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Oie Erdbebenkatastrophe in Rumänien

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Das höchste Hochhaus des Balkans zerstört

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Die Augen verlangen gutes Licht!

Darum gehört an den Arbeitsplatz eine Sonderleuchte mit einer 60» Watt-Osram-MLampe.

Viehhaltung und die Bewirtschaftung von Depu- tat- und Pachtland. Der Betriebssichrer iit gründ- ätzlich damit einverstanden. Um zu einer Leistungs­wirtschaft in der Hühnerzucht zu kommen, wird in Zukunft die Frau des Betriebsführers auf den Abenden der Frauenschaft die Eiererzeugung der Dorfställe kontrollieren und mit den Frauen die rationelle Hühnerhaltung besprechen; kein Huhn im Stall darf älter als 2 Jahre sein, und nur Tiere von Hochleistungsrassen sollen gefüttert werden. Der Schlepperführer berichtet von den Vorarbeiten für die Gestaltung des Dorfes und Anlage des Dorf- Platzes; sofort nach Kriegsende beginnt der Neu­bau von Landarbeiterwohnungen. Der Gärtner wird beauftragt, alle Baumbesitzer in einem Obst­pflegering zusammenzufassen, der sich besonders der Pflege der Obstbäume zu widmen hat. Der Be- triebsführer berichtet von den letzten Viehverkäufen, die er für seine Gefolgschaft zur Erzielung des günstigsten Preises übernimmt.

Landvolk gegen Landflucht

bon unserem K. W.-Sonderderichierstatter

Wie die letzte Berufszählung ergab, sind feit dem Jahre 1933 in Deutschland 1,4 Millionen Menschen vom Lande abgewandert, darunter eine große An­zahl von Landarbeitern. Diese für die Zukunft des Vaterlandes wichtige Tatsache gab Veranlassung, die Frage zu untersuchen, welche Möglichkeiten bestehen, um die Ab­wanderung vom Lande abzustoppen. Im Vordergrund stand die Frage der Sandor» beiter. Der Reichsnährstand gab unserem Ver­treter Einblick in die Verhältnisse eines typi­schen Gaues, des landwirtschaftlich stark ge­nutzten Mecklenburgs.

In Mecklenburg, Oktober 1940.

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Ruinen. In den Nachmittagsstunden brach an oer. schiedenen Stellen Feuer aus. Aehnlich sieht es in B r a i l a aus. In I a f s y haben zahlreiche Ge- bäude schwer gelitten. In der Pinakothek wurde das Gemälde van Dycks,Die heilige Familie" vernichtet.

In G a l a tz wurden bisher über 50 Tote gezählt. Der Bahnhof und die Eisenbahnwerkstätten sind völlig vernichtet, einige hundert Häuser wurden beschädigt oder zerstört, und gerieten teilweise in Brand. Im Erdölgebiet wurde die Hochspannungslei­tung Floresti-Ploesti, die eine Spannung von 60 000 Volt hat, beschädigt, sodaß unter wetthin sichtbarem Feuer Kurzschluß eintrat. Ein Feuer konnte rasch lokalisiert werden. An den Sonden und sonstigen Einrichtungen der Erdölindustrie sind keine größeren Schäden entstanden.

Oie Beobachtungen in Moskau.

M o s k a u, 11. Nov. (DMN.) Die Prawda schreibt, daß dies das stärkste Erdbeben gewesen sei, das jemals in Moskau verspürt worden sei Viele Einwohner Moskaus seien durch die Erd­stöße aus dem Schlaf geweckt worden. Wie der Lei­ter der Moskauer Erdbebenwarte erklärt, hatte das Erdbeben in Rumänien einen Radius von 1800 bis 2000 Kilometer, was dadurch zu erklären fei, daß der f>ert) des Bebens sehr tief, etwa hundert Kilometer unter der Erdoberfläche, gelegen habe.

lche Kartoffelernten haben.

