Donnerstag, 12. Dezember 1940
schein» täflltrt), auftex
moderner Wirtschaft ab gewandelt.
Dr. Ho.
me62:W|
Wirksames Feuer der Fernkampfbatterien
Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium
Ktfrag®”
schuft und der Cliquenherrschaft im Grunde über, Haupt nichts geändert wird. Gerade dort also, wo der Begriff der Volksherrschaft am meisten zu Reklamezwecken strapaziert wird, herrscht nicht das
HwIrfM ium sch Kdmiirr!
’ OberseldM jonbere lap^ > Eiserne fe ich mit
ia»t ®i(6"1'
mg.
i515.W*|
Zivilpersonen schwer und eine Person lelchk ver- lehk, im besehlen Gebiet ein Lind gelötet und zwei Zivilpersonen verletzt. /
Flakartillerie schätz gestern zwei feindliche Flugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim ab. Eigene Verluste traten nicht ein.
Das Geleiftuasyslem versagt.
«che Reparaturwerkstätte bis zum industriellen Großunternehmen. Sie bßinhaltet die Möglichkeit, Betriebsaufwendungen (Maschinen, Fahrzeuge usw.) aus dem Gewinn im Laufe eines Jahres abzu- chreiben und damit das angelegte Kapital als olches wieder sicherzustellen oder für weitere Neuanlagen verfügbar zu machen.
Staatssekretär Reinhardt sagt ganz richtig, daß das Reichsfinanzministerium mit dieser Bewertungs- reiheit nichts verschenkt. Das gilt überdies vom ganzen Steuerprogramm. Wenn nach zehn Jahren die Ostgebiete ein blühendes Wirtschaftsgebiet sind, o leisten sie dann einen um so reichlicheren Beitrag zu dem gesamten Steueraufkommen des Reiches, weil die Gewinne desto größer sind, je mehr dann
Stockholm, 12. Dez. (Europapreß.) Der Mangel an Schiffsraum in England macht
„unbewohnbare Sumpfgegenden- an der Westküste der Insel" für den geplanten Flug- zeugstützpünkt zuzuweisen. „New2)orf Times" deutet an, daß die Stellung der USA. insofern schwierig sei, als sämtliche England im Austausch gegen Stützpunkte zugesprochenen 50 Zerstörer bereits übereignet seien. — Auch bezüglich der auf den Bermudas zu errichtenden Stützpunkte bestehen nach der „New Port Times" Schwierigkeiten, die von dem Blatt jedoch nicht näher behandelt werden.
Der Jerusalemer Patriarch von den Engländern eingesperrt.
Rom, 11. Dez. (Europapreß.) Wie „Messaggero" meldet, wird der lateinische Patriarch von Jerusalem, Luigi B a r l a s s i n a, von den Engländern in seinem Palast gefangen ge halten. Der Palast ist mit Wachtposten umstellt, die den Patriarchen bewachen. Der Patriarch ist, nach dem Bericht des „Messaggero", immer ein Gegner der britischen Politik in Palästina gewesen. Da diese mit dem heiligen Charakter der Stadt und der Stellung der Christen,in Palästina unvereinbar war.
suche. Jedoch ohne daß Berlin und Rom den Beitritt forderten, kämen die verschiedensten Völker instinktiv zu den Auffassungen der Achse. So fei der Führer der englischen Wirtschaftsabordnung in Buenos Aires, Lord W i l l i n g do n , mit dem Wutschrei der Menge: „Nieder mit den englischen Blutsaugern!" begrüßt worden. Es werde den Engländern schwerlich gelingen, in der WeltrnekNung den Vorwurf zum Schweigen zu bringen, daß England zum Nutzen des englischen Kapitalismus und einer kleinen, begünstigten Volksschicht systematisch alle Völker der Well unterjocht und ausgeplündert habe. Das Lied von der Freiheit der Völker, das während des Weltkrieges bei den harmlosen so großen Erfolg Halle, ver- führe niemand mehr, weder die Aegypter noch die Araber, noch die Inder und auch nicht die Argentinier. Nun müßten die Engländer wohl klar und einfach erklären, daß sie ausschließlich zur Erhaltung ihrer Hegemonie kämpften.
Oie Finanzierungspläne der amerikanischen Aufrüftung.
Washington, 11. Dezember. (Europapreß.)
Der deutsche Osten ruft.
