse verliehen. Die prganisaw- rische Eingliederung des Elsaß und auch Lothringens und Luxemburgs in den grohdeutfchen Wirt- fchaftsraum kann nunmehr im Prinzip als vollzogen betrachtet werden. Die Zollgrenze verläuft entlang der alten Reichsgrenze, die bis 1918 bestanden hat. Am kräftigsten haben sich aber in ben ersten Monaten nach der Neuordnung die Wirt- schastsbeziehungen mit dem Elsaß entwickelt, insbesondere zwischen dem Elsaß und dem benachbarten Gau Baden.
Ein kurzer Rückblick aus die Wirtschaftsgeschichte des Elsaß zeigt uns, daß dann immer in diesem Lande Arbeit und Wirtschaft gediehen, wenn die politische Einheit zwischen Schwarzwald und Was- genwald, also zwischen den beiden Rheinufern hergestellt war. Auf beiden Seiten des Stromes wohnen Deutsche alemannischen Stammes, und der Rhein selbst ist die große verbindende Verkehrs- straße, die den Handel von beiden Ufern anzieht, nicht eine trennende Schranke. Diese Tatsache war zeitweilig selbst in Frankreich bekannt, und nach der ersten Losreißung Straßburgs vom Rhein 1683 ließ man noch lange die wirtschaftliche Einheit mit den rechtsrheinischen Gebieten bestehen, weil in dieser Richtung die natürlichen Ergänzungsmöglichkeiten gegeben waren. Später erst nach der napoleonischen Aera wurde das Elsaß wirtschaftlich nach Innerfrankreich ausgerichtet und versank bald daraus in wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit. Nach dem großen industriellen Aufschwung ab 1871, von dem auch die elsässische Landwirtschaft und der Wein-
sammen und reißt die Tür mit einem heftigen, ent- ichlossenen Ruck auf. Es knallt einmal, kurz und Un©ow, atmet Solterbeck auf, nachdem er den Knall verwunden hat. „Der Zahn ist gezogen, der Schmerz war stark, aber kurz."
Jetzt die Leiter!" sagt Viktor energisch und wischt sich über das Gesicht, das feucht geworden ist vor innerer Anspannung.
3n einer Viertelstunde haben sie mittels der Kor- del die vier Äiftenbretter als Sprossen mit den Holmen verbunden. Die Leiter ist fertig, es kann loschen. Don jetzt ab betreten sie unbekanntes ®e- Iän®ir lassen die Leiter zunächst mal hier oben", schlägt Solterbeck vor. „Wir wollen erst mal Patrouille reiten und sehen, was da unten los ist. Zeit haben wir ja übergenug."
Vorsichtig gehen sie die Stufen hinunter die unmittelbar hinter der Tür beginnen, schmale, ftei e, unregelmäßige Steinstufen, die sonderbarerweise ganz ins Freie führen wie die Treppchen zwischen Weinbergterrassen. Scheinbar ist der Zitadellenberg, ber nadfbem Meer hin steil abfällt, auf dieser Seite terrassenförmig abgetragen worden Ehemals mach- ten auf den Terrassen auch Baulichkeiten Kasemat- ten ober dergleichen gestanden haben. Nam neunundzwanzig Stufen - Solterbeck zahlte sie ktfe vor sich hin - führt die Treppe in em dunkles Ge- mauer. Sie macht eine Biegung, als ob sie 'm Innern eines dicken Turmes hsrumlaufe^ Die Wände sind nackt, vollständige Finsternis herrscht.
Die Treppe hört auf, sie stoßen am
Solterbeck tastet. Stößt einen unterdrückten Fluch
Phasen der Westoperationen die schwierigste Aufgabe, der Durchbruch durch eine starke und befestigte Feindfront zufiel. So hat Generalfeldmarschall von Rundstedt, den ber Führer in ber Reichstagssitzung am 19. Juli zu blefer höchsten militärischen Würbe erhob, mit der von ihm geführten Heeresgruppe entscheidend an ben beiben großen Vernichtungsschlachten in Flandern unb in Lothringen mitge- wirkt, in denen der Zusammenbruch Frankreichs in diesem Kriegsjahr erfolgte.
