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Kleine politische Nachrichten.

Zur Fortsetzung früher eingeleiteter, Besprechun­gen sozialpolitischer Art mit dem Minister der Kor­porationen und dem Minister für öffentliche Ar­beiten begibt sich Reichsarbeitsminister Seldte nach Rom. Es sind auch Besichtigungen von Woh- nungs- und Industrieunternehmen in Mittel- und Norditalien vorgesehen.

In Bukarest hat der jüdische Journalist Blumen- seid, der unter dem Namen Scrutator jahrelang die öffentliche Meinung terrorisierte, Selbstmord begangen. Eine Haussuchung brachte eine Fülle kompromittierender Korrespondenz zu Tage. Seit Jahren hat Blumenfeld Nachrichten ins Ausland geliefert, mit denen er versuchte, gegen die natio­nale Bewegung in Rumänien zu Hetzen.

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stürzt oder notgelandet ist und vermißt wird. Ein Aufklärer sah in der Umgebung von San Jgnaciv mehrere Personen, die Zeichen gaben. Es war ihm jedoch unmöglich, sich mit ihnen in Ver­bindung zu setzen, da das Wetter zu schlecht war. Die bolivianische Regierung hat das Aufgebot von allen verfügbaren Kräften angeordnet, um den be­drängten Passagieren Hilfe zu schicken.

Schweres Flugzeugunglück in Brasilien.

lieber der Bucht von Rio de Janeiro beim Stadt­teil Botafogo sind zwei Flugzeuge in der Lust z u - sammengestoßen und ins Meer abgestürzt. Es handelte sich um ein kurz zuvor vom Fluge nach Sao Paulo gestartetes Verkehrsflugzeug und ein Privatslugzeug. Die 17 Fluggäste des Verkehrs­flugzeuges fanden den Tod. Unter ihnen be­fanden sich der kubanische Gesandte in Brasilien und der bekannte Tropenkrankheitsforscher Dr. Evandro Ehags. Das Unglück wurde durch den englischen Pvioatflieger Charles A b b o t verursacht, der mit einem Propagandaflugzeug der Anglo- Mexikan-Cy. aus Argentinien zur Teilnahme an der brasilianischen Flugwoche nach Rio de Janeiro ge­kommen war. Er hatte über die Botafogobucht akro­batische Flüge durchgeführt und dabei das Ver­kehrsflugzeug gerammt. Abbots Flugzeug zerstörte im Sturz eine Autoreifenwerkstatt, wo mehrere Per­sonen verletzt wurden.

Riesenfänge an der nordjülländischen Küste.

Aus Hirtshals an der nordjülländischen Küste wer­den S ch o lle n f ä n g e von nie erlebten Ausmaßen gemeldet. Eine Flotte von 15 Fisch­kuttern lief im Hafen von Hirtshals mit 35000 Kilo­gramm Schollen und Butten an Bord ein, die bei einem Kilopreis von 1,20 Kronen einen sensatio­nell hohen Verdienst für die Fischer ergeben.

Ein Mkingergrab in Kanada aufgedeckt.

Ein für die Geschichte der Entdeckung Ame­rikas sehr aufschlußreicher Fund ist in Kanada, in der Nähe des Ontariosees gemacht worden. Man deckte dort eine Grabstätte auf, in der sich Waffen und Gegenstände fanden, die ganz offensichtlich zur Ausrüstung norwegischer Wikinger gehört hatten. Der Fund bildet einen wichtigen Bei­trag zur Vinlandsrage. Er spricht dafür, daß das von dem norwegischen Entdecker Leif Erikson um das Jahr 1000 entdeckteVinland" (Weinland) ge­nannte und als Gegend mit mildem Klima geschil­derte Gebiet an der Südgrenze des heutigen Ka­nada gelegen hat.

Iahrespacht: Eine Rose.