Sine Ost-Steuerhilfe fördert den tatkräftigen Aufbau der deutschen Wirtschaft rZvn unterer berliner Gchriffleüung.
tlnnnbmr von ftiuetartt füi die Mittagsnummer biSU'/.Ubr des VormlltagS
flnüctaen^Vrrife:
Anzeigenteil 7 Rot le mm bei 22 mm Heilenbreite» $ enteil 50 Rvt. le mm bei 70 mm Aeilenbreitc
Nachlässe:
Wiederholung Malstastell AbictilülieMengensianel B Plabvorickrill (vorherige Vereinbarung) 25'»mehr
für 8“” ,ve"' n0 &
> <te »Ltz QnQrieniii? »'S ”> Illi ü itn.
Schatzamtssekretär Morgenthau kündigte neue Besonders habe sich der Palliarch auch immer ge« weitgehende Finanzierungspläne an. Die neuen \ gen die von den Engländern vertretene zionistische Pläne sollen sogar weitergehend sein als die söge-j Politik gewandt und sei eine treibende Kraft der nannte Freiheitsanleihe. — Die Bekanntgabe er- antibritisch-arabischen Einheitsfront der Christen folgte im Zusammenhang mit dem zu beschaffenden.und Mohammedaner gegen die Engländer gewesen, neuen ÄaReiworrat von 500 Millionen Dollar, um*
Der Wehrmachlberlcht vom Mllwoch.
Berlin, 11. Dez. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Schlechte Wetterlage beschränkte die Tätigkeit der Luftwaffe auch am 10. Dezember und in der Rächt zum 11.Dezember auf bewaffnete Aufklärung. In Frinton on 5 e a wurden Treffer im Hafengelände mit großer Rauchentwicklung, ferner Treffer in einem Fabrikgelände zwischen Folkestone und Canterbury beobachtet, vor Harwich wurde ein Handelsschiff mit Bomben und mit Bordkanonen angegriffen.
Fernkampfbatterien der Kriegsmarine und des Heeres nahmen feindliche Fahrzeuge, die den Kanal zu befahren versuchten, unter wirksames Feuer. Fernkampfbatterlen des Heeres bekämpften gegen Abend erfolgreich militärische Ziele im Küstengebiet von Dover.
In der Rächt zum 11. Dezember warfen einige feindliche Kampfflugzeuge eine Anzahl von Sprengung Brandbomben im besetzten Gebiet und in Südwestdeulschland. Außer der erheblichen Befähigung eines Kinderheimes in einer südwest- deulschen Stadt und leichten Gebäudefchäden in einigen Orten in der Cifel entstand kein nennenswerter Sachschaden. 3m Reichsgebiet wurden zwei
ien einen f
.MiHegjl un8 « J|
Die Rückkehr zur europäischen Zersplitterung nicht wünschenswert.
Ein interessantes Eingeständnis der »Tribüne de Lausanne.
w
Haltungen d wirksam N itungen in 's aschlag uiti c ter trinke B Tee mit M mn wende em Jub# Stössel M ichene W chenden W'1 oihen! 3n W' iing V* und um >
einen W Ulfe ff*' ipotieletoH in h« n ts ■ hiilM « SS io« N* f-igen^^
Volkögememschafi gegen Privilegien.
Wenn der Führer mitten im Kampf sich plötzlich in eine große Werkhalle eines Rüstungsbetriebes begibt, um von dort aus zum Volke und vor allem zu den Männern der Rüstungsindustrie zu sprechen, dann hat das seinen besonderen Grund. Wir brauchen hier gar nicht erst langatmig solche Fragen zu erörtern wie die, welche Figur wohl ein Churchill oder ein Eden oder ein Duff Cooper in der Montagehalle eines Rüstungswerkes in England machen würde und was er dabei zu hören bekommen würde. Wir in Deutschland waren alle miteinander Ohrenzeugen dieser Rede, in der die Bedeutung nicht etwa nur dieses Krieges, sondern- darüber hinaus des deutschen Ringens um die gebührende Weltgeltung und des großen Kampfes gegen England auf die kürzeste und präziseste Formel gebracht wurde.