In Berlin sprach ber Direktor des „Telegraso", Dr. Giovanni Ansaldo, auf Einladung bes Leiters ber Presseabteilung des Auswärtigen Amtes, Gesandten Dr. Schmidt, vor Mitgliedern des Diplomatischen Korps, des Auswärtigen Amtes und Vertretern ber Presse über ben italienischen Krieg gegen Cnglanb. Dem Vortrag wohnten der italienische Botschaften Alsieri mit dem Militärattache General Marras, ferner Unterstaatssekretär Wörmann bei.
sätzlich zu verhindern ist, sondern daß man, wie bei jeder Heirat, sich vorher davon überzeugen müsse, was für Anlagen in den beiden Ehepartnern wohl stecken könnten. Das geschehe am besten unter Zuziehung eines erbbiologisch ausgebildeten Arztes, mit dessen Hilfe eine sorgfältige Sippschafts- täfel aufzustellen wäre. Wenn dann allerdings nach menschlichem Ermessen keine erhöhte Erbgefahr vorhanden ist, sollten Vetter und Base mit gutem Gewissen ihre Ehe eingehen.
Generalfeldmarschall
von Rundstedt 65 Jahre.
^°Sie"aehen zur Bastton hinaus, kaum wahrnehm- bare Ätten zwischen grauen
Himmel über ihnen sst bis in fern« tleff n hinein ausgestirnt. Eine wahre Pracht! D honette des verkrüppelten Feigenbaumes hebt ich schwach ab. Aus dem Hasen herauf dröhnt eine ^ie treten werft an die Mauer uni, aberzeugen ftch, daß ihr Dampfer auch noch da ist. Man kann Die Schiffsrümpfe im Hafen gut erkennen in de hellen Nacht. Eins, zwei drei, wer - natürlich ist er noch da. Warum sollte er auch nicht! Er hat ia feine Ladung noch nicht auf genommen.
Dann spähen sie auf »er anderen ^Ue du ch eine Schießscharte in den Hof hinunter Hn femem Fenster zeigt sich Licht. In dem in ber ßute W- baren Privathaus gegenüber der Straße si Fenster hell. Sine Delle bedachten sie.
.Weiter!" kommandiert dann solterbeck.
„Machen wir zuerst di« Leiter fertig? fr“» ® «ber Solterbeck mutz erst die Tur aushaben «her hat er kein« Ruhe. Sie W".aV'= UiN Ich,jetzt »er dem Schutthaufen. Solterbeck, SchiuM W11«' »u^ezeichnet. Da, weife er ja auch »ber °b sich die Tür so ohne weitere, öffnen laßt, da, wem ’Xnn da, Schwein knarrt», M» « »«'N den Zähnen, „dann hau ich ihm den . D'je
Er drückt die Klinke herunter, zieht Nn
Tür beginnt zu knarren. Da, Lhb JU.
»eiben bi, ins Mark. Solterbeck beißt die Zahn« »u
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„Halt's Maul, Mensch!" knirscht Solterbeck.
Schweigen ohne Hoffnung. Glockenschläge hallen höbnifch in ihre brütende Ratlosigkeit. Elf Uhr.
Mit einemmal hebt Viktor den Kopf, als hätten die Hellen Töne eine Erleuchtung in ihm ausgelöst. „Muß et denn gerade dieser Weg sein und dieze Tür? Hast du nicht bemerkt, daß weiter oben, wo die Treppe ins Gemäuer führt, so etwas wie ein Pfad nach rechts und links abzweigt. Ich habe es wohl bemerkt."
beit.
Sotten Vetter und Base einander heiraten?