Trotz des Unterschiedes bei den Barlohnen ist hr Lebensstandard dieser Landarbeiter dem der bnbarbeüer auf dem Gute im Kreise Rostock gleich. QEn großer Unterschied besteht aber zwischen den Menschen. Die Verhältnisse auf dem Gut im Kreise Estock gestatten keine ausgesprochene Eigenwirt- jcjaft der Gefolgschaft, und obwohl jede Famllie bie Fürsorge des Betriebsführers dankbar aner- kmnt, tragen sie alle Zeichen der Verstädterung, es fchlt allen die Verbundenheit mit dem Boden. Auf km Gute irn Kreise Güstrow ist dagegen der Land­arbeiter nicht nur mit einem sozial aufgeschlossenen dettiebsführer verbunden, sondern durch die Eigenwirtschaft mindestens gleich stark mit km Boden. Die Söhne und zum Teil sogar Die Züchter bleiben nach der Schulentlassung im Zorf und arbeiten auf dem Gut. Zu der Fürsorge ks Betriebsführers tritt hier die Selbstverantwor- hng und Selbsterziehungswille des Landvolkes, und das scheint ein wesentlicher Faktor gegen die Landflucht zu sein.

3n der Halle des Gutshauses im Streife Güstrow finden wir die Männer der sozialen Leistungsge- neinschaft bei der Beratung. Es ist Sonntag, die Gmte- und Bestellarbelten verlaufen planmäßig, sc daß Feiertag gemacht werden kann. lieber- rvschend beweglich sind die Landarbeiter dieses Gutes: der Gutsschmied, der Schäfer, der Gespann- sichrer, der Melker, der Schlepperführer usw. Mit- tun unter ihnen sitzt der Dettiebsführer und als Seiler fungiert der Gefolgfchaftswart des Dorfes, b-r Gutsfchmied. Große Pläne hat man. Die G igenwirtfchaft der Gefolgschaft soll ausge­baut werden. Man denkt an die Erweiterung der

Seele der Hofgemeinschaft ist die Frau. Don chr wird es zum großen Test abhängen, ob Mann und Kinder sich wohlsühlen und ob ihnen Hof und Dorf wirklich Heimat sind. Hier hat die andere ArbeitsgemeinschaftBäuerliche Lebensgestallung große Aufgaben. In derMecklenburgischen Bauern- und Webschule" trafen wir einen Reichslehrgana, in dem besonders geeignete Landmädel als Füh­rerinnen für diese Arbeitsgemeinschaft geschultI wer- den. Die Führe rinnen sollen ihren Landmadchen nicht nur eine geschmackliche Schulung geben, son­dern sie auch lehren, ihre Wohnung, ihre Ausstat­tung bäuerlich und gut anzuschaffen und auszu­schmücken. Das neue Dorf soll künftig seine Feier­abendstunden, seinen Alltag wie seine Feste aus eigener Kraft und aus eigenem Emp­finden gestalten. In der Volkstumsarbeit der Ar- beitsgemeinfchaften erhalten die Mädel hierzu die Grundlage. Niemand hat die Absicht, das Land­volk zu den antiquierten Formen vergangener Jahr­hunderte zurückzuführen und es abzufchließen von den Errungenschaften der Neuzeit, nur müssen die Formen für das Land anders fein als für die Stadt. So besteht das Bestreben, eine neue bäuer­liche Frauentracyt zu schaffen, aber ein Kleid, das vielleicht unter Anknüpfung an die traditionelle Tracht den neuzeitlichen Anschauungen Rechnung trägt. Alles, was dazu geeignet ist, wird in der Schule und in den Arbeitsgemeinschaften eingesetzt, um dem Landmädel das Rüstzeug zu geben, damtt sie als Bäuerin oder Landfrau im Haus und im Dorf einen echten bäuerlichen Lebensstil schaffen kann.

Und welchen Erfolg hat diese Arbeit an der Jugend? Die alle Generation sieht nut Freude, welche persönliche Bereicherung auf allen Gebieten ihren Kindern zuteil wird, sie läßt sich aber auch von der wieder landwillig gewordenen Jugend im guten Sinne aufklären. Das eine sagt ihr die Jugend immer wieder: Landarbeit ist wohl schwer, aber sie ehrt den Menschen genau so, wie jede an- dere Arbeit, das Leben auf dem Dorf verläuft zwar anders als in der Stadt, aber deshalb kann es den Menschen geistig und seelisch genau so be­reichern, sofern er nur den Willen dazu hat. Noch treten die Ausstrahlungen nicht augenfällig in Er­scheinung, aber in einigen Jahren, wenn aus den Mädeln, die heute durch das BDM.-WerkGlaube