Wenn man davon ausgeht, daß westeuropäische Völker, die im Vergleich zur deutschen Volkszahl klein erscheinen, sich ein ungeheures Uebermaß von Lebensraum, Rohstoffen und allen Gütern der Well ' zusammenzuraffen verstanden und daß gleichzeitig diese Länder den von ihnen so viel zitierten Begriff der Demokratie ins absolute Gegenteil umgefälscht haben, bann sind wir schon auf dem direkten Wege, der den eigentlichen Sinn des gegenwärtigen großen Ringens uns nahebringt. Es sind einfache Tatsachen, daß jene sogenannten Demokratien über gewaltige Räume herrschen, die sie niemals ausnutzen können, die sie vielmehr nur deshalb unter ihre Herrschaft brachten, damit kein anderer sie bekam. Es ist eine weitere Tatsache, daß die gleichen
Der Eindruck der Firhrerrede in der Schweiz.
Genf, 11. Dez. (Europapreß.) Die Rede des Führers findet in der schweizerischen Presse ein riesiges Echo. Die „Tribüne des Lausanne" 'stellt die Rede des Führers der Erklärung des englischen ar- beiterparteilichen Ministers Attlee über den Frieden, wie ihn sich Großbritannien vorstellt, gegenüber und schreibt: „Der englischen Friedensdefinitton hat Reichskanzler Adolf Hitler die (einige gegenüber- gestellt, den auf einer ausgleichenden Verteilung der Reichtümer der Erde basierenden Frieden. England hat sich durch Gewalt ein gigantisches Reich geschaffen. Deutschland und Italien sind zu spät gekommen. Es ist ungerecht, daß sie für immer dazu verurteilt sein sollen, von den Brotkrumen, die vom Tische des Reichen fallen zu leben. Das Lebensrecht gibt ihnen Anspruch auf Boden. Deutschland hat zu den Waffen greifen müssen, um die Gerechtigkeit und seine vitalen Interessen triumphieren zu lassen. Durch den englischen Frieden' würde man ru dem durch die Verträge von 1919 und 1920 geschaffenen Status zurückkommen. Ohne auf die Schwierigkeiten einzugehen, die sich bei einer solchen Regelung ergeben wurden, kann man sich fragen, ob es wirklich wünschenswert wäre, Oas System der 26 europäischen Staaten wieder herzustellen, Staaten, die hinter ihren Zollschranken verbarrikadiert wären, wie wir es seit der Wellkrise von 1931 gesehen und erlebt haben." — Dieser Kommentar der „Tribüne de Lausanne" ist um so sensationeller, als er ein Eingeständnis ist, daß mit der neuen Ordnung in Europa, die über die engen Zollschranken von gestern hinausgeht, eine Situation hergestellt sein wird, die erheblich vorteilhafter ist als die alte Ordnung, deren Wiederherstellung das Ziel der englischen Friedenspläne ist.
We tere italienWe Stimmen.
Rom, 11. Dez. (Europapreß.) „Dieser Krieg hat den Charakter einer großen politischen und sozialen Revolution der totalitären Staaten gegen die letzten Demokratien" — erklärt „P o p o l o d i R o m a" zur Führerrede. Die sozialen Thesen, die von den Achsenmächten den Plutokratien entgegen- ge etzt würden, erschienen heute im Laufe des Krie- oes stärker und dringender. Die nationalsozialistische und die fasch sttsche Gemeinschaft stünden an her Schwelle der neuen Geschichte und bestätigten die soziale Gerechtigkeit, die im Willen des Staates zur Tat werde: ein Wille, der d i e Arbeit erhöhe und allen Privilegierten und Ausbeutern die Kralle stutze. Es gebe kein Kompro-
Tbne Illustrierte . 1.80 Quiielloebübr. . » -.25 iuäJ bet ytiAterfcbetnen ton einzelnen Wummern „folge böberet Gewalt »entfvredmnfrt)Inb 2251 kratnanscttrist^Anzeiger" Boitfrtterf 116«*&nmrf. M
die steigenden Verteidigung saus» gaben zu finanzieren. Morgenthau teilte dann mit, die Beschaffung dieser halben Milliarde werbe mittels höchstens fünf Jahre laufender, zu- versteuernder Verteidigungsnoten erfolgen.
Oie atlantischen Stützpunkte. Meinungsverschiedenheiten zwischen USA. und England.