3n der Zeitschrift „Volk und Rasse", dem Organ des Reichsausschusses für Dolksgesundheits- dienst und der Deutschen Gesellschaft für Rc.ssen- Hygiene, äußert sich Dr. Lothar Stengel-v. Rut- tzowski vom Institut für Allgemeine Biologie und Anthropogenie in Jena zu dem Problem der Heirat unter Verwandten, soweit diese Eheschließungen mach den gesetzlichen Bestimmungen möglich sind. Miteinander verwandte Personen zeichneten sich da- Lurch aus, daß sie infolge ihrer Abstammung von einem gemeinsamen Vorfahren in der Regel m e h r Erbanlagen miteinander gemeinsam haben als andere Menschen. Im Durch- ßchnitt könne man sagen, daß die Geschwister un- mesähr die Hälfte ihrer Erbanlagen gemeinsam gaben. Wenn man diese Rechnung weitersühre, so mürben Vetter und Base als Geschwisterkinder im Durchschnitt % ihrer Anlagen gemeinsam haben. Wenn nun ein Detter eine Base heiratet, so kamen unter Umständen solche verwandten Anlagen in den einzelnen Anlagepaaren des Betreffenden flufam- men. Ob dabei die Kinder von Vetter und Base ogut ausfallen, hänge davon ab, was für A u - lagen bei den beiden Verwandten vorhanden waren. Wenn in einer Familie nur Anlagen für Tüchtigkeit, Gesundheit und Leistungskraft vor- lammen, dann würden durch eine Heirat von zwei Angehörigen derselben Familie miteinander diese Heb-nstüchtigen Anlagen in Reinkultur zusammen- geführt. Die Kinder könnten bann besonders tüchtig unb hervorragend begabt werden. Die Folgerung ffei, bah keineswegs jede Derwandtenheirat gruno-
ünffcn Sind erhielten, werben sie nun bereits ab xw dritten ftinb erhallen, und die Linkommens- flb Vermögenshöchstgrenzen werden beseitigt.
Bisher wurden laufende Kinderbeihilfen für rund , Millionen Kinder, unter sechzehn Jahren gewahrt, ib 1. Januar 1941 werden laufende Kinderbeihilfen Ar rund 4% Millionen minderjährige Kinder ge- mährt.
45 Lahre IG.-Farben.
Qn diesen Tagen konnte das größte privatwirt- chastliche Unternehmen Großdeutschlattds, die IG.- iarbeninbuftrie, auf ein löjähriges Bestehen zurück- Men. Wie schon die Buchstaben „IG" (Interessen- Gemeinschaft) besagen, ist diese Gesellschaft aus Der Reihe selbständiger Firmen entstanden, die uoch in einigen Bezeichnungen für Qualitätserzeug- uiffe wie „Bayer", „Agfa', „Leuna-Benzin" usw. yeiterleben. 3m Rahmen der Vierjahrespläne uimmt bas Schaffen der IG. einen besonderen 'Hang ein. Darüber hinaus find die IG.-Farben des iihrenbe Unternehmen in einem Wirtschaftszweig, ui dem Deutschland unbestritten die erste Stellung H ber Welt halt. Dabei ist zu erwähnen, daß bie Warben unb Färbereihilfsprodukte nur einen ver- Mnisrnäßig kleinen Teil ber Gesamterzeugung iiusmachen. Chemikalien aller Art, Medikamente, ^otoaraphische Erzeugnisse, Zellwolle und Kunst- ribe, Zellstoff, Treibstoffe und Stickstoff-Fabrikate „erben in ständig steigendem Maße produziert. Der Neuaufbau der deutschen Wirtschaft und der Qierjahresplan haben in ber IG. allein durch bie Zellwolle-Erzeugung, durch die Gewinnung des wnthetischen Kautschuks Buna und durch die Der- lüHigung der Kohle (künstliches Benzin) einen wertvollen, nicht mehr wegzudenkenden Heller ge- unben. Am Außenhandel sind die IG.