Unsere Karte zeigt den Tell von Rumänien, der durch das Erdbeben am schwersten betroffen wurde.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

aus den geplatzten Wasser- unb Heizungsnchrem; anderseits entzündete sich in den Sonntag Abendstun­den wahrscheinlich durch einen Kurzschluß der dort lagernde Heizölvorrat. Hilf smanrvschaf ten haben aus diesem Grunde damit begonnen, einen unterirdischen Tunnel zu, graben, um auf diese Weise vielleicht noch die eingeschlossenen Menschen retten zu können. Ein von zehn Legionären mit Asbestangügen und Gasmasken ausgerüstetes Kom- lyando drang in das Untergeschoß des Gebäudes ein, konnte aber nur Tote bergen. Nach den Mit­teilungen der Polizeipräfektur sind aus dem Hoch­haus bisher 51 tote und 32 Verletzte geborgen worden. In den übrigen Stadtvierteln Bukarests hat es bis jetzt neunzehnTote u n d 56 Verletzte gegeben. Für 183 Häuser besteht Einsturzgefahr. Weitere 402 Gebäude haben bedeu­tende Schäden erlitten, unter ihnen auch das neue Außenministerium. Die Seiten- und Innenwände des Gebäudes sind von oben bis unten geborsten und haben es in zwei Teile getrennt.

Die Presse hebt hervor, daß deutsches Mili­tär als erstes an der Unglücksstätte war auf Befehl des Befehlshabers der Luftwaffenmission, der kurze Zeit nach dem Erdbeben bereits an der Stätte des eingestürzten Hochhauses war und unverzüglich die Wachkompanie der Luftwaffenmission alarmieren lieh. Dann traf auch der Befehlshaber der Heeres- Mission ein, beide Generale haben zusammen die ersten Bergungsmaßnahmen geleitet. Dies fei, Jo schreiben die Blätter, ein überzeugender Beweis für die deutsch-rumänische Verbundenheit. Im Rund-

Das Carlton-Hochhaus, in dem sich 90 Wohnungen und ein großes Kino befanden, ist dem Erdbeben zum Opfer gefallen. Unser Bild zeigt einen Blick in den Boulevard Bratianu; in der Mitte das Carlton-Hochhaus. (Atlantik-M.)__________________

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fünf wurde ntifgeteHt, daß Angehörige der deutschen Wehrmachtsmission bei dem Erdbebenunglück nicht zu Schaden gekommen find.

In Ploestl sind zahlreiche Häuser ein- gestürzt ober stark beschädigt worden. Bis jetzt hat man dort sieben Tote identifiziert, ebenso etwa 40 Verletzte. Doch dürfte die Zahl der Gesamtopser erheblich höher sein. Wie durch ein Wunder sind sechs Legioyäre, die in einem vollständig eingestürz­ten Haus in Ploestl übernachteten, unverletzt aus den Trümmern gerettet worden. Mehrere Kir­ch e n sind teilweise, eine vollständig eingestürzt. Im Landbezirke um Ploestl herum sind 30 bis 40 o. H. der Häuser zerstört, die übrigen beschädigt. Auch dort hat es zahlreiche Opfer an Menschenleben gegeben. In Jodera bei Morena im Erdölgebiet ist die Erde geborsten und hat heißes Wasser herausgeschleudert. In Targoviste sind 200 Häuser zerstört. Der untere Teil der Stadt Waleni de Munte liegt vollständig in Trümmern. In Campina wurden bis jetzt sechs Tote geborgen. Das Zucht­haus Doftana, in dem die zur Zwangsarbeit Ver­urteilten untergebracht werden, ist zusammenge- stürzt, wobei es zahlreiche Tote gegeben hat. Die Stadt Fokschanl an der Moldau, die dem Zentrum des Bebens sehr nahe liegt, soll in Trümmern liegen. Bis jetzt wurden dort 4 5 Tote und über 500 Schwerverletzte geborgen. In der Stadt Bar- lad in der Moldau ist kein einziges Haus ganz geblieben. Ls steht nur noch eine Anhäufung von

nonn bewirtschaftet und gilt als Vorbild; so ist die ^erdezucht berühmt. Auch seine Pflichten gegen- ü>er der Gefolgschaft nimmt der Dettiebsführer einst. Wenn hier auch die Häuser der Landarbeiter licht alle Neubauten sind, so befinden sich doch die a räumigen Wohnungen In bestem Zustand. Die Lurlöhne entsprechen hier nur dem Tarif, aber k für ist die Eigenwirtschaft der verheirateten Land- D. beiter stark ausgebaut. Hier hat jede Familie ninbeftens eine Kuh mit Färse, dazu zwischen vier he sechs Schweine im Stall. Selbstverständlich be- tanmt der Arbeiter ausreichend Futter im Rah- ren des Deputats. Außerdem hat jeder Arbeiter m Schaf mit Lamm in der Herde des ^Betriebs- s hrsrs. In jedem Jahr stellt er der Gefolgschaft r?ucs Kartofselsaatgut zur Verfügung, so daß hier fce Landarbeiter oyne Unterschied üoerdurchschnitt-