N e u y o r k, 11. Dez. (Europapreß.) Erhebliche und bisher unüberbrückbare Meinungsverschieden- heiten zwischen USA. und England über die den USA. bei der kürzlichen Ueberlassung von Zerstörern eingeräumten Rechte zur Errichtung von Flotten- und Flugzeugstützpunkten auf britischen Jnselbesitzungen der westlichen Halbkugel meldet die gut unterrichtete „New Port Times" in einem Bericht aus Washington. Das Blatt erklärt, die Meinungsverschiedenheiten beträfen in erster Linie Trinidad, dem von nordamerikanischer Seite wegen seiner geographischen Lage vor dem Panamakanal und Der Nordküste Jberoamerikas größte
jtens schreien geradezi triften, nach Bauern, Landarbeitern, Handwerkern, hemerbetreibenben aller Art. Sie finden dort ge-
—ä«, General-Anzeiger für Oberhessen Weieften.9$d)ilXTa6e 1-9
m i ß zwischen dieser Stellung und derjenigen der Gegenseite. Die vergangene Welt müsse verschwinden. Die von Adolf Hitler feierlich wieder bestätigte Siegesgewißheit beruhe auf der vollkommenen Zusammenarbeit der Waffen und der Arbeit in den totalitären Staaten.
Die Vernichtung des englischen Empires müsse sich mit der Wiederherstellung des Wertes der Arbeit und der Gebrauchsgüter gegenüber dem Handels- und Tauschwert vollziehen, fordert „M e s - faggero". Die Wirtschafts-Moral verlange, daß sie über die Tyrannei des lieber- und Finanzkapitalismus gestellt werde. Die Erneueruna Europas hänge von der Tiefe und Geschlossenheit dieses Reinigungswerkes ab. Der Mensch werde wieder in sein Selbstbewußtsein eingesetzt werden und eine
Abschreibungen Wegfällen. Reinhardt bezeichnet daher diese Bewertungsfreiheit als ein großes „ft euerliches Darlehen". Damit ist ihre Eigenart vortrefflich umschrieben.
Alle anderen Maßnahmen wie erhöhte Kinderbeihilfen, bemerkenswerte Krediterleichterungen usw. laufen nebenher. Aber entscheidend ist die Absicht, mit Mitteln der Steuerpolitik starke Antriebe zu gegen und das alte, aber darum nicht richtige Vorurteil gegen die Ostgebiete zu überwinden. Diese Methode hat einen klaren, bestimmten Vorteil: der Gewinn, also letzlich die persönliche und technische Leistung werden zum Gradmesser für das Maß der Hilfe, die das Reich gewährt. Außerdem schwingt in dem ganzen Programm sehr stark die Absicht mit, Industriellen, Kaufleuten, Gewerbetreibenden, Landwirten, Angestellten, Arbeitern jene eigenartigen, besonderen Antriebe zu aeben, wie sie sonst nur in Kolonialländern vorhanden sind. Die alte Losung flandrischer und westdeutscher Pioniere „Gen Ostland woll'n wir reiten" wird im Geist
igel beit 'ritz Reinhardt hat in Posen die Richtlinien : unter Peiir l: kanntgegeben, nach denen dieser Dolksstaat in den in nodiV ' eu erworbenen oder wieder zu uns zurückgekehrten li Weik I ! stgebieten eingerichtet wird. Die weiten, !. uchtbaren und landschaftlich schönen Fluren des 'jtens schreien geradezu nach deutschen Arbeits-
[90.3oW«d nr.294 jMy» a vomier;
8 bh Gießener Anzeiger
ressermaßen Brachland, und der Staat tut alles, m die Deutschen dort seßhaft werden zu lassen, da- rät deutsches Leben und deutsche Regsamkeit diese reiten Räume ausfüllen sollen. Die neue Ost- -teuerhilfe-Derordnung beschränkt sich nd)t auf einzelne Steuerermäßigungen, sondern irnfaßt das ganze Gebiet der Wirtschaftsführung m deutschen Osten einschließlich des ehemaligen fteistaates Danzig.
Zunächst fallen die Kriegszuschläge zur Einkom- unfteuer für diese Gebiete ganz fort Ferner wird <n Jahreseinkommen von 3000 RM. als Freibe- tag angesehen, was bedeutet, daß Einkommen bis V dieser Höhe überhaupt nicht einkommensteuer- slichtig sind. Aber weiterhin vermindert sich auch jdes höhere Einkommen um diesen Freibetrag von 5'00 RM., was angesichts der rasch steigenden ü nkommenfätze auch für höhere Einkommen von Deutung ist. Der Träger eines Einkommens von 800 RM. wird in den Ostgebieten gegenüber dem l reich um "nicht weniger als 920 RM. besser ge- Mit und zahlt nurmehr 490 RM. Dazu kommen r ch die recht wesentlichen Kinderermäßigungen. Die Lirgerfteuer wird bei Einkommen bis zu 25 000 EDI nur zur Hälfte des Steuersatzes erhoben.
bei der Vermögenssteuer, der Grunderwerbs- fuer und der Umsatz- sowie Erbschaftssteuer treten rgünftigungen ein.