-Farben -ührend beteiligt. Die Formel „IG.-Farben schaffen mb ersparen Devisen" umreißt die Bedeutung bie- ief Unternehmens, dem gerade in der Zeit des Krieges große und verantwortungsvolle Aufgaben «stellt sind. Tag und Nacht wird in den Fabrik- ■nlagen der IG. in Höchst, Oppau, Leuna, Lever- "usen und Wolfen — um nur die wichtigsten zu n6nnen — gearbeitet. Wenn wir noch erwähnen, saß sich die Zahl der Arbeiter und Angestellten in »er Zett vom 1. Oktober 1932 bis zum 31. Dezember L938 mehr als verdoppelt hat, so ist das nicht nur ein Zeichen für den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung nach der Machtübernahme, sondern such für die große volkswirtschaftliche Bedeutung der 3G. Auch auf dem Gebiete der Forschung haben Ich die IG.-Farben große Verdienste erworben. Vas in diesen Tagen in Marburg begründet« „Institut für experimentelle Therapie" zu Ehren des großen Heilserumforschers Emil von Behring ist nur ein Teilausschnitt dieser wissenschaftlichen Ar-
mung überreichen.
Aus oller Wett.
Oberbaubirektor kado 60 Jahre alt.
Am 13. Dezember feiert ber Leiter ber Obersten Bauleitun a ber Reichsauto bah- n e n tu Frankfurt, Oberbaudirektor Kado, seinen 60. Geburtstag. Kado wurde in Pillau geboren, besuchte das Gymnasium in Königsberg t. Pr. unb studierte an der Universität Königsberg Mathematik unb an ber Technischen Hochschule Berlin Bauingenieurwesen. Nach der ersten Staatsprüfung trat er als Regierungsbauführer in den ^Preußischen Staatseisenbahndienst ein. Nach langjähriger Tä- tigkeit im Dienste der Reichsbahn im Ausland kam Kado im Mai 1932 als Mitglied der Reichsbahn- direktion nach Frankfurt. Nachdem ihm im Mai 1937 die Leitung ber Obersten Bauleitung Frank-
in ber Mauer kann uns verraten. Ich zünde mir hinter der nächsten Biegung eine Zigarette an. Das Glimmen genügt."
Als er mit ber brennenden Zigarette zurück- kommt, hat Solterbeck bereits fein ©erheua hervor- geholt, das er, in ein Taschentuch gewickelt, in die Hosentasche gesteckt hat. . . ,.
Viktor kauert sich neben das Türschloß und zieht gewaltig an seiner Zigarette. Die auiatmende Glut beleuchtet schwach ein altes Schloß, das nicht vertrauenerweckend aussieht.
„Das wird schwer halten", seufzt Solterbeck und macht sich mit dem Schraubenzieher sofort über die Schrauben her, weil er es von vornherein aufgibt, mit einem rasch zurechtgebogenen Dietrich den verrosteten Mechanismus zu bewegen. Ader auch dl^ Schrauben bewegen sich nicht. Nicht eine einzige von den vieren. Solterbeck rinnt ber Schweiß über bas Gesicht. Er arbeitet, als gehe es um fein Leden. Es geht sogar um mehr. Um Ihre Freiheit geht es.
Viktor zündet am Stummel der ersten seine zweite Zigarette an. Solterbeck setzt ben Schraubeischlüssel als Stemmeisen unters Schloß, um es auf diese Weise erst mal ein bißchen zu lockern und da- mit zugleich die Schrauben. Plötzlich gibt es einen Knacks — ber Schlüssel ist abgebrochen.
Solterbeck sagt keinen Ton.-Er hockt auf der Untersten Treppenstufe und sttert ins Dunkel hinein. Fürs erste ist er erledigt.