Die Arbeit der sozialen Leistungsgemeinschaft Ist so vielseitig, wie die Probleme des Landvolkes viel­fältig sind. Hat man erkannt, daß das Landarbeiter- Problem keine Frage der Lohnordnung, sondern Die Bodenordnung ist, dann werden die Ziele des Reichsnährstandes in dieser Richtung klar. Wer zum Beispiel die Anteilwirtschaften för­dert, schafft damit das beste Mittel zur Erhaltung der volkseigenen bäuerlichen Arbeitskraft, und schützt das Landvolk vor Lohnformen, die am tief­sten Wesen der Landarbeiter vorbeigehen. Anteil- wirtschaft weckt den Leistungswillen und das Pflichtgefühl, und mancher Landarbeiter- und Klein- landwirtsjunge wird auf diesem Wege für die Land­arbeiterlehre gewonnen. Förderung der Anteil­wirtschaft setzt natürlich einen für diese Aufgaben befähigten Landarbeiter voraus, und das ist eine der schönsten Aufgaben der sozialen Leistungs­gemeinschaften, dem Landarbeiter das Rüstzeug vor allem in Form von sachverständigem und uneigen- nützigem Rat zu geben. Das gilt für die Viehhal­tung wie für die Landbewirtschaftung.

Warin, ein kleines Städtchen im Kreise Wis-

Bukarest, 12. Nvv. (Europapreß.) Die Blätter veröffentlichen weiter zahlreiche Einzelheiten über das Crbbevenunglück, besonders über den E i n turz d e s Carlton-Hochbaues, der nach AugenHsugenberichten wenige Sekunden nach dem Höhepunkt des Bebens erfolgt ist. Das riesige Ge­bäude stürzte mit ohrenbetäubendem Getöse in einer ungeheuren Staubwolke auf den Boulevard Bra­tianu und in die Sttada Regala hinein. Das plötz­liche Erlöschen aller Lichter und die verzweifelten Hilferufe vermehrten die Panikstimmung. Die Lage der im unteren Stockwerk des Carlton-Hauses Ein­geschlossenen ist, wenn sie überhaupt noch am Leben ind, furchtbar. Einerseits steigt das Masser

mar, ist Herzkammer deutschen Bauerntums. Zwi­schen dem Mariner See und dem Glammsee stand in Vorzeitender Germane hier im heiligen Haine". Vor der ehemaligen Drostei am Glammsee weht heute die Fahne der Httler-Jugend in der milden Herbstsonne. Die ehemalige Bauernhochschule hat eine schönere und wichtigere Aufgabe alsMeck- lenburgische Bauern - und Webschule" erhalten, sie ist zum Mittelpunkt der bäuerlichen Erziehung der Landjugend des Landes Mecklen­burg geworden. Die schönen Räume des Hauses atmen eine neue Bauernkultur; diese Umgebung gibt Selbstbewuhtsein unb Charakter, sie erzieht zum Stolz auf die Herkunft aus dem Lande.