Zwei alte Kirchen in Pennsylvanien, das von einer Bevölkerung schwäbischer Herkunft noch heute seinen besonderen Stempel trägt, zahlen chre jähr­liche Grundrente in Gestatt einer Rose. Bei der Tulpehocken Trinity Reformed Church in Richland geht der Ursprung auf Caspar Wistar, einen Knopfsabrikanten in Philadelphia, zurück, berl745 insgesamt 100 Acres für Kirchenland her­gab und als Gegenwert jährlich nur eine Rose

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Verordnung des Reichsarbettsministers vom Dezember 1939 gab den Krankenhäusern das Recht, durch Satzungsänderung die Zahlung des Kran.' kengsldes an Weiterversicherte auszuschließen. Diese Anordnung soll eine Entlastung der Krankenkassen bringen, und zwar erhallen in Zukunft Ehefrauen, Invalidenrentner usw. wenn die Satzung es vor-

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sieht bei Arb ellsunsähigkell kein Krank engeL mehr. Von dieser Möglichkeit wurde fettens der Krankenversicherung in großem. Umfange Gebrauch gemacht.

Nach § 195 der Reichsversicherungsorünung richtet sich die Höhe des Wochengeldes jeweils nach der Höhe des Krankengeldes, mindestens müssen aber 0,50 RM. je Tag gezahlt werden. Durch den Fort«, fall eines Krankengeldanspruchs wurde ohne wette- res auch das Wochengeld für Weitemersicherte auf

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Druck und Verlag Brühljche Univenitätsdruckeret N. Lange K. S. Bertagsletter: Dr.-I»a. ENch Hamann- Wuetgeilleiter Hans Beck. Verantwort'» rütb^t Inhalt derNn-eloen: TbeodnrKümmel W.Nr.6.

ruhigende Gewißheit.

Mecklenburg hat 2Raum für 1OOOO Neubauernhöfe.

Auf einer Besprechung der Ortsbauernführer des Landkreises Rostock tellte der stellvertretende Landes­bauernführer mit, daß gegenwärtig ein großzügiger Plan über die Siedlungsmöglichkeiten in Mecklenburg ausgearbeitet werde. Da in Mecklen­burg noch sehr viel Staatsdomänen zur Ver­fügung ständen und viel Großgrundbesitz in die Hände von Nichtlandwirten übergegangen fei, so be­stehe nach oberflächlichen Feststellungen die Möglich­keit, 8000 bis 10 000 Neubauern anzusetzen. Aus den dichtbevölkerten großen Dörfern im Südwesten Mecklenburgs sei eine Umsiedlung geplant.

Frontkämpfer für die Ostsiedlung.

Aus der Truppe gelangen immer wieder An­fragen an das Oberkommando der Wehrmacht wegen Berücksichtigung bei der Ansiedlung in den neuen Reichsgebieten. Nach dem Willen des Füh­rers soll mit der Ansiedlung deutscher Bauern aus dem Altreich erst nach Beendigung des Krieges be­gonnen werden, damit vor allem auch der heute an der Front stehende Deutsche am Ausbau der Ostge­biete mitwirken kann. Bis jetzt werden lediglich um­gesiedelte Volksdeutsche avs dem Ausland und Rück­wanderer in festen Besitz eingewiesen. Von den ge­werblichen Betrieben werden 10 v. H. bereits vor Kriegsende auch Bewerbern aus dem Altreich zu- geteilt, in erster Linie aus den Kreisen der zur Ent­lassung kommenden Wehrmachtangehörigen. Andere Bewerber werden erst nach Kriegsende berücksichtigt. Bewerbungen auf gewerblichen Besitz sind bei den Wehrmachtfürsorgeoffizieren einzureichen. Die wei­teren Vorbereitungen zur Erfüllung von Ansied­lungswünschen sind für alle Angehörigen der Wehr­macht sowohl auf landwirtschaftlichem als auch auf gewerblichem Gebiet im Gange.

Landwirtschaftlicher Arbeitseinsatz für den Winter.