„Glück muß man natürlich auch haben. In Viktors Flüstern klingt bitterer Hohn. „Zu denken, daß jetzt da unten ein Mann steht ... mit einer weißen Rosette an der Kappe ... unb daß im Ha-
NSG. (Bauleiter Sprenger berief den bis-! Der Präsident der Deutsch-Italienlschen Gesell- herigen Leiter des Gauorganisationsmntes, Gau- w<M*«innrHnhn>r n n n TJ (hämmer und amtsleiter Bickendorf, zum Gauinspek - teur. Die Leitung des Gauorganisationsamtes hat Gauamtsleiter Äugel übernommen.
schäft, Reichssportführer von Tschammer und Osten, hat sich in Begleitung des Vizepräsidenten der Gesellschaft, Generalkonsul Wüster, und Dr. h. e. Diem auf Einladung des Italienischen Ministers für Volksbildung, Pavolinl, nach Italien begeben, um der Gründungsfeier der Italienisch- Deutschen-Kulturgesellschaft in Rom belzuwohnen.
Oberbefehlshaber der Heeresgruppe A, begeht am 12. Dezember 1940 seinen 65. Geburtstag. Gxneral- feldmarschall von Rundstedt ist bereits vor dem Kriege als eine ber führenden Persönlichkeiten der neuen deutschen Wehrmacht bekannt geworden. Er begann seine erfolgreiche militärische Lairsbahn 1892 im Infanterie-Regiment 83 in Kassel. Nach dem Besuch der Krieasakademie wurde er 1909 in den Generalstab versetzt, dem er auch während des ganzen Weltkrieges überwiegend auf dem östlichen Kriegsschauplaz angehörte, u.a. Im Stabe des deutschen Generalgouvern-eurs In Warschau. Bel Ausbruch des Krieges gegen Polen übernahm Generaloberst von Rundstedt den Befehl über die Heeres- gruppe Süd, zu ber die Armeen der Generale List, von Reichenau und Blaskowitz gehörten. Die Einnahme von Warschau krönte den raschen Siegeszug in Polen. Generaloberst von Rundstedt, mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Äreux ausgezeichnet, trat für kurze Zeit als Vberbesehlshaber Ost an bie Spitze der Militärverwaltung in ben besetzten polnischen Gebieten, dann riefen ihn neue Aufgaben auf den westlichen Kriegsschauplatz. Wahrend des Feldzuges im Westen befehligte Generaloberst von Rundstedt die Heeresgruppe A, die in der Mitte der deutschen Heeressront stand und der in den beiden
^EnttSuIchunz'un^-oIsnun» folgen rafd> ouftin- MU?Jetzt wird ihnen th'r« Leiter züstotten kom. 1 • f.vnribuiinn inhit i
Seit einigen Tagen wellt ber Oberbefehlshaber des Heeres, Generalleldmarschalls von Brauch'ttsch, bei den Truppen im Osten. Die Reise führt zu einer großen Zahl von Stanoorten des Heeres im Bereich des Generalgouvernements. Sie verfolgt den Zweck einer Besichtigung der hier stehenden zahlreichen Iruppenttile, ihrer Unterkünfte und Wohlfahrts- einnchtungen.
Reichsminister Dr. Goebbels empfing eine Reihe flämischer Künstler, die eine Reise durch das Reich unternommen haben. Dr. Goebbels urnriß die großen Kulturaufgaben, die dem nationalsozialistischen Deutschland im Kriege unb nach seiner siegreichen Beendiguna gestellt sind. Im Namen ber flämischen Künstler dankte ber Maler Albert 6er- o a e s für bie großen Einbrücke, bie sie auf ihrer Reise von Volk unb Reich gewinnen konnten.