Der zweite Teil des Steuer Programms umfaßt b „Erleichterung der Wirtschaftsführung". Dabei v rd von dem Gedanken ausgegangen, daß eine flirt belebte Erzeugung in sich selbst die Kräfte ent- nxfelt, die für Die Hebung des allgemeinen Sozial- I irD Kultirrstandes wichtig find. Diele Bestimmun- II $n zur „Erleichterung der Wirtschaftsführung ]| tzen nicht einmal voraus, daß der Geldgeber oder |[ der Unternehmer in die neuen Ostgebiete |[ ürrsiedelt. Es genügt, daß. er entweder dort einen || B? trieb errichtet oder durchs Geld-Hergade eine Bell kebserrichtung ermöglicht. Die Erleichterungen zur li ?^tschaftsführung sind wiederum zweifacher Art: |l 6e bestehen einmal in unmittelbaren ©teuer- ■|itnäfeigungen oder in der Gewährung von „Bewer- »lttrgsfreiheit für die abnutzbaren Anlagegüter des || Buiebsvermögens", was auch durch Erbschaft oder H6r)?nfung geschehen kann. Die unmittelbar gewährte Steuervorteile enthalten Bestimmungen über die ll^nfommen», Körperschafts-, Grunderwerb-, Um- Mte', Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie über sehr merklichen Realsteuern, die die Gemeinden fr eben. So werden die Realsteuern einfach halbiert, fsi v-lbei Vorkehrungen getroffen sind, daß die Ge- gt^iinben nicht die Hebesätze entsprechend hoher fest- H'ÜEn und so die steuerlichen Vergunsttgungen gegen- |»'eidslos machen. Die Gemeinden erhalten uiel* ||frgr die Ausfälle durch das Reich ersetzt. Der Doll- Hitibigfeit willen vermerken wir noch, daß für Die Ipisebicte auch die Aufbringungsumlage entfallt. H w fe Vergünstigungen haben eine verschiedene Lauf-
Einige von ihnen sind besttmmt, die unmittel- R;0"e Gründung eines Betriebes und dis erste 21xy UMsjeit zu erleichtern, und gelten daher nur bis ■13 oder 1945. Die weitaus größte Zahl der ■ % uerermäfjigungen aber hat eine zehnjährige H^uszeit bis zum Jahr 1950.
H. Saju kommt aber noch die „Bewertungs - Ucriheit für die abnutzbaren 21 nj a g e • «tt ter", die ebenfalls gleich für zehn Jahre ge- H^ürt wird. Diese Bewertungsfreiheit haben wir H'-uh im Mreich gekannt, als es galt, den |a »-r-ckenden Kapitalmangel in der Zeit nach der HTil&en Wirttchastskrise zu überwinden. Sie wurde U?iier der Ostmark und dem Sudetenland
H^r ihre zehnjährige Laufzeit, die für die D)t- Hütete vorgesehen ist gilt der Erleichterung für B^'-igrünbungen oder für technische Neuausstattung H 'Zi ehender Unternehmen. Das Ziel ist, di^ D^rnia$' Bangten Ostgebiete auf den höchsten otanö tech- ■ ^er Vollkommenheit zu bringen, und -war an- ffl Zungen vom Frijeurladen über die landwirtjchalt-
Trotz des Krieges können die Finanzbedürfnisse 129 Reiches und der Kreditbedatf der Industrie Latt gedeckt werden. Es ist wohl beispiellos in der ' manzgeschichte der Großstaaten, daß wir in Dient Ringen um die Neuwerdung der Welt und res sozialen Untergrundes daran denken konnten, !. e Zinssätze weiter zu ermäßigen. Die Sparguthaben wachsen und alles steht bereit, um das große । ufbaumerl nach dem Kriege sofort zu beginnen, je finanziellen Balken sind schon gelegt Für den einzelnen Haushcttt ist angefichts dieser ,lnstig-n Gesamtlage eine bemerkenswerte Aende- ung eingetreten. Vom neuen Jahr ab wird näm- ! ich der Kreis derer, die eine Kinderbeihilfe J 1-anspruchen können, wesentlich erweitert Einmal Ibau u [ erben auch die eingegliederten Ostgebiete von ihr n» ao <p| |leiroffen, wie überhaupt der deutsche Osten in den SeteiZI iereich der Fürsorge des Staates einbezogen und nb ij,...; --sonders bedacht wird, und dann wird im ganzen ne einJeiS !euh die Kinderbeihilfe jetzt jeder Famllie ge- L. Estin iriljrt, ganz einerlei, welches Einkommen sie hat t ftaljKsbJ 8 nb welches Vermögen sie besitzt, und zwar wird die flejdnoh' Breits das dritte minderjährige Kind mit einer lalten n>^I| jaatlichen Zuwendung von monatlich zehn Mark bas J l| Obacht Mtt dieser Ausweitung der Kinderbeihilfen hervowkb/. k c leichtert der Staat den Familien die Sorge um M für V-' « Aufzucht unseres wertvollsten Gutes. und be-
ibcridjt ay:-eift auch an diesem Beispiel das ideale Ziel des ?r ührers, der aus Deutschland einen sozialen Volks-
iltWM hüt im erhabensten Sinne des Wortes machen asjenfühiei i . .. ,.