Die durch das Vorhandensein einer im allge­meinen ausreichenden Zahl von Arbeitskräften durch den Einsatz ausländischer Arbeiter und Kriegs­gefangener für die Landwirtschaft gegebenen Vor­telle sollen auch im Winter ausgenutzt werden. Es gllt, in der arbeitsstilleren Zeit solche Arbeiten durchzuführen, die wegen des bisherigen Mangels an Kräften Zurückbleiben mußten, vor allem die Unterhaltungsarb eiten auf dem Grünland, die In­standsetzung von Gräben zur Ent- und Bewässe­rung, Unterhaltungsarbeiten an Gebäuden, Wirt­schaftswegen, Dungstätten, Maschinen und Geräten. Zur Erhaltung der Arbeitskräfte auch für die Win­ke rmonate wurde für die polnischen Arbeitskräfte besttmmt, daß der Arbeitsvertrag des Stundenlöh­ners als für unbestimmte Zeit geschlossen gilt. Jede Auslösung des Arbeitsverhältnisses bedarf der Zu­stimmung des Arbeitsamts. Der größte Tell der übrigen in der Landwirtschaft beschäftigten Auslän­der geht in den Wintermonate» in die Heimat zu­rück. *

Schulgeldvergünstigung an versehrte Soldaten.

Der Reichserziehungsminister hat genehmigt, daß Soldaten, die durch eine Wehrdienstbeschädigung kör-

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deutsche Kinder heranwachsen können. Nur wenn diese doppelte Aufgabe erfüllt werde, dann sei uns allen die glückliche Zukunft des deutschen Ostens

wünschte. Diese sollte allerdings auf ewige Zeiten ihm oder einem seiner Geschlechtsnachfolger über, reicht werden. Inzwischen hat sich daraus em Rosen- fest im Juni entwickelt. In diesem Jahre mürbe der roten eine weiße Rose beigefügt; aus Dank­barkeit dafür, daß Nachfahren Caspar Wistars der Kirche eine Orgel gestiftete hatten. Bei der Luthe, rischen Zions-Kirche in Newtonville erhält ein Nach, fahr des Glasfabrikanten Wllhelm Heinrich Stie. g e I die Rose, der 1772 Grund und Boden für die Kirche stiftete.

EinIitank-Opfer am Leben.

Eine Familie in Montreal (Kanada) erfuhr, daß Lorraine Allison, eine Verwandte, von der man an nahm, daß sie bei der ,Litanic"-Katastrophe 1912 mit ertrunken war, noch am Leben sei und in Berk­ley, Michigan, unter dem Namen Laurence Kra­mer ein glückliches Familienleben führe. Die El. Lern, ein bekannter Montreal-Finanzmann na­mens Hudson I. Allison und seine Gattin, sind vor 28 Jahren ertrunf n ; man nahm an,, daß die damals dreijährige Tochter nut ertrunken sei. Doch wurde nur die Leiche des Vaters gefunden. Von

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Letzte Spuren des Schuschnigg-Systems.

Wien, 11. Noo. (DNB.) Im Zusammenhang mtt Durchstechereien bei den verschiedenen schwarzen Fonds des ehemaligen Bundeskanzler­amtes hatten sich sechs Angeklagte vor dem Land­gericht Wien wegen Amtsveruntreuung, Mißbrauch der Amtsgewalt, Tellnahme an der Veruntreuung und Vorschubleistung zu verantworten. Im Mittel­punkt des Prozesses steht der pensionierte Ministe­rialrat Schier, der in der Systemzeit eine Reihe von Fonds verwaltete. Die Gelder dieser Fonds wurden für Zwecke des feinerzettigen Bundes- prefsedienstes zum großen Tell zur Be­stechung in- und ausländischer Subjekte, die durch Zahlungen für das Dollfuß- und Schuschnigg- System günstig gestimmt werden sollten, verwendet. Ferner ist der ehemalige Gesandte Ludwig, der Leiter des seinerzeitigen Bundespressedienstes, ange­klagt.

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Eine deutsche Buchausstellung in Kopenhagen.

Im Schloß Charlottenborg in Kopenhagen nah­men der deutsche Bevollmächtigte von Renthe- Fink und der dänische Unterrichtsminister Joer- gen Joergensen die Eröffnung der vom Reichs­minister für Volksaufklärung und Propaganda vor­bereiteten deutschen Buchausstellung vor. Außer dem Oberbefehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark, dem dänischen Außenminister, einer Reihe Gesandter von auswärtigen Mächten, den Vertretern des Reichsministeriums für Volksauf­klärung und Propaganda und des Auswärtigen Amtes war ein erlesener Kreis von Politikern, Ge­lehrten und Künstlern bei der Eröffnung zugegen.