Den bäuerlichen Menschen dazu gehören natürlich die Landarbeiter Immer wieder an die gestaltende Kraft des Landes zu erinnern, hat sich die Hitler-Jugend zum Ziele gefetzt. Die Iugen d - betreuung der HI. a u f dem Lande ist ganz auf das Ziel gerichtet, die Jugend dem Lande zu erhalten, und hier findet sie die stärkste Unter« stützung des Reichsnährstandes. Mit welchen Mit­teln sie arbeitet, sahen wir sowohl in derBauern- und Webschule" als auch auf den Dörfern, und zwar in dem engeren, aber angesichts der Tatsache, daß die Landfrau für die Bvdenverbundenheit der Familie entscheidend ist, sehr wichtigen Kreis der Betreuung der Landmädel. Hier hat das B D M.» WerkGlaube und Schönheit" wohl eine seiner schönsten Aufgaben gefunden. Mit den Ar­beitsgemeinschaftenBäuerliche Berufsertüchtigung" undBäuerliche Lebensgestaltung" erfaßt es alle Landmädel Im Alter von 17 bis 21 Jahren und die Arbeit ist im BDM. ganz abgestellt auf die künftige Bestimmung des Landmädels. Im vergan­genen Jahr wurden in Mecklenburg etwa _ 100 ArbeitsgemeinschaftenBäuerliche Berufsertüchti­gung" durchgeführt, in diesem Jahr werden es 200 fein, im Reich find 7000 Arbeitsgemeinschaften vor­gesehen. In diesen Arbeitsgemeinschaften können sich die Mädel unter besonders tüchtigen Fachkräf- : ten in zweijährigen Lehrgängen theoretisch und vor allem praktisch aneignen, was sie als Landfrau wissen müssen. Wir sahen einige dieser Arbeitsge­meinschaftenBäuerliche Berufsertüchtigung" auf den Dörfern und fragten diese frischen, beweglichen Mädel:O ja, wir kommen gern! Und so ist es . in allen Gauen.

^LZlr fuhren durch den landschaftlich so reizvollen historisch interessanten ©au Mecklenburg. Den e^maligen Ländern der Schweriner und Neustre- Iber Fürsten wird nachgesagt, daß sie bis zum Ähre 1918 die rückständigsten deutschen Bundes- slcaten waren. Ob diese Behauptung zutrifft, mühte noch festgestellt werden. Tatsache ist aber, daß feit dem Januar 1933 in Mecklenburg unter seinem Huileiter Reichsstatthalter Hildebrand besonders Achtbare Aufbauarbeit geleistet worden ist. Auf diser Fahrt nun trat augenfällig in Erscheinung, MLviel der Reichsnährstand bisher in der Sozial- n, bti hcreuung für das Landvolk, insbesondere für den m M Landarbeiter getan hat. Und hier zeigte sich bereits, mit btt dch mit der Bildung der s o z i a 1 e n L e i st u n g s -

rch M si m e l n s ch a f t e n ein weiterer Schritt nach vor- .Wirts getan wurde; nicht nur für Mecklenburg, fribem für das ganze Reich.

Wir besuchten einen Landwirt und Ortsbauern- forer im Kreise Rostock. Man schätzt den Wann weit über die Grenzen des Gaues hinaus erfolgreichen Praktiker, denn das 170 Hektar X ffofje Gut, das der Vater einst völlig verwahrlost fauste, ist in vierzigjähriger Arbeit ein Mufterbe- 'Ufa k treb geworden. Dieser tüchtige Landwirt hat schwere

üden i^ kirgen; und sie beleuchten blitzartig jene Gefahr,

und hi. d: noch gemeistert werden muß; um der Zukunft

Lto,. ol Dutschlands willen. ,Zch kann versuchen, was ick)

- nll, ich bekomme keine deutschen Landarbeiter.'

libel ist der Mann nicht nur tüchtiger Landwirt, ts Dettiebsführer sorgt er vorbildlich für die wirt- gastliche und soziale Lage seiner Gefolgschaft. Mit vttchem Erfolg, zeigt die Tatsache, daß sein Gut m nationalsozialistischen Musterbetrieb erklärt rurde. Auf diesem Gut werden außer dem üblichen 2-putat hohe Barlöhne gezahlt, jede Familie ist in evßen und schönen Wohnungen vorbilidlich unter- Macht unb doch stehen hier seit vor dem Kriege pei von zehn Wohnungen leer, in anderen rahnen polnische Familien.

Was beweist das? Die Frage des Lohnes, der k ohnung kann nicht das A und O der Landarbeit , trfrage sein. Auch nicht der Wunsch, vor allem der 7 fiaenb nach Abwechslung, denn der Betrieb liegt E der Nähe einer Großstadt. Die Kinder der für sch sehr zufriedenen Gefolgschaft verlassen nach der kchulenllassung das Dorf und gehen in die Stabt, wo sie nur in den seltensten Fällen den khen Lebensstandard der Eltern erreichen dürften.

Dazu das Gegenstück, ein Gut im Kreise Qüftroro. Es liegt verhältnismäßig weit ent- I fkint von der Stadt, die Verbindungen sind nicht ßit Wie im Kreise Rostock wird der 600 Hektar o oße Betrieb von einem ausgezeichneten Fach- ___unh ntU nfa Wnrhifh- fn ift hi?

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