Völker trotz ihrer Uebersättigung. nicht nur im ______o.. ... Weltkrieg dem Reich große Stücke seines Gebietes sich in zunehmendem Maße bemerkbar. Im Ober-1 und feine Kolonien raubten, sondern daß sie auch Haus mußte ein Regierungsvertreter zu den großen , diesen Krieg mit dem Ziel der völligen Zersplitte- Verlusten Englands zur See auf eine Anfrage des 1 rung Deutschlands berbeifübrten. arbeiterparteilichen Lord Strabolgi feststellen, daß 1 Und es ist eine dritte Tatsache, daß gerade die- die Lage recht ernst sei und das Geleitzuasystem jenigen Länder den stärksten Mißbrauch mit dem- völlig neu organisiert werden müsse, um Begriff Demokratie trieben und treiben, bte die die lebenswichtigen Verkehrsverbindungen zur See Demokratie selbst zu einer Spottfigur herabgewür- aufrechterhalten zu können. Die Regierung hat die bigt haben, an der „keine Gestalt nych Schönheit Absicht, so viele neutrale Schifte wie möglich zu mehr" ist Denn Demokratie heißt auf Deuftch chartern bzw. käuflich zu erwerben. iDolksherrschaft. Aber gerade in den Län-
Unter der Überschrift „Die größte Gefahr", dem der großen Demokratien herrscht das Volk schreibt „News Chronicle", der Ernst der Gefahr überhaupt nicht. Es wird miw gelegentlich zuge- der Gegenblockade durch U-Boote und lassen, um sich an den Spiegelfechtereien der parla- Bomber werde in England voll erkannt Der mentarischen Demokratie mit irgendeinem Mahl- jetzige Aderlaß an der Tonnage und an den von verging zu vergnügen. Man kann in jenen Sän- ihr beförderten Zufuhren sei derarft daß es so dem ten Dolksmassen solche Bekundungen des nicht w e i t e r g e h e n dürfe. Daß die Gegen-1 „Volkswillens" um so ruhiger überlassen, als die blockade gebremst wird,ftei für die Sicherheit Eng- mehr oder weniger korrupten Systeme aus Parialands unbedingt notwendig, und je mehr'Maschinen mentarismus und Cliquenherrschast in jedem ein- und Personal dafür eingesetzt würden, um so bester.! deinen Fall mit automatischer Sicherheit dafür sor- -------- gen, daß an eben diesem System der Cliguenwirt-
höhere moralische Würde werde das eindeutige Kennzeichen der Zivilisation von morgen fein. 2ln dem Ausgang dieses von solcher Auffassung beweg- , rp Ä , - -
ten Kampfes zweifeln, das hieße den unendlichen Bedeutung beigemessen werde. Deshalb habe die Wert der Arbeit in Zweifel ziehen. I U5A.-Wehrmacht Pläne zur Errichtung von
„La v o r o F a s c ist a" erklärt: Es sei natürlich,1 Flotten- und Flugzeugstützpunkten an geeignet er- daß England in diesem Ringen zwischen der alten! scheinenden Stellen der Insel aus gearbeitet. Diese und der neuen Ordnung, das k e i n e s M e n s ch e n > Plane seien nun überraschenderweise von brt- Wille hätte verhindern können, die Soli-' t i s ch e r Seite nicht gutgeheißen worden, darität mit den kapitalistischen Staatsführungen Vielmehr werde versucht, der U8A.-Wehrmacht