(Ein Maler erlebt die Reichsautobahn".

Eine AusstellungEin Maler erlebt die Reichs­autobahn" wurde in Wien im .Künstlerhaus" von Reichsminister Dr. Todt eröffnet. Es handelt sich um 162 Aquarelle, die Ernst Huber an der Reichsautobahn geschaffen hat. Huber vermittett einen Eindruck von der Schönheit der Sttaßen des Führers und der deutschen Landschaft. Bei der Er­öffnung, an der Reichsminister Dr. D o r p m ü l - ler sowie Reichsstatthalter v. Schirach tellnah- men, dankte der Präsident des Wiener Künstler- Hauses Dr. Todt für die Förderung des Wiener Kunstschaffens und würdigte die Reichsautobahnen als Wunderwerk der Technik, die durch ihre Ver­bindung von Kunst und Technik den Künstler zum Schaffen anrege.

Die japanische Festmusik von Richard Strauß.

Auf Vorschlag des für die Vorbereitung der Musikaufführungen zur 2 6 0 0 - I a h r f e i e r Ja­pans geschaffenen Ausschusses hat Ministerpräsi­dent F ü r st K o n o y e den deutschen Dirigenten Helrnuth Fellrner, der in Tokio als Dirigent des Orchesters der Uenoakadernie wirkt, mit der Ur­aufführung der aus diesem Anlaß geschaffenen japanischen Festmusik von Richard Strauß beauftragt Fellrner entstammt einer sächsischen Offiziersfamilie und hat in Dresden un­ter Kutschbach und Striegler sowie Musikwissen­schaft an der Universität Jena studiert. Vor seiner Berufung nach Tokio war Fellrner als Korrepetitor in Weimar und erste Kapellmeister am Landes­theater Altenburg tätig.

Schwere Sturmverheerungen in den Vereinigten Staaten.

Ein mit hundert Stundenkilometern dcchinfegen­der Sturm suchte den Mittelwesten und die S ü d st a a t e n der USA heim. Bisher wurden acht Menschen getötet und 70 verletzt. Der Sturm deckte Hausdächer ab, entwurzelte Bäume und zer­störte zahlreiche kleinere Häuser und Tslephonlei- tun gen völlig.

Flugzeug vermißt.

Paraguayische und bottvianische Flugzeuge suchen vemweisett nach einem Verkehrsflugzeug, das in der Nähe von Robore mit 1 4 Fluggästen abge -

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und Schönheit" zur bäuerlichen Arbett und zur echten bäuerlichen Lebensgestattung zurückgeführt werden, Landfrauen geworden sind, wird ihr Vor­bild ein wirksamer Damm gegen die Landflucht fein.

Oer Wiederaufbau im Wariheland.

Posen, 11. Nov. (DNB.) Reichsfinan-zminister Graf Schwerin von Krosigk und Gauletter Greiser wohnten in Wilhelmswalde bei Jaro« tschin der Richtfeier für den Wiederaufbau eines deutschen Dorfes bei, das im September vorigen Jahres von den Polen vollständig nie­der gebrannt worden war und in feiner jetzi­gen Neugestaltung beispielgebend für die späteren bäuerlichen Bauvorhaben im Reichsgau Warcheland werden soll.

In seiner Rede an die versammetten deutschen Bauern bezeichnete der ReichssinanMinister die Wiedererrichtung dieses deutschen Dorfes als ein Sinnbild für die Größe der Aufgaben, die dem gan­zen deutschen Volke im wiedergewonnenen Osten ge­stellt seien. D^r Wiederaufbau zerstörter deutscher Bauerngehöfte bilde den Anfang groß­zügiger baulicher Aufgaben, die nach dem Willen des Führers zu einer weitgehenden Verbesserung der kulturellen und wirffchaftlichen Verhältnisse im Osten führen sollen. Das Warthe­land habe in Zukunft eine doppelte Ausgabe zu er­füllen: Deutschlands Kornkammer und ein Kinderland zu sein, in dem viele gesunde

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arbeitsminister durch Verordnung vom 14. 9. 40 bestimmt, daß Einschränkungen der Wochenhllse- leistungen nicht vorgenommen werden dürfen. Dir Krankenkassen, die bereits durch Satzungsänderung das Wochengeld gekürzt haben, werden angemiefen, unverzüglich die Einschränkungen wieder rückgängig, zu machen. Es kann also in Zukunft der Kranken­geldanspruch für Weiterversicherte, falls die Satzung eine derartige Bestimmung vorsieht, entfallen, ta­ge gen muß das Wochengeld entsprechend dem bis­herigen Verdienst gewährt werden, solange die Wei­terversicherung in der gleichen Lohnstufe fortgesetzt wird.