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Reichsminifter Dr. Goebbels empfing eine Reihe von ausländischen in Paris tätigen Journalisten, die sich auf Einladung des Reichspressechefs auf einer Studienreise durch Deutschland befinden.
furt am Main der Reichsautobahnen übertragen war, wurde er 1938 zum Oberbaubirektor bei den Reichsautobahnen ernannt. Als solcher leitet er den Bau der Reichsautodahnen in den Gauen Hessen-Nassau, Mainfranken, Badon, Saarplalz und Koblenz-Trier. Unter feiner tatkräftigen Füh- rung wurden über 400 Kilometer Relchsaittobah- nen fertiggestellt, 300 Kilometer sind zur Zelt im Bau und über 400 Kilometer in Vorbereitung.
Fährunglück auf der Lahn.
LPD. Bad Ems, ll.Dep. Der 71jährlge Nikolaus Auster wollte mit feinem Kuhgespann über die Lahn setzen. Als die Fähre die Mitte des Flusses erreicht hatte, wurden die Kühe unruhig. Die Fähre geriet ins Schwanken, lief voll Wasser und sank sofort. Auster und die Tiere gingen im Wasser unter, während der Fährmann sich durch Schwimmen retten konnte. Die Leiche Austers wurde noch nicht gefunden. Die Kühe trieben einige Stunden später bei Friedrichssegen an Land.
Alle Soldaten an den Kampfslällen des Westens.
Auf Einladung des Oberbefehlshabers des Heeres unternehmen Persönlichkeiten des NS.-Reichskriegerbundes, an ihrer Spitze Reichskriegerführer General d.Inf. a. D. Reinhard, in Begleitung einiger nicht mehr im aktiven Dienst stehender Generale eine Besichtigungsfahrt durch die besetzten Westgebiete. Die Gaukriegerführer aus 20 Gaukriegerverbänden sowie die Abteilungsleiter der Reichskriegerführung nehmen an der Reife teil. Die Gäste besichtigten das Fort Eben Emael bei Lüttich. Der Militärbefehlshaber von Belgien unb Nordfrank, reich, General von Falkenhausen, hieß die Gäste bei einem Empfang in Brüssel herzlich willkommen. Die Reise wird zahlreiche Stätten berühren, die sowohl während der Operationen im Mai unb Juni 1940 wie im Weltkrieg Schauplatz entscheidender Kämpfe gewesen sind.
Schwere Stürme bei Buenos Aires.
Hol, Ihren Hof, den Hof, in den sie müssen.
Viktor kann kein Wort sprechen, so gewaltig ist seine Ueberraschung. Er ergreift Solterbeck am Arm und reißt ihn an die Luke.
Jetzt erkennt auch Solterbeck die Gelegenheit. „O Gott, Junge", frohlockt er. „Ein Geschenk des Himmels! Gott verläßt einen guten Deutschen nicht."
Von der Luke aus können sie den ganzen Hof mit allen Gebäuden bequem übersehen. Hinter keinem Fenster brennt Licht. »Nicht mehr als fünfundzwanzig Meter von ihnen entfernt befindet sich die Mauer, die sie nachher noch überklettern müssen, um auf die Straße zu kommen. Die Eisenstäbe in D llu ber Luke find so weit auseinander, baß man sich
Solterbeck steht schon: „Los, versuchen wlr's an- mit Leichtigkeit hindurchzwängen kann. Die Höhe - - - • - “ • bis auf ben Boden des Hofes betragt etwa vier
Heftige Stürme von zyklonartiger Stärke suchten große Teile der argentinischen Provinx Buenos Aires heim.' Staxk betroffen wurden bie Ortschaften Coronel, Pringles, La Prida Saldungaray, Tarn- quift und Sierra. Die Stürme richteten schweren Schaden an ben Dächern, Hochspannungsleitungen, Fernsprech- und Telegraphenverbindungen sowie an zahlreichen Gebäuden an. Opfer an Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen.
Schneestürme in den Apenninen.
Aus den mittelitalienischen Apenninen wird ein heftiger Schneesturm gemeldet. Auf dem Monte C! m o n e hat ber Schnee eine Höhe von 3 Meter erreicht, unb die Temperatur ist auf 16 Grad unter Null gesunken. Ein Hüttenwart des italienischen Alpenklubs hat einen Techniker aus dem Schnee- fturm gerettet._____________
Als sie wieder ben Himmel über sich haben, atmen fit auf unb erschrecken zugleich vor der Helligkt.it. Der Mond ist aufgegangen, doch können fit ihn nicht sehen, da er jenfelts des Zitadellenbergs über dem Meer steht.
Jawohl, ein Pfad zweigt hier nach rechts und links ab. Sie gehen zuerst nach rechts hin. Er führt an einer Art Terrassenmauer entlang. Aus ber andern Seite, nach dem 5>of zu, ragt der oberste Teil des Gebäudes auf, aus dem sie eben gekommen sind, und dessen Vorderfront Den Hof begrenzen muß. Sie gehen also vollkommen gedeckt. Nach etwa zehn Schritt schon hört bas Gemäuer rechts auf, dafür baut fleh aber quer vor ihnen ein anderes Gebäude dieser verzwickten Zitabellenanlage auf. Der Pfad mündet vor einer Tur, die In dieses Gebäude führt.
Solterbeck probiert sie sofort. Auch sie ist verschlossen. Außerdem muß sie dahin führen, wohin sie auf keinen Fall mehr zurückwollen, auf keinen Fall! — nämlich in den Teil ber Zitadelle, der von den Gefangenen belegt Ist.
Viktor aber hat gar mchk erst auf diese Tür geachtet. Er hat etwas ganz anderes entdeckt. Nämlich das Gebäude vor ihnen Ist zwar mit dem Gebäude rechts hinter ihnen durch eine über zwei Meter hohe Mauer verbunden, aoer dickst am Ende des Pfades befindet sich eine Luke in ber Mauer, die nur durch einige Eisenstäbe notdürftig gesichert ist. Und unmittelbar unter der Luke sieht er ben
Der kanadische Zerstörer „Saguenay" wurde im Atlantik nicht burch ein beutsches, sondern ein italienisches Unterfeeboot torpediert Das Unterseeboot lief in einen Hafen der französischen Atlan- tikküste unbeschädigt ein. *
Mailand, 11. Dez. (Europapreß.) Wie die Blätter aus Ankara nritteilen, ist auf einer Der- > [ammlung ber Dolkspartei mitgeteilt worben, daß infolge ber Entspannung ber internationalen Lage bie Verdunkelung in ber Türkei aufgehoben^werbe^
Tokio, 11. Dez. (DNB.) Wie „Tokio Asahi Schimbun" aus Batavia meldet, stellte der Sprecher der Regierung Niederländisch-Indiens in einer Presseunterredung fest, daß seit der Abreise des japanischen Handels- und Industrieministers K o • dayashi keine Aenberung in der freundschaftlichen Haltung Nieberländisch^Indiens gegenüber Japan eingetreten fei. Die Behörden Niederländisch- Indiens erwarteten nunmehr bie Ankunft des neuen japanischen Gesandten Voshizawa zur Fort- s e tz u n g ber Wirtschaftsverhandlungen. Dieser ist soeben aus Tokio ab gereift.
In Anwesenheit des Kaisers und des Kabinetts ratifizierte der japanische Geheime Staatsrat bie Freundschaftsverträge mit Thailand (Siam) unb Iran.
Der Führer unb Oberste Befehlshaber Wehrmacht richtete an Generalfeldmarschall Rundstedt bas folgende Telegramm: „Nehmen Herr Generalfeldmarschall, zu Ihrem heutigen burtstage meine aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche entgegen. Indem ich Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute wünsche, gedenke ich Ihrer für das deutsche Heer unb bie Nation geleisteten Verdienste auf das Dankbarste." — Gleichzeitig ließ ber Führer Generalfeldmarschall Rundstedt fein Bild mit einer herzlichen