Das Frauenamt bittet alle Mitarbeiterinnen, die werdenden Mütter bei der Arbettsniederlegung darauf auferksam zu machen, daß die Weiterver­sicherung möglicht in der gleichen Lohnstuse vorge­nommen wird, damit der Wochengeldanspruch ent­sprechend dem Verdienst aufrecht erhalten wird.

praktischer Ratgeber für Büchergefchenke.

NSG. Wie alljährlich hat das Gauschulungsamt, Hauptstelle Büchereiwesen, in Zusammenarbeit mit der NS.-Frauenschast und der Hitler-Jugend eine BücherlisteGreif zu" herausgegeben, die an alle Dienststellen der Partei und der genannten Gliede­rungen geschickt worden ist. Die Bücherliste enthält für beiderlei Geschlechter und alle Altersstufen eine Auswahl von je 12 Büchern, die allen Neigungen, Wünschen und Interessen der Leserschaft unseres Gaues Hessen-Nassau Rechnung tragen. Neben ge­schichtlichen und Unterhaltungsromanen sind Bücher der Politik, der Technik, Kunst, des Kriegserlebens und des Kolonialgedankens in diesem Verzeichnis ausgenommen. Die ListeGreis zu" ist bei jeder Ortsgruppe der NSDAP, des Gaues Hessen-Nassau einzusehen, ebenso bei jeder Ortsgruppe der grauen- scyast und bei jeder Einheit der Httler-Jugend und des BDM. Auch die Buchhändler des Gaues sind itn Besitz des Bücherverzeichnisses und gebeten wor­den, die darin aufgeführten Werke auf Lager zu halten.

perlich erheblich behindert sind und daher Versehr- tengeld beziehen, beim Besuch staatlicher Fach- und Berufsfachschulen Schulgelderlaß erhalten, jedoch nur solche, die nach chrer Vorbildung und nach Be­rufsberatung durch die Kriegsbeschädigtenfürsorge sowie nach dem Urteil der Lehrer sich zum Besuch der Fach- oder Berufsfachschule eignen.

Gauhauptstellenleiter Or.Zockisch beigesetzt.

NSG. Auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main wurde Gauhauptstellenleiter Dr. Hans I o ck i s ch , der nach kurzer Krankheit im Atter von 40 Jahren verschieden ist, beigesetzt. Gaupersonal- amtsletter Holländer würdrgte die großen Ver­dienste, die sick der Verstorbene währerü) seiner langjährigen eyrenamllichen Tätigkeit im Amte des Gauwirtschaftsberaters der Gau­leitung Hessen-Nassau erworben hak. Bereits vor der Machtübernahme gehörte Dr. Jockisch dem (Sau» Wirtschaftsrat Hessen-Nassau an und leitete seit 1934 die Arbeitsgruppe Industrie nationalsozialistischer Wirffchaftsfachleute. Beim Aufbau der Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet wurde Dr. Jockisch nach der Machtübernahme überall dort eingesetzt, wo es das große Arbeitsbeschassungsprogramm erforderte. Zahl­reiche Nachrufe und Kranzniederlegungen gedachten seines Einsatzes in der nationalsozialistischen Bewe­gung.

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Mutter und Kind fand sich keine Spur. Aufklärung kam in diesen Fall, weil Frau Kramer dem Justiz. Departement im Zusammenhang mtt dem neuen Registrierungsgesetz für Fremde mitteilte, sie habe soeben erfahren, daß ihr Mädchenname Allison ge­wesen und daß sie bei derTitanic"-Katastrophe von Mann namens Hyde gerettet worden sei, als Tochter sie gelebt habe.